DE69817023T2 - Behälter aus thermoplastischem kunststoff mit blütenförmigem boden - Google Patents

Behälter aus thermoplastischem kunststoff mit blütenförmigem boden Download PDF

Info

Publication number
DE69817023T2
DE69817023T2 DE69817023T DE69817023T DE69817023T2 DE 69817023 T2 DE69817023 T2 DE 69817023T2 DE 69817023 T DE69817023 T DE 69817023T DE 69817023 T DE69817023 T DE 69817023T DE 69817023 T2 DE69817023 T2 DE 69817023T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wall
transition
hemispherical
feet
container
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE69817023T
Other languages
English (en)
Other versions
DE69817023D1 (de
Inventor
Vincent Boîte postale 204 LE GUEN
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sidel SA
Original Assignee
Sidel SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sidel SA filed Critical Sidel SA
Application granted granted Critical
Publication of DE69817023D1 publication Critical patent/DE69817023D1/de
Publication of DE69817023T2 publication Critical patent/DE69817023T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D1/00Rigid or semi-rigid containers having bodies formed in one piece, e.g. by casting metallic material, by moulding plastics, by blowing vitreous material, by throwing ceramic material, by moulding pulped fibrous material or by deep-drawing operations performed on sheet material
    • B65D1/02Bottles or similar containers with necks or like restricted apertures, designed for pouring contents
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D1/00Rigid or semi-rigid containers having bodies formed in one piece, e.g. by casting metallic material, by moulding plastics, by blowing vitreous material, by throwing ceramic material, by moulding pulped fibrous material or by deep-drawing operations performed on sheet material
    • B65D1/02Bottles or similar containers with necks or like restricted apertures, designed for pouring contents
    • B65D1/0223Bottles or similar containers with necks or like restricted apertures, designed for pouring contents characterised by shape
    • B65D1/0261Bottom construction
    • B65D1/0284Bottom construction having a discontinuous contact surface, e.g. discrete feet

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Containers Having Bodies Formed In One Piece (AREA)
  • Table Devices Or Equipment (AREA)
  • Packging For Living Organisms, Food Or Medicinal Products That Are Sensitive To Environmental Conditiond (AREA)
  • Containers And Packaging Bodies Having A Special Means To Remove Contents (AREA)
  • Cultivation Receptacles Or Flower-Pots, Or Pots For Seedlings (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft Verbesserungen für Behälter mit "blattartigem" Boden, wie beispielsweise Flaschen, Töpfe oder jeden anderen Behälter, der einen derartigen Boden aufweist und entweder durch Blasformen oder Ziehen und dann Blasformen einer injizierten Vorform aus thermoplastischem Material (Injektions-Blasformen) oder durch Extrusion und dann Blasformen eines Rohlings (Extrusions-Blasformen) hergestellt wird. Die Erfindung betrifft insbesondere Verbesserungen solcher Arten von Böden.
  • Es ist jetzt seit zahlreichen Jahren bekannt, Behälter mit der oben genannten Art von Boden herzustellen. Das Patent US-A-4.249.667 weist eine solche Art von Behälter auf. Bisher wurden verschiedene Arten von thermoplastischen Materialien verwendet: nennen lässt sich beispielsweise Poläthylenterephtalat (PET), Polyäthylennaphtalat (PEN), Polyacrylnitril (PAN) und verschiedene weitere Materialien; es ist zudem bekannt, diese Materialien entweder allein oder miteinander gemischt oder mit verschiedenen Additiven (Bindemitteln, Farbstoffen) oder auch in übereinanderliegenden Schichten zu verwenden.
  • Ein bekanntes Problem der Behälter aus thermoplastischem Material ist unabhängig von ihrer Herstellungsart und dem Inhalt, den sie aufnehmen müssen, die mechanische Festigkeit ihres Bodens: dieser letztere hat die Neigung schadhaft zu werden, sich zu verformen oder zu bersten, wenn der volle Behälter stürzt oder einem inneren Überdruck unterliegt. Diese Besonderheit rührt von den Herstellungssverfahren selbst her, die darin bestehen, dass das Material in dem Bodenbereich weniger gestreckt wird als in den anderen Bereichen des Behälters. Es ist in der Tat bekannt, dass je mehr das Material beim Blasformen gestreckt wird, es um so widerstandsfähiger wird. Die Streckung (oder das Blasformen) induziert eine Modifikation der Kristallinität des Materials: ein nach der Injektion oder Extrusion nicht gestreckter Bereich bleibt amorph, während ein gestreckter Bereich um so kristalliner und folglich widerstandsfähiger wird, je erheblicher die Streckung ist.
  • Nun weisen aber die bei den Injektions-Blasform-Verfahren verwendeten Vorformen ebenso wie die bei den Extrusions-Blasform-Verfahren verwendeten Rohlinge die Form von Rohren auf, die blasgeformt oder gestreckt und dann blasgeformt werden.
  • Die Längsachse der Vorform oder des Rohlings entspricht derjenigen des endgültigen Behälters: daraus ergibt sich, dass bei der eventuellen Streckung wie beim Blasformen die Streckung des Materials in der Mitte des Bodens Null oder quasi Null ist und in dem Maße zunimmt wie man sich der Wand des Behälters nähert.
  • Es wurde ins Auge gefasst, diese Nachteile zu beseitigen, indem Behälter mit dickem Boden und damit einer erheblichen Materialmenge am Boden hergestellt wurden.
  • Diese Lösung ist aus zumindest zwei Gründen nicht zufriedenstellend:
    • – zunächst sind die erhaltenen Behälter ziemlich unästhetisch und damit schwierig zu bewerben;
    • – schließlich besitzen diese Behälter wegen der erheblichen Materialmenge auf Höhe ihres Bodens einen hohen Gestehungspreis, denn die Kosten des Materials sind das vorherrschende Element in dem Gestehungspreis.
  • Es wurde daher ins Auge gefasst, die Böden der Behälter leichter zu machen, um ihnen eine akzeptable Ästhetik zu verleihen und den Gestehungspreis zu reduzieren.
  • Daher wurde ins Auge gefasst, Behälter mit blattartigen Böden herzustellen.
  • Diese Behälterart umfasst einen zylindrischen Teil, der den Körper des Behälters bildet, und an seinem unteren Teil eine Bodenwand von im Großen und Ganzen nach außen konvexer Form, von der Füße ausgehen (typischerweise 4 bis 6), die durch Ausbuchtungen gebildet werden, die regelmäßig auf dem Boden verteilt und paarweise durch einen Teil der konvexen Bodenwand getrennt sind.
  • Der Boden ist so ausgebildet, dass, wenn ein leerer Behälter aufrecht steht, eine ausreichende Bodenfreiheit zwischen dem Mittelteil der konvexen Wand und der Auflagefläche der Basis der Füße vorhanden ist. Die Bodenfreiheit ist dergestalt, dass, wenn der volle Behälter sich verformt, sei es wegen der Masse seines Inhalts, sei es wegen des in dem Behälter herrschenden Innendrucks (wenn dieser letztere zum Beispiel eine gefüllte Flasche mit einem kohlensäurehaltigen Getränk ist), er stabil bleibt, selbst wenn der Mittelteil sich bei der Verformung der Auflagefläche nähert.
  • Aber die bekannten blattartigen Böden weisen bisher den Nachteil auf, dass sie unter der Wirkung des Innendrucks, der in dem Behälter existieren kann, gelegentlich bersten. Dies ist eine Folge der Form des konvexen Teils und/oder des Anschlusses der Füße an diesen letzten und an die Zylinderwand des Behälters.
  • Der konvexe Teil weist so in bestimmten Fällen Variationen oder Umkehrungen des Krümmung zwischen seinem Übergang an die Wand des Behälters und seines Mittelpunkts auf:
    • – beispielsweise kann der Mittelbereich des konvexen Teils ein kreisförmiges, ebenes Plättchen sein: in einem solchen Fall hat dieser Bereich unter der Wirkung des Innendrucks manchmal die Tendenz, sich zu deformieren und vom Behälter nach unten geschoben zu werden, so dass Mikrorisse in diesem Bereich auftreten oder sich das Plättchen auch vom Rest des Bodens ablöst;
    • – der Mittelbereich des Teils von im Großen und Ganzen konvexer Form kann beispielsweise auch die Form einer nach außen gewandten Kuppe aufweisen: die periphere Grenze des Mittelteils bildet einen Bruchbereich.
  • Ein weiteres Problem ist, dass bei den bekannten Strukturen mit blattartigen Böden die Höhe des Bodens und damit der Füße proportional zum Durchmesser zunehmen muss.
  • Daraus ergibt sich, dass bei Behältern mit erheblichem Durchmesser aber geringer Höhe, die Füße ziemlich plump sind.
  • Aufgabe der Erfindung ist es daher, die oben genannten Nachteile zu beseitigen, und ihr Gegenstand ist ein Behälter mit einem widerstandsfähigen blattartigen Boden, dessen Proportionen unter allen Umständen akzeptabel bleiben.
  • Erfindungsgemäß ist ein Behälter mit einer im Wesentlichen zylindrischen Wand und einem blattartigen Boden, der eine Fortsetzung dieser Wand bildet, wobei der Boden eine Wand von nach außen konvexen allgemeinen Form bildet, aus der zumindest drei Füße treten, die durch gleichmäßig verteilte und paarweise durch einen Teil der konvexen Bodenwand getrennt Ausstülpungen gebildet werden, wobei die Bodenwand halbkugelig ist, mit Ausnahme eines peripheren Bereichs für den Übergang zur Zylinderwand, dadurch gekennzeichnet, dass der Übergangsbereich randständig ist und eine Kurve mit einem Wendepunkt aufweist, so dass der Übergang zwischen der Bodenwand und dem peripheren Randbereich sowie der Übergang zwischen der Zylinderwand und dem peripheren Randbereich auf quasi tangentiale Weise erfolgt und dass das obere Ende jedes Fußes an die Zylinderwand anschließt.
  • Ein die oben genannten Merkmale aufweisender Behälter löst die Gesamtheit der angesprochenen Probleme.
  • Er ist widerstandsfähig, weil das Vorhandensein einer halbkugelförmigen Wand es einerseits gestattet, die Belastungen aufgrund des inneren Überdrucks oder der Masse des Inhalts zu verteilen. Es existieren daher keine bevorzugten Zonen mehr, in denen Risskeime auftreten können.
  • Andererseits ist der randständige Übergangsbereich selber im Stande, sich unter der Wirkung der Belastungen zu verformen, wodurch die Belastungen, denen die halbkugelförmige Wand unterliegt um so mehr verringert werden. Der Zustand und die Krümmung des Randbereichs sind indessen dergestalt, dass die Verformung begrenzt ist und Bruchrisiken nicht existieren: in dem Randbereich wird das Material nämlich stark gestreckt und damit ist die mechanische Widerstandsfähigkeit erhöht; darüber hinaus gestattet die Form ihrer Krümmung (mit Wendepunkt) es ihr, sich zu verformen, ohne dass das Material sich weiter streckt; zudem verhindert der an der peripheren Wand einerseits und dem halbkugelförmigen Teil andererseits quasi tangentiale Übergang das Auftreten von Bruch oder Rissbereichen; da schliesslich das obere Ende jedes Fußes in die periphere Wand übergeht, tritt zwischen den oberen Enden zweier benachbarter Füße und dem Randbereich mit Wendepunkt, der zwischen den Füßen liegt, eine mechanische Reaktionkraft auf, die die Verformung des Randbereichs unter der Belastungswirkung begrenzt.
  • Diese Struktur gestattet es, unabhängig von den Abmessungen des Behälters akzeptable Proportionen einzuhalten: es genügt zum Beispiel einen geeigneten Krümmungsradius für den halbkugelförmigen Teil zu wählen und/oder den Ort des Krümmungsmittelpunktes relativ zu der Längsachse des Behälters zu verschieben oder auch die Biegung und die Abmessungen des Randbereichs anzupassen.
  • Gemäß eines weiteren Merkmals erfolgt der Übergang von jedem Fuß in Richtung zum mittigen Pol des halbkugelförmigen Teils im wesentlichen tangential.
  • Das Fehlen einer Unstetigkeit der Neigung oder mehr noch das Vorhandensein einer geringen Neigung an diesem Übergang zwischen den Füßen und dem halbkugelförmigen Bereich unterbindet Versprödungsbereiche.
  • Bei einer, Ausführungsform erfolgt der Übergang in unmittelbarer Nähe des mittigen Pols des halbkugelförmigen Teils.
  • Die Füße und der Teil verstärken sich so wechselseitig. Dies bietet einen wesentlichen Vorteil, wenn der Behälter durch Blasformen einer zuvor injizierten Vorform hergestellt wird: in diesem Fall besteht der mittige Pol des Behälters nämlich aus dem Injektionspunkt des Materials. Es ist aber bekannt, dass dieser Pol ein zerbrechlicher Bereich ist. Die zwischen den Füßen und dem halbkugelförmigen Teil ausgeübte wechselseitige Verstärkung erhöht daher die Widerstandsfähigkeit des Behälters erheblich.
  • Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung werden durch das Studium der folgenden Beschreibung offenbar, die hinsichtlich der folgenden beigefügten Figuren erfolgt:
  • 1 ist eine Seitenansicht einer Flasche aus Kunststoff, auf die die Erfindung anwendbar ist;
  • 2 ist eine schematische Ansicht eines erfindungsgemäßen Bodens von unten;
  • 3 ist eine Teilansicht entlang des Schnitts AA der 2;
  • 4 ist eine Teilansicht entlang des Schnitts BB der 2;
  • 5 ist eine Teilansicht des Bodens entlang des Schnitts AA der 2, wenn dieser unter der Wirkung innerer Belastungen verformt ist;
  • die 6A, 6B und 6C veranschaulichen die Art und Weise, auf die die relative Höhe des Bodens bei Behältern des gleichen Durchmesser variieren kann.
  • Der in 1 dargestellte Behälter ist eine Flasche 1, die zum Beispiel dafür vorgesehen ist, ein gashaltiges oder kohlensäurehaltiges Getränk zu enthalten. Sie ist aus einem an sich bekannten thermoplastischen Material (PET, PAN oder dergleichen) oder aus einer Mischung verschiedener Materialien durch Extrusions-Blasformen oder Injektions-Blasformen seines ihn bildenden Materials hergestellt. Tatsächlich betrifft die Erfindung vorzugsweise diese Art eines Behälters.
  • Dieser Behälter umfasst einen Körper 2, der eine Zylinderwand bildet, die von einer Schulter 3 überwölbt wird, die an einen Hals 4 angrenzt, die in einem Hals 5 endet, der mit einem Gewinde versehen oder auf irgendeine andere Art dafür angepasst ist, einen (nicht dargestellten) Stopfen aufzunehmen.
  • Der Boden umfasst Füße 6, die durch Ausstülpungen gebildet werden, die von einer halbkugelförmigen Wand 7 mit nach außen gewandter Konvexität ausgehen. Das obere Ende jedes Fußes endet am Körper 2.
  • Wie in 2 zu sehen ist, sind die Füße 6 regelmäßig auf dem Boden verteilt und paarweise durch einen Teil der halbkugelförmigen Wand 7 getrennt.
  • In dem Beispiel sind sechs Füße dargestellt. Es könnte eine andere Anzahl vorhanden sein.
  • Wie in den 3 und 4 zu sehen ist, geht der halbkugelförmige konvexe Teil 7, von dem die Füße 6 ausgehen, in die Zylinderwand 2 (Körper) des Behälters 1 über einen randständigen Übergangsbereich 8 über, der eine Krümmung mit einem Wendepunkt 9 aufweist. Die Krümmungsradien R1, R2 auf beiden Seiten des Wendepunkts 9 werden so festgelegt, dass der Übergang des Randbereichs 8 zwischen einerseits der Wand 2 des Behälters , und andererseits dem halbkugelförmigen konvexen Teil 7 quasi tangential erfolgt, das heißt, ohne dass es eine merkliche Unstetigkeit der Neigung in den Übergangsbereichen gibt, so dass kein Bruchpunkt auf Höhe dieser Bereiche erzeugt wird.
  • Der Krümmungsradius R des halbkugelförmigen Teils 7 wird vorzugsweise so gewählt, dass er zwischen 80% und 120% des Radius der Zylinderwand 2 des Behälters 1 liegt.
  • Werte, die geringer sind als die oben erwähnte untere Grenze, bedingen einerseits einen Randbereich 7 von zu großer Breite und haben das Auftreten von Füßen vergleichsweise großer Höhe im Vergleich zum Behälter zur Folge.
  • Werte, die größer sind als die oben erwähnte obere Grenze, haben Schwierigkeiten beim Ausbilden eines Bereichs mit Wendepunkt zur Folge, der eine bestimmte mechanische Widerstandsfähigkeit aufweist.
  • Die Höhe der Füße 6 wird so festgelegt, dass eine Bodenfreiheit zwischen dem mittigen Pol 10 des halbkugelförmigen Teils 7 und der Ebene, durch die die Auflagefläche 11 jedes Fußes 6 verläuft, vorhanden ist.
  • Das Ende des oberen Randes 12 jedes Fußes geht direkt in die Wand 2 über.
  • Die Verbindung zwischen den Füßen 6 und der Wand 2 erfolgt vorzugsweise tangential, wie es in den 3 und 4 dargestellt ist.
  • Die Verbindung zwischen jedem Fuß 6 und dem halbkugelförmigen Teil 7 in Richtung des mittigen Pols 10 des letzteren erfolgt schliesslich auf quasi tangentiale Art.
  • Bei der dargestellten Ausführungsform erfolgt diese Verbindung unmittelbar am mittigen Pol 10.
  • 5 veranschaulicht einen Schnitt der Form, die der Boden unter der Wirkung einer Belastung annimmt (Überdruck oder Flüssigkeitsgewicht).
  • In der Tat ist es im Wesentlichen der zwischen den zwei Füßen 6 liegende Randbereich 8, der sich verformt, um die Belastung aufzufangen. Der halbkugelförmige Teil 7 unterliegt seinerseits keiner wesentlichen Verformung. Der Randbereich nimmt in der Tat eine Krümmung mit einer nach außen gewandten Krümmung auf, die die Krümmung des halbkugelförmigen Teils fortsetzt. In dieser Figur ist die Anfangsform der Teile 7 und 8 gestrichelt dargestellt.
  • Da das obere Ende der Füße 6 in die Wand 2 übergeht, begrenzt diese Anordnung der Füße die globale Verformung des Bodens.
  • Wie die 6A bis 6C zeigen, wird eine Variation der relativen Höhe des Bodens und des Behälters erreicht, indem der Krümmungsradius R der halbkugelförmigen Wand 7 und/oder die Abmessungen und/oder die Form (Breite und/oder mittlere Neigung und/oder Krümmungsradien R1, R2) des Randbereichs variiert werden.
  • In 6B ist so der Durchmesser des Behälters identisch zu demjenigen , der 6A, der Krümmungsradius Rb des halbkugelförmigen Teils 7 ist identisch zu demjenigen Ra des entsprechenden Teils der 6A, aber der Randbereich in 6B ist breiter.
  • Daraus ergibt sich, dass die Höhe Hb des halbkugelförmigen Teils in 6B geringer ist, so dass die Gesamthöhe des Bodens der 6B kleiner ist als derjenige Ha des Bodens der 6A.
  • In 6C ist der Krümmungsradius Rc des halbkugelförmigen Bereichs kleiner als derjenige Ra oder Rb der 6A und 6B und die Breite des Randbereichs und seine mittlere Steigung sind identisch zu denjenigen der 6A. Daraus ergibt sich, dass die Höhe Hc des Bodens der 6C kleiner als diejenige Ha des Bodens der 6A sind.
  • Die Erfindung ist nicht auf die beschriebenen Ausführungsformen beschränkt; sie umfasst hingegen alle äquivalenten Ausführungen.

Claims (7)

  1. Behälter (1) mit einer im Wesentlichen zylindrischen Wand (2) und einem blattartigen Boden (6, 7), der eine Fortsetzung dieser Wand bildet, wobei der Boden eine Wand (7) von nach außen konvexen allgemeinen Form bildet, aus der zumindest drei Füße (6) treten, die durch gleichmäßig verteilte und paarweise durch einen Teil der konvexen Bodenwand (7) getrennt Ausstülpungen gebildet werden, wobei die Bodenwand (7) halbkugelig ist, mit Ausnahme eines peripheren Bereichs (8) für den Übergang zur Zylinderwand, dadurch gekennzeichnet, dass der Übergangsbereich (8) randständig ist und eine Kurve (R1; R2) mit einem Wendepunkt (9) aufweist, so dass der Übergang zwischen der Bodenwand und dem peripheren Randbereich sowie der Übergang zwischen der Zylinderwand und dem peripheren Randbereich auf quasi tangentiale Weise erfolgt und dass das obere Ende jedes Fußes an die Zylinderwand (2) anschließt.
  2. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Übergang der Füße (6) in die halbkugelförmige Wand (7) in Richtung des mittigen Pols (10) dieser letzteren im Wesentlichen tangential erfolgt.
  3. Behälter nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Übergang der Füße (6) in die halbkugelförmige Wand (7) in Richtung des mittigen Pols (10) dieser letzteren im Wesentlichen in dessen unmittelbarer Nähe erfolgt.
  4. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Krümmungsradius (R) der halbkugelförmigen Wand (7) zwischen 80% und 120% des Radius der Zylinderwand (2) liegt.
  5. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem mittigen Pol (10) des halbkugelförmigen Teils und der Auflagefläche (11) jedes Fußes (6) eine Bodenfreiheit ausgebildet ist.
  6. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Übergang zwischen dem oberen Ende der Füße (6) und der Zylinderwand (2) auf quasi tangentiale Weise erfolgt.
  7. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass er außerdem eine Schulter (3), und einen Hals (4) und eine Halsmündung (5) umfasst, die mit Mitteln versehen ist, die ihren Verschluss durch eine geeignete Vorrichtung gestatten.
DE69817023T 1997-12-23 1998-12-21 Behälter aus thermoplastischem kunststoff mit blütenförmigem boden Expired - Lifetime DE69817023T2 (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR9716752 1997-12-23
FR9716752A FR2772720B1 (fr) 1997-12-23 1997-12-23 Recipient en matiere thermoplastique a fond petaloide
PCT/FR1998/002801 WO1999033708A1 (fr) 1997-12-23 1998-12-21 Recipient en matiere thermoplastique a fond petaloide

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE69817023D1 DE69817023D1 (de) 2003-09-11
DE69817023T2 true DE69817023T2 (de) 2004-06-09

Family

ID=9515343

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE69817023T Expired - Lifetime DE69817023T2 (de) 1997-12-23 1998-12-21 Behälter aus thermoplastischem kunststoff mit blütenförmigem boden

Country Status (13)

Country Link
US (1) US7083059B1 (de)
EP (1) EP1042176B1 (de)
JP (1) JP3563691B2 (de)
KR (1) KR100381424B1 (de)
CN (1) CN1095792C (de)
AT (1) ATE246636T1 (de)
AU (1) AU752458B2 (de)
BR (1) BR9814464A (de)
CA (1) CA2315916A1 (de)
DE (1) DE69817023T2 (de)
ES (1) ES2207866T3 (de)
FR (1) FR2772720B1 (de)
WO (1) WO1999033708A1 (de)

Families Citing this family (13)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19939231A1 (de) * 1999-08-18 2001-03-01 Datograf App Bau Gmbh & Co Kunststoffbehälter
AU2003293315A1 (en) * 2002-11-18 2004-06-15 Alpla-Werke Alwin Lehner Gmbh And Co. Kg Plastic bottle, particularly for containing products that release gas easily
EP1527999B1 (de) 2003-10-31 2007-06-27 Nestlé Waters Management & Technology Behälter aus weniger Verpackungsmaterial
WO2006000408A1 (en) * 2004-06-23 2006-01-05 NESTLE WATERS MANAGEMENT & TECHNOLOGY (Société Anonyme) A container for liquid with a lightweight bottom
US20060118560A1 (en) * 2004-12-03 2006-06-08 Schur Warren M Water shedding designs for receptacle bottoms
US8439214B2 (en) * 2007-03-16 2013-05-14 Plastipak Packaging, Inc. Plastic container with elongated vertical formation
FR2967975B1 (fr) * 2010-11-25 2012-12-28 Sidel Participations Fond de recipient petaloide combine
FR2974069B1 (fr) 2011-04-12 2014-08-08 Sidel Participations Fond de recipient petaloide a double vallee
USD760590S1 (en) 2013-01-25 2016-07-05 S.C. Johnson & Son, Inc. Bottle
US11136167B2 (en) 2014-06-26 2021-10-05 Plastipak Packaging, Inc. Plastic container with threaded neck finish
MX383196B (es) * 2014-06-26 2025-03-13 Plastipak Packaging Inc Contenedor de plastico con acabado de cuello roscado.
JP6300703B2 (ja) * 2014-10-30 2018-03-28 石塚硝子株式会社 炭酸飲料用ボトル
ITUA20163502A1 (it) * 2016-05-17 2017-11-17 P E T Eng S R L Procedimento per la realizzazione di una bottiglia in materiale polimerico

Family Cites Families (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
SE412355B (sv) * 1976-05-10 1980-03-03 Plm Ab Stabiliserande anordning for behallare foretredesvis avsedd for vetska under tryck
US4249667A (en) * 1979-10-25 1981-02-10 The Continental Group, Inc. Plastic container with a generally hemispherical bottom wall having hollow legs projecting therefrom
US4368825A (en) * 1980-11-28 1983-01-18 Standard Oil Company (Indiana) Self-standing bottle structure
AU5625486A (en) * 1985-03-21 1986-10-13 Merimate Ltd. Improvements in or relating to plastics containers
US5454481A (en) * 1994-06-29 1995-10-03 Pan Asian Plastics Corporation Integrally blow molded container having radial base reinforcement structure
JP3612775B2 (ja) * 1995-03-28 2005-01-19 東洋製罐株式会社 耐熱耐圧自立容器及びその製造方法

Also Published As

Publication number Publication date
EP1042176A1 (de) 2000-10-11
FR2772720A1 (fr) 1999-06-25
AU752458B2 (en) 2002-09-19
ATE246636T1 (de) 2003-08-15
DE69817023D1 (de) 2003-09-11
ES2207866T3 (es) 2004-06-01
FR2772720B1 (fr) 2000-03-17
JP3563691B2 (ja) 2004-09-08
CN1283159A (zh) 2001-02-07
JP2001527004A (ja) 2001-12-25
KR20010024791A (ko) 2001-03-26
WO1999033708A1 (fr) 1999-07-08
CN1095792C (zh) 2002-12-11
EP1042176B1 (de) 2003-08-06
US7083059B1 (en) 2006-08-01
BR9814464A (pt) 2001-10-23
AU1767299A (en) 1999-07-19
KR100381424B1 (ko) 2003-04-26
CA2315916A1 (fr) 1999-07-08

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT395573B (de) Behaelter aus kunststoff mit kreisfoermigem querschnitt
DE69505027T2 (de) Freistehender Polyesterbehälter für kohlensäurehaltige Getränke
DE69500307T2 (de) Geformte Flasche aus Kunststoff und Formwerkzeug dafür
DE69624069T2 (de) Flasche mit einem Henkel und Verfahren zur Herstellung der Flasche durch Streckblasformen
DE2720767C2 (de)
DE69032107T2 (de) Flaschenförmiger Behälter aus Kunststoff
DE60110793T2 (de) Heißbefüllbarer geblasener Kunststoffbehälter
DE60217785T2 (de) Flasche und Verfahren zur Herstellung derselben
DE69817023T2 (de) Behälter aus thermoplastischem kunststoff mit blütenförmigem boden
DE69403624T2 (de) Kunststoffflasche für heissfüllung
DE602004011088T2 (de) Ergonomischer wegwerf-becher mit verbesserter formfestigkeit
DD283978A5 (de) Kunststoffflasche
DE69504793T2 (de) Einstückiger Kunststoffbehälter für kohlensäurehaltige Getränke
DE69825632T2 (de) Blasgeformter freistehender behälter aus kunststoff
DE2944160A1 (de) Duennwandige flasche aus synthetischem harz und verfahren zu ihrer herstellung
DE68907447T2 (de) Geblasene, einstückige Flasche und Verfahren zur Herstellung derselben.
DE602004008280T2 (de) Aus thermoplastischem material hergestellter behälter mit hohlboden
DE69929030T2 (de) Kunststoffflasche mit handgriff
CH649259A5 (de) Biaxial orientierter, im blasgiessverfahren hergestellter behaelter.
DE69806606T2 (de) Hochfester behälter
CH639040A5 (de) Nach dem blasgiessverfahren hergestellter duennwandiger behaelter.
DE3046977A1 (de) Kunststoffbehaelter
DE69004033T2 (de) Eigenstabiler Boden für Druckflaschen.
DE1942312C3 (de) Durch axiales Aufpressen auf den Hals einer Flasche aufbringbare Verschlußkappe
CH642021A5 (de) Duennwandige kunststoff-flasche.

Legal Events

Date Code Title Description
8328 Change in the person/name/address of the agent

Representative=s name: BOCKHORNI & KOLLEGEN, 80687 MUENCHEN