DE698702C - Elektrische Raumheizungsanlage mit Elektrodenbeheizung - Google Patents

Elektrische Raumheizungsanlage mit Elektrodenbeheizung

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DE698702C
DE698702C DE1939S0136661 DES0136661D DE698702C DE 698702 C DE698702 C DE 698702C DE 1939S0136661 DE1939S0136661 DE 1939S0136661 DE S0136661 D DES0136661 D DE S0136661D DE 698702 C DE698702 C DE 698702C
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Germany
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electrode
heating
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chamber
heating system
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DE1939S0136661
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Josef Sommer
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B1/00Methods of steam generation characterised by form of heating method
    • F22B1/28Methods of steam generation characterised by form of heating method in boilers heated electrically
    • F22B1/30Electrode boilers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Sustainable Development (AREA)
  • Sustainable Energy (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Resistance Heating (AREA)

Description

  • Elektrische Raumheizungsanlage mit Elektrodenbeheizung Die Erfindung bezieht sich auf eine Raumheizungsanlage mit Elektrödenbeheizung, insbesondere Kleinanlage, bei welcher die Stromaufnahme von Elektroden selbsttätig geregelt wird, und zwar . mittels einfacher Bauteile. Die Regelung bezweckt die Verhinderung eines unzulässig hohen Stromstoßes beim Einschalten und die Begrenzung der Heizleistung des Stromes auf den Wert der Austauscherleistung bei Dauerbetrieb.
  • Die heute üblichen Bauarten benötigen zu gleichen Zwecken Schaltorgane, die in Ab-hängigkeit vom Dampfdruck in einer Elektrodenkammer an Spannung gelegt sind, z. B. derart, daß der Zeiger eines Kontaktdruckmessers bei Überschreiten eines oberen oder unteren Grenzdruckes die Stromzufuhr einer Hilfselektrodenheizung mittels Schaltschütz jeweils ab oder zu schaltet, während die Stromzüfiihr einer Hauptelektrode nur von Hand mittels eines weiteren Schützes ein-und ausschaltbar ist, jedoch durch eine veränderliche Eintauchtiefe bis auf einen Grenzwert, der von der Regelung ausgeschlossen ist, gesteuert wird. Die Restleistung dieser Hauptelektrode ist systembedingt notwendig. Sie stellt einen erheblichen Systemmangel dar, weil zwangsläufig der Dampfdruck steigt, wenn ,die Restleistung größer ist als die Abkühlung im Wärmeaustaüseher. Es bleibt ein Systemmangel, der nur mangelhaft überbrückt wird, wenn zur Abwendung der Überdruckgefahr Sicherheitsventile vorgeschlagen werden, durch die der Dampf abbläst, weil Dampfverluste als Elektrolytverluste u. U. zur Stromunterbrechung führen. Es sind umständliche Geräte entwickelt worden, die den ausgeblasenen Dampf aufnehmen, kondensieren und in den Elektrolytbehälter zurückführen, wozu aber gewisse Handgriffe zur richtigen Zeit , richtig ausgeführt werden müssen. Ferner wurden besondere Ent- und Belüfter vorgeschlagen, die elektromagnetisch in Abhängigkeit vom Heizstrom gesteuert werden. Auch diese teuere Einrichtung dient lediglich- dazu, einen eigentümlichen Systemmangel, die Neigung zu plötzlicher Unterdruckbildung als Folge der Schaltvorgänge, zu überbrücken. Zudem ist ein weiterer Man- `' gel, daß.die Betriebssicherheit von jedem einzelnen dieser vorgenannten Geräte abhängt. Ferner stellen die vielfältigen Schalt- und Sicherheitsgeräte als Kostenpunkt einen weiteren Mangel dar, weil durch ihn eine Heizanlage stark belastet wird. Bai einer Klein-Anlage, z. B. für Garagenheizung, sind diese Hilfsmittel teuerer als das Heizgerät.
  • Es sind auch einfachere Regeleinrichtungen bekanntgeworden, aber die Brauchbarkeit von Standrohr und Aufnahmeg:efäß, die hierzu benötigt werden, beschränkt sich nur auf einen Teil des Gesamtbetriebes, der erst nach dem Erreichen eines Grenzdruckes einsetzt. Eine stromstoßfreie Inbetriebsetzung der Heizanlage ist mit den Bauteilen allein nicht möglich. Eine weitere Einschränkung erfährt die Brauchbarkeit durch eine nicht regelbare Restleistung, die u. U. zu Abblaseverlusten bzw. zur Unterbrechung der Stromaufnahme führt.
  • Alle diese Nachteile werden nun bei einer Raumheizungsanlage mit Elektrodenbeheizung dadurch vermieden, daß gemäß der Erfindung zwei oben geschlossene und unten miteinander verbundene sowie an ein Standrohr mit Aufnahmebehälter angeschlossene Elektrodenkammern, die mit Wärmeabstrahlrippen versehen und als Heizkörper ausgebildet sind, vorgesehen sind, in deren einer; d:ie zur Einleitung des Heizvorganges dienende Elektrodengruppe in der Nähe des Bodens so tief angebracht ist, daß sie vom Elektrolyten im Ruhezustand vollständig bedeckt ist, während in der oberen Elektrodenkammer die Hauptelektrodengruppe oberhalb des sich im Ruhezustand einstellenden Elektrolytspiegels angeordnet ist.
  • Auf der Zeichnung ist die Erfindung dargestellt. Die Elektrodenkammern i und die gleichzeitig Dampfentwickler und Wärmeaustauscher sind, sind, wie in Abb. i ersichtlich, nur teilweise mit dem Elektrolyten gefüllt. Die Füllhöhe ist in beiden Kammern i und a und im Standrohr 4 gleich dem Spiegel des gefüllten, absperrbaren Fülltrichters 6. Das Standrohr ,4 verbindet unterhalb der Elektrodengruppen 7 und 8 über die Verbindung 3 die Behälter i und 2 und das oberhalb der Druckhöhe angeordnete offene Aufnahmegefäß 5. Die Elektrodengruppen liegen in verschiedener Höhe an dem gemeinsamen Schalter 9 und dem Drehstromnetz io parallel geschaltet, derart, daß die Elektrodengruppe 7 eingetaucht, die Elektrodengruppe 8 dagegen entblößt ist. Je ein handelsübliches Ent- und Belüftungsventil t i vervollständigen die Ausrüstung der Anlage.
  • Abb. z zeigt den Erfindungsgegenstand im Gleichgewichtszustand zwischen Elektroden-und Wärmeaustauscherleistung. Die Gesamtleistung ist auf die Elektrodengruppen 7 und 8 entweder gleichmäßig oder ungleichmäßig verteilt, der zulässigen Einschaltleistu4g entsprechend. Nach dem Einschalten des Stromes nimmt zunächst nur die eingetauchte Elektrodengruppe 7 in begrenzter Höhe Strom auf. Sie entwickelt nach und nach mehr Wärme, als der Wärmeaustauscher i abgeben kann. Der zunehmende Druck in der Elektrodenkammer i verdrängt einen Teil seines Elektrolyten in die Elektrodenkammer z. Hier bewirkt der gleichmäßig und stetig ansteigende Elektrolytspiegel durch Überschwemrunng der Elektrodengruppe 8 eine ebenso ansteigende, stoßfreie Stromaufnehme, deren größter Wert durch Erreichen der Wärmeaustauscherleistung begrenzt wird. Das für .den Gleichgewichtszustand überschüssige Elektrolyt der Elektrodenkammer i wird in die Elektrodenkammer a verdrängt, das der Kammer a wird vom Standrohr 4 und unter Umständen unter Druckbildung und Druckbegrenzung vom Aufnahmegefäß 5 aufgenommen. Die Stromaufnahme regelt sich somit selbsttätig von einem kleinen Einschaltwert bis zur vollen Leistung und auf eine jeweilige Wärmeaüstauscherleistung. Beii Isolierung der Austauscher ist eine restlose Entblößung der Elektroden möglich. Dabei bleibt das Standrohr bzw. der Dampfraum stets durch Wasserabschluß geschlossen. Nach dem Ausschalten des Stromes stellt sich der Betriebszustand gemäß Abb. i wieder ein, wobei durch Kondensation oberhalb des Elektrolytspiegels Unterdruck entsteht, welcher durch die Belüftungsventile aufgehoben wird. Sollten diese -Versagen, so tritt ohne Schädigung der Anläge eine Belüftung durch das Standrohr ein.
  • Abb. 3 zeigt eine Bauausführung und weitere Merkmale der Erfindung. Es ist eine Kleinheizanlage, deren Aufbau in Abb. ¢ als Schnitt der Abb. 3 dargestellt ist.
  • Die El.ektrodenkammern i und z, die gleichzeitig Dampfentwickler und Wärmeaustauscher sind, sind nur teilweise mit dem Elektrolyten gefüllt. Die Füllhöhe ist auf den gemeinsamen Spiegel durch denProbierhahn 6 begrenzt. Das Standrohr 4 verbindet unterhalb der Elektrodengruppen 7 und 8 über die Verbindung 3 die Kammern i und 2 und das oberhalb der Druckhöhe angeordnete offene Aufnahmegefäß 5. Die Elektrodengruppen liegen in verschiedener Höhe an dem gemeinsamen Schalter 9 und dem Drehstromnetz io parallel geschaltet, derart, daß die Elektrodengruppe 7 eingetaucht, die Elektro:dengruppe 8 entblößt ist. Zur Entlüftung der Kammer 2 dieht ein handelsübliches Ventil i i. Das Aufnahmegefäß 5 ist mit dem Deckel 13, der die Belüftungsöffnung 1q._ zeigt, verschlossen. Es wird zusätzlich als Fülltrichter benutzt. In dieser vorgeschlagenen Bauausführung sind alle Bauteile vereinigt und zweckmäßig zusammengedrängt. Bei ungleichmäßiger Verteilung der Gesamtleistung erscheint es zweckmäßig, für das Elektrolyt der Hauptelektrodengruppe einen weiteren Behälter 15 vorzusehen. Dieser ist oberhalb .des Spiegels nur mit der Kammer i und unterhalb de$ Spiegels nur mit der Kammer i und unterhalb des Spiegels mit den Kammern i und 2 verbunden. Druckbildung in der Kammer i verdrängt den Elektrolyten aus dem Behälter 15 in die Kammer ä und bewirkt hier eine gleichmäßig ansteigende Stromaufnahme.
  • Die elektrische Raumheizungsanlage gemäß Abb. 3 und q. ist in einen Isoliermantel 16 gehüllt, dessen oben; und unten angeordnete Luftschieber 17 eine Regelung der Wärmeaustauscherlei.stung ermöglichen. Bei geöffnetem Luftschieber 17 ist die durch Rippen vergrößerte Fläche 12 wirksam. Die Volleistung kann durch Schließen der Luftschieber gedrosselt werden. Infolge der hierdurch eingeschränkten Wärmeausstrahlung entsteht Druck und hierdurch die Senkung des Elektrolytspiegels bzw. der Elektrodenleistung.
  • Vorteilhaft wird zur Herstellung eines billigen Kleingerätes Steinzeug oder glasiertes Isolatorenhartpor,zellan als. Baustoff vorgeschlagen. Diese korrosionsfesten deutschen Baustoffe stehen unbegrenzt zur Verfügung. Zudem erlauben sie eine vorteilhafte Formgebung.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrische Raumheizungsanlage mit Ellektrodenbeheizung, .dadurch gekennzeichnet, daß zwei oben geschlossene und unten miteinander verbundene sowie an ein Standrohr (q.) mit Aufnahmebehälter (5) angeschlossene Elektrodenkammern (1, 2), die mit Wärmeabstrahlrippen (12) versehen und als Heizkörper ausgebildet sind, vorgesehen sind, in deren einer die zur Einleitung des Heizvorganges dienende Elektrodengruppe (7) in der Nähe des Bodens so tief angebracht ist, daß sie vom Elektrolyten im Ruhezustand vollständig bedeckt ist; während in der anderen Elektrodenkammer (2) die Hauptelektrodengruppe (8) oberhalb des sich im Ruhezustand einstellenden Elektrolytspiegels angeordnet ist:
  2. 2. Elektrische Raumbeheizungsanlage mit Elektrodenbehei.zung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den beiden Elektrodenkammern ein Elektrolytbehälter (15) eingeschaltet ist, der unterhalb , des Elektrolytspiegels mit beiden Kammern (1, 2) und dem Standrohr (q.) und oberhalb des Spiegels mit einer Kammer (i) verbunden ist.
DE1939S0136661 1939-04-06 1939-04-06 Elektrische Raumheizungsanlage mit Elektrodenbeheizung Expired DE698702C (de)

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DE (1) DE698702C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1061000B (de) * 1952-08-13 1959-07-09 Emile Bernard Bates Elektrischer Dampferzeuger mit Elektrodenbeheizung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1061000B (de) * 1952-08-13 1959-07-09 Emile Bernard Bates Elektrischer Dampferzeuger mit Elektrodenbeheizung

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