DE711089C - Vernebelungsgeraet - Google Patents

Vernebelungsgeraet

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Publication number
DE711089C
DE711089C DEB180109D DEB0180109D DE711089C DE 711089 C DE711089 C DE 711089C DE B180109 D DEB180109 D DE B180109D DE B0180109 D DEB0180109 D DE B0180109D DE 711089 C DE711089 C DE 711089C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fog
smoldering
vessel
fuel
electromagnet
Prior art date
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Expired
Application number
DEB180109D
Other languages
English (en)
Inventor
Hugo Behnisch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HUGO BEHNISCH
Original Assignee
HUGO BEHNISCH
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Filing date
Publication date
Application filed by HUGO BEHNISCH filed Critical HUGO BEHNISCH
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Application granted granted Critical
Publication of DE711089C publication Critical patent/DE711089C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41HARMOUR; ARMOURED TURRETS; ARMOURED OR ARMED VEHICLES; MEANS OF ATTACK OR DEFENCE, e.g. CAMOUFLAGE, IN GENERAL
    • F41H9/00Equipment for attack or defence by spreading flame, gas or smoke or leurres; Chemical warfare equipment
    • F41H9/06Apparatus for generating artificial fog or smoke screens

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Containers And Packaging Bodies Having A Special Means To Remove Contents (AREA)
  • Nozzles (AREA)

Description

  • Vernebelungsgerät Das Nebelgerät nach der Erfindung besteht aus einem mit Schwel- oder Ternebelungsmasse gefüllten Gefäß, welches mit einem leicht schmelz- oder entflammbaren Überzug wettersicher verschlossen ist. über der Vernebelungsmasse liegt eine leicht entflammbare Masse, welche von außen her durch eine schnell brennende Lunte im Augenblick entzündet werden kann. Zur gleichzeitigen Ingangsetzung vieler dieser @Ternebeltuigsvorrichtungen kann man den elektrischen Strom von einer gemeinschaftlichen Stelle aus benutzen.
  • Zur Erzeugung eines kräftigen Luftstromes ist das auf einem tellerartigen Untersatz ruhende Schwelgefäß von einem röhrenförmigen Leitkörper umgeben, welcher am oberen Ende einen Verteiler zur schnellen Verbreitung der Nebelwolken trägt. Der Untersatz ist zur Abführung von Regenwasser siebartig durchlöchert. Untersatz. Leitkörper-und Verteiler sind so gestaltet, daß sie einen Schur, sowohl gegen Funkenflug als andererseits auch gegen Sonne, Regen und Schnee bieten.
  • Abb. t stellt eine Ansicht des gesamten Gerätes dar. a ist das Schwelgefäß, b die Lunte, c der Untersatz, d der Leitkörper, e der Verteiler. Leitkörper und Verteiler ruhen auf Stützen/ und sind abnehmbar. Das Schwelgefäß ist leicht auswechselbar. An Stelle des Schwelgefäßes kann auch eine Nebelkerze verwendet «erden.
  • Abb. 2 zeigt im Schnitt .eine Ausführungsform des Schwelgefäßes, bei welcher die Entzündung der Vernebelungsmasse i und il durch den elektrischen Strom bewirkt wird.
  • In den Boden des Schwelgefäßes a sind zwei Kontaktdrähte g und g, eingcbcttet, welche oben zu einer Zündvorrichtung h führen, bestehend beispielsweise aus einem Röhrchen, welches eine leicht entflammbare, flüssige, gas- oder pulverförmige Masse enthält und außerdem zweckmäßigerweise mit einer leicht entflammbaren -Tasse i umgeben ist, unter «elcher die eigentliche Schwelmasseil liegt. Unten führen die Drähte zu einem elektrischen Anschlul3. Die Zuführung der Leitung zur Zünd\-orrichtung lt kann auch in anderer Weise. z. B. über den Rand des Schwelgefäßes hin erfolgen. Bei der dargestellten Ausführungsform wird der Inhalt des Röhrchens h durch einen zum Glühen gebrachten Widerstand oder durch den elektrischen Funken entzündet.
  • Zu einem Schweltopf oder einer Nebelkerze gehört in der Regel ein Treibstoff, welcher für die Verbreitung der Schweldämpfe sorgt. Der zweckdienlichste und wegen seiner eigenen Unentzündlichkeit gefahrloseste Treibstoff ist Kohlensäure. Die Chemikalien, «-elche die Kohlensäure erzeugen, müssen vorerst getrennt gehalten werden. Ihre Vereinigung erfolgt in den bekannten Geräten durch Auslösung von Federn, «-elche Ventile verschlossen halten. Nach der Erfindung soll die üffnung der Abflüsse zwecks Vereinigung der Chemikalien durch einen Fallkörper erfolgen. Gleichzeitig wird durch Lösung des Fallkörpers aus seinem Ruhezustand, in welcliein er vor Inbetriebnahme des Gerätes selbst als Verschluß diente, die Auslal3öffnung für den entstehenden Treibstoff, hier die gasförmige Kohlensäure, frei.
  • Durch Entzündung der Zündmasse i werden die `Väiide der Abblasdüse erwärmt, die den Fallkörper im Ruhezustand haltende, ihn gewissermalen anklebende, leicht schmelzbare -lasse schmilzt und löst die Verbindung zwischen Auslaßdüse bzw. Düsen und Fallkörper, und dieser kann nun seiner Hauptbestimmung, die Spitzen der Abfiußröhrchen (Abb.3) p, 1)1# p, usw. zu zertrümmern, genügen.
  • Abb.2 zeigt in einer besonderen Ausführungsform im Schnitt einen mit Schwelmasse gefüllten Behälter a, in dessen Innern ein zweites, drucksicheres Gefäß k untergebracht ist, welches einen Treibstoff, der auch zugleich Nebelbildner sein kann, enthält. Dieses innere Gefäß, dessen oberer Teil zweckmäßigenveise abnehmbar ist, so daß die Einsätze ausgewechselt werden können, ist in Abb. 3 im Schnitt dargestellt. , Es endet oben in einer Düse 1, welche imit einem Bolzen nt oder einer Kugel aus Glas, Porzellan, Metall o. dgl. verschlossen ist. Dieser als Fallkörper wirkende schwere Verschlußteil wird durch die leicht schmelzbare Klebmasse oder durch einen Elektromagneten in seiner Ruhestellung gehalten.
  • Das Innere des Gefäßes ist, je nach Art des Treibstoffes, mit einem oder mehreren aus säurefestem Material, wie Glas, Porzellan o. dgl. hergestellten Einsätzen it und g ausgerüstet. Wenn z. B. als Treibstoff Kohlensäure verwendet werden soll, so wird der untere Behälter t1 mit einer konzentrierten Lösun?. aus doppeltkohlensaurem Natron oder einer ,hnlichen, zweckdienlichen Flüssigkeit oder einem entsprechenden Pulver gefüllt. Das obere Gefäß n enthält eine Säure, z. B. Schwefelsäure. Um die Vereinigung beider Chemikalien zu bewirken, kann der obere Behälter wie folgt gestaltet sein: Er hat, wie aus Abb. 3 ersichtlich, einen freien Durchgang o. Von dem Behälter gehen mehrere leicht zerbrechliche röhrenähnliche Ausbuchtungen 1), 1)1., h, usw. aus, welche mit dem Inhalt des Behälters in Verbindung stellen und ein Abfließen der in demselben enthaltenden Flüssigkeit gestatten, wenn ihre freien, in den Durchgang o hineinragenden Enden zerstört bzw. abgebrochen werden.
  • Die Flüssigkeit des Behälters it hießt dann in den unteren Behälter g und bewirkt durch Zersetzung der in diesem enthaltenen Stoffe die Entwicklung des gasförmigen Treibstoffes. Um eine starke Anfangswirkung und eine geringere, aber gleichmäßig bleibende Dauerwirkung zu erzielen, ist es zweckmäßig, die Abgüsse in verschiedener Höhe anzubringen. Die notwendige Luftzufuhr kann entweder durch eine feine üflnung r im oberen Teil des Behälters geschehen oder durch ein gleichfalls in den Durchgang o hineinragendes Röhrchens, welches über der Oberfläche der Flüssigkeit liegt und dessen in den Durchgang hineinragende Spitze ebenfalls von dem Fallkörper abgeschlagen und geöffnet wird. Die Ablußmenge kann durcal den lichten Querschnitt der Röhrchen vorher bestimmt werden. Der obere Belfälter ist außer der feinen: Üffnungr völlig geschlossen, um mögliche Korrosionswirkungen der Säure zu verhüten. Er ist zweckmäßig kleiner als der untere Behälter q und ruht mit einigen Zapfen t und t1 auf dem Rande desselben. Die sich bildenden Treib- bzw. Nebelgase können nach Entfernung des Fallkörpers in ungehindert in der Richtung der 'Pfeile sowie durch den Durchgang o durch die Düsel entweichen. Die entstehende chemische Wärme wird von der Schwelmasse des äußeren Topfes aufgenommen und beeinflußt das Verdampfern derselben besonders im Winter günstig. Zur beschleunigten Ableitung der Schweldämpfe kann die Düse auch mit mehreren Auslässen (Abb.2) tt, a1 usw. ausgestattet sein.
  • Wird der Fallkörper durch einen Elektromagneten im Ruhezustand gehalten und durch Abschalten des Stromes zum Herabfallen veranlaßt, so geschieht dies zweckmäßig in der Weise, daß durch Umlegen des Hebels an der Schaltstelle auf den anderen Kontakt gleichzeitig die Zündvon-iehtung (Abb.2 lt) betätigt wird. Es ist von Vorteil, wenn die erzeugten Dämpfe in der Färbung der Umgebung der zu vernebelnden Objekte angepaßt sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCII: Vernebelungsgerät in Gestalt eines Schweltopfes oder einer Nebelkerze, versehen mit einem wetterfesten, leicht schmolz- oder entflammbaren Überzugund ausgerüstet mit einem den Treibstoff oder die zur Erzeugung desselben notwendigen. Chemikalien enthaltenden Behälter, dadurch gekennzeichnet, daß den Abschluß der Auslaßöffnung für Nebel- und Treibgase ein Fallkörper bildet, der durch eine leicht schmelzbare Masse oder durch einen Elektromagneten im Ruhezustand vor der Inbetriebsetzung des Gerätes ,gehalten ist und der nach Auslösen durch Schmelzen der Haltemasse oder durch Einwirkung des Elektromagneten beim Niederfallen die Auslaßöffnung freigibt und die Einwirkung der Nebel- und Treibgassubstanzen zueinander zur Nebel- und Treibgaserzeugung herbeiführt.
DEB180109D 1937-09-28 1937-09-28 Vernebelungsgeraet Expired DE711089C (de)

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DE711089C true DE711089C (de) 1941-09-25

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