DE69804641T2 - Hochgeschwindigkeits-automatische-sortiervorrichtung - Google Patents

Hochgeschwindigkeits-automatische-sortiervorrichtung

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Description

    TECHNISCHES GEBIET
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Förder-/Umleiteinrichtung zum Sortieren von Artikeln, wie zum Beispiel Paketen, indem sie von einer Fördereinrichtung abgeführt und zu Zielorten umgeleitet werden, und insbesondere betrifft sie eine solche Förder-/Sortiereinrichtung, die Umleitstationen zum diagonalen Umleiten von Paketen mit hoher Geschwindigkeit zu einer der beiden Seiten der Fördereinrichtung oder Führen der Artikel ohne Umleitung geradeaus enthält.
  • ALLGEMEINER STAND DER TECHNIK
  • Paketzustellunternehmen holen jeden Tag Millionen von Paketen von Tausenden von über einen großen geographischen Bereich verteilten Orten ab und transportieren sie hauptsächlich per Lastwagen und Flugzeug zu Sortieranlagen, so daß sie zu einer entsprechend großen Anzahl von verstreuten Zielorten geleitet werden können. Damit rigorose Zeitpläne eingehalten und genaue Zustellungen gewährleistet werden können, muß ein Paketzustellunternehmen in den Sortieranlagen automatisierte Übergabesysteme verwenden, um ankommende Pakete auf einen ordnungsgemäßen Abtransport zu ihren Bestimmungsorten abzustimmen. Da bei Zustellungen der Zeitfaktor eine große Rolle spielt, müssen die Sortiereinrichtungen sehr schnell sein und dabei eine schonende und genaue Handhabung der Pakete gewährleisten.
  • Es sind bei Paketsortiersystemen oftmals Band- und Rollenfördersysteme verwendet worden, um Pakete von ankommenden Ladedocks zu abgehenden Transporteinrichtungen zu bewegen. Ein anfängliches Sortieren von entlang einer Fördereinrichtung laufenden Paketen kann durch Umleiten von Paketen von der Fördereinrichtung auf Grundlage ihrer Bestimmungsorte, ihrer Größe oder eines anderen Merkmals erfolgen.
  • Zur Automatisierung der Handhabung von auf Fördersystemen laufenden Artikeln sind Fördereinrichtungsumleitanordnungen verschiedener Art entwickelt worden. In den US-PS 4,798,275 und 4,174,774 werden Winkeltransferriemen verwendende Rollengangumleiteinrichtungen gezeigt. Diese Umleitsysteme leiten Artikel jedoch in einem rechten Winkel zur Hauptlaufrichtung der Fördereinrichtung ab. Deshalb muß ein sich schnell bewegender Artikel langsamer werden, so daß die Transferriemen den Artikel für die radikale Richtungsänderung im rechten Winkel in Reibeingriff nehmen können. Wenn der Artikel mit hoher Geschwindigkeit läuft, könnte er auf unkontrollierte Weise durch die Umleiteinrichtung rutschen und seinen zugewiesenen Weg verpassen. Somit wird bei diesem System Genauigkeit der Produktionsgeschwindigkeit geopfert.
  • Es sind noch andere Umleitsysteme entwickelt worden, um die Artikel diagonal von der Hauptfördereinrichtung abzuleiten. Die US-PS 5,551,543 zeigt dazu einen Sortierer mit abgewinkelten Rollen. Bei einer Ausführungsform werden die Artikel entweder auf Ketten geradeaus befördert oder auf Umleit-Laufrollen abgesenkt, während sie geschoben werden. Bei einer anderen Version führen steuerbare Laufrollen die Artikel entweder geradeaus oder zur Seite weg. Bei einer anderen Version werden die abgewinkelten Laufrollen in Kontakt mit den Artikeln nach oben verschoben. Bei einer letzten Version sind zwei Sätze von in verschiedenen Winkeln angeordneten Laufrädern vorgesehen, von denen einer beweglich ist. Bei irgendeinem bestimmten Ausgangsziel entlang dem Hauptfördereinrichtungsweg können die Artikel nur zu einer Seite des Weges abgeleitet werden.
  • Die US-PS 3,608,713 weist eine Hauptfördereinrichtung auf, die aus abgewinkelten Antriebsrollen besteht, die zum Lauf mit einem Kettenantrieb montiert sind. Wenn ein Paket gerade mit der Fördereinrichtung laufen soll, drehen sich die Rollen nicht. Wenn das Paket umgeleitet werden soll, werden die angetriebenen Rollen aktiviert und leiten das Paket ohne Abbremsung des Kettenantriebs um. Die Einrichtung leitet nur in der Richtung um, in der die Rollen abgewinkelt sind, und erfordert einen komplexen Mechanismus zum Tragen aller Rollen mit dem Kettenförderer.
  • Die US-PS 3,926,298 stellt eine Hauptfördereinrichtung mit mehreren angetriebenen Rollen und eine diagonale Riemenfördereinrichtung bereit, die unter der normalen Förderfläche zwischen den Rollen angebracht ist. Ein Abschnitt der Antriebsrollen kann abgesenkt werden, um ein Paket auf den Bandförderer fallenzulassen, ohne die Geschwindigkeit der sich entlang dem Hauptweg bewegenden Artikel zu unterbrechen. Jedoch kann der Bandförderer nur in einer Richtung umleiten.
  • Des weiteren ist es bekannt, geneigte Sperren über eine sich bewegende Fördereinrichtung bereitzustellen, um Artikel von der Fördereinrichtung abzuführen. Diese Sperren können stationär sein oder über die Fördereinrichtung hinausschwingen, um einen Artikel umzuleiten. Bei einigen solchen Systemen nach dem Stand der Technik tragen die schwingenden Umleiteinrichtungen sich bewegende Riemen zur Unterstützung der lateralen Bewegung des Artikels, wie in den US-PS 1,729,671, 4,711,357 und 4,364,465 gezeigt. Es sei denn, es gibt zwei Schwingsperren, die jeweils von einer der beiden Seiten der Fördereinrichtung schwingen, oder eine Sperre, die in der Mitte der Fördereinrichtung angelenkt ist (wodurch die Größe der Artikel, die vorbeipassen, stark eingeschränkt wird), können die bekannten geneigten Sperren jedoch keine Artikel an der gleichen Umleitungsstelle gezielt von beiden Seiten der Fördereinrichtung herunterleiten. Des weiteren kann bei Systemen nach dem Stand der Technik der Winkel der Sperre nicht verstellt werden, während sie gleichzeitig den Artikel zum Austritt an der gleichen Stelle entlang der Fördereinrichtung leiten soll.
  • Andere Systeme nach dem Stand der Technik schieben Artikel mit Schiebearmen, die direkt über die Fördereinrichtungen streichen, von Fördereinrichtungen herunter. Beispiele für solche Systeme werden in den US-PS 3,026,988, 4,295,559 und 4,732,260 gezeigt. Diese Systemen können entweder ein Paket nicht drehen, während es von der Fördereinrichtung heruntergeschoben wird, oder erfordern einen komplexen Gelenkmechanismus zur Bewegung eines Artikeleingriffsglieds mit dem Artikel.
  • Die US-PS 5,027,939 offenbart eine Sortier-/Fördereinrichtung, bei der die Hauptfördereinrichtung ein Bett aus Querröhren ist, die durch auf jeder Seite der Röhren befestigte Ketten getragen werden. Eine Reihe von Schiebereinheiten gleitet unter der Führung von Überquerspuren an jeder Umleitungsstelle frei zwischen benachbarten Paaren der Röhren. Ein Mechanismus nimmt sich von den Schiebereinheiten nach unten erstreckende Rollen, die mit den Röhren laufen, in Eingriff und führt sie zu den Überquerspuren, wenn ein Artikel von der Fördereinrichtung heruntergeschoben werden soll. Der Nachteil dieses Systems liegt darin, daß sich die Schieber sowohl mit der Fördereinrichtung nach vorne als auch quer über die Fördereinrichtung bewegen, wodurch sie einen komplexeren Fördermechanismus benötigen. Wenn sich ein einziger Schieber in der Reihe am Eintritt zur Überquerstelle verklemmt, könnte darüber hinaus die gesamte Fördereinrichtung ausfallen, bis eine komplexe Reparatur ausgeführt wird.
  • Die US-PS 4,633, 996 offenbart eine diagonale Abfangvorrichtung, die ein flexibles Endlosglied enthält, das etwas unterhalb der Fläche einer Hauptfördereinrichtung ausgespart ist, der abwärts und unterhalb der Abfangvorrichtung geleitet wird. Das flexible Endlosglied trägt Ablenkplatten, die in eine Position angehoben werden können, in der sie auf der Fördereinrichtung vorbeilaufende Artikel ablenken. Dieses System erfordert einen Mechanismus zum Anheben und Absenken der Ablenkplatten.
  • Somit besteht in der Technik Bedarf nach einer Umleiteinrichtung, die eine größere Flexibilität bezüglich der Art und Weise und Richtung besitzt, in der sie Artikel von einer Fördereinrichtung abführt, die nicht mit der Fördereinrichtung mitläuft und die sich leicht reparieren läßt.
  • KURZDARSTELLUNG DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung strebt danach, ein verbessertes Förder-/Umleitsystem bereitzustellen, das nicht mit der Fördereinrichtung mitläuft und bei großer Fördereinrichtungsgeschwindigkeit betrieben werden kann, Artikel zu jeder der beiden Seiten einer Fördereinrichtung oder geradeaus durch die Umleitungsstelle befördert, in einem Schiebermodus arbeitet, der eine Steuerung der Geschwindigkeit der Schieber und der Drehung der Artikel gestattet, und in einem Modus mit stationärer Sperre arbeitet, der ohne Änderung der Abführposition einen variablen Sperrenwinkel bereitstellt.
  • Gemäß der Erfindung werden diese Ziele durch Bereitstellung eines Systems mit den Merkmalen von Anspruch 1 und eines Verfahrens mit den Merkmalen von Anspruch 15 zur Übergabe von sich entlang einer Fördereinrichtung bewegenden Artikeln erreicht.
  • In einem Betriebsmodus bewegt die Steuerung mindestens zwei der Stützenträger zum Eingriff der Stützen mit einem Artikel, um den Artikel von der Fördereinrichtung herunterzuschieben. Vorzugsweise werden die Stützenträger in einer Reihenfolge dahingehend bewegt, den Artikel auf kontrollierte Weise in Eingriff zu nehmen und zu schieben. Zum Beispiel kann eine nachgeschaltete Stütze den Artikel in Eingriff nehmen, um ihn zunächst zu drehen, und dann können nachfolgende Stützen den Artikel in Eingriff nehmen, um seine Ausrichtung zu steuern und sein Herunterschieben von der Fördereinrichtung zu unterstützen. Die Stützen können schnell bewegt werden und den Artikel in weniger als einer Sekunde von der Fördereinrichtung herunterschieben. Zur Vermeidung eines starken Aufpralls kann gegebenenfalls das Geschwindigkeitsprofil der Stützen so programmiert werden, daß sich die Stützen relativ langsam bewegen, bis der Artikel in Eingriff genommen ist, und dann beschleunigt werden, um den Artikel von der Fördereinrichtung herunterzuschieben. Vorzugsweise kann die Steuerung die Artikel zu beiden Seiten der Fördereinrichtung schieben.
  • Im anderen Betriebsmodus bildet die Steuerung eine Umleitsperre, indem sie bewirkt, daß die Stützenträger jede der Stützen an gewählten Stellen über der Bahn der sich entlang der Fördereinrichtung in die Umleitstation bewegenden Artikel positionieren. Die Umleitsperre, bei der es sich vorzugsweise um eine diagonale Reihe aus stationären Stützen handeln kann, die vor Ankunft eines von der Fördereinrichtung abzuführenden Artikels gebildet werden, kann gezielt gebildet werden, um den Artikel entweder zu der einen oder zur anderen Seite der Fördereinrichtung zu führen.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform für irgendeine der beiden Betriebsmodi sind die Stützenträger umkehrbar angetriebene Endlosschleifenriemen, und die Stützen können Rollen sein, die an sich von den Endlosschleifenriemen nach außen erstreckenden Achsen angebracht sind. Jeder Riemen kann mehr als eine Stütze tragen, um das Ausmaß der zur Positionierung einer Stütze an einer gewünschten Stelle erforderlichen Riemenbewegung auf ein Minimum zu reduzieren.
  • Die Steuerung wirkt zum Erhalt von Zielortinformationen für jeden Artikel und zur Betätigung der Stützenträger als Reaktion auf die Zielortinformationen. Es kann ein optisches Lesegerät angeordnet sein, das auf einem Etikett an den Artikeln aufgedruckte Zielortinformationen liest.
  • Bei einem bevorzugten Verfahren umfaßt der Schritt des Bewegens der Stützenträger das Herunterschieben von Artikeln von der Fördereinrichtung mit den Stützen. Gemäß einem anderen Aspekt des Verfahrens umfaßt der Schritt des Bewegens der Stützenträger das Bilden einer Anordnung aus hochstehenden Stützen, die an lateral beweglichen Stützenträgern getragen werden, welche abwechselnd mit den Rollen angeordnet sind; und das Herunterführen der Artikel von der Fördereinrichtung mit den Stützen. Weiterhin kann das Verfahren den Schritt des Erhalts von Zielortinformationen für jeden Artikel und das Auswählen der Art und Weise des Bewegens der Stützenträger auf kontrollierte Weise oder zu ausgewählten Stellen als Reaktion auf die Zielortinformationen enthalten.
  • KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Fig. 1 zeigt eine Draufsicht einer die vorliegende Erfindung darstellenden Umleitstation.
  • Fig. 2 zeigt eine schematische Draufsicht eines Sortiersystem, das die vorliegende Erfindung darstellende Umleitstationen enthält.
  • Fig. 3 ist eine Seitenansicht der Umleitstation nach Fig. 1.
  • Fig. 4 ist eine Querschnittsansicht der Umleitstation entlang der Linie 4-4 von Fig. 1, die eine Seitenansicht einer Trägerriemenanordnung zeigt.
  • Fig. 5 ist eine vergrößerte Seitenansicht einer Stützenrolle und ihrer Befestigung am Riementräger.
  • Fig. 6A ist eine schematische Ansicht der Umleitstation nach Fig. 1 im Anfangsstadium des Betriebs in einem Schiebemodus.
  • Fig. 6B ist eine schematische Ansicht der Umleitstation nach Fig. 1 im Endstadium des Betriebs in einem Schiebemodus.
  • Fig. 7 ist eine schematische Ansicht der Umleitstation nach Fig. 1, wobei die Stützen als eine gerade stationäre Sperre angeordnet sind.
  • Fig. 8 ist eine schematische Ansicht der Umleitstation nach Fig. 1, wobei die Stützen als eine gerade stationäre Sperre angeordnet sind.
  • Fig. 9 ist ein Blockdiagramm eines Steuerkreises zum Betrieb der Umleitstationen eines Sortiersystems nach der Darstellung in den Fig. 1-8.
  • AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG
  • Im folgenden ausführlicher auf die Zeichnungen Bezug nehmend, in denen sich in sämtlichen Ansichten gleiche Zahlen auf gleiche Teile beziehen, zeigt Fig. 1 eine Umleitstation 10, die die vorliegende Erfindung darstellt. In einer Förder-/Sortiereinrichtung 1 können eine oder mehrere Umleitstationen 10 zwischen Abschnitten einer linearen Hauptfördereinrichtung 12 enthalten sein, wie in Fig. 2 gezeigt. Die Hauptfördereinrichtung bewegt Objekte, wie zum Beispiel Pakete P, in Richtung der Pfeile 13, die hier als die Längs- oder Hauptrichtung bezeichnet wird. Jede Umleitstation 10 erhält Pakete P von einem Zufuhr- oder Eingangsende 12a eines Abschnitts der Fördereinrichtung 12 und führt das Paket in einer von drei Richtungen, nämlich nach links in eine Ausgangsrutsche 14a, nach rechts in eine Ausgangsrutsche 14b oder geradeaus zu einem Aufnahme- oder Ausgangsende 12b des nächsten Abschnitts der Fördereinrichtung 12 ab. Es versteht sich, daß eines oder beide Ausgangsziele 14a und 14b anstatt Rutschen Fördereinrichtungen, Behältnisse oder dergleichen sein können.
  • Jede Umleitstation 10 enthält einen Satz von beweglichen oder angetriebenen Rollen 20, die durch (nicht gezeigte) innere umkehrbare Motoren auf herkömmliche Weise um Rollenwellen 29 gedreht werden können. Die Rollenwellen 29 werden auf Lagern und einer Stützkonstruktion (nicht gezeigt) gestützt. Zwischen benachbarten Rollen 20 ist ein Räum belassen, der die Trägerriemenanordnungen 25 aufnimmt, wie am besten in den Fig. 1, 3 und 4 gezeigt.
  • Jede Trägerriemenanordnung 25 enthält ein Paar gezahnter Riemenscheiben 30, um die ein Synchronriemen 32 verläuft. Die Riemenscheiben 30 werden auf Lagern und einer Stützkonstruktion (nicht gezeigt) gestützt. Mindestens eine und vorzugsweise drei bis fünf Rollenstützen oder Nasen 35 erstrecken sich von der Außenfläche des Synchronriemens 32 nach außen. Bei der bevorzugten Ausführungsform sind drei solche Stützen in gleichem Abstand voneinander um den Synchronriemen herum angeordnet. Es versteht sich, daß anstelle von Synchronriemen Ketten oder andere geeignete Endlosmedien verwendet werden könnten.
  • Der Durchmesser der Rollen 20 bestimmt, wie eng zusammen die Stützen 35 sein werden. Wenn die Stützen dazu verwendet werden, Pakete von dem Bett von Rollen 20 herunterzuschieben, brauchen die Stützen nicht übermäßig eng zusammen zu sein. Die Rollen können zum Beispiel einen Durchmesser von drei Zoll (7,5 cm) oder weniger aufweisen, und die Mitten der Stützen können deshalb in Längsrichtung einen Abstand von ca. vier Zoll (10 cm) aufweisen. Wenn die Stützen zur Bildung einer stationären Sperre zum Herunterführen von Paketen von der Fördereinrichtung angeordnet sind, sollten die Rollen 20 jedoch kleiner sein und beispielsweise einen Durchmesser von einem Zoll (2,5 cm) aufweisen, um die Stützen 35 in einem Abstand von ca. zwei Zoll (5,1 cm) anzuordnen.
  • Die Rollen 20 weisen vorzugsweise eine mit Keilverzahnung versehene Fläche auf, wobei die Keilverzahnung in Axialrichtung entlang den Rollen verläuft. Die Keilverzahnung trägt zur Erhöhung der Reibung zwischen den Rollen und Paketen in Längsrichtung bei. Das heißt, durch die Keilverzahnung werden die Rollen bei der Bewegung der Pakete entlang der Fördereinrichtung aggressiver. Jedoch vermindert die Keilverzahnung die Reibung der in Querrichtung über das Bett von Rollen 20 in Richtung der Ausgangsrutschen 14 gleitenden Pakete. Die Reibungsverminderung ergibt sich aus der Verkleinerung des Oberflächenkontakts zwischen den Rollen und den Paketen in Querrichtung.
  • Die Geschwindigkeit der Rollen 20 ist vorzugsweise so eingestellt, daß die Nettovorwärtsgeschwindigkeit der Pakete infolge ihrer Umleitung nicht reduziert wird. Dazu kann eine Umfangsgeschwindigkeit der Rollen 20 erforderlich sein, die größer ist als die Geschwindigkeit der Hauptfördereinrichtung 12, da die durch die Rollen ausgeübte Kraft in Komponenten unterteilt sein kann, wobei nur ein Teil der Kraft zur Längsgeschwindigkeit beiträgt. Des weiteren dürfen die Rollen unter den Paketen nicht durchdrehen. Dazu kann es kommen, wenn die Pakete leicht sind und eine ungenügende Kontaktschwerkraft auf die Rollen ausüben. Oder die Rollen können die Trägheit schwerer Pakete, die mit einer geringeren Geschwindigkeit laufen als die Rollengeschwindigkeit, nicht überwinden. Die Geschwindigkeit der Rollen kann von einer Geschwindigkeit, die gering genug ist, um ein Durchdrehen zu vermeiden, auf eine größere Geschwindigkeit, als die, mit der sich das Paket durch die Umleitstation bewegt, beschleunigt werden, wie unten beschrieben wird. Das zum Halten der Paketlängsgeschwindigkeit auf ungefähr der Geschwindigkeit der Fördereinrichtung 12 erforderliche Geschwindigkeitsprofil kann in Abhängigkeit von der Größe, dem Gewicht und den Oberflächeneigenschaften der Pakete, die wahrscheinlich von dem System gehandhabt werden, empirisch bestimmt werden.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform kann die Geschwindigkeit jeder Rolle 20 individuell gesteuert werden. Bei einer Alternative können die Rollen 20 mit einem gemeinsamen Antriebsmechanismus versehen werden, der durch einen einzigen Motor betrieben wird. Bei dieser Ausführungsform werden sämtliche Rollen 20 mit der gleichen Geschwindigkeit betrieben.
  • Auf Fig. 5 Bezug nehmend, ist jede Stütze 35 durch einen Zapfen 37, der ein Flanschende 38 definiert, das in das Material des Synchronriemens 32 bei dessen Herstellung eingebettet wird, am Synchronriemen befestigt. Eine Rolle 39 aus Kunststoff, Nylon, Gummi oder einem anderen geeigneten Material wird nach einem Lager 41 auf den Zapfen 37 aufgesetzt und durch einen Halter 42 und einen Splint oder dergleichen am Zapfen festgehalten. Jeder Trägerriemen wird durch einen individuellen Servomotor 44 angetrieben, der über einen Riemen 46 mit einer der gezahnten Riemenscheiben 30 in Antriebsverbindung steht, wie in Fig. 4 gezeigt. Die Servomotoren 44 sind vorzugsweise umkehrbar.
  • Zur Erleichterung des Übergangs von der Fördereinrichtungsumleitstation 10 zu einer Austrittsrutsche 14 können wahlweise Rutschenrollen 48 entlang den Enden der Trägerriemenanordnungen angebracht werden, wie in den Fig. 1, 2 und 4 gezeigt. Bei den Rutschenrollen kann es sich um Laufrollen handeln, wobei sie dann die von einem die Umleitstation verlassenden Paket erfahrene Reibung reduzieren. Als Alternative können die Rutschenrollen 48 angetriebene Rollen sein, die die austretenden Pakete in die benachbarte Rutsche ziehen.
  • In jeder der Ausgangsrutschen 14a und 14b ist eine Austrittsbestätigungsfotozelle 52 neben der Stelle angeordnet, an der die Pakete die Umleitrollen 20 verlassen, wie in Fig. 6A gezeigt. Zusätzliche Fotozellen 54 sind das Eingangsfördereinrichtungszufuhrende 12a überbrückend dem Einlaß zur Umleitstation 10 unmittelbar vorgeschaltet, um anzuzeigen, wann ein Paket in die Umleitstation eintritt. Es können wahlweise zusätzliche Fotozellen 56 den Umleitstationen 10 unmittelbar nachgeschaltet sein, um ein Signal abzugeben, wenn Pakete die Umleitstationen auf das Aufnahmeende 12b des folgenden Abschnitts der Fördereinrichtung 12 verlassen.
  • Auf das Blockdiagramm von Fig. 9 Bezug nehmend, wird der Betrieb der Umleitstation 10 durch Verwendung einer digitalen Steuerung, wie zum Beispiel einer speicherprogrammierbaren Steuerung (SPS) 60 oder eines Mehrzweckrechners, der in der Regel einen geeigneten Mikroprozessor aufweist, automatisiert. Die SPS 60 kann Eingangssignale von einem optischen Lesegerät 62 aufnehmen, das Barcodes oder zweidimensionale Symbole (wie zum Beispiel MaxiCode-Symbole) auf Etiketten auf den Paketen P liest. Ein solches Symbol kann Adreßinformationen enthalten, die es der SPS gestatten, auf wohlbekannte Weise zu bestimmen, welche Ausgangsrutsche die korrekte Rutsche ist, auf der das Paket abgeführt werden soll. Die SPS 60 kann auch direkt von den Sensoren 64, wie zum Beispiel einer Waage oder einer Vorrichtung zur Messung der Paketabmessungen, Informationen über das Paket erhalten. Ein Satz von Drehriemencodierern 58 ist zur Messung der Verschiebung jedes Abschnitts der Fördereinrichtung 12 angeordnet, und die Ausgabe dieser Codierer wird an die SPS 60 gegeben. Paketinformationen können auch manuell über die Tastatur 65 eingegeben werden. Die SPS 60 sendet als Reaktion auf diese Eingangssignale Steuersignale einzeln zu jeder einzelnen der Umleitstationen, um die inneren Motoren, die die Rollen 20 drehen, und die Servomotoren 44, die die Stützenträgerriemen 32 antreiben, zu aktivieren. Jede Rolle 20 und jeder Servomotor 44 kann durch die SPS 60 mit geeigneter Programmierung einzeln gesteuert werden.
  • Im Betrieb eines Sortiersystems 1, das mehrere Umleitstationen 10 enthält, werden Pakete P auf die Fördereinrichtung 12 plaziert. Die SPS erhält Eingaben von den der Fördereinrichtung 12 zugeordneten Drehriemencodierern 58 und vor dem optischen Lesegerät 62 oder einem alternativen Etikettenlesegerät oder einer manuellen Eingabevorrichtung. Das optische Lesegerät oder die andere Eingabevorrichtung wird zur Erfassung von Zielortdaten über jedes Paket bei Plazieren des Pakets auf das Sortiersystem verwendet. Jegliche Barcodes oder anderen Symbole auf einem Paket werden erfaßt und decodiert. Zielortinformationen können in einem dichten Code eingebettet sein, oder sie können in einer Datenbank gespeichert sein, deren Adresse in einem Barcode enthalten ist. Des weiteren können unter Verwendung von OCR-Techniken Text- Adreßinformationen auf dem Paketetikett analysiert werden.
  • Es versteht sich, daß die vorliegende Erfindung einen Zufuhrmechanismus verwenden kann, oder die Pakete können manuell auf die Fördereinrichtung 12 angeordnet werden. In der Regel werden die Pakete entweder von Hand oder durch einen bekannten Ausrichtungsmechanismus entlang einer Seite der Fördereinrichtung 12 ausgerichtet.
  • Wenn ein Paket am Lesegerät 62 abgetastet wird, wird die Stromzählung des ersten Codierers 58 erhalten. Die Drehcodierervorrichtung 58 gestattet es der SPS, zu verfolgen, wie weit der Abschnitt der Fördereinrichtung 12 gelaufen ist, seit ein bestimmtes Paket auf den Abschnitt plaziert wurde. Durch Überwachung, welchen Fördereinrichtungsabschnitt das Paket erreicht hat, kann die SPS des weiteren die Position jedes Pakets bei seiner Bewegung entlang der Fördereinrichtung 12 und durch die Umleitstationen 10 verfolgen. Insbesondere informieren die Fotozellen 54 die SPS, wann ein Paket einen Fördereinrichtungsabschnitt verläßt und in eine Umleitstation eintritt. Wenn das Paket nicht zur Abführung aus der Station vorgesehen ist, erhält die SPS ein Signal von einer am Einlaß zum nächsten Fördereinrichtungsabschnitt angeordneten und durch das Vorbeilaufen des Pakets ausgelösten Fotozelle 56.
  • Ein geeignetes optisches Lesesystem zur Abtastung von Etiketten wird in den US-PS 5,291,564; 5,308,960; 5,327,171 und 5,430,282 gezeigt, auf die hiermit ausdrücklich Bezug genommen wird. In den US-Patenten 4,874,936; 4,896,029; 5,438,188; 5,412,196; 5,412,197; 5,343,028; 5,352,878; 5,404,003; 5,384,451 und der PCT- Veröffentlichung Nr. WO 95/34043 werden Systeme zur Lokalisierung und Decodierung von Barcodes und der dichten MaxiCode-Codesymbolik beschrieben.
  • Ein im SPS-Speicher gespeicherter Datensatz für jedes Paket kann die Paketidentifikation, Zielortadresse und Paketmerkmale enthalten. Es können eine Beschreibung des Inhalts des Pakets, seine Abmessungen und sein Gewicht oder ein Code, der angibt, daß der Inhalt zerbrechlich oder gefährlich ist oder einen sonstigen speziellen Status besitzt, gespeichert sein. Im Anfangs- oder Ausgangsstadium des Sortiersystems sind alle Umleitstationen 10 so eingestellt, daß sie Pakete ohne Umleitung geradeaus senden, das heißt, die Stützen 35 sind dabei entlang den Seiten der Umleitstationen angeordnet, wie in Fig. 2 bei der Umleitstation 10a gezeigt. In dieser Konfiguration treiben die angetriebenen Rollen 20 die Pakete ohne Behinderung durch die Stützen geradeaus zum nächsten Fördereinrichtungsabschnitt an.
  • Nachdem die Zielortinformationen für das Paket bekannt sind, schlägt die SPS 60 in einem entsprechenden Teil ihres Speichers die ordnungsgemäße Ausgangsrutsche 14a oder 14b, die dem Zielort des Pakets entspricht, und die dieser Ausgangsrutsche zugeordnete Umleitstation 10 sowie die Identität des der Umleitstation vorgeschalteten Fördereinrichtungsabschnitts nach. Vorzugsweise werden diese Informationen in bereits für das Paket erzeugten Feldern des Datensatzes gespeichert.
  • Auf bekannte Weise bestimmt die SPS 60, wann sich ein Paket einer Umleitstation 10, an der das Paket abgeführt werden sollte, nähert. Zu solchen Zeitpunkten liefert die SPS Steuersignale, die die Motoren 44 anweisen, wie sie die Riemen 32 zur Positionierung der Stützen wie erforderlich bewegen sollen. Die SPS liest die Codiererzählungen und die Signale der Fotozelle 54 während des Laufs des Pakets und vergleicht diese Positionsinformationen mit den im Speicher gespeicherten Abführstelleninformationen. Wenn die SPS Signale erhält, die anzeigen, daß das Paket einen Fördereinrichtungsabschnitt erreicht hat, der einer Umleitstation 10, von der das Paket abgeführt werden sollte, unmittelbar vorausgeht, sendet die SPS Steuersignale an die Stützenträgerservomotoren 44 der Station. Wahlweise kann die SPS auch Steuersignale, die auf dem Gewicht, der Größe oder anderen für das bestimmte abzuführende Paket zuvor gespeicherten Informationen basieren, zu den Motoren der Rollen 20 senden.
  • Die Riemen 32 und die Stützen 35 können auf einem von zwei Hauptbetriebsmodi betrieben werden.
  • In einem Betriebsmodus kann die Umleitstation 10 die Pakete von der Fördereinrichtung herunterschieben, wie in den Fig. 6A und 6B gezeigt. Wie in Fig. 6A gestrichelt gezeigt, ist das Paket in diesem Beispiel entlang der Seite der Fördereinrichtung gegenüber der vorgesehenen Abführrutsche 14a ausgerichtet. Das Paket wird die Fotozelle 56 am Aufnahmeende 12b des Fördereinrichtungsabschnitts ausgelöst haben, auf dem sich das Paket bewegt, und das Paket löst nun die Fotozelle 54 aus, wenn es das Zufuhrende 12a verläßt.
  • Die Stützen 35 sind anfangs entlang den Rändern des Umleitabschnitts 10 stationär. Vorzugsweise können die Rollen 20 das Paket über eine auf der hänge des Pakets basierende Strecke in die Umleitstation befördern. In diesem Beispiel berechnet die SPS eine Verzögerung vom Auslösen der Fotozelle 54, wobei die Geschwindigkeit der Rollen 20 berücksichtigt wird, und betätigt den Servomotor 44 der Stützenträgeranordnung 25d zur Bewegung der Stütze 35d in Eingriff mit der Seite des Pakets nahe dem Vorderrand des Pakets. Die Bewegung der Stütze 35d am vierten Stützenträger 25d dreht den Vorderrand des Pakets zur Ausgangsrutsche 14a. Die SPS bewegt sofort die Stützen 35c und 35b in Eingriff mit der Seite des Pakets und bewirkt, daß sich die drei Stützen 35b, 35c und 35d gemeinsam bewegen und so das Paket von den Rollen 20 herunter und auf die Rutschenrolle 48 schieben, wie in Fig. 6B gezeigt. Vorzugsweise ist die Rutschenrolle 48 angetrieben und bewegt sich etwas schneller als die Stützen 35, so daß sie das Paket von der Umleitstation 10 herunter und in die Ausgangsrutsche 14a zieht.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform erfolgt die Bewegung der Stützen quer über die Umleitstation 10 in weniger als einer Sekunde mit einer Geschwindigkeit von ca. drei bis vier Fuß pro Sekunde (90 bis 120 cm pro Sekunde). Die Geschwindigkeit der als Schieber verwendeten Stützen kann je nach Größe und Gewicht des Pakets, wenn diese Informationen von den Sensoren 64 erhalten werden können, geändert werden. Des weiteren können die Stützen das Paket langsam in Eingriff nehmen und dann beschleunigen. Dadurch wird der Aufprall der Stützen auf das Paket auf ein Minimum reduziert, während das Paket mit einer hohen Geschwindigkeit von der Fördereinrichtung herunterbewegt wird. Die SPS steuert den zeitlichen Ablauf des Betriebs der Stützen 35, so daß die Stützen das Paket nicht gegen die Wand der Rutsche 14a quetschen.
  • Es sei darauf hingewiesen, daß die Stützen 35a und 35e in dem gerade beschriebenen Beispiel beim Schieben des Pakets keine Rolle spielten. Die SPS bewegte jedoch den Stützenträgerriemen 32 der Trägeranordnung 25a zur Entfernung einer Stütze aus der Bahn des Pakets, wie in Fig. 6B gezeigt. Die SPS verwendet so viele Stützen 35 wie erforderlich, um das Paket je nach Paketlänge und -gewicht zu bewegen und bewegt Mitlaufstützen aus der Bahn des Pakets.
  • Wenn das Paket für die Ausgangsrutsche 14b bestimmt gewesen wäre, hätte die. SPS die gleichen Stützenträgerriemen 32 in entgegengesetzter Richtung betätigt, so daß die entlang der bezüglich des Pakets gegenüberliegenden Seite der Umleitstation aufgereihten Stützen das Paket zur Ausgangsrutsche 14b geschoben hätten. Die SPS berücksichtigt in diesem Fall die zusätzliche zurückzulegende Strecke vor Ineingriffnahme der Seite des Pakets, wenn sie den Zeitpunkt der Stützenbewegungen berechnet.
  • Es sei darauf hingewiesen, daß ein Versagen einer der Stützenträgeranordnungen 25b, 25c oder 25d nicht unbedingt zu einem Ausfall der Umleitung des Pakets führen würde. Des weiteren können die Stützenträgeranordnungen 25 an (nicht gezeigten) Rahmen oder Schlitten angebracht sein, damit sie sich leicht zwischen den Rollen 20 herausnehmen lassen. Dadurch kann die Ausfallzeit für Reparaturen auf ein Minimum reduziert werden, indem gestattet wird, daß eine neue Anordnung schnell eingesetzt und verwendet werden kann, während die beschädigte Anordnung in Ruhe repariert wird.
  • In einem Modus mit stationärer Sperre, wenn das Paket zur Ausgangsrutsche 14a gelangen soll, bewirkt die SPS, daß sich die Riemen 32 einzeln über programmierte Strecken bewegen, bis ihre Stützen 35 eine diagonale Reihe bilden, wie in Fig. 1 und bei Station 10b von Fig. 2 gezeigt. Wie erwähnt, würden jedoch für diesen Betriebsmodus mehr Stützen, die enger beieinander positioniert wären als in Fig. 1 gezeigt, vorgesehen werden. Zur Bildung der diagonalen Reihe bewegt sich die Stütze auf der rechten Seite, die sich am nächsten zum ankommenden Paket befindet, nur wenig oder gar nicht. Die aufeinanderfolgenden Stützen werden über ein programmiertes Ausmaß zur Bildung der diagonalen Reihe von irgendeiner der Seiten nach innen bewegt. Die Rollen 20 bewegen das Paket in Richtung 13 der Fördereinrichtung, wenn das Paket aber auf die Sperre der Stützenreihe schlägt, gleitet es lateral, während es entlang den Rollen 39 der Stützen 35 rollt, bis es von der Fördereinrichtungsumleitstation in die Ausgangsrutsche 14a fällt. Die Rollen 39 unterstützen im Hochgeschwindigkeitsbetrieb, indem sie die Reibung zwischen dem Paket und der durch die Stützen gebildeten Sperre reduzieren. Wenn die Rutschenrolle 48 vorgesehen ist, rollt das Paket über die Rolle 48 oder wird darüber getrieben, je nachdem, ob es sich um eine Laufrolle oder um eine angetriebene Rolle handelt. Wenn das Paket zur Ausgangsrutsche 14b auf der rechten Seite gelangen soll, dann bewirkt die SPS ebenfalls, daß sich die Riemen 32 zur Bildung einer diagonalen Linie bewegen, die in die andere Richtung geneigt ist, wie in Station lCc von Fig. 2 gezeigt. Es sei darauf hingewiesen, daß die Anordnung von mehreren Stützen 35 an jedem Riemen 32 zusammen mit der Verwendung umkehrbarer Motoren 44 ein Erreichen der erforderlichen Konfiguration unter minimalem Zeit- und Bewegungsaufwand gestattet.
  • In einem Betriebsverfahren kann sich die erste Stütze herausbewegen, um das Paket zu drehen, und schnell wieder zur Seite der Umleitstation zurückkehren. Dann prallt nicht die vordere Ecke, sondern die Seite auf die durch die anschließenden Stützen gebildete stationäre Reihe auf. Diese Technik hilft dabei, zu verhindern, daß die Ecke zwischen den Stützen hängenbleibt.
  • Nachdem eine Umleitstation von der SPS eine Reihe von Befehlssignalen erhalten hat und ein Paket abführt, kann der Zustand der Station aufrechterhalten werden, bis eine Änderung erforderlich ist.
  • Unter der Steuerung der SPS können die Stützen 35 so geformt werden, daß sie eine beliebige gewünschte Sperre bilden. Zum Beispiel kann die Neigung der Sperre ohne Einschränkungen geändert werden, die sich durch das Anlenken einer Sperre an einer festen Stelle ergeben. Wenn Pakete gegen einen Rand der Fördereinrichtung ausgerichtet sind, kann die Sperre gebildet werden, indem näher an dem Rand begonnen wird, wenn die Abführung in die Rutsche 14 entlang dem Rand erfolgen soll, wie in Fig. 7 gezeigt. Wenn die Pakete aber ganz hinüber zur gegenüberliegenden Rutsche bewegt werden müssen, könnte eine Sperre, die aus einer gekrümmten Linie von Stützen besteht, optimal sein, wie in Fig. 8 gezeigt. Hier erfahren die Pakete zunächst einen geringen Aufprall und eine geringe laterale Geschwindigkeit, die sich erhöht, wenn sich das Paket durch die Umleitstation bewegt. Die Anzahl und die Größe der Rollen 20 und die Anzahl von Riementraganordnungen 25 in jeder Station 10 können je nach Art der erforderlichen Sperren geändert werden.
  • Für Fachleute liegt auf der. Hand, daß die hier beschriebenen Programme, Prozesse, Verfähren usw. sich nicht auf irgendeinen bestimmten Rechner oder irgendeine bestimmte Vorrichtung beziehen oder durch diesen bzw. diese eingeschränkt werden. Stattdessen können verschiedene Arten von Allzweckmaschinen mit gemäß den hier beschriebenen Lehren konzipierten Programmen verwendet werden. Ebenso kann es sich von Vorteil erweisen, Spezialvorrichtungen auszuführen, um die hier beschriebenen Verfahrensschritte mittels eigens vorgesehener Rechnersysteme mit festverdrahteter Logik oder Festprogrammen durchzuführen, die in nichtflüchtigen Speichern, wie zum Beispiel Nurlesespeichern, gespeichert sind.
  • Bei einer nicht gezeigten alternativen Ausführungsform können die Umleitstationen ohne dazwischenliegende Fördereinrichtungsriemenabschnitte nebeneinander positioniert sein. Bei dieser Ausführungsform bewegen sich die Pakete direkt von einer Umleitstation zur nächsten, bis sie abgeführt werden, und an der Grenze zwischen Umleitstationen ist eine Fotozelle 52 oder 54 angeordnet.
  • Aus dem vorhergehenden ist für Fachleute offensichtlich, daß ein die vorliegende Erfindung verkörperndes Förder-/Umleitsystem mit hohen Geschwindigkeiten betrieben werden kann, während es je nach dem beabsichtigten Zielort des Artikels, wie durch an jedem Artikel befestigten Informationen bestimmt, Artikel zu irgendeiner Seite einer Fördereinrichtung abführt oder einen Geradeauslauf zuläßt. Zielortinformationen können durch optische Lesegeräte gelesen und an eine SPS weitergeleitet werden, die wiederum die Konfiguration der Umleitstationen des Systems bestimmt.
  • Die Umleitstationen enthalten individuelle Riemen- und Stützenanordnungen, die abwechselnd zwischen individuell gesteuerten angetriebenen Rollen angeordnet sind, von denen keine mit einem sich bewegenden Förderriemen oder dergleichen mitläuft. Die Stützenanordnungen können somit unmittelbar für individuelle Geschwindigkeit und Position gesteuert werden, um zu schieben, zu drehen und schieben oder um stationäre Sperren mit variablen Winkeln zu bilden, um einen Artikel zu einer geeigneten Austrittsrutsche zu leiten, wo er unter Unterstützung durch eine Austrittsrolle von der Fördereinrichtung abgeführt wird. Des weiteren wird durch die Austauschbarkeit der Anordnungen bei einem Versagen eine schnelle Erholung gestattet, weil On-line-Wartung eliminiert ist. Die Koordination der Steuerung der Stützenanordnungen und der angetriebenen Rollen gestattet eine zuverlässige und sichere Handhabung von Paketen bei hohen Geschwindigkeiten.
  • Obgleich diese Erfindung unter besonderer Bezugnahme auf eine bevorzugte Ausführungsform davon ausführlich beschrieben worden ist, versteht sich, daß Modifikationen und Variationen ausgeführt werden können, ohne von dem in den beigefügten Ansprüchen definierten Schutzbereich der Erfindung abzuweichen.

Claims (21)

1. Automatische Förder-/Umleiteinrichtung (10) zum Sortieren von Artikeln, die folgendes umfaßt: eine Fördereinrichtung (12) zur Beförderung der Artikel in Richtung einer Längsachse (13) der Fördereinrichtung (12); mehrere zur Drehung um Rollenachsen (29) montierte, voneinander beabstandete Rollen (20), die so ausgerichtet sind, daß die Rollen (20) die Artikel in Richtung der Längsachse (13) befördern; mehrere abwechselnd mit den Rollen (20) angeordnete Stützenträger (25); und benachbarte Ausgangsziele (14a, 14b) gekennzeichnet durch:
mehrere seitlich bewegliche unabhängige Stützenträger (25), die abwechselnd mit den Rollen angeordnet sind;
wobei mindestens eine Stütze (35) an jedem Stützenträger (25) montiert ist und sich davon nach oben erstreckt;
wobei die Stützen (35) Rollen (39) umfassen, die an sich von den Stützenträgern (25) nach außen erstreckenden Achsen (37) montiert sind; und
eine Steuerung (60), die zur unabhängigen Bewegung jedes der Stützenträger (25) zur Positionierung der Stützen (35) zur Ineingriffnahme eines abzuführenden Artikels, der entlang der Fördereinrichtung (12) in die Umleiteinrichtung (10) läuft, wirkt.
2. Umleiteinrichtung nach Anspruch 1, bei der die Stützenträger (25) umkehrbar angetriebene Endlosschleifenriemen (32) umfassen.
3. Umleiteinrichtung nach Anspruch 2, bei der die Endlosschleifenriemen (32) mehrere der Stützen (35) tragen, die entlang den Riemen (32) beabstandet sind.
4. Umleiteinrichtung nach einem vorherigen Anspruch, bei der die Steuerung (60) zum Erhalt von Zielortinformationen für die Artikel und zur Betätigung der Stützenträger (25) als Reaktion auf die Zielortinformationen wirkt.
5. Umleiteinrichtung nach Anspruch 4, die weiterhin ein optisches Lesegerät (62) umfaßt, das mit der Steuerung (60) in Verbindung steht und zum Lesen von an den Artikeln angebrachten Zielortinformationen angeordnet ist.
6. Umleiteinrichtung nach einem vorhergehenden Anspruch, bei der die Steuerung (60) gezielt dahingehend wirkt, die Stützenträger (25) so zu bewegen, daß die Stützen (35) eine Umleitsperre in Form einer von mehreren zur Verfügung stehenden Formen bilden, um den abzuführenden Artikel von einer gewählten Seite der Umleiteinrichtung (10) zu den benachbarten Ausgangszielen (14a, 14b) herunterzuleiten.
7. Umleiteinrichtung nach Anspruch 6, bei der die Umleitsperre eine Linie von stationären Stützen (35) umfaßt, die vor der Ankunft des an der Umleiteinrichtung (10) von der Fördereinrichtung (12) abzuführenden Artikels gebildet wird.
8. Umleiteinrichtung nach Anspruch 7, bei der die Umleitsperre eine diagonale Linie von stationären Stützen (35) umfaßt, die zur Führung des abzuführenden Artikels entweder zu einer Seite oder zur anderen Seite der Fördereinrichtung (12) zu den benachbarten Ausgangszielen (14a, 14b) gezielt gebildet wird.
9. Umleiteinrichtung nach einem vorhergehenden Anspruch, bei der die Steuerung (60) individuell mit den Stützenträgern (25) verbunden ist und dahingehend wirkt, mindestens zwei der Stützenträger (25) zur Ineingriffnahme der Stützen (35) mit dem abzuführenden Artikel in einer programmierten Reihenfolge zu bewegen, um den Artikel auf kontrollierte Weise zu schieben.
10. Umleiteinrichtung nach Anspruch 9, bei der die Steuerung (60) dahingehend wirkt, einen Vorderteil des abzuführenden Artikels mit einer nachgeschalteten Stütze und danach einen nachfolgenden Teil des Artikels mit einer vorgeschalteten Stütze in Eingriff zu bringen.
11. Umleiteinrichtung nach Anspruch 9 oder 10, bei der die Steuerung (60) dahingehend wirkt, die Stützen (35) durch einen Bewegungsbereich zu beschleunigen, nachdem die Stützen (35) den abzuführenden Artikel in Eingriff genommen haben.
12. Umleiteinrichtung nach einem der Ansprüche 9-11, bei der die Steuerung (60) dahingehend wirkt, die Stützen (35) mit regelbarer Geschwindigkeit anzutreiben.
13. Umleiteinrichtung nach einem der Ansprüche 9-12, bei der die Steuerung (60) gezielt zum Antrieb der Stützen (35) zum Herunterschieben des abzuführenden Artikels von einer gewählten Seite der Umleiteinrichtung (10) zu den benachbarten Ausgangszielen (14a, 14b) wirkt.
14. Umleitvorrichtung nach Anspruch 1, bei der die Steuerung (60) zur unabhängigen Betätigung der Stützenträger (25) mit regelbarer Geschwindigkeit konfiguriert ist und gezielt dahingehend wirkt, ein erstes Steuersignal zur Betätigung der Stützenträger (25) zur Bewegung der Stützen (35) zur Bildung einer stationären Umleitanordnung abzugeben, die einen abzuführenden Artikel von einer gewählten Seite der Umleiteinrichtung (10) zu den benachbarten Ausgangszielen (14a, 14b) herunterleitet, und ein zweites Steuersignal zur Betätigung der Stützenträger (25) zur Bewegung der Stützen (35) in einer programmierten Reihenfolge abzugeben, um den abzuführenden Artikel in Eingriff zu nehmen und von einer gewählten Seite der Umleiteinrichtung (10) auf kontrollierte Weise zu den benachbarten Ausgangszielen (14a, 14b) herunterzuschieben.
15. Verfahren zur automatischen Sortierung von Artikeln mit den Schritten: Bereitstellen einer Fördereinrichtung (12) zum Transport der Artikel von einem vorgeschalteten Ort; Beförderung der Artikel in einer Hauptrichtung zu einem Umleitmechanismus (10); Antreiben der Artikel in dem Umleitmechanismus (10) mit mehreren voneinander beabstandeten Rollen (20) in der Hauptrichtung (13); Ineingriffnehmen der Artikel im Umleitmechanismus (10) durch mehrere abwechselnd mit den Rollen (20) angeordnete Stützenträger (25); und Bereitstellen von Ausgangszielen (14a, 14b) zum Transport eines abzuführenden Artikels, wobei das Verfahren weiterhin die folgenden Schritte umfaßt: gezieltes Bewegen der mehreren quer zur Hauptrichtung (13) und in Lücken zwischen benachbarten der Rollen (20) angeordneten Stützenträger (25), wobei die Stützenträger (25) mindestens eine an jedem der Stützenträger (25) montierte Stütze (35) umfassen; und unabhängiges Positionieren jeder der Stützen (35) zum Eingriff mit dem von einer gewählten Seite des Umleitmechanismus (1C) zu den benachbarten Ausgangszielen (14a, 14b) abzuführenden Artikel.
16. Verfahren nach Anspruch 15, bei dem der Schritt des Bewegens der mehreren Stützenträger (25) weiterhin gezieltes Bewegen der Stützen (35) zur Bildung einer stationären Anordnung von voneinander beabstandeten Stützen (35) umfaßt, die zum Herunterführen der Artikel von einer gewählten Seite des Umleitmechanismus (10) zu den benachbarten Ausgangszielen (14a, 14b) konfiguriert ist.
17. Verfahren nach Anspruch 15, bei dem der Schritt des Bewegens der mehreren Stützenträger (25) weiterhin gezieltes Bewegen der Stützen (35) zum Herunterschieben der Artikel von einer gewählten Seite des Umleitmechanismus (10) zu den benachbarten Ausgangszielen (14a, 14b) umfaßt.
18. Verfahren nach Anspruch 17, bei dem die Stützen (35) daran angebrachte, sich nach oben erstreckende Rollen (39) enthalten.
19. Verfahren nach Anspruch 15, bei dem der Schritt des. Bewegens der mehreren Stützenträger (25) gezieltes Bilden einer stationären Anordnung in Form einer von mehreren zur Verfügung stehenden Formen zum Herunterleiten der Artikel von einer gewählten Seite des Umleitmechanismus (10) zu den benachbarten Ausgangszielen (14a, 14b) umfaßt.
20. Verfahren nach Anspruch 19, das weiterhin die Schritte des Erhalts von Zielortinformationen für jeden Artikel und Bildens der Anordnung als Reaktion auf die Zielortinformationen umfaßt.
21. Verfahren nach Anspruch 19 oder 20, bei dem der Schritt des Bildens der Anordnung das Auswählen einer seitlichen Richtung umfaßt, in die die Artikel als Reaktion auf die Zielortinformationen zu führen sind.
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