DE710782C - Druckmittelkraftschalter, insbesondere als Steuervorrichtung fuer ferngesteuerte Fahrzeuge - Google Patents

Druckmittelkraftschalter, insbesondere als Steuervorrichtung fuer ferngesteuerte Fahrzeuge

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DE710782C
DE710782C DEA81487D DEA0081487D DE710782C DE 710782 C DE710782 C DE 710782C DE A81487 D DEA81487 D DE A81487D DE A0081487 D DEA0081487 D DE A0081487D DE 710782 C DE710782 C DE 710782C
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pressure medium
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DEA81487D
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Inventor
Kurt Wilde
Georg Zink
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Askania Werke AG
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Askania Werke AG
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41GWEAPON SIGHTS; AIMING
    • F41G7/00Direction control systems for self-propelled missiles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Apparatuses For Generation Of Mechanical Vibrations (AREA)

Description

  • Druckmittelkraftschalter, insbesondere als Steuervorrichtung für ferngesteuerte Fahrzeuge Die Erfindung bezieht sich auf einen Druckmittelkraftschalter, der ermöglicht, Schwingungen, z. B. elektrischer Art, in Druckmittelimpulse umzusetzen. Erfindungsgemäß läßt sich dies dadurch .erreichen, daß das den Druckmittelstrom steuernde Kraftschalterglied als federnder Schwinganker eines Resonanzrelais ausgebildet ist, derart, daß der in Schwingung versetzte Schwinganker die Stärke des Druakmittelstromes beeinflußt. Ein derartiger Kraftschalter ist beispielsweise anwendbar als Steuervorrichtung für ferngesteuerte Fahrzeuge, rum mit Hilfe von elektrischer Strahlung bestimmter Frequenz in der Magnetspule -des Resonanzrelais ein im Rhythmus der ankommenden Frequenzen schwankendes Magnetfeld zu erzeugen, das den Kraftschalteranker in mechanische Resonanzschwingungen versetzt. Die hierdurch bedingten periodischen Schwankungen eines Druckmittelstromes beeinflussen dann ein Steuerorgan auf dem ferngesteuerten Fahrzeug. Es ist bereits bekannt, zwecks Fernsteuerung eines Luftfahrzeuges im Druckmittelzufluß von Servomotoren, die auf Steuerorgane einwirken, elektromagnetisch betätigte Steuerventile vorzusehen, wobei die Elektromagnete durch drahtlos übermittelte Impulse von bestimmter Zahl und Dauer erregt werden, die durch kurzzeitige Unterbrechungen der von einer Sendestelle ausgesandten hochfrequenten Trägerwellen erzeugt werden. Empfangsseitig werden die aus je einer Anzahl hochfrequenter Schwingungen bestehenden Impulse in entsprechende Gleichstromimpulse verwandelt, die den Steuerelektromagneten eines Druckmittelventils erregen und dabei das Ventil entsprechend der Zahl der Gleichstromimpulse anheben oder zum Abfall bringen. Diese Art des Stenerns hat im besonderen den Nachteil, daß sie für eine Mehrzahl der zu steuernden Apparate und der dadurch erforderlichen Träger- oder Modulationsfrequenzen eine entsprechende Anzahl elektrischer Absti#mmkreise und außerdem elektromagnetisch betätigte Druckmittelrelais notwendig macht. Benutzt man dagegen erfindungsgemäß Resonanzrelais, deren im Rhythmus der Steuerschwingung schwingende= Anker als den Druckmittelstrom steuernde Kraftschalterglieder ausgebildet sind, so werden die einzelnen der Zahl der auszulösenden Vorgänge entsprechenden Steuerschwingungen, die zweckmäßigerweise einer einzigen Trägerwelle überlagert werden, den Spulen des Resonanzrelais zugeführt, das die Funktion von mechanischen Abstimmitteln für die Steuerfrequenzen übernehmen, da jeder Schwinganker ähnlich wie eine Stimmgabel auf nur eine Frequenz reagiert. Es werden also für das Trennen der Steuerfrequenzen nur mechanische Siebmittel benötigt, die gemäß der Erfindung zugleich das Steuern des Druckmittelstromes übernehmen. Es ergibt sich somit eine Vereinfachung der ganzen Steuerung.
  • Durch Fernübertragen einer bestimmten Anzahl intermittierender Steuerimpulse und durch Wahl eines bestimmten Verhältnisses von Impulsdauer zur Unterbrechungsdauer läßt sich die Steuerbewegung nicht nur nach Größe und Richtung, sondern auch der erforderlichen Steuergeschwindigkeit nach fernübertragen. Natürlich können auch mehrere auf verschiedene Frequenzen abgestimmte Schwinganker vorgesehen sein, wobei jeder durch eine bestimmte Steuerfrequenz in Schwingung versetzt wird und jedem eine bestimmte Steueraufgabe zufällt. Dabei können in der von mechanischen Resonanzrelais bekannten Art mehrere auf verschiedene Frequenzen abgestimmte Schwinganker einer einzigen Elektroma.gnetspule zugeordnet sein, die gleichzeitig durch einander überlagerte Ströme verschiedener Frequenz erregt wird.
  • Beispielsweise sind die Düsen für die Druckniittelzu- und -ableitung quer zur Schwingungsebene des Schwingankers angeordnet.
  • Eine sehr zweckmäßige Anordnung ergibt sich dadurch, daß der zwischen den Düsen bewegliche Teil der Federzunge in Form einer Schneide und außerdem derart ausgebildet ist, d:aß er wirbelstromvermindernd auf das strömende Druckmittel wirkt.
  • Man kann aber beispielsweise auch den Schwinganker als federndes Strahlrohr ausbilden. Eine sehr zweckmäßige Ausgestaltung dieser Anordnung ist, daß das Strahlrohr mit quer zur Schwingungsrichtung länglichem Querschnitt hergestellt wird. Hierdurch läßt sich eine genau definierte Schwingumgsrichtung erzielen.
  • Man kann auch einen Kraftverstärker in der Art eines von den Kraftschalterimpulsen gesteuerten Hilfsventils vorsehen, das einen verstärkten Druckmittelstrom steuert und gedämpft beweglich ist.
  • Hierdurch ist- es einerseits möglich, mit einer geringen Leistung steuern zu können. Andererseits gibt die Dämpfung des Hilfsventils die Möglichkeit, das Bewegen des Hilfsventils den Erfordernissen der Kraftschaltersteuerung anzupassen, wie später noch erläutert wird. Zweckmäßigerwei.se macht man die Dämpfung des Hilfsventils einstellbar.
  • Die Kraftschaltersteuerung kann beispielsweise so ausgebildet sein, daß auf je eine Kolbenseite eines doppelt wirkenden Servamotors je ein durch einen besonderen Schwinganker gesteuerter Druckmittelstrom einwirkt, wobei beide Schwinganker auf voneinander verschiedene Frequenzen abgestimmt sind. Je nach dem Erregen des einen oder anderen Schwingankers und je nach der Dauer des Erregens wird der Servomotorkolben aus seiner ursprünglichen Mittelstellung nach der einen oder anderen Richtung um einen bestimmten Betrag verschoben. Um den Kolben nach Erregen der Schwinganker wieder in seine Ausgangsstellung zu bringen, kann der Kolben mit Rückführfedern versehen sein, gegen deren Kraft sich der Kolben bewegt. Auf diese Weise läßt sich beispielsweise das Höhen- oder Seitensteuer eines ferngesteuerten Fahrzeuges verstellen.
  • An Hand der Zeichnungen ist- der Erfindungsgegenstand an einigen Ausführungsbeispielen näher erläutert.
  • Die Abb. i bis 7 beziehen sich auf einen Kraftschalter mit quer zur Schwingungsebene des Schwingankers gerichtetem Druckmittelstrom, während die Abb. 8 bis 12 einen Kraftschalter mit einem federnden Strahlrohr als Schwinganker zeigen, bei dem also das Druckmittel das Strahlrohr durchströmt.
  • Abb. i zeigt ein Resonanzrelais, dessen als Joch ausgebildeter Eisenkern i eine elektromagnetische Erregerspule 2 trägt. Diese Spule magnetisiert das Joch i im Rhtythmus der die Spule durchfließenden Wechselströme. Im Magnetfeld der Spule befindet sich der mechanisch abgestimmte Schwinganker 3, dessen freies Ende unter dem Einfluß des Erregerfeldes in der Zeichnungsebene schwingt.
  • Abb. 2 zeigt dieselbe Anordnung von vorn gesehen und veranschaulicht zugleich den Einbau zweier Schwinganker 3' und 3", die beide auf voneinander verschiedene Frequenzen abgestimmt sein sollen. Beiden Schwingankern ist- nur eine einzige Erregerspule 2 zugeordnet, so daß sie durch überlagerte Schwingungen unterschiedlicher Frequenz erregt wird.
  • Abb. 3 zeigt einen einzelnen Schwinganker finit der Zungenspitze 4. perspektivisch in etwas vergrößertem Maßstab. Abb. q. und 5 zeigen die Art des Zuführens des Druckmittels quer zur Schwingungsebene des Schwingankers für eine Anordnung mit zwei Schwingankern.
  • Abb.4 stellt einen Vertikalschnitt durch den Düsenklotz mit den waagerecht liegenden Schwingankern 3', 3" dar, während Abb. 5 einen Horizontalschnitt durch denselben Düsenklotz zeigt. .
  • Das Druckmittel wird durch den Kanal 5 den zwei Kanälen 6', 6" zugeführt, die durch die Federzungen q.', q." in der Ruhelage der Schwinganker versperrhar sind. Wird einer der Schwinganker Y, 3" ins Schwingen versetzt, so gibt der schwingende Anker mit zunehmender Auslenkung aus der Mittellage den Kanal 6' oder 6" mehr und mehr frei, so daß das Druckmittel durch den jeweils freigegebenen Kanal 6' oder 6" abströmen kann, wodurch das zugeordnete Steuerorgan betätigt wird. Es wird also jeweils immer nur derjenige Schwinganker ansprechen und den zugeordneten Druckmittelkanal öffnen, der in seiner mechanischen Eigenschwingung mit der ankommenden Steuerfrequenz übereinstimmt.
  • Abb. 6 zeigt in noch größerem Maßstab als A-bb. 3 eine aridere Ausführungsart des Schwingankers. In ihr besitzt das vordere Ende 7 der Ankerfederzunge zwei Schneiden 8' und 8". .Hierdurch soll einmal ein Zerschneiden des Luftstromes erreicht werden, sobald die Federzunge sich zwischen den Düsen befindet, andererseits soll die Form der Federzunge einen möglichst wirbelstromfreien Abfluß des beim Schw.ingvorgang an der Federzunge vorbeistreichenden Druckmittels ermöglichen.
  • Abb. 7 zeigt die Anordnung zweier Schwinganker 3', 3" mit Kraftverstärkern in der Art zweier gedämpft beweglicher Hilfsventile g', g", die von den Kra-ftschalterimpulsen gesteuert sind und je einen verstärkten Druckmittelstrom steuern. Sobald einer der beiden Schwinganker in Schwingung versetzt wird, wird das entsprechende Hilfsventil- in Pfeilrichtung fortbewegt, wobei die entsprechende Dämpfungsfeder io', io" zusammengepreßt wind. Dabei wird der Zuflußkanal i i', i i" für das unter stärkerem Druck stehende Druckmittel mit dem Abflußkanal 12', 12" in Verbindung gebracht. Das durch die Rohre 12'; 12" fortgeleitete Druckmittel beeinflußt dann das Steuerorgan. Infolge ihrer Dämpfung schwingen die Hilfsventile g', g" nicht entsprechend den Schwankungen des durch .die Schwinganker unmittelbar gesteuerten Druckmittelstromes; sie bleiben vielmehr ruhig in der angehobenen Stellung, bis die Schwingung der Schwinganker beendet ist. Sobald dies eintritt, werden die Kanäle 12', 12" mit den Kanälen 13', 13" verbunden, so daß das in den Leitungen 12', 12" unter Druck stehende Mittel sich entspannen kann.
  • Die Verwendung des Kraftverstärkers hat noch den besonderen Vorteil, daß der quer zur Schwingungsrichtung der Schwinganker gerichtete Druckmittelstrom so gering gehalten werden kann, daß er keinesfalls beim Vorbeiströmen an den Schwingankern sie durch Wirbelbildung ins Schwingen versetzen kann.
  • Schließen in der Ruhelage die Schwinganker .den Druckmittelstrom nicht völlig ab, so läßt sich durch Bemessen der Dämpfungsfedern io', io" außerdem erreichen, daß der Hilfskolben nicht vorzeitig so weit angehoben werden kann, bis die Druckmittelkanäle i i' und i2' oder ii" und 12" untereinander verbunden sind. Auch läßt sich durch die Dämpfungsfedern erreichen, daß Unregelmäßigkeiten in der vom Kraftschalter gelieferten Druckmittelmenge, verursacht durch etwa vorhandene Abweichungen der Schwingungsrichtung von -der Sollrichtung, keinen Einfluß auf das Verstellorgan des zu steuernden Gliedes haben. Um das Dämpfen der Hilfsventile den jeweiligen Verhältnissen besser anpassen zu können, können die Dämp:fungsfedern iö , io" der Hilfsventile z. B. durch Stellschrauben einstellbar sein.
  • Die Abb. 8 und 9 zeigen das Steuern des Druckmittelstromes mit Hilfe eines schwingenden Strahlrohres. Gemäß Abb.8 hat das Strahlrohr 1d.' einen kreisrunden Querschnitt, während das Strahlrohr 1,4" gemäß Abb, 9 einen quer zur Schwingungsrichtung länglichen Querschnitt hat. Die Abb. io zeigt in Seitenansicht den Zusammenbau des vor der Auffangdüse 15 schwingenden Strahlrohres mit dem übrigen Relaiskörper, -der in seinem Aufbau ähnlich der iri den Abb. i und 2 dargestellten Bauart ist.
  • Durch die Öffnung 16 wird dem Strahlrohr 14 das Steuerdruckmittel zugeführt. Abb. i i zeigt die entsprechende Ansicht von vorn mit vier Strahlrohren 1q., die einer einzigen Relaisspule 17 zugeordnet sind. Ihr werden die verschiedenen Steuerfrequenzen zugeführt, die je ein einziges oder gleichzeitig mehrere der vier Strahlrohre zum Schwingen bringen und dadurch einen entsprechenden Steuervorgang einleiten. Bei einer Anordnung gemäß Abb. i I können also die vier Strahlrohre paarweise auf je einen Servomotor arbeiten, so daß beispielsweise zwei Strahlrohre das Seitensteuer und zwei Strahlrohre .das Höhensteuer eines Fahrzeuges verstellen.
  • Abb. 12 zeigt als Anwendungsbeispiel einen doppelt wirkenden Kolbenservomotor 18 mit einem Kolben ig, der beiderseits durch je einen Druckmittelstrom gesteuert wird. Die Druckmittelströme werden von je einem besonderen Schwinganker 2o', 2o" in der Art eines Strahlrohres geliefert, von denen jeder auf eine bestimmte Steuerfrequenz anspricht. In ihrer Ruhelage stehen beide Strahlrohre vor den Auffangdüsen 21', 21", die sie voll beaufschlaben.
  • In der Ruhelage der beiden Strahlrohre steht daher der Kolben i9 in der Mittellage. Wird eines der beiden Strahlrohre durch eine Steuerfrequenz ins Schwingen versetzt, so überwiegt der Druck des von denn anderen Strahlrohr gelieferten Druckmittels, so daß sich der Servomotorkolben und damit das durch ihn beeinflußte Steuerorgan entsprechend einstellt. Hört die Steuerschwingung auf, so wird der Kolben ig durch die Kraft der Rückführfedern 22',:22" wieder in seine Mittelstellung zurückgeführt.
  • Abb. 13 zeigt zwei Zwischenventile, um den von den Strahlrohren gelieferten Impuls zu verstärken. Jedes der beiden Strahlrohre beaufschlagt eine Öffnung 23', 23" des Ventilgehäuses 24, , 2d.", in dem sich je ein Hilfsventil 3 i', 31" unter dem Einfluß eines Druckmittelimpulses entgegen der Spannung einer D'ämpfungsfeder a5', 25" bewegen kann. Durch die Dämpfungsfedern wird wieder erreicht, daß die Zwischenventile nicht jede Schwingung der Strahlrohre mitmachen, sondern nur entsprechend der Anzahl und Dauer der mehrere Steuerschwingungen umfassenden Steuerimpulse hin und her bewegt werden. In der Ruhelage der beiden Strahlrohre, in der sie die Auffangdüsen voll beaufschlagen, befinden sich die beiden Hilfsventile in ihrer Endstellung und stellen die Verbindung zwischen .den von :dem gemeinsamen Druckmittelzuleitungsrohr 26 abzweigenden Rohren 27', 27" und den Ableitungsrohren 28', 28" her, die das Druckmittel zu beiden Seiten des Servomotorkolbens 19 (vgl. Abb.12) hinleiten. Wird das eine Strahlrohr, beispielsweise das die Zuleitung 23' beaufschlagende, ins Schwurgen versetzt, so läßt der auf den Hilfskolben 31' wirkende Druck nach, was zu Folge hat, daß der Hilfskolben sich seiner rechten Endlage nähert und dabei die Druckmittelleitung 27' abschließt, «nährend zugleich die Leitung 28' mit der Ableitung 29' verbunden wird. Diesen Zustand gibt die Abb. 13 wieder. Infolgedessen überwiegt der auf die eine Kolbenseite wirkende Druck der Druckmittelleitung 27" oder 28", während das auf die andere Kolbenseite wirkende Druckmittel sich über die Leitung 29' entspannt, so daß infolge davon der Servomotorkolben aus seiner Mittelstellung und entsprechend .das Steuerorgan angelenkt wird. Nach Aufhören der Impulssteuerung steht das Strahlrohr wieder vor der Zuleitung 23', d. h. der Hilfskolben 31' geht wieder in seine linke Endlage, wobei -die Leitungen 27' und 28' wieder miteinander verbunden sind.
  • Bei dieser Anordnung wirkt sich das Verwenden gedämpft beweglicher Hilfsventile noch insofern günstig aus, als ungleiche Stellungen beider Schwinganker in der Ruhelage, die bereits zu einem Verstellen des Serv omotorkol:bens führen können, durch Bemessen der Dämpfungsfederkräfte der Hilfsventile wirkungslos gemacht werden können.
  • Durch Einstellschrauben 30', 3o" kann die Spannung der Därnpfungsfedern geändert und den jeweiligen Verhältnissen angepaßt werden. .
  • Die beschriebene Vorrichtung ist verschiedener Abänderungen fähig. So z. B. kann bei der Ausführung nach Abb. i bis 7 die Ausgangslage der Federzungen so gewählt sein, daß die Zunge des Kraftschalters in der Ruhelage nicht den Steuerdruckmittelstrom abschließt, sondern ihn voll die Auffangdüse beaufschlagen läßt, während erst die ins Schwingen versetzte Feder die Austrittsdüse mehr oder weniger drosselt, also ähnlich der Wirkungsweise des in der Abb. 12 erläuterten schwingenden Strahlrohres. Auch kann die Ausgangsstellung .des Strahlrohres so gewählt sein, daß .die Auffangdüse erst beaufschlagt wird, wenn das Strahlrohr zu schwingen beginnt.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE. i. Druckmittelkraftschalter, insbesondere als Steuervorrichtung für ferngesteuerte Fahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, daß das den Druckmittelstrom steuernde Kraftschalterglied als federnder Schwinganker eines Resonanzrelais ausgebildet ist, derart, daß der ins Schwingen versetzte Schwinganker die Stärke des Druckmittelstromes beeinflußt.
  2. 2. Druckmittelkraftschalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Düsen für die Druckmittelzu- und -ableitung quer zur Schwingungsebene des Schwingankers angeordnet sind.
  3. 3. Druckmittelkraftschalter nach Anspruch i oder 2, :dadurch gekennzeichnet, daß der zwischen den Düsen bewegliche Teil der Federzunge in Form einer Schneide und außerdem derart ausgebildet ist, daß er wirbelstromvermindernd auf das strömende Druckmittel wirkt.
  4. 4.. Druckmittelkraftschalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwinganker als federndes Strahlrohr ausgebildet ist.
  5. 5. Druckmittelkraftschalter nach Anspruch q., gekennzeichnet durch ein Strahlrohr mit quer zur Schwingungsrichtung länglichem Querschnitt.
  6. 6. Druckmsttelkraftschalter nach einem der Ansprüche r und q., dadurch gekennzeichnet, U.ß die von dem schwingenden Kraftschalterglied erzeugten Druckmittelimpulse auf ein gedämpft bewegliches Hilfsventil einwirken, .das einen verstärkten Druckmittelstrom steuert. Druckmittelkraftschalter nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Dämpfen des Hilfsventils einstellbar ist. B. Druckmittelkraftschalter nach einem der Ansprüche z bis 7, dadurch gekennzeichnet, .daß auf je eine Kolbenseite eines doppelt wirkenden Servomotors je ein durch einen besonderen Schwinganker gesteuerter Druckmittelstrom einwirkt, wobei beide Schwinganker auf voneinander verschiedene Frequenzen abgestimmt sind.
DEA81487D 1936-12-17 1936-12-17 Druckmittelkraftschalter, insbesondere als Steuervorrichtung fuer ferngesteuerte Fahrzeuge Expired DE710782C (de)

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