DE706232C - Empfaenger mit Stoerbeseitigung durch kurzzeitige Sperrung des Empfangskanals - Google Patents
Empfaenger mit Stoerbeseitigung durch kurzzeitige Sperrung des EmpfangskanalsInfo
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- DE706232C DE706232C DER99238D DER0099238D DE706232C DE 706232 C DE706232 C DE 706232C DE R99238 D DER99238 D DE R99238D DE R0099238 D DER0099238 D DE R0099238D DE 706232 C DE706232 C DE 706232C
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03G—CONTROL OF AMPLIFICATION
- H03G3/00—Gain control in amplifiers or frequency changers
- H03G3/20—Automatic control
- H03G3/30—Automatic control in amplifiers having semiconductor devices
- H03G3/34—Muting amplifier when no signal is present
- H03G3/345—Muting during a short period of time when noise pulses are detected, i.e. blanking
-
- H—ELECTRICITY
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- H03G—CONTROL OF AMPLIFICATION
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Description
- Empfänger mit Störbeseitigung durch kurzzeitige Sperrung des Empfangskanals Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Störbeseitigung bei Empfängern; die in der Nähe von Maschinen aufgestellt sind; die störende elektrische Funken erzeugen, wie dies z. B. bei Kraftfahrzeugen der Fäll ist. Be; findet sich nämlich ein Empfänger in unmittelbarer Nähe einer Verbremiungskraftmaschine; so lassen sich .Störungen durch die Zündfunkenanlage der Maschine nur sehr schwer verhindern. Der Zündfunken einer derartigen Maschine erzeugt Hörspannungen von verhältnismäßig _ großer Amplitude, aber sehr kurzer Dauer, z, B. wenigen Mikrosekunden. Diese Hörsparmun-g stößt jedoch die Schwingungskreise des Empfängers an und erzeugt auf diese Weisse ;am Empfängerausgang " Störimpüls,e von wesentlich kleinerer Amplitude im Vergleich matt den Signalschwingungen, aber erheblich längerer Dauer; von z. B. 250 Mikrosekunden,die sich sehr unangenehm bemerkbar machen.
- Um .diese Störungen zu beseitigen, macht man bei seinem bekannten Fahrzeugempfänger davon Gebrauch, den Empfangskanal mittels Sperrimpulsen, die von der störendere Maschine .selbst abgeleitet werden, kurzzeitig zu sperren. Die Sperrimpulse werden hierbei von den Zündkerzen oder einer mit dem. Zündmagneten gekuppelten Vorrichtung zur Erzeugung von Impulsen abgenommen und auf den Eingangskreis des Empfängers übertragen, wo sie durch Vergrößerung der Dämpfung bzw. Kurzschließung des Empfangsschwingungskreises oder - Vergrößerung der Gitfiervorspannung der Eingangsröhre eine kurzzeitige Sperrung des Empfangs hervorrufen.
- Damit nun die Sperrwirkung auch rechtzeitig eintritt, ist @es bei derartigen Anordnungen notwendig, .daß .die direkt übertragene Sperrspannung den Übertragungskanal sperrt, bevor der von der' Empfangsantenne ,aufgenömm,ene Störimpuls bis zu dieser Stelle des Übertragungskanals gelangt ist. Im allgemeinen kann man dies dadurch erreichen, d aß man jede Zeitverzögerung der übertragenen Sperrimpulse vermeidet; in manchen Fällen müssen aber im Empfangskanal Mittel vorgesehen werden, die die gewünschte Zeitverzögerung zwischen Sperrimpuls und Störimpuls hervorrufen. Als solche Mittel sind z. B. künstlicher Verzögerungsleitungen bekanrnt# die als Siebketten ausgebildet sind und die im vorliegenden Fall zwischen Antenne und Empfänger -eingeschaltet werden. Dabei ist natürlich auch darauf zu -achten, daß andererseits die Störimpulse nicht in zu starkem Maße durch die Verzögerungseinrichtungen verlängert werden.
- Bei dem Empfänger gemäß der Erfindung, bei dem die Störbeseitigung ebenfalls durch kurzzeitige Sperrung des Empfangskanals mittels von der störenden Maschine bzw. einer mit dieser gekuppelten Einrichtung selbst abgeleiteter Sperrimpulse :erfolgt, lassen sich derartige Verzögerungsleitungen im Empfangskanal dadurch ganz ersparen oder können dadurch zumindest wesentlich schwächer bemessen werden, daß die Sperrimpulse von einer solchen Stelle der Maschine abgenommen werden, an der ein Strom- oder Spannungsimpuls zeitlich etwas vor dem störenden Strom- oder Spannungsimpuls auftritt. Insbesondere dienen als Sperrimpulse die auf er Primärseite des Zündtransformators der Verbrennungskraftmaschine ,auftretenden Strom-oder Spannungsimpulse. Die Erfindung geht dabei von der Tatsache aus, daß der eigent;-liehe Störimpuls zweifellos .durch den Hauptfunken, welcher in dem Zylinder des Verbrennungsmotors auftritt, sowie durch den dabei in dem sekundären Zündfunkenkreisentstehenden Schwingungszug erzeugt wird. Dieser Zündfunke besitzt aber eine geringe Zeitverzögerung gegenüber der Unterbrechung des primären Zündkreises. Der Primärkreis wird durch den Unterbrecher .einen Augenblick vor dem Unterbrechen geschlossen. Daher ist es möglich, die Sperrspannung von dem Primärkreis abzunehmen, wobei man entweder den beim Schließen oder Unterbrechen auftretenden Impuls verwendet.
- Es ist auch möglich, mit der Maschine einen synchron laufenden Unterbrecher zu kuppeln; der genau im richtigen Augenblick Spannungsimpulse zur kurzzeitigen Sperrung des Empfängers liefert.
- Ist eine Verstärkung der Sperrimpulse, die selbstverständlich über eine Leitung mit sehr geringer Laufzeit dem Empfänger zugeführt werden müssen, erforderlich, so erfolgt- diese zweckmäßigierweise durch eine gittergesteuerte, gasgefüllte Entladungsröhre, wie sie an sich bereits bei einem. bekannten Empfänger zur Steuerung eines Abstimmanzeigers verwendet worden ist. 'Eine solche Entladungsröhre bringt den Vorteil mit sich, daß miit Ein# setzen der Impulse auch sofort der gesamte Entladungsstrom verfügbar ist, im Gegensatz zur Hochvakuumröhre, deren Strom von der Höhe der jeweilig angelegten Gitterspannung abhängig ist. Die Ionisationszeit der Entladungsröhre muß natürlich genügend klein sein. Zur Verstärkung und Umformung der Sperrimpulse müssen Anoden- und Gitterspannungen der Röhre so gewählt sein, daß in der Röhre nur dann eine Entladung auftritt, wenn ein positiver Impuls von der Zündleitung her am Gitter entsteht. Die Dauer des umgeformten Sperrimpulses, dessen Anfang durch den lonisierungsdurchbruch in der Röhre gegeben ist, kann durch Wahl ;der Schwingungsperiode des im Anodenkreis der Entladungsröhre liegenden Schwingungskreises eingestellt werden. Ist der Kreis so schwach gedämpft, daß eine oszillatorische Entladung entsteht, so wird die Dauer des Sperrimpulses praktisch gleich einer halben Schwingungszeit dieser Frequenz sein. Die Dauer des Sperrimpulses wird zweckmäßigerweise so bemessen, dä:ß der Empfangskanal nur so lange gesperrt ist, als der der Empfangsschwingung überlagerte Störimpuls dauert. Die gemäß der Erfindung gewonnenen Sperrimpulse können an sich zur Sperrung an jedem beliebigen Punkt des Ilbertragungskanalsbenützt werden. Die Entstörung ist aber besonders wirksam, wenn sie, wie bereits bekannt, möglichst am Eingang, d.h. an der ersten Verstärkerröhre des Empfängers, erfolgt. Es ist nämlich zweckmäßig; die Trennschärfe des Empfängers vom Eingang bis zum Punkt, an dem die Sperrung erfolgt, möglichst klein, die Trennschärfe des dahinterliegenden Empfängerteiles möglichst groß zu machen; denn eine große Trennschärfe vor der Sperrungsstelle würde die Dauer der anfänglich sehr kurzen Störimpulse verlängern, so da.ß die Sperrung für eine längere Zeit ,erfolgen müßte. Dagegen ist eine große Trennschärfe hinter dem Punkt, an dem die Sperrung erfolgt vorteilhaft, da -dann die Lücken in der Empfangsschwingung durch .die schwach gedämpften Kreise,. welche in diesen Pausen durchschwingen, ganz oder nahezu ausgefüllt werden, so daß sie keine wesentlichen Störungen mehr darstellen.
- Wenn also die Eingangsröhre des Empfängers gesperrt wird, kann nur der Gitterkreis dieser Röhre durch den Störimpuls angestoßen werden. Die am Gitter auftretende Störschwingung ist infolgedessen immer noch von zeitlich kurzer Dauer. Die Sperrung der ersten Röhre erfolgt zweckmäßig auch nur während dieser kurzen Stördauer.
- Vorzugsweise erfolgt die Sperrung bei zwei für' die Empfangsschwingung im Gegentakt geschalteten Verstärkerröhren gleichphasig und mit gleicher Amplitude, da. sich dann bekanntlich die AnodengIeichstromänderungen bei .der Sperrung ausgleichen. Insbesondere werden die Sperrimpulse dabei einem 'Steuergitter und ide Empfangsschwingung einem von dem ersten durch ein Schirmgitter getrennten weiteren Steuergitter d.er Verstärkerröhre zugeführt. -
Claims (1)
1'nTH.N1nNSPiziicü1-i.. Empfänger; insbesondere Fahrzeugümpfänger,
mit Störbeseitigungdurch kurzzeitige Sperrung des Empfangskanals mittels von der
störenden Maschine selbst abgeleiteter Sperrimpulse" dadurch gekennzeichnet, daß
die Sperrimpulse von ,einer solchen 'Stelle der Maschine bzw. .einer -mit dieser
gekuppelten Einrichtung abgenommen werden, an der ein Strom-1 oder Spannungsimpuls
zeitlich etwas vor dem störenden Strom- oder Spannungsimpuls auftritt. a. Empfänger
nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daB als Sperrimpuls :die auf der Primärseite
des Zündtransformators der'Verbrennumgskraftmaschine auftretenden Strom- oder Spannungsimpulse
dienen. 3. Empfänger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrimpulse
von einem synchron mit der Maschine umlaufenden Unterbrecher abgenommen werden.
4. Empfänger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrimpulse ins--
besondere durch eine gittergesteuerte, gasgefüllte Entladungsröhre verstärkt werden.
5. Empfänger nachAxispruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrung in der ersten
Stufe des Empfängers erfolgt. 6. Empfänger nach Anspruch i, -dadurch gekennzeichnet,
daß die Sperrung bei zwei für die Empfangsschwingung im Gegentakt geschalteten Verstärkerröhrengleichphasig
und mit gleicher Amplitude erfolgt, so daß sich die Anedengleichstromänderungen.
bei der Sperrung ausgleichen. 7. Empfänger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet"daß
die Sperrimpulse seinem. Steuergitter und die Empfangsschwingung einem von dem,
ersten durch ein Schirmgitter getrennten weiteren Steuergitter zugeführt werden.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US706232XA | 1936-04-30 | 1936-04-30 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE706232C true DE706232C (de) | 1941-05-21 |
Family
ID=22096413
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER99238D Expired DE706232C (de) | 1936-04-30 | 1937-05-01 | Empfaenger mit Stoerbeseitigung durch kurzzeitige Sperrung des Empfangskanals |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE706232C (de) |
-
1937
- 1937-05-01 DE DER99238D patent/DE706232C/de not_active Expired
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