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Die
vorliegende Erfindung betrifft einen Film aus einem aromatischen
Polyimid mit verbesserter Haftung und sie betrifft weiterhin eine
Polyimid/Metall(oder Metalloxid)-Verbundfolie.
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Filme
aus einem aromatischen Polyimid zeigen eine hohe Hitzebeständigkeit
sowie gute elektrische Eigenschaften und sie werden in weitem Umfang
als Material für
die Herstellung von elektronischen Vorrichtungen eingesetzt. Ein
Film aus einem aromatischen Polyimid hat aber das nachteilige Merkmal,
dass er schlechte Adhäsions-
bzw. Verklebungseigenschaften gegenüber einem üblicherweise bei der Herstellung
von elektronischen Vorrichtungen verwendetem Klebstoff hat. Weiterhin
zeigt ein Metallfilm, der auf einem Film aus einem aromatischen
Polyimid durch Zerstäuben
abgeschieden worden ist, eine schlechte Haftung an dem Polyimidfilm
und er wird von dem Polyimidfilm leicht abgezogen. Es sind daher
schon Untersuchungen durchgeführt
worden um die schlechten Adhäsions-
bzw. Klebeigenschaften eines aromatischen Polyimidfilms zu verbessern.
Es sind auch schon darüber
Berichte erschienen.
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Die
U.S.-PS 5,218,034 beschreibt einen Polyimidfilm mit verbesserter
Adhäsion
und thermischer Dauerhaftigkeit, enthaltend 0,02 bis 1 Gew.-% Zinn,
bezogen auf das Gewicht des Films.
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Die
U.S.-PS 5,543,222 beschreibt einen im Vakuum metallisierten Polyimidfilm,
umfassend eine Schicht aus einem aromatischen Polyimid, enthaltend
eine Hydrocarbylzinnverbindung in den Oxidationszuständen (II)
oder (IV) als ein Additiv und eine metallplattierte Schicht, integral
gebun den mit hoher Bindungsfestigkeit oder hoher Adhäsion durch
eine im Vakuum abgeschiedene Metallschicht ohne die Verwendung eines
Klebstoffs.
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Die
U.S.-PS 5,272,194 beschreibt einen verstärkten Polyimidfilm mit verbesserter
Adhäsion
beim Verbinden mit einer Metallfolie durch einen hitzebeständigen Klebstoff,
enthaltend 0,02 bis 1 Gew.-%, bezogen auf das Gewicht des Films,
einer metallorganischen Verbindung, wobei das Metall Zinn, Wismut
oder Antimon ist.
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Die
U.S.-PS 5,227,244 beschreibt einen Polyimidfilm mit verbesserter
Adhäsion,
hergestellt durch Beschichten der Oberfläche eines teilweise gehärteten oder
teilweise getrockneten Films aus einer Polyamidsäure mit einer Lösung eines
Metallsalzes in einem organischen Lösungsmittel und Erhitzen des Überzugsfilms um
sowohl die Polyamidsäure
in ein Polyimid umzuwandeln, als auch den Film zu trocknen. Das
Metallsalz ist ein Salz von Sn, Zn, Cu, Fe, Co, Mn oder Pd.
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Die
japanischen Offenlegungsschriften 59-86634 und H2-134241 beschreiben,
dass ein Polyimidfilm hinsichtlich seiner Adhäsion durch eine Plasma-Entladungsbearbeitung
verbessert werden kann.
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Die
japanische Offenlegungsschrift H1-214840 beschreibt ein Verfahren
zur Herstellung einer Polyimidschablone, umfassend die Stufen der
Bildung eines Films eines Aluminiumalkoholats oder einer Aluminium-Chelatverbindung
auf einem Film aus Polyimid oder seinem Vorläufer, Aufschichten eines Photoresists
auf diese Schicht aus der Aluminiumverbindung, bildweises Belichten
des Photoresistüberzugs
und Wegätzen
des belichteten Photoresists.
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ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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Es
ist Hauptaufgabe der vorliegenden Erfindung, einen neuen Film aus
einem aromatischen Polyimid zur Verfügung zu stellen, der eine verbesserte
Adhäsion
bzw. Haftung und eine niedrige elektrische Leitfähigkeit zeigt.
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Es
ist eine weitere Aufgabe der Erfindung, eine Verbundfolie zur Verfügung zu
stellen, die eine Schicht aus einem aromatischen Polyimid und eine
Metall- oder Metalloxidschicht umfasst, wobei die Verbundfolie eine hohe
Bindungsfestigkeit zwischen der Polyimidschicht und der Metall-
oder Metalloxidschicht zeigt, und die Polyimidschicht eine niedrige
elektrische Leitfähigkeit
zeigt.
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Gegenstand
der vorliegenden Erfindung ist ein Film aus einem aromatischen Polyimid,
umfassend ein aromatisches Polyimidharz und ein Aluminium-enthaltendes
Material, dispergiert in dem Polyimidharz in einer Menge von 1 bis
1000 ppm (ausgedrückt
als Menge des elementaren Aluminiums) pro Menge des Polyimidfilms.
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Ein
weiterer Gegenstand der Erfindung ist eine Verbundfolie aus einem
aromatischen Polyimid, umfassend einen Film aus einem aromatischen
Polyimid und eine auf einer oder beiden Oberflächen des Films angeordnete
Metall- oder Metalloxidschicht, wobei der Polyimidfilm ein aromatisches
Polyimidharz und ein Aluminium-enthaltendes Material, dispergiert
in dem Polyimidharz in einer Menge von 1 bis 1000 ppm (ausgedrückt als
Menge des elementaren Aluminiums), bezogen auf die Menge des Polyimidfilms
enthält,
wobei die Metall- oder Metalloxidschicht auf dem Film nicht auf
dem Wege über
einen Klebstoff gebildet worden ist.
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KURZE BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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Die 1 ist ein schematischer
Schnitt einer repräsentativen
Verbundfolie gemäß der Erfindung.
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Die 2 ist ein schematischer
Schnitt einer weiteren repräsentativen
Verbundfolie gemäß der Erfindung.
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Die 3 ist ein schematischer
Schnitt einer weiteren repräsentativen
Verbundfolie gemäß der Erfindung.
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DETAILLIERTE
BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
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Eine
repräsentative
Verbundfolie gemäß der Erfindung
wird in 1 gezeigt. Eine
Verbundfolie 11 besteht aus einem Film aus einem aromatischen
Polyimid 12 und einer Metall- oder Metalloxidschicht 13,
die auf dem Polyimidfilm 12 angeordnet ist. Der Polyimidfilm 12 umfasst
eine Phase aus einem aromatischen Polyimid 14 und ein Aluminiumenthaltendes
Material 15, das in der Polyimidphase dispergiert ist.
Die Metall- oder Metalloxidschicht 13 ist im Allgemeinen
auf dem Polyimidfilm 12 durch Zerstäuben, durch Vakuumabscheidung oder
durch Elektronenbündelabscheidung
gebildet worden, und sie ist fest an den Polyimidfilm 12 gebunden.
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Bei
der erfindungsgemäßen Verbundfolie
kann die Metall- oder
Metalloxidschicht auf beide Seiten des Polyimidfilms aufgebracht
werden. Die 2 zeigt
eine typische Struktur einer Verbundfolie, bei der eine Metall-
oder Metalloxidschicht 23a, 23b auf beide Seiten
des Polyimidfilms 22 aufgebracht worden ist.
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Die
erfindungsgemäße Verbundfolie
kann einen Metallfilm, eine Metall- oder Metalloxidschicht, einen Film
aus einem aromatischen Polyimid, eine Metall- oder Metalloxidschicht
und einen Metallfilm, aufgebracht in dieser Reihenfolge, umfassen.
Die 3 gibt eine typische
Struktur einer Verbundfolie dieses Typs an. Dabei sind eine Metall-
oder Metalloxidschicht 33a, 33b und ein Metallfilm 36a, 36b auf
beide Seiten eines Films aus einem aromatischen Polyimid 32 aufgebracht
worden.
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Der
Polyimidfilm gemäß der Erfindung
umfasst ein aromatisches Polyimidharz und ein Aluminium-enthaltendes
Material, dispergiert in dem Polyimidharz, in einer Menge von 1
bis 1000 ppm, vorzugsweise 4 bis 1000 ppm, bezogen auf die Menge
des Polyimidfilms.
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Der
Polyimidfilm gemäß der Erfindung
umfasst eine Harzmatrix eines aromatischen Polyimidharzes. Das aromatische
Polyimidharz besteht vorzugsweise aus dem Rest einer aromatischen
Tetracarbonsäure
und dem Rest eines aromatischen Diamins. Der Rest der aromatischen
Tetracarbonsäure
leitet sich vorzugsweise von einem aromatischen Tetracarbonsäuredianyhdrid
ab und der Rest des aromatischen Diamins leitet sich vorzugsweise
von einem aromatischen Diamin ab. Ein kleiner Teil des Rests der
aromatischen Tetracarbonsäure
kann ein Rest einer aliphatischen Tetracarbonsäure sein und ein kleiner Teil
des Rests des aromatischen Diamins kann ein aliphatisches Diamin
sein. Das Polyimidharz kann einen Rest einer Aminodicarbonsäure, wie einen
Rest der 4-Aminophthalsäure,
einen Rest der 4-Amino-5-methylphthalsäure oder einen Rest der 4-(3,3'-Dimethyl-4-anilino)phthalsäure zusätzlich zu
dem Rest der aromatischen Tetracarbonsäure und dem Rest des aromatischen
Diamins enthalten.
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Beispiele
für die
aromatischen Tetracarbonsäuredianhydride
schließen
3,4,3',4'-Biphenyltetracarbonsäuredianhydrid
(nachstehend als s-BPDA), Pyromellitsäuredianhydrid, Benzophenontetracarbonsäuredianhydrid
und Bis(3,4-dicarboxyphenyl)etherdianhydrid (d. h. Oxydiphthalsäuredianhydrid)
ein.
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Beispiele
für die
aromatischen Diamine schließen
p-Phenylendiamin und 4,4'-Diaminodiphenylether ein.
Ein Teil des aromatischen Diamins kann durch ein aromatisches Diamin
mit mehreren Benzolringen und einer flexiblen Struktur, wie 4,4'-Diaminodiphenylsulfid,
4,4'-Diaminobenzophenon,
4,4'-Diaminodiphenylmethan,
2,2-Bis(4-aminophenyl)propan, 1,4-Bis(4-aminophenoxy)benzol, 4,4'-Bis(4-aminophenyl)diphenylether, 4,4'-Bis(4-aminophenyl)diphenylsulfon,
4,4'-Bis(4-aminophenyl)diphenylsulfid,
4,4'-Bis(4-aminophenyl)diphenylmethan,
4,4'-Bis(4-aminophenoxy)diphenylether,
4,4'-Bis(4-aminophenoxy)diphenylsulfon,
4,4'-Bis(4-aminophenoxy)diphenylsulfid,
4,4'-Bis(4-aminophenoxy)diphenylmethan,
2,2-Bis[4-(aminophenoxy)phenyl]propan oder 2,2-Bis[4-(4-aminophenoxy)phenyl]hexafluorpropan,
durch ein aliphatisches Diamin, wie 1,4-Diaminobutan, 1,6-Diaminohexan,
1,8-Diaminooctan, 1,10-Diaminodecan oder 1,12-Diaminododecan, und ein anderes aromatisches
Diamin, wie Xylylendiamin, ersetzt worden sein.
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Das
aromatische Polyimidharz hat vorzugsweise einen niedrigen linearen
Ausdehnungskoeffizienten, wie einen solchen, der im Bereich von
0,5 × 10–5 bis
2,5 × 10–5 cm/cm/°C, mehr bevorzugt
1 × 10–5 bis
2 × 10–5 cm/cm/°C im Temperaturbereich
von 50 bis 250°C
liegt. Das aromatische Polyimidharz, das einen derart niedrigen
linearen Ausdehnungskoeffizienten hat, kann aus einer Kombination
aus 3,3',4,4'-Biphenyltetracarbonsäuredianhydrid und p-Phenylendiamin,
einer Kombination von gemischten aromatischen Tetracarbonsäurekomponenten,
wie einem Gemisch aus Pyromellitsäureanhydrid, 3,3',4,4'-Biphenyltetracarbonsäuredianhydrid und
Benzophenontetracarbonsäuredianhydrid
und p-Phenylendiamin (nachstehend als PPD bezeichnet) allein oder
aus gemischten Diaminkomponenten, wie einem Gemisch aus PPD und
4,4'-Diaminodiphenylether (nachstehend
als DADE bezeichnet) hergestellt werden. Das PPD und das DADE werden
vorzugsweise in einem molaren Verhältnis von 100/0 bis 15/85 (PPD/DADE)
eingesetzt. Das Polyimid kann in jeder beliebi gen Form eines Homopolymeren,
einen Randomcopolymeren und eine Blockcopolymeren vorliegen. Das
Polyimid kann auch dadurch hergestellt werden, dass getrennt zwei
oder oder mehrere Arten von Polyamidsäuren hergestellt werden, dass
diese Polyamidsäuren
miteinander vermischt werden und dass die gemischten Polyamidsäuren erhitzt
werden um einen Polyimidfilm zu ergeben.
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Der
Polyimidfilm kann dadurch hergestellt werden, dass in einem organischen
Lösungsmittel
die Komponente aus der aromatischen Tetracarbonsäure und die Komponente aus
dem aromatischen Diamin im ungefähren äquimolaren
Verhältnis
bei einer Temperatur von niedriger als ungefähr 100°C, vorzugsweise 20 bis 60°C, miteinander
umgesetzt werden um eine Polyamidsäurelösung zu ergeben (worin ein
Teil der Polyamidsäure
bereits in ein Polyimid umgewandelt sein kann) und dass die Polyamidsäurelösung (Dopelösung) auf einen
geeigneten Träger
aufgegossen wird und auf eine Temperatur von 70 bis 200°C erhitzt
wird um einen trockenen Film zu ergeben. Der trockene Film wird
dann von dem Träger
abgetrennt und auf eine Temperatur, die höher als 420°C ist, vorzugsweise eine Temperatur
von 430 bis 520°C,
und vorzugsweise über
einen Zeitraum von 2 bis 30 min erhitzt um die Polyamidsäure in ein
Polyimid umzuwandeln. Der so hergestellte Polyimidfilm hat vorzugsweise
eine Dicke von 25 bis 125 μm,
mehr bevorzugt 45 bis 125 μm.
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Das
organische Lösungsmittel,
das für
die Herstellung der Polyamidsäure
eingesetzt wird, kann N-Methyl-2-pyrrolidon, N,N-Dimethylformamid,
N,N-Dimethylacetamid, N,N-Diethylacetamid, Dimethylsulfoxid, Hexamethylphosphoramid
oder N-Methylcaprolactam
sein. Diese organischen Lösungsmittel
können
einzeln oder in Kombination zum Einsatz kommen. In die Reaktionslösung kann
eine organische Base, wie Imidazol, 2-Methylimidazol, 1,2-Dimethylimidzaol,
2-Phenylimidazol oder Triethylamin eingearbeitet werden um die gewünschte Imidierung
zu beschleunigen. Die organische basi sche Verbindung kann in die
Reaktionslösung
in einer Menge von 0,1 bis 1 Gew.-% (bezogen auf den Feststoffgehalt
der Lösung)
eingearbeitet werden. In die Reaktionslösung kann auch eine organische
Phosphorverbindung, wie Triphenylphosphit, Triphenylphosphat oder
Alkylphosphat, in einer Menge von 0,05 bis 1 Gew.-% (bezogen auf
den Feststoffgehalt) eingearbeitet werden um die Abtrennung des
Films aus der trockenen Polyamidsäure von dem Träger zu erleichtern.
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Das
Polyimidharz kann ein hitzebeständiges
Polyamidimidharz sein.
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Der
erfindungsgemäße Polyimidfilm
enthält
darin ein Aluminium enthaltendes Material, wie Aluminiumoxid. Das
Aluminiumenthaltende Material kann in den Polyimidfilm in der Weise
eingearbeitet werden, dass eine Aluminiumverbindung mit einer Lösung der
Polyamidsäure
vermischt und dass eine Lösung
der Aluminiumverbindung auf einen nassen oder trockenen Film der
Lösung
der Polyamidsäure
aufgeschichtet wird und dass dann die Polyamidsäure und die Aluminiumverbindung
zusammen erhitzt werden um einen Polyimidfilm zu erhalten, der darin
ein Aluminium-enthaltendes Material enthält, das durch thermische Umwandlung
der Aluminiumverbindung erhalten worden ist.
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Die
Aluminiumverbindung ist vorzugsweise in der Lösung der Polyamidsäure löslich. Beispiele
für die Aluminiumverbindungen
schließen
Aluminiumhydroxid oder organische Aluminiumverbindungen, wie Aluminiummonoethylacetatdiisopropylat,
Aluminiumdiethylacetatmonoisopropylat, Aluminiumtriacetylacetonat,
Aluminiumtriethylacetonat, Aluminiumisopropylat und Aluminiumbutyrat,
ein. Die am meisten bevorzugte organische Aluminiumverbindung ist
Triacetylacetonat. wenn die Lösung
der Aluminiumverbindung auf den Film aus der Polyamidsäure aufgeschichtet
wird, dann wird die Lösung
vorzugsweise in der weise hergestellt, dass die Aluminiumverbindung
in einem Lösungsmittel,
wie Alkohol, einem aromatischen Kohlenwasserstoff, einem aliphatischen
Kohlenwasserstoff, einem alicyclischen Kohlenwasserstoff, einem
Keton-Lösungsmittel,
einem Ether-Lösungsmittel
oder einem Amid-Lösungsmittel
aufgelöst
wird. In der Lösung
ist die Aluminiumverbindung vorzugsweise in einer Menge von 0,01
bis 5 Gew.-%, mehr bevorzugt 0,02 bis 5 Gew.-%, enthalten.
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Die
Aluminiumverbindung wird auf eine erhöhte Temperatur, wie auf eine
Temperatur von höher
als 420°C
in dem Film aus der Polyamidsäure
während
der Imidierungsreaktion erhitzt. Daher wird der größte Teil der
Aluminiumverbindung in ein Aluminium-enthaltendes Material, wie
Aluminiumoxid, umgewandelt. In dem resultierenden Polyimidfilm ist
das Aluminium-enthaltende Material in einer Menge (ausgedrückt als
Menge seines elementaren Aluminiums) von 1 bis 1000 ppm, vorzugsweise
4 bis 1000 ppm, enthalten. Wenn der Gehalt an elementarem Aluminium
weniger als 1 ppm beträgt,
dann kann keine zufriedenstellende Verbesserung der Adhäsion erwartet
werden. Wenn umgekehrt der Gehalt des elementaren Aluminiums höher als
1000 ppm ist, dann erniedrigt sich die physikalische Festigkeit
des Polyimidfilms und die Adhäsion
ist nicht zufrieden stellend.
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Auf
den Polyimidfilm, der darin das Aluminium-enthaltende Material enthält, wird
eine Schicht aus einem Metall oder einem Metalloxid aufgebracht.
Die Metallschicht oder Metalloxidschicht kann auf dem Polyimidfilm
ohne Verwendung eines Klebstoffs, beispielsweise durch Vakuumabscheidung,
durch Ionenstrahlabscheidung, durch Zerstäuben oder durch Plattieren
aufgebracht werden. Bei Anwendung des Abscheidungsverfahrens wird
die Abscheidung vorzugsweise bei den Bedingungen von 10–7 bis
10–2 Torr,
einer Abscheidungsgeschwindigkeit von 50 bis 5000 A/s und einer
Temperatur (d. h. Filmtemperatur) von 20 bis 600°C durchgeführt. Das Zerstäuben wird
vorzugsweise durch magnetisches RF-Zerstäuben bei den Bedingungen von
weniger als 1 Torr, vorzugsweise 10–3 bis
10–2 Torr,
einer Temperatur von 200 bis 450°C
und einer Abscheidungsgeschwindigkeit für die Schichtbildung von 0,5
bis 500 A/s durchgeführt.
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Die
Metallschicht oder die Metalloxidschicht umfasst vorzugsweise Kupfer,
eine Kupferlegierung, Aluminium, Zinn, eine Zinnlegierung oder Palladium
oder sein Oxid. Die Metallschicht oder die Metalloxidschicht kann
auch eine Unterschicht aus Chrom, Titan oder Palladium und eine
Oberflächenschicht
aus Kupfer umfassen.
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Die
Metallschicht oder die Metalloxidschicht hat im Allgemeinen eine
Dicke von nicht mehr als 2 μm, vorzugsweise
von nicht mehr als 1 μm
und ganz besonders bevorzugt von nicht mehr als 0,01 bis 1,0 μm.
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Auf
die Metallschicht oder die Metalloxidschicht auf der Polyimidschicht
kann durch Plattieren ein Metallfilm aufgebracht werden. Der Metallfilm,
der aufplattiert werden soll, umfasst vorzugsweise Kupfer, eine Kupferlegierung
oder Silber. Die Metallplattierung kann durch ein elektrolytisches
Verfahren oder durch ein stromfreies Verfahren durchgeführt werden.
Der plattierte Metallfilm hat vorzugsweise eine Dicke von 1 bis
40 μm.
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Der
Polyimidfilm mit der Metallschicht oder der Metalloxidschicht auf
seiner Oberfläche
zeigt eine hohe Hitzebeständigkeit
und eine hohe mechanische Festigkeit. Er nimmt einen Metallfilm
auf seiner Metall- oder Metalloxidschicht auf und hält ihn mit
hoher Bindungsfestigkeit. Daher kann der Polyimidfilm, der die Metall- oder
Metalloxidschicht auf seiner Oberfläche aufweist, gemäß der Erfindung
günstigerweise
als Material zur Herstellung der elektronischen Vorrichtungen, wie
MCM (Multi Chip-Modul) und FPC (flexible bedruckte Leiterplatten)
eingesetzt werden.
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Die
vorliegende Erfindung wird weiterhin anhand der vorliegenden Beispiele
beschrieben.
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Beispiele 1 bis 2
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(1) Dopelösung für die Herstellung
des Polyimidfilms
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In
ein Glas-Reaktionsgefäß mit einem
Volumen von 300 ml, das mit einem Rührer, einem Rohr für die Einführung von
Stickstoffgas und einem Rückflusskondensator
ausgestattet war, wurden 183 g N,N-Dimethylacetamid und 0,1 g einer
Phsophorsäureverbindung
(Separ 365-100, erhältlich
von der Firma Chukyo Oil and Fat Co., Ltd.) eingegeben. Das N,N-Dimethylacetamid
und die Phosphorsäureverbindung
wurden in einem Stickstoffstrom gerührt und zu dem Gemisch wurden
10,81 g (0,10000 mol) p-Phenylendiamin gegeben. Dann wurde das resultierende
Gemisch auf 50°C
erwärmt
um eine homogene Lösung
zu ergeben. Zu der Lösung wurden
portionsweise 29,229 g (0,09935 mol) 3,3',4,4'-Biphenyltetracarbonsäuredianhydrid
gegeben, wobei sorgfältig
darauf geachtet wurde, extreme Hitzeerzeugung zu vermeiden. Nach
beendigter Zugabe wurde das Reaktionsgemisch 5 Stunden lang bei
50°C gerührt. Danach
wurden 0,2381 g (0,00065 mol) 3,3',4,4'-Biphenyltetracarbonsäuredianhydrid
in der resultierenden Lösung
aufgelöst.
Auf diese Weise wurde eine viskose, braun gefärbte Lösung der Polyamidsäure hergestellt,
die eine Viskosität
von ungefähr
1500 Poise (bei 25°C) zeigte.
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(2) Herstellung des Polyimidfilms
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Die
in Stufe (1) erhaltene Lösung
der Polyamidsäure
wurde auf einer Glasplatte ausgebreitet und 10 min lang auf 150°C zur Trockene
erhitzt. Der getrocknete Film aus der Polyamidsäure wurde von der Glasplatte abgetrennt
und auf einem Rahmen fixiert. Auf den fixierten Film aus der Polyamidsäure wurde
eine Aluminiumtriacetylacetonatlösung
(in Toluol) mit der in Tabelle 1 angegebenen Konzentration aufgeschichtet.
Dann wurde der Film 3 min auf 200°C,
3 min lang auf 300°C
und 4 min lang auf 480°C
nacheinander erhitzt, wodurch ein Polyimidfilm mit einer Dicke von
50 μm erhalten
wurde, der einen linearen Ausdehnungskoeffizienten von 1,5 × 10–5 cm/cm/°C im Temperaturbereich
von 250°C
hatte. Der lineare Ausdehnungskoeffizient wurde bei einer Geschwindigkeit
der Temperaturerhöhung
von 10°C/min
gemessen.
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(3) Herstellung der Verbundfolie
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Der
Polyimidfilm wurde auf seiner Oberfläche mit der darauf aufgeschichteten
Aluminiumverbindung gereinigt und dann wurde auf der gereinigten
Oberfläche
eine Kupferschicht mit einer Dicke von 0,2 μm durch Elektronenstrahlabscheidung
bei den folgenden Bedingungen gebildet:
Filmtemperatur: 150°C
Druck:
niedriger als 2 × 10–4 Pa
Reinheit
des Kupfers: 4 N
Abscheidungsgeschwindigkeit: 10–25 A/s
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Auf
die abgeschiedene Kupferschicht wurde ein Kupferfilm mit einer Dicke
von 10 μm
durch elektrolytisches Plattieren aufplattiert, wodurch eine Verbundfolie
erhalten wurde.
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Beispiel 3
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In
der in der gleichen Weise wie bei der in den Beispielen 1 bis 2
hergestellten Lösung
der Polyamidsäure
wurde Aluminium-hydroxid in der in Tabelle 1 angegebenen Menge aufgelöst um eine
homogene Dopelösung
zu erhalten. Die Dopelösung
wurde auf einer Glasplatte ausgebreitet und 10 min lang auf 150°C zur Trockene
erhitzt. Der getrocknete Film aus der Polyamidsäure wurde von der Glasplatte
abgetrennt und auf einem Rahmen befestigt. Der Film wurde dann 3
min lang auf 200°C,
3 min lang auf 300°C
und 4 min lang auf 480°C
der Reihe nach erhitzt, wodurch ein Polyimidfilm erhalten wurde,
der eine Dicke von 50 μm
hatte.
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Der
Polyimidfilm wurde dann in der gleichen Weise wie in den Beispielen
1 bis 2 behandelt, wodurch eine Verbundfolie erhalten wurde.
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Beispiele 4 bis 5
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Ein
trockener Film aus einer Polyamidsäure wurde auf einer Glasplatte
in der gleichen Weise wie in Beispielen 1 bis 2 hergestellt. Der
trockene Film aus der Polyamidsäure
wurde von der Glasplatte abgetrennt und auf einem Rahmen fixiert.
Auf den fixierten Film aus der Polyamidsäure wurde eine Lösung einer
Aluminium-Chelatverbindung (ALCH, erhältlich von der Firma Kawaken
Fine Chemical Co., Ltd., in Dimethylacetamid) mit einer Konzentration
wie in Tabelle 1 angegeben aufgeschichtet. Dann wurde der Film 3
min lang auf 200°C,
3 min lang auf 300°C
und 4 min lang auf 480°C
der Reihe nach erhitzt, wodurch ein Polyimidfilm erhalten wurde,
der eine Dicke von 50 μm
hatte.
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Der
Polyimidfilm wurde dann in der gleichen Weise wie in den Beispielen
1 bis 2 behandelt, wodurch eine Verbundfolie erhalten wurde.
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Beispiel 6
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In
der Polyamidsäurelösung, hergestellt
in der gleichen Weise wie in den Beispielen 1 und 2, wurde Aluminiumhydroxid
in der in Tabelle 1 angegeben Menge aufgelöst, wodurch eine homogene Dopelösung erhalten
wurde. Die Dopelösung
wurde auf einer Glasplatte ausgebreitet und 10 min lang auf 150°C erhitzt.
Der getrocknete Film aus der Polyamidsäure wurde von der Glasplatte
abgetrennt und auf einem Rahmen fixiert. Auf den fixierten Film
aus der Polyamid säure
wurde eine Aluminiumtriacetylacetonatlösung (in Toluol) mit einer Konzentration
gemäß Tabelle
1 aufgeschichtet. Der Film wurde dann 3 min lang auf 200°C, 3 min
lang auf 300°C
und 4 min lang auf 480°C
der Reihe nach erhitzt, wodurch ein Polyimidfilm erhalten wurde,
der eine Dicke von 50 μm
hatte.
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Der
Polyimidfilm wurde dann in der gleichen Weise wie in den Beispielen
1 und 2 behandelt, wodurch ein Verbundfolie erhalten wurde.
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Beispiel 7
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Ein
trockener Film aus einer Polyamidsäure wurde auf einer Glasplatte
in der gleichen Weise in den Beispielen 1 bis 2 hergestellt. Der
trockene Film aus der Polyamidsäure
wurde von der Glasplatte abgetrennt und auf einem Rahmen fixiert.
Auf den fixierten Film aus der Polyamidsäure wurde eine Lösung einer
Aluminium-Chelatverbindung (ALCH, erhältlich von der Firma Kawaken
Fine Chemical Co., Ltd., in Dimethylacetamid) mit der in Tabelle
1 angegebenen Konzentration aufgeschichtet. Der Film wurde dann
3 min lang auf 200°C,
3 min lang auf 300°C
und 4 min lang auf 480°C
der Reihe nach erhitzt, wodurch ein Polyimidfilm mit einer Dicke
von 25 μm
erhalten wurde, der einen linearen Ausdehnungskoeffizienten von
1,2 × 10–5 cm/cm/°C in einem
Temperaturbereich von 50 bis 250°C
zeigte.
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Der
Polyimidfilm wurde dann in der gleichen Weise wie in den Beispielen
1 bis 2 behandelt, wodurch eine Verbundfolie erhalten wurde.
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Vergleichsbeispiel 1
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Die
Verfahrensweise zur Herstellung des Polyimidfilms gemäß den Beispielen
1 bis 2 wurde mit der Ausnahme wiederholt, dass das Beschichten
mit der Aluminiumverbindung weggelassen wurde. Der resultierende
Polyimidfilm mit einer Dicke von 50 μm wurde in der gleichen Weise
wie in den Beispielen 1 bis 2 behandelt, wodurch eine Verbundfolie
erhalten wurde.
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Beurteilung
der Verbundfolie
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- (1) Die resultierende Verbundfolie wurde auf
den Aluminiumgehalt durch ICP-Emission unter den folgenden Bedingungen
analysiert:
Ein Probekörper
(ungefähr
1 g) wurde verbrannt um eine Asche zu ergeben. Die Asche wurde in
einer Säure
aufgelöst.
Die Lösung
wurde durch ein Emissions-Analysegerät (UOP-1 MARK-2, erhältlich von
der Firma Kyoto Koken Co., Ltd.) analysiert.
- (2) Alle in den Beispielen und Vergleichsbeispielen hergestellten
Polyimidfilme hatten eine Zugfestigkeit, eine Dehnung, eine Biegebeständigkeit
und eine elektrisch Isolierungsfähigkeit
fast beim gleichen Niveau wie im Falle der bekannten Polyimidfilme,
die aus einer Kombination von s-BPDa und PPD hergestellt worden
sind.
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Bemerkungen
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- 1) Der Aluminiumgehalt im Falle der Beispiele
1, 2 und 4 bis 7 wurde auf der Oberfläche gemessen, auf die die Aluminiumverbindung
aufgeschichtet worden war. Im Falle von Beispiel 3 wurde der Aluminiumgehalt auf
der Oberfläche
gemessen, die in Kontakt mit der Glasplatte gewesen war.
- 2) Im Falle der Beispiele 4 und 5 erfolgte das Aufschichten
der Lösung
der Aluminiumverbindung durch Eintauchen des Polyimidfilms in der
Lösung
der Aluminiumverbindung.
- 3) Der Polyimidfilm und die aufgeschichteten Metallschichten
der Verbundfolie des Vergleichsbeispiels 1 trennten sich spontan
voneinander, als die Verbundfolie in 2 N Salzsäure eingetaucht wurde.
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Beispiel 8
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Zu
der in der gleichen Weise wie in Beispiel 1 hergestellten Polyamidsäurelösung wurde
1,2-Dimethylimidazol in einer Menge von 3 Gew.-% (bezogen auf die
Menge von Polyamid-Feststoff) gegeben. Die resultierende Polyamidsäure lösung wurde
in der gleichen Weise wie in Beispiel 1 weiter behandelt, wodurch
ein getrockneter Film aus der Polyamidsäure erhalten wurde. Der Film
aus der Polyamidsäure
wurde fixiert und mit einer Xylollösung, enthaltend 0,5% Aluminiumoxidstearat-Trimeres
(Algomer-100S, erhältlich
von der Firma Kawaken Fine Chemicals Co., Ltd.) beschichtet. Dann
wurde der Film in der gleichen Weise wie in Beispiel 1 erhitzt,
wodurch ein Polyimidfilm mit einer Dicke von 50 μm erhalten wurde. Der so hergestellte
Polyimidfilm hatte einen Elastizitätsmodul von 730 kg/mm2 (gemessen gemäß der ASTM D-882), eine Zugfestigkeit
von 35 kg/mm und eine Dehnung von 40%.
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Der
Polyimidfilm wurde auf seiner Oberfläche, die mit der Aluminiumverbindung
beschichtet worden war, gereinigt und auf der gereinigten Oberfläche wurde
durch Elektronenstrahlabscheidung eine Kupferschicht gebildet. Auf
die abgeschiedene Kupferschicht wurde ein Kupferfilm mit einer Dicke
von 10 μm
durch elektrolytisches Plattieren aufplattiert, wodurch eine Verbundfolie
erhalten wurde.
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Die
resultierende Verbundfolie wurde analysiert und in der vorstehend
beschriebenen Art und Weise bewertet. Die Ergebnisse sind in der
Tabelle 2 zusammengestellt.
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Beispiel 9
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Die
Verfahrensweisen des Beispiels 8 wurden mit der Ausnahme wiederholt,
dass die Xylollösung,
enthaltend 0,5% Aluminiumoxidstearat-Trimeres, durch eine Xylollösung, enthaltend
0,05% Aluminiumoxidstearat-Trimeres, ersetzt wurde. Auf diese Weise
wurde ein Polyimidfilm mit fast den gleichen physikalischen Eigenschaften
wie denjenigen des Polyimidfilms des Beispiel 8 erhalten. Der Polyimidfilm
wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel 8 beschrieben weiter
verarbeitet, wodurch eine Verbundfolie hergestellt wurde.
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Die
Verbundfolie wurde in der gleichen Weise analysiert und bewertet.
Die Ergebnisse sind in der Tabelle 2 zusammengestellt.
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Beispiel 10
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Die
Verfahrensweisen des Beispiels 8 wurden mit der Ausnahme wiederholt,
dass die Xylollösung,
enthaltend 0,5% Aluminiumoxidstearat-Trimeres, durch eine 2-Propanollösung, enthaltend
0,5% Aluminiumoxidstearat-Trimeres (Algomer-800A, erhältlich von
der Firma Kawaken Fine Chemical Co., Ltd.) ersetzt wurde, wodurch
ein Polyimidfilm erhalten wurde, der fast die gleichen physikalischen
Eigenschaften wie diejenigen des Polyimidfilms des Beispiels 8 hatte.
Der Polyimidfilm wurde weiter in der gleichen Weise wie in Beispiel
8 bearbeitet, wodurch eine Verbundfolie erhalten wurde.
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Die
Verbundfolie wurde in der gleichen Weise analysiert und die Ergebnisse
sind in der Tabelle 2 zusammengestellt.
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Beispiel 11
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Die
Verfahrensweisen des Beispiels 8 wurden mit der Ausnahme wiederholt,
dass die Xylollösung,
enthaltend 0,5% Aluminiumoxidstearat-Trimeres, durch eine Dimethylacetonlösung, enthaltend
3% Aluminiumethylacetoacetatdiisopropylat (ALCH, erhältlich von
der Firma Kawaken Fine Chemical Co., Ltd.) ersetzt wurde, wodurch
ein Polyimidfilm erhalten wurde, der fast die gleichen physikalischen
Eigenschaften hatte wie diejenigen des Polyimidfilms des Beispiels
8.
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Der
Polyimidfilm wurde auf seiner Oberfläche, die mit der Aluminiumverbindung
beschichtet worden war, gereinigt und auf der gereinigten Oberfläche wurde
durch Zerstäuben
eine Kupferschicht gebildet. Auf die Kupferschicht wurde ein Kupferfilm
mit einer Dicke von 10 μm
durch elektrolytisches Plattieren aufplattiert, wodurch eine Verbundfolie
erhalten wurde.
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Die
Verbundfolie wurde in der gleichen Weise analysiert und bewertet.
Die Ergebnisse sind in der Tabelle 2 zusammengestellt.
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Beispiel 12
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Die
Verfahrensweisen des Beispiels 8 wurden mit der Ausnahme wiederholt,
dass kein 1,2-Dimethylimidazol zugesetzt wurde und dass die Xylollösung, enthaltend
0,5% Aluminiumoxidstearat-Trimeres, durch eine Dimethylacetonlösung, enthaltend
3% Aluminiumethylacetoacetatdiisopropylat, ersetzt wurde, wodurch ein
Polyimidfilm erhalten wurde, der fast die gleichen physikalischen
Eigenschaften hatte wie diejenigen des Polyimidfilms des Beispiels
8. Der Polyimidfilm wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel
11 weiter bearbeitet, wodurch eine Verbundfolie erhalten wurde.
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Die
Verbundfolie wurde in der gleichen Weise analysiert und bewertet
und die erhaltenen Ergebnisse sind in der Tabelle 2 zusammengestellt.
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Bemerkung
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- *: Abziehfestigkeit nach 15stündiger Behandlung mit Wasserdampf
(121°C,
PCT) und danach erfolgendem Eintauchen in eine wässrige Salzsäurelösung
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Es
wurde festgestellt, dass der Oberflächenzustand (Gleichförmigkeit)
des elektrolytisch plattierten Kupferfilms in Beispiel 11 der beste
war.
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Die
Beispiele 8 bis 12 wurden durch einen kontinuierlichen Walzprozess
wiederholt, wobei zufrieden stellende Ergebnisse erhalten wurden.