DE69822925T2 - Elektrischer Steckverbinder mit verbessertem Sicherheitskontakt - Google Patents

Elektrischer Steckverbinder mit verbessertem Sicherheitskontakt Download PDF

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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R13/00Details of coupling devices of the kinds covered by groups H01R12/70 or H01R24/00 - H01R33/00
    • H01R13/40Securing contact members in or to a base or case; Insulating of contact members
    • H01R13/42Securing in a demountable manner
    • H01R13/436Securing a plurality of contact members by one locking piece or operation
    • H01R13/4367Insertion of locking piece from the rear
    • H01R13/4368Insertion of locking piece from the rear comprising a temporary and a final locking position

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  • Connector Housings Or Holding Contact Members (AREA)
  • Details Of Connecting Devices For Male And Female Coupling (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft einen elektrischen Steckverbinder, der aus zwei Teilen gebildet ist, die dazu vorgesehen sind, über ihre jeweiligen Vorderseiten miteinander zusammenzuwirken, wobei jeder der Teile ein Gehäuse und wenigstens einen Kontakt enthält, der einen Halteflansch aufweist und in dem Gehäuse durch einen Isolator gehalten ist, in dem der Kontakt von der Rückseite aus eingesteckt wird und durch den Flansch gehalten ist.
  • Bezüglich des allgemeinen Aufbaus derartiger Steckverbinder sowie ihrer Kontakte, die beispielsweise unmittelbar an den Enden der zu verbindenden Leiter befestigt sein können, ist es möglich, sich beispielsweise auf die Druckschriften FR-A-2 115 556 sowie FR-A-2 575 912 zu beziehen.
  • Ein bei derartigen Steckverbindern auftretendes Problem betrifft die Sicherstellung, dass die Kontakte in den Teilen der Steckverbinder korrekt eingesteckt sind. Trotz all möglicher auf den Durchgang ausgelegter Kontrollen hat es sich nämlich erwiesen, dass bei derartigen Steckverbindern noch immer schlechte Verbindungen vorhanden sind, die im Wesentlichen daher rühren, dass die Kontakte unvollständig eingesteckt sind, was im Betrieb unter der Wirkung von Erschütterungen dazu führt, dass sich mikrofeine Unterbrechungen in Form von Zufallsfehlern bilden, deren Lokalisierung äußerst schwierig ist.
  • Dies ist der Grund, weshalb die vorliegende Erfindung zum Ziel hat, einen elektrischen Steckverbinder zu schaf fen, der bei einfachem Aufbau durch eine besondere Gestaltung des Verbinders eine erhöhte Sicherheit in Bezug auf eine korrekte Steckanordnung der Kontakte in den Teilen des Steckverbinders und aus diesem Grund eine deutlich verbesserte Kontaktsicherheit bietet.
  • Der elektrische Steckverbinder gemäß der Erfindung, wie sie durch den Patentanspruch 1 definiert ist, ist aus zwei Teilen gebildet, die dazu vorgesehen sind, über ihre jeweiligen Vorderseiten miteinander zusammenzuwirken, wobei jedes Teil ein Gehäuse und wenigstens einen Kontakt enthält, der einen Halteflansch aufweist und in dem Gehäuse durch einen Isolator gehalten ist, in dem der Kontakt von der Rückseite aus eingesteckt und durch den Flansch gehalten ist. Der Isolator ist quer zur Einsteckrichtung des Kontaktes in ein Vorderteil und ein Hinterteil geteilt ausgebildet, die Positionierungsmittel aufweisen, die es ermöglichen, diese in einer ersten wechselseitigen Stellung, in der sie voneinander beabstandet angeordnet sind, sowie in einer zweiten wechselseitigen Stellung zu halten, in der sie einander angenähert sind. Das Hinterteil weist für jeden Kontakt Rückhaltemittel auf, die einen Durchgang des Flansches des Kontaktes zulassen, indem sie eine elastische Verformung erfahren, wenn der Flansch an ihnen vorbeikommt. Das Vorderteil weist für jeden Kontakt Verriegelungsmittel auf, die derart eingerichtet sind, um
    • a) in der ersten Position nicht auf die Rückhaltemittel des Hinterteils einzuwirken, und
    • b) mit den Rückhaltemitteln des Hinterteils zusammenzuwirken, um
    • b1) einen Übergang von der ersten Position zu der zweiten Position zu verhindern, wenn der Halteflansch eines Kontaktes die Rückhaltemittel des Hinterteils nur teilweise überwunden hat, und
    • b2) zu verhindern, dass ein Halteflansch eines Kontaktes die Rückhaltemittel des Hinterteils in der zweiten Stellung überwindet.
  • Um erfindungsgemäß das Einstecken der Kontakte in die Teile des Steckverbinders zu ermöglichen, müssen sich die beiden Teile des Isolators notwendigerweise in der ersten Stellung befinden, weil nur in dieser Stellung die an dem Hinterteil vorgesehenen Rückhaltemittel den Durchgang des Halteflansches jedes Kontaktes ermöglichen. Nachdem die Überwindung der Rückhaltemittel durch den Halteflansch eine elastische Verformung der Haltemittel nach sich zieht, ist der Überwindungsvorgang durch die Bedienperson deutlich spürbar. Erst danach, zu einem zweiten Zeitpunkt, überführt die Bedienperson die beiden Teile des Isolators in die zweite Position, wobei dieser Übergang von der ersten in die zweite Position nur unter einer Bedingung möglich ist, dass die Halteflansche die Rückhaltemittel vollständig überwunden haben.
  • Vorzugsweise weisen die Rückhaltemittel an dem Hinterteil des Isolators für jeden Kontakt ein Durchgangsloch für den Kontakt mit seinem Halteflansch und wenigstens einen elastischen Zapfen, der von dem Loch in Richtung auf das Vorderteil derart ragt, dass der Zapfen beim Durchführen des Halteflansches einer federnden Durchbiegung ausgesetzt wird. Die Verriegelungsmittel an dem Vorderteil des Isolators weisen für jeden Kontakt in dem Teil ein Loch, um den vor dem Halteflansch angeordneten Abschnitt des Kontaktes aufzunehmen, und hinter diesem Loch eine Aufnahme auf, die derart eingerichtet ist,
    • a) um lediglich den Zapfen aufnehmen zu können, wenn der Zapfen nicht durch den Halteflansch eines Kontaktes verformt ist, und
    • b) um den Zapfen in einem nicht verformten Zustand ortsfest festzusetzen, wenn er dort eingeführt ist.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform weisen die Haltemittel an dem Hinterteil des Isolators für jeden Kontakt mehrere Zapfen auf, die nach Art von Zipfeln über einem Kreis verteilt angeordnet sind, während die Aufnahme in dem Vorderteil des Isolators durch eine kreisringförmige Aussparung gebildet ist, die die Zapfen aufnehmen kann.
  • Vorzugsweise geht die Aufnahme in das Loch, das den vor dem Halteflansch liegenden Abschnitt des Kontaktes aufnimmt, über eine Schulter über, die als Wiederlager zur Begrenzung der Einstecktiefe des Kontaktes dient.
  • Die die Rückhaltemittel bildenden Zapfen können vorteilhafterweise in Richtung auf ihre freien Enden zusammenlaufen und eine innere Nocke zwischen ihrer Stelle zum Anschluss in dem Durchgangsloch des hinteren Teiles des Isolators und ihrem freien Ende aufweisen. Diese Nocke bildet eine harte Stelle, die durch die Bedienperson beim Einstecken deutlich spürbar ist.
  • Die Mittel zur Positionierung der beiden Teile des Isolators in Bezug aufeinander in der ersten und in der zweiten wechselseitigen Stellung können vorzugsweise Einrastmittel enthalten, die mit den genannten Teilen in einem einzigen Stück verwirklicht sind.
  • Die Positionierungsmittel können insbesondere an einem der Teile des Isolators eine vorspringende Klaue, die in Richtung des anderen Teils vorragt und an ihrem freien Ende einen Zahn trägt, sowie an dem anderen Keil zwei transversale Einschnitte aufweisen, die derart voneinander beabstandet angeordnet sind, um unter einer Durchbiegung der Klaue ein Einrasten des Zahns der Letzteren in dem einen und dem anderen Einschnitt zu ermöglichen.
  • Die besagte Klaue kann vorzugsweise an einem der Teile des Isolators auf eine derartige Weise geformt sein, um nach außen und in eine derartige Stellung auszuweichen, dass diese Durchbiegung durch das Gehäuse verhindert wird, wenn die beiden Teile des Isolators in dem Gehäuse eingebaut sind.
  • Indem auf die beigefügten Zeichnungen Bezug genommen wird, ist nachfolgend in größerem Detail eine Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Steckverbinders lediglich zur Veranschaulichung und nicht zur Beschränkung des Schutzbereiches beschrieben; in den Zeichnungen zeigen:
  • 1 einen axialen Längsschnitt durch einen Steckverbinder gemäß der Erfindung, in einer Stellung, in der beide Teile des Steckverbinders miteinander verrastet sind;
  • 2 und 3 Perspektivansichten der beiden Teile des Isolators von jedem der beiden Teile des Steckverbinders ohne die Gehäuseteile und ohne die Kontakte;
  • 4 einen axialen Längsschnitt durch die beiden Teile des Isolators der beiden Teile des Steckverbinders, wobei sich die Hinterteile des Isolators in einer zurückversetzten Stellung befinden und die Halteflansche der Kontakte die Rückhaltezapfen noch nicht überwunden haben;
  • 5 einen der 4 entsprechenden Längsschnitt, nachdem die Rückhaltezapfen durch die Halteflansche der Kontakte überwunden worden sind; und
  • 6 eine den 4 und 5 entsprechende Schnittdarstellung, wobei sich die Hinterteile des Isolators in einer vorgeschobenen Position befinden.
  • Der Steckverbinder, wie er in der 1 veranschaulicht ist, weist ein erstes Teil 1 sowie ein zweites Teil 2 auf, wobei das erste Teil 1 hier durch ein ortsfestes Teil gebildet ist, das Steckbuchsen oder weibliche Kontakte 3 aufweist, und das zweite Teil 2 durch ein bewegbares Teil gebildet ist, das Kontaktstifte oder männliche Kontakte 4 trägt.
  • Das erste Teil 1 weit ein Gehäuse 5 auf, in dem die Kontakte 3 durch einen Isolator gehalten sind, der aus einem Vorderteil 6 und einem Hinterteil 7 zusammengesetzt ist.
  • Auf entsprechende Weise weist das zweite Teil 2 ein Gehäuse 8 auf, in dem die Kontakte 4 durch einen Isolator gehalten sind, der sich aus einem Vorderteil 9 und einem Hinterteil 10 zusammensetzt. Das Gehäuse 8 trägt im Übrigen einen Verriegelungsring 11, der es ermöglicht, die beiden Gehäuse 5 und 8 in einer verbundenen Stellung der beiden Steckverbinderteile 1 und 2 miteinander zu verriegeln. Diese Verriegelung ist nicht Gegenstand der vorliegenden Erfindung und ist nicht näher beschrieben.
  • Wie aus den 2 und 3 ersichtlich, sind die beiden Teile 6, 7 und 9, 10 des Isolators der beiden Steckverbinderteile 1 und 2 für einen runden Steckverbinder mit zwei Kontakten vorgesehen.
  • Die beiden Isolatorteile 6, 7 des Steckverbinderteils 1 unterscheiden sich von den beiden Isolatorteilen 9, 10 des Steckverbinderteils 2 im Wesentlichen durch die Länge der Vorderteile 6, 9 und durch die Abmessungen von in diesen Teilen 6, 9 vorgesehenen Löchern zur Aufnahme einerseits der weiblichen Kontakte 3 und andererseits der männlichen Kontakte 4. Abgesehen von diesen Unterschieden ist der allgemeine Aufbau der Teile 6 und 9, 10 einerseits und 7 und 10 andererseits gleich, ebenso wie die Art und Weise, in der diese Teile miteinander, mit den Kontakten 3, 4 und mit den Gehäuseteilen 5 und 8 zusammenwirken. Aus diesem Grund ist die nachfolgende Beschreibung allein in Bezug auf das Steckverbinderteil 1, d. h. für die Teile 3, 5, 6 und 7, angegeben, wenngleich diese Beschreibung in gleicher Weise auch für das Steckverbinderteil 2, d. h. die Teile 4, 8, 9 bzw. 10, gilt.
  • Der Kontakt 3 weist in dem Steckverbinderteil 1 für seinen Halt einen Halteflansch 12 auf, mit Hilfe dessen der Kontakt 3 in axialer Richtung in Bezug auf die beiden Teile 6 und 7 positioniert ist.
  • Das Vorderteil 6 weist für jeden Kontakt 3 ein axiales Loch 13 auf, das den Abschnitt des Kontaktes 3 aufnimmt, der vor dem Flansch 12 angeordnet ist, wobei dieses Loch 13 hinten über eine Schulter 14 in eine konische Erweiterung 15 übergeht. An der Außenseite weist das Vorderteil 6 einen zylindrischen vorderen Abschnitt 16 auf, dem sich nach hinten über eine Schulter 17 ein zylindrischer Abschnitt 18 mit vergrößertem Durchmesser anschließt, der drei Nocken 19 trägt, die um 120° voneinander beabstandet verteilt angeordnet sind. An der Stelle der Nocken 19 ragen drei vorstehende Klauen nach hinten vor, wobei jede dieser Klauen 19 an ihrem freien Ende einen inneren Zahn 21 trägt, der eine trapezförmige Gestalt aufweist.
  • Das Hinterteil 7 weist für jeden Kontakt 3 ein zylindrisches Durchgangsloch 22 auf, das über vier vorstehende Zapfen 23 nach vorne verlängert ist. Der Durchmesser des Lochs 22 ist geringfügig größer als der Durchmesser des Flansches 12 der Kontakte 3, und die Zapfen 23 laufen derart zusammen, dass der gegenseitige Abstand der gegenüberliegenden Zapfen 23 an den freien Enden der Letzteren im Wesentlichen dem Durchmesser des Abschnitts des Kontaktes 3 entspricht, der hinter dem Flansch 12 angeordnet ist. Jeder Zapfen weist darüber hinaus auf der Innenseite einen Nocken 24 zwischen seinem Anschluss an das Hinterteil 7 und seinem freien Ende auf.
  • Auf der Außenseite weist das Hinterteil 7 eine zylindrische seitliche Fläche auf, die den gleichen Durchmesser wie der Abschnitt 18 des Vorderteils 6 hat, jedoch mit drei Aussparungen 25 versehen ist, die den drei Klauen 20 des Vorderteils 6 entsprechen und eine Rastkerbe 26, deren Profil der Form des Zahns 21 entspricht, sowie eine hintere Flanke 27 bilden.
  • Darüber hinaus weist das Hinterteil 7 auf seiner seitlichen Außenfläche an drei in Bezug auf die Aussparungen 25 versetzten Stellen 3 Blockier- oder Sperrlaschen 28 auf, die einseitig eingespannt nach hinten vorragen und eine äußere Schulter 29 aufweisen, mit deren Hilfe die Laschen 28 in eine Nut 30 des Gehäuses 5 in der Stellung gemäß der 1 eingreifen können, wobei in dieser Stellung der zylindrische Abschnitt 16 des Vorderteils 6 mit einem Boden in dem vorderen zylindrischen Abschnitt 31 des Gehäuses 5 in Verbindung steht, während seine Schulter 17 an einer Schulter 32 des Gehäuses 5 anliegt.
  • Indem auf die 46 Bezug genommen wird, sind nachfolgend die unterschiedlichen Stufen bei der Einsteckung der Kontakte 3 in das Steckverbinderteil 1 beschrieben (das Einstecken der Kontakte 4 in das Steckverbinderteil 2 erfolgt auf die gleiche Weise), wobei lediglich die beiden Teile des Isolators der zwei Steckverbinderteile 1 und 2 in diesen Figuren veranschaulicht sind.
  • Vor dem Einstecken der Kontakte 3 sind die beiden Teile 6 und 7 des Isolators voneinander getrennt, wobei diese Trennstellung durch die Verrastung des Zahns 21 der Klauen 20 des Teils 6 in der Kerbe 26 der Einschnitte 25 des Teils 7 festgelegt ist. In dieser Stellung sind die Zapfen 23 im Abstand zu der Aufnahme 15 angeordnet. Die Kontakte 3 können von der Rückseite aus durch die Löcher 22 des Hinterteils 7 hindurch eingebracht werden, bis die Flansche 12 gegen die Nocken 24 der Zapfen 23 in Anlage kommen (4), die eine harte, deutlich spürbare Stelle bilden.
  • Nachdem diese harte Stelle durch Anwendung einer erhöhten Druckkraft auf die Kontakte 3 überwunden worden ist, kann das Einstecken der Letzteren unter einer elastischen Aufweitung der Zapfen 23 durch die Flansche 12 fortgesetzt werden, bis die Flansche 12 gegen die Schultern 14 am Boden der Aufnahme 15 in Anlage kommen, also gegen die Schultern, die beim Einstecken das Wiederlager für die Kontakte 3 bilden (5).
  • Durch Anwenden einer Druckkraft auf das Teil 7 in Richtung des Teils 6 im Sinne ihrer gegenseitigen Annäherung ist es anschließend möglich, unter Durchfederung der Klauen 20 nach außen die Zähne 21 mit den Kerben 26 außer Eingriff zu bringen und die beiden Teile 6, 7 in die wechselseitige Stellung gemäß 6 zu bringen, in der die beiden Teile einander angenähert und durch Einrasten der Zähne 21 hinter den Schultern 27 gehalten sind. Während dieser Annäherungsbewegung der Teile 6, 7 werden die Zapfen 23 in den Aufnahmeraum 15, hinter den Flanschen 12 der Kontakte 3, eingedrückt, was dazu führt, dass die Flansche 12 zwischen den Schultern 14 und den freien Enden der Zapfen 23 eingeschlossen werden. In dieser Stellung sind die Letztgenannten durch die Aufnahme 15 blockiert, die sie umgibt (vgl. 1) und an einem seitlichen Ausweichen hindert, um den Durchgang eines Flansches 12 zu ermöglichen.
  • Es sollte betont werden, dass für den Fall, dass in der Stellung der Teile 6, 7 gemäß 5 aus irgend einem Grund ein Kontakt 3 nicht derart ausreichend eingesteckt wäre, dass sein Flansch 12 die freien Enden der Zapfen 23 überwunden hätte, sein Flansch 12 zwischen den Zapfen 23 festgesetzt liegen und die Letzteren gespreizt halten würde; die beiden Teile 6 und 7 könnten also dadurch nicht in die angenäherte Stellung gemäß 6 gebracht werden, weil die gespreizten Zapfen 23 nicht in die Aufnahme 15 eingeführt werden können. Die Bedienperson wäre somit über diese Situation mit Sicherheit verständigt und könnte das Notwendige unternehmen, um dem abzuhelfen.
  • Erst wenn die beiden Teile 6, 7 des Isolators in die gegenseitig angenäherte Stellung gemäß 6 gebracht worden sind, wird die die beiden Teile 6, 7 sowie die Kontakte 3 enthaltende Einheit in das Gehäuse 5 eingeführt und in dem Letzteren mittels der Laschen 28 gesichert, wie dies in der 1 veranschaulicht ist.
  • Nachdem die gleichen Arbeitsgänge, wie sie im Zusammenhang mit dem Steckverbinderteil 1 beschrieben worden sind, auch an dem Steckverbinderteil 2 durchgeführt worden sind, können die beiden Steckverbinderteile 1 und 2 miteinander gekuppelt und in dem gekuppelten Zustand mit Hilfe des Ringes 11 verriegelt werden, wie in der 1 veranschaulicht.
  • Es versteht sich, dass die veranschaulichte und beschriebene Ausführungsform lediglich zur beispielhaften Unterrichtung angegeben worden ist und den Schutzbereich nicht einschränken soll und dass zahlreiche Modifikationen und Veränderungen im Rahmen der Erfindung möglich sind. So könnte das Steckverbinderteil 1 beispielsweise männliche Kontakte statt weiblicher Kontakte oder sowohl männliche Kontakte als auch weibliche Kontakte enthalten, während das andere Steckverbinderteil 2 komplementäre Kontakte enthalten würde. Der Steckverbinder könnte außerdem keine runde Gestalt haben, und die Anzahl der Kontakte könnte unterschiedlich, von zwei verschieden sein.
  • Während aus den 2 und 3 im Besonderen Unverwechselbarkeitsmittel erkennbar sind, die an den Teilen 6, 7 und 9, 10 des Isolators der beiden Teile des Steckverbinders vorgesehen sind, sind diese Mittel insofern nicht näher beschrieben, als sie für sich nicht Gegenstand der vorliegenden Erfindung bilden.
  • Es sind auch weitere Ausführungsformen möglich, was die Mittel zur gegenseitigen Positionierung der beiden Teile des Isolators eines jeden Teils des Steckverbinders anbetrifft, und die Zapfen 23 wie auch die Aufnahme 15, die diese Zapfen zu deren Blockierung aufnimmt, könnten durch andere Rückhaltemittel für die Flansche 12 der Kontakte und durch andere Mittel zur Festsetzung oder Blockierung dieser Rückhaltemittel ersetzt werden.
  • Ein wesentlicher Vorteil der veranschaulichten und beschriebenen Ausführungsform besteht darin, dass alle Teile des Verbinders und insbesondere die beiden Teile 6, 7 und 9, 10 eines jeden Steckverbinderteils 1, 2 aus Kunststoff durch einfache Formung gefertigt werden können, ohne dass eine Nachbearbeitung erforderlich ist. Jede Steckverbinderhälfte setzt sich somit aus einer minimalen Anzahl von einfach herstellbaren Teilen zusammen, was die Kosten des Steckverbinders in seiner Gesamtheit reduziert.

Claims (7)

  1. Elektrischer Steckverbinder, bestehend aus zwei Steckerteilen (1, 2), die jeweils einen Isolator umfassen (5, 6, 7; 8, 9, 10), in den mindestens ein elektrischer Kontakt (3, 4), der einen Halteflansch (12) aufweist, von der Rückseite eingesteckt und im Bereich seines Flansches festgehalten ist, wobei der Isolator jedes Steckerteils (1, 2) quer zur Steckrichtung der Kontakte in ein Hinterteil (7, 10) und ein Vorderteil (6, 9) geteilt ist, die Positionierungsmittel (21, 27) aufweisen, die ermöglichen, die Teile in einer gegenseitigen Stellung zu halten, in der sie einander angenähert sind, wobei das Hinterteil für jeden Kontakt ein Rückhaltemittel aufweist, das mehrere vorspringende Zapfen (23) aufweist, die wie Zipfel in Richtung des Vorderteils vorragen, und zwar derart, dass sie durch elastische Verformung beim Durchgang des Flansches eines Kontaktes ausweichen, während das Vorderteil für jeden Kontakt ein Verriegelungsmittel zum Festsetzen des Rückhaltemittels in der gegenseitig angenäherten Stellung aufweist und eine Aufnahme (15) umfasst, die derart angepasst ist, dass die Zapfen nicht ausweichen können, wenn sie in der Aufnahme in der wechselseitig angenäherten Stellung eingeführt sind, wobei die Aufnahme auf der von dem Hinterteil entfernten Seite in einem Absatz (14) endet, der als Begrenzungsanschlag für die Stecktiefe der Kontakte dient, dadurch gekennzeichnet, dass das Hinterteil (7, 10) und das Vorderteil (6, 9), die zusammen einen Isolator bilden, der für den Einbau in ein Gehäuse (5, 8) eines jeden Steckverbinderteils (1, 2) bestimmt ist, zugleich Positionierungsmittel (21, 27), um sie in der gegenseitig angenäherten Stellung zu halten, wie auch Positionierungsmittel (21, 26) aufweisen, um sie in einer gegenseitigen Stellung zu halten, in der die beiden Teile (6, 9; 7, 10) im Abstand zueinander angeordnet sind, wobei die Positionierungsmittel (21; 26, 27), die Zapfen (23) und die Aufnahmen (15) so aneinander angepasst sind, dass a) in der gegenseitig beabstandeten Stellung der beiden Isolierteile die Aufnahmen nicht mit den Zapfen zusammenwirken und dem Ausweichen der besagten Zapfen durch elastische Verformung beim Durchgang des Flansches eines Kontaktes nicht entgegenwirken und b) sie in der gegenseitig angenäherten Stellung der beiden Isolierteile mit den besagten Zapfen zusammenwirken, um b1) nicht nur zu verhindern, dass der Flansch eines Kontaktes die Zapfen in der gegenseitig angenäherten Stellung überwindet, sondern auch b2) den Übergang von der gegenseitig beabstandeten Stellung zu der gegenseitig angenäherten Stellung zu verhindern, wenn ein Flansch eines Kontaktes die Zapfen nur teilweise überwunden hat.
  2. Steckverbinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Zapfen (23) auf der Innenseite zwischen seinem Anschluss an das Hinterteil und seinem freien Ende eine Nocke (24) aufweist.
  3. Steckverbinder nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Positionierungsmittel an den beiden Teilen (6, 7; 9, 10) des Isolators Einrastvorrichtungen aufweisen, die mit den beiden Teilen aus ei nem einzigen Stück bestehen.
  4. Steckverbinder nach Anspruch 3, dadur ch gekennzeichnet, dass die Einrastvorrichtungen an einem Teil eine vorspringende Klaue (20), die in Richtung des anderen Teils derart vorragt, dass sie elastisch nachgeben kann, wobei diese Klaue an ihrem freien Ende einen Zahn aufweist, und an dem anderen Teil zwei transversale Einschnitte (26, 27) aufweisen, die so voneinander entfernt sind, dass das Einrasten des besagten Zahnes in den einen und anderen Einschnitt möglich ist.
  5. Steckverbinder nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Klaue (20) auf einer der beiden Seiten derart geformt ist, dass sie sich nach außen durchbiegt, und zwar in eine derartige Stellung, dass die Durchbiegung durch das Gehäuse (5, 8) verhindert wird, wenn die beiden Teile in dem Gehäuse montiert sind.
  6. Steckverbinder nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel (28) zur Blockierung der beiden Teile (6, 7; 9, 10) des Isolators in dem Gehäuse (5, 8) in der zweiten Stellung auf einem der Teile ausgebildet sind.
  7. Steckverbinder nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Teile (6, 7; 9, 10) des Isolators gemeinsam mit den Positionierungs-, Rückhalte-, Verriegelungs- und Blockiermitteln aus Kunststoff geformt sind, ohne Nachbearbeitung zu erfordern.
DE69822925T 1997-06-10 1998-06-04 Elektrischer Steckverbinder mit verbessertem Sicherheitskontakt Expired - Lifetime DE69822925T2 (de)

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