DE717907C - Als Gleichrichter oder Wechselrichter arbeitende Umformungseinrichtung - Google Patents

Als Gleichrichter oder Wechselrichter arbeitende Umformungseinrichtung

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DE717907C
DE717907C DEL96664D DEL0096664D DE717907C DE 717907 C DE717907 C DE 717907C DE L96664 D DEL96664 D DE L96664D DE L0096664 D DEL0096664 D DE L0096664D DE 717907 C DE717907 C DE 717907C
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DE
Germany
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commutation
rectifier
voltage
current
discharge paths
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Expired
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DEL96664D
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English (en)
Inventor
Eduard Erlsbacher
Dipl-Ing Hermann Teiwes
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AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02MAPPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
    • H02M7/00Conversion of AC power input into DC power output; Conversion of DC power input into AC power output
    • H02M7/02Conversion of AC power input into DC power output without possibility of reversal
    • H02M7/04Conversion of AC power input into DC power output without possibility of reversal by static converters
    • H02M7/046Conversion of AC power input into DC power output without possibility of reversal by static converters using discharge tubes
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02MAPPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
    • H02M7/00Conversion of AC power input into DC power output; Conversion of DC power input into AC power output
    • H02M7/42Conversion of DC power input into AC power output without possibility of reversal
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Inverter Devices (AREA)

Description

  • Als Gleichrichter oder Wechselrichter arbeitende Umformungseinrichtung Es sind bereits viele Kosnmutierungseinrichtungen bekanntgeworden, mit deren Hilfe die Überführung des Stromes von einer stromführenden Entladungsstrecke auf eine andere zu einem Zeitpunkt bewirkt werden kann, zu dem dieser Stromübergang ohne Zubilfenahm@e einer Kommutierungseinrichtung nicht möglich wäre. So ist es mit Hilfe einer zusätzlichen Kommuti:erungseinrichtung beispIelsweise möglich, Gleichrichterentladungsstrecken vor dem Zeitpunkt der Spannungsgleichheit einander ablösender Phasen zu zünden und damit den Gleichrichter zu befähigen, dem speisenden Wechselstromnetz neben der Wirkleistung auch kapazitive Blindleistung zu entnehmen .oder, was damit gleichbedeutend ist, induktive Blindleistung an das Wechselstromnetz zu liefern. Die Mehrzahl der bekannten Kommutierungseinrichtungen verwenden eine oder mehrere Hilfsentladungsstrecken. Dabei sind in den meisten Fällen zusätzliche Steuereinrichtungen für die Hilfsentladungsstrecken erforderlich, die sehr genau arbeiten müssen, da oft schon geringe Abweichungen von den vorbestimmten Zündzeitpunkten zu Unregelmäßigkeiten im Arbeiten der betreffenden Umformungseinrichtung Veranlassung geben können. Durch die erforderlichen Hilfsentladungsstrecken mit den dazugehörigen Steuereinrichtungen weisen derartige Anordnungen zusätzliche Verluste auf und sind oft umfangreich und teuer.
  • Diese Nachteile beseitigt die Erfindung dadurch, daß bei als Gleichrichter oder Wechselrichter arbeitenden Umformungsei4richtungen bzw. -teileinrichtungen mit gesteuerten Entladungsstrecken, vorzugsweise gittergesteuerten Dampf- oder Gasentladungsstrecken, mit zwischen dem Transformatorsternpunkt und dem Verbindungspunkt der Entladungsstrecken der Umformungseinrichtung bzw. -teilein. Hchtung angeschlossener Kommutierungseint: richtung als Kommutierungseinrichtung ausschließlich ein aus :einer Reihenschaltung von Induktivität und Kapazität bestehender Schwingkreis dient, hinter dem das Gleichstromnetz über eine Drosselspule angeschlossen ist.
  • In der Abb. i ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Mit den Sekundärwicklungen 2, 3 und 4 des primärseitig an das Wechselstromnetz i angeschlossenen Transformators sind in bekannter Weise die Anoden der Entladungsstrecken 12, 13 und 14 verbunden. Der sekundärseitige Sternpunkt 5 des Transformators ist mit dem einen Pal des Gleichstromnetzes 6 verbunden, dessen anderer Pol über die Glättungsdrossel7 mit dem Verbindungspunkt 8 der Kathoden der Entladungsstrecken 12, 13 und 14 in Verbindung steht. Zwischen den Punkten 5 und 8 ist eine Kommutierungseinrichtung gemäß der Erfindung angeschlossen, die aus einer Reihenschaltung aus Induktivität 9 und Kapazität io besteht. Die Wirkungsweise der Kommutierungseinrichtung sei für einen Gleichrichterbetrieb der Umformungseinrichtung nach Abb. i beschrieben. An der Reihenschaltung von Drossel und Kondensator - liegt die ungeglättete Gleichspannung, die in dem gezeigten Falle des dreiphasigen Gleichrichters eine starke dritte Oberwelle enthält. Für die Gleichspannung ist der Kondensator ein unendlich großer Widerstand, aber die überlagerte Wechselspannung treibt einen Strom durch die Reihenschaltung von Drossel und Kondensator. Ist der Scheitelwert dieses Str omes ebenso groß wie der durch die Kathodendrossel7 fließende Gleichstrom, so erlischt die vorher stromführende Entladungsstrecke, und der Strom wird für kurze Zeit voll von der Kommutierungseinrichtung übernommen. In der Abb. 2 sind Strom- und Spannungsverläufe an einer Anordnung nach Abb. i im Gleichrichterbetrieb dargestellt. U., i2 sind Spannung und Strom der Phasenwicklung 2 des Transformators; u8 ist die Spannung zwischen den Punkten 5 und 8; ulo und ilo sind Strom und Spannung des Kondensators io. Die Entladungsstrecke 12 führt den Strom!.. Da Gleichstrom i7 durch die Drossel 7 annähernd konstant gehalten wird, ist die Summe 12 + ilo = 11 = konstant. Infolgedessen erlischt die Entladungsstrecke 12, wenn der Strom ilo=i7 geworden ist. Der Strom der Kommutierungseinrichtung wird durch die Wirkungsweise der Dro.sse17 weiterhin konstant gehalten, d. h. es liegt an der Induktivitat 9 keine Spannung, und die Spannung tc,, wird gleich der Spannung u,0 des Kondensators. Dem Kondensator io wird nun der konstante Gleichstrom i7 entnommen, daher ällt die Spannung a1.0 und damit u3 annähernd geradlinig ab. Ist die Spannung tts negativ gelvo.rden gegenüber dem Augenblickswert der Spannung der Folgephase 3, kann die Entladungsstrecke 13 den Strom übernehmen, so d.aß dann i7 = ilo -(- i3 wird. Der Schwingkreis 9, io führt nun, seiner Eigenfrequenz folgend, eine Schwingung aus. Sobald die Bedingung i7= ilo wieder erfüllt ist, erlischt die Entladungsstrecke 13, und der Vorgang wiederholt sich bei der Entladungsstrecke 14.
  • Mit Hilfe der Steuerung der Entladungsstrecken 12-14 läßt sich der Zündzeitpunkt im Verhältnis zur Spannung verschieben. In der Abb. 2 ist beispielsweise ein Gleichrichterbetrieb dargestellt, bei dem der Strom L, der Spannung u2 um fast 9o° e1. voreilt, so daß die Anordnung als Phasenschieber wirkt und induktive Blindleistung an das speisende Wechselstromnetz i abgibt. Aus den Kurvenverläufen der Abb.2 und der vorstehenden Beschreibung ist zu erkennen, daß die Eigenfrequenz des Kommutierungsschwingkreises zweckmäßig etwas höher gewählt wird, als die sich aus Grundfrequenz mal Phasenzahl der betreffenden Umformungseinrichtung bzw. -teileinrichtung erbebende Oberwellenfrequenz, da ja während der Zeit, in der die Kommutierungseinrichtung allein den vollen Gleichstrom führt, die Eigenschwingung des Kreises unterbrochen ist. Durch Verändern der Größen des Schwingkreises kann die Phasenlage des Stromes zu der der Gleichspannung überlagerten Wechselspannung weitgehend geändert werden. Für den gezeigten Fall eilt der Strom ilo der Kommutierungseinrichtung der entsprechcenden Wechselspannung vor. Die Reihenschaltung wirkt, bezogen auf die dritte Oberwelle, überwiegend kapazitiv; die Drossel ist kleiner, als es bei der gegebenen Kapazität dem Resonanzfalle entsprechen würde.
  • In manchen Fällen kann es vorteilhaft sein, zur besseren Anpassung an die Betriebsverhältnisse, beispielsweise bei sehr großen Unterschieden in der Betriebsstromstärke der Umformungseinrichtung, die Größen der Elemente des Schwingungskreises verändern zu können. Je nach den Betriebserfordernissen kann diese Veränderung vor der Inbetriebnahme oder während des Betriebes wie auch von Hand oder selbsttätig durchgeführt werden. Die Inbetriebnahme einer Umformungseinrichtung gemäß der Erfindung wird in vielen Fällen dadurch- besonders einfach sein, daß die Umformungseinrichtung zunächst ohne die erfindungsgemäße Kommutierungseinrichtung, jedoch mit normalen Kommütierungsmitteln (Spannung des Wechselstromnetzes, Kommutierungskondensator) bei üblichen Zündzeitpunkten der Entladungsstrecken in Betrieb genommen wird, und daß, darauf die Kommutierungseinrichtung etwa mittels eines Schalters. hinzugeschaltet wird. Dieses Zuschalten kann beispielsweise selbsttätig mit Hilfeeiner geeigneten Automatik bewirkt werden.
  • In dem in der Abb. i gezeigten Ausführungsbeispiel des Erfindungsgedankens sind die Entladungsstrecken der Umformungseinrichtung als. @einanodige Gefäße dargestellt. Selbstverständlich können diese in bekannter Weise zu einem mehranodigen S:tromri.chtergefäß zus:ammengefaßt werden. In der Abb. 3 ist als weiteres Beispiel,eine; zweimal Dreiphasen anordnung mit Saugdrossel gezeigt, bei der ein sechsanodiges Stromrichtergefäß Verwendung finden kann. Hier ist für jede Teilumformungseinrichtung eine eigene Kommutierungs.einrichtung g, io bzw. 9a, ioa gemäß der Erfindung vorgesehen. Entsprechende Schaltungselemente sind in der Abb. 3 mit den gleichen Bezugsziffern versehen wie in der Abb. i. Die Schaltungselemente des zweiten Teilsystems sind durch den Index a gekennzeichnet. In ähnlicher Weise ist in der Abb. q. ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, ebenfalls einezweimaldreiphasige Umformungseinrichtung mit Saugdrossel, wobei durch ,andere Anordnung der letzteren ein normaler Sechsphasentransformator mit nur einem Sternpunkt, dafür aber zwei getrennte dreianodige Stromrichtergefäße Verwendung finden. Auch hier ist jedem der beiden Teilsysteme eine eigene Kommutietierungseinrichtung gemäß der Erfindung (9; 1o bzw. ga, ioa) zugeordnet. Natürlich ist der Erfindungsgedanke nicht auf die gezeigten E,rfindungsb.eispiele, insbesondere nicht auf den beschriebenen Gleichrichterbetrieb mit den Umformungseinrichtungen, beschränkt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Als Gleichrichter oder Wechselrichter arbeitende Umformungseinrichtung bzw. -teileinrichtung mit gesteuerten Entladungsstrecken, vorzugsweise gittergesteuerten Dampf- oder Gasentladungsstrecken, mit auf der Gleichstromseite zwischen dem Transformatorsternpunkt und dem Verbindungspunkt der Entladungsstrecken der Umformungseinrichtung bzw. -eileim-ichtung angeschlossener Kommutierungseinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß als Kommutierungseinrichtung ausschließlich ein aus einer Reihenschaltung von Induktivität und Kapazität bestehender Schwingkreis dient, hinter dem das Gleichstromnetz über eine Drosselspule angeschlossen ist.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Kommutierungs:schwingkneis auf eine Eigenfrequenz abgestimmt ist. Die oberhalb der sich aus Grundfrequenz mal Phasenzahl der betreffenden Umformungseinrichtung bzw. -teileinrichtung ergebenden Oberwellenfrequenz liegt.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch ;gekennzeichnet, daß die Größen der Schaltungselemente der Kommutierungs:einrichtung, gegebenenfalls während des Betriebes, veränderbar sind, vorzugsweise selbsttätig in Abhängigkeit von einer Betriebsgröße der Umformungseinrichtung. q.. Verfahren zur Inbetriebnahme einer Umfo@rmungs-einrichtung nach Anspruch i oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Umformungseinrichtung zunächst ohne die Kommutierungseinrichtung, jedoch mit normalen Kommutierungsmitteln (Spannung des Wechselstromnetzes, Kommutierungskondensator) in Betrieb genommen wird und daß letztere dann, vorzugsweise selbsttätig, hinzugeschaltet wird.
DEL96664D 1938-12-25 1938-12-25 Als Gleichrichter oder Wechselrichter arbeitende Umformungseinrichtung Expired DE717907C (de)

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