DE69814331T2 - Selektivrufempfänger und Kanalselektionsverfahren dafür - Google Patents
Selektivrufempfänger und Kanalselektionsverfahren dafürInfo
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Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft einen Selektivrufempfänger und insbesondere ein Verfahren zum automatischen Auswählen eines Empfangskanals aus mehreren Kanälen.
- In der JP-A-6-315001 ist ein Beispiel eines Selektivrufempfängers mit einer Funktion zum automatischen Umschalten eines Empfangsbereichs dargestellt. Dieses herkömmliche Beispiel wird in einem System verwendet, das aus mehreren Funkbereichen oder -zellen (kleine Zellen) mit jeweils verschiedenen Frequenzen besteht. Wenn die Synchronisation des Empfängers mit einem Selektivrufsignal verloren geht, werden die Frequenzkanäle gemäß einer Scanliste mehrmals gescannt oder gewobbelt. Wenn dann kein Synchronisationssignal erfaßt worden ist, wird der Betrieb des Funksystems unterbrochen, und nach Ablauf einer vorgegebenen Zeitdauer werden die Frequenzkanäle erneut gescannt.
- Im vorstehend beschriebenen herkömmlichen Selektivrufempfänger werden die Frequenzkanäle jedoch, auch wenn der Kanalzustand sich nur vorübergehend verschlechtert hat, gemäß der Scanliste gescannt. Dadurch wird die Wahrscheinlichkeit groß, daß der Empfänger mit einem vom vorangehenden Kanal verschiedenen Kanal synchronisiert wird. Aus diesem Grunde tritt, wenn benachbarte Funkzellen sich überlappen, häufig ein Changeover oder Handover von einer zu einem anderen Funkzelle auf. Daher besteht, wenn ein Changeover-Vorgang nicht rechtzeitig stattfindet, die Möglichkeit, daß das Selektivrufsignal nicht empfangen wird.
- Außerdem verwendet der vorstehend beschriebene Selektivrufempfänger ein Kanalauswahlverfahren, um ein häufiges Auftreten solcher Changeover-Vorgänge zu vermeiden. Insbesondere wird, wenn eine Synchronisationsstörung bezüglich eines aktuellen Empfangskanals erfaßt wird, bestimmt, ob die Anzahl der Erfassungen dieser Synchronisationsstörung des Empfangskanals einer vorgegebenen Anzahl gleicht. Wenn die Synchronisation mit dem Empfangskanal nach der Wiederholung der Kanalsynchronisationsprüfung nicht erfolgreich eingerichtet war, wird der Kanal-Scanvorgang gemäß der Scanliste gestartet.
- In diesem Verfahren ist jedoch eine unnötige Zeitdauer zum. Bestimmen der Synchronisation des letzten synchronisierten Kanals erforderlich, so daß die zum erneuten Einrichten eines Synchronisationszustands erforderliche mittlere Zeitdauer lang wird. Dadurch wird die Batterielebensdauer ungeeignet kurz. Außerdem wird, wenn der Zustand des elektrischen Feldes zu dem Zeitpunkt schlecht wird, an dem die Synchronisation des letzten synchronisierten Kanals bestimmt wird, der Empfänger mit einem zuerst erfaßten, verfügbaren Kanal synchronisiert. Aus diesem Grunde können häufig Changeover-Vorgänge stattfinden.
- In der WO-A-91/10300 wird ein Kommunikationssystem mit einer Frequenz-Scanfunktion beschrieben, das die Sequenz und die Zeitfolge verfügbarer Signalisierungsfrequenzen dynamisch optimiert. Das System weist einen Selektivruf-Kommunikationsempfänger mit einer Einrichtung zum Scannen einer Liste vorgegebener Kanäle auf, um die Kanäle in einer Prioritätsfolge zu ordnen, und eine Einrichtung zum Empfangen von Informationen von den Kanälen gemäß der Prioritätsordnung.
- In der EP-A-593027 ist ein Paging- oder Rufempfänger zur Verwendung mit mehreren Paging-Dienstsystemen dargestellt, die auf verschiedenen HF-Kanälen senden. Der Rufempfänger führt eine Suche für jeden Empfangskanal aus und bestimmt Ziel-Empfangskanäle durch Bezugnahme auf Systeminformationen, die jedes Dienstsystem identifizieren, und weist eine Einrichtung zum Erfassen der elektrischen Feldstärke von HF-Kanälen und eine Empfangskanalsteuerungseinrichtung zum Steuern der Suche nach HF-Kanälen und zum Bestimmen eines Ziel-Empfangskanals auf. Die Empfangssteuerungseinrichtung schaltet den HF-Kanal sofort um, wenn die empfangene elektrische Feldstärke nicht größer ist als ein vorgegebener Wert und wenn die Systeminformation keine Übereinstimmung anzeigt, bestimmt jedoch, wenn die Systeminformation eine Übereinstimmung anzeigt, daß der Empfangs- HF-Kanal ein Ziel-HF-Kanal ist, und fährt damit fort, die Paging-Information zu empfangen.
- Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Kanalauswahlverfahren bereitzustellen, das eine effiziente Auswahl eines Empfangsbereichs ermöglicht, ohne daß unnötige Changeover-Vorgänge auf Kanälen ausgeführt werden.
- Es ist eine andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Selektivrufempfänger bereitzustellen, der eine automatische Kanalauswahl bei einem niedrigeren Energie- oder Leistungsverbrauch ermöglicht.
- Diese Aufgaben werden durch die Merkmale der Patentansprüche gelöst.
- Erfindungsgemäß wird erneut bestimmt, ob der zuvor synchronisierte Kanal (der erste Funkkanal) nun für einen Empfang qualifiziert ist, wenn auf den zweiten Funkkanal umgeschaltet wird. Wenn auf dem ersten Funkkanal ein ausreichender Empfang gewährleistet ist, wird der erste Funkkanal, der zuvor ausgewählt worden ist, erneut ausgewählt, ohne daß ein Kanalwechsel erfolgt. Dadurch können aufgrund einer vorübergehenden Verschlechterung des Funkzustands verursachte unnötige Changeover-Vorgänge vermieden werden, und die Batterielebensdauer kann erhöht werden, und die Effizienz kann erhöht werden, mit der der Synchronisation-Pull-In-Vorgang ausgeführt wird.
- Wenn der zweite Funkkanal durch Kanal-Scanning gefunden worden ist, wird der Zustand des ersten Funkkanals, der ein zuvor synchronisierter Kanal war, erneut geprüft. Daher kann ein glatter Changeover-Vorgang ausgeführt werden, wenn ein Changeover-Vorgang erforderlich ist.
- Außerdem können, weil die Qualität des zweiten Funkkanals bezüglich der Qualität des ersten Funkkanals in einem vorgegebenen Verhältnis vermindert und dann ein Vergleich vorgenommen wird, unnötige Changeover-Vorgänge aufgrund einer vorübergehenden Verschlechterung des Funkzustands vermieden werden, und es können eine höhere Batterielebensdauer und eine größere Effizienz erhalten werden, mit der der Synchronisations-Pull-In-Vorgang ausgeführt wird.
- Fig. 1 zeigt ein Blockdiagramm zum Darstellen einer Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Selektivrufempfängers;
- Fig. 2 zeigt ein Ablaufdiagramm zum Darstellen einer ersten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen automatischen Kanalauswahlverfahrens;
- Fig. 3A zeigt ein Zeitdiagramm zum Darstellen einer ersten Ausführungsform einer Kanalsuchverarbeitung;
- Fig. 3B zeigt ein Zeitdiagramm zum Darstellen der ersten Ausführungsfrom einer Kanalsuchverarbeitung, wenn ein verfügbarer Kanal gefunden wurde;
- Fig. 4 zeigt ein Ablaufdiagramm zum Darstellen einer zweiten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen automatischen Kanalauswahlverfahrens;
- Fig. 5 zeigt ein Blockdiagramm zum Darstellen einer anderen Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Selektivrufempfängers; und
- Fig. 6 zeigt ein Ablaufdiagramm zum Darstellen einer dritten Ausführungsform deines erfindungsgemäßen automatischen Kanalauswahlverfahrens.
- Gemäß Fig. 1 besteht ein erfindungsgemäßer Selektivrufempfänger hauptsächlich aus einer Empfangsschaltung 101, einem Steuerungsabschnitt 102 und einem Human Interface 103. Die Empfangsschaltung 101 weist einen Demodulator und eine Kanal-Scanschaltung auf, die dazu geeignet ist, die Empfangskanalfreqzuenzen zu scannen. Die Kanal-Scanschaltung kann aus einer bekannten PLL-Schaltung gebildet werden und einen Kanal-Scanvorgang gemäß einem vom Steuerungsabschnitt 102 empfangenen Kanalspezifizierungssignal ausführen. Ein über einen spezifizierten Kanal empfangenes Funksignal wird durch den Demodulator in ein Basisbandsignal demoduliert und als demoduliertes Signal an den Steuerungsabschnitt 102 ausgegeben.
- Das demodulierte Signal wird einem Fehlerkorrekturdecodierer 104 und einem Synchronisationsabschnitt 105 zugeführt. Der Synchronisationsabschnitt 105 führt eine Bitsynchronisation aus und erfaßt ein vorgegebenes Synchronisationssignal. Außerdem wird die erfaßte Synchronisation durch einen Synchronisations-Halteabschnitt 106 gehalten, und der Fehlerkorrekturdecodierer 104 decodiert das demodulierte Signal entsprechend in Empfangsdaten. Die Empfangsdaten werden an einen Prozessor 107 ausgegeben.
- Der Prozessor 107 kann ein programmgesteuerter Prozessor sein, z. B. ein Mikrocomputer. Der Prozessor 107 verarbeitet verschiedenartige Signale und führt eine Empfangssteuerung gemäß in einem nicht dargestellten Programm- ROM-Speicher gespeicherten Steuerungsprogrammen aus. Insbesondere überwacht der Prozessor 107 die Verarbeitungen bzw. Operationen des Synchronisationsabschnitts 105 und des Synchronisations-Halteabschnitts 106, um Synchronisationsstörungen oder -fehler zu erfassen. Der Prozessor 107 führt ferner über einen Empfangs-Controller 108 eine intermittierende Empfangssteuerung der Empfangsschaltung 101 aus. Außerdem führt er gemäß einer Scanliste eine Kanal-Scansteuerung und eine automatische Bereichsauswahlsteuerung aus, wie später beschrieben wird.
- Außerdem vergleicht der Prozessor 107 eine in den Empfangsdaten enthaltene Selektivrufnummer mit einer in einem ID-ROM 109 gespeicherten Identifizierungsnummer und bestimmt dadurch, ob die Empfangsdaten an den eigenen Empfänger adressiert sind. Wenn die Empfangsdaten an den Empfänger selbst adressiert sind, werden die Nachrichtendaten in einem Nachrichtenspeicher (RAM) 110 gespeichert, und der Nachrichtenempfang wird einem Benutzer durch einen Ton, ein Lichtsignal oder auf ähnliche Weise mitgeteilt, und außerdem wird die empfangene Nachricht durch das Human Interface 103 auf einem Display dargestellt. Das Human Interface 103 kann eine Tastatur, eine Alarmvorrichtung zum Informieren eines Benutzers über einen ankommenden Ruf, eine Flüssigkristallanzeige zum Darstellen einer Nachricht und anderer erforderlicher Informationen aufweisen.
- Wenn gemäß Fig. 2 durch den Synchronisationsabschnitt 105 ein Synchronisationsverlust erfaßt wird, weil der Benutzer sich aus der Funkzelle heraus bewegt hat oder die Empfangsintensität vorübergehend abgenommen hat, speichert der Prozessor 107 den letzten synchronisierten Kanal CHLAST, mit dem der Empfänger synchronisiert war. Anschließend scannt der Prozessor 107, um einen verfügbaren Kanal zu suchen, mit dem der Empfänger synchronisiert werden soll, die Kanäle gemäß der vorgegebenen Scanliste, immer wenn die intermittierende Empfangsverarbeitung ausgeführt wird.
- D. h., wenn die intermittierende Empfangsverarbeitung ausgeführt wird, gibt der Empfangs-Controller 108 gemäß der Scanliste ein Kanalspezifizierungssignal an die Empfangsschaltung 101 aus, wodurch die Empfangsschaltung 101 auf einen neuen Empfangskanal CHNEW umschaltet (Schritt S201). Der Prozessor 107 bestimmt, ob ein Synchronisationssignal von einem demodulierten Signal erfaßt wird, das über den Empfangskanal CHNEW empfangen worden ist (Schritt S202). Wenn eine vorgegebene Überwachungsperiode abgelaufen ist, ohne daß das Synchronisationssignal erfaßt wurde, d. h. es tritt eine Zeitsperre (Time-Out) auf, wartet der Prozessor 107, bis der Zeitpunkt für die nächste intermittierende Empfangsverarbeitung kommt (Schritt S203). Anschließend werden die Schritte 201 bis 203 wiederholt ausgeführt, bis das Synchronisationssignal erfaßt wird.
- Wenn in Schritt S202 das Synchronisationssignal auf einem neuen Empfangskanal CHNEW erfaßt worden ist, speichert der Prozessor 107 diesen neu erfaßten Empfangskanal CHNEW. Anschließend wird die Empfangsschaltung 101 durch den Empfangs-Controller 108 gesteuert, um auf den zuvor synchronisierten Kanal CHLAST umzuschalten (Schritt S204), und die Empfangsschaltung überwacht dann das Synchronisationssignal auf diesem Kanal CHLAST (Schritt S205).
- Wenn das Synchronisationssighal auf dem zuvor synchronisierten Kanal CHLAST erfaßt worden ist, wird der Synchronisations-Pull-In-Vorgang, d. h. eine Verarbeitung zum Einrichten eines synchronisierten Zustands, bezüglich dieses Kanals CHLAST ausgeführt (Schritt S206). Wenn in Schritt S202 dagegen die vorgegebene Überwachungsperiode abgelaufen ist, ohne daß das Synchronisationssignal erfaßt wurde, wird die Verarbeitung zum Einrichten eines synchronisierten Zustands bezüglich des neu erfaßten Kanals CHNEW ausgeführt (Schritt S207).
- Nachdem der synchronisierte Zustand auf diese Weise eingerichtet worden ist, führt der Prozessor 107 nicht nur die Synchronisationsüberwachungsverarbeitung aus, sondern auch andere Verarbeitungen zum Speichern der empfangenen Nachricht, zum Informieren des Benutzers über den Empfang, zum Darstellen der empfangenen Nachricht, usw., wie vorstehend beschrieben wurde (Schritt S208). Wenn dieser synchronisierte Zustand aufgrund einer Abnahme der Empfangsintensität verloren geht, springt die Steuerungsverarbeitung des Prozessors 107 zurück zu Schritt S201, so daß die vorstehend beschriebenen Steuerungsschritte ausgeführt werden.
- Gemäß Fig. 3A wird vorausgesetzt, daß vier Kanalfrequenzen F1 bis F4 im voraus gesetzt sind und in der dargestellten Reihenfolge in der Scanliste als ein Zyklus vorgegeben sind. Wenn ein Synchronisationsverlust erfaßt wird, wird anfangs ein erster Kanal F1 gemäß der Scanliste spezifiziert, und die Kanalbestimmungsverarbeitung 301 wird ausgeführt, um zu bestimmen, ob der spezifizierte Kanal für einen Empfang verfügbar ist. D. h., der Kanal wird auf den Empfangskanal F1 geschaltet (Schritt S201), und dadurch wird bestimmt, ob das Synchronisationssignal von einem demodulierten Signal erfaßt wird, das über diesen Kanal empfangen worden ist (Schritt S202). Wenn eine vorgegebene Überwachungsperiode abgelaufen ist, ohne daß das Synchronisationssignal erfaßt wird, wird bis zum Zeitpunkt der nächsten intermittierenden Empfangsverarbeitung gewartet (Schritt S203). Anschließend werden die Empfangskanäle F2 bis F4 gemäß der Scanliste nacheinander spezifiziert, und für jeden Kanal wird eine ähnliche Kanalbestimmungsverarbeitung 301 ausgeführt, bis das Synchronisationssignal erfaßt wird.
- Wie in Fig. 3B dargestellt, wird vorausgesetzt, daß die Synchronisation auf dem Kanal F4 verloren gegangen ist und dann die Kanalbestimmungsverarbeitung 301 gemäß der Scanliste gestartet wird. Wenn das Synchronisationssignal auf dem ersten Kanal F1 nicht erfaßt wird, wird der folgende Kanal F2 als neuer Kanal CHNEW spezifiziert, der der Kanalbestimmungsverarbeitung 301 unterzogen werden soll. Wenn das Synchronisationssignal auf dem Kanal F2 erfaßt wird, wird der Kanal F4, der den zuvor synchronisierte Kanal CHLAST darstellt, erneut spezifiziert, und die Kanalbestimmungsverarbeitung wird für diesen Kanal ausgeführt.
- Wenn das Synchronisationssignal auf dem zuvor synchronisierten Kanal F4 erfaßt worden ist, wird bezüglich des Empfangskanals keine Änderung vorgenommen, und der Synchronisations-Pull-In-Vorgang wird bezüglich des zuvor synchronisierten Kanals F4 ausgeführt. Wenn das Synchronisationssignal auf dem zuvor synchronisierten Kanal F4 nicht erfaßt wird, wird der neue Kanal F2 spezifiziert, und der Synchronisations-Pull-In-Vorgang wird bezüglich des Kanals F2 ausgeführt.
- Fig. 4 zeigt eine zweite Ausführungsform eines erfindungsgemäßen automatischen Kanalauswahlverfahrens. Die zweite Ausführungsform betrifft eine Kanalauswahl unter Berücksichtigung der Kanalqualität. Insbesondere wird eine Fehlerrate basierend auf der Fehlerkorrekturverarbeitung durch den Fehlerkorrekturdecodierer 104 berechnet, und die Fehlerrate wird als Basis für die Kanalauswahl verwendet. Nachstehend wird die zweite Ausführungsform ausführlich beschrieben.
- Wenn durch den Synchronisationsabschnitt 105 ein Synchronisationsverlust erfaßt wird, weil der Benutzer sich aus der Funkzelle heraus bewegt hat oder die Empfangsintensität vorübergehend abgenommen hat, speichert der Prozessor 107 den letzten synchronisierten Kanal CHLAST, mit dem der Empfänger synchronisiert war. Anschließend scannt der Prozessor 107, um einen verfügbaren Kanal zu suchen, mit dem der Empfänger synchronisiert werden soll, die Kanäle gemäß der vorgegebenen Scanliste, immer wenn die intermittierende Empfangsverarbeitung ausgeführt wird.
- D. h., wenn die intermittierende Empfangsverarbeitung ausgeführt wird, gibt der Empfangs-Controller 108 gemäß der Scanliste ein Kanalspezifizierungssignal an die Empfangsschaltung 101 aus, wodurch die Empfangsschaltung 101 auf einen neuen Empfangskanal CHNEW umschaltet (Schritt S401). Der Prozessor 107 bestimmt, ob ein Synchronisationssignal von einem demodulierten Signal erfaßt wurde, das über den Empfangskanal CHNEW empfangen worden ist (Schritt S402). Wenn eine vorgegebene Überwachungsperiode abgelaufen ist, ohne daß das Synchronisationssignal empfangen wurde, d. h. es tritt eine Zeitsperre (Time-Out) auf, wartet der Prozessor 107, bis der Zeitpunkt für die nächste intermittierende Empfangsverarbeitung kommt (Schritt S403). Anschließend werden die Schritte 401 bis 403 wiederholt ausgeführt, bis das Synchronisationssignal erfaßt wird.
- Wenn in Schritt S402 das Synchronisationssignal auf einem neuen Empfangskanal CHNEW erfaßt worden ist, speichert der Prozessor 107 diesen neu erfaßten Empfangskanal CHNEW und berechnet während einer vorgegebenen Zeitdauer eine Fehlerrate ERNEW im Synchronisationssignal und einen Fehlerkorrekturcode (Schritt S404). Anschließend wird die Empfangsschaltung 101 durch den Empfangs-Controller 108 gesteuert, um auf den zuvor synchronisierten Kanal CHLAST umzuschalten (Schritt S405), und die Empfangsschaltung überwacht dann das Synchronisationssignal auf diesem Kanal CHLAST (Schritt S406).
- Wenn das Synchronisationssignal auf dem zuvor synchronisierten Kanal CHLAST erfaßt worden ist, berechnet der Prozessor 107 während einer vorgegebenen Zeitdauer eine Fehlerrate ERLAST im Synchronisastionssignal und einen Fehlerkorrekturcode (Schritt S407). Dann wird die Fehlerrate ERNEW des neu erfaßten Kanals CHNEW mit der Fehlerrate ERLAST des zuvor synchronisierten Kanals CHLAST verglichen (Schritt S408).
- Wenn die Fehlerrate ERLAST nicht größer ist als die Fehlerrate ERNEW (ERNEW ≥ ERLAST), wird der Synchronisations- Pull-In-Vorgang, d. h. eine Verarbeitung zum Einrichten eines synchronisierten Zustands, bezüglich dieses Kanals CHLAST ausgeführt (Schritt S409). Wenn in Schritt S406 die vorgegebene Überwachungsperiode abgelaufen ist, ohne daß das Synchronisationssignal erfaßt wird, oder wenn ERNEW < ERLAST ist, wird der Synchronisations-Pull-In-Vorgang bezüglich dieses neu erfaßten Kanals CHNEW ausgeführt (Schritt S409).
- Nachdem der synchronisierte Zustand auf diese Weise eingerichtet worden ist, führt der Prozessor 107 nicht nur die Synchronisationsüberwachungsverarbeitung aus, sondern auch andere Verarbeitungen zum Speichern der empfangenen Nachricht, zum Informieren des Benutzers über den Empfang, zum Darstellen der empfangenen Nachricht, usw., wie vorstehend beschrieben wurde (Schritt S411). Wenn dieser synchronisierte Zustand aufgrund einer Abnahme der Empfangsintensität verloren geht, springt die Steuerungsverarbeitung des Prozessors 107 zurück zu Schritt S401, so daß die vorstehend beschriebenen Steuerungsschritte ausgeführt werden.
- Im Vergleichsschritt S408 kann ein anderes Vergleichsverfahren ausgeführt werden. Wenn ERLAST etwas größer ist als ERNEW, wird nicht der neu erfaßte Kanal CHNEW ausgewählt, sondern der zuvor synchronisierte Kanal CHLAST. Dadurch wird die Häufigkeit von Kanalwechseln weiter reduziert. D. h., unter der Voraussetzung, daß eine Konstante α größer ist als 1, wird die Fehlerrate ERNEW des neu erfaßten Kanals CHNEW im voraus durch das Gewicht a gewichtet. Wenn in Schritt S408 αERNEW ≥ ERLAST ist, wird der Pull-In-Vorgang bezüglich des zuvor synchronisierten Kanals CHLAST ausgeführt (Schritt 5409). Wenn αERNEw < ERLAST ist, wird der Pull-In-Vorgang bezüglich des neu erfaßten Kanals CHNEW ausgeführt (Schritt 5410).
- Fig. 5 zeigt einen Rufempfänger, in dem eine dritte Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Kanalauswahlverfahrens verwendet wird. In diesem Diagramm sind Schaltungsblöcke, die den vorstehend unter Bezug auf Fig. 1 beschriebenen Blöcken ähnlich sind, durch die gleichen Bezugszeichen bezeichnet und werden daher nicht näher beschrieben.
- Die Empfangsschaltung 101 gibt eine dem demodulierten Signal entsprechende empfangene elektrische Feldstärke RSS an den Steuerungsabschnitt 102 aus. Die empfangene elektrische Feldstärke RSS wird durch einen A/D-Wandler 501 in ein Digitalsignal umgewandelt, und die digitale elektrische Feldstärke RSS wird im Prozessor 107 als eine Basis für eine Kanalauswahl verwendet, wie nachstehend beschrieben wird.
- Fig. 6 zeigt die dritte Ausführungsform des erfindungsgemäßen automatischen Kanalauswahlverfahrens. Die dritte Ausführungsform betrifft eine Kanalauswahl unter Berücksichtigung der Kanalqualität.
- Wenn durch den Synchronisationsabschnitt 105 ein Synchronisationsverlust erfaßt wird, weil der Benutzer sich aus der Funkzelle heraus bewegt hat, oder weil die Empfangsintensität vorübergehend abgenommen hat, speichert der Prozessor 107 den letzten synchronisierten Kanal CHLAST, mit dem der Empfänger synchronisiert war. Anschließend scannt der Prozessor 107, um einen verfügbaren Kanal zu suchen, mit dem der Empfänger synchronisiert werden soll, die Kanäle gemäß der vorgegebenen Scanliste, immer wenn die intermittierende Empfangsverarbeitung ausgeführt wird.
- D. h., wenn die intermittierende Empfangsverarbeitung ausgeführt wird, gibt der Empfangs-Controller 108 gemäß der Scanliste ein Kanalspezifizierungssignal an die Empfangsschaltung 101 aus, wodurch die Empfangsschaltung 101 auf einen neuen Empfangskanal CHNEW umschaltet (Schritt S601). Der Prozessor 107 bestimmt, ob ein Synchronisationssignal von einem demodulierten Signal erfaßt wurde, das über den Empfangskanal CHNEW empfangen worden ist (Schritt S602). Wenn eine vorgegebene Überwachungsperiode abgelaufen ist, ohne daß das Synchronisationssignal empfangen wurde, d. h., wenn eine Zeitsperre (Time-Out) auftritt, wartet der Prozessor 107, bis der Zeitpunkt für die nächste intermittierende Empfangsverarbeitung kommt (Schritt S603). Anschließend werden die Schritte 601 bis 603 wiederholt, bis das Synchronisationssignal erfaßt wird.
- Wenn in Schritt S602 das Synchronisationssignal auf einem neuen Empfangskanal CHNEW erfaßt worden ist, speichert der Prozessor 107 diesen neu erfaßten Empfangskanal CHNEW, und dem Prozessor wird der Empfangssignalpegel RSSNEW von der Empfangsschaltung 101 über den A/D-Wandler 501 zugeführt (Schritt S604). Anschließend wird die Empfangsschaltung 101 durch den Empfangs-Controller 108 gesteuert, um auf den zuvor synchronisierten Kanal CHLAST umzuschalten (Schritt 5605), und die Empfangsschaltung überwacht dann das Synchronisationssignal auf diesem Kanal CHLAST (Schritt S606).
- Wenn das Synchronisationssignal auf dem zuvor synchronisierten Kanal CHLAST erfaßt worden ist, wird dem Prozessor 107 der Empfangssignalpegel RSSLAST von der Empfangsschaltung 101 über den A/D-Wandler 501 zugeführt (Schritt S607). Dann wird der Empfangssignalpegel RSSNEW des neu erfaßten Kanals CHNEW mit dem Empfangssignalpegel RSSLAST des zuvor synchronisierten Kanals CHLAST verglichen (Schritt S608).
- Wenn der Empfangssignalpegel RSSLAST nicht kleiner ist als der Empfangssignalpegel RSSNEW (RSSNEW ≤ RSSLAST), wird der Synchronisations-Pull-In-Vorgang, d. h. eine Verarbeitung zum Einrichten eines synchronisierten Zustands, bezüglich dieses Kanals CHLAST ausgeführt (Schritt S609). Wenn in Schritt S606 die vorgegebene Überwachungsperiode verstrichen ist, ohne daß das Synchronisationssignal erfaßt wurde, oder wenn RSSNEW > RSSLAST ist, wird der Synchronisations-Pull-In-Vorgang, d. h. eine Verarbeitung zum Einrichten eines synchronisierten Zustands, bezüglich des neu erfaßten Kanals CHNEW ausgeführt (Schritt S610).
- Nachdem der synchronisierte Zustand auf diese Weise eingerichtet worden ist, führt der Prozessor 107 nicht nur die Synchronisationsüberwachungsverarbeitung aus, sondern auch andere Verarbeitungen zum Speichern der empfangenen Nachricht, zum Informieren des Benutzers über den Empfang, zum Darstellen der empfangenen Nachricht, usw., wie vorstehend beschrieben wurde (Schritt S611). Wenn dieser synchronisierte Zustand aufgrund einer Abnahme der Empfangsintensität verloren geht, springt die Steuerungsverarbeitung des Prozessors 107 zurück zu Schritt S601, so daß die vorstehend beschriebenen Steuerungsschritte ausgeführt werden.
- Im Vergleichsschritt S608 kann ein anderes Vergleichsverfahren ausgeführt werden. Wenn RSSLAST etwas niedriger ist als RSSNEW, wird nicht der neu erfaßte Kanal CHNEW ausgewählt, sondern der zuvor synchronisierte Kanal CHLAST. Dadurch wird die Häufigkeit von Kanalwechseln weiter reduziert. D. h., unter der Voraussetzung, daß eine Konstante β kleiner ist als 1, wird der Empfangssignalpegel RSSNEw des neu erfaßten Kanals CHNEW im voraus durch das Gewicht β gewichtet. Wenn in Schritt S608 βRSSNEW ≤ RSSLAST 15t, wird der Pull-In-Vorgang bezüglich des zuvor synchronisierten Kanals CHLAST ausgeführt (Schritt S609). Wenn βRSSNEw > RSSLAST ist, wird der Pull-In- Vorgang bezüglich des neu erfaßten Kanals CHNEW ausgeführt (Schritt S610).
- Wie vorstehend beschrieben worden ist, wird erfindungsgemäß, wenn der Empfangskanal umgeschaltet wird, erneut bestimmt, ob der zuvor synchronisierte Kanal nun für einen Empfang qualifiziert ist. Wenn auf diesem zuvor synchronisierten Kanal ein ausreichender Empfang gewährleistet ist, wird dieser vorherige Kanal ausgewählt, ohne daß ein Kanalwechsel vorgenommen wird. Dadurch können unnötige Changeover-Vorgänge vermieden werden, die aufgrund einer vorübergehenden Verschlechterung der Funkbedingungen ausgeführt würden, und die Batterielebensdauer und die Effizienz, mit der der Synchronisations-Pull-In-Vorgang ausgeführt wird, können erhöht werden.
- Außerdem wird, wenn durch einen Kanal-Scanvorgang ein verfügbarer Empfangskanal gefunden wird, der Zustand des zuvor synchronisierten Kanals erneut geprüft. Dadurch kann ein glatter Changeover-Vorgang ausgeführt werden, wenn ein Changeover-Vorgang erforderlich ist.
Claims (15)
1. Verfahren zum Auswählen eines Empfangskanals aus
mehreren Funkkanälen in einem Selektivrufempfänger mit den
Schritten:
a) Scannen der Funkkanäle in einer vorgegebenen
Reihenfolge, um einen zweiten Funkkanal zu suchen, mit
dem eine Synchronisation eingerichtet werden kann, wenn
die Synchronisation mit einem ersten Funkkanal verloren
gegangen ist (S201-S203);
gekennzeichnet durch die Schritte:
b) Umschalten auf den ersten Funkkanal, um zu
bestimmen, ob eine Synchronisation mit dem ersten
Funkkanal eingerichtet werden kann, wenn der zweite
Funkkanal gefunden worden ist (S204, S205);
c) Auswählen des ersten Funkkanals als
Empfangskanal, wenn die Synchronisation mit dem ersten
Funkkanal eingerichtet worden ist (S205); und
d) Auswählen des zweiten Funkkanals als
Empfangskanal, wenn keine Synchronisation mit dem ersten
Funkkanal eingerichtet werden kann (S207).
2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei bestimmt wird, daß die
Synchronisation mit einem Funkkanal eingerichtet ist,
wenn ein Synchronisationssignal von einem
Selektivrufsignal auf dem Funkkanal erfaßt worden ist.
3. Verfahren zum Auswählen eines Empfangskanals von
mehreren Funkkanälen in einem Selektivrufempfänger mit den
Schritten:
a) Scannen der Funkkanäle in einer vorgegebenen
Reihenfolge, um einen zweiten Funkkanal zu suchen, mit
dem eine Synchronisation eingerichtet werden kann, wenn
die Synchronisation mit einem ersten Funkkanal verloren
gegangen ist (S401-S403, S602-S603);
gekennzeichnet durch die Schritte:
b) Bestimmen der Qualität des zweiten
Funkkanals, wenn der zweite Funkkanal gefunden worden ist
(S404, S604)
c) Umschalten auf den ersten Funkkanal, um zu
bestimmen, ob eine Synchronisation mit dem ersten
Funkkanal eingerichtet werden kann, wenn die Qualität des
zweiten Funkkanals bestimmt worden ist (S405, S406,
S605, S606);
d) Bestimmen der Qualität des ersten Funkkanals,
wenn die Synchronisation mit dem ersten Funkkanal
eingerichtet worden ist (S407, S607); und
e) Auswählen des ersten oder des zweiten
Funkkanals als Empfangskanal durch Vergleichen der Qualität
zwischen dem ersten und dem zweiten Funkkanal (S409,
S410, S609, S610).
4. Verfahren nach Anspruch 3, wobei Schritt e) die
Schritte aufweist:
Auswählen des ersten Funkkanals als Empfangskanal,
wenn die Qualität des ersten Funkkanals nicht niedriger
ist als die Qualität des zweiten Funkkanals; und
Auswählen des zweiten Funkkanals als
Empfangskanal, wenn die Qualität des ersten Funkkanals
niedriger ist als die Qualität des zweiten Funkkanals.
5. Verfahren nach Anspruch 3, wobei Schritt e) die
Schritte aufweist:
relatives Vermindern der Qualität des zweiten
Funkkanals in einem vorgegebenen Verhältnis bezüglich
der Qualität des ersten Funkkanals, um eine verminderte
Qualität des zweiten Funkkanals zu erzeugen;
Vergleichen der Qualität des ersten Funkkanals mit
der verminderten Qualität des zweiten Funkkanals;
Auswählen des ersten Funkkanals als Empfangskanal,
wenn die Qualität des ersten Funkkanals nicht niedriger
ist als die verminderte Qualität des zweiten
Funkkanals; und
Auswählen des zweiten Funkkanals als
Empfangskanal, wenn die Qualität des ersten Funkkanals
niedriger ist als die verminderte Qualität des zweiten
Funkkanals.
6. Verfahren nach Anspruch 3, wobei die Qualität durch
eine Fehlerrate dargestellt wird und Schritt e)
aufweist:
Auswählen des ersten Funkkanals als Empfangskanal,
wenn die Fehlerrate des ersten Funkkanals nicht größer
ist als die Fehlerrate des zweiten Funkkanals; und
Auswählen des zweiten Funkkanals als
Empfangskanal, wenn die Fehlerrate des ersten Funkkanals größer
ist als die Fehlerrate des zweiten Funkkanals.
7. Verfahren nach Anspruch 3, wobei die Qualität durch
eine Fehlerrate dargestellt wird und Schritt e) die
Schritte aufweist:
relatives Erhöhen der Fehlerrate des zweiten
Funkkanals in einem vorgegebenen Verhältnis, um eine
erhöhte Fehlerrate des zweiten Funkkanals zu erzeugen;
Vergleichen der Fehlerrate des ersten Funkkanals
mit der erhöhten Fehlerrate des zweiten Funkkanals;
Auswählen des ersten Funkkanals als Empfangskanal,
wenn die Fehlerrate des ersten Funkkanals nicht größer
ist als die erhöhte Fehlerrate des zweiten Funkkanals;
und
Auswählen des zweiten Funkkanals als
Empfangskanal, wenn die Fehlerrate des ersten Funkkanals größer
ist als die erhöhte Fehlerrate des zweiten Funkkanals.
8. Verfahren nach Anspruch 3, wobei die Qualität durch
einen Empfangssignalpegel dargestellt wird und Schritt
e) aufweist:
Auswählen des ersten Funkkanals als Empfangskanal,
wenn der Empfangssignalpegel des ersten Funkkanals
nicht kleiner ist als der Empfangssignalpegel des
zweiten Funkkanals; und
Auswählen des zweiten Funkkanals als
Empfangskanal, wenn der Empfangssignalpegel des ersten
Funkkanals kleiner ist als der Empfangssignalpegel des
zweiten Funkkanals.
9. Verfahren nach Anspruch 3, wobei die Qualität durch
einen Empfangssignalpegel dargestellt wird und Schritt
e) die Schritte aufweist:
relatives Vermindern des Empfangssignalpegels des
zweiten Funkkanals in einem vorgegebenen Verhältnis, um
einen verminderten Empfangssignalpegel des zweiten
Funkkanals zu erzeugen;
Vergleichen des Empfangssignalpegel des ersten
Funkkanals mit dem verminderten Empfangssignalpegel des
zweiten Funkkanals;
Auswählen des ersten Funkkanals als Empfangskanal,
wenn der Empfangssignalpegel des ersten Funkkanals
nicht kleiner ist als der verminderte
Empfangssignalpegel des zweiten Funkkanals; und
Auswählen des zweiten Funkkanals als
Empfangskanal, wenn der Empfangssignalpegel des ersten
Funkkanals kleiner ist als der verminderte
Empfangssignalpegel des zweiten Funkkanals.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, wobei in
Schritt a) die Funkkanäle in vorgegebenen Intervallen
in einer vorgegebenen Reihenfolge gescannt werden.
11. Selektivrufempfänger, der mit mehreren Funkkanälen
betreibbar ist, mit:
einer Empfangsschaltung (101), die dazu geeignet
ist, ein Selektivrufsignal auf einem von den
Funkkanälen ausgewählten Empfangskanal auszuwählen, um ein
Basisbandsignal zu erzeugen;
einer Bestimmungseinrichtung (105, 106, 107), die
dazu geeignet ist, zu bestimmen, ob eine
Synchronisation mit dem Empfangskanal eingerichtet ist;
gekennzeichnet durch:
einen Controller (107), der dazu geeignet ist,
eine Kanalauswahlsteuerung derart auszuführen, daß,
wenn die Synchronisation mit einem ersten Funkkanal
verloren gegangen ist, die Funkkanäle in einer
vorgegebenen Reihenfolge gescannt werden, um einen zweiten
Funkkanal zu suchen, mit dem eine Synchronisation
eingerichtet werden kann; wenn der zweite Funkkanal
gefunden worden ist, der Kanal auf den ersten Funkkanal
umgeschaltet wird, um zu bestimmen, ob eine
Synchronisation mit dem ersten Funkkanal eingerichtet werden
kann; wenn eine Synchronisation mit dem ersten
Funkkanal eingerichtet worden ist, der erste Funkkanal
als Empfangskanal ausgewählt wird; und, wenn keine
Synchronisation mit dem ersten Funkkanal eingerichtet
werden kann, der zweite Funkkanal als Empfangskanal
ausgewählt wird.
12. Selektivrufempfänger, der mit mehreren Funkkanälen
betreibbar ist, mit:
einer Empfangsschaltung (101), die dazu geeignet
ist, ein Selektivrufsignal auf einem aus den
Funkkanälen ausgewählten Empfangskanal auszuwählen, um ein
Basisbandsignal zu erzeugen;
einer ersten Bestimmungseinrichtung (105, 106,
107), die dazu geeignet ist, zu bestimmen, ob eine
Synchronisation mit dem Empfangskanal eingerichtet ist;
einer zweiten Bestimmungseinrichtung (104, 501,
107), die dazu geeignet ist, die Qualität eines
Funkkanals zu bestimmen;
gekennzeichnet durch:
einen Controller (107), der dazu geeignet ist,
eine Kanalauswahlsteuerung derart auszuführen, daß,
wenn die Synchronisation mit einem ersten Funkkanal
verloren gegangen ist, die Funkkanäle in einer
vorgegebenen Reihenfolge gescannt werden, um einen zweiten
Funkkanal zu suchen, mit dem eine Synchronisierung
eingerichtet werden kann; wenn der zweite Funkkanal
gefunden worden ist, die zweite Bestimmungseinrichtung
die Qualität des zweiten Funkkanals bestimmt; wenn die
Qualität des zweiten Funkkanals bestimmt worden ist,
die Empfangsschaltung auf den ersten Funkkanal
umschaltet, um zu bestimmen, ob eine Synchronisation mit
dem ersten Funkkanal eingerichtet werden kann; wenn
eine Synchronisation mit dem ersten Funkkanal
eingerichtet worden ist, die zweite Bestimmungseinrichtung
die Qualität des ersten Funkkanals bestimmt; und
basierend auf einem Vergleich zwischen der Qualität des
ersten und des zweiten Funkkanals der erste oder der
zweite Funkkanal als Empfangskanal ausgewählt wird.
13. Selektivrufempfänger nach Anspruch 12, wobei der
Controller dazu geeignet ist, die Kanalauswahlsteuerung
derart auszuführen, daß der erste Funkkanal als
Empfangskanal ausgewählt wird, wenn die Qualität des
ersten Funkkanals nicht niedriger ist als die Qualität
des zweiten Funkkanals, und der zweite Funkkanal als
Empfangskanal ausgewählt wird, wenn die Qualität des
ersten Funkkanals niedriger ist als die Qualität des
zweiten Funkkanals.
14. Selektivrufempfänger nach Anspruch 12, wobei der
Controller dazu geeignet ist, die Kanalauswahlsteuerung
derart auszuführen, daß die Qualität des zweiten
Funkkanals bezüglich der Qualität des ersten Funkkanals in
einem vorgegebenen Verhältnis vermindert wird, um eine
verminderte Qualität des zweiten Funkkanals zu
erzeugen, die Qualität des ersten Funkkanals mit der
verminderten Qualität des zweiten Funkkanals verglichen
wird, der erste Kanal als Empfangskanal ausgewählt
wird, wenn die Qualität des ersten Funkkanals nicht
niedriger ist als die verminderte Qualität des zweiten
Funkkanals, und der zweite Funkkanal als Empfangskanal
ausgewählt wird, wenn die Qualität des ersten Funkkanals
niedriger ist als die verminderte Qualität des
zweiten Funkkanals.
15. Selektivrufempfänger nach Anspruch 11, 12, 13 oder 14,
wobei der Controller dazu geeignet ist, die
Empfangsschaltung derart zu steuern, daß das Selektivrufsignal
in vorgegebenen Intervallen intermittierend empfangen
wird, und, wenn die Synchronisation mit einem ersten
Funkkanal verloren gegangen ist, die Funkkanäle in den
vorgegebenen Intervallen in der vorgegebenen
Reihenfolge gescannt werden.
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