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TECHNISCHES
GEBIET DER ERFINDUNG
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Die
Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Abstimmen eines Resonators,
genauer einen Resonator mit einem Resonatorkörper, wo die Form des Körpers und
damit die Resonanzfrequenz geändert werden
kann.
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BESCHREIBUNG
VON VERWANDTER TECHNIK
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Unter
den Hochfrequenz- und Mikrowellen-Resonatorstrukturen haben neuerdings
sogenannte dielektrische Resonatoren zunehmend Interesse gefunden,
da sie beispielsweise die folgenden Vorteile gegenüber üblichen
Resonatorstrukturen aufweisen: kleinerer Schaltkreisumfang, höheres Integrationsniveau,
höherer
Wirkungsgrad und geringere Herstellungskosten. Ein beliebiges Element
mit einer einfachen geometrischen Form aus einem Material mit geringen
dielektrischen Verlusten und einer hohen relativen Dielektrizitätskonstante
kann als ein High Q dielektrischer Resonator verwendet werden. Aus
Gründen
der Herstellungstechnik ist der dielektrische Resonator gewöhnlich zylindrisch,
wie eine zylindrische Scheibe.
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Die
Resonanzfrequenz des dielektrischen Resonators wird in erster Linie
bestimmt durch die Abmessungen des Resonatorkörpers. Ein anderer Faktor,
der die Resonanzfrequenz beeinflußt, ist die Umgebung des Resonators.
Das elektrische oder magnetische Feld des Resonators und somit die
Resonanzfrequenz können
absichtlich beeinflußt
werden, indem man eine Metallfläche
oder irgendeine andere leitende Fläche in die Nähe des Resonators bringt.
Um die Resonanzfrequenz des dielektrischen Resonators einzustellen,
ist es eine übliche
Praxis, den Abstand zwischen der leitenden Metallfläche und der
ebenen Oberfläche
des Resonators einzustellen. Der Einstellmecha nismus kann beispielsweise
eine Einstellschraube sein, die an dem den Resonator umgebenden
Gehäuse
angebracht ist.
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Statt
dessen ist es auch möglich,
statt eines leitenden Einstellkörpers
einen anderen dielektrischen Körper
in die Nähe
des Resonatorkörpers
zu bringen. Eine bekannte Konstruktion dieser Art, die auf der Einstellung
einer dielektrischen Platte beruht, ist in 1 gezeigt.
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Bei
dieser Art von Einstellmethode verändert sich jedoch typischerweise
die Resonanzfrequenz nicht linear als eine Funktion des Einstellabstands. Wegen
der Nicht-Linearität und des
steilen Anstiegs der Einstellung ist eine genaue Einstellung der
Resonanzfrequenz schwierig und verlangt große Genauigkeit, besonders an
den äußersten
Enden des Steuerungsbereichs. Die Frequenzeinstellung beruht auf einer
hochpräzisen
mechanischen Bewegung und die Steigung der Einstellung ist auch
steil. Im Prinzip kann die Wegstrecke und damit die Genauigkeit
der Einstellbewegung gesteigert werden, indem man die Größe der metallischen
oder dielektrischen Einstellebene verringert.
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Wegen
der Nicht-Linearität
der oben erwähnten
Einstellmethoden ist jedoch der erreichte Vorteil klein, da der
Teil der Einstellkurve, der am Beginn oder Ende der Einstellbewegung
zu steil oder zu flach ist, nicht verwendet werden kann. Als Ergebnis stellt
das Einstellen der Resonanzfrequenz eines dielektrischen Resonators
mit diesen Lösungen
sehr hohe Anforderungen an den Frequenzeinstellmechanismus, was
seinerseits die Material- und Herstellkosten erhöht. Außerdem wird die Einstellung
langsamer, wenn die mechanischen Bewegungen der Frequenzeinstellungsvorrichtung
sehr klein gemachte werden müssen.
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In
US 5,703,548 (Särkkä) wurden
die obigen Probleme gelöst
durch Einführung
eines dielektrischen Resonators mit einer Mehrzahl von dielektrischen
Einstellebenen. Das führt
zu verbesserter Linearität
der Frequenzeinstellung und einer längeren Einstellstrecke, was
beides die Genauigkeit der Einstellung verbessert.
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In
US 4,459,570 (Delaballe
et al.) wurde ein ähnliches
Problem gelöst,
indem ein Resonator eingeführt
wurde, der eine Einstellplatte mit einer Dielektrizitätskonstante
hat, die die Hälfte
des Wertes der Dielektrizitätskonstante
der Resonatorscheibe beträgt.
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In
US 5,315,274 (Särkkä) wird die
Einstellung einer Resonanzfrequenz erreicht durch einen dielektrischen
Resonator mit zwei zylindrischen Scheiben, die übereinander angeordnet und
zueinander radial verschiebbar sind, wodurch die Form des Resonators
verändert
wird.
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ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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Die
Grundidee der Erfindung ist, den linearen Teil der Einstellkurve
zu verwenden, obgleich die Kurve steil und daher schwer einzustellen
und schwer stabil zu halten ist.
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Ziel
der Erfindung ist ein dielektrischer Resonator, in welchem die Resonanzfrequenz
genauer als früher
im steilen Anstieg eingestellt werden kann.
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Erfindungsgemäß wird dieses
Ziel erreicht durch den in Anspruch 1 gekennzeichneten dielektrischen
Resonator.
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Ein
dielektrischer Resonator gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1 ist bekannt aus dem Patentdokument WO-A1-9220116.
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Der
dielektrische Resonatorkörper
kann weiterhin Mittel umfassen, um das erste und zweite Element
zu verbinden, und die Drehung des ersten Elements kann eine Verschiebung
des ersten Elements im Bezug auf das zweite Element in einer Richtung der
Drehachse bewirken.
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Der
Resonator kann zusätzliche
Mittel zur Einstellung der Verschiebung mittels mechanischer Führung aufweisen.
Diese Einstellmittel können
in die Verbindungsmittel eingebaut sein, durch welche die Resonanzelemente
an wenigstens einem Ort in Berührung
miteinander sind.
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Die
Resonanzelemente können
auch kreisförmig
zylindrisch sein, wenn die Verbindungsmittel in einem kreisförmigen oder
teilkreisförmigen
Weg, der bei der Drehachse ein Zentrum hat, implementiert sind.
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Ein
erster Vorteil mit der vorliegenden Erfindung ist es, daß eine maximale
Stabilität
bezüglich der
relativen Verschiebungen und Vibrationen zwischen den Elementen
erreicht wird.
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Ein
zweiter Vorteil ist, daß eine
temperaturkompensierende Resonatorstruktur leicht geschaffen werden
kann.
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Ein
dritter Vorteil ist, daß man
eine kompakte Resonatorstruktur erhalten kann.
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Ein
vierter Vorteil ist, daß eine
hohe Empfindlichkeit hinsichtlich Resonanzfrequenz gegen Verschiebung
erreichbar ist.
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Ein
fünfter
Vorteil ist, daß dieser
Typ von dielektrischem Resonanzkörper
in einer Hochleistungsumgebung arbeiten kann.
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Im
folgenden wird die Erfindung weiter im einzelnen erläutert anhand
eines Beispiels mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen.
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FIGURENBESCHREIBUNG
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1 zeigt eine Querschnitts-Seitenansicht eines
dielektrischen Resonators nach dem Stand der Technik;
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1b zeigt
einen Graph von Resonanzfrequenz gegen Verschiebung;
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2 zeigt
eine perspektivische Explosionsansicht eines dielektrischen Resonators
gemäß dem Konzept
der Erfindung;
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3a zeigt
eine perspektivische Explosionsansicht eines zweiteiligen Resonatorkörpers mit zwei
Resonanzelementen mit einem Doppelsteigungseinstellmittel gemäß dem Konzept
der Erfindung.
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3b zeigt
eine Seitenansicht der Ausführungsform
in 3a.
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3c zeigt
eine perspektivische Explosionsansicht eines alternativen zweiteiligen
Resonatorkörpers
mit zwei Resonanzelementen mit einem Einzelsteigungs-Einstellmittel
in Kombination mit einem Nachführmittel
gemäß dem Konzept
der Erfindung.
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3d zeigt
eine Seitenansicht der Ausführungsform
in 3c.
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4a zeigt
eine perspektivische Explosionsansicht eines dreiteiligen Resonatorkörpers mit zwei
Resonanzelementen und einem ersten Typ von Verbindungselement mit
einem Doppelsteigungseinstellmittel gemäß dem Konzept der Erfindung.
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4b zeigt
eine Seitenansicht der Ausführungsform
in 4a.
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4c zeigt
eine perspektivische Explosionsansicht eines alternativen dreiteiligen
Resonatorkörpers
mit zwei Resonanzelementen und einem ersten Typ von Verbindungselementen
mit einem Einstellmittel mit einer Steigung in Verbindung mit einem Nachführmittel
gemäß dem Konzept
der Erfindung.
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4d zeigt
eine Seitenansicht der Ausführungsform
in 4c.
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5a zeigt
eine perspektivische Explosionsansicht eines dreiteiligen Resonatorkörpers mit zwei
Resonanzelementen und einem zweiten Typ von Verbindungselementen
mit einer nicht-überlappenden
Nachführung
in Kombination mit einem Nachführmittel
gemäß dem Konzept
der Erfindung.
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5b zeigt
eine Seitenansicht der Ausführung
von 5a.
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5c zeigt
eine perspektivische Explosionsansicht eines dreiteiligen Resonatorkörpers mit zwei
Resonanzelementen und einem zweiten Typ von Verbindungsgelementen
mit einer überlappenden
Nachführung
in Kombination mit einem Nachführmittel
gemäß dem Konzept
der Erfindung.
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5d zeigt
eine Seitenansicht der Ausführungsform
in 5c.
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DETAILLIERTE
BESCHREIBUNG DER AUSFÜHRUNGSFORMEN
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1a zeigt
eine Querschnitts-Seitenansicht eines dielektrischen Scheibenresonators
gemäß dem Stand
der Technik wie oben erwähnt,
der aufweist: induktive Kopplungsschleifen 1 (Eingang und
Ausgang), eine in einem Metallgehäuse 3 installierte
dielektrische Resonatorscheibe 2, die von einem dielektrischen
Träger 4 getragen
ist, und eine am Metallgehäuse 3 angebrachte
Frequenzsteuerung, die eine Einstellschraube 5 und eine
dielektrische Einstellplatte 6 aufweist. Die Resonanzfrequenz des
Resonators hängt
ab von einer Verschiebung L gemäß einem
in 1b gezeigten Graph.
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Wie 1b zeigt,
verändert
sich die Resonanzfrequenz f als eine nicht-lineare Funktion 7 der Verschiebung
L. Mit einer geeigneten Wahl von Material und Abmessungen der Resonatorscheibe 2 und Einstellplatte 6 in
Kombination mit der Größe des Metallgehäuses 3 kann
ein gewünschter
nahezu linearer Frequenzbereich A-B in einem Hochempfindlichkeitsbereich 9 erhalten
werden. Die Resonatorfequenz f ist beim Einstellen der Verschiebung
L in diesem Bereich abstimmbar. Das Problem bei dieser Konstruktion
ist, daß,
wenn eine hohe Empfindlichkeit erwünscht ist, der lineare Frequenzbereich
gewöhnlich
einer sehr kleinen Verschiebung L entspricht, welche ihrerseits
Probleme hinsichtlich Stabilität
und Genauigkeit verursachen kann.
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In
Vorrichtungen des Standes der Technik wird ein Gebiet mit niedriger
Empfindlichkeit 8 verwendet statt des Linearbereichs mit
hoher Empfindlichkeit 9, auf den die Erfindung abzielt.
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2 zeigt
eine perspektivische Explosionsansicht eines dielektrischen Resonators 20 gemäß der Erfindung.
Der Resonator weist auf ein Gehäuse mit
einer Bodenwand 22, einer oberen Wand 23 und Seitenwänden 24,
die einen Hohlraum 21 bilden, einen dielektrischen Resonatorkörper, einen
Träger 27, eine
Laufbuchse 28 und eine Einstellstange 29. Der dielektrische
Körper
weist in diesem Beispiel ein erstes bewegliches Element 25 und
ein zweites Element 26 auf. Der Resonator 20 hat
auch Eingabe- und Ausgabemittel (nicht gezeigt), die am Hohlraum 21 montiert
sind.
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In
der oberen Wand 23 ist eine Öffnung 23' ausgebildet,
in der die Laufbuchse 28 angeordnet ist. Die Laufbuchse 28 ist
an der oberen Wand 23 durch Befestigungsmittel, wie Schrauben,
Nieten, Klebstoff oder dergleichen befestigt, und die Einstellstange 29 ist
in der Laufbuchsenöffnung 28' verschiebbar
angeordnet. Ein erstes Ende 29' der Einstellstange 29 ist in
eine mittig ausgebildete Befestigung 25' am ersten Elemente 25 eingesetzt.
Ein zweites Ende 29'' der Stange 29 ist
so angeordnet, daß es
sich außerhalb des
Hohlraums 21 befindet.
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Durch
Drehmittel, die auf das zweite Ende 29'' der
Stange 29 einwirken, wird so das erste Element 25 relativ
zum Hohlraum 21 gedreht.
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Der
Träger 27 ist
an der Bodenplatten 22 durch Befestigungsmittel, wie Schrauben,
Nieten, Klebstoff oder dergleichen befestigt, und das zweite Element 26 ist
seinerseits am Träger
angebracht, welcher das Element 26 relativ zum Hohlraum 21 fixiert.
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Das
erste Element 25 und das zweite Element 26 sind
so angeordnet, daß ihre
einander zugewandten Flächen
teilweise an wenigstens einem Ort, vorzugsweise an drei Orten einander
berühren.
Um einen stabilen Kontakt zu gewährleisten,
ist die Einstellstange 29 in axialer Richtung vorbelastet,
in irgendeiner Weise federbelastet (in der Zeichnung nicht gezeigt),
um eine zusammendrückende
Kraft zwischen den Elementen 25 und 26 zu erzeugen.
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Die
Position des zweiten Elements 25 bezüglich des ersten Elements 26 des
Resonatorkörpers bestimmt
die Resonanzfrequenz fr des Resonators. Die
Frequenz wird eingestellt durch Drehen des ersten Elements 25 bezüglich des
zweiten Elements 26 durch einen Einstellmechanismus, der
auf mechanischer Führung
beruht, und in den Resonatorkörper eingebaut
ist, der mit weiteren Einzelheiten folgend beschrieben wird.
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3a und 3b zeigen
eine Ausführungsform
eines zweiteiligen Resonatorkörpers 30 mit
einem ersten dielektrischen Resonanzelement 31 und einem
zweiten dielektrischen Resonanzelement 32. Beide Elemente
sind kreisförmig
zylindrisch mit einem etwa gleichen Außendurchmesser d1,
wo eine ringförmige
Erhebung 31', 32' kreisförmig an
dem Umfang jedes der einander zugewandten Flächen 34 und 35 der
Elemente angeordnet ist, wobei jede Erhebung eine im wesentlichen
gleiche Dicke t hat. Eine zentral geformte Befestigung 36 ist
am ersten Element 31 angeordnet, wo die Befestigung eine
Nut 37 hat, um eine drehbare Einstellstange (nicht gezeigt)
zu sichern, wie oben in 2 beschrieben.
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Jede
Erhebung 31', 32' ist in diesem
Beispiel unterteilt in drei getrennte Kontaktsektoren 38.
Jeder Sektor hat eine im wesentlichen gleiche Größe und Form einschließlich eines
Startpunkts 38',
eines Endpunkts 38'' und einer axial
ansteigenden Steigung dazwischen. Die Form des Resonatorkörpers 30 wird so
verändert
durch Drehen des ersten Elements 31 im Bezug auf das zweite
Element 32, wodurch die Höhe des Resonatorkörpers 30 und
damit die Resonanzfrequenz fr verändert wird.
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3c und 3d zeigen
eine alternative Ausführungsform
eines zweiteiligen Resonatorkörpers 40 ähnlich der
in 3a und 3b beschriebenen
Ausführungsform,
ausgenommen die Form des ersten Elements. Diese alternative Ausführungsform
eines zweiteiligen Resonatorkörpers
weist auf ein alternatives erstes Element 41 mit einem
Außendurchmesser
d2, wobei der Außendurchmesser kleiner ist
als der Außendurchmesser
d1 des zweiten Elements minus der doppelten
Dicke t der Erhebung (d2 < d1 – 2t). Eine
Anzahl von Stiften 42 entsprechend der Anzahl der Kontaktsektoren 38 der
Erhebung 32' auf
dem zweiten Element 33 erstreckt sich in einer radialen
Richtung vom Umfang des ersten Elements 41. Die beste Leistung
wird erreicht, wenn die Stifte 42 gleichen Winkelabstand
voneinander haben, in diesem Fall mit einem Winkelwert a gleich
120 Grad zwischen identischen Sektoren 38 der Erhebung 32' auf den zweiten
Element 32.
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Die
Verschiebung der Elemente erfolgt durch Drehen des ersten Elements 41,
während
jeder Stift 42 in Berührung
ist mit der Oberfläche
jedes Kontaktsektors 38 unter der Vorspannung durch Federmittel, wie
oben bei 2 beschrieben.
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4a und 4b zeigen
eine Ausführungsform
eines dreiteiligen Resonatorkörpers 50 mit einem
ersten dielektrischen Resonanzelement 31, wie oben in 3a beschrieben,
einem zweiten dielektrischen Resonanzelement 52 und einem
mit Erhebungen geformten Verbindungselement 51. Das erste
und zweite Element 31 und 52 sind kreisförmig zylindrisch
und das verbindende Zwischenelement 51 ist rohrförmig, alle
mit ungefähr
dem gleichen Außendurchmesser
d1, wobei eine erste ringförmige Erhebung 31' kreisförmig am
Umfang des ersten Elements 31 der Fläche 34 zugewandt ausgebildet
ist. Eine zweite Erhebung 51' ist
auf dem mit Erhebungen geformten rohrförmigen Verbindungselement 51 ausgebildet,
wobei die Dicke t des Elements gleich der Dicke der ersten Erhebung 31' ist. Eine mittig
geformte Befestigung 36 ist am ersten Element 31 ausgebildet,
wobei diese Befestigung eine Nut 37 aufweist, um eine drehbar
Einstellstange (nicht gezeigt) zu sichern, wie oben in 2 beschrieben.
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Das
Verbindungselement 51 ist am zweiten Element 52 durch
wenigstens ein Stoppmittel 53 befestigt, in diesem Beispiel
drei Stoppmittel, die am Element 51 angeordnet sind, wobei
das Stoppmittel in eine entsprechende Nut 54 am zweiten
Element 52 eingreift.
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Jede
Erhebung 31', 51' ist in diesem
Beispiel unterteilt in drei getrennte Kontaktsektoren, wie oben in 3a–3b beschrieben.
Die Form des Resonatorkörpers 50 wird
so verändert
durch Drehen des ersten Elements 31 in Beziehung auf das
Verbindungselement 51, das am zweiten Element 52 befestigt
ist, wodurch die Höhe
des Resonanzkörpers 50 und
damit die Resonanzfrequenz fr verändert wird.
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4c und 4d zeigen
eine alternative Ausführungsform
eines dreiteiligen Resonatorkörpers 60 ähnlich der
in 4a und 4b beschriebenen
Ausführungsform,
ausgenommen die Form des Verbindungselements. Diese alternative
Ausführungsform
ist ein dreiteiliger Resonatorkörper
mit einem alternativen Verbindungselement 61 mit einem Außendurchmesser
d2, wo dieser Durchmesser kleiner ist als
der Außendurchmesser
d1 des ersten Elements minus der doppelten
Dicke t der Erhebung (d2 < d1 – 2t). Eine
Anzahl von Stiften 62 entsprechend der Anzahl von Kontaktsektoren
der Erhebung 31' am
ersten Element 31 erstreckt sich in einer radialen Richtung
vom Umfang des Verbindungselements 61. Diese beste Leistung
wird erreicht, wenn die Stifte 62 gleichen Winkelabstand
voneinander haben, in diesem Fall mit einem Winkelwert a gleich
120 Grad zwischen identischen Kontaktsektoren der Erhebung 31' auf dem ersten
Element 31, wie oben beschrieben.
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Stoppermittel 63 am
Verbindungselement 61 und entsprechende Nuten 64 am
zweiten Element 65 sind angeordnet, um eine radiale Fixierung
des Verbindungselements 61 am zweiten Element 65 zu
erreichen.
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Die
Verlagerung der Elemente wird durchgeführt durch Drehen des ersten
Elements 31, während jeder
Stift 62 unter Vorspannung durch Federmittel in Kontakt
mit der Fläche
der ersten Erhebung 31' ist, wie
zuvor in 2 beschrieben.
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5a und 5b zeigen
eine Ausführungsform
eines dreiteiligen Resonatorkörpers 70 mit einem
ersten dielektrischen Resonanzelement 71, einem zweiten
dielektrischen Resonanzelement 72 und einem mit einem Schlitz
gebildeten Verbindungselement 73. Das erste und zweite
Element 71 und 72 sind kreisförmig zylindrisch mit ungefähr dem gleichen
Außendurchmesser
d1 und das Verbindungselement 73 ist
rohrförmig
mit einem Innendurchmesser d3, der größer ist
als der Außendurchmesser
d1 (d3 > d1).
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Eine
zentral gebildete Verbindung 36 ist am ersten Element 71 angeordnet
und hat dort eine Nut 37, um eine rotierende Einstellstange
(Stimmstange) (nicht gezeigt) zu sichern, wie zuvor in 2 beschrieben.
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Das
Verbindungselement 73 hat eine Anzahl von Schlitzen 74,
die in der sich in einer axialen Richtung erstreckenden rohrförmigen Wand
angeordnet sind. Jeder Schlitz ist so ausgebildet, daß er eine
axial steigende Führung
für einen
Stift 75 ist, wobei sich der Stift in einer radialen Richtung
vom Umfang des ersten Elements 71 erstreckt. Die beste
Leistung wird erreicht, wenn die Stifte 75 einen gleichmäßigen Winkelabstand
voneinander haben, in diesem Fall mit einem Winkelwert a gleich
120 Grad zwischen identischen Schlitzen 74 auf dem Verbindungselement 73.
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Das
Verbindungselement 73 ist am zweiten Element 72 durch
Befestigungsmittel, wie Klebstoff oder dergleichen, angebracht,
um das Verbindungselement 73 am zweiten Element 72 zu
fixieren.
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Die
Verlagerung der Elemente wird durchgeführt durch Drehen des ersten
Elements 71, während jeder
Stift 75 jedem Schlitz 74 folgt. Die Genauigkeit dieser
Ausführungsform
kann erhöht
werden, indem unter Verwendung von Federmitteln eine Kompressionskraft
erzeugt wird, wie oben in 2 beschrieben.
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5c und 5d zeigen
eine Ausführungsform
eines dreiteiligen Resonatorkörpers 80 ähnlich der
Ausführungsform
in 5a–5b,
ausgenommen die Anordnung der Schlitze 81 in der rohrförmigen Wand
des Verbindungselements 82. In diesem Beispiel sind die
Schlitze von einem überlappenden
Typ im Gegensatz zur vorigen Ausführungsform, wo die Schlitze
nicht überlappend
sind.
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Durch
Einführung
von überlappenden
Schlitzen kann die Empfindlichkeit der Drehung des ersten Elements 71 verringert
und eine höhere
Genauigkeit erreicht werden.
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Die
Steigung der Erhebungen und Schlitze in den vorigen Figuren sind
linear, jedoch ist die Erfindung nicht darauf begrenzt. Eine sich
vergrößernde Steigung
irgendeiner Art kann verwendet werden, vorausgesetzt, daß die Nachführmittel
der gegenüberliegenden
Oberfläche
entsprechend eingestellt sind.
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Eine
alternative Ausführungsform
(nicht gezeigt) des mit Schlitz ausgebildeten Verbindungselements
ist ein rohrförmiges
Verbindungselement, wo die Schlitze durch ein Innengewinde ersetzt
sind. Die Stifte 75 können
in einer solchen Weise angeordnet werden, daß sie in das Gewinde passen,
und die gleiche Funktion wie oben in 5a–5d beschrieben
kann erhalten werden.
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Andere
Kombinationen der oben beschriebenen Mittel für mechanische Führung können selbstverständlich gewählt werden
und sollen im Rahmen der Erfindung liegen.
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Die
Verbindungselemente 51, 61, 73 und 82 können aus
einem dielektrischen Material, Glas, Aluminiumoxid und anderem Material
hergestellt sein. Die Resonanzelemente 31, 32, 41, 51, 65, 71 und 72 können aus
einem dielektrischen Material mit beliebigen Eigenschaften hergestellt
sein.
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Durch
Anordnung der Resonanzelemente mit oder ohne ein Verbindungselement
werden in den oben beschriebenen Ausführungsformen stabile Konstruktionen
erreicht. Weiterhin sind die Konstruktionen unempfindlich gegen
Temperaturschwankungen wegen des springbelasteten Mittels, das die
Resonanzelemente in einem Kontakt zwingt.
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Die
maximale Leistungskapazität
wird festgelegt durch die maximal zulässige Energiespeicherung des
Resonators, die in Beziehung steht zur Luftdurchschlagspannung Emax, die ungefähr Emax =
3000 V/mm beträgt.
Die maximale Energiespeicherung ist direkt proportional der maximalen
Spitzenleistung. Die oben beschriebene Ausführungsformen liefern eine höhere Empfindlichkeit
(Mhz/mm) und es wurde in Computersimulationen gefunden, daß sie mit
mehr Leistung umgehen können.