DE712755C - Metallegierung - Google Patents

Metallegierung

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DE712755C
DE712755C DEB184199D DEB0184199D DE712755C DE 712755 C DE712755 C DE 712755C DE B184199 D DEB184199 D DE B184199D DE B0184199 D DEB0184199 D DE B0184199D DE 712755 C DE712755 C DE 712755C
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DE
Germany
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Expired
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DEB184199D
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English (en)
Inventor
Max Obermaier
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Bayerische Motoren Werke AG
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Bayerische Motoren Werke AG
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22CALLOYS
    • C22C11/00Alloys based on lead

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Sliding-Contact Bearings (AREA)

Description

  • Metallegierung Die Erfindung bezieht sich auf Legierungen, die im wesentlicher, aus Blei und Silber bestehen und sich besonders für hochbeanspruchte Lager eignen. , Bekanntlich verlangt man von einemLagerinetall, daß es nicht- nur einen kleinen Reibungskoeffizienten besitzt, sondern auch die rasche Bildung eines dünnen Ölfilms ermöglicht, dabei Stillstand des zu tragenden Teiles das Öl an den hochbelasteten Stellen hinweggepreßt wird und dann das Lager beim Anlaufen durch die dadurch bedingte erhöhte Reibung eine zu starke Erwärmung erfährt und unter Umständen Zerstörungserscheinungen auftreten.
  • Erfahrungsgemäß eignet sich sehr gut zum Erfüllen der angeführten Bedingungen das Blei, das jedoch keinen großen Beanspruchungen auf Zug ünd Druck standhält, um allein als Lagermetall Anwendung zu finden. Es müssen ihm vielmehr als tragende Bestandteile noch andere Metalle beigegeben werden, die eine hohe Beanspruchung des betreffenden Lagers ermöglichen. Als äußerst günstig hat sich hierbei erwiesen, -daß die beigegebenen Metalle für die Reibung zwischen Lager und beweglichem Teil von unwesentlicher Bedeutung sind.
  • Um ein Bleilager tragfähig zu machen, verwendet man bis heute häufig Antimon, Kupfer, Aluminium o. dgl. Mit der Weiterentwicklung der Technik jedöch werden .die Anforderungen, die man an die Dauerfestigkeit, Warmhärte und Notlaufeigenschaften der Lager stellt, stets größer. Besonders im Flugmotorenbau, wo höchste Sicherheit erforderlich ist und größte Beanspruchung der Teile auftritt, steigt bei dem raschen Vorwärtsschreiten der Entwicklung das Bedürfnis nach einem Lager, dessen Lagermetall die bisherigen in jeder Hinsicht noch weit übertrifft.
  • Es wurde gefunden, daß Legierungen mit einem gegenüber den bisher bekanntgewordenen Lagermeta112gierungen verhältnismäGig hohen Prozentsatz an- Silbex, der bis etwa 9o "/o betragen kann, diesen.erhöhten Anforderungen geneigen.
  • Diese eriindungsgemäßen Legierungen, c Beimengungen von einem oder mehreren 3c@ Metalle, wie Kupfer, Zink, Aluminium, Kobalt, Nickel, Chrom, Mangan oder Cer, ent=' halten können, zeichnen sich besonders durch hohe Dauerfestigkeit und gute Notlaufeigenschaften aus und sind daher insbesondere für die Auskleidung hochbeanspruchter Lager geeignet. Die angegebenen Nebenlegierungsbestandteile können hierbei verschiedenen Zwecken, z. B. zum:'-#bstiininen auf günstigste Härte und zum Erzielen besonderer Zähigkeit, dienen.
  • Benötigt man z. B. gute Notlaufeigenschaften, so wird man im allgemeinen mehr Blei verwenden müssen. Werden gleichzeitig hohe .'Anforderungen in bezug auf Dauerfestigkeit und Härte gestellt, so treten erhebliche Schwierigkeiten auf. Bei Verwendung einer anmeldungsgemäß vorgeschlagenen Legierung ist es möglich, allen Anforderungen weitestgehend gerecht zu werden und beispielsweise durch Wahl eines verhältnismäßig hohen Prozentgehaltes an Blei gute Notlaufeigenschaften zu erzielen und die durch den Zusatz von Blei bedingte Verringerung der Widerstandsfähigkeit der Legierung durch Vergrö-Pertiiig der Zusätze an Metallen -wie Cu oder "7n oder Metallen der Eisengruppe und durch "geeignete Wahl der Zusammenstellung dieser Metalle auszugleichen und so die Härte der PIaei-Sillier-Legierung zu steigern.
  • Da bekanntlich die Widerstandsfä higkeit ''teer Legierungen sehr stark von der Koriigröße der Kristalle abhängig ist, ist es häufigvorteilhaft, erfindungsgemäß durch .Wahl eines rnelir oder minder großen Zusatzes von Cer oder einem anderen Stoff der seltenen Erden im Sinne einer Kornverfeinerung auf d:e betreffende Legierung einzuwirken.
  • . Während also somit das Blei die Notlaufeigenschaften verbessert, wirken die Metalle Cu, Zn und die Metalle der Eisengrupp, in großen gesehen, härtend und -die Stoffe der seltenen Erden im Sinne einer Kornverfeinerung auf die Silber-Blei-Legierungen ein. Da die Beeinflussung dieser Legierungen durch die letztgenannten Metalle bzw. seltenen Erden verhältnismäßig groß., ist, lassen sich Lagerlegierungen mit den anmeldungs";emäl@ gewünschten Eigenschaften selbst bei Wahl eines verhältnismäßig großen Prozentgehaltes an Blei, und zwar bis zu einem Gehalt von 5o bis ho %, erzielen.
  • Im folgenden «-erden Mengenverhältnisse einiger Legierungen angegeben, die im Zusammenhang mit dem vorher erwähnten vorteilhaft erscheinen:
    Ag Pb Cu Cer Zn Al
    1. io bis 20 5o bis 6o 3o bis 40
    2. 30 - 40 5o - 6o o,i bis 0,4 5 - 15 5 bis 15
    3. 6o - 7o 20 - 40 4. bis io
    4. 6o - 8o 20 - 30 1 - 5

Claims (1)

  1. PA-rGNTANSPRU CH Metallegierung insbesondere zum Auskleiden von hochbeanspruchten Lagern, gekennzeichnet durch nachstehende Zusammensetzung: bis 6o °o Blei, bis 4o u#', Kupfer, Zink, Aluminium, Kobalt, Nickel, Chrom, Mangan und Cer, einzeln oder zu mehreren, Rest bis 9o % Silber.
DEB184199D 1938-08-07 1938-08-07 Metallegierung Expired DE712755C (de)

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