DE698302C - Selbsttaetige hydraulische Vorrichtung zum Sperren von Zahnradausgleichgetrieben, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents
Selbsttaetige hydraulische Vorrichtung zum Sperren von Zahnradausgleichgetrieben, insbesondere fuer KraftfahrzeugeInfo
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- DE698302C DE698302C DE1937P0076359 DEP0076359A DE698302C DE 698302 C DE698302 C DE 698302C DE 1937P0076359 DE1937P0076359 DE 1937P0076359 DE P0076359 A DEP0076359 A DE P0076359A DE 698302 C DE698302 C DE 698302C
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- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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- F16H48/00—Differential gearings
- F16H48/20—Arrangements for suppressing or influencing the differential action, e.g. locking devices
- F16H48/27—Arrangements for suppressing or influencing the differential action, e.g. locking devices using internally-actuatable fluid pressure, e.g. internal pump types
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F16H—GEARING
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- F16H48/08—Differential gearings with gears having orbital motion comprising bevel gears
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine selbsttätige hydraulische Vorrichtung zum Sperren
von Zahnradausgleichgetrieben, insbesondere für Kraftfahrzeuge, nach Patent 696 445, bei
der. die Zahnräder des Ausgleichgetriebes gegen außen und mittels eines Abschlußstückes
auch gegeneinander abgedichtet sind und auf diese Weise Zahnradpumpen bilden, deren Druck- und Saugstellen durch Kanäle
verbundeli sind, .welche von einem Drehschieber
in Abhängigkeit von der Größe des. von den Seitenwellen übertragenen Teildrehmomentes
unter Zuhilfenahme einer ^elastischen Verdrehung innerhalb des Seitenwellenabtriebes
gesteuert werden.
Bei der im Eingang erwähnten Vorrichtung liegen die steuernden Kanten der Drehschieberkanäle
und der Kanäle der Seitenwellenräder der Zylinderflächen um die Achse ■ der Seitenwellen, weshalb auch bei genauester
Herstellung wegen der verschiedenen Wärme-' dehnung aller Teile eine gute Abdichtung der
Kanäle gegeneinander nur unvollkommen erreichbar ist. Außerdem weist diese Ausführung
den Nachteil auf, daß die Drehschieber zweifach zentriert sind,'so daß "Verklemmungen
leicht eintreten können.
An sich ist ein Ausgleichgetriebe mit Kegelrädern bekannt, bei dem die Sperrung dadurch
bewirkt wird, daß die Seitenwellenräder
durch den Zahndruck nach außen gegen das offen ausgebildete Ausgleichgehäuse gedrückt
und mit diesem· gleichsam gekuppelt werden; zur Schmierung der zu den Seitenwellen senk-
rechten und außerhalb der Seitenwellenräder liegenden Druckflächen sind hierbei von den
Zahnlücken der Seitenwellenräder ausgehende Kanäle vorgesehen, die zu ihnen Öl fördern.
S Abgesehen davon, daß bei dieser Vorrichtung die Sperrung nicht auf hydraulischem. Weg
bewirkt wird, besitzt sie auch keinerlei steuernde Kanten.
Eine- andere Vorrichtung arbeitet wohl ίο hydraulisch, und zwar sind bei ihr die Zahnräder
ebenso wie bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung zn Zahnradpumpen zusammengefaßt,
die aber gegeneinandergesehaltet sind und sich beim Durchgehen einer Seitenwelle
gegenseitig sperren. Aber auch hier sind irgendwelche steuernde Kanten nicht vor-
- handen.
Die Erfindung beseitigt die Mangel der im Stammpatent beschriebenen Vorrichtung dadurch,
daß die steuernden Kanten der Drehschieberkanäle und der Kanäle der Seitenwellenräder
in zu den Seitenwellen senkrechten, zwischen den beiden Seitenwellenrädern liegenden Ebenen liegen. Der Sitz
der Drehschieber ist daher durch Planschliff besonders leicht und genau herstellbar und
verbürgt beste Dichtungseigenschaften, außerdem können Wärmedehnungen keinerlei schädlichen
Einfluß mehr ausüben, und endlich kann der Nachteil einer zweifachen Zentrierung
der Drehschieber vermieden werden.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung wird noch dadurch vervollkommnet, daß auch die
Übergänge der Saug- und Druckkanäle des 35- Abschlußstückes in die in den Drehschiebern
angeordneten Kanäle in zu den Seitenwellen senkrechten Ebenen liegen. Neben den obenerwähnten
Vorteilen ergeben sich hierdurch auch besonders einfach herstellbare Teile.
Der Übergang der Saug- und Druckkanäle des Abschlußstückes in die Kanäle der Drehschieber
erfolgt nach Drücken geordnet auf konzentrisch angeordneten Kreisen. Auch
diese Maßnahme wirkt im Sinne einer Verein-IS fachung der wesentlichen Teile der Vorrichtung.
Endlich sind die Kanäle der Seiten? wellenräder in eigenen, mit ihnen verbundenen
Einsätzen angeordnet, wodurch die Möglichkeit geschaffen wird, die Seitenwellenräder
in gewöhnter Weise herzustellen und erst nachträglich mit den für die Vorrichtung
erforderlichen besonderen Teilen zu versehen.
Die Erfindung ist in der Zeichnung an Hand eines die wesentlichsten Teile der Vorrichtung
zeigenden Hauptschnittes 'durch ein Ausführungsbeispiel erläutert, wobei der Deutlichkeit
halber in die oberen und unteren Hälften der Zeichnung immer nur je die
Hälften der vorzusehenden Kanäle eingezeichnet sind.
Mit 2a _und 2fi sind wieder die beiden Gehäusehälften
des Ausgleichgetriebes bezeichnet, in denen die Umlaufräder 5 und die Seitenwellenkegelräder 6a, 6& arbeiten. Mit 6g
7a, 7b sind die beiden Seitenwellen und mit
8a, Sb die die Drehschieber 30« bzw. 30^
steuernden Betätigungsstäbe bezeichnet. Die Drehschieber liegen zwischen dem Abschlußstück
31 einerseits und den Einsätzen 32O bzw.
3 %b anderseits. Die Übergänge der von den Druck- und Saugstellen. der Pumpen kommenden
Kanäle in die Drehschieber 3O0 bzw.
3Oj erfolgen in den zu den Seitenwellen 7a
bzw. Jb senkrechten Ebenen A1 und A2, und
zwar so, daß die Druckkanäle 33e der linken
Pumpenseiten auf dem Durchmesser D1 und die Saugkanäle 34a dieser Seite auf dem
Durchmesser D2 einmünden, wogegen auf der rechten Pümpenseite die Druckkanäle 335 auf So
dem Durchmesser D2 und die Saugkanäle 34t
auf dem Durchmesser D1 einmünden. Die Druck- und Saugkanäle jeder Seite werden
durch die ringartigen Sammelkanäle 3 $a>
350 bzw. 36a, 36ft je für sich zusammengefaßt.
Von ihnen aus führen die gesteuerten Kanäle 37a/ 37b, 38a, 386 zu den* in den Einsätzen
32a bzw. 32$ der Seitenwellenkegelräder 6a
bzw. 6b liegenden, radial gerichteten Kurzschlußkanälen
39a bzw. 39'6. Die Drehschieber
30a und 30J werden durch die Schraubenfedern
4O0 bzw. 4ofi gegen ihre zu den
Seitenwellen senkrechten Plansitze .S1 bzw. 2J2
auf den Einsätzen 32a bzw. 32^ gepreßt. Dichtungsringe
4ia, 4ib, A2a, 426, 43a, 436 be- 9S
wirken die Abdichtung der Übergänge "der Druck- und Saugkanäle des Abschlußstückes
in die Sammelkanäle gegeneinander und nach außen.
Das Ausführungsbeispiel zeigt eine einfachwirkende Anordnung. Sinngemäß sind aber
auch doppeltwirkende Ausführungen denkbar, indem die Pumpen der einen Seite mit denen
der anderen Seite in bekannter Weise hintereinandergeschaltet werden, was durch ein- ·
fache Veränderung der Kaniälführung zu erreichen ist,
Claims (1)
- Patentansprüche:i. Selbsttätige hydraulische Vorrich- norung zum Sperren von Zahnradausgleichgetrieben, insbesondere für Kraftfahrzeuge, nach Patent 696445, dadurch gekennzeichnet, daß die steuernden Kanten der Drehschieberkanäle (37a, 37b, 380,386) und der Kanäle (39a, 39b) der Seitenwellenräder (6a, 6b) in zu den Seitenwellen (ja, 7b) senkrechten, zwischen den beiden Seitenwellenrädern liegenden Ebenen (S1, B2) liegen. ■ iao2» Selbsttätige hydraulische Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet.daß die Übergänge der Saug- und Druckkanäle (33ß, 34a, 334, 34ft) des Abschlußstückes (31) in die in den Drehschiebern (3O0, 3O6) angeordneten Kanäle "(3Sa, 36a, 35b, 36b) in zu den Seitenwellen {jm Jb) senkrechten Ebenen (^I1, A2) liegen.3.. Selbsttätige hydraulische Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Übergang der" Saug- und Druckkanäle des Abschlußstückes (31) in die Kanäle der Drehschieber (3oa, 304) nach Drücken geordnet, auf konzentrischen Kreisen (D1, Z)2') angeordnet sind.4. Selbsftätige hydraulische Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanäle (39^, 394) der Seitenwellenräder (6a, 64) in eigenen, mit ihnen verbundenen Einsätzen (32^, 324) angeordnet sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1937P0076359 DE698302C (de) | 1937-07-29 | 1937-12-04 | Selbsttaetige hydraulische Vorrichtung zum Sperren von Zahnradausgleichgetrieben, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1937P0075629 DE696445C (de) | 1937-07-29 | 1937-07-29 | Selbsttaetige hydraulische Vorrichtung zum Sperren von Zahnradausgleichgetrieben, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge |
| DE1937P0076359 DE698302C (de) | 1937-07-29 | 1937-12-04 | Selbsttaetige hydraulische Vorrichtung zum Sperren von Zahnradausgleichgetrieben, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE698302C true DE698302C (de) | 1940-11-07 |
Family
ID=7392943
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1937P0076359 Expired DE698302C (de) | 1937-07-29 | 1937-12-04 | Selbsttaetige hydraulische Vorrichtung zum Sperren von Zahnradausgleichgetrieben, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE698302C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2922319A (en) * | 1956-08-06 | 1960-01-26 | Bingham F Burner | Differential mechanism |
-
1937
- 1937-12-04 DE DE1937P0076359 patent/DE698302C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2922319A (en) * | 1956-08-06 | 1960-01-26 | Bingham F Burner | Differential mechanism |
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