DE69835722T2 - Behälter zur getrennten Aufbewahrung und Mischung von zwei Produkten, und Verfahren zur Herstellung dieses Behälters - Google Patents

Behälter zur getrennten Aufbewahrung und Mischung von zwei Produkten, und Verfahren zur Herstellung dieses Behälters Download PDF

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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum getrennten Aufbewahren von zwei bei der ersten Verwendung zu mischenden Bestandteilen und zum Abgeben der erhaltenen Mischung.
  • Die Erfindung betrifft insbesondere eine Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Diese Art von Vorrichtung umfasst außerdem Antriebsmittel, um die Relativdrehung der beiden Behältnisse in eine Bewegung des Deckels zu überführen, die die Mischung der Bestandteile bewirkt.
  • Man kennt aus dem französischen Patent 2 506 726 im Namen der Einreichenden eine solche Vorrichtung, wobei eines der Behältnisse aus einer Flasche mit einem außen mit Gewinde versehenen Hals besteht. Das Halteorgan besteht aus einem in diesen Hals eingesetzten Kranz, der mit einem ringförmigen Flansch auf seiner Kante aufliegt. Das andere Behältnis besteht aus einer auf den Hals aufgeschraubten Kapsel, die einen zentralen Schacht umfasst, an den sich der Kranz anlegt. Das Verschlusselement umfasst einen Deckel, der den Schacht während der getrennten Lagerung der Bestandteile schließt und der durch eine ein Scharnier bildende Materialbrücke mit dem Kranz verbunden ist.
  • Die Dichtung zwischen der Flasche und der Kapsel wird durch die Komprimierung des Kranzes zwischen dem Hals und dem Schacht gewährleistet.
  • Das Aufschrauben der Kapsel auf die Flasche bewirkt das Verschwenken des Deckels und das In-Verbindung-Setzen der Kapsel und der Flasche.
  • Die den Deckel mit dem Kranz verbindende Materialbrücke gestattet es, zu verhindern, dass der Deckel in den Boden der Flasche fällt.
  • Der Kranz muss zwischen dem Schacht und dem Hals festgepresst werden, um die erforderte Abdichtung zu erhalten, was die Schraubbewegung der Kapsel beträchtlich bremst, so dass diese bekannte Vorrichtung nicht leicht zu verwenden ist.
  • Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, eine verbesserte Vorrichtung zu schaffen, die insbesondere diesem Nachteil abhilft.
  • Sie erreicht dies dadurch, dass die Vorrichtung die Merkmale des Anspruchs 1 aufweist.
  • Bei einer besonderen Ausführung umfassen diese Dichtungsmittel eine ringförmige Dichtungslippe, die auf einem der Behältnisse gebildet ist und mit dem anderen Behältnis in dichten Kontakt kommt.
  • Weiterhin bei einer besonderen Ausführung der Erfindung liegt eines der Behältnisse in der Form einer eine Öffnung aufweisenden Flasche vor und liegt das andere Behältnis in der Form einer Kapsel vor, die eine ringförmige Dichtungslippe umfasst, die an der Flasche dicht zum Anliegen kommt.
  • Bei einer besonderen Ausführung der Erfindung liegt das Halteorgan des Verschlusselements in der Form eines Kranzes vor, der in die Öffnung der Flasche eingesetzt ist und bezüglich dieser in Drehung blockiert ist, wobei er mit einem ringförmigen Flansch an einer Innenschulter der Öffnung anliegt, und die Kapsel umfasst einen zentralen Schacht, der sich im Inneren des Kranzes erstreckt und in den der Deckel eingesetzt ist, wobei der freie Rand des Schachts eine schraubenförmige Rampe bildet, die ausgebildet ist, um bei der Relativdrehung der beiden Behältnisse allmählich auf die ein Scharnier bildende Materialbrücke zu drücken, so dass der Deckel aus dem Schacht herausgeschwenkt wird.
  • Die Rampe umfasst vorzugsweise Einschnitte, in denen durchtrennbare Materialbrücken aufgenommen sind, die den Deckel mit dem Halteorgan verbinden, so dass sie bei der Relativdrehung der Behältnisse zerbrochen werden.
  • Ferner ist der Kranz vorzugsweise außen gerastet und ist in der Öffnung der Flasche durch ergänzende Rasten, die auf deren Innenfläche gebildet sind, in Drehung blockiert.
  • Bei einer anderen Ausführung der Erfindung umfasst das Halteorgan einen Haltelappen, der bezüglich der Kapsel in Drehung blockiert ist und in einem ringförmigen Raum untergebracht ist, der zwischen der Kapsel und der Flasche gebildet ist, wobei letztere auf ihrer Innenfläche eine schraubenförmige Rampe aufweist, auf der der Haltelappen zum Aufliegen kommt, so dass die Relativdrehung der beiden Behältnisse bestrebt ist, auf diesen einen Zug auszuüben und den Deckel zu verlagern, um den Durchgang zwischen den beiden Behältnissen zu öffnen.
  • Die Kapsel weist vorzugsweise einen Einschnitt auf, in dem die den Deckel mit dem Haltelappen verbindende Materialbrücke aufgenommen ist, so dass der Deckel bezüglich der Kapsel in Drehung blockiert wird.
  • Bei einer anderen besonderen Ausführung der Erfindung umfasst das Halteorgan einen Haltelappen, der bezüglich der Flasche in Drehung blockiert ist und mit der Kapsel durch Verschraubung zusammenwirkt.
  • Die Flasche besitzt vorzugsweise eine Nut, in die der Haltelappen eintritt, so dass er bezüglich der Flasche in Drehung blockiert ist, wobei er sich gleichzeitig bezüglich dieser bei der Relativdrehung der Behältnisse axial bewegen kann.
  • Bei einer anderen besonderen Ausführung der Erfindung liegt das Halteorgan in der Form eines Kranzes vor, der bezüglich der Flasche in Drehung blockiert ist und mit der Kapsel durch Verschraubung zusammenwirkt.
  • Die Öffnung der Flasche kann aus einem Hals oder, gemäß einer Abwandlung, aus einem offenen Boden bestehen.
  • Gegenstand der Erfindung ist ferner ein Verfahren zur Herstellung einer Aufbewahrungsvorrichtung, wie sie oben definiert wurde, das dadurch gekennzeichnet ist, dass es die Schritte umfasst, die darin bestehen, dass:
    • – eines der Behältnisse gefüllt wird,
    • – dieses Behältnis mittels des Verschlusselements geschlossen wird,
    • – das andere Behältnis gefüllt wird,
    • – die beiden Behältnisse übereinander positioniert werden,
    • – die beiden Behältnisse durch eine einfache Translationsbewegung zusammengefügt werden.
  • Weitere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der folgenden ausführlichen Beschreibung von nicht begrenzenden Ausführungsbeispielen der Erfindung und aus der beiliegenden Zeichnung. In dieser zeigen:
  • 1 eine schematische Ansicht einer Vorrichtung gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung vor der Mischung der Bestandteile in einem Längsschnitt,
  • 2 eine getrennte Darstellung des Verschlusselements, mit der die in 1 dargestellte Vorrichtung ausgerüstet ist, in einem axialen Schnitt,
  • 3 eine Ansicht gemäß dem Pfeil III von 2 von unten,
  • 4 einen Schnitt ähnlich 1, der die Vorrichtung nach dem Mischen der Bestandteile zeigt,
  • 5 eine Ansicht einer Abwandlung eines Verschlusselements von unten, mit dem eine Vorrichtung gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung ausgerüstet ist,
  • 6 und 7 Darstellungen dieser Vorrichtung vor bzw. nach In-Verbindung-Setzen dieser beiden Behältnisse,
  • 8 eine Darstellung einer Vorrichtung gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel der Erfindung im Längsschnitt,
  • 9 und 10 eine Vorrichtung gemäß einem vierten Ausführungsbeispiel der Erfindung vor bzw. nach In-Verbindung-Setzen der Behältnisse im Längsschnitt,
  • 11 eine Darstellung einer Vorrichtung gemäß einem fünften Ausführungsbeispiel der Erfindung vor dem Mischen der Bestandteile im Längsschnitt,
  • 12 eine getrennte Darstellung des unteren Behältnisses dieser Vorrichtung in Draufsicht,
  • 13 einen Schnitt ähnlich 11, der diese Vorrichtung nach In-Verbindung-Setzen der Behältnisse zeigt,
  • 14 eine schematische Längsschnittansicht einer Vorrichtung gemäß einem sechsten Ausführungsbeispiel der Erfindung vor Mischung der Bestandteile,
  • 15 eine Draufsicht des Verschlusselements dieser Vorrichtung,
  • 16 eine Ansicht ähnlich 14, die diese Vorrichtung nach In-Verbindung-Setzen der Behältnisse zeigt, und
  • 17 eine schematische Längsschnittansicht einer Vorrichtung gemäß einem siebten Ausführungsbeispiel der Erfindung.
  • Die in den 1 und 4 dargestellte Aufbewahrungsvorrichtung 1 umfasst ein unteres Behältnis 2 und ein oberes Behältnis 3, die sich in Bezug aufeinander um die Längsachse X der Vorrichtung drehen können.
  • Das untere Behältnis 2 liegt in der Form einer Flasche vor, deren Hals 4 eine äußere Schulter 5 umfasst.
  • Das obere Behältnis 3 liegt in der Form einer Kapsel vor, deren oberer Teil von einem außen mit Gewinde versehenen Abgabeansatz 6 gebildet ist, auf den eine Kappe 11 aufgeschraubt ist.
  • Die Kapsel 3 umfasst in ihrem unteren Teil einen zentralen Schacht 7, der von einem Montagemantel 8 umgeben ist, der an seiner radial inneren Fläche mit einem ringförmigen Wulst versehen ist, der auf die oben genannte Schulter 5 aufgeklinkt ist.
  • Der untere Rand des Montagemantels 8 ruht auf der Schulter der Flasche, die an der Basis des Halses 4 angeordnet ist, so dass die Kapsel 3 bezüglich der Flasche 2 axial blokkiert ist.
  • Die Kapsel 3 umfasst ferner eine ringförmige Dichtungslippe 9, die sich in der zwischen dem Schacht 7 und dem Montagemantel 8 gebildeten ringförmigen Nut nach unten erstreckt.
  • Diese Dichtungslippe 9, die rotationssymmetrisch um die Achse X ist, kommt an der radial inneren Fläche des oberen Teils 10 des Halses 4, die rotationszylindrisch um die Achse X ist, eng zum Anliegen, so dass die Abdichtung zwischen der Kapsel 3 und der Flasche 2 gewährleistet wird.
  • Die Kapsel 3 ist außen mit Greifrippen 21 versehen, die dazu bestimmt sind, die Handhabung der Vorrichtung durch den Benutzer zu erleichtern.
  • Die Flasche 2 und die Kapsel 3 sind dazu bestimmt, jeweilig zwei Bestandteile A und B zu enthalten, die getrennt gelagert und bei der ersten Verwendung gemischt werden sollen. Die Bestandteile A und B können zwei Flüssigkeiten oder eine Flüssigkeit und ein Pulver sein. Der Bestandteil A ist beispielsweise ein Oxidans und der Bestandteil B ein Farbstoff, deren Mischung M eine Haarfärbung bildet.
  • Ein Verschlusselement 12 gestattet es, den Schacht 7 während der getrennten Lagerung der Bestandteile A und B zu verschließen.
  • In den 2 und 3 hat man dieses Verschlusselement getrennt dargestellt, das einen Deckel 13 umfasst, der durch eine Materialbrücke 14, die ein Scharnier bildet, mit einem Halteorgan verbunden ist, das im vorliegenden Fall in der Form eines Kranzes 15 vorliegt, der sich im Inneren des Halses 4 um den Schacht 7 herum erstreckt.
  • Der Deckel 13 besitzt an seiner Oberseite eine ringförmige Dichtungslippe 16, die dazu bestimmt ist, in den Schacht 7 einzutreten, um diesen dicht zu verschließen. Die 1 bis 4 zeigen, dass der Deckel 13 an seinem Umfang eine Schulter 13a aufweist, die dazu bestimmt ist, an einer Innenschulter des Schachtes 7 in Anlage zu kommen.
  • Der Kranz 15 umfasst an seinem oberen Ende einen ringförmigen Rand 17, der radial nach außen vorsteht und dazu bestimmt ist, an einer Innenschulter 22 des Halses 4 in Anlage zu kommen, die unter der Dichtungslippe 9 gelegen ist.
  • Eine Vielzahl von Rasten 18 ist auf der radial äußeren Fläche des Kranzes 15 unter dem Rand 17 vorgesehen und arbeitet mit ergänzenden Rasten 19 zusammen, die auf dem Hals 4 gebildet sind, um den Kranz 15 bezüglich der Flasche 2 in Drehung zu blockieren.
  • Der Schacht 7 besitzt einen unteren Rand, der eine schraubenförmige Rampe 20 bildet, die sich winkelmäßig um die Achse X über etwas mehr als eine halbe Umdrehung erstreckt.
  • Außerhalb dieser Rampe 20 erstreckt sich der untere Rand des Schachts 7 in einer zur Achse X senkrechten Ebene, die etwas über der Materialbrücke 14 gelegen ist.
  • Die Kapsel 3 und die Flasche 2 sind aus Werkstoffen hergestellt, die mit den Bestandteilen A und B chemisch kompatibel sind.
  • Die Kapsel 3 ist beispielsweise aus Polyvinylchlorid hergestellt, die Flasche 2 aus Polyethylen und das Verschlusselement 12 aus Polypropylen.
  • Der Zusammenbau der Vorrichtung 1 findet folgendermaßen statt.
  • Die Kapsel 3, die mit der Kappe 2 versehen ist, wird mit dem Bestandteil B gefüllt und dann wird der Deckel 13 in den Schacht 7 eingesetzt.
  • Man achte darauf, dass die Rampe 20 und die Materialbrücke 14 winkelmäßig versetzt sind.
  • Die Kapsel 3 wird dann durch eine einfache Translationsbewegung in den Hals 4 der Flasche 2 eingeführt, die zuvor mit dem Bestandteil A gefüllt wurde.
  • Der Montagemantel 8 rastet nun an dem Hals 4 ein.
  • Man achtet natürlich darauf, dass die Rasten 18 des Kranzes 15 bezüglich der Rasten 19 des Halses 4 richtig positioniert sind.
  • Um das In-Verbindung-Bringen der Kapsel 3 und der Flasche 2 bei der ersten Verwendung der Vorrichtung zu bewirken, dreht der Benutzer die Kapsel 3 bezüglich der Flasche 2 um etwa eine halbe Umdrehung in der Richtung, die die schraubenförmige Rampe 20 allmählich dazu bringt, auf die Materialbrücke 14 nach unten zu drücken.
  • Dies bewirkt, da der Kranz 15 daran gehindert wird, sich bezüglich der Flasche zu drehen, und in dem Hals 4 durch den Rand 17 axial zurückgehalten ist, das Verschwenken des Deckels 13 um eine geometrische Drehachse, die zur Ebene der Zeichnung senkrecht ist.
  • Der Bestandteil B fällt in die Flasche 2 und mischt sich mit dem Bestandteil A.
  • Da sich der Schacht 7 bis zur Basis des Halses 4 erstreckt, existiert kein Winkel, der den Bestandteil B zurückhalten kann, der in seiner Gesamtheit in den Behälter fällt. Man vermeidet auf diese Weise, dass ein Teil des Bestandteils B abgegeben wird, ohne zuvor mit dem Bestandteil A in Kontakt gebracht worden zu sein.
  • Man bemerkt ferner, dass der Querschnitt des Schachts 7 an seinem unteren Ende relativ groß ist, so dass der Bestandteil B fast sofort in die Flasche fällt, selbst wenn er eine große Viskosität besitzt.
  • Der Deckel 13 wird durch die Materialbrücke 14 daran gehindert, in den Boden der Flasche 2 zu fallen, und stört nicht das Abfließen des Bestandteils B in die Flasche.
  • Wenn die Mischung M abgegeben wird, kann der Deckel 13 ebenfalls ihr Fließen nicht behindern.
  • Man bemerkt, dass es, wenn die Bestandteile A und B gemischt sind, nicht mehr möglich ist, den Deckel 13 durch eine umgekehrte Drehung der Kapsel 3 in seine Anfangsstellung zurückzubringen.
  • Man bemerkt ferner, dass die Mischung der Bestandteile mit konstantem Volumen stattfindet, da keine axiale Bewegung der Kapsel 3 bezüglich der Flasche 2 stattfindet.
  • Auf diese Weise vermeidet man das Auftreten eines Überdrucks im Inneren der Vorrichtung 1 und jede Gefahr des Herausspritzens von Mischung M bei Abnahme der Kappe 11.
  • Die Abdichtung zwischen der Flasche 2 und der Kapsel 3 wird durch die Dichtungslippe 9 gewährleistet, ohne dass sich daraus eine starke Bremsung der Drehbewegung der Kapsel 3 bezüglich der Flasche 2 ergibt.
  • Dank der radialen Elastizität der Dichtungslippe 9 kann man ferner die Flasche 2 und die Kapsel 3 mit relativ breiten Herstellungstoleranzen herstellen.
  • Nun wird unter Bezugnahme auf die 5 bis 7 eine Vorrichtung 23 gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben, die sich von der vorhergehenden durch die Form des Verschlusselements und die des unteren Endes des zentralen Schachtes unterscheidet.
  • Man verwendet die gleichen Bezugszahlen, um identische Bauelemente zu bezeichnen, die nicht noch einmal beschrieben werden.
  • Das mit 12' bezeichnete Verschlusselement der Vorrichtung 23 unterscheidet sich von dem oben beschriebenen Verschlusselement 12 dadurch, dass drei durchtrennbare Materialbrücken 24 den Deckel 13 mit dem Kranz 15 zusätzlich zu der Materialbrücke 14 verbinden, wie man in 5 sehen kann.
  • Die mit 3' bezeichnete Kapsel der Vorrichtung 23 unterscheidet sich von der oben beschriebenen Kapsel 3 durch die Form des unteren Endes des mit 7' bezeichneten Schachtes.
  • An dem unteren Rand dieses Schachtes 7' sind Einschnitte 25 vorgesehen, um die Materialbrücken 24 aufzunehmen, wenn der Deckel 13 die Kapsel 3' schließt.
  • Bei deren Drehung bezüglich der Flasche 2, die das Verschwenken des Deckels 13 und die Mischung der Bestandteile A und B bewirkt, zerbrechen die Ränder dieser Einschnitte 25 die Materialbrücken 24.
  • Der Bruch von diesen ist für den Benutzer deutlich wahrnehmbar, der auf diese Weise über einen Unverletztheitsbeweis verfügt.
  • Die Vorrichtung 23 besitzt dieselben Vorteile wie die oben beschriebene Vorrichtung 1.
  • In 8 hat man eine Vorrichtung 26 gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Diese Vorrichtung 26 umfasst ein oberes Behältnis 27 und ein unteres Behältnis 28, die sich um die Längsachse X der Vorrichtung in Bezug aufeinander drehen können.
  • Das obere Behältnis 27 liegt hier in Form einer in ihrem unteren Teil offenen Flasche vor und das untere Behältnis 28 besteht aus einer einen Sockel bildenden Kapsel, die in diese Öffnung der Flasche eingesetzt ist.
  • Die Flasche 27 umfasst in ihrem oberen Teil einen mit Gewinde versehenen Abgabeansatz 29, der durch eine abnehmbare Kappe 30 verschlossen ist.
  • Im unteren Teil der Flasche 27 ist eine Einschnürung 31 vorgesehen, um eine Außenschulter 32 und eine Innenschulter 33 zu bilden.
  • Der Sockel 28 umfasst einen zentralen Schacht 34, der von einem Montagemantel 35 umgeben ist, der einen ringförmigen Wulst 36 aufweist, der an der genannten Außenschulter 32 einrastet.
  • Eine um die Achse X rotationszylindrische ringförmige Dichtungslippe 37, die dazu bestimmt ist, sich an die radial innere Fläche 38 des unteren Teils der Flasche 27 dicht anzulegen, erstreckt sich zwischen dem Schacht 34 und dem Montagemantel 35 nach oben.
  • Ein Verschlusselement 39 gestattet es, die getrennte Lagerung der in der Flasche 27 bzw. in dem Schacht 34 enthaltenen Bestandteile A und B vor der ersten Verwendung der Vorrichtung 26 zu gewährleisten.
  • Dieses Verschlusselement 39 umfasst einen Deckel 40, der durch eine Materialbrücke 41, die ein Scharnier bildet, mit einem Kranz 42 verbunden ist, der an seinem unteren Ende mit einem ringförmigen Rand 43 versehen ist, der unter der genannten Innenschulter 33 zur Anlage kommen kann.
  • Rasten sind jeweils an dem Kranz 42 in Nähe des ringförmigen Randes 43 und an der Einschnürung 31 gebildet, um die Blockierung des Kranzes 42 bezüglich der Flasche 27 in Drehung zu gewährleisten.
  • Das Verschlusselement 39 bedeckt den Schacht 34, wenn es in seiner Anfangsstellung ist.
  • Der obere Rand des Schachts 34 bildet eine schraubenförmige Rampe 69, die, wenn der Sockel 28 bezüglich der Flasche 27 in Drehung versetzt wird, gestattet, allmählich einen Schub auf die Materialbrücke 41 nach oben auszuüben und das Verschwenken des Deckels 40 nach oben zu bewirken, wobei der Kranz 42 durch Anlage des Randes 43 unter der Schulter 33 axial blockiert ist.
  • Vorzugsweise führt man die Drehung des Sockels 28 bezüglich der Flasche 27 durch, indem man diese nach unten hält, da sonst der Bestandteil A in dem ringförmigen Raum zurückgehalten würde, der außerhalb des Schachts 34 gelegen ist, und sich nur teilweise mit dem Bestandteil B mischen würde.
  • In den 9 und 10 ist eine Vorrichtung 46 gemäß einem vierten Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
  • Diese Vorrichtung 45 besitzt ein unteres Behältnis, das aus einer Flasche 46 mit einem Hals 47 besteht, und ein oberes Behältnis, das aus einer Kapsel 48 besteht, die sich bezüglich der Flasche 46 drehen kann.
  • Die Kapsel 48 umfasst einen zentralen Schacht 49, der von einem Montagemantel 50 umgeben ist, und zwischen den beiden eine ringförmige Dichtungslippe 51.
  • Ein Ansatz 52 zur Abgabe der Mischung M ist am oberen Ende der Kapsel 48 gebildet. Dieser Ansatz 52 ist durch eine abnehmbare Kappe 53 geschlossen, die durch Reibung gehalten wird.
  • Der Hals 47 umfasst eine Außenschulter 58, an der ein ringförmiger Wulst 57 des Montagemantels 50 einrastet.
  • Die Dichtungslippe 51 legt sich an die radial innere Fläche des Halses 47 an und gewährleistet die Abdichtung zwischen der Kapsel 48 und der Flasche 46.
  • Der Schacht 49 besitzt in seinem unteren Teil zwei konzentrische Wände 60 und 61, die miteinander eine ringförmige Nut 62 bilden.
  • Die radial äußere Wand 61 ist nach unten bezüglich der Wand 60 verlängert.
  • Die in der Flasche 46 bzw. in der Kapsel 48 enthaltenen Bestandteile A und B sind während der Lagerung durch ein Verschlusselement 63 getrennt.
  • Dieses Verschlusselement 63 umfasst einen Deckel 64, der an seinem Umfang mit zwei ringförmigen konzentrischen Dichtungslippen 65 und 66 versehen ist, die eine Nut bilden, in die die Wand 60 bei der dichten Verschließung der Kapsel 48 eintritt.
  • Die radial äußere Lippe 66 tritt dabei in diese Nut 62 ein.
  • Der Hals 47 ist mit dem Rest der Flasche 46 durch eine Einschnürung 54 verbunden, deren Oberseite eine schraubenförmige Rampe 55 bildet.
  • Der Deckel 64 ist durch eine ein Scharnier bildende Materialbrücke 67 mit einem Haltelappen 68 verbunden, der auf der Rampe 55 aufliegt.
  • Die Materialbrücke 67 liegt im Boden eines Einschnitts 70 auf, der in der Wand 61 vorgesehen ist und von derselben Breite wie diese ist, so dass der Deckel 64 daran gehindert wird, sich bezüglich der Kapsel 48 zu drehen.
  • Wenn der Benutzer die Kapsel 38 bezüglich der Flasche 46 dreht, wird das Verschlusselement 63 auf diese Weise mit dieser in Drehung mitgenommen.
  • Im Maße der Drehung der Kapsel 48 wird der Haltelappen 68 durch die Rampe 55 nach oben gezogen, was auf die Materialbrücken 67 einen Zug ausübt und bestrebt ist, den Deckel 64 nach unten zu verschwenken, der schließlich sich von dem Schacht 49 abhebt und in die in 10 dargestellte Stellung gelangt, die die Mischung der Bestandteile A und B gestattet.
  • In den 11 und 13 ist eine Vorrichtung 75 gemäß einem fünften Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
  • Diese Vorrichtung 75 umfasst ein unteres Behältnis, das aus einer Flasche 76 mit einem Hals 77 besteht, und ein oberes Behältnis, das aus einer Kapsel 78 besteht, die sich bezüglich der Flasche 76 drehen kann.
  • Diese Kapsel 78 ist an ihrem oberen Ende mit einem durchtrennbaren Ansatz 79 versehen.
  • Der Hals 77 weist auf seiner radial äußeren Fläche einen ringförmigen Wulst 80 auf und die Kapsel 78 besitzt einen Montagemantel 81, der mit Reliefs 82 versehen ist, über welchen Aussparungen vorgesehen sind und die sich jeweils über etwas weniger als beispielsweise eine Achtelumdrehung erstrecken. Die Reliefs 82 sind dazu bestimmt, an dem Wulst 80 einzurasten, um die Kapsel 78 auf der Flasche 76 axial zurückzuhalten, wobei sie gleichzeitig eine Möglichkeit der Relativdrehung zwischen den beiden zulassen.
  • Die Kapsel 78 umfasst einen zentralen Schacht 83, der sich im Inneren des Montagemantels 81 erstreckt, und besitzt ferner zwischen diesem und dem Schacht 83 eine ringförmige Dichtungslippe 84, die sich an die radial innere Fläche des Halses 77 anlegt, um die Abdichtung zwischen der Kapsel 78 und der Flasche 76 ähnlich wie bei den vorhergehenden Ausführungsbeispielen zu gewährleisten.
  • Die in der Flasche 79 bzw. in der Kapsel 78 enthaltenen Bestandteile A und B sind während der Lagerung durch ein Verschlusselement 85 getrennt, das einen Deckel 86 umfasst, der durch eine ein Scharnier bildende Materialbrücke 67 mit einem Haltelappen 88 verbunden ist.
  • Der Deckel 86 ist in Nähe seines Umfangs und auf seiner Oberseite mit einer ringförmigen Dichtungslippe 89 versehen, die in den Schacht 83 eintritt, um diesen dicht zu verschließen.
  • Der Schacht 83 besitzt außerdem ein Gewinde 90 auf seiner radial äußeren Fläche und der Haltelappen 88 besitzt auf seiner radial inneren Fläche einen Gewindeabschnitt 91, der mit diesem Gewinde 90 in Eingriff ist.
  • Der Hals 77 der Flasche 76 umfasst ferner auf seiner Innenfläche zwei Auflageflächen 92, die zwischen sich eine Nut 93 bilden, in die der Haltelappen 88 eintritt.
  • Man hindert auf diese Weise das Verschlusselement 85 daran, sich bezüglich des Halses 77 der Flasche 76 zu drehen, indem gleichzeitig dem Lappen 88 gestattet wird, sich bezüglich des Halses 77 in der Nut 93 axial zu bewegen.
  • Wenn die Kapsel 78 bezüglich der Flasche 76 in der entsprechenden Richtung in Drehung versetzt wird, wird der Gewindeabschnitt 91 des Haltelappens 88 durch das Gewinde 99 des Schachtes 63 nach oben gezogen.
  • Der Zug, der nun auf den Haltelappen 88 ausgeübt wird, ist bestrebt, den Deckel 86 um seine der Materialbrücke 87 benachbarten Zone der Anlage an dem unteren Rand des Schaftes 83 nach unten zu verschwenken.
  • In den 14 und 16 ist eine Vorrichtung 95 gemäß einem sechsten Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
  • Diese Vorrichtung 95 umfasst eine Flasche 76 und eine Kapsel 78, die mit denen des vorhergehenden Beispiels identisch sind und die deshalb nicht noch einmal beschrieben werden.
  • Die Vorrichtung 95 unterscheidet sich von der Vorrichtung 75 durch den Aufbau des Verschlusselements, das nun mit 85' bezeichnet ist.
  • Dieses Verschlusselement 85' umfasst einen Deckel 86, der durch eine ein Scharnier bildende Materialbrücke 87 mit einem Halteorgan 96 verbunden ist, das in der Form eines Kranzes vorliegt, der auf seiner radial inneren Seite mit vier regelmäßig beabstandeten Gewindeabschnitten 97 versehen ist, die sich jeweils über einen Winkelsektor von etwa 45° erstrecken.
  • Der Kranz 96 ist außerdem mit dem Deckel 86 durch drei durchtrennbare Materialbrücken 99 verbunden, die auf seinem Umfang verteilt sind.
  • Wenn die Kapsel 78 bezüglich der Flasche 76 in Drehung versetzt wird, üben die Gewindeabschnitte 97, die an dem Gewinde 90 in Eingriff sind, einen Zug nach oben aus, der in einem ersten Schritt den Bruch der Materialbrücken 99 und dann in einem zweiten Schritt das Verschwenken des Deckels 86 um seine Zone der Anlage an dem Schacht 83 wie bei dem oben beschriebenen Ausführungsbeispiel mit sich bringt.
  • In 17 ist eine Vorrichtung 100 gemäß einem siebten Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
  • Diese Vorrichtung 100 unterscheidet sich von der oben beschriebenen Vorrichtung 95 durch die Form des unteren und des oberen Behältnisses.
  • Das untere Behältnis 101 unterscheidet sich von der oben beschriebenen Kapsel 78 durch das Fehlen eines Abgabeansatzes, der mit der Flasche 102 ausgeführt ist.
  • Bei den oben beschriebenen Ausführungsbeispielen stellt man fest, dass der Deckel beginnt, sich bezüglich des Schachts, in den er eingesetzt ist, unter der Wirkung von Zug- und Verdrehungskräften zu bewegen.
  • Daraus ergibt sich, dass die Ablösung des Deckels erleichtert wird, was zu einer Verringerung der Kraft führt, die auszuüben ist, um die Mischung der Bestandteile A und B zu bewirken, indem man eines der Behältnisse bezüglich des anderen dreht.
  • Ferner stellt man fest, dass der Zusammenbau der Behältnisse einfach durch eine einfache Einrastung stattfindet, ohne dass eines der Behältnisse mit dem anderen zu verschrauben ist, und dass die Behältnisse nach ihrem Zusammenbau durch den Benutzer nicht getrennt werden können.
  • Ferner wird erfindungsgemäß eine gute Abdichtung zwischen den beiden Behältnissen erreicht, ohne dass sich daraus eine starke Bremsung der Drehbewegung eines Behältnisses bezüglich des anderen ergibt, und zwar im Gegensatz zu der Vorrichtung des Stands der Technik, die in der oben genannten Patentschrift 2 506 726 beschrieben wird.
  • Die Mischung der Bestandteile findet bei konstantem Volumen statt, was, wie oben erläutert wurde, gestattet, Spritzer zu vermeiden.
  • Die Erfindung ist natürlich nicht auf die oben beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt.
  • Insbesondere kann man gewisse Merkmale der verschiedenen beschriebenen Ausführungsbeispiele kombinieren, um Varianten zu schaffen. Man kann auch eine Vorrichtung vorsehen, die eine Winkelbegrenzung der Drehung eines der Behältnisse bezüglich des anderen gestattet.
  • Auf diese Weise kann man die Ausführungsmerkmale der Vorrichtungen, die eine Flasche umfassen, über welcher eine drehbare Kapsel vorgesehen ist, auf die Vorrichtungen anwenden, die eine Flasche mit offenem Boden umfassen, der mit einem drehbaren Sockel versehen ist, und umgekehrt.

Claims (17)

  1. Vorrichtung zum getrennten Aufbewahren von zwei bei der ersten Verwendung zu mischenden Bestandteilen (A, B) und zum Abgeben der erhaltenen Mischung (M), umfassend zwei übereinander angeordnete Behältnisse, die jeweils einen Bestandteil enthalten und sich in Bezug aufeinander drehen können und ausgebildet sind, um miteinander in Verbindung sein zu können, wobei die Inneren der Behältnisse während der Lagerung durch ein Verschlusselement (12; 12'; 39; 63; 85; 85') getrennt sind, das einen Deckel und ein Halteorgan umfasst, wobei der Deckel (13; 40; 64; 86) durch mindestens eine ein Scharnier bildende Materialbrücke (14; 24; 41; 67; 87; 99) mit dem Halteorgan (15, 42; 68; 88; 96) verbunden ist, wobei die Vorrichtung außerdem Antriebsmittel umfasst, um die Relativdrehung der beiden Behältnisse (2, 3; 27, 28; 46, 48; 76, 78) in eine Bewegung des Deckels zu überführen, die die Mischung der Bestandteile bewirkt, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Behältnisse von dem Verschlusselement (12; 12'; 39; 63; 85; 85') unabhängige Dichtungsmittel (9, 10; 37, 38; 51, 58; 84, 77) umfassen, um die Abdichtung gegeneinander (2, 3; 27, 28; 46, 48; 76, 78) zu gewährleisten.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtungsmittel eine ringförmige Dichtungslippe (9; 37; 51; 84) umfassen, die auf einem der Behältnisse (3; 3'; 28; 48; 78) gebildet ist und mit dem anderen Behältnis in dichten Kontakt kommt.
  3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Behältnisse (2, 3; 27, 28; 46, 48; 76, 78) ausgebildet sind, um sich in Bezug aufeinander drehen zu können, ohne sich axial zu bewegen.
  4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteorgan (15; 96) mit dem Deckel (13; 86) abgesehen von der ein Scharnier bildenden Materialbrücke (14; 87) durch durchtrennbare Materialbrücken (24; 99) verbunden ist.
  5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteorgan (15; 42; 68; 88; 96) in Bezug auf einen der Behältnisse in Drehung blockiert ist.
  6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass einer der Behältnisse in der Form einer eine Öffnung (4; 47; 77) aufweisenden Flasche (2; 46; 76) vorliegt und dass das andere Behältnis in der Form einer Kapsel (3; 3'; 48; 78) vorliegt, die eine ringförmige Dichtungslippe umfasst, die in der Öffnung an der Flasche dicht zum Anliegen kommt.
  7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteorgan in der Form eines Kranzes (15) vorliegt, der in die Öffnung der Flasche eingesetzt ist und bezüglich dieser in Drehung blockiert ist, wobei er mit einem ringförmigen Rand an einer inneren Schulter der Öffnung anliegt, und dass die Kapsel einen zentralen Schacht (7; 7') umfasst, der sich im Inneren des Kranzes erstreckt und in den der Deckel (13) eingesetzt ist, wobei der freie Rand des Schachts eine schraubenförmige Rampe (20) bildet, die ausgebildet ist, um bei der Relativdrehung der beiden Behältnisse allmählich auf die ein Scharnier bildende Materialbrücke (14) zu drücken, so dass der Deckel aus dem Schacht herausgeschwenkt wird.
  8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Rampe Einschnitte (25) umfasst, in denen durchtrennbare Materialbrücken (24) aufgenommen sind, die den Deckel mit dem Halteorgan verbinden, so dass sie bei der Relativdrehung der Behältnisse zerbrochen werden.
  9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Kranz (15) außen gerastet ist und dass er in der Öffnung der Flasche durch ergänzende Rasten (19), die auf deren Innenfläche gebildet sind, in Drehung blockiert ist.
  10. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteorgan in der Form eines Haltelappens (68) vorliegt, der bezüglich der Kapsel in Drehung blockiert ist und der in einem ringförmigen Raum untergebracht ist, der zwischen der Kapsel und der Flasche gebildet ist, und dass letztere auf ihrer Innenfläche eine schraubenförmige Rampe (55) aufweist, auf der der Haltelappen (68) zum Aufliegen kommt, so dass die Relativdrehung der beiden Behältnisse bestrebt ist, auf diesen einen Zug auszuüben und den Deckel zu verlagern, um den Durchgang zwischen den beiden Behältnissen zu öffnen.
  11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Kapsel (48) einen Einschnitt aufweist, in dem die ein Scharnier bildende Materialbrücke (67) aufgenommen ist, die den Deckel (64) mit dem Haltelappen (68) verbindet, so dass der Deckel bezüglich der Kapsel (48) in Drehung blockiert ist.
  12. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteorgan in der Form eines Haltelappens (88) vorliegt, der bezüglich der Flasche in Drehung blockiert ist und durch Verschraubung mit der Kapsel zusammenwirkt.
  13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Flasche eine Nut (93) umfasst, in die der Haltelappen eintritt, so dass er bezüglich der Flasche in Drehung blockiert ist, wobei er sich gleichzeitig bezüglich dieser bei der Relativdrehung der Behältnisse axial bewegen kann
  14. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteorgan in der Form eines Kranzes (96) vorliegt, der bezüglich der Flasche in Drehung blockiert ist und mit der Kapsel durch Verschraubung zusammenwirkt.
  15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnung der Flasche von einem Hals gebildet ist.
  16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnung der Flasche von einem offenen Boden gebildet ist.
  17. Verfahren zur Herstellung einer Aufbewahrungsvorrichtung, wie sie in einem der vorhergehenden Ansprüche definiert ist, dadurch gekennzeichnet, dass es die Schritte umfasst, die darin bestehen, dass: – eines der Behältnisse gefüllt wird, – dieses Behältnis mittels des Verschlusselements geschlossen wird, – das andere Behältnis gefüllt wird, – die beiden Behältnisse übereinander positioniert werden, – die beiden Behältnisse durch eine einfache Translationsbewegung zusammengefügt werden.
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