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Hintergrund der Erfindung
und Angabe des verwendten Bereichs der Technik
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf gesintertes Siliziumcarbid
mit zu diesem zugefügten
Graphit und auf einen gesinterten Verbund, welcher dasselbe enthält, zur
Verwendung für
mechanische Dichtungen und dergleichen. Genauer bezieht sich die
vorliegende Erfindung auf gesintertes Siliziumcarbid mit zu diesem
zugefügten
Graphit und auf einen gesinterten Verbund, welcher dasselbe enthält, welche
ausgezeichnete Schmiereigenschaften aufweisen, und welche ausgezeichnete
Reibmaterialien für
solche mechanische Dichtungen bereitstellen, welche unter trockenen
Bedingungen verwendet werden, und welche unter Bedingungen verwendet
werden, in welchen die gleitenden Oberflächen zeitweise während des
Betriebs trocken werden, oder welche in Kombination mit Dichtungsfluid
verwendet werden, welches keine Schmiereigenschaft aufweist, und
welche ausgezeichnetes Material für Lager bereitstellen, welche
temporär
trockene Zustände
erzeugen.
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Üblicherweise
wurden Hartmetall (cemented carbide), gesintertes Aluminiumoxid,
gesintertes Siliziumcarbid, und dergleichen als Reibmaterialien
für mechanische
Dichtungen verwendet. Unter diesen Materialien wurde gesintertes
Siliziumcarbid am weitesten verbreitet verwendet, da es gute thermische
Leitfähigkeit, niedrigen
thermischen Expansionskoeffizienten, hohe Härte, ausgezeichnete Verschleißbeständigkeit,
ausgezeichnete Korrosionsbeständigkeit,
und ausgezeichnete Oxidationsbeständigkeit aufweist. Jedoch kann,
unter trockenen Bedingungen von Gas oder Dampf, gesintertes Siliziumcarbid,
welches als Reibmaterial für
stationäre
und drehende Ringe verwendet wird, ein Fressen, Riefenbildung und
Erzeugung thermischer Brüche
oder anormalen Verschleiß bewirken,
da gesintertes Silizium carbid schwache Schmierfähigkeit aufweist. Zusätzlich können dieselben
Probleme in temporär
trockenen Zuständen
bewirkt werden, wie sie auftreten, wenn heißes Wasser verwendet wird.
Des Weiteren können
in Fluiden mit schwacher Schmierfähigkeit wie Wasser Reibmaterialien
aneinander anhaften. Dieses Phänomen,
welches als Verbinden bekannt ist, kann zur Beschädigung der
mechanischen Dichtung selbst führen.
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Des
Weiteren ist gesintertes Siliziumcarbid ein Material, welches infolge
seiner hohen Härte
schwierig zu bearbeiten ist und Probleme bewirkt, wie die Erzeugung
von Mängeln
während
der Verarbeitung und hohe Verarbeitungskosten.
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Um
die vorstehend genannten Probleme zu lösen, welche für gesinterte
Siliziumcarbide charakteristisch sind, wurden Materialien vorgeschlagen,
welche verbesserte Reib- und Verschleißeigenschaften aufweisen. Zum
Beispiel offenbart die japanische Patentanmeldungs-Offenlegung (Kokai)
Nr. 61-132575 (deren Offenbarung hier durch Bezugnahme mit eingeschlossen
ist) einen Siliziumcarbidverbund, welcher ein gesintertes Siliziumcarbid
verwendet, welches zur Erzeugung eines Verbunds zusammen mit synthetischen
Harzen wie Fluoroharzen geeignet ist. Wie in den Beispielen der
Veröffentlichung
beschrieben ist, weist jedoch dieser Siliziumcarbidverbund extrem
schwache Biegefestigkeit im Vergleich mit der von gesintertem Siliziumcarbid auf,
welches im Wege des Sinterns unter Atmosphärendruck präpariert wird, und weist schwache
Wärme-
und Korrosionsbeständigkeit
auf, da es ein Harz enthaltender Verbund ist, was es als ein Reibmaterial
für eine
mechanische Dichtung ungeeignet macht, welches zur Abdichtung korrosiver
oder Hochtemperatur-Fluide verwendet wird.
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Die
japanische Patentanmeldungs-Veröffentlichung
(Kokai) Nr. 60-141676 (deren Offenbarung hier durch Bezugnahme mit
eingeschlossen ist) offenbart ein Siliziucarbid/Graphit/Kohlenstoff
Verbundkeramikmaterial, welches aus ungefähr 1 bis 48 Gew.-% Graphitkohlenstoff
mit einer durchschnittlichen Korngröße von nicht mehr als 8 μm, etwa 0,5
bis 5,0 Gew.-% amorphem Kohlenstoff, und dem Rest aus Siliziumcarbid
ausgebildet ist. Die japanische Patentveröffentlichungs-Offen legung (Kokai)
Nr. 63-260861 (deren Offenbarung hier durch Bezugnahme mit eingeschlossen
ist) offenbart einen Siliziumcarbid/Graphit-Keramikverbund mit Selbstschmierungsfähigkeit;
d.h. einen Siliziumcarbidverbund mit darin hinzugefügtem Graphit,
welches aus Granulat von Graphitkörnern gebildet ist, welche
primäre
Körner
von 5 bis 8 μm
aufweisen, sowie ein Verfahren zur Herstellung desselben. Jedoch
weist keines dieser Materialien hinreichende Schmierfähigkeit
oder Biegefestigkeit auf.
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Das
Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, gesintertes Siliziumcarbid
mit zu diesem hinzugefügtem Graphit
(nachfolgend als "gesintertes
Siliziumcarbid mit Graphitzusatz" bezeichnet)
und einen Sinterverbund, welcher dasselbe enthält, bereitzustellen, welche
die vorstehend genannten Probleme lösen können, die für konventionelle Siliziumcarbidverbunde
charakteristisch sind, und welche ausgezeichnete Reibeigenschaften, insbesondere
unter trockenen Bedingungen und unter Bedingungen ohne Schmierung,
zeigen, sowie aus diesen präparierte
Dichtungen bereitzustellen.
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Zusammenfassung
der Erfindung
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Die
Erfinder der vorliegenden Erfindung haben ausgedehnte Studien durchgeführt und
haben erkannt, dass Reibeigenschaften verbessert werden, insbesondere
unter trockenen Bedingungen, wenn natürlicher Graphit, welcher hochgradig
kristallisiert und von grosser Korngröße ist, dem Verbund hinzugefügt wird.
Strikte Bestimmung der Menge, Form und Dichte von natürlichem
Graphit, welcher zuzusetzen ist, führt zu der Erfindung eines
Materials, welches ausgezeichnete Eigenschaften zeigt, insbesondere
für die
Verwendung in mechanischen Dichtungen. Zusätzlich wird, weil gesinterte
Siliziumcarbide mit Graphitzusatz, welche in Übereinstimmung mit der ordnungsgemäßen Zusammensetzung
Leckage durch diese erlauben können,
carbonisiertes oder graphitisiertes Harz als ein Dichtmittel eingeschlossen,
um so einen Sinterverbund zu entwickeln, welcher gesintertes Siliziumcarbid
mit Graphitzusatz enthält,
welches für
mechanische Dichtungen geeignet ist, die unter trockenen Bedingungen
verwendet werden.
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Die
vorliegende Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass sie 10 bis
30 Gew.-% von natürlichen Graphitflocken
mit einer durchschnittlichen Korngröße von 8 bis 100 μm und dem
Rest aus Siliziumcarbid und einer Sinterhilfe umfasst, und dadurch,
dass sie eine relative Dichte von 80 bis 92 % aufweist.
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Natürlicher
Graphit weist ausgezeichnete Selbstschmierungseigenschaften auf,
und trägt
in hohem Maße
zu einer Verbesserung hinsichtlich von Trockeneigenschaften bei,
wenn natürliche
Graphitkörner,
welche hochgradig kristallisiert und von großer Korngröße sind, in der Form einer
homogenen Dispersion verwendet werden. Jedoch werden die Trockeneigenschaften
in großem
Maße durch
den Bereich der Korngröße und die
Menge von hinzuzufügendem
natürlichem
Graphit, die Eigenschaften von Siliziumcarbid, und die Dichte des
erhaltenen gesinterten Siliziumcarbids mit Graphitzusatz beeinflusst.
Um das vorstehend genannte Ziel zu erreichen, haben die Erfinder
der vorliegenden Erfindung ausgedehnte Studien durchgeführt und
herausgefunden, dass eine ausgezeichnete Schmiereigenschaft durch
den Zusatz von 10 bis 30 Gew.-% von natürlichen Graphitflocken, welche
hochgradig kristallinisiert sind und eine durchschnittliche Korngröße von 8
bis 100 μm
aufweisen, zu einem Siliziumcarbid vom α-Typ mit einer durchschnittlichen
Korngröße von 2
bis 7 μm
und einem durchschnittlichen Längenverhältnis von
1 bis 2, um dadurch ein gesintertes Siliziumcarbid mit Graphitzusatz
mit einer relativen Dichte von 80 bis 92 % herzustellen, verliehen
wird. Die Schmierfähigkeit
wird ferner verbessert durch den Zusatz eines Carbids oder Graphits,
welches durch Pyrolyse von Wärme
abbindendem Harz zu dem so erhaltenen gesinterten Siliziumcarbid
mit Graphitzusatz mit einer relativen Dichte von 80 bis 92 %, und
durch das Abdichten der offenen Poren, um dadurch ein ausgezeichnetes
Material für
Reibmaterialien von mechanischen Dichtungen bereitzustellen.
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Die
Schmierfähigkeit
wird noch weiter verbessert, wenn eine durchschnittliche Korngröße von natürlichem
Graphit in den Bereich von 20 bis 80 μm fällt, vorzugsweise in den Bereich
von 30 bis 60 μm.
Darüber hinaus
werden, wenn der Anteil an natürlichem
Graphit 16 bis 30 Gew.-% ist, weiter verbesserte Ergebnisse erhalten.
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Gesintertes
Siliziumcarbid mit Graphitzusatz und ein Sinterverbund, welcher
das gesinterte Siliziumcarbid mit Graphitzusatz enthält, der
vorliegenden Erfindung, umfasst ein Siliziumcarbid vom α-Typ mit
ausgezeichneten Sintereigenschaften infolge des Einschlusses einer
großen
Menge von hochgradig anisotropen Graphitkörnern.
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Natürlicher
Graphit, welcher bei der Herstellung des gesinterten Materials verwendet
wird, ist in der Form von natürlichen
Graphitflocken mit einer durchschnittlichen Korngröße von 8
bis 100 μm,
vorzugsweise 20 bis 80 μm,
bevorzugter 30 bis 60 μm.
Wenn natürlicher
Graphit mit einer durchschnittlichen Korngröße von 80 μm oder weniger eingeschlossen
ist, werden keine hinreichenden Schmiereigenschaften im Sinne von Reibeigenschaften
von der mechanischen Dichtung erhalten, wohingegen, wenn die Korngröße 100 μm übersteigt,
die Festigkeit des Sintermaterials sinkt. Die Korngröße ist vorzugsweise
20 μm oder
mehr, bevorzugter 30 μm
oder mehr, in Anbetracht der Schmiereigenschaften und vorzugsweise
80 μm oder
weniger, bevorzugter 60 μm
oder weniger in Anbetracht der Festigkeit.
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Natürlicher
Graphit ist in dem Sintermaterial in einer Menge von 10 bis 30 Gew.-%, vorzugsweise 16 bis
30 Gew.-%, eingeschlossen. Wenn natürlicher Graphit in einer Menge
von weniger als 10 Gew.-% eingeschlossen ist, werden keine hinreichenden
Schmiereigenschaften für
die Verwendung als eine mechanische Dichtung erzielt und die Reibungskraft
infolge des Reibens ist erhöht,
um Wärme
zu erzeugen, wodurch Brand, Riefenbildung, und daraus folgendes
Klingeln einer gleitenden Fläche
unterstützt
wird. Ein Einschluss in einer Menge von 16 Gew.-% oder mehr führt zu bevorzugteren
Schmiereigenschaften. Wenn natürlicher
Graphit mit einer großen
Korngröße in einer
Menge von 30 Gew.-% oder mehr eingeschlossen wird, sinkt die Festigkeit des
gesinterten Materials, um dadurch ein Ablösen der Körner von diesem beim Reiben
zu unterstützen.
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Die
relative Dichte des gesinterten Siliziumcarbids mit Graphitzusatz
ist auf 80 bis 92 % reguliert, um so offene Poren in einer Menge
von 18 Vol.-% oder weniger auszubilden. Eine Kohlenstoffphase mit
ausgezeichneter Schmierfähigkeit
ist in der gleitenden Fläche
bereitgestellt, ohne die Festigkeit infolge der Einleitung eines
carbonisierten Wärme
abbindenden Harzes und/oder eines graphitisierten Produkts wesentlich
zu senken. Wenn eine relative Dichte des gesinterten Siliziumcarbids
mit Graphitzusatz kleiner als 80 % ist, sinkt die Festigkeit des
gesinterten Materials unvorteilhafterweise, wohingegen, wenn die
relative Dichte 92 übersteigt, eine
hinreichende Schmierfähigkeit
den gleitenden Flächen
nicht verliehen wird, und die Menge eines carbonisierten Wärme abbindenden
Harzes und/oder eines graphitisierten Produkts, welches in die Poren
eingeschlossen wird, sinkt, um zu anormalem Verschleiß und Riefenbildung
an der gleitenden Fläche
zu führen,
wie in den nachfolgend beschriebenen Beispielen gezeigt ist.
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Ein
weiterer Zweck der Einleitung eines carbonisierten Wärme abbindenden
Harzes und/oder eines graphitisierten Produkts in die Poren des
vorstehend beschriebenen gesinterten Siliziumcarbids mit Graphitzusatz
ist es, die Leckage von abzudichtenden Materialien durch die offenen
Poren zu verhindern, wenn das gesinterte Material als eine mechanische
Dichtung verwendet wird. Wenn ein synthetisches Harz oder ein Metall,
gegenüber
einem carbonisierten Harz oder einem graphitisierten Produkt, in
die offenen Poren des gesinterten Siliziumcarbids mit Graphitzusatz
eingeleitet wird, um die Dichtfähigkeit
aufrecht zu erhalten, bewirkt dies eine Minderung der ausgezeichneten
Korrosionsbeständigkeit
und Wärmebeständigkeit
des gesinterten Siliziumcarbids mit Graphitzusatz.
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<Beschreibung des Herstellungsverfahrens>
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Eine
kleine Menge einer Sinterhilfe ist erforderlich, wenn ein Siliziumcarbidpulver
gesintert wird. Es wird keine besondere Beschränkung an die Sinterhilfe auferlegt,
und typische bekannte Sinterhilfen – ein Aluminiumoxid- oder ein
Bor-Kohlenstoff-Typ – kann verwendet
werden. Eine Sinterhilfe vom Bor-Kohlenstoff-Typ wird mit Blick
auf gute Korrosionsbeständigkeit
und Reibeigenschaften des Sintermaterials bevorzugt.
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Entweder
ein Siliziumcarbidpulver vom β-Typ,
welches bei niedriger Temperatur stabil ist, oder ein Siliziumcarbidpulver
vom α-Typ,
welches bei hoher Temperatur stabil ist, kann als ein Startpulver
für das
Sintern verwendet werden. Da eine große Menge von hochgradig anisotropen
Graphitkörnern
eingeschlossen wird, um dem Siliziumcarbid Schmiereigenschaften
zu verleihen, wird Siliziumcarbid vom α-Typ als ein Startpulver mit Blick auf
bessere Sintereigenschaften bevorzugt. Das Siliziumcarbid vom α-Typ weist
vorzugsweise eine durchschnittliche Korngröße von 10 μm oder weniger auf. Darüber hinaus
wird Mikropulver davon mit einer durchschnittlichen Korngröße von 0,7 μm oder weniger
dahingehend bevorzugt, dass es Verdichtung unterstützt und
höhere
mechanische Festigkeit des gesinterten Materials bereitstellt.
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Die
Sinterhilfe wird aus Bor, Kohlenstoff, Aluminium, Beryllium, und
einem Verbund, welcher eines oder mehrere dieser Elemente enthält, ausgewählt. Von
diesen vereinfacht eine Sinterhilfe vom Bor-Kohlenstoff-Typ am meisten
die Verdichtung.
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Die
Sinterhilfe wird hinsichtlich Bor in einer Menge von 0,1 bis 1 Gew.-%
eingeschlossen. Das Einschließen
von Bor in einer Menge von 0,1 Gew.-% oder weniger führt zu unzureichender
Verdichtung, wohingegen Einschließen in einer Menge von 1 Gew.-%
oder mehr nicht zu höherer
Verdichtung entsprechend der Menge des Einschließens führt. Ebenso unterstützt eine übermäßige Menge
von Bor anormales Wachsen von Siliziumcarbid-Kristallkörnern und
senkt die mechanische Festigkeit des gesinterten Materials. Als
die Borquelle kann Bor oder eine Verbindung davon einzeln oder in
Kombination verwendet werden. Beispiele von typischerweise verwendeten
Borquellen enthalten amorphes Bor, Borcarbid, Bornitrid und Bordioxid.
Von diesen stellen amorphes Bor und Borcarbid stabile Verdichtung
bereit, und Borcarbid wird dahingehend bevorzugt, dass es ökonomisch
und einfach erhältlich
ist.
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Bezüglich einer
Kohlenstoffquelle wird eine carbonisierbare organische Carbonquelle
oder ultrafeines Kohlenstoffpulver wie Ruß verwendet. Ein Phenolharz
und Steinkohlenteer, welche beide wirksam carbonisiert werden, werden
als die organische Carbonquelle bevorzugt.
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Die
erforderliche Menge der Carbonquelle hängt von der Reinheit von zu
verwendendem Siliziumcarbidpulver ab, insbesondere von dessen Sauerstoffgehalt.
Die Mehrheit von Sauerstoff, welcher um die Oberfläche des
Siliziumcarbidpulvers herum verteilt ist, verbindet sich mit Silizium,
um Siliziumdioxid mit einem fast glasartigen Zusammensetzungsverhältnis zu
bilden. Demzufolge wird eine Carbonquelle in einer Menge von 0,5
bis 5 Gew.-% in ein Siliziumcarbidpulver eingeschlossen, welches
mit Chlorwasserstoffsäure,
Fluorwasserstoffsäure
oder dergleichen geläutert
ist, um so zufrieden stellend verdichtetes gesintertes Siliziumcarbid
bereitzustellen.
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Natürliches
Graphit wird als ein fester Schmierstoff in der zuvor beschriebenen
Menge eingeschlossen, um so dem gesinterten Siliziumcarbid Reibeigenschaften
zu verleihen. Natürlicher
Graphit ist in der Lage, Stabilität während des Brennens von Siliziumcarbid
aufrecht zu erhalten. Natürlicher
Graphit mit hoher Kristallinität
und großer
Korngröße wird
dahingehend bevorzugt, dass es ausgezeichnete Reibeigenschaften
verleiht.
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Beispiele
eines typischerweise zum Formen verwendeten Binders enthält Polyvinylalkohol,
Steinkohlenteerpech, Polyethylenglykol, ein Acrylharz, ein Phenolharz,
und Polyvinylbutyral. Von diesen wird ein Phenolharz dahingehend
bevorzugt, dass es ebenso als eine Sinterhilfe während des Brennens von Siliziumcarbid funktioniert.
Diese Startpulver und der Binder werden in vorbestimmten Mengen
vermengt und homogen vermischt unter Verwendung einer Kugelmühle, etc.,
vorzugsweise in einen Aufschlämmungszustand.
Anschließend
wird das Gemisch vorzugsweise sprühgetrocknet, um ein granulat-artiges
Pulver zu erhalten, welches eine für anschließendes Formen erforderliche
Fluidität
aufweist.
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Die
erhaltenen Granulate werden unter Verwendung einer Metallform oder
durch hydrostatisches Pressen geformt. Es ist erforderlich, dass
der Druck beim Formen 98 bis 392 MPa (1000 bis 4000 kgf/cm2) ist. Um ein gesintertes Material mit hoher
Dichte zu erhalten, müssen
die Granulate zu einem Presskörper
hoher Dichte in dem Formungsstadium gebildet werden. Ebenso kann
der Presskörper
des Weiteren maschinenverarbeitet werden um eine gewünschte Form
aufzuweisen.
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Die
erhaltenen Formkörper
werden bei 1900 bis 2300 °C
für 30
bis 36 Minuten gebrannt, typischerweise in Wasserstoff, Stickstoff,
oder einem trägen
Gas wie Argon oder Helium, ohne die Anwendung von zusätzlichem
Druck oder im Vakuum. Wenn das Brennen für 30 Minuten oder weniger durchgeführt wird,
schreitet die Sinterreaktion nicht fort, wohingegen ein Brennen
für 360
Minuten oder mehr in nachteiliger Weise zur Zersetzung der Presskörper führt. Wenn
die Brenntemperatur niedriger als 1900 °C ist, wird eine hinreichende Verdichtung
nicht erzielt, wohingegen, wenn die Temperatur höher als 2300 °C ist, Siliziumcarbid
teilweise sublimiert, um die Dichte zu senken. Somit ist die Brenntemperatur
bevorzugter 2050 bis 2200 °C.
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Offene
Poren, welche in dem Siliziumcarbid mit Graphitzusatz enthalten
sind, welches eine relative Dichte von 80 bis 92 % aufweist, werden
mit einem Harz imprägniert.
Beispiele von Harzen, welche für
eine solche Imprägnierung
bevorzugt sind, enthalten effektiv carbonisierte Harze wie ein Phenolharz,
ein Furanharz, ein Epoxyharz, Pech oder Teer.
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Vor
der Imprägnierung
wird das Sintermaterial in Vakuum unter Verwendung einer Vakuum-Imprägnierungsvorrichtung
oder dergleichen entgast. Imprägnierung
unter Anwendung eines Drucks von 9,8 MPa (100 kgf/cm2)
unter Verwendung einer Hochdruck-Imprägnierungsvorrichtung ist bevorzugter.
Anschließend
wird das imprägnierte
gesinterte Siliziumcarbid mit Graphitzusatz bei 800 bis 1300 °C in einer
nicht-oxidierenden Atmosphäre
carbonisiert, um so die Carbonisierung des imprägnierten Wärme-härtenden Harzes zu vervollständigen.
Das vollständig
carbo nisierte Produkt wird auf 1900 bis 2300 °C in einer nicht-oxidierenden
Atmosphäre
für eine
Graphitisierung erhitzt. Wenn die Graphitisierung bei 2200 °C oder mehr
durchgeführt
wird, zersetzt sich die Siliziumcarbidmatrix nachteilig. Durch die
Graphitisierung werden die offenen Poren mit einem carbonisierten
oder graphitisierten Wärme-härtenden
Harz bedeckt, um eine Oberflächenschicht
bereitzustellen, welche ausgezeichnete Schmierfähigkeit zeigt, sowie um zu
verhindern, dass die Materialien per se durch die Poren Leckage
aufweisen.
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Kurze Beschreibung
der Zeichnungen
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1 zeigt
Mikrobilder von Oberflächeneigenschaften
von gesintertem Siliziumcarbid mit Graphitzusatz, welches in Beispiel
1 erhalten wird.
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2 zeigt
Querschnitts-Seitenansichten eines sich drehenden Ringes und eines
stationären
Ringes gemäß einer
Ausführungsform
der mechanischen Dichtung der vorliegenden Erfindung.
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3 zeigt
eine teilweise geschnittene Ansicht einer Ausführungsform der mechanischen
Dichtung der vorliegenden Erfindung.
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Genaue Beschreibung bevorzugter
Ausführungsformen
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BEISPIELE
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Beispiel 1
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Die
nachfolgenden Materialien werden gewogen: 10 kg eines Siliziumcarbidpulvers
vom α-Typ
(durchschnittliche Korngröße: 0,4 μm, spezifische
Oberflächengröße: 20 m2/g), 0,5 Gew.-% (50 g) von B4C-Pulver
als eine Sinterhilfe, 2,0 Gew.-%
(200 g) Ruß mit
einer spezifischen Oberfläche
von 200 m2/g, und 20,0 Gew.-% (2000 g) von
kommerziell erhältlichem
natürlichem
Graphit; d.h. natürlichen
Graphitflocken mit einer maximalen Korngröße von nicht mehr als 149 μm und einer durchschnittlichen
Korngröße von 45 μm. Eine wässrige Lösung von
Polyvinylalkohol (PVA) – welcher
als ein Binder verwendet wird – wurde
zu dem Vorstehenden in einer Menge von 1,5 Gew.-%, reduziert auf
den festen Bestandteil, hinzugefügt.
Diese Materialien wurden in eine Kugelmühle gegeben und für 24 Stunden
gemischt. Die resultierende Aufschlämmung in Form eines homogenen
Gemisches wurde mittels eines Sprühtrockners sprühgetrocknet,
um so ein Granulat zu erhalten.
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Das
Granulat wurde in eine Metallpresse gegeben, unter einem Druck von
24,5 MPa (250 kgcm) vorgeformt,, und anschließend unter Verwendung eines
isostatischen Kaltpressverfahrens unter Druck von 294 MPa (3000
kgcm) geformt, um dadurch geformte Produkte zu erhalten. Die geformten
Produkte wurden dahingehend bearbeitet, stationäre und sich drehende Ringe
mit vorbestimmten Größen zu ergeben,
welche in Tabelle 1 gezeigt sind.
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Die
so bearbeiteten Stücke
wurden unter Bedingungen einer Temperaturanstiegsrate von 5 °C/Minute, und
Retention für
4 Stunden bei 2200 °C
unter einer Argonatmosphäre
gesintert.
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Die
Dichte der gesinterten Stücke,
bestimmt durch das Archimedes-Verfahren, war 2,78 g/cm3.
Die relative Dichte war etwa 92 %, und das Verhältnis offener Poren war 3 Vol.-%.
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In
polierten Oberflächen
der resultierenden Stücke
wurden flockenförmige
Graphitkörner
mit einer Größe im Bereich
von einigen Mikrometern bis 100 und einige Dutzend von Mikrometern
gleichmäßig in den Siliziumcarbidkristallen
festgestellt. In 1 bezeichnen die weißen Nadeln
die Graphitflocken.
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Die
gesinterten Stücke
wurden in eine Vakuum-Imprägnierungsvorrichtung
gegeben, und nachdem die inneren Abschnitte der Stücke hinreichend
Vakuum-entgast wurden, wurde ein Phenolharz unter Verwendung einer
Hochdruck-Imprägnierungsvorrichtung
eingeleitet. Anschließend
wurde das Harz in einer Stickstoffatmosphäre carbonisiert. Die Graphitisierung
wurde in einer Stickstoff atmosphäre unter Verwendung eines Graphitisierungsofens
ausgeführt.
Die entstehenden graphitisierten Produkte wurden hinsichtlich Leckage unter
einem Differentialluftdruck von 0,59 MPa (6 kgf/cm2 G)
getestet, wobei keine Luftleckage festgestellt wurde.
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Nachdem
die somit erhaltenen Produkte aus Sinterverbund, welche gesintertes
Siliziumcarbid mit Graphitzusatz enthalten, einem Läppen unterzogen
wurden, um eine Oberfläche
mit einer Oberflächenrauhigkeit
von 0,2 μm
zu erhalten, wurde ein Reibtest durchgeführt. Parameter des Reibtests,
welcher unter trockenen Bedingungen durchgeführt wurde, sind in Tabelle
1 gezeigt.
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Wie
aus den in Tabelle 3 gezeigten Testergebnissen ersichtlich ist,
wurde im Wesentlichen kein Verschleiß festgestellt, wobei kein
Klingeln der Gleitfläche,
kein Fressen und keine Riefenbildung in gleitenden Oberflächen auftrat.
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Die
Parameter eines anderen Reibtests, welcher in Anwesenheit von heißem Wasser
durchgeführt wurde,
sind in Tabelle 3 gezeigt. Wie aus den Reibtestergebnissen ersichtlich
ist, welche in Tabelle 4 gezeigt sind, war das Reibdrehmoment so
klein wie 1,67 MPa (17 kgcm), und während einer Überholungs-Inspektion wurden
ausgezeichnete Eigenschaften nachgewiesen, wobei kein Fressen oder
Riefenbildung in den gleitenden Oberflächen auftrat.
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Beispiel 2
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Die
nachfolgenden Materialien wurden ausgewogen: 10 kg eines Siliziumcarbidpulvers
vom α-Typ (durchschnittliche
Korngröße: 0,4 μm, spezifische
Oberflächengröße: 20 m2/g), 0,135 Gew.-% (13,5 g) von B4C-Pulver als eine Sinterhilfe, 2,0 Gew.-%
(200 g) Ruß mit
einer spezifischen Oberfläche
von 200 m2/g, und 16 Gew.-% (1600 g) von
kommerziell erhältlichem
natürlichem
Graphit; d.h. natürlichen
Graphitflocken mit einer maximalen Korngröße von nicht mehr als 149 μm und einer
durchschnittlichen Korngröße von 60 μm. Eine wässrige Lösung von PVA – welcher
als ein Binder verwendet wurde – wurde
zu dem Vorstehenden in einer Menge von 1,5 Gew.-%, reduziert auf
den festen Bestandteil, hinzu gegeben. Diese Materialien wurden
in eine Kugelmühle
gegeben und für
24 Stunden gemischt. Die entstandene Aufschlämmung in Form eines homogenen
Gemisches wurde unter Verwendung eines Sprühtrockners sprühgetrocknet,
um so Granulat zu erhalten. Das Granulat wurde in eine Metallpresse
gefüllt,
unter einem Druck von 24,5 MPa (250 kgf/cm2)
vorgeformt„ und
anschließend
unter Verwendung eines isostatischen Kaltpressverfahrens unter Druck
von 294 MPa (3000 kgf/cm2) geformt, um dadurch
geformte Produkte zu erhalten. Die geformten Produkte wurden bearbeitet,
um stationäre
und sich drehende Ringe mit vorbestimmten Größen zu erhalten, welche in 1 gezeigt
sind. Die somit bearbeiteten Stücke
wurden unter Bedingungen einer Temperaturanstiegsrate von 5 °C/Minute,
und Retention für
4 Stunden bei 2200 °C
in einer Argonatmosphäre
gesintert. Die Dichte der gesinterten Stücke, bestimmt durch das Archimedes-Verfahren,
war 2,81 g/cm3. Die relative Dichte war
etwa 92 %, und das Verhältnis offener
Poren war 3 Vol.-%. In polierten Oberflächen der resultierenden Stücke, wurden
flockenförmige
Graphitkörner,
die im Bereich von einigen Mikrometern bis 100 und einige Dutzend
von Mikrometern liegen, als gleichmäßig verteilt in den Siliziumcarbidkristallen
festgestellt. Die gesinterten Stücke
wurden in einer Vakuum-Imprägnierungsvorrichtung
platziert, und nachdem die inneren Abschnitte der Stücke hinreichend
Vakuumentgast wurden, wurde ein Phenolharz unter Verwendung einer
Hochdruck-Imprägnierungsvorrichtung
eingeleitet. Anschließend
wurde das Harz in einem Ofen unter Stickstoff carbonisiert. Der
entstehende Sinterverbund, welche gesintertes Siliziumcarbid mit
Graphitzusatz enthält,
wurde hinsichtlich Leckage unter einem Differentialdruck von 0,59
MPa (6 kgf/cm2 G) von (gegenüber) Atmosphärendruck,
wodurch die Abwesenheit einer Luftleckage nachgewiesen wurde.
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Nachdem
die somit erhaltenen Produkte aus Sinterverbund, welche gesintertes
Siliziumcarbid mit Graphitzusatz enthalten, einem Läppen unterzogen
wurden, um eine Oberfläche
mit einer Oberflächenrauhigkeit
von 0,2 μm
zu erhalten, wurde ein Reibtest durchgeführt. Parameter des Reibtests,
welcher unter trockenen Bedingungen durchgeführt wurde, sind in Tabelle
1 gezeigt.
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Wie
aus den in Tabelle 3 gezeigten Testergebnissen ersichtlich ist,
wurde im Wesentlichen kein Verschleiß beobachtet, wobei kein Klingeln
der gleitenden Oberfläche,
und weder Fressen noch Riefenbildung in gleitenden Flächen auftrat.
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Beispiel 3
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Die
folgenden Materialien wurden ausgewogen: 10 kg eines Siliziumcarbidpulvers
vom α-Typ
(durchschnittliche Korngröße: 0,4 μm, spezifische
Oberfläche:
20 m2/g), 0,5 Gew.-% (50 g) von B4C-Pulver als eine Sinterhilfe, 5 Gew.-%
(500 g) Phenolharz und 15 Gew.-% (bezüglich Siliziumcarbidpulver;
1500 g) von kommerziell erhältlichem
natürlichem
Graphit; d.h. natürlichen
Graphitflocken mit einer maximalen Korngröße von nicht mehr als 149 μm und einer
durchschnittlichen Korngröße von etwa
45 μm. Ein
Gemisch von Wasser und Ethanol (1:10) wurde zu der resultierenden
Aufschlämmung
zugefügt,
um eine Konzentration der Aufschlämmung von 10 Gew.-% herzustellen.
Diese Materialien wurden in eine Kugelmühle gegeben und für 24 Stunden gemischt.
Die resultierende Aufschlämmung
in der Form eines homogenen Gemisches wurde in einem Sprühtrockner
sprühgetrocknet,
um so Granulat zu erhalten. Das Granulat wurde in eine Metallpresse
gefüllt, unter
einem Druck von 24,5 MPa (250 kgf/cm2) vorgeformt„ und anschließend unter
Verwendung eines isostatischen Kaltpressverfahrens unter Druck von
275 MPa (2800 kgf/cm2) geformt, um dadurch
geformte Produkte zu erhalten. Die geformten Produkte wurden bearbeitet,
um stationäre
und drehende Ringe zu erhalten, welche die in Tabelle 1 gezeigten
vorbestimmten Größen aufweisen.
Die so bearbeiteten Teile wurden unter Bedingungen einer Temperaturanstiegsrate
von 5 °C/Minute
und Retention für
4 Stunden bei 2200 °C
in Argonatmosphäre
gesintert. Die Dichte des so erhaltenen Siliziumcarbids mit Graphitzusatz,
bestimmt durch das Archimedes-Verfahren, war 2,75 g/cm3.
Die relative Dichte war 90 % und das Verhältnis offener Poren war 6 Vol.-%.
In polierten Oberflächen
der resultierenden Stücke
wurden flockenförmige
Graphitkörner
mit einer Größe, welche
im Bereich von einigen Mikrometern bis 100 und einige Dutzend von
Mikrometern liegen, in gleichmäßiger Verteilung
in den Siliziumcarbidkristallen erkannt. Die gesinterten Stücke wurden
in eine Vakuum-Imprägnierungsvorrichtung
gegeben und nachdem die inneren Abschnitte der Stücke hinreichend
Vakuum-entgast wurden, wurde ein Phenolharz unter Verwendung einer
Hochdruck-Imprägnierungsvorrichtung
eingebracht. Anschließend
wurde das Harz in einem Ofen unter Stickstoff carbonisiert. Die
resultierende Sinterverbindung, welche Siliziumcarbid mit Graphitzusatz
enthält,
wurde hinsichtlich Leckage unter Differentialluftdruck von 0,59
MPa (6 kgf/cm2 G) von (bezüglich) Atmosphärendruck
getestet, wodurch die Abwesenheit von Luftleckage nachgewiesen wurde.
-
Nachdem
die somit erhaltenen Produkte von Sinterverbindungen, welche gesintertes
Siliziumcarbid mit Graphitzusatz enthalten, einem Läppen unterzogen
wurden, um eine Oberfläche
mit einer Oberflächenrauhigkeit
von 0,2 μm
zu erhalten, wurde ein Reibtest durchgeführt. Parameter des Reibtests,
welcher unter trockenen Bedingungen durchgeführt wurde, sind in Tabelle
1 gezeigt. Wie aus den Testergebnissen, welche in Tabelle 3 gezeigt
sind, ersichtlich ist, wurde ein Verschleißverlust von etwa 21 μm/Jahr, mit
geringfügigem
Klingeln der gleitenden Fläche,
und einer Spur von geringfügiger
Riefenbildung in gleitenden Oberflächen erkannt. Jedoch werden
diese Ergebnisse dahingehend eingeschätzt, für die praktische Verwendung
kein Problem darzustellen.
-
Beispiel 4
-
Die
nachfolgenden Materialien wurden ausgewogen: 10 kg eines Siliziumcarbidpulvers
vom α-Typ (durchschnittliche
Korngröße: 0,4 μm, spezifische
Oberflächengröße: 20 m2/g), 0,135 Gew.-% (93,5 g) von B4C-Pulver als eine Sinterhilfe, 2,0 Gew.-%
(200 g) Ruß mit
einer spezifischen Oberflächengröße von 200 m2/g, und 11,2 Gew.-% (1120 g) kommerziell
erhältlichem
natürlichem
Graphit; d.h. natürlichen
Graphitflocken mit einer maximalen Korngröße von nicht mehr als 149 μm und einer
durchschnittlichen Korngröße von 45 μm. Eine wässrige Lösung von
PVA – welcher
als ein Binder verwendet wurde – wurde
dem Vorstehenden in einer Menge von 1,5 Gew.-%, reduziert auf den
festen Bestandteil, zugesetzt. Diese Materialien wurden in eine
Kugelmühle
gegeben und für
24 Stunden gemischt. Die resultierende Aufschlämmung in Form eines homogenen Gemisches
wurde unter Verwendung eines Sprühtrockners
sprühgetrocknet,
um Granulat zu erhalten. Das Granulat wurde in eine Metallpresse
gefüllt,
unter Druck von 24,5 MPa (250 kgf/cm2) vorgeformt,,
und anschließend
unter Verwendung eines isostatischen Kaltpressverfahrens unter Druck
von 147 MPa (1500 kgf/cm2) geformt, um dadurch
geformte Produkte zu erhalten. Die geformten Produkte wurden bearbeitet,
um stationäre und
drehende Ringe mit vorbestimmten Größen zu erhalten, welche in
Tabelle 1 gezeigt sind. Die somit bearbeiteten Stücke wurden
unter Bedingungen einer Temperaturanstiegsrate von 5 °C/Minute,
und Retention für 4
Stunden bei 2200 °C
in einer Argonatmosphäre
gesintert. Die Dichte der gesinterten Stücke, bestimmt durch das Archimedes-Verfahren,
war 2,63 g/cm3. Die relative Dichte war
etwa 85 %, und das Verhältnis
offener Poren war 11 Vol.-%. Die gesinterten Stücke wurden in eine Vakuum-Imprägnierungsvorrichtung
gegeben und nachdem das Innere der Abschnitte der Stücke hinreichend
Vakuum-entgast war, wurde ein Phenolharz unter Verwendung einer
Hochdruck-Imprägnierungsvorrichtung
eingeleitet. Nachfolgend wurde das Harz in einem Ofen unter Stickstoff
carbonisiert. Die resultierende Zusammensetzung wurde hinsichtlich
Leckage unter Differentialluftdruck von 0,59 MPa (6 kgf/cm2 G) von (bezüglich) Atmosphärendruck
getestet, wobei die Abwesenheit von Luftleckage nachgewiesen wurde.
-
Nachdem
die somit erhaltenen Produkte aus Sinterverbund, welche gesintertes
Siliziumcarbid mit Graphitzusatz enthalten, einem Läppen unterzogen
wurden, um eine Oberfläche
mit einer Oberflächenrauhigkeit
von 0,2 μm
zu erhalten, wurde ein Reibtest durchgeführt. Parameter des Reibtests,
welcher unter trockenen Bedingungen durchgeführt wurde, sind in Tabelle
1 gezeigt.
-
Wie
aus den in Tabelle 2 gezeigten Testergebnissen ersichtlich ist,
ist der Verschleißverlust
etwa 13 μm/Jahr,
mit Klingeln der gleitenden Fläche,
und einer Spur von leichtem Fressen, welche in gleitenden Oberflächen gefunden
wurde. Jedoch werden diese Ergebnisse dahingehend eingeschätzt, für praktische
Verwendung kein Problem darzustellen.
-
Beispiel 5
-
Die
nachfolgenden Materialien wurden ausgewogen: 10 kg eines Siliziumcarbidpulvers
vom α-Typ (durchschnittliche
Korngröße: 0,4 μm, spezifische
Oberflächengröße: 20 m2/g), 0,5 Gew.-% (50 g) von B4C-Pulver
als eine Sinterhilfe, 5 Gew.-% (500 g) Phenolharz, und 30 Gew.-%
(bezüglich
Siliziumcarbidpulver; 3000 g) von kommerziell erhältlichem
natürlichem
Graphit; d.h. natürlichen
Graphitflocken mit einer maximalen Korngröße von nicht mehr als 149 μm und einer
durchschnittlichen Korngröße von 45 μm. Ein Gemisch
von Wasser und Ethanol (1:10) wurde der resultierenden Aufschlämmung zugefügt, um die
Konzentration der Aufschlämmung
von 10 Gew.-% herzustellen. Diese Materialien wurden in eine Kugelmühle gegeben
und für
24 Stunden gemischt. Die resultierende Aufschlämmung in Form eines homogenen
Gemisches wurde unter Verwendung eines Sprühtrockners sprühgetrocknet,
um Granulat zu erhalten. Das Granulat wurde in eine Metallpresse
gefüllt,
unter Druck von 24,5 MPa (250 kgf/cm2) vorgeformt„ und anschließend unter
Verwendung eines isostatischen Kaltpressverfahrens unter Druck von
147 MPa/1500 kgf/cm2) geformt, um dadurch
geformte Produkte zu erhalten. Die geformten Produkte wurden bearbeitet,
um stationäre
und drehende Ringe mit vorbestimmten Größen, welche in Tabelle 1 gezeigt
sind, zu erhalten. Die so bearbeiteten Teile wurden unter Bedingungen
einer Temperaturanstiegsrate von 5 °C/Minute, und Retention für 4 Stunden
bei 2200 °C
in Argonatmosphäre
gesintert. Die Dichte der gesinterten Stücke, bestimmt durch das Archimedes-Verfahren, war 2,48 g/cm3. Die relative Dichte war etwa 85 %, und
das Verhältnis
offener Poren war 12 Vol.-%. In polierten Oberflächen der resultierenden Stücke wurden
flockenförmige
Graphitkörner
mit einer Größe, welche
im Bereich von einigen Mikrometern bis 100 und einige Dutzend von
Mikrometern liegen, als gleichmäßig in den
Siliziumcarbidkristallen erkannt. Die gesinterten Stücke wurden
in eine Vakuum-Imprägnierungsvorrichtung
gegeben, und nachdem die inneren Abschnitte der Stücke hinreichend
Vakkum-entgast waren, wurde Phenolharz un ter Verwendung einer Hochdruck-Imprägnierungsvorrichtung
eingeleitet. Anschließend
wurde das Harz in einem Ofen unter Stickstoff carbonisiert. Die
resultierende Zusammensetzung wurde hinsichtlich Leckage unter Differentialluftdruck
von 0,59 MPa (6 kgf/cm2 G) bezüglich des
Atmosphärendrucks
getestet, wodurch eine Abwesenheit von Luftleckage nachgewiesen
wurde.
-
Nachdem
die somit erhaltenen Produkte aus Sinterverbund, welche gesintertes
Siliziumcarbid mit Graphitzusatz enthalten, einem Läppen unterzogen
wurden, um eine Oberfläche
mit einer Oberflächenrauhigkeit
von 0,2 μm
zu erhalten, wurde ein Reibtest durchgeführt. Parameter des Reibtests,
welcher unter trockenen Bedingungen durchgeführt wurde, werden in Tabelle
1 gezeigt. Wie aus den Testergebnissen, welche in Tabelle 3 gezeigt
sind, ersichtlich ist, wurde im Wesentlichen kein Verschleiß beobachtet,
wobei kein Klingeln der gleitenden Oberfläche, und weder Fressen noch
Riefenbildung in gleitenden Oberflächen auftrat.
-
Die
Parameter eines weiteren Reibtests, welcher in Gegenwart von heißem Wasser
durchgeführt
wurde, werden in Tabelle 2 gezeigt. Wie aus den Reibtestergebnissen
ersichtlich ist, welche in Tabelle 4 gezeigt werden, war das Gleitdrehmoment
so klein wie 1,96 Nm (20 kgcm), und während einer Überholungs-Inspektion wurden
ausgezeichnete Eigenschaften nachgewiesen, wobei kein Fressen oder
keine Riefenbildung in gleitenden Oberflächen vorlagen.
-
Beispiel 6
-
Die
nachfolgenden Materialien wurden ausgewogen: 10 kg eines Siliziumcarbidpulvers
vom α-Typ (durchschnittliche
Korngröße: 0,4 μm, spezifische
Oberflächengröße: 20 m2/g), 0,5 Gew.-% (50 g) von B4C-Pulver
als eine Sinterhilfe, 5 Gew.-% (500 g) Phenolharz, und 30 Gew.-%
(3000 g) von kommerziell erhältlichem
natürlichem
Graphit; d.h. natürliche
Graphitflocken mit maximaler Korngröße von nicht mehr als 149 μm und einer
durchschnittlichen Korngröße von 8 μm. Ein Gemisch
von Wasser und Ethanol (1:10) wurde zu der resultierenden Aufschlämmung zugefügt, um die
Konzentration der Aufschlämmung
von 10 Gew.-% herzu stellen. Diese Materialien wurden in eine Kugelmühle gegeben
und für
24 Stunden gemischt. Die resultierende Aufschlämmung in Form eines homogenen
Gemisches wurde unter Verwendung eines Sprühtrockners sprühgetrocknet,
um so ein Granulat zu erhalten. Das Granulat wurde in eine Metallpresse
gefüllt,
unter Druck von 24,5 MPa (250 kgf/cm2) vorgeformt„ und anschließend unter
Verwendung eines isostatischen Kaltpressverfahrens unter Druck von
245 MPa (2500 kgf/cm2) geformt, um dadurch
geformte Produkte zu erhalten. Die geformten Produkte wurden bearbeitet,
um stationäre
und drehende Ringe mit vorbestimmten Größen zu erhalten, welche in
Tabelle 1 gezeigt werden. Die so bearbeiteten Stücke wurden unter Bedingungen
einer Temperaturanstiegsrate von 5 °C/Minute, und Retention für 4 Stunden
bei 2200 °C
in einer Argonatmosphäre
gesintert. Die Dichte der gesinterten Stücke, bestimmt durch das Archimedes-Verfahren,
war 2,62 g/cm3. Die relative Dichte war
etwa 90 %, und das Verhältnis
offener Poren war 6 Vol.-%. In polierten Oberflächen der resultierenden Stücke wurden
flockenförmige
Graphitkörner
mit einer Größe, welche
im Bereich von einigen Mikrometern bis 100 und einige Dutzend von
Mikrometern liegen, als gleichmäßig in den
Siliziumcarbidkristallen verteilt erkannt. Die gesinterten Stücke wurden
in eine Vakuum-Imprägnierungsvorrichtung
gegeben, und nachdem die inneren Abschnitte der Stücke hinreichend
Vakuum-entgast waren, wurde ein Phenolharz unter Verwendung einer
Hochdruck-Imprägnierungsvorrichtung
eingeleitet. Anschließend
wurde das Harz in einem Ofen unter Stickstoff carbonisiert. Die
resultierende Zusammensetzung wurde hinsichtlich Leckage unter Differentialluftdruck
von 0,59 MPa (6 kgf/cm2 G) bezüglich Atmosphärendruck
getestet, wodurch eine Abwesenheit von Luftleckage nachgewiesen
wurde.
-
Nachdem
die somit erhaltenen Produkte aus Sinterverbund, welche gesintertes
Siliziumcarbid mit Graphitzusatz enthalten, einem Läppen unterzogen
wurden, um eine Oberfläche
mit einer Oberflächenrauhigkeit
von 0,2 μm
zu erhalten, wurde ein Reibtest durchgeführt. Parameter des Reibtests,
welcher unter trockenen Bedingungen durchgeführt wurde, werden in Tabelle
1 gezeigt. Wie aus den Testergebnissen, welche in Tabelle 3 gezeigt
sind, ersichtlich ist, war der Verschleißverlust 40 μm/Jahr, mit
geringfügigem
Klingeln der Gleitfläche
und geringfügiger
Riefen bildung in gleitenden Oberflächen. Jedoch werden diese Ergebnisse
dahingehend eingeschätzt,
für die
praktische Verwendung kein Problem darzustellen.
-
Beispiel 7
-
Die
nachfolgenden Materialien wurden ausgewogen: 10 kg eines Siliziumcarbidpulvers
vom α-Typ (durchschnittliche
Korngröße: 0,4 μm, spezifische
Oberflächengröße: 20 m2/g), 0,5 Gew.-% (50 g) von B4C-Pulver
als eine Sinterhilfe, 5 Gew.-% (500 g) Phenolharz, und 11,2 Gew.-%
(1120 g) von kommerziell erhältlichem
natürlichem
Graphit; d.h. natürliche
Graphitflocken mit maximaler Korngröße von nicht mehr als 149 μm und einer
durchschnittlichen Korngröße von etwa
100 μm.
Ein Gemisch von Wasser und Ethanol (1:10) wurde zu der resultierenden
Aufschlämmung
zugefügt,
um die Konzentration der Aufschlämmung
von 10 Gew.-% herzustellen. Diese Materialien wurden in eine Kugelmühle gegeben
und für
24 Stunden gemischt. Die resultierende Aufschlämmung in Form eines homogenen
Gemisches wurde unter Verwendung eines Sprühtrockners sprühgetrocknet,
um so ein Granulat zu erhalten. Das Granulat wurde in eine Metallpresse
gefüllt,
unter Druck von 24,5 MPa (250 kgf/cm2) vorgeformt„ und anschließend unter
Verwendung eines isostatischen Kaltpressverfahrens unter Druck von
294 MPa (3000 kgf/cm2) geformt, um dadurch
geformte Produkte zu erhalten. Die geformten Produkte wurden bearbeitet,
um stationäre
und drehende Ringe mit vorbestimmten Größen zu erhalten, welche in
Tabelle 1 gezeigt werden. Die so bearbeiteten Stücke wurden unter Bedingungen
einer Temperaturanstiegsrate von 5 °C/Minute, und Retention für 4 Stunden
bei 2200 °C
in einer Argonatmosphäre
gesintert. Die Dichte der gesinterten Stücke, bestimmt durch das Archimedes-Verfahren,
war 2,86 g/cm3. Die relative Dichte war
etwa 92 %, und das Verhältnis
offener Poren war 3 Vol.-%. In polierten Oberflächen der resultierenden Stücke wurden
flockenförmige
Graphitkörner
mit einer Größe, welche
im Bereich von einigen Mikrometern bis 100 und einige Dutzend von
Mikrometern liegen, als gleichmäßig in den
Siliziumcarbidkristallen verteilt erkannt. Die gesinterten Stücke wurden
in eine Vakuum-Imprägnierungsvorrichtung
gegeben, und nachdem die inneren Abschnitte der Stücke hinreichend
Vakuum-entgast waren, wurde ein Phenolharz unter Ver wendung einer
Hochdruck-Imprägnierungsvorrichtung
eingeleitet. Anschließend
wurde das Harz in einem Ofen unter Stickstoff carbonisiert. Die
resultierende Zusammensetzung wurde hinsichtlich Leckage unter Differentialluftdruck
von 0,59 MPa (6 kgf/cm2 G) bezüglich Atmosphärendruck
getestet, wodurch eine Abwesenheit von Luftleckage nachgewiesen
wurde.
-
Nachdem
die somit erhaltenen Produkte aus Sinterverbund, welche gesintertes
Siliziumcarbid mit Graphitzusatz enthalten, einem Läppen unterzogen
wurden, um eine Oberfläche
mit einer Oberflächenrauhigkeit
von 0,2 μm
zu erhalten, wurde ein Reibtest durchgeführt. Parameter des Reibtests,
welcher unter trockenen Bedingungen durchgeführt wurde, werden in Tabelle
1 gezeigt. Wie aus den Testergebnissen, welche in Tabelle 3 gezeigt
sind, ersichtlich ist, war der Verschleißverlust 60 μm/Jahr, mit
geringfügigem
Klingeln der Gleitfläche
und geringfügiger
Riefenbildung in gleitenden Oberflächen infolge von Abblättern, welches
durch Reduzierung der Festigkeit bewirkt wird. Jedoch werden diese
Ergebnisse dahingehend eingeschätzt,
für die praktische
Verwendung kein Problem darzustellen.
-
Beispiel 8
-
Die
nachfolgenden Materialien wurden ausgewogen: 10 kg eines Siliziumcarbidpulvers
vom α-Typ (durchschnittliche
Korngröße: 0,4 μm, spezifische
Oberfläche:
20 m2/g, 0,135 Gew.-% (13,5 g) von B4C-Pulver als eine Sinterhilfe, 2,0 Gew.-%
(200 g) Ruß mit
einer spezifischen Oberfläche
von 200 m2/g, und 16 Gew.-% (bezüglich Siliziumcarbidpulver;
1600 g) von kommerziell erhältlichem
natürlichem
Graphit; d.h. natürlichen Graphitflocken
mit einer maximalen Korngröße von nicht
mehr als 149 μm
und einer durchschnittlichen Korngröße von etwa 20 μm. Eine wässrige Lösung von
PVA – welcher
als ein Binder verwendet wird – wurde
dem Vorstehenden in einer Menge von 1,5 Gew.-%, reduziert auf den
festen Anteil, zugefügt.
Diese Materialien wurden in eine Kugelmühle gegeben und für 24 Stunden
gemischt. Die resultierende Aufschlämmung in Form eines homogenen
Gemisches wurde unter Verwendung eines Sprühtrockners sprühgetrocknet,
um Granulate zu erhalten. Das Granulat wurde in eine Metallpresse
gefüllt,
unter Druck von 24,5 MPa (250 kgf/cm2) vorgeformt,
und anschließend
unter Verwendung eines isostatischen Kaltpressverfahrens unter Druck
von 294 MPa (3000 kgf/cm2) geformt, um dadurch
geformte Produkte zu erhalten. Die geformten Produkte wurden bearbeitet,
um stationäre
und drehende Ringe mit vorbestimmten Größen zu erhalten, welche in
Tabelle 1 gezeigt werden. Die so bearbeiteten Stücke wurden unter Bedingungen
einer Temperaturanstiegsrate von 5 °C/Minute, und Retention für 4 Stunden
bei 2200 °C
in einer Argonatmosphäre
gesintert. Die Dichte der gesinterten Stücke, bestimmt durch das Archimedes-Verfahren,
war 2,81 g/cm3. Die relative Dichte war
etwa 92 %, und das Verhältnis
offener Poren war 3 Vol.-%. In polierten Oberflächen der erhaltenen Stücke wurde
flockenförmige Graphitkörner mit
einer Größe, welche
im Bereich von einigen Mikrometern bis 100 und einige Dutzend Mikrometern
liegen, als gleichmäßig in den
Siliziumcarbidkristallen verteilt erkannt. Die gesinterten Stücke wurden in
eine Vakuum-Imprägnierungsvorrichtung
gegeben, und nachdem die inneren Abschnitte der Stücke hinreichend
Vakuum-entgast waren, wurde ein Phenolharz unter Verwendung einer
Hochdruck-Imprägnierungsvorrichtung
eingebracht. Anschließend
wurde das Harz in einem Ofen unter Stickstoff carbonisiert. Die
resultierende Zusammensetzung wurde hinsichtlich Leckage unter Differentialluftdruck
von 0,59 MPa (6 kgf/cm2 G) bezüglich Atmosphärendruck
getestet, wobei eine Abwesenheit von Luftleckage nachgewiesen wurde.
-
Nachdem
die so erhaltenen Produkte von Sinterverbindungen, welche gesintertes
Siliziumcarbid mit Graphitzusatz enthalten, einem Läppen unterzogen
wurden, um eine Oberfläche
mit einer Oberflächenrauhigkeit
von 0,2 μm
zu erhalten, wurde ein Reibtest durchgeführt. Parameter des Reibtests,
welcher unter trockenen Bedingungen durchgeführt wurde, werden in Tabelle
1 gezeigt. Wie aus den in Tabelle 3 gezeigten Testergebnissen ersichtlich
ist, war der Verschleißverlust
26 μm/Jahr,
mit einem sehr geringfügigen
Klingeln der gleitenden Fläche
und geringfügiger
Riefenbildung in gleitenden Oberflächen. Jedoch werden diese Ergebnisse
dahingehend eingeschätzt,
im praktischen Gebrauch kein Problem darzustellen.
-
Beispiel 9
-
Die
nachfolgenden Materialien wurden ausgewogen: 10 kg eines Siliziumcarbidpulvers
vom α-Typ (durchschnittliche
Korngröße: 0,4 μm, spezifische
Oberfläche:
20 m2/g, 0,135 Gew.-% (13,5 g) von B4C-Pulver als eine Sinterhilfe, 2,0 Gew.-%
(200 g) Ruß mit
einer spezifischen Oberfläche
von 200 m2/g, und 16 Gew.-% (bezüglich Siliziumcarbidpulver;
1600 g) von kommerziell erhältlichem
natürlichem
Graphit; d.h. natürlichen Graphitflocken
mit einer maximalen Korngröße von nicht
mehr als 149 μm
und einer durchschnittlichen Korngröße von etwa 80 μm. Eine wässrige Lösung von
PVA – welcher
als ein Binder verwendet wird – wurde
dem Vorstehenden in einer Menge von 1,5 Gew.-%, reduziert auf den
festen Anteil, zugefügt.
Diese Materialien wurden in eine Kugelmühle gegeben und für 24 Stunden
gemischt. Die resultierende Aufschlämmung in Form eines homogenen
Gemisches wurde unter Verwendung eines Sprühtrockners sprühgetrocknet,
um Granulate zu erhalten. Das Granulat wurde in eine Metallpresse
gefüllt,
unter Druck von 24,5 MPa (250 kgf/cm2) vorgeformt,
und anschließend
unter Verwendung eines isostatischen Kaltpressverfahrens unter Druck
von 275 MPa (2800 kgf/cm2) geformt, um dadurch
geformte Produkte zu erhalten. Die geformten Produkte wurden bearbeitet,
um stationäre
und drehende Ringe mit vorbestimmten Größen zu erhalten, welche in
Tabelle 1 gezeigt werden. Die so bearbeiteten Stücke wurden unter Bedingungen
einer Temperaturanstiegsrate von 5 °C/Minute, und Retention für 4 Stunden
bei 2200 °C
in einer Argonatmosphäre
gesintert. Die Dichte der gesinterten Stücke, bestimmt durch das Archimedes-Verfahren,
war 2,81 g/cm3. Die relative Dichte war
etwa 92 %, und das Verhältnis
offener Poren war 3 Vol.-%. In polierten Oberflächen der erhaltenen Stücke wurde
flockenförmige Graphitkörner mit
einer Größe, welche
im Bereich von einigen Mikrometern bis 100 und einige Dutzend Mikrometern
liegen, als gleichmäßig in den
Siliziumcarbidkristallen verteilt erkannt. Die gesinterten Stücke wurden in
eine Vakuum-Imprägnierungsvorrichtung
gegeben, und nachdem die inneren Abschnitte der Stücke hinreichend
Vakuum-entgast waren, wurde ein Phenolharz unter Verwendung einer
Hochdruck-Imprägnierungsvorrichtung
eingebracht. Anschließend
wurde das Harz in einem Ofen unter Stickstoff carbonisiert. Die
resultierende Zusammensetzung wurde hinsichtlich Leckage unter Differentialluftdruck
von 0,59 MPa (6 kgf/cm2 G) bezüglich Atmosphärendruck
getestet, wobei eine Abwesenheit von Luftleckage nachgewiesen wurde.
-
Nachdem
die so erhaltenen Produkte von Sinterverbindungen, welche gesintertes
Siliziumcarbid mit Graphitzusatz enthalten, einem Läppen unterzogen
wurden, um eine Oberfläche
mit einer Oberflächenrauhigkeit
von 0,2 μm
zu erhalten, wurde ein Reibtest durchgeführt. Parameter des Reibtests,
welcher unter trockenen Bedingungen durchgeführt wurde, werden in Tabelle
1 gezeigt. Wie aus den in Tabelle 3 gezeigten Testergebnissen ersichtlich
ist, war der Verschleißverlust
35 μm/Jahr,
mit einem sehr geringfügigen
Klingeln der gleitenden Fläche
und geringfügiger
Riefenbildung in gleitenden Oberflächen. Jedoch werden diese Ergebnisse
dahingehend eingeschätzt,
im praktischen Gebrauch kein Problem darzustellen.
-
Beispiel 10
-
Die
nachfolgenden Materialien wurden ausgewogen: 10 kg eines Siliziumcarbidpulvers
vom α-Typ (durchschnittliche
Korngröße: 0,4 μm, spezifische
Oberfläche:
20 m2/g, 0,135 Gew.-% (13,5 g) von B4C-Pulver als eine Sinterhilfe, 2,0 Gew.-%
(200 g) Ruß mit
einer spezifischen Oberfläche
von 200 m2/g, und 16 Gew.-% (bezüglich Siliziumcarbidpulver;
1600 g) von kommerziell erhältlichem
natürlichem
Graphit; d.h. natürlichen Graphitflocken
mit einer maximalen Korngröße von nicht
mehr als 149 μm
und einer durchschnittlichen Korngröße von etwa 30 μm. Eine wässrige Lösung von
PVA – welcher
als ein Binder verwendet wird – wurde
dem Vorstehenden in einer Menge von 1,5 Gew.-%, reduziert auf den
festen Anteil, zugefügt.
Diese Materialien wurden in eine Kugelmühle gegeben und für 24 Stunden
gemischt. Die resultierende Aufschlämmung in Form eines homogenen
Gemisches wurde unter Verwendung eines Sprühtrockners sprühgetrocknet,
um Granulate zu erhalten. Das Granulat wurde in eine Metallpresse
gefüllt,
unter Druck von 24,5 MPa (250 kgf/cm2) vorgeformt,
und anschließend
unter Verwendung eines isostatischen Kaltpressverfahrens unter Druck
von 294 MPa (3000 kgf/cm2) geformt, um dadurch
geformte Produkte zu erhalten. Die geformten Produkte wurden bearbeitet,
um stationäre
und drehende Ringe mit vorbestimmten Größen zu er halten, welche in
Tabelle 1 gezeigt werden. Die so bearbeiteten Stücke wurden unter Bedingungen
einer Temperaturanstiegsrate von 5 °C/Minute, und Retention für 4 Stunden
bei 2200 °C
in einer Argonatmosphäre
gesintert. Die Dichte der gesinterten Stücke, bestimmt durch das Archimedes-Verfahren,
war 2,81 g/cm3. Die relative Dichte war
etwa 92 %, und das Verhältnis
offener Poren war 3 Vol.-%. In polierten Oberflächen der erhaltenen Stücke wurde
flockenförmige Graphitkörner mit
einer Größe, welche
im Bereich von einigen Mikrometern bis 100 und einige Dutzend Mikrometern
liegen, als gleichmäßig in den
Siliziumcarbidkristallen verteilt erkannt. Die gesinterten Stücke wurden in
eine Vakuum-Imprägnierungsvorrichtung
gegeben, und nachdem die inneren Abschnitte der Stücke hinreichend
Vakuum-entgast waren, wurde ein Phenolharz unter Verwendung einer
Hochdruck-Imprägnierungsvorrichtung
eingebracht. Anschließend
wurde das Harz in einem Ofen unter Stickstoff carbonisiert. Die
resultierende Zusammensetzung wurde hinsichtlich Leckage unter Differentialluftdruck
von 0,59 MPa (6 kgf/cm2 G) bezüglich Atmosphärendruck
getestet, wobei eine Abwesenheit von Luftleckage nachgewiesen wurde.
-
Nachdem
die so erhaltenen Produkte von Sinterverbindungen, welche gesintertes
Siliziumcarbid mit Graphitzusatz enthalten, einem Läppen unterzogen
wurden, um eine Oberfläche
mit einer Oberflächenrauhigkeit
von 0,2 μm
zu erhalten, wurde ein Reibtest durchgeführt. Parameter des Reibtests,
welcher unter trockenen Bedingungen durchgeführt wurde, werden in Tabelle
1 gezeigt. Wie aus den in Tabelle 3 gezeigten Testergebnissen ersichtlich
ist, wurden ausgezeichnete Ergebnisse erhalten; der Verschleißverlust
war 14 μm/Jahr,
ohne Klingeln der gleitenden Fläche
und ohne Riefenbildung in gleitenden Oberflächen.
-
Beispiel 11
-
Die
nachfolgenden Materialien wurden ausgewogen: 10 kg eines Siliziumcarbidpulvers
vom α-Typ (durchschnittliche
Korngröße: 0,4 μm, spezifische
Oberfläche:
20 m2/g, 0,135 Gew.-% (13,5 g) von B4C-Pulver als eine Sinterhilfe, 2,0 Gew.-%
(200 g) Ruß mit
einer spezifischen Oberfläche
von 200 m2/g, und 16 Gew.-% (be züglich Siliziumcarbidpulver;
1600 g) von kommerziell erhältlichem
natürlichem
Graphit; d.h. natürlichen Graphitflocken
mit einer maximalen Korngröße von nicht
mehr als 149 μm
und einer durchschnittlichen Korngröße von etwa 30 μm. Eine wässrige Lösung von
PVA – welcher
als ein Binder verwendet wird – wurde
dem Vorstehenden in einer Menge von 1,5 Gew.-%, reduziert auf den
festen Anteil, zugefügt.
Diese Materialien wurden in eine Kugelmühle gegeben und für 24 Stunden
gemischt. Die resultierende Aufschlämmung in Form eines homogenen
Gemisches wurde unter Verwendung eines Sprühtrockners sprühgetrocknet,
um Granulate zu erhalten. Das Granulat wurde in eine Metallpresse
gefüllt,
unter Druck von 24,5 MPa (250 kgf/cm2) vorgeformt,
und anschließend
unter Verwendung eines isostatischen Kaltpressverfahrens unter Druck
von 147 MPa (1500 kgf/cm2) geformt, um dadurch
geformte Produkte zu erhalten. Die geformten Produkte wurden bearbeitet,
um stationäre
und drehende Ringe mit vorbestimmten Größen zu erhalten, welche in
Tabelle 1 gezeigt werden. Die so bearbeiteten Stücke wurden unter Bedingungen
einer Temperaturanstiegsrate von 5 °C/Minute, und Retention für 4 Stunden
bei 2200 °C
in einer Argonatmosphäre
gesintert. Die Dichte der gesinterten Stücke, bestimmt durch das Archimedes-Verfahren,
war 2,60 g/cm3. Die relative Dichte war
etwa 85 %, und das Verhältnis
offener Poren war 12 Vol.-%. In polierten Oberflächen der erhaltenen Stücke wurde
flockenförmige Graphitkörner mit
einer Größe, welche
im Bereich von einigen Mikrometern bis 100 und einige Dutzend Mikrometern
liegen, als gleichmäßig in den
Siliziumcarbidkristallen verteilt erkannt. Die gesinterten Stücke wurden in
eine Vakuum-Imprägnierungsvorrichtung
gegeben, und nachdem die inneren Abschnitte der Stücke hinreichend
Vakuum-entgast waren, wurde ein Phenolharz unter Verwendung einer
Hochdruck-Imprägnierungsvorrichtung
eingebracht. Anschließend
wurde das Harz in einem Ofen unter Stickstoff carbonisiert. Die
resultierende Zusammensetzung wurde hinsichtlich Leckage unter Differentialluftdruck
von 0,59 MPa (6 kgf/cm2 G) bezüglich Atmosphärendruck
getestet, wobei eine Abwesenheit von Luftleckage nachgewiesen wurde.
-
Nachdem
die so erhaltenen Produkte von Sinterverbindungen, welche gesintertes
Siliziumcarbid mit Graphitzusatz enthalten, einem Läppen unterzogen
wurden, um eine Oberfläche
mit einer Oberflächenrauhigkeit
von 0,2 μm
zu erhalten, wurde ein Reibtest durchgeführt. Parameter des Reibtests,
welcher unter trockenen Bedingungen durchgeführt wurde, werden in Tabelle
1 gezeigt. Wie aus den in Tabelle 3 gezeigten Testergebnissen ersichtlich
ist, wurden ausgezeichnete Ergebnisse erzielt; der Verschleißverlust
war 10 μm/Jahr, ohne
Klingeln der gleitenden Fläche
und ohne Riefenbildung in gleitenden Oberflächen.
-
Beispiel 12
-
Die
nachfolgenden Materialien wurden ausgewogen: 10 kg eines Siliziumcarbidpulvers
vom α-Typ (durchschnittliche
Korngröße: 0,4 μm, spezifische
Oberfläche:
20 m2/g, 0,135 Gew.-% (13,5 g) von B4C-Pulver als eine Sinterhilfe, 2,0 Gew.-%
(200 g) Ruß mit
einer spezifischen Oberfläche
von 200 m2/g, und 16 Gew.-% (bezüglich Siliziumcarbidpulver;
1600 g) von kommerziell erhältlichem
natürlichem
Graphit; d.h. natürlichen Graphitflocken
mit einer maximalen Korngröße von nicht
mehr als 149 μm
und einer durchschnittlichen Korngröße von etwa 60 μm. Eine wässrige Lösung von
PVA – welcher
als ein Binder verwendet wird – wurde
dem Vorstehenden in einer Menge von 1,5 Gew.-%, reduziert auf den
festen Anteil, zugefügt.
Diese Materialien wurden in eine Kugelmühle gegeben und für 24 Stunden
gemischt. Die resultierende Aufschlämmung in Form eines homogenen
Gemisches wurde unter Verwendung eines Sprühtrockners sprühgetrocknet,
um Granulate zu erhalten.
-
Das
Granulat wurde in eine Metallpresse gefüllt, unter Druck von 24,5 MPa
(250 kgf/cm2) vorgeformt, und anschließend unter
Verwendung eines isostatischen Kaltpressverfahrens unter Druck von
294 MPa (3000 kgf/cm2) geformt, um dadurch
geformte Produkte zu erhalten. Die geformten Produkte wurden bearbeitet,
um stationäre
und drehende Ringe mit vorbestimmten Größen zu erhalten, welche in
Tabelle 1 gezeigt werden.
-
Die
so bearbeiteten Stücke
wurden unter Bedingungen einer Temperaturanstiegsrate von 5 °C/Minute, und
Retention für
4 Stunden bei 2200 °C
in einer Argonatmosphäre
gesintert.
-
Die
Dichte der gesinterten Stücke,
bestimmt durch das Archimedes-Verfahren, war 2,81 g/cm3.
Die relative Dichte war etwa 92 %, und das Verhältnis offener Poren war 3 Vol.-%.
-
In
polierten Oberflächen
der erhaltenen Stücke
wurde flockenförmige
Graphitkörner
mit einer Größe, welche
im Bereich von einigen Mikrometern bis 100 und einige Dutzend Mikrometern
liegen, als gleichmäßig in den
Siliziumcarbidkristallen verteilt erkannt.
-
Nachdem
die so erhaltenen Produkte von Sinterverbindungen, welche gesintertes
Siliziumcarbid mit Graphitzusatz enthalten, einem Läppen unterzogen
wurden, um eine Oberfläche
mit einer Oberflächenrauhigkeit
von 0,2 μm
zu erhalten, wurde ein Reibtest durchgeführt. Parameter des Reibtests,
welcher unter Heißwasserbedingungen
durchgeführt
wurde, werden in Tabelle 2 gezeigt. Wie aus den in Tabelle 4 gezeigten
Testergebnissen ersichtlich ist, trat konstant 0,5 cm3/h
von Leckage auf, da keine Imprägnierung-und-Carbonisierung
durchgeführt
wurde. Jedoch war das Antriebsdrehmoment sehr klein (1,86 Nm/19
kgcm)) und als eine Überholungs-Inspektion durchgeführt wurde,
wurde weder eine Riefenbildung noch eine Oberflächenbeschädigung in gleitenden Oberflächen erkannt.
-
Beispiel 13
-
Die
nachfolgenden Materialien wurden ausgewogen: 10 kg eines Siliziumcarbidpulvers
vom α-Typ (durchschnittliche
Korngröße: 0,4 μm, spezifische
Oberflächengröße: 20 m2/g), 0,5 Gew.-% (50 g) von B4C-Pulver
als eine Sinterhilfe, 5 Gew.-% (500 g) Phenolharz, und 16 Gew.-%
(bezüglich
Siliziumcarbidpulver; 1600 g) von kommerziell erhältlichem
natürlichem
Graphit; d.h. natürliche
Graphitflocken mit maximaler Korngröße von nicht mehr als 149 μm und einer
durchschnitt lichen Korngröße von etwa
80 μm. Ein
Gemisch von Wasser und Ethanol (1:10) wurde zu der resultierenden
Aufschlämmung
zugefügt,
um die Konzentration der Aufschlämmung
von 10 Gew.-% herzustellen. Diese Materialien wurden in eine Kugelmühle gegeben
und für 24
Stunden gemischt. Die resultierende Aufschlämmung in Form eines homogenen
Gemisches wurde unter Verwendung eines Sprühtrockners sprühgetrocknet,
um so ein Granulat zu erhalten. Das Granulat wurde in eine Metallpresse
gefüllt,
unter Druck von 24,5 MPa (250 kgf/cm2) vorgeformt„ und anschließend unter
Verwendung eines isostatischen Kaltpressverfahrens unter Druck von
275 MPa (2800 kgf/cm2) geformt, um dadurch
geformte Produkte zu erhalten. Die geformten Produkte wurden bearbeitet,
um stationäre
und drehende Ringe mit vorbestimmten Größen zu erhalten, welche in
Tabelle 1 gezeigt werden. Die so bearbeiteten Stücke wurden unter Bedingungen
einer Temperaturanstiegsrate von 5 °C/Minute, und Retention für 4 Stunden
bei 2200 °C
in einer Argonatmosphäre
gesintert. Die Dichte der gesinterten Stücke, bestimmt durch das Archimedes-Verfahren,
war 2,75 g/cm3. Die relative Dichte war
etwa 90 %, und das Verhältnis
offener Poren war 6 Vol.-%. In polierten Oberflächen der resultierenden Stücke wurden
flockenförmige
Graphitkörner
mit einer Größe, welche
im Bereich von einigen Mikrometern bis 100 und einige Dutzend von
Mikrometern liegen, als gleichmäßig in den
Siliziumcarbidkristallen verteilt erkannt.
-
Nachdem
die somit erhaltenen Produkte aus Sinterverbund, welche gesintertes
Siliziumcarbid mit Graphitzusatz enthalten, einem Läppen unterzogen
wurde, um eine Oberfläche
mit einer Oberflächenrauhigkeit
von 0,2 μm
zu erhalten, wurde ein Reibtest durchgeführt. Parameter des Reibtests,
welcher unter Heißwasserbedingungen
durchgeführt
wurden, werden in Tabelle 2 gezeigt. Wie aus den in Tabelle 4 gezeigten Testergebnissen
ersichtlich ist, trat 1,0 cm3/h von Leckage
auf, da keine Imprägnierung-und-Carbonisierung durchgeführt wurde.
Jedoch war das Antriebsdrehmoment sehr klein (2,06 Nm (21 kgcm)),
und weder Riefenbildung noch Oberflächenbeschädigung wurde in gleitenden
Oberflächen
nach dem Test beobachtet.
-
Beispiel 14
-
Die
nachfolgenden Materialien wurden ausgewogen: 10 kg eines Siliziumcarbidpulvers
vom α-Typ (durchschnittliche
Korngröße: 0,4 μm, spezifische
Oberfläche:
20 m2/g, 0,5 Gew.-% (50 g) von B4C-Pulver als eine Sinterhilfe, 2,0 Gew.-%
(200 g) Ruß mit
einer spezifischen Oberfläche
von 200 m2/g, und 30 Gew.-% (3000 g) von
kommerziell erhältlichem
natürlichem
Graphit; d.h. natürlichen
Graphitflocken mit einer maximalen Korngröße von nicht mehr als 149 μm und einer
durchschnittlichen Korngröße von 60 μm. Eine wässrige Lösung von
PVA – welcher
als ein Binder verwendet wird – wurde
dem Vorstehenden in einer Menge von 1,5 Gew.-%, reduziert auf den festen Anteil,
zugefügt.
Diese Materialien wurden in eine Kugelmühle gegeben und für 24 Stunden
gemischt. Die resultierende Aufschlämmung in Form eines homogenen
Gemisches wurde unter Verwendung eines Sprühtrockners sprühgetrocknet,
um Granulate zu erhalten.
-
Das
Granulat wurde in eine Metallpresse gefüllt, unter Druck von 24,5 MPa
(250 kgf/cm2) vorgeformt, und anschließend unter
Verwendung eines isostatischen Kaltpressverfahrens unter Druck von
275 MPa (2800 kgf/cm2) geformt, um dadurch
geformte Produkte zu erhalten. Die geformten Produkte wurden bearbeitet,
um stationäre
und drehende Ringe mit vorbestimmten Größen zu erhalten, welche in
Tabelle 1 gezeigt werden.
-
Die
so bearbeiteten Stücke
wurden unter Bedingungen einer Temperaturanstiegsrate von 5 °C/Minute, und
Retention für
4 Stunden bei 2200 °C
in einer Argonatmosphäre
gesintert.
-
Die
Dichte der gesinterten Stücke,
bestimmt durch das Archimedes-Verfahren, war 2,63 g/cm3.
Die relative Dichte war etwa 90 %, und das Verhältnis offener Poren war 6 Vol.-%.
-
In
polierten Oberflächen
der erhaltenen Stücke
wurde flockenförmige
Graphitkörner
mit einer Größe, welche
im Bereich von einigen Mikrometern bis 100 und eini ge Dutzend Mikrometern
liegen, als gleichmäßig in den
Siliziumcarbidkristallen verteilt erkannt.
-
Nachdem
die so erhaltenen Produkte von Sinterverbindungen, welche Siliziumcarbid
mit Graphitzusatz enthalten, einem Läppen unterzogen wurden, um
eine Oberfläche
mit einer Oberflächenrauhigkeit
von 0,2 μm
zu erhalten, wurde ein Reibtest durchgeführt. Parameter des Reibtests,
welcher unter Heißwasserbedingungen
durchgeführt
wurden, werden in Tabelle 2 gezeigt. Wie aus den in Tabelle 4 gezeigten
Testergebnissen ersichtlich ist, traten konstant 1,2 cm3/g
von Leckage auf, da keine Imprägnierung-und-Carbonisierung
durchgeführt
wurde. Jedoch war das Antriebsdrehmoment sehr klein (1,67 Nm (17
kgcm)), und weder Riefenbildung noch Oberflächenbeschädigung wurde in gleitenden
Oberflächen
nach dem Test beobachtet.
-
Beispiel 15
-
Die
nachfolgenden Materialien wurden ausgewogen: 10 kg eines Siliziumcarbidpulvers
vom α-Typ (durchschnittliche
Korngröße: 0,4 μm, spezifische
Oberfläche:
20 m2/g, 0,5 Gew.-% (50 g) von B4C-Pulver als eine Sinterhilfe, 2,0 Gew.-%
(200 g) Ruß mit
einer spezifischen Oberfläche
von 200 m2/g, und 16 Gew.-% (1600 g) von
kommerziell erhältlichem
natürlichem
Graphit; d.h. natürlichen
Graphitflocken mit einer maximalen Korngröße von nicht mehr als 149 μm und einer
durchschnittlichen Korngröße von 30 μm. Eine wässrige Lösung von
PVA – welcher
als ein Binder verwendet wird – wurde
dem Vorstehenden in einer Menge von 1,5 Gew.-%, reduziert auf den festen Anteil,
zugefügt.
Diese Materialien wurden in eine Kugelmühle gegeben und für 24 Stunden
gemischt. Die resultierende Aufschlämmung in Form eines homogenen
Gemisches wurde unter Verwendung eines Sprühtrockners sprühgetrocknet,
um Granulate zu erhalten. Die Granulate wurden in eine Metallpresse
gefüllt,
unter Druck von 24,5 MPa (250 kgf/cm2) vorgeformt,
und anschließend
unter Verwendung eines isostatischen Kaltpressverfahrens unter Druck
von 147 MPa (1500 kg/cm) geformt, um dadurch geformte Produkte zu
erhalten. Die geformten Produkte wurden bearbeitet, μm stationäre und drehende Ringe mit
vorbestimmten Größen zu erhalten,
welche in Tabelle 1 gezeigt werden. Die so bearbeiteten Stücke wurden unter
Bedingungen einer Temperaturanstiegsrate von 5 °C/Minute, und Retention für 4 Stunden
bei 2200 °C in
einer Argonatmosphäre
gesintert. Die Dichte der gesinterten Stücke, bestimmt durch das Archimedes-Verfahren,
war 2,60 g/cm3. Die relative Dichte war
etwa 85 %, und das Verhältnis
offener Poren war 12 Vol.-%. In polierten Oberflächen der erhaltenen Stücke wurde
flockenförmige
Graphitkörner
mit einer Größe, welche
im Bereich von einigen Mikrometern bis 100 und einige Dutzend Mikrometern
liegen, als gleichmäßig in den
Siliziumcarbidkristallen verteilt erkannt. Nachdem die so erhaltenen
Produkte von Sinterverbindungen, welche Siliziumcarbid mit Graphitzusatz
enthalten, einem Läppen
unterzogen wurden, um eine Oberfläche mit einer Oberflächenrauhigkeit
von 0,2 μm
zu erhalten, wurde ein Reibtest durchgeführt. Parameter des Reibtests,
welcher unter Heißwasserbedingungen
durchgeführt
wurden, werden in Tabelle 2 gezeigt. Wie aus den in Tabelle 4 gezeigten
Testergebnissen ersichtlich ist, traten konstant 2,8 cm3/h
von Leckage auf, da keine Imprägnierung-und-Carbonisierung
durchgeführt
wurde. Jedoch war das Antriebsdrehmoment sehr klein (1,96 Nm (20 kgcm)),
und weder Riefenbildung noch Oberflächenbeschädigung wurde in gleitenden
Oberflächen
nach dem Test beobachtet.
-
Beispiel 16
-
Die
nachfolgenden Materialien wurden ausgewogen: 10 kg eines Siliziumcarbidpulvers
vom α-Typ (durchschnittliche
Korngröße: 0,4 μm, spezifische
Oberfläche:
20 m2/g, 0,5 Gew.-% (50 g) von B4C-Pulver als eine Sinterhilfe, 2,0 Gew.-%
(200 g) Ruß mit
einer spezifischen Oberfläche
von 200 m2/g, und 11,2 Gew.-% (1120 g) von
kommerziell erhältlichem
natürlichem
Graphit; d.h. natürlichen
Graphitflocken mit einer maximalen Korngröße von nicht mehr als 149 μm und einer
durchschnittlichen Korngröße von 20 μm. Eine wässrige Lösung von
PVA – welcher
als ein Binder verwendet wird – wurde
dem Vorstehenden in einer Menge von 1,5 Gew.-%, reduziert auf den
festen Anteil, zugefügt.
Diese Materialien wurden in eine Kugelmühle gegeben und für 24 Stunden
gemischt. Die resultierende Aufschlämmung in Form eines homogenen
Gemisches wurde unter Verwendung eines Sprühtrockners sprühgetrocknet,
um Granulate zu erhalten.
-
Die
Granulen wurden in eine Metallpresse gefüllt, unter Druck von 24,5 MPa
(250 kg/cm) vorgeformt, und anschließend unter Verwendung eines
isostatischen Kaltpressverfahrens unter Druck von 265 MPa (2700 kg/cm)
geformt, um dadurch geformte Produkte zu erhalten. Die geformten
Produkte wurden bearbeitet, um stationäre und drehende Ringe mit vorbestimmten
Größen zu erhalten,
welche in Tabelle 1 gezeigt werden.
-
Die
so bearbeiteten Stücke
wurden unter Bedingungen einer Temperaturanstiegsrate von 5 °C/Minute, und
Retention für
4 Stunden bei 2200 °C
in einer Argonatmosphäre
gesintert.
-
Die
Dichte der gesinterten Stücke,
bestimmt durch das Archimedes-Verfahren, war 2,79 g/cm3.
Die relative Dichte war etwa 90 %, und das Verhältnis offener Poren war 6 Vol.-%.
-
In
polierten Oberflächen
der erhaltenen Stücke
wurden flockenförmige
Graphitkörner
mit einer Größe, welche
im Bereich von einigen Mikrometern bis 100 und einige Dutzend Mikrometern
liegen, als gleichmäßig in den
Siliziumcarbidkristallen verteilt erkannt.
-
Nachdem
die so erhaltenen Produkte von Sinterverbindungen, welche Siliziumcarbid
mit Graphitzusatz enthalten, einem Läppen unterzogen wurden, um
eine Oberfläche
mit einer Oberflächenrauhigkeit
von 0,2 μm
zu erhalten, wurde ein Reibtest durchgeführt. Parameter des Reibtests,
welcher unter Heißwasserbedingungen
durchgeführt
wurden, werden in Tabelle 2 gezeigt. Wie aus den in Tabelle 4 gezeigten
Testergebnissen ersichtlich ist, traten konstant 1,1 cm3/g
von Leckage auf, da keine Imprägnierung-und-Carbonisierung
durchgeführt
wurde. Jedoch war das Antriebsdrehmoment 2,26 Nm (23 kgcm), was
ein wenig höher
als das in den Beispielen 12 bis 15 ist, aber sehr viel kleiner
als das in den Vergleichsbeispielen 1 und 6, welche in Tabelle 4 gezeigt
sind. Nach dem Test wurde geringe Riefenbildung und Oberflächenbeschädigung in
gleitenden Oberflächen
beobachtet. Jedoch werden diese Ergebnisse dahingehend eingeschätzt, beim
praktischen Gebrauch kein Problem darzustellen.
-
Vergleichsbeispiel 1 (ein
Fall, bei welchem kein Graphit zugesetzt wurde)
-
Das
Verfahren von Beispiel 1 wurde wiederholt mit der Ausnahme, dass
kein natürlicher
Graphit verwendet wurde, um dadurch gesintertes Siliziumcarbid zu
produzieren. Die Dichte der resultierenden gesinterten Stücke, bestimmt
durch das Archimedes-Verfahren, war 3,17 g/cm3 und
die relative Dichte war etwa 98 %. Das Verhältnis offener Poren war 0 Vol.-%.
Die gesinterten Stücke
wurden einem Reibtest unter den Testbedingungen, welche in Tabelle
1 gezeigt sind, und trockenen Bedingungen unterzogen. Wie aus den
in Tabelle 3 gezeigten Testergebnissen ersichtlich ist, resultierte
hieraus außergewöhnlicher
Verschleißverlust
und lautes Klingeln der Gleitfläche,
und während
einer Überholungs-Inspektion
wurde eine Spur erheblicher Riefenbildung in gleitenden Oberflächen erkannt.
Die Funktion mechanischer Dichtung wurde somit nicht ausgeübt.
-
Unabhängig hiervon
wurden die Teststücke
einem Reibtest unter Heißwasserbedingungen
unterzogen, welche in Tabelle 2 gezeigt sind. Wie in Tabelle 4 gezeigt
ist, war das Antriebsdrehmoment so hoch wie 3,82 Nm (39 kgcm). Zusätzlich wurden
erhebliche Riefenbildung und begleitende thermische Brüche in gleitenden
Oberflächen
während
einer Überholungs-Inspektion
erkannt.
-
Vergleichsbeispiel 2-1
(Fall 1, welcher schwache Ergebnisse infolge übermäßiger Dichte zeigte)
-
Die
nachfolgenden Materialien wurden ausgewogen: 10 kg eines Siliziumcarbidpulvers
vom α-Typ (durchschnittliche
Korngröße: 0,4 μm, spezifische
Oberfläche:
20 m2/g, 0,5 Gew.-% (50 g) von B4C-Pulver als eine Sinterhilfe, 2,0 Gew.-% (200
g) Ruß mit
einer spezifischen Oberfläche
von 200 m2/g, und 10 Gew.-% (bezüglich Siliziumcarbidpulver;
1000 g) von kommerziell erhältlichem
natürlichem
Graphit; d.h. natürlichen
Graphitflocken mit einer durchschnittlichen Korngröße von etwa
5 μm. Eine
wässrige
Lösung
von PVA – welcher als
ein Binder verwendet wird – wurde
dem Vorstehenden in einer Menge von 1,5 Gew.-%, reduziert auf den festen
Anteil, zugefügt.
Diese Materialien wurden in eine Kugelmühle gegeben und für 24 Stunden
gemischt. Die resultierende Aufschlämmung in Form eines homogenen
Gemisches wurde unter Verwendung eines Sprühtrockners sprühgetrocknet,
um ein Granulat zu erhalten.
-
Das
Granulat wurde in eine Metallpresse gefüllt, unter Druck von 24,5 MPa
(250 kgf/cm2) vorgeformt, und anschließend unter
Verwendung eines isostatischen Kaltpressverfahrens unter Druck von
294 MPa (3000 kgf/cm2) geformt, um dadurch
geformte Produkte zu erhalten. Die geformten Produkte wurden bearbeitet,
um stationäre
und drehende Ringe mit vorbestimmten Größen zu erhalten, welche in
Tabelle 1 gezeigt werden. Die so bearbeiteten Stücke wurden unter in einer Graphitform
platziert und mit der Anwendung eines Druckes von 29,4 MPa (300
kgf/cm2) gesintert, dies bei einer Temperaturanstiegsrate
von 5 °C/Minute,
und Retention für
1 Stunde bei 2200 °C
unter Argon. Die Dichte der gesinterten Stücke, bestimmt durch das Archimedes-VerFahren,
war 2,98 g/cm3. Die relative Dichte war
96 %. Die Biegefestigkeit war 48 kgf/mm2,
was äquivalent
zu dem von monolithischen gesinterten Stücken war. Das Verhältnis offener
Poren war so niedrig wie 0,1 Vol.-% und die meisten Poren wurden
als geschlossen erkannt. Ebenso wurden die gesinterten Stücke hinsichtlich Leckage
unter Differentialluftdruck von 0,59 MPa (6 kgf/cm2 G)
bezüglich
Atmosphärendruck
getestet, wodurch Abwesenheit von Luftleckage nachgewiesen wurde.
Die gesinterten Stücke
wurden einem Läppen
unterzogen, um eine Oberflächenrauhigkeit
von 0,2 μm
zu erhalten.
-
Ein
Trockentest wurde unter den Testbedingungen, welche in Tabelle 1
gezeigt sind, durchgeführt.
Wie in Tabelle 3 gezeigt ist, trat außergewöhnlicher Ver schleißverlust
und lautes Klingeln der gleitenden Fläche auf. Bei einer Überholungs-Inspektion
wurde Riefenbildung in gleitenden Oberflächen erkannt.
-
Vergleichsbeispiel 2-2
(ein Fall, welcher nicht befriedigende Gleiteigenschaften bewirkte,
da die durchschnittliche Korngröße von Graphit
30 μm und
die Dichte von Graphit übermäßig war)
-
sDie
nachfolgenden Materialien wurden ausgewogen: 10 kg eines Siliziumcarbidpulvers
vom α-Typ (durchschnittliche
Korngröße: 0,4 μm, spezifische
Oberfläche:
20 m2/g, 0,5 Gew.-% (50 g) von B4C-Pulver als eine Sinterhilfe, 2,0 Gew.-%
(200 g) Ruß mit
einer spezifischen Oberfläche
von 200 m2/g, und 10 Gew.-% (bezüglich Siliziumcarbidpulver;
1000 g) von kommerziell erhältlichem
natürlichem
Graphit; d.h. natürlichen
Graphitflocken mit einer durchschnittlichen Korngröße von etwa
30 μm. Eine
wässrige
Lösung
von PVA – welcher als
ein Binder verwendet wird – wurde
dem Vorstehenden in einer Menge von 1,5 Gew.-%, reduziert auf den festen
Anteil, zugefügt.
Diese Materialien wurden in eine Kugelmühle gegeben und für 24 Stunden
gemischt. Die resultierende Aufschlämmung in Form eines homogenen
Gemisches wurde unter Verwendung eines Sprühtrockners sprühgetrocknet,
um Granulat zu erhalten. Das Granulat wurde in eine Metallpresse
gefüllt,
unter Druck von 24,5 MPa (250 kgf/cm2) vorgeformt,
und anschließend
unter Verwendung eines isostatischen Kaltpressverfahrens unter Druck
von 294 MPa (3000 kgf/cm2) geformt, um dadurch
geformte Produkte zu erhalten. Die geformten Produkte wurden bearbeitet,
um stationäre
und drehende Ringe mit vorbestimmten Größen zu erhalten, welche in
Tabelle 1 gezeigt werden. Die so bearbeiteten Stücke wurden in einer Graphitform platziert
und mit Anwendung eines Drucks von 29,4 MPa (300 kgf/cm2)
gesintert, dies bei einer Temperaturanstiegsrate von 5 °C/Minute,
und Retention für
1 Stunde bei 2200 °C
unter Argon. Die Dichte der gesinterten Stücke, bestimmt durch das Archimedes-Verfahren,
war 2,98 g/cm3. Die relative Dichte war
etwa 96 %. Die Biegefestigkeit war 48 kgf/mm2,
was äquivalent
zu dem von monolithischen gesinterten Stücken war. Das Verhältnis offener
Poren war so niedrig wie 0,1 Vol.-% und die meisten Poren wurden
als geschlossen erkannt. Ebenso wurden die gesinterten Stücke hinsicht lich
Leckage unter Differentialluftdruck von 0,59 MPa (6 kgf/cm2 G) bezogen Atmosphärendruck getestet, wodurch
die Abwesenheit von Luftleckage nachgewiesen wurde.
-
Die
gesinterten Stücke
wurden einem Läppen
unterzogen, um eine Oberflächenrauhigkeit
von 0,2 μm zu
erhalten. Ein Trockentest wurde unter den in Tabelle 1 gezeigten
Testbedingungen durchgeführt.
Wie in Tabelle 3 gezeigt ist, war der Verschleißverlust hoch und es trat ein
Klingeln der gleitenden Fläche
auf. Bei einer Überholungs-Inspektion
wurde teilweise Riefenbildung in gleitenden Oberflächen erkannt.
-
Vergleichsbeispiel 2-3
(ein Fall, welcher nicht befriedigende Gleiteigenschaften bewirkte,
da die durchschnittliche Korngröße von Graphit
30 μm und
die Dichte von Graphit übermäßig hoch
(Graphitmenge: 20 Gew.-%) war)
-
Die
nachfolgenden Materialien wurden ausgewogen: 10 kg eines Siliziumcarbidpulvers
vom α-Typ (durchschnittliche
Korngröße: 0,4 μm, spezifische
Oberfläche:
20 m2/g, 0,5 Gew.-% (50 g) von B4C-Pulver als eine Sinterhilfe, 2,0 Gew.-%
(200 g) Ruß mit
einer spezifischen Oberfläche
von 200 m2/g, und 20 Gew.-% (bezüglich Siliziumcarbidpulver;
2000 g) von kommerziell erhältlichem
natürlichem
Graphit; d.h. natürlichen
Graphitflocken mit einer durchschnittlichen Korngröße von etwa
30 μm. Eine
wässrige
Lösung
von PVA – welcher als
ein Binder verwendet wird – wurde
dem Vorstehenden in einer Menge von 1,5 Gew.-%, reduziert auf den festen
Anteil, zugefügt.
Diese Materialien wurden in eine Kugelmühle gegeben und für 24 Stunden
gemischt. Die resultierende Aufschlämmung in Form eines homogenen
Gemisches wurde unter Verwendung eines Sprühtrockners sprühgetrocknet,
um Granulat zu erhalten. Das Granulat wurde in eine Metallpresse
gefüllt,
unter Druck von 24,5 MPa (250 kgf/cm2) vorgeformt,
und anschließend
unter Verwendung eines isostatischen Kaltpressverfahrens unter Druck
von 294 MPa (3000 kgf/cm2) geformt, um dadurch
geformte Produkte zu erhalten. Die geformten Produkte wurden bearbeitet,
um stationäre
und drehende Ringe mit vorbestimmten Größen zu erhalten, welche in
Tabelle 1 gezeigt werden. Die so bearbeiteten Stücke wurden in eine Graphitform gegeben
und mit der Anwendung eines Drucks von 29,4 MPa (300 kgf/cm2) bei einer Temperaturanstiegsrate von 5 °C/Minute,
und Retention für
1 Stunde bei 2200 °C
unter Argon gesintert. Die Dichte der gesinterten Stücke, bestimmt
durch das Archimedes-Verfahren, war 2,87 g/cm3.
Die relative Dichte war 95 %, und das Verhältnis offener Poren war 0,4
Vol.-%.
-
Die
gesinterten Stücke
wurden einem Läppen
unterzogen, um eine Oberflächenrauhigkeit
von 0,2 μm zu
erhalten. Ein Trockentest wurde unter Testbedingungen durchgeführt, welche
in Tabelle 1 gezeigt sind. Wie in Tabelle 3 gezeigt ist, war der
Verschleißverlust
hoch und trat lautes Klingeln der gleitenden Fläche auf. Bei einer Überholungs-Inspektion
wurde teilweise Riefenbildung in gleitenden Oberflächen erkannt.
-
Vergleichsbeispiel 2-4
(ein Fall, welcher nicht befriedigende Gleiteigenschaften bewirkte,
da die durchschnittliche Korngröße des Graphits
60 μm und
die Dichte von Graphit übermäßig hoch
(Graphitmenge: 20 Gew.-%) war)
-
Die
nachfolgenden Materialien wurden ausgewogen: 10 kg eines Siliziumcarbidpulvers
vom α-Typ (durchschnittliche
Korngröße: 0,4 μm, spezifische
Oberfläche:
20 m2/g, 0,5 Gew.-% (50 g) von B4C-Pulver als eine Sinterhilfe, 2,0 Gew.-%
(200 g) Ruß mit
einer spezifischen Oberfläche
von 200 m2/g, und 20 Gew.-% (bezüglich Siliziumcarbidpulver;
2000 g) von kommerziell erhältlichem
natürlichem
Graphit; d.h. natürlichen
Graphitflocken mit einer durchschnittlichen Korngröße von etwa
60 μm. Eine
wässrige
Lösung
von PVA – welcher als
ein Binder verwendet wird – wurde
dem Vorstehenden in einer Menge von 1,5 Gew.-%, reduziert auf den festen
Anteil, zugefügt.
Diese Materialien wurden in eine Kugelmühle gegeben und für 24 Stunden
gemischt. Die resultierende Aufschlämmung in Form eines homogenen
Gemisches wurde unter Verwendung eines Sprühtrockners sprühgetrocknet,
um Granulat zu erhalten. Das Granulat wurde in eine Metallpresse
gefüllt,
unter Druck von 24,5 MPa (250 kgf/cm2) vorgeformt,
und anschließend unter
Verwendung eines isostatischen Kaltpressverfahrens unter Druck von
294 MPa (3000 kgf/cm2) geformt, um dadurch
geformte Produkte zu erhalten. Die geformten Produkte wurden bearbeitet,
um stationäre
und drehende Ringe mit vorbestimmten Größen zu erhalten, welche in
Tabelle 1 gezeigt werden. Die so bearbeiteten Stücke wurden in eine Graphitform gegeben
und mit der Anwendung eines Drucks von 29,4 MPa (300 kgf/cm2) bei einer Temperaturanstiegsrate von 5 °C/Minute,
und Retention für
1 Stunde bei 2200 °C
unter Argon gesintert. Die Dichte der gesinterten Stücke, bestimmt
durch das Archimedes-Verfahren, war 2,87 g/cm3.
Die relative Dichte war 95 %, und das Verhältnis offener Poren war 0,4
Vol.-%.
-
Die
gesinterten Stücke
wurden einem Läppen
unterzogen, um eine Oberflächenrauhigkeit
von 0,2 μm zu
erhalten. Ein Trockentest wurde unter Testbedingungen durchgeführt, welche
in Tabelle 1 gezeigt sind. Wie in Tabelle 3 gezeigt ist, war der
Verschleißverlust
hoch und trat lautes Klingeln der gleitenden Fläche auf. Bei einer Überholungs-Inspektion
wurde teilweise Riefenbildung in gleitenden Oberflächen erkannt.
-
Vergleichsbeispiel 3 (ein
Fall, bei welchem schwache Gleiteigenschaften infolge eines übermäßig kleinen
Graphitanteils erhalten wurden, obwohl eine dicht gepackte Struktur
erhalten wurde)
-
Ein
Fall, bei welchem der Graphitanteil 10 Gew.-% oder weniger ist:
Die
nachfolgenden Materialien wurden ausgewogen: 10 kg eines Siliziumcarbidpulvers
vom α-Typ
(durchschnittliche Korngröße: 0,4 μm, spezifische
Oberfläche:
20 m2/g, 0,5 Gew.-% (50 g) von B4C-Pulver als eine Sinterhilfe, 2,0 Gew.-%
(200 g) Ruß mit
einer spezifischen Oberfläche
von 200 m2/g, und 5 Gew.-% (bezüglich Siliziumcarbidpulver;
500 g) von kommerziell erhältlichem
natürlichem
Graphit; d.h. natürlichen
Graphitflocken mit einer durchschnittlichen Korngröße von etwa
35 μm. Eine
wässrige
Lösung
von PVA – welcher
als ein Binder verwendet wird – wurde
dem Vorstehenden in einer Menge von 1,5 Gew.-%, reduziert auf den
festen Anteil, zugefügt.
Diese Materialien wurden in eine Kugelmühle gegeben und für 24 Stunden
gemischt. Die resultierende Aufschlämmung in Form eines homogenen
Gemisches wurde unter Verwendung eines Sprühtrockners sprühgetrocknet,
um so Granulat zu erhalten. Das Granulat wurde in eine Metallpresse
gefüllt,
unter Druck von 24,5 MPa (250 kgf/cm2) vorgeformt,
und anschließend
unter Verwendung eines isostatischen Kaltpressverfahrens unter Druck
von 147 MPa (1500 kgf/cm2) geformt, um dadurch
geformte Produkte zu erhalten.
-
Die
geformten Produkte wurden bearbeitet, um stationäre und drehende Ringe mit vorbestimmten Größen zu erhalten,
welche in Tabelle 1 gezeigt werden. Die so bearbeiteten Stücke wurden
bei einer Temperaturanstiegsrate von 5 °C/Minute, und Retention für 4 Stunden
bei 2200 °C
unter Argon gesintert. Die Dichte der gesinterten Stücke, bestimmt
durch das Archimedes-Verfahren, war 2,68 g/cm3.
Die relative Dichte war 85 %, und das Verhältnis offener Poren war 12
Vol.-%.
-
Die
gesinterten Stücke
wurden in eine Vakuum-Imprägnierungsvorrichtung
eingebracht, und nachdem inneren Abschnitte der Stücke hinreichend
Vakuum-entgast waren, wurde ein Phenolharz unter Verwendung einer
Hochdruck-Imprägnierungsvorrichtung
eingeleitet. Anschließend
wurde das Harz in einem Ofen unter Stickstoff carbonisiert. Die
resultierenden graphitisierten Produkte wurden hinsichtlich Leckage
unter Differentialluftdruck von 0,59 MPa (6 kgf/cm2 G)
bezüglich
Atmosphärendruck
getestet, wodurch die Abwesenheit von Luftleckage nachgewiesen wurde.
-
Die
gesinterten Stücke
wurden einem Läppen
unterzogen, um eine Oberflächenrauhigkeit
von 0,2 μm zu
erhalten. Ein Trockentest wurde unter Testbedingungen durchgeführt, welche
in Tabelle 1 gezeigt sind. Wie in 3 gezeigt
ist, war der Verschleißverlust
hoch, und trat ein Klingeln der gleitenden Fläche und Riefenbildung von gleitenden
Oberflächen
auf.
-
Vergleichsbeispiel 4 (ein
Fall, bei welchem schwache mechanische Festigkeit infolge eines übermäßigen großen Graphitanteils
erhalten wurde, obwohl eine dicht gepackte Struktur erhalten wurde)
-
-
Die
nachfolgenden Materialien wurden ausgewogen: 10 kg eines Siliziumcarbidpulvers
vom α-Typ (durchschnittliche
Korngröße: 0,4 μm, spezifische
Oberfläche:
20 m2/g, 0,5 Gew.-% (50 g) von B4C-Pulver als eine Sinterhilfe, 2,0 Gew.-%
(200 g) Ruß mit
einer spezifischen Oberfläche
von 200 m2/g, und 35 Gew.-% (bezüglich Siliziumcarbidpulver;
3500 g) von kommerziell erhältlichem
natürlichem
Graphit; d.h. natürlichen
Graphitflocken mit einer durchschnittlichen Korngröße von etwa
45 μm. Eine
wässrige
Lösung
von PVA – welcher als
ein Binder verwendet wird – wurde
dem Vorstehenden in einer Menge von 1,5 Gew.-%, reduziert auf den festen
Anteil, zugefügt.
Diese Materialien wurden in eine Kugelmühle gegeben und für 24 Stunden
gemischt. Die resultierende Aufschlämmung in Form eines homogenen
Gemisches wurde unter Verwendung eines Sprühtrockners sprühgetrocknet,
um Granulat zu erhalten. Das Granulat wurde in eine Metallpresse
gefüllt,
unter Druck von 24,5 MPa (250 kgf/cm2) vorgeformt,
und anschließend
unter Verwendung eines isostatischen Kaltpressverfahrens unter Druck
von 147 MPa (1500 kgf/cm2) geformt, um dadurch
geformte Produkte zu erhalten.
-
Die
geformten Produkte wurden bearbeitet, um stationäre und drehende Ringe mit vorbestimmten Größen zu erhalten,
welche in Tabelle 1 gezeigt werden. Die so bearbeiteten Stücke wurden
bei einer Temperaturanstiegsrate von 5 °C/Minute, und Retention für 4 Stunden
bei 2200 °C
unter Argon gesintert. Die Dichte der gesinterten Stücke, bestimmt
durch das Archimedes-Verfahren, war 2,44 g/cm3.
Die relative Dichte war etwa 85 %, und das Verhältnis offener Poren war 12
Vol.-%. In polierten Oberflächen
der erhaltenen Stücke wurden
flockenförmige
Graphitkörner
mit einer Größe, welche
im Bereich von einigen Mikrometern bis 100 und einige Dutzend Mikrometern
liegen, als gleichmäßig in den
Siliziumcarbidkristallen verteilt erkannt. Da die Biegefestigkeit
der gesinterten Stücke
so niedrig wie 16 kgf/mm2 war, wurde kein
Reibtest durchgeführt.
-
Vergleichsbeispiel 5 (ein
Fall, bei welchem die Korngröße von Graphit
groß ist
und die mechanische Festigkeit niedrig ist)
-
-
Die
nachfolgenden Materialien wurden ausgewogen: 10 kg eines Siliziumcarbidpulvers
vom α-Typ (durchschnittliche
Korngröße: 0,4 μm, spezifische
Oberfläche:
20 m2/g, 0,5 Gew.-% (50 g) von B4C-Pulver als eine Sinterhilfe, 2,0 Gew.-%
(200 g) Ruß mit
einer spezifischen Oberfläche
von 200 m2/g, und 20 Gew.-% (bezüglich Siliziumcarbidpulver;
2000 g) von kommerziell erhältlichem
natürlichem
Graphit; d.h. natürlichen
Graphitflocken mit einer durchschnittlichen Korngröße von etwa
120 μm.
Eine wässrige
Lösung
von PVA – welcher als
ein Binder verwendet wird – wurde
dem Vorstehenden in einer Menge von 1,5 Gew.-%, reduziert auf den festen
Anteil, zugefügt.
Diese Materialien wurden in eine Kugelmühle gegeben und für 24 Stunden
gemischt. Die resultierende Aufschlämmung in Form eines homogenen
Gemisches wurde unter Verwendung eines Sprühtrockners sprühgetrocknet,
um Granulat zu erhalten. Das Granulat wurde in eine Metallpresse
gefüllt,
unter Druck von 24,5 MPa (250 kgf/cm2) vorgeformt,
und anschließend
unter Verwendung eines isostatischen Kaltpressverfahrens unter Druck
von 245 MPa (2500 kgf/cm2) geformt, um dadurch
geformte Produkte zu erhalten.
-
Die
geformten Produkte wurden bearbeitet, um stationäre und drehende Ringe mit vorbestimmten Größen zu erhalten,
welche in Tabelle 1 gezeigt werden. Die so bearbeiteten Stücke wurden
bei einer Temperaturanstiegsrate von 5 °C/Minute, und Retention für 4 Stunden
bei 2200 °C
unter Argon gesintert. Die Dichte der gesinterten Stücke, bestimmt
durch das Archimedes-Verfahren, war 2,72 g/cm3.
Die relative Dichte war etwa 90 %, und das Verhältnis offener Poren war 6 Vol.-%.
In polierten Oberflächen
der erhaltenen Stücke
wurden flockenförmige
Graphitkörner
mit einer Größe, welche
im Bereich von einigen Mikrometern bis 100 und einige Dutzend Mikrometern
liegen, als gleichmäßig in den
Siliziumcarbidkristallen verteilt erkannt.
-
Die
gesinterten Stücke
wurden in eine Vakuum-Imprägnierungsvorrichtung
gegeben, und nachdem die inneren Abschnitte der Stücke hinreichend
Vakuum-entgast waren, wurde ein Phenolharz unter Verwendung einer
Hochdruck-Imprägnierungsvorrichtung
eingeleitet. Anschließend
wurde das Harz in einem Ofen unter Stickstoff carbonisiert. Die
resultierenden graphitisierten Produkte wurden hinsichtlich Leckage
unter Differentialluftdruck von 0,59 MPa (6 kgf/cm2 G)
bezüglich
Atmosphärendruck
getestet, wodurch Abwesenheit von Luftleckage nachgewiesen wurde.
-
Die
gesinterten Stücke
wurden einem Läppen
unterzogen, um Oberflächenrauhigkeit
von 0,2 μm
zu erhalten. Ein Trockentest wurde unter Testbedingungen durchgeführt, welche
in Tabelle 1 gezeigt sind. Wie in Tabelle 3 gezeigt ist, trat kein
Klingeln von gleitenden Oberflächen
auf, aber der Verschleißverlust
war so groß wie
200 μm/Jahr.
Bei einer Überholungs-Inspektion
wurde Riefenbildung in gleitenden Oberflächen erkannt.
-
Vergleichsbeispiel 6 (ein
Fall, bei welchem schwache Gleiteigenschaften erhalten wurden, obwohl
die Korngröße von Graphit
klein war und eine dicht gepackte Struktur erhalten wurde)
-
Die
nachfolgenden Materialien wurden ausgewogen: 10 kg eines Siliziumcarbidpulvers
vom α-Typ (durchschnittliche
Korngröße: 0,4 μm, spezifische
Oberfläche:
20 m2/g, 0,5 Gew.-% (50 g) von B4C-Pulver als eine Sinterhilfe, 2,0 Gew.-%
(200 g) Ruß mit
einer spezifischen Oberfläche
von 200 m2/g, und 30 Gew.-% (bezüglich Siliziumcarbidpulver;
3000 g) von kommerziell erhältlichem
natürlichem
Graphit; d.h. natürlichen
Graphitflocken mit einer durchschnittlichen Korngröße von etwa
5 μm. Eine
wässrige
Lösung
von PVA – welcher als
ein Binder verwendet wird – wurde
dem Vorstehenden in einer Menge von 1,5 Gew.-%, reduziert auf den festen
Anteil, zugefügt.
Diese Materialien wurden in eine Kugelmühle gegeben und für 24 Stunden
gemischt. Die resultierende Aufschlämmung in Form eines homogenen
Gemisches wurde unter Verwendung eines Sprühtrockners sprühgetrocknet,
um Granulat zu erhalten. Das Granulat wurde in eine Metallpres se
gefüllt,
unter Druck von 24,5 MPa (250 kgf/cm2) vorgeformt,
und anschließend
unter Verwendung eines isostatischen Kaltpressverfahrens unter Druck
von 294 MPa (3000 kgf/cm2) geformt, um dadurch
geformte Produkte zu erhalten.
-
Die
geformten Produkte wurden bearbeitet, um stationäre und drehende Ringe mit vorbestimmten Größen zu erhalten,
welche in Tabelle 1 gezeigt werden. Die so bearbeiteten Stücke wurden
bei einer Temperaturanstiegsrate von 5 °C/Minute, und Retention für 4 Stunden
bei 2200 °C
unter Argon gesintert. Die Dichte der gesinterten Stücke, bestimmt
durch das Archimedes-Verfahren, war 2,63 g/cm3.
Die relative Dichte war etwa 90% and das Verhätlnis offener Poren war 6 Vol.-%.
-
Die
gesinterten Stücke
wurden in eine Vakuum-Imprägnierungsvorrichtung
gegeben, und nachdem die inneren Abschnitte der Stücke hinreichend
Vakuum-entgast waren, wurde ein Phenolharz unter Verwendung einer
Hochdruck-Imprägnierungsvorrichtung
eingeleitet. Anschließend
wurde das Harz in einem Ofen unter Stickstoff carbonisiert. Die
resultierende Zusammensetzung wurde hinsichtlich Leckage unter Differentialluftdruck
von 0,59 MPa (6 kgf/cm2 G) bezüglich Atmosphärendruck
getestet, wodurch Abwesenheit von Luftleckage nachgewiesen wurde.
-
Die
gesinterten Stücke
wurden einem Läppen
unterzogen, um Oberflächenrauhigkeit
von 0,2 μm
zu erhalten. Ein Trockentest wurde unter Testbedingungen durchgeführt, welche
in Tabelle 1 gezeigt sind. Wie in Tabelle 3 gezeigt ist, war der
Verschleißverlust
groß und
trat Klingeln von gleitenden Oberflächen auf. Bei einer Überholungs-Inspektion
wurde Riefenbildung in gleitenden Oberflächen erkannt.
-
Ein
weiterer Reibtest, durchgeführt
in Anwesenheit von Heißwasser,
wurde durchgeführt.
Wie aus den Reibtestergebnissen ersichtlich ist, welche in Tabelle
4 gezeigt sind, war das Antriebsdrehmoment so groß wie 3,43
Nm (35 kgcm), und während
einer Überholungs-Inspektion
wurde Oberflächenbeschädigung und
Riefenbildung in gleitenden Oberflächen erkannt.
-
Vergleichsbeispiel 7 (ein
Fall, bei welchem eine schwache Festigkeit infolge niedriger Dichte
erhalten wurde)
-
Die
nachfolgenden Materialien wurden ausgewogen: 10 kg eines Siliziumcarbidpulvers
vom α-Typ (durchschnittliche
Korngröße: 0,4 μm, spezifische
Oberfläche:
20 m2/g, 0,5 Gew.-% (50 g) von B4C-Pulver als eine Sinterhilfe, 2,0 Gew.-%
(200 g) Ruß mit
einer spezifischen Oberfläche
von 200 m2/g, und 10 Gew.-% (bezüglich Siliziumcarbidpulver;
1000 g) von kommerziell erhältlichem
natürlichem
Graphit; d.h. natürlichen
Graphitflocken mit einer durchschnittlichen Korngröße von etwa
30 μm. Eine
wässrige
Lösung
von PVA – welcher als
ein Binder verwendet wird – wurde
dem Vorstehenden in einer Menge von 1,5 Gew.-%, reduziert auf den festen
Anteil, zugefügt.
Diese Materialien wurden in eine Kugelmühle gegeben und für 24 Stunden
gemischt. Die resultierende Aufschlämmung in Form eines homogenen
Gemisches wurde unter Verwendung eines Sprühtrockners sprühgetrocknet,
um Granulat zu erhalten. Das Granulat wurde in eine Metallpresse
gefüllt,
unter Druck von 24,5 MPa (250 kgf/cm2) vorgeformt,
und anschließend
unter Verwendung eines isostatischen Kaltpressverfahrens unter Druck
von 147 MPa (1500 kgf/cm2) geformt, um dadurch
geformte Produkte zu erhalten.
-
Die
geformten Produkte wurden bearbeitet, um stationäre und drehende Ringe mit vorbestimmten Größen zu erhalten,
welche in Tabelle 1 gezeigt werden. Die so bearbeiteten Stücke wurden
in eine Graphitform gegeben und bei einer Temperaturanstiegsrate
von 5 °C/Minute,
und Retention für
4 Stunden bei 2200 °C
unter Argon gesintert. Die Dichte der gesinterten Stücke, bestimmt
durch das Archimedes-Verfahren, war 2,34 g/cm3.
Die relative Dichte war etwa 75 %, und das Verhältnis offener Poren war 16
Vol.-%. In polierten Oberflächen
der erhaltenen Stücke
wurden flockenförmige
Graphitkörner
mit einer Größe, welche
im Bereich von einigen Mikrometern bis 100 und einige Dutzend Mikrometern
liegen, als gleichmäßig in den
Siliziumcarbidkristallen verteilt erkannt. Da die Biegefestigkeit
der gesinterten Stücke
so niedrig wie 11 kgf/mm2 war, wurde kein
Reibtest durchgeführt.
-
Vergleichsbeispiel 8 (ein
Fall, bei welchem künstlicher
sphärischer
Graphit verwendet wurde; während
der Gleitbewegung trat Abblättern
von Graphit infolge unzureichender mechanischer Festigkeit auf,
welche durch eine unzureichend gepackte Struktur bewirkt wurde)
-
Die
nachfolgenden Materialien wurden ausgewogen: 10 kg eines Siliziumcarbidpulvers
vom α-Typ (durchschnittliche
Korngröße: 0,4 μm, spezifische
Oberfläche:
20 m2/g, 0,5 Gew.-% (50 g) von B4C-Pulver als eine Sinterhilfe, 2,0 Gew.-%
(200 g) Ruß mit
einer spezifischen Oberfläche
von 200 m2/g, und 15 Gew.-% (bezüglich Siliziumcarbidpulver;
1500 g) von kommerziell erhältlichem
künstlichem
Graphitpulver mit einer durchschnittlichen Korngröße von etwa
45 μm. Eine
wässrige
Lösung
von PVA – welcher
als ein Binder verwendet wird – wurde
dem Vorstehenden in einer Menge von 1,5 Gew.-%, reduziert auf den
festen Anteil, zugefügt.
Diese Materialien wurden in eine Kugelmühle gegeben und für 24 Stunden
gemischt. Die resultierende Aufschlämmung in Form eines homogenen
Gemisches wurde unter Verwendung eines Sprühtrockners sprühgetrocknet,
um Granulat zu erhalten.
-
Das
Granulat wurde in eine Metallpresse gefüllt, unter Druck von 24,5 MPa
(250 kgf/cm2) vorgeformt, und anschließend unter
Verwendung eines isostatischen Kaltpressverfahrens unter Druck von
294 MPa (3000 kgf/cm2) geformt, um dadurch
geformte Produkte zu erhalten.
-
Die
geformten Produkte wurden bearbeitet, um stationäre und drehende Ringe mit vorbestimmten Größen zu erhalten,
welche in Tabelle 1 gezeigt werden. Die so bearbeiteten Stücke wurden
bei einer Temperaturanstiegsrate von 5 °C/Minute, und Retention für 4 Stunden
bei 2200 °C
unter Argon gesintert. Die Dichte der gesinterten Stücke, bestimmt
durch das Archimedes-Verfahren, war 2,76 g/cm3.
Die relative Dichte war etwa 90 %, und das Verhältnis offener Poren war 6 Vol.-%.
In polierten Oberflächen
der erhaltenen Stücke
wurden flockenförmige
Graphitkörner
mit einer Größe, welche
im Bereich von einigen Mikrometern bis 100 und einige Dutzend Mikrometern
liegen, als gleichmäßig in den
Siliziumcarbidkristallen ver teilt erkannt. Die gesinterten Stücke wurden
in eine Vakuum-Imprägnierungsvorrichtung
gegeben, und nachdem die inneren Abschnitte der Stücke hinreichend
Vakuum-entgast waren, wurde ein Phenolharz unter Verwendung einer
Hochdruck-Imprägnierungsvorrichtung
eingeleitet. Anschließend
wurde das Harz in einem Ofen unter Stickstoff carbonisiert. Die
resultierende Zusammensetzung wurde hinsichtlich Leckage unter Differentialluftdruck
von 0,59 MPa (6 kgf/cm2 G) bezüglich Atmosphärendruck
getestet, wodurch Abwesenheit von Luftleckage nachgewiesen wurde.
Die gesinterte Zusammensetzung wurde einem Läppen unterzogen, um Oberf1ächenrauhigkeit von
0,2 μm zu
erhalten. Ein Trockentest wurde unter Testbedingungen durchgeführt, welche
in Tabelle 1 gezeigt sind. Wie aus den in Tabelle 3 gezeigten Testergebnissen
ersichtlich ist, wurde Klingeln von gleitenden Oberflächen unterdrückt, aber
es trat ein erheblicher Verschleißverlust auf. Teilweises Abblättern von
künstlichem
Graphit und begleitendes Abblättern
von Siliziumcarbid wurde in dem abgenutzten Teil festgestellt. Die Biegefestigkeit
der gesinterten Stücke
war so niedrig wie 13 kgf/mm2. Mit Blick
darauf, dass erkannt wurde, dass die Zerstörung von der Grenzschicht zwischen
Siliziumcarbid und Graphit ausgeht, wird eingeschätzt, dass
diese Ergebnisse der unzureichenden Festigkeit in der Grenzschicht
von Siliziumcarbid und Graphit zuzuschreiben sein können.
-
Die
in den Beispielen 1 bis 11 erhaltenen Produkte der vorliegenden
Erfindung und Vergleichsbeispiele 1, 2-1 bis 2-4, und 3 bis 8 wurden
bearbeitet, um stationäre
und drehende Ringe zu erhalten, wie in Tabelle 1 und 2 gezeigt
ist. Die Ringe wurden in einer mechanischen Dichtungseinheit eingebaut,
wie sie in 3 gezeigt ist, und es wurde
ein Test unter trockenen Bedingungen für deren mechanische Abdichtleistung
durchgeführt.
Das Medium war Luft und die Druckquellen ein Kompressor. Andere
Testbedingungen sind in Tabelle 1 gezeigt.
-
Zusätzlich wurden
die aus den Beispielen 1 und 5 der vorliegenden Erfindung und aus
den Vergleichsbeispielen 1 und 6 erhaltenen Produkte bearbeitet,
um stationäre
und drehende Ringe auszubilden, wie sie in 2 gezeigt
sind. In einer der vorstehenden ähnlichen
Weise wurden die Ringe in einer mechanischen Dich tungseinheit, wie
sie in 3 gezeigt ist, eingebaut, und ein Test wurde in
Heißwasser
durchgeführt,
um deren mechanische Abdichtungsleistung zu untersuchen. Das Medium
war heißes
Wasser und die Druckquelle ein Kompressor. Andere Testbedingungen
sind in Tabelle 2 gezeigt.
-
Die
Ergebnisse dieser Tests werden in den Tabellen 3 und 4 gezeigt.
-
Wie
in 3 gezeigt ist, enthält die vorstehend genannte
mechanische Dichtung einen drehenden Ring 1 und einen stationären Ring 2 (welche
beide in 2 gezeigt sind), wobei eine
Welle S durch diese hindurch passend eingesetzt ist. Der drehende
Ring 1 ist auf der Welle S derart angebracht, dass der
Ring 1 zusammen mit der Welle S rotiert. Der stationäre Ring 2 ist
nicht drehbar auf dem Gehäuse
C angeordnet. Eine Dichtung ist dadurch ausgebildet, dass die Dichtoberfläche S1 des
drehenden Rings 1 und die Dichtoberfläche S2 des stationären Rings 2 in
gleitendem Kontakt miteinander gebracht sind.
-
Der
drehende Ring 1 ist auf einem sich drehenden Rückmetall 10 über einen
Stift 10 und einen O-Ring 12 angeordnet, und das
sich drehende Rückmetall 10 ist
seinerseits auf der Welle S durch einen Stift 13 und einen
O-Ring 14 angeordnet.
-
Der
stationäre
Ring 2 ist auf einem dichtenden Rückmetall 20 über einen
Stift 21 und einen O-Ring 22 angeordnet, und das
dichtende Rückmetall 20 ist
seinerseits auf dem Gehäuse
C über
einen O-Ring 23 angeordnet, so dass das dichtende Rückmetall
sich in axialer Richtung bewegen kann. Das dichtende Rückmetall 20 wird
gegen den rotierenden Ring 1 durch eine Feder 25 über einen
Kompressionsring 24 gedrängt. Der durch die Feder bewirkte
Druck trägt
zu dem Oberflächendruck
zwischen den Dichtoberflächen
S1 und S2 bei. Das dichtende Rückmetall 20 wird
in der Richtung der Drehung mit einem Stift oder einer Kerbe (nicht
gezeigt) gehalten, welche für
einen Kompressionsring 24 vorgesehen ist, um dadurch zu
verhindern, dass sich der stationäre Ring 2 zusammen
mit der Welle dreht.
-
Der
drehende Ring 1 und ein stationärer Ring 2 können jeweils
direkt an das Gehäuse
C und die Welle S angepasst sein, ohne die Verwendung eines drehenden
Rückmetalls 10 oder
eines dichtenden Rückmetalls 20.
-
Das
vorliegende Material muss nicht notwendigerweise für sowohl
den rotierenden Ring 1 als auch den stationären Ring 2 verwendet
werden; das heißt,
es ist ausreichend, wenn einer der Ringe aus dem Material der vorliegenden
Erfindung hergestellt ist. Ebenso kann das Material der vorliegenden
Erfindung nicht notwendigerweise für die Gesamtheit des drehenden
Rings 1 oder des stationären Rings 2 verwendet
werden, wenn es zumindest für
die Abschnitte verwendet wird, welche Dichtoberflächen S1
und S2 bilden, oder für
deren nahe Flächen.
-
Zunächst werden
die Testergebnisse mechanischer Abdichtleistung unter trockenen
Umständen,
welche in Tabelle 3 gezeigt sind, beschrieben.
-
Vergleichsbeispiel
1 bezieht sich auf den Fall, in welchem anormales Geräusch, welches
allgemein als "Klingeln
der gleitenden Fläche" bei der Verwendung
von Siliziumcarbid auftrat, bei welchem keine Graphit zugefügt wurde
(nachfolgend "Siliziumcarbid
ohne Graphitzusatz" bezeichnet),
und bei welchem erhebliche Oberflächenbeschädigung und Riefenbildung der
gleitenden Oberflächen
und signifikante Größen von
Verschleißverlust
während
einer Überholungs-Inspektion
erkannt wurde. Die Verwendung von Siliziumcarbid ohne Graphitzusatz
hat sich somit als nicht machbar herausgestellt.
-
Vergleichsbeispiele
2-1 bis 2-4 beziehen sich auf Fälle,
in welchen erhebliches Klingeln der gleitenden Fläche auftrat,
und in welchen erhebliche Oberflächenbeschädigung und
Riefenbildung der gleitenden Oberflächen und eine signifikante
Menge von Verschleißverlust
während
einer Überholungs-Inspektion
erkannt wurden, obwohl Teststücke
von gesinterten Siliziumcarbid mit Graphitzusatz eine Dichte von
mehr als 92 % verwendet wurden. Obwohl diese Ergebnisse ähnlich denen
von Vergleichsbeispiel 1 sind, sind die Phänomene in ihrem Grad nicht
so schwerwiegend.
-
Vergleichsbeispiel
3 bezieht sich auf den Fall, in welchem erhebliches Klingeln der
gleitenden Fläche in
dem Test auftrat und in welchem Riefenbildung der gleitenden Oberflächen und
eine erhebliche Menge von Verschleißverlust während einer Überholungs-Inspektion
erkannt wurde, wenn ein Teststück
von gesintertem Siliziumcarbid mit Graphitzusatz mit ordnungsgemäßer Dichte,
welches aber eine kleinere Menge von Graphit enthält, verwendet
wurde. Die Ergebnisse sind ähnlich
denen von Vergleichsbeispiel 2.
-
Vergleichsbeispiel
4 bezieht sich auf den Fall, in welchem ein Teststück von gesintertem
Siliziumcarbid mit Graphitzusatz mit ordnungsgemäßer Dichte, welches aber eine übermäßige Menge
von Graphit enthält,
zu niedriger Biegefestigkeit führt.
Das Teststück
wurde als ungeeignet für
die Verwendung als ein Reibmaterial befunden.
-
Vergleichsbeispiel
5 bezieht sich auf den Fall, in welchem ein Teststück von gesintertem
Siliziumcarbid mit Graphitzusatz mit ordnungsgemäßer Dichte, und welches eine
ordnungsgemäße Menge
von Graphit mit extrem großer
Korngröße enthält, zu niedriger
Biegefestigkeit führt.
Dies wird durch schwache Adhäsion
an der Grenzschicht zwischen Graphit und Siliziumcarbid bewirkt.
-
Vergleichsbeispiel
6 bezieht sich auf den Fall, in welchem hinreichende Biegefestigkeit
erzielt wurde, aber Klingeln einer gleitenden Fläche in dem Teststück auftrat
und Oberflächenbeschädigung (Riefenbildung) der
gleitenden Oberflächen
und eine erhebliche Menge von Verschleißverlust während einer Überholungs-Inspektion erkannt
wurde, wenn ein Teststück
von gesintertem Siliziumcarbid mit Graphitzusatz mit ordnungsgemäßer Dichte,
und welches eine ordnungsgemäße Menge
von Graphit mit kleiner Korngröße enthält, verwendet
wurde.
-
Vergleichsbeispiel
7 bezieht sich auf den Fall, in welchem unzureichende Biegefestigkeit
erzielt wurde, wenn ein Teststück
von gesintertem Siliziumcarbid mit Graphitzusatz mit einer niedrigen
Dichte, welches aber eine ordnungsgemäße Menge von Graphit mit ordnungsgemäßer Korngröße enthält, verwendet
wurde. Das Teststück
ist ungeeignet für
die Verwendung als ein Reibmaterial. Vergleichsbeispiel 8 bezieht
sich auf den fall, in welchem ein Teststück von gesintertem Siliziumcarbid
mit Graphitzusatz mit ordnungsgemäßer Dichte, und welches eine
ordnungsgemäße Menge
von synthetischem Graphit – nicht
flockenförmig
sondern fast sphärisch – mit einer
ordnungsgemäßen Korngröße enthält, zu niedriger
Biegefestigkeit und einer erheblichen Menge von Verschleißverlust
führte.
Dies wird durch schwache Adhäsion
an der Grenzschicht zwischen Graphit und Siliziumcarbid bewirkt.
Das Teststück
ist ungeeignet für
die Verwendung als Reibmaterial.
-
Dahingegen
beziehen sich die Beispiele 1, 2, 5, 8, 9, 10 und 11 auf Fälle, in
welchen die Teststücke hinreichende
Festigkeit aufwiesen; es trat im Wesentlichen kein Klingeln der
gleitenden Fläche
während
der Tests auf; und es wurde im Wesentlichen keine Oberflächenbeschädigung oder
Riefenbildung der gleitenden Oberflächen während einer Überholungs-Inspektion
erkannt. Die Reibtestergebnisse zeigen einen Verschleißverlust
von 35 μm/Jahr
oder weniger.
-
Insbesondere
bezieht sich Beispiel 1 auf den Fall, in welchem kein Klingeln der
gleitenden Fläche
in dem Teststück
auftrat und keine Oberflächenbeschädigung (Riefenbildung)
der gleitenden Oberflächen
während
einer Überholungs-Inspektion
erkannt wurden. Die Reibtestergebnisse zeigen einen extrem niedrigen Verschleißverlust
von 8 μm/Jahr.
-
Die
Beispiele 3, 4 und 6 beziehen sich auf Fälle, in welchen geringfügige Riefenbildung
der gleitenden Oberflächen
und geringfügiges
Klingeln der gleitenden Fläche
in den Teststücken
auftrat, welche durch vergleichsweise niedrigen Graphitanteil im
Siliziumcarbid bewirkt wurde. Diese Riefenbildung und dieses Klingeln sind
nicht so herausragend, als dass dies die Teststücke unverwendbar machen würde.
-
Beispiel
7 bezieht sich auf den Fall, in welchem der Verschleißverlust
signifikanter war und teilweises Abblättern infolge geringer Festigkeit
des Teststücks
erkannt wurde, in welchem geringfügige Riefenbildung der gleitenden
Oberflächen
in den Teststücken
auftrat, was durch vergleichsweise niedrigen Graphitanteil im Siliziumcarbid
bewirkt wurde. Diese Schwachpunkte sind nicht so herausragend, als
das diese die Teststücke unverwendbar
machen würden.
-
Wie
aus diesen Ergebnissen ersichtlich ist, ist davon auszugehen, dass
die reibenden Materialien, welche durch die vorliegende Erfindung
bereitgestellt werden, welche ausgezeichnete Verschleißbeständigkeit aufweisen,
kaum Oberflächenbeschädigung und
Riefenbildung der gleitenden Oberflächen erzeugen, und ein extrem
niedriges Niveau von Klingeln der gleitenden Fläche erzeugen, als Reibmaterialien
verwendet werden, welche ausgezeichnete Leistung unter trockenen
Bedingungen zeigen.
-
Des
Weiteren weisen andere Experimente nach, dass die reibenden Materialien,
welche durch die vorliegende Erfindung bereitgestellt werden, bemerkenswert
ausgezeichnete Eigenschaften unter trockenen Bedingungen aufweisen.
-
Ergebnisse
eines mechanischen Abdichttests, welcher in heißem Wasser bei 110 °C durchgeführt wurde,
werden in Tabelle 4 gezeigt. Wenn eine Lösung, welche abzudichten ist,
eine Temperatur von mehr als 100 °C
aufweist, werden gleitende Oberflächen einer mechanischen Dichtung
quasi trockenen Zuständen
infolge des Verdampfens von Wasser ausgesetzt, sowie auch der Reibung
zuzuschreibender Hitze. Deshalb sind konventionelle mechanische
Dichtungen empfindlich gegenüber
Fressen und Riefenbildung der gleitenden Oberflächen, welche anschließend durch
thermischen Bruch und anormalen Verschleiß beschädigt werden, wodurch die abdichtenden
Eigenschaften gesenkt werden.
-
Vergleichsbeispiel
1 bezieht sich auf den Fall, in welchem Riefenbildung und begleitendes
thermisches Brechen der gleitenden Oberflächen während einer Überholungs-Inspektion
infolge des hohen Antriebsdrehmoments erkannt wurden.
-
Vergleichsbeispiel
6 bezieht sich auf den Fall, in welchem Riefenbildung der gleitenden
Oberflächen einer Überholungs-Inspektion
erkannt wurde, obwohl das Antriebsdrehmoment geringfügig niedriger
war.
-
Dahingegen
bezieht sich Beispiel 1 auf den Fall, in welchem absolut keine Riefenbildung
oder Oberflächenbeschädigung der
gleitenden Oberflächen
während
einer Überholungs-Inspektion
erkannt wurde, infolge des Antriebsdrehmoments, welches so niedrig
wie 1,67 Nm (17 kgcm) ist.
-
Ähnliche
Ergebnisse wurden in Beispiel 5 erhalten.
-
Ebenso
bezieht sich Beispiel 12 auf den Fall, in welchem eine Leckage von
0,5 cm3/h erkannt wurde, aber absolut keine
Riefenbildung oder Oberflächenbeschädigung der
gleitenden Oberflächen
erkannt wurde, infolge des Antriebsdrehmoments, welches so niedrig
wie 1,86 Nm (19 kgcm) war. Die Beispiele 13 bis 15 beziehen sich
auf Fälle,
in welchen eine geringfügig
erhöhte
Leckage erkannt wurde, aber absolut keine Riefenbildung oder Oberflächenbeschädigung der
gleitenden Oberflächen
erkannt wurde, infolge des extrem niedrigen Antriebsdrehmoments,
wie es in Beispiel 12 erkannt wurde. Beispiel 16 bezieht sich auf
den Fall, in welchem eine kleine Menge von Leckage und eine geringfügige Riefenbildung
und Oberflächenbeschädigung in den
gleitenden Oberflächen
erkannt wurde, aber in welchem das Antriebsdrehmoment weitaus niedriger
als das im Vergleichsbeispiel 6 gemessene war. Da die gesinterten
Materialien in den Beispielen 12 bis 16 nicht durch Imprägnierung-Carbonisierung
oder Imprägnierung-Graphitisierung abgedichtet
wurden, trat eine Leckage von diesen in einer Menge auf, welche
dem Porenverhältnis
des Teststücks
entsprach. Jedoch kann dieses Niveau von Leckage unter Berücksichtigung
der tatsächlichen
Anwendungen akzeptabel sein.
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Wie
in den vorstehend bereitgestellten Beispielen beschrieben ist, weisen
das gesinterte Siliziumcarbid mit Graphitzusatz und der gesinterte
Verbund, welcher die selbe enthält,
der vorliegenden Erfindung genug Festigkeit auf, um als ein strukturelles
Material zu dienen und weisen ausgezeichnete Schmierfähigkeit
auf. Deshalb ist sehr klar zu erkennen, dass diese Materialien ausgezeichnete
Eigenschaften für
die Verwendung als Reibmaterialien einer mechanischen Dichtung unter
trockenen Bedingungen oder unter anderen Bedingungen zeigen, in
welchen temporär
trockene Bedingungen für
gleitende Oberflächen
herrschen, wie sie zu erfahren sind, wenn heißes Wasser vorliegt.
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Die
gesamte Offenbarung der japanischen Patentanmeldung Nr. 9-74614,
welche am 11. März
1997 eingereicht wurde, einschließlich Beschreibung, Ansprüchen, Zeichnungen
und Zusammenfassung, ist hier in ihrer Gesamtheit durch Bezugnahme
mit eingeschlossen.
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Tabelle
1 Testbedingungen
für mechanische
Dichtung unter trockenen Bedingungen
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Tabelle
2 Testbedingungen
für mechanische
Dichtung unter Heißwasserbedingungen
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Tabelle
3 (1/3) Leistungstest
für mechanische
Dichtung unter trockenen Bedingungen
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Tabelle
3 (2/3) Leistungstest
für mechanische
Dichtung unter trockenen Bedingungen
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Tabelle
3 (3/3) Leistungstest
für mechanische
Dichtung unter trockenen Bedingungen
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Tabelle
4 Leistungstest
für mechanische
Dichtung unter Heißwasserbedingungen