DE709550C - Vorrichtung zur Regelung der Brennstoffzufuhr bei Brennkraftmaschinen fuer staubfoermige Brennstoffe - Google Patents

Vorrichtung zur Regelung der Brennstoffzufuhr bei Brennkraftmaschinen fuer staubfoermige Brennstoffe

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Publication number
DE709550C
DE709550C DEH156014D DEH0156014D DE709550C DE 709550 C DE709550 C DE 709550C DE H156014 D DEH156014 D DE H156014D DE H0156014 D DEH0156014 D DE H0156014D DE 709550 C DE709550 C DE 709550C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
air
mixing chamber
line
dust
dust storage
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Expired
Application number
DEH156014D
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Hans Rohrbach
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Hannoversche Maschinenbau AG
Original Assignee
Hannoversche Maschinenbau AG
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Filing date
Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE709550C publication Critical patent/DE709550C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B45/00Engines characterised by operating on non-liquid fuels other than gas; Plants including such engines
    • F02B45/02Engines characterised by operating on non-liquid fuels other than gas; Plants including such engines operating on powdered fuel, e.g. powdered coal
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02TCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
    • Y02T10/00Road transport of goods or passengers
    • Y02T10/10Internal combustion engine [ICE] based vehicles
    • Y02T10/30Use of alternative fuels, e.g. biofuels

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Throttle Valves Provided In The Intake System Or In The Exhaust System (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Regelung der Brennstoffzufuhr bei Brennkraftmaschinen für staubförmige Brennstoffe Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Regelung der Brennstoffzufuhr bei Brennkraftmaschinen für staubförmige Brennstoffe mit einer Mischkammer zur Bildung eines Vorgemisches aus dem Brennstoff und einem Teil der Verbrennungsluft, aus der -eine Entnahmeleitung in die zum Motor führende Verbrennungsluftleitungführt, und mit einem Staubvorratsraum mit Zuführung von Teilluft.
  • Bei den mit einer Mischkammer betriebenen Staubmotoren bereitet die Regelung der Brennstoffzufuhr bisher besondere .Schwierigkeiten, weil es nicht genügt; nur den Gemischaustritt aus der Mischkammer in die Verbrennungsluftleitung zu regeln. Eine solche Regelung hätte nur- dann einen Sinn, wenn in der Mischkammer der Anteil von Staub und Luft stets der gleiche bleibt. Hierfür sind aber umständliche Mittel erforderlich, die durch die Erfindung vermieden, werden. Brei der Erfindung wird eine Regelung mit ganz einfachen Mitteln und in außerordentlich zuverlässiger Weise erreicht, indem in der Luftzuführungsleitung zur Mischkammer und in der Luftzuführungsleitung zum Staubvorratsraum für die Mischkammer j e eine Regelvorrichtung angeordnet wird, die beide miteinander gekuppelt sind und in dem Sinne gesteuert werden, daß .sich beim Öffnen der einen Regelvorrichtung die andere schließt, und umgekehrt. Brei geringer Belastung wird durch erweiterte Luftzuführung zur Mischkammer ein dünnes Gemisch und bei anwachsender Motorbelastung durch Verringerung der Luftzuführung zur Mischkammer und Erhöhung der Luftzuführung zum Vorratsraum ein reicheres Gemisch @erzeugt. Allein durch die Änderung des Querschnittes der Luftzuführungsleitungen läßt sich der Motor, in jeder beliebigen Weise regeln und auf jeden Betrieb reinstellen.
  • Die Vorrichtung nach der Erfindung kann in an sich bekannter Weise mit,einer Drossel= vorrichtung in der zum Motor führenden Verbrennungsluftleitung vor der Mischstelle versehen sein, die mit den beiden Regelvorrichtungen in den Luftzuführungsleitungen zur Mischkammer und zum Staubvorratsraum gekuppelt und im gleichen Öffnungs- und Schließsinne ivie die Regelvorrichtung in der Luftzufü,hrungsleitung zum Staubvorrat$@,; raum gesteuert ist. Bei Öffnung der Drosselvorrichtung in der Verbrennungsluftleitung wird also selbsttätig in der Mischkammer ein staubreicheres und bei Schließung der Drosselvorrichtung ein staubärmeres Gemisch erzeugt.
  • Es spielt übrigens für die Erfindung keine Rolle, ob die der Mischkammer und dem Staubvorratsraum zugeführte Luft unter Atmosphärendruck einströmt oder als Druckhtft eingeblasen wird und ob die Gemiscbaustrittsleitung der Mischkammer ständig offen oder durch ein Ventil o. dgl. gesteuert ist.
  • Neben den mit einer Mischkammer arbeitenden Vorrichtungen zur Bildung eines Gemisches aus Staub und Luft sind übrigens auch Vorrichtungen anderer Art bekannt, z. B. eine Vorrichtung, bei der der Staub aus einer Schütturig heraus fit einen Vorraum eingesaugt und aus diesem in die Vorkammer des Motors gebracht wird. Da die leichteren Staubteilchen dem auftretenden Saugzug williger folgen als die schwereren Teilchen und bekanntlich der Staub nie durchweg die gleiche Korngröße besitzt, ist die Staubförderung durch Saugzug aus einer Schütturig heraus sehr unbefriedigend. Eine genaue Regelung erscheint bei diesen Vorrichtungen kaum möglich. Bei der Vorrichtung nach der Erfindung ist der Staub in der Mischkammer gleichmäßig verteilt und mit Ltift gemischt. Die bekannten Vorrichtungen der zuletzt erwähnten Art bilden das brennfertige Gemisch, das ohne nochmaligen. Zusatz von Luft im ersten Mischungszustand unmittelbar in den Brennraum der Maschine eingeführt wird. Die dem Staub vor seiner Einführung in den Motor zugeführte Luft dient in erster Linie seiner Förderung; die Mischung zwischen Luft und Staub bei der Einführung in den Brennraum ist nicht ausreichend, da der Staub keine Gelegenheit hat, sich innig mit der ihm zugeführten Luft zu ven mischen. Bei der Vorrichtung nach der Erfindung dient die durch die zum Motor führende Verbrennungsfuftleitung strömende Luft zur Förderung des Brennstoffes, während in der Mischkammer ein Vorgemisch von Staub und Luft gebildet wird.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel gemäß der Erfindung dargestellt. Die Verbrennungsluft wird durch die LeitungA dem Motor zugeführt, wobei es für die Erfindung ohne Bedeutung ist, ob die Zuführung durch Saugwirkung beim Ansaughub des Motors erfolgt oder ob die Verbrennungsluft unter Druck zum Motor geführt wird. In die Vebrennungsluftleitung A mündet ein Injektor B ein, der mit einer zweck-
    ' 3 ig trichterförmigen Erweiterung C aus
    . r Mischkammer D herausführt. E ist ein
    ;' bvorratsbehälter, aus dem der Staub in
    r`Mischkammer D gelangt. In der Ver-
    brennungsluftleitung A ist eine Drosselklappe F angeordnet.
  • In den Staubvorratsbehälter E mündet eine Luftleitung O und in den Mischraum D eine Luftleitung 1, die entweder mit der Außenluft in Verbindung stehen oder durch die Luft unter Druck eingeblasen wird. In der Leitung O ist eine als Drosselklappe G ausgebildete Regelvorrichtung vorgesehen und in der Luftzuführungsleitung 1 eine als Drosselklappe H ausgebildete Regelvorrichtung. Die Drosselklappen sind z. B. durch ein Gestänge I(, L, N derart miteinander verbunden, daß sich beim i")iiilen der Drosselklappe G die Drosselklappe H schließt, und umgekehrt.
  • Die Wirkungsweise der in der Zeichnung dargestellten Vorrichtung ist folgende: .
  • Bei Leerlauf der Maschine wird das Gestänge 1(, L, N so eingestellt, daß die Drosselklappe G die Luftleitung O vollständig oder nahezu vollständig absperrt und die Drosselklappe H ihre größte oder nahezu größte öffnungsstellung erreicht. Durch die Luftleitung I strömt dann sehr viel und durch die Leitung O keine oder nur wenig Luft in die Mischkammer D ein. Infolgedessen wird in der Mischkammer D ein sehr staubarmes Gemisch erzeugt, das gerade ausreicht, um die Maschine im Leerlauf zu erhalten.
  • Wenn nun die Belastung der Maschine anwächst, so wird das Gestänge I(, L, N derart verstellt, daß die Drosselklappe G sich öffnet, während sich die Dosselklappe H im Schließsinne bewegt. Es tritt dann durch die Leitung O mehr und durch die Leitung I weniger Luft ein als bei Leerlauf. Die vermehrte Luftzuführung durch die Leitung O bewirkt, da,ß entsprechend mehr Staub in die Mischkammer D@ gelangt und das Gemisch staubreicher wird. Es gelangt daher auch mehr Staub in die Leitung A und somit in die Maschine. Bei kleiner und mittlerer Belastung nehmen die Drosselklappen G und H etwa die Stellung nach der Zeichnung ein.
  • Bei großer Belastung wird das Gestänge K, L, N so eingestellt, daß die Drosselklappe G vollständig oder nahezu vollständig geöffnet und die Drosselklappe H vollständig oder nahezu vollständig geschlossen ist. Dann strömt durch die Leitung 0 viel Luft in die Mischkammer D ein, die auch entsprechend viel Staub mitnimmt, während durch die Leitung I keine oder nur wenig Luft zur Mischkammer D, strömt. In diesem Falle wird in der Mischkammer D ein verhältnismäßig staubreiches Gemisch erzeugt und dementsprechend auch der Maschine eine verhältnismäßig große Menge Staub zugeführt.
  • Durch die zwangsläufig gemeinsame Verstellung der Drosselklappen G und H kann also die dem Motor zuzuführende Staubmenge sehr einfach geregelt werden.
  • Die Erfindung bleibt selbstverständlich nicht auf das in der Zeichnung dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt. Die Gestaltung der Mischkammer und die Art der Absaugung des Gemisches aus ihr ist beliebig. Statt der Drosselklappen können selbstverständlich auch beliebige andere Regelvorrichtungen T% erwendung finden. Es ist ferner möglich, das übersetzungsverhältnis derkraftschlüssigen Verbindung der beiden Drosselklappen G und H zu ändern, indem beispielsweise- der Auflagepunkt M im Sinne der 7eichnung nach rechts oder links verschoben wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Vorrichtung zur Regelung der Brennstoffzufuhr bei Brennkräftmaschinen für staubförmige Brennstoffe mit einer Mischkammer zur Bildung eines Vorgemis.ches aus dem Brennstoff und einem Teil der Verbrennungsluft, aus der eine Entnahmeleitung in die zum Motor führende Verbrennungsluftleitung führt, und miteinem Staubvorratsraum mit Zuführung von Teilluft, gekennzeichnet durch Anordnung je einer Regelvorrichtung (H bzw. G) in der Luftzuführungsleitung (1) zur Mischkammer (D1) und in der Luftzuführungsleitung (O) zum Staubvorratsraum (E) für die Mischkammer, die beide miteinander gekuppelt sind und in dem Sinne gesteuert werden, daß sich beim öffnen der einen Regelvorrichtung die andere schließt, und umgekehrt. a. Vorrichtung nach Anspruch i mit einer Drosselvorrichtung in der zum Motor führenden Verbrennungsluftleitungvor der Mischstelle, dadurch gekennzeichnet, daß die Drosselvorrichtung (F) mit den beeiden Regelvorrichtungen in den Luftzuführungsleitungen zur Mischkammerund zum Staubvorratsraum gekuppelt und im gleichen öffnungs- und Schließsinne wie die Regelvorrichtung (G) in der Luftzuführungsleitung zum Staubvorratsraumgesteuert ist.
DEH156014D 1938-06-02 1938-06-02 Vorrichtung zur Regelung der Brennstoffzufuhr bei Brennkraftmaschinen fuer staubfoermige Brennstoffe Expired DE709550C (de)

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