DE708271C - Einrichtung zur selbsttaetigen Aufzeichnung der Funkbeschickungswerte einer Peilanlage - Google Patents

Einrichtung zur selbsttaetigen Aufzeichnung der Funkbeschickungswerte einer Peilanlage

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DE708271C
DE708271C DET52136D DET0052136D DE708271C DE 708271 C DE708271 C DE 708271C DE T52136 D DET52136 D DE T52136D DE T0052136 D DET0052136 D DE T0052136D DE 708271 C DE708271 C DE 708271C
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DE
Germany
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recording
voltage
writing
goniometer
movement
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Expired
Application number
DET52136D
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English (en)
Inventor
Dr-Ing Eginhard Barz
Dipl-Ing Ernst Schulz
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Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S1/00Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith
    • G01S1/02Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith using radio waves

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Position Input By Displaying (AREA)

Description

  • Einrichtung zur selbsttätigen Aufzeichnung der Funkbeschickungswerte einer Peilanlage Im Hauptpatent 70q.666 wird eine Einrichtung zur selbsttätigen Aufzeichnung der Funkbeschickungswerte einer Peilanlage beschrieben, bei der auf einer Aufzeichnungsvorrichtung, z. B. einer Schreibtrommel, ein gleichzeitig von einem optischen Peiler gesteuertes Organ, z. B. Schreibstift, Spiegel, Stromindikator, die Peilwerte aufzeichnet. Der Funkpeiler und der optische Peiler sind zu diesem Zwecke mit Hilfe von Goniometern elektrisch gekoppelt. Dies wird in der Weise erreicht, daß beide Peiler die drehbaren Systeme je eines Goniometers steuern, wobei die entsprechenden Feldspulen beider Goniometersysteme miteinander verbunden sind, und daß an die Suchspule des einen Goniometers eine Wechselspannung gelegt wird, während die in die andere Suchspule induzierte Spannung auf die Aufzeichnungsvorrichtung wirkt.
  • Diese Anordnung weist noch den Nachteil auf, daß durch Schwankungen der an das Steuergoniometer angelegten Wechselspannung erhebliche Aufzeichnungsfehler auftreten können.
  • Um diese Nachteile zu vermeiden, wird gemäß der vorliegenden Erfindung eine Einrichtung vorgeschlagen, die nach einer Kompensationsmethode arbeitet, so daß sich Schwankungen der Speisespannungen in gleicher Weise auf die Meß- und die Kompensationsspannung auswirken und daher ohne Einfluß auf das M eßergebnis bleiben. Dies wird erfindungsgemäß unter Verwendung d beschriebenen Goniometereinrichtung dadur erreicht, daß die Suchspule des einen Gon. meters in Reihe mit einem Spannungsteiler,-, vorzugsweise einem Variometer, an die Wechselstromquelle gelegt ist und daß die Aufzeichnung der Differenzkurve auf einer synchron mit einem der beiden drehbaren Systeme gedrehten Schreibtrommel o. dgl. punktweise erfolgt, indem die Schreibvorrichtung dauernd über der Schreibtrommel bewegt und immer dann zur Wirkung gebracht wird, wenn die am Spannungsteiler abgegriffene, synchron mit den Lagenänderungen der Schreibvorrichtung geänderte Teilspannung amplitudenmäßig der Spannung gleicht, die an der Suchspule des anderen Goniometers liegt.
  • Ein Ausführungbeispiel des Erfindungsgedankens ist in Abb. i dargestellt. Es bedeutet z. B. OP die optische und FP die Funkpeileinrichtung, die örtlich voneinander getrennt aufgestellt sein können. Die Peiler sitzen auf den Achsen A1 bz.w. A2 der drehbaren Teile der beiden Goniometer G1 und G2. Die Feldspulen f1, f2, f3 und f4 der Goniometer sind paarweise über Leitungen miteinander verbunden. Die Suchspule s1 des Gonioineters G1 liegt in Serie mit der Primärwicklung I des als Varioineter ausgebildeten. Spannungsteilers G3 und ist an die Wechselstromquelle E beliebiger Frequenz angeschlossen. Die Suchspule s2 des Goniometers G2 ist der Sekundärwicklung II des Variometers G3 entgegengeschaltet, wobei beide Spulen im Eingang eines gegebenenfalls mittels des Kondensators C abgestimmten Verstärkers b' liegen. Die im Gleichrichterkreis G des Verstärkers auftretende Gleichspannung steuert den Arbeitskontakt K2 eines Relais R2 so, daß dieser Kontakt nur bei Stromlosigkeit der Relaiswicklung geschlossen wird, d. h. immer dann, wenn sich die in die Suchspule s.. des Goniometers und die in die Wicklung Il des Varioineters induzierten Spannungen gerade aufheben.
  • An der Suchspule s2 liegt die als Maß für die jeweilige Funkbeschickung dienende Meßspannung. Die an der Sekundärwicklung II auftretende Spannung wird nun in ihrer Amplitude z. B. periodisch mittels eines Motors durch eine im Sinne der Pfeile P erfolgende Kopplungsänderung der Variometerspulen geändert, so daß in einer bestimmten Kopplungslage auch jener Spannungswert durchlaufen wird, der an der Suchspule s2 liegt. Bei richtiger Phasenlage der beiden Vergleichsspannungen heben sich diese auf. Das Relais R, läßt seinen Kontakt K2 abfallen und schließt den Stromkreis der Batterie B2 über den Schreibstift S, wenn gleichzeitig
    mlü der Kontakt K1 geschlossen ist. Der
    eibstift S wird synchron mit der Kopp-
    sänderung des Variometers h über die
    N ommel Tr geführt. Auf der Schreibtrom-
    mel Tr, die beispielsweise auf der Achse des drehbaren Teiles des Goniometers G2 sitzt, wird daher ein Meßpunkt markiert, dessen Lage von der Winkellage der Schreibtrommel einerseits und von der an der Suchspule s2 liegenden Spannung anderseits abhängt. Da diese Spannung von der jeweiligen Funkbeschickung abhängt, erhält man auf diese Weise direkt den polaren Verlauf der Funkbeschickungskurve aufgezeichnet.
  • Um die Aufzeichnung immer nur dann vorzunehmen, wenn die Einstellung am optischen Peiler OP tatsächlich richtig ist, kann ferner ein Hilfsstromkreis mit einer Batterie B1 und einer Handtaste T vorgesehen werden, durch welchen bei Schließen der Taste ein Arbeitskontakt K1 des Relais R1 geschlossen wird. Dieser Arbeitskontakt liegt im Stromkreis des Schreibstiftes, so daß dieser nur bei richtiger Einstellung des optischen Peilers und bei richtiger Kompensation der Spannung an der Suchspule s2 zur Wirkung gebracht wird.
  • Der Hilfsstromkreis kann natürlich auch wegfallen, wenn der drehbare Teil des Goniometers G1 z. B. selbsttätig dauernd in der richtigen Peillage gehalten wird.
  • Durch eine zusätzliche Veränderung der elektrischen Kopplung zwischen den beiden Teilen I und 1I des Variometers G3 oder durch Zw ischenschalten eines weiteren Varioineters G4 (vgl. Abb. 2) in den Stromkreis der Spule I des Variometers G3 ist es möglich, den Aufzeichnungsmaßstab beliebig, also stufenlos zu verändern und ihn den jeweils zu erwartenden Höchstwerten der aufzuzeichnenden Kurve anzupassen.
  • Die Verschiebung der Spule II und des Schreibmagneten S kann auf verschiedene Weise erfolgen: i. Als Pendelbewegung: a) um die doppelte maximal zu erwartende Amplitude der aufzuzeichnenden Kurve. Hierbei werden die beiden Teile II und S durch einen Motor ständig (etwa 5omal je Minute) hin und her bewegt. Zwischen beiden Grenzlagen befindet sich die Kompensationslage, in der der Schreibmagnet anzieht und einen Punkt zeichnet, b) um geringe Beträge um den jeweiligen Kurvenpunkt herum. Der Umkehrpunkt der Pendelbewegung wird dann in Abhängigkeit von der Größe der dem Verstärker zugeführten Spannung der Spule s2 gesteuert. a. Als eine für jeden Aufzeichnungsvorgang einmalige Bewegung von einer Ausgangslage bzw. von einer Grenzlage aus: a) zu dem jeweiligen Kurvenpunkt und zur gleichen Ausgangslage zurück, b) zu einer weiteren Grenzlage, wobei der Kurvenpunkt zwischen den beiden Grenzlagen bei erreichter Kompensation aufgezeichnet wird.
  • In Abb. 3 ist ein Ausführungsbeispiel der Bewegungsvorrichtung (Fall 21) für die Spule II des Variometers 6 und den Schreibmagneten S skizziert.
  • Diese beiden Teile werden durch einen Kurbelbetrieb von einer Grenzlage in die andere bewegt. Die Nockenscheibe A wird durch die ständig rotierende Welle Wi über die Kupplung K und die Welle W2 angetrieben. Die Kupplung K ist im gezeichneten Zustand durch das Relais RK eingeschaltet, dessen Stromkreis über den Kontakt t1 der gedrückten Taste T1 und über den Nockenkontakt K1 geschlossen ist. Erreicht nun die Nocke N die obere Stellung, so wird K, geöffnet und der Relaisstromkreis unterbrochen, wodurch die Kupplung I ausgeschaltet wird und die Antriebsscheibe A und somit auch S stehenbleiben.
  • Beim nächsten Kommando wird die Taste T umgelegt und der Stromkreis für RK über t2 und K2 geschlossen. Dadurch wird die Kupplung K eingeschaltet, bis die Nocke in der unteren Stellung den Kontakt K2 öffnet.
  • An Stelle der induktiven Goniometer können natürlich bei der Einrichtung nach der Erfindung auch kapazitive Goniometer Verwendung finden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zur selbsttätigen Aufzeichnung der Funkbeschickungswerte einer Peilanlage nach Patent-704666 mit Hilfe eines optischen Peilers und eines Funkpeilers, die über Goniometer elektrisch gekoppelt sind, deren drehbare Teile von den beiden, Peilern gesteuert werden und deren Feldspulen miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Suchspule des einen Goniometers in Reihe mit einem Spannungsteiler, vorzugsweise einem Variometer, an die Wechselstromquelle gelegt ist und daß die Aufzeichnung der Differenzkurve auf einer synchron mit einem der beiden drehbaren Systeme gedrehten Schreibtrommel o. dgl. punktweise erfolgt, indem - die Schreibvorrichtung dauernd über die Schreibtrommel o. dgl. bewegt und immer dann zur Wirkung gebracht wird, wenn die am Spannungsteiler abgegriffene, synchron mit den Lagenänderungen der Schreibvorrichtung geänderte Teilspannung amplitu-denmäßig der Spannung gleicht, die an der Suchspule des anderen Goniometers liegt. z. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung der Schreibvorrichtung und die Änderung des Spannungsteilerverhältnisses durch einen gemeinsamen Antriebsmechanismus, vorzugsweise mittels eines Motors, gesteuert wird. 3. Einrichtung nach Anspruch i und a, dadurch gekennzeichnet, daß als Antriebsbewegung eine Pendelbewegung dient, die entweder "die doppelte maximal zu erwartende Amplitude bei konstantem Umkehrpunkt besitzt, oder nur eine geringe Amplitude aufweist, wobei die Lage des Umkehrpunktes in Abhängigkeit von der an der Suchspule (s2) liegenden Spannung gesteuert wird. q.. Einrichtung nach Anspruch i und a, 'dadurch gekennzeichnet, daß als Antriebsbewegung eine für jeden Aufzeichnungsvorgang einmalige Bewegung' entweder von einer Grenzlage in eine andere Grenzlage oder von einer Grenzlage zum jeweiligen Aufzeichnungspunkt und wieder zurück dient. 5. Einrichtung nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel zui zusätzlichen Änderung des Spannungsteilerverhältnisses, insbesondere zu einer zusätzlichen Kopplungsänderung zwischen den beiden Spulen des Variometers, zur Maßstabsänderung der Aufzeichnung vorgesehen sind. 6. Einrichtung nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß zur Maßstabsänderung derAufzeichnung im Kreis einer der beiden Vergleichsspannungen ein zusätzliches Variometer vorgesehen ist. Abänderung der Einrichtung nach Anspruch i bis 6, gekennzeichnet durch die Verwendung kapazitiver Goniometer.
DET52136D 1938-07-08 1939-04-20 Einrichtung zur selbsttaetigen Aufzeichnung der Funkbeschickungswerte einer Peilanlage Expired DE708271C (de)

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