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Hintergrund der Erfindung
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Gebiet der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Ladevorrichtung zum
Laden einer Sekundärbatterie.
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Beschreibung des Standes der Technik
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Bei
einer Ladevorrichtung, welche zum Laden einer Sekundärbatterie
verwendet wird, beispielsweise einer Lithiumbatterie oder dgl.,
werden ein Konstantstromladen und ein Konstantspannungsladen allgemein
ausgeführt.
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Die
Ladevorrichtung, bei der ein derartiges Ladeverfahren verwendet
wird, hat einen Aufbau, wie beispielsweise in 10 gezeigt
ist. 11 zeigt eine Beziehung (Ausgangscharakteristik
der Ladevorrichtung) zwischen der Ladespannung V und dem Ladestrom
I. 12 zeigt Beziehungen (Ladekenndatenkurven) zwischen
der Ladespannung V·Ladestrom
I und der Ladezeit T.
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Bei
der Ladevorrichtung 100 von 10 sind eine
Sekundärbatterie 101 und
ein Stromermittlungswiderstand 102 seriell mit einer Spannungsquelle 103 verbunden.
Das heißt,
ein positiver Anschluss der Sekundärbatterie 101 ist
mit einem positiven Anschluss der Spannungsquelle 103 verbunden.
Ein negativer Anschluss der Sekundärbatterie 101 ist
mit einem Anschluss des Stromermittlungswiderstands 102 verbunden,
und der andere Anschluss des Stromermittlungswiderstands 102 ist
mit einem negativen Anschluss der Spannungsquelle 103 verbunden.
Die positiven und negativen Eingangsanschlüsse eines Komparators 104 sind
mit den jeweiligen Anschlüssen
des Stromermittlungswiderstands 102 und dem Ausgangsanschluss
des Komparators verbunden, und ein Ausgangsanschluss des Komparators 104 ist mit
der Spannungsquelle 103 verbunden.
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Da
bei einem derartigen Aufbau das Laden bei einem Konstantstrom Ib1
beendet wird und ein Laden bei einer konstanten Spannung Vb1 am
Ende des Ladens der Sekundärbatterie 1110 begonnen wird,
wird der Ladestrom I reduziert. Wenn der Komparator 104 ermittelt,
dass der Ladestrom I gleich oder kleiner ist als ein vorher festgelegter
Wert E1, wird die Lieferung des Ladefortsetzungssignals SE zur Spannungsquelle 103 gestoppt,
wodurch der Ladeprozess beendet wird. Das heißt, der Komparator 104 ermittelt
die Spannung über
dem Stromermittlungswiderstand 102, wodurch ermittelt wird,
dass die Sekundärbatterie 101 voll
geladen ist.
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Für den oben
erwähnten
Stromermittlungswiderstand 102 der Ladevorrichtung 100 wird
ein Widerstand mit einem geringen Widerstandswert, beispielsweise
(R = 0,1 Ω)
aus Gründen
des elektrischen Leistungsverbrauchs oder dgl. verwendet. Da jedoch
der Ladestrom I am Ende des Ladevorgangs der Sekundärbatterie 101 ein
geringer Strom ist, beispielsweise I = 0,2 A, ist die Spannung,
welche durch den Komparator 104 ermittelt wird, ein extrem
kleiner Spannungswert E1 = I·R
= 20 mV. Für
den Komparator 102 zum Ermitteln einer derartigen kleinen
Spannung wurde ein hochgenauer Komparator, bei dem eine Offsetspannung
extrem niedrig ist, verwendet, was den Nachteil hat, dass dieser
teuer ist.
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Sogar
nach Beendigung des Ladeprozesses kann es auftreten, dass die Kapazität der Batterie beispielsweise
durch einen Verbrauch in der Batterie reduziert wird, durch einen
Verbrauch aufgrund der Impedanz der Spannungsquelle 103,
wenn die Vorrichtung in einem Stoppzustand gelassen wird, den Verbrauch
beispielsweise in einem tragbaren Telefonhauptkörper oder dgl.. Wenn allgemein
der Ladeprozess fortgesetzt wird, sogar nachdem eine volle Ladung
erlangt wird, kann das Auftreten eines Abfallens der Batteriekapazität ebenfalls
verhindert werden. Es besteht jedoch dann das Problem, dass, wenn
eine Spannung fortlaufend an die Sekundärbatterie 100 angelegt
wird, die Lebensdauer der Batterie verkürzt wird.
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Wenn
außerdem
mehrere, beispielsweise zwei Sekundärbatterien parallel geschaltet
sind und geladen werden, wobei die obige Ladevorrichtung 100 verwendet
wird, wird, wenn das Laden eine der Sekundärbatterien geladen wird, die
andere Sekundärbatterie
angeschaltet, wodurch die Schwierigkeit auftritt, dass der Ladevorgang
aufgrund einer fehlerhaften Unterscheidung nicht fortgesetzt wird,
unabhängig
von der Tatsache, dass eine der Sekundärbatterien geladen wird.
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Die
US 5 408 170 beschreibt
eine Einrichtung zum Laden von Sekundärbatterien gemäß dem Oberbegriff
des Patentanspruchs 1.
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Aufgaben und Überblick über die Erfindung
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Es
ist eine Aufgabe der Erfindung, eine preiswerte Ladevorrichtung
bereitzustellen, bei der das Auftreten eines Abfallens der Batteriekapazität ohne Verschlechtern
einer Sekundärbatterie
verhindert wird.
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Eine
weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Ladevorrichtung
bereitzustellen, bei der eine fehlerhafte Unterscheidung über das
Ende des Ladevorgangs verhindert werden kann, sogar dann, wenn mehrere
Sekundärbatterien parallel
geschaltet sind.
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Gemäß der Erfindung
wird eine Ladevorrichtung bereitgestellt, welche eine Einrichtung
zum Steuern aufweist, um eine angeschaltete Sekundärbatterie
durch einen Konstantstrom zu laden, wobei die Spannung während der
Konstantstrom-Phase gleich oder kleiner ist als ein erster Wert,
und, wenn eine Anschlussspannung der Sekundärbatterie auf den ersten Wert
ansteigt, die Batterie durch eine Konstantspannung zu laden, welche
den ersten Wert hat, wobei der Strom während der Konstantspannungs-Ladephase
gleich oder kleiner ist als der Konstantstrom, welche aufweist:
eine Schalteinrichtung zum Abschalten eines Ladestroms in einer
bestimmten Periode; eine Vergleichseinrichtung zum Vergleichen – mit einer
ersten Referenzspannung – einer Spannungsdifferenz
(VA) zwischen einer ersten Spannung auf Seiten der Spannungsquelle
der Schalteinrichtung, wenn der Ladestrom abgeschaltet ist, und
einer zweiten Spannung auf Seiten der Sekundärbatterie, um dadurch ein erstes
Vergleichsergebnis zu erzeugen; und eine Steuereinrichtung zum Stoppen
des Ladens oder zum Anzeigen einer Anzeige des Endes des Ladeprozesses
gemäß dem ersten Vergleichsergebnis;
dadurch gekennzeichnet, dass die Vergleichseinrichtung eingerichtet
ist, einen Vergleich mit einer zweiten Referenzspannung durchzuführen, um
dadurch ein zweites Vergleichsergebnis zu erzeugen, und die Steuereinrichtung
eingerichtet ist, einen Ladestrom zu liefern/zu unterbrechen oder um
Anzeigen gemäß dem ersten
und zweiten Vergleichsergebnis anzuzeigen.
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Die
Erfindung bezieht auch auf ein entsprechendes Ladeverfahren, wie
dies im unabhängigen Verfahrensanspruch
definiert ist. Bevorzugte Ausführungsformen
der Ladevorrichtung und des Ladeverfahrens sind in den abhängigen Ansprüchen definiert.
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Gemäß einem
ersten Merkmal ist die Vergleichseinrichtung eingerichtet um die
Spannungsdifferenz mit der zweiten Referenzspannung nach einem Ablauf
einer vorher festgelegten Zeit vom Stopp des Ladens zu vergleichen,
um dadurch das zweite Vergleichsergebnis zu erzeugen; und die Steuereinrichtung
eingerichtet ist, das Wiederaufladen gemäß dem zweiten Vergleichsergebnis
zu beginnen.
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Gemäß einem
zweiten Merkmal ist die Ladevorrichtung eingerichtet, um mehrere
Sekundärbatterien,
die parallel geschaltet sind, durch den Konstantstrom, und, wenn
eine Anschlussspannung jeder der Sekundärbatterien auf die Konstantspannung
ansteigt, durch die Konstantspannung zu laden, wobei die Schalteinrichtung
eingerichtet ist, den Ladestrom einer der Sekundärbatterien in einer bestimmten
Periode abzuschalten; und die Vergleichseinrichtung aufweist: einen
ersten Komparator zum Vergleichen – mit einer ersten Referenzspannung
(Ea) – einer Spannungsdifferenz
einer ersten Spannung auf Seiten der Spannungsquelle der Schalteinrichtung, wenn
der Ladestrom abgeschaltet ist, und einer zweiten Spannung auf Seiten
der Sekundärbatterie;
und einen zweiten Komparator zum Vergleichen – mit der zweiten Referenzspannung
(Ec) – einer
negativen Anschlussspannung einer (21A) der Sekundärbatterien.
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Da
gemäß dem obigen
Aufbau das Laden durch Vergleichen der Ladespannung der Sekundärbatterie
mit einer vorher festgelegten Referenzspannung fortgesetzt oder
gestoppt wird, kann der Aufbau vereinfacht werden, und es kann ein
Zustand einer vollen Ladung beibehalten werden. Gemäß der Erfindung
können
die Herstellungskosten vermindert werden, und die Verlässlichkeit
des Ladevorgangs kann gesteigert werden. Da der Stromermittlungswiderstand,
der bei der herkömmlichen
Vorrichtung benötigt
wird, nicht notwendig ist, kann die Anzahl der Teile reduziert werden.
Der Spannungsabfall, der auftritt, wenn der Strom in den Stromermittlungswiderstand
fließt,
wird beseitigt. Damit kann die Ladezeit der Sekundärbatterie
verkürzt
werden.
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Gemäß dem ersten
Merkmal wird das Wiederaufladen begonnen, wenn die Spannungsdifferenz
auf die zweite Referenzspannung nach dem Stoppen des Ladeprozesses
eingestellt wird. Damit wird die Verschlechterung der Lebensdauer
der Sekundärbatterie
vermieden, und es wird ein vollgeladener Zustand beibehalten.
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Gemäß dem zweiten
Merkmal wird eine Richtung des Ladestroms der Sekundärbatterie,
welche schon geladen wurde, ermittelt, wenn die Richtung des Ladestroms
umgekehrt wird, der Ladeprozess wird angehalten und die Vorrichtung
wartet, und, wenn die Richtung des Ladestroms wiederum umgekehrt
wird, wird der Ladeprozess neu gestartet, so dass eine fehlerhafte
Unterscheidung über
das Ende des Ladevorgangs verhindert werden kann. Erfindungsgemäß kann,
sogar wenn mehrere Sekundärbatterien
parallel geladen werden, eine fehlerhafte Entscheidung über das
Ende des Ladevorgangs vermieden werden, so dass die Verlässlichkeit
des Ladevorgangs gesteigert werden kann und eine schnelle Verschlechterung
der Sekundärbatterie
vermieden werden kann.
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Die
obigen und weiteren Vorteile und Merkmale der Erfindung werden aus
der nachfolgenden ausführlichen
Beschreibung von Ausführungsformen,
die als Beispiel angegeben werden, und den angehängten Patentansprüchen in
Bezug auf die beiliegenden Zeichnungen deutlich, in denen:
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1 ein
Blockdiagramm ist, um eine Ausführungsform
einer Ladevorrichtung nach Erfindung zu zeigen;
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2 ein
Blockdiagramm ist, um ein Betriebsbeispiel der Ladevorrichtung,
welche in 1 gezeigt ist, zu erläutern;
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3 ein
erstes Diagramm ist, welches die Beziehungen (Ladekenndatenkurven)
zwischen der Ladespannung·dem
Ladestrom und der Ladezeit der Ladevorrichtung, welche in 1 gezeigt
ist, zeigt;
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4 ein
vergrößertes Diagramm
eines Bereichs "X" ist, der in 3 gezeigt
ist;
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5 ein
zweites Diagramm ist, welches die Beziehungen (Ladekenndatenkurven)
zwischen der Ladespannung·Strom
und der Ladezeit der Ladevorrichtung zeigt, welche in 1 gezeigt
ist;
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6 ein
vergrößertes Diagramm
eines Bereichs "X", der in 5 gezeigt
ist, ist;
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7 ein
Blockdiagramm ist, welches eine zweite Ausführungsform einer Ladevorrichtung
der Erfindung zeigt;
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8 ein
Flussdiagramm ist, um ein Betriebsbeispiel der Ladevorrichtung zu
erläutern,
welches in 7 gezeigt ist;
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9 ein
Diagramm ist, welches die Beziehungen (Ladekenndatenkurven) zwischen
der Ladespannung·Strom
und einer Ladezeit der Ladevorrichtung zeigt, welche in 7 gezeigt
ist;
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10 ein
Blockdiagramm ist, welches ein Beispiel einer herkömmlichen
Ladevorrichtung zeigt;
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11 ein
Diagramm ist, welches die Beziehung (Ausgangskenndaten der Ladevorrichtung)
zwischen einer allgemeinen Ausgangsspannung und einem Ladestrom
zeigt; und
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12 ein
Diagramm ist, welches die Beziehungen (Ladekenndatenkurven) zwischen
der Ladespannung·Strom
und einer Ladezeit der in 7 gezeigten
Ladevorrichtung zeigt.
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Ausführliche
Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen
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Die
bevorzugten Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung werden anschließend ausführlich mit Hilfe der beiliegenden
Zeichnungen beschrieben.
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Da
die Ausführungsformen,
die anschließend
beschrieben werden, bevorzugte spezifische Beispiele der Erfindung
sind, werden verschiedene Einschränkungen, die technisch vorteilhaft
sind, angegeben. Der Rahmen der Erfindung ist jedoch nicht auf diese
Ausführungsformen
beschränkt,
solange es keine explizite Festlegung gibt, welche die Erfindung
in der folgenden Beschreibung begrenzt.
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1 ist
ein Aufbaudiagramm, welches eine erste Ausführungsform einer Ladevorrichtung
der Erfindung zeigt.
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In
der Ladevorrichtung 10 nach 1 sind eine
Sekundärbatterie 11 und
ein Ladestrom-Ausschalter 12 seriell mit einer Spannungsquelle 13 verbunden.
Das heißt,
der positive Anschluss der Sekundärbatterie 11 ist mit
einem positiven Anschluss der Spannungsquelle 13 verbunden.
Ein negativer Anschluss der Sekundärbatterie 11 ist mit
einem Ende eines Ladestrom-Ausschalters 12 verbunden, und
der andere Anschluss des Ladestrom-Ausschalters 12 ist
mit einem negativen Anschluss der Spannungsquelle 13 verbunden.
Außerdem
ist der negative Anschluss der Sekundärbatterie 11 mit einem
positiven Eingangsanschluss eines Komparators 14 verbunden.
Ein Anschluss eines Referenzspannungsquellen-Umschalters 16 der
Referenzspannungsquellen 15a und 15b ist mit einem
negativen Eingangsanschluss des Komparators 14 verbunden. Ein
Ausgangsanschluss des Komparators 14 ist mit einer Ladesteuereinheit 17 verbunden.
Die Ladesteuereinheit 17, der Ladestrom-Ausschalter 12, der Referenzspannungsquellen-Umschalter 16 und
die Anzeigeeinheit 18 sind miteinander verbunden.
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Für einen
derartigen Aufbau wird ein Betriebsbeispiel des Ladeprozesses anschließend mit Hilfe
des Flussdiagramms von 2 beschrieben.
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Zunächst wird
eine Ausgangsspannung VO der Spannungsquelle 13 eingestellt
und so festgelegt, dass diese gleich einer vollen Ladespannung Vb0
(siehe
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3)
der Sekundärbatterie 11 ist,
beispielsweise 8,4 V in einem Zustand (Nichtladezustand), bei dem
die Sekundärbatterie 11 nicht
mit einer Last verbunden ist. Ein AC-Verbinder 19 ist mit
einer AC-Spannungsquelle (AC 100 V) verbunden, und die Sekundärbatterie 11 wird
angeschaltet (Schritt STP1).
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Die
Ladesteuereinheit 17 betätigt den Referenzspannungsquellen-Umschalter 16,
damit dieser beispielsweise auf eine Kontaktseite (a) der Referenzspannungsquelle 15a umschaltet
(Schritt STP2). Die Ladesteuereinheit 17 startet eine Schnellladung, und
sie startet außerdem
einen Zeitzähler
(Schritt STP3, 4) und beendet die Schnellladung, wenn der Zeitzähler stoppt
(Schritte STP5, 6). Das heißt,
die Ladesteuereinheit 17 schaltet den Ladestrom-Ausschalter 12 in
einer vorher festgelegten Periode oder einer beliebigen Periode
nach dem Start der Schnellladung ein/aus. Außerdem wird der Ladestrom-Ausschalter 17 lediglich
für drei
Minuten nach dem Start der Schnellladung eingeschaltet, wodurch
der Ladestrom geliefert wird. Nach Ablauf der drei Minuten wird
der Ladestrom-Ausschalter 12 ausgeschaltet, wodurch der
Ladestrom abgeschaltet wird.
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Der
Komparator 14 vergleicht die Spannungsdifferenz VA zwischen
der Ausgangsspannung V0 der Spannungsquelle 13 in dem Zeitpunkt
keiner Last, welche zum positiven Eingangsanschluss geliefert wird,
wenn der Ladestrom abgeschaltet ist; und einer Leerlauf-Batteriespannung
VB mit einer Referenzspannung Ea der Referenzspannungsquelle 15a,
welche zum negativen Eingangsanschluss geliefert wird, wodurch eine
Spannung ΔV über dem
Ladestrom-Ausschalter 12 ermittelt wird und ein Ermittlungssignal
SD für
die Ladesteuereinheit 17 erzeugt wird.
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Wenn
das Ermittlungssignal SD auf dem hohen Pegel ist (siehe 4),
bestimmt die Ladesteuereinheit 17, dass das Laden fortschreitet,
erlaubt, dass die Anzeigeeinheit 18 anzeigt "Laden", kehrt zum Schritt
STP3 zurück
und wiederholt die oben erläuterten
Prozesse (Schritt STP7). Wenn das Ermittlungssignal SD auf dem niedrigen
Pegel ist, entscheidet die Ladesteuereinheit 17, dass das
Laden angehalten wurde und erlaubt, dass die Anzeigeeinheit 18 anzeigt "Laden stoppen", wodurch der Ladeprozess gestoppt
wird (Schritt STP8).
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Die
Prozesse der Schritte STP1 bis STP8 beziehen sich auf das Beispiel
des Ladebetriebs.
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3 ist
ein Diagramm, welches die Beziehungen (Ladekenndatenkurven) zwischen
der Ladespannung V·Ladestrom
I der Ladevorrichtung 10, der Spannungsdifferenz VA und
der Ladezeit T zeigt. 4 ist ein vergrößertes Diagramm
eines Bereichs "X" in 3.
Eine Beziehung (Ausgangskenndaten der Ladevorrichtung) zwischen
der Ladespannung V und dem Ladestrom I ist ähnlich der von 11.
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In
der Ausschaltperiode des Ladestroms I (in der Periode, wo die Ladespannung
V abfällt)
wird die Spannungsdifferenz VA zwischen der Ausgangsspannung VO
der Spannungsquelle 13 im Zeitpunkt keiner Last und der
Leerlauf-Batteriespannung VB zum Komparator 14 geliefert
und mit der Referenzspannung Ea der Referenzspannungsquelle 15a verglichen.
Die Spannung ΔV über dem
Ladestrom-Ausschalter 12 wird ermittelt, und das Ermittlungssignal SD
wird an die Ladesteuereinheit 17 ausgegeben. Wenn das Ermittlungssignal
SD auf dem niedrigen Pegel ist, d. h., wenn die Spannungsdifferenz
VA gleich oder kleiner als die Referenzspannung Ea ist, wird das
Laden gestoppt.
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Das
Ausgangssignal des Ermittlungssignals SD des Komparators 14 ist
lediglich in der Ausschaltperiode des Ladestroms I gültig, und
es wird so angesehen, dass dies in der anderen Zeit ungültig ist.
Daher ist das Ausgangssignal des Ermittlungssignals SD in der Periode,
in welcher der Ladestrom I nicht abgeschaltet ist, auf dem hohen
oder niedrigen Pegel in Abhängigkeit
von der Schaltungseinstellung.
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Bei
dem oben erwähnten
Aufbau wird die Spannung ΔV
auf beispielsweise 80 mV eingestellt. Für einen Komparator 14 zum
Ermitteln der Spannung ΔV
von 80 mV ist, sogar wenn eine Spannung von ungefähr 5 mV
als eine Variation einer Offsetspannung in betracht gezogen wird,
dies kein problematischer Pegel, so dass ein allgemeiner IC verwendet
werden kann. Da die Ladesteuereinheit 17 es nicht benötigt, eine
hochgenaue Ermittlung einer analogen Spannung auszuführen, kann
ein preiswerter 1k-ROM-IC oder weniger als logische Schaltung, ein
Einchip-Mikrocomputer
oder dgl. verwendet werden.
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Ein
Betriebsbeispiel zum Wiederaufladen nach dem Stoppen des Ladens
wird nun mit Hilfe des Flussdiagramms von 2 beschrieben.
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Wenn
das Laden der Sekundärbatterie 11 gestoppt
wird (Schritt STP8), betätigt
die Ladesteuereinheit 17 den Referenzspannungsquellen-Umschalter 16,
wodurch beispielsweise auf die Kontaktseite (b) der Referenzspannungsquelle 15b umgeschaltet wird
(Schritt STP9). Eine Referenzspannung Eb der Referenzspannungsquelle 15b und
die Referenzspannung Ea der Referenzspannung 15a werden eingestellt,
um so Eb zu sein (beispielsweise 120 mV) > Ea (beispielsweise 80 mV).
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Die
Ladesteuereinheit 17 startet den Zeitzähler (STP10). Wenn der Zeitzähler stoppt
(Schritt STP11), vergleicht der Komparator 14 die Spannungsdifferenz
VA zwischen der Ausgangsspannung VO der Spannungsquelle 13 im
Zeitpunkt keiner Last, welche zum positiven Eingangsanschluss geliefert wird,
und der Leerlauf-Batteriespannung VB, mit der Referenzspannung Eb
der Referenzspannungsquelle 15b, welche zum negativen Eingangsanschluss geliefert
wird, wodurch die Spannung ΔV über dem Ladestrom-Ausschalter 12 in
der gleichen Periode wie in der in den Schritte STP4 und STP5 ermittelt wird.
Das Ermittlungssignal SD wird zur Ladesteuereinheit 17 übertragen.
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Wenn
das Ermittlungssignal SD auf dem hohen Pegel ist, entscheidet die
Ladesteuereinheit 17, dass wieder kein Ladevorgang ausgeführt wird,
erlaubt, dass die Anzeigeeinheit 18"beim Wiederaufladen" anzeigt, und kehrt
zum Schritt STP2 zurück,
und wiederholt die oben erwähnten
Prozesse (Schritt STP12. Wenn das Ermittlungssignal SD auf dem niedrigen
Pegel ist, bestimmt die Ladesteuereinheit 17, dass der
Ladestoppzustand weitergeht, erlaubt, dass die Anzeigeeinheit 18 fortlaufend "Ladestopp" anzeigt, kehrt zum
Schritt STP10 zurück
und wiederholt die oben erwähnten
Prozesse. Wenn eingestellt ist, dass der Vergleichsprozess des Komparators 14 fortgesetzt
wird, sogar nach dem Stoppen des Ladeprozesses, kann der Zeitzählerprozess
(Schritt STP10, 11) der Ladesteuereinheit 17 ausgelassen werden.
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Die
obigen Schritte beziehen sich auf das Beispiel des Wiederaufladebetriebs.
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5 ist
ein Diagramm, welches Beziehungen (Ladekenndatenkurven) zwischen
der Ladespannung·Strom
und der Ladezeit der Ladevorrichtung 10 zeigt. 6 ist
ein vergrößertes Diagramm eines
Bereichs "X" in 5.
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Wenn
die Batteriekapazität
nach dem Stoppen des Ladeprozesses abnimmt, steigt die Spannungsdifferenz
VA im Vergleich zu der in dem Zeitpunkt an, wenn das Laden gestoppt
wird. Folglich wird, nachdem die vorher festgelegte Zeit nach dem Stoppen
des Ladeprozesses abgelaufen ist, die Spannungsdifferenz VA zwischen
der Ausgangsspannung VO der Spannungsquelle 13 im Zeitpunkt keiner
Last und der Leerlauf-Batteriespannung VB dem Komparator 14 in
einer vorher festgelegten Periode zugeführt und mit der Referenzspannung
Eb der Referenzspannung 15b verglichen, wodurch die Spannung ΔV über dem
Ladestrom-Ausschalter 12 ermittelt wird. Das Ermittlungssignal
SD wird an die Ladesteuereinheit 17 ausgegeben. Wenn das
Ermittlungssignal SD auf dem hohen Pegel ist, nämlich, wenn die Spannungsdifferenz
VA gleich oder höher ist
als die Referenzspannung Eb, wird das Wiederaufladen gestartet.
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Wie
oben erwähnt
können
in der Ladevorrichtung 10, da ein allgemeiner Komparator
verwendet werden kann, um die Spannung zu ermitteln, und ein allgemeiner
Mikrocomputer verwendet werden kann, um das Laden zu steuern, die
Herstellungskosten der Vorrichtung reduziert werden. Das Laden wird fortgesetzt,
bis die Spannungsdifferenz VA auf die Referenzspannung Ea nach dem
Start des Ladeprozesses eingestellt ist. Wenn weiter die Spannungsdifferenz
VA auf die Referenzspannung Eb nach dem Stoppen des Ladeprozesses
eingestellt ist, wird das Wiederaufladen gestartet. Folglich wird
die Lebensdauer der Sekundärbatterie
nicht verschlechtert und es kann ein Vollladezustand beibehalten
werden.
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Obwohl
die beiden Referenzspannungsquellen eingestellt werden und das Stoppen
des Ladens und das Starten des Wiederaufladen bei der oben erwähnten ersten
Ausführungsform
ermittelt werden, kann es ausreichend sein, lediglich das Laden/das Ende
des Ladevorgangs anzuzeigen (der Ladestrom wird fortlaufend geliefert).
Durch Einstellen mehrerer Referenzspannungsquellen kann beispielsweise
der Ladegrad ebenfalls dadurch ermittelt werden, dass die Anzeige
während
des Ladeprozesses umgeschaltet wird.
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7 ist
Aufbaudiagramm, welches eine zweite Ausführungsform einer Ladevorrichtung
nach der Erfindung zeigt. Bei dieser Ausführungsform wird als Ladevorrichtung,
welche mehrere Sekundärbatterien
parallel laden kann, eine Ladevorrichtung beschrieben, welche eine
Funktion hat, eine Sekundärbatterie
anzuschalten und diese zu laden, und eine Funktion, um ein Gerät oder dgl.,
beispielsweise ein tragbares Telefon oder dgl., in welchem eine
Sekundärbatterie
vorhanden ist, mit einem Ausgangsanschluss zu verbinden.
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Bei
der Ladevorrichtung 20 nach 7 werden
ein Sekundärbatterie 21A und
ein Ladestrom-Ausschalter 22 seriell mit einer Spannungsquelle 23 verbunden.
Außerdem
ist eine Sekundärbatterie 21B,
welche in ein Gerät 40 eingebaut
ist, beispielsweise ein tragbares Telefon oder dgl., parallel mit
der Sekundärbatterie 21A über einen
Ausgangsanschluss verbunden. Das heißt, die positiven Anschlüsse der
Sekundärbatterien 21A und 21B sind mit
einem positiven Anschluss einer Spannungsquelle 23 verbunden
und ein negativer Anschluss der Sekundärbatterie 21A ist
mit einem Anschluss des Ladestrom-Ausschalters 22 verbunden.
Der andere Anschluss des Ladestrom-Ausschalters 22, ein
negativer Anschluss der Sekundärbatterie 21B und
ein negativer Anschluss der Spannungsquelle 23 sind mit Masse
verbunden. Ein Widerstand 30 ist parallel zum Ladestrom-Ausschalter 22 geschaltet.
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Der
negative Anschluss der Sekundärbatterie 21A ist
parallel mit positiven Eingangsanschlüssen von Komparatoren 24A und 24B verbunden.
Ein Anschluss eines Referenzspannungsquellen-Umschalters 26 der
Referenzspannungsquellen 25a und 25b ist mit einem
negativen Eingangsanschluss des Komparators 24A verbunden.
Ein Ausgangsanschluss des Komparators 24A ist mit einer
Ladesteuereinheit 27 verbunden. Außerdem ist ein negativer Anschluss
der Referenzspannungsquelle 25c mit einem negativen Eingangsanschluss
des Komparators 24B verbunden. Ein Ausgangsanschluss des
Komparators 24B ist mit der Ladesteuereinheit 27 verbunden.
Der Ladestrom-Ausschalter 22, der Referenzspannungsquellen-Umschalter 26 und
die Anzeigeeinheit 28 sind mit der Ladesteuereinheit 27 verbunden.
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In
dem Fall, wo zwei Sekundärbatterien
parallel geladen werden, sind deren Batteriespannungen üblicherweise
verschieden. Daher muss die Ladevorrichtung nicht die Sekundärbatterie
laden, welche die höhere
Batteriespannung hat, sondern lädt lediglich
die Sekundärbatterie,
welche eine niedrige Batteriespannung hat. Wenn beispielsweise eine nichtgeladene
Sekundärbatterie 21B in
einem Zeitpunkt angeschaltet wird, der in 9 gezeigt
ist, während
die Sekundärbatterie 21A durch
eine Ladespannung V0A geladen wird, wird die Ladespannung auf V0B
eingestellt. Wenn man nun annimmt, dass die Ladespannung V0B niedriger
ist als die Ladespannung V0A, wird das Laden der Sekundärbatterie 21A in
der Mitte des Ladeprozesses abgeschaltet und der Strom fließt umgekehrt
von der Sekundärbatterie 21A zur
Sekundärbatterie 21B.
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In
einer solchen Situation ermittelt, wenn der Komparator 24A so
aufgebaut ist, um eine Spannung ΔV über den
Ladestrom-Ausschalter 22 zu ermitteln, trotz einer Tatsache,
dass die Sekundärbatterie 21A geladen
ist, der Komparator 24A das Ende des Ladevorgangs der Sekundärbatterie 21A,
und es wird eine fehlerhafte Entscheidung, welche das Ende des Ladens
zeigt, auf der Anzeigeeinheit 28 angezeigt. Daher ist der
Komparator 24B so aufgebaut, die Spannung am negativen
Anschluss der Sekundärbatterie 21A mit
einer Masse-Spannung zu vergleichen, und um einen Rückstrom
von der Sekundärbatterie 21A zur
Sekundärbatterie 21B zu
ermitteln.
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Bei
einem derartigen Aufbau wird ein Beispiel des Ladebetriebs nun unter
Bezug auf das in 8 gezeigte Flussdiagramm beschrieben.
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Zunächst wird
in einem Zustand (im Zeitpunkt keiner Last), wo die Sekundärbatterien 21A und 21B nicht
angeschaltet sind, die Ausgangsspannung V0 der Spannungsquelle 23 justiert
und so eingestellt, dass sie zu einer vollen Ladespannung Vb0 (siehe 11)
der Sekundärbatterien 21A und 21B, beispielsweise
8,4 V wird. Ein AC-Verbinder 29 ist mit einer AC-Spannungsquelle
(AC 100 V) verbunden, und eine Sekundärbatterie 21A ist
angeschaltet (Schritt STP21).
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Die
Ladesteuereinheit 27 betätigt den Referenzspannungsquellen-Umschalter 26,
wodurch beispielsweise auf die Kontaktseite (a) der Referenzspannungsquelle 25a umgeschaltet
wird (Schritt STP22). Die Ladesteuereinheit 27 startet
eine Schnellladung, und sie startet außerdem einen Zeitzähler (Schritte
STP23, 24). Der Komparator 24B ermittelt, ob die Spannung
am negativen Anschluss der Sekundärbatterie 21A niedriger
ist als eine Massen-Spannung oder nicht, und liefert ein Ermittlungssignal
SB zur Ladesteuereinheit 27.
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Wenn
das Ermittlungssignal SB auf dem niedrigen Pegel ist, nämlich, wenn
die Spannung am negativen Anschluss der Sekundärbatterie 21A höher ist
als die Massen-Spannung, beendet die Ladesteuereinheit 27 die
Schnellladung, wenn der Zeitzähler
stoppt (Schritte STP25, 26, 27). Die Ladesteuereinheit 27 steuert
den Ladestrom-Ausschalter 22 im Einschalte-/Ausschalte-Stellung
in einer vorher festgelegten Periode oder einer beliebigen Periode nach
dem Start der Schnellladung. Die Ladesteuereinheit 27 schaltet
beispielsweise den Ladestrom-Ausschalter 22 lediglich drei
Minuten nach dem Start der Schnellladung lang ein, liefert einen Ladestrom,
und schaltet nach Ablauf von drei Minuten den Ladestrom-Ausschalter 22 aus
und unterbricht den Ladestrom.
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Der
Komparator 24A vergleicht die Spannungsdifferenz VA zwischen
der Ausgangsspannung V0 der Spannungsquelle 23 im Zeitpunkt
einer Nichtlast, welche zum positiven Eingangsanschluss geführt wird,
wenn der Ladestrom ausgeschaltet ist, und einer Leerlauf-Batteriespannung
VB mit einer Referenzspannung Ea der Referenzspannungsquelle 25a,
welche zum negativen Eingangsanschluss geführt wird, ermittelt die Spannung ΔV über dem
Ladestrom-Ausschalter 22 und liefert ein Ermittlungssignal
SA zur Ladesteuereinheit 27.
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Wenn
das Ermittlungssignal SA auf dem hohen Pegel ist, bestimmt die Ladesteuereinheit 27 eine
Fortsetzung des Ladevorgangs und erlaubt, dass die Anzeigeeinheit 28 "beim Laden" anzeigt, kehrt zum
Schritt STP3 zurück
und wiederholt die vorgehenden Prozesse (Schritt STP28). Wenn das Ermittlungssignal
SA auf dem niedrigen Pegel ist, bestimmt die Ladesteuereinheit 27,
dass der Ladevorgang angehalten wurde, erlaubt, dass die Anzeigeeinheit 28 "Ladestopp" anzeigt und stoppt
den Ladeprozess (Schritt STP29).
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Wenn
das Laden der Sekundärbatterie 21A gestoppt
ist (Schritt STP29), betätigt
die Ladesteuereinheit 27 den Referenzspannungsquellen-Umschalter 26,
wodurch beispielsweise auf einen Kontakt (b) der Referenzspannungsquelle
umgeschaltet wird (STP30). Eine Referenzspannung Eb der v Referenzspannungsquelle 25b und
die Referenzspannung Ea der Referenzspannungsquelle 25a werden so
eingestellt, um beispielsweise Eb zu sein (beispielsweise 120 mV) > Ea (beispielsweise
80 mV.
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Der
Komparator 24A vergleicht die Spannungsdifferenz VA zwischen
der Ausgangsspannung V0 der Spannungsquelle 23 in dem Zeitpunkt
einer Nichtlast, welche zum positiven Eingangsanschluss geführt wird,
und der Leerlauf-Batteriespannung
VB mit der Referenzspannung Eb der Referenzspannungsquelle 25b,
welche zum negativen Eingangsanschluss geführt wird, ermittelt die Spannung ΔV über dem
Ladestrom-Ausschalter 22 in der gleichen Periode wie in
den Schritten STP24, STP25 und STP26, die oben erwähnt wurden,
und überträgt das Ermittlungssignal
SA zur Ladesteuereinheit 27.
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Wenn
das Ermittlungssignal SA auf dem hohen Pegel ist, bestimmt die Ladesteuereinheit 27 "Wiederaufladen", erlaubt, dass die
Anzeigeeinheit 28 "lädt wieder
auf" anzeigt, kehrt
zum Schritt STP22 zurück
und wiederholt die obigen Prozesse (STP31).
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Wenn
die Sekundärbatterie 21B während der
Prozesse in den Schritten STP23 bis STP28 angeschaltet ist, liefert
der Komparator 24B eine Spannung (Spannung niedriger als
eine Referenzspannung Ec der Referenzspannungsquelle 25c)
am negativen Anschluss der Sekundärbatterie 21A, welche niedriger
ist als die Massen-Spannung, über
einen Impedanzwiderstand r des Ladestrom-Ausschalters 22,
so dass dieser ein Ermittlungssignal SB bei dem hohen Pegel erzeugt
und dieses an die Ladesteuereinheit 27 ausgibt.
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Wenn
das Ermittlungssignal SB bei dem hohen Pegel empfangen wird, bestimmt
die Ladesteuereinheit 27, dass der Strom umgekehrt von
der Sekundärbatterie 21A zur
Sekundärbatterie 21B fließt, und
beendet unmittelbar die Schnellladung (Schritt STP25, 32). Die Ladesteuereinheit 27 schaltet
nämlich
den Ladestrom-Ausschalter 22 aus. Somit läuft der
Rückstrom über den
Widerstand 30 und fließt umgekehrt.
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Wenn
die Schnellladung im Schritt STP12 beendet ist, unterscheidet die
Ladesteuereinheit 27 durch das Ermittlungssignal SB, ob
der Rückstrom über den
Widerstand 30 weiterläuft
oder nicht (Schritt STP33). Wenn das Ermittlungssignal SB auf den niedrigen
Pegel eingestellt ist, wird der ΔV-Nichtermittlungs-Zeitzähler gestartet,
und die Ermittlung der Spannung ΔV über dem
Ladestrom-Ausschalter 22 des Komparators 24A wird
vorübergehend
angehalten (Schritt STP34). Wenn der ΔV-Nichtermittlungs-Zeitzähler angehalten
wird, beginnt die Ladesteuereinheit 27 wieder mit der Ermittlung
der Spannung ΔV über den
Ladestrom-Ausschalter 22 des Komparators 24A,
kehrt zum Schritt STP23 zurück und
wiederholt die obigen Prozesse (Schritt STP35).
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Solange
wie das Ermittlungssignal SB auf dem hohen Pegel vom Komparator 24B zur
Ladesteuereinheit 27 geliefert wird, oder wenn der ΔV-Nichtermittlungs-Zeitzähler arbeitet,
ist der Ladestrom-Ausschalter 22 ausgeschaltet. Durch Fortsetzen
der Anzeige "Laden" der Anzeigeeinheit 28 für eine derartige
Zeitperiode kann jedoch eine fehlerhafte Entscheidung des Ladungsendes
vermieden werden.
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9 ist
ein Diagramm, welches die Beziehungen (Ladekenndatenkurven) zwischen
der Ladespannung·Ladestrom
I, der Spannungsdifferenz VA und der Ladezeit T der Sekundärbatterien 21A und 21B in
der Ladevorrichtung 20 zeigt. Eine Beziehung (Ausgangskenndaten
der Ladevorrichtung) zwischen der Ladespannung V und dem Ladestrom
I ist ähnlich wie
die von 11.
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Wie
oben erwähnt
fließt,
wenn die Sekundärbatterie 21B während des
Ladens der Sekundärbatterie 21A angeschaltet
ist, der Strom umgekehrt von der Sekundärbatterie 21A zur
Sekundärbatterie 21B. Der
Rückstrom
wird jedoch auf Ec/r = 0,2 A eingestellt, wenn angenommen wird,
dass der Impedanzwiderstand r des Ladestrom-Ausschalters 22 gleich 50
mΩ ist,
und die Referenzspannung Ec der Referenzspannungsquelle 25c gleich
10 mV ist. Daher kann der Komparator 24B die Erzeugung
des Rückstroms
von 0,2 A oder mehr ermitteln. Wenn die Referenzspannung Ec der
Referenzspannungsquelle 25c weiter reduziert wird, kann
die Erzeugung eines weiteren kleinen Rückstroms ermittelt werden.
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Außerdem fließt der Rückstrom,
nachdem der Ladestrom-Ausschalter 22 ausgeschaltet wurde, umgekehrt
in den Widerstand 30. Wenn man nun annimmt, dass der Widerstand
R des Widerstands 30 gleich 100 Ω, wird der Rückstrom
so eingestellt, um Ec/r = 0,1 mA zu sein, und der Schalter wird
so geschaltet, dass der Rückstrom
von der Sekundärbatterie 21A durch
einen Mikrostrom ermittelt werden kann. Wie oben erwähnt kann
durch Ausschalten des Ladestrom-Ausschalters 22 der Rückstrom
minimiert werden.
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Wenn
der Schalter während
des Ladens der Sekundärbatterie 21B geschaltet
wird, steigt die Ladespannung V0B an. Wenn die Ladespannung V0B V0
erreicht, nimmt ein Ladestrom IbB ab (konstantes Spannungsladen).
Da dagegen die Ladespannung auf V0 reduziert wird, beginnt der Ladestrom
IbA damit, in die Sekundärbatterie 21A zu
fließen.
Der Ladestrom IbA steigt auf den Stromwert an, welcher durch das
Verbinden der Sekundärbatterie 21B abgeschaltet
wurde, und beginnt, danach wieder abzunehmen (paralleler Ladezustand).
Der Ladestrom IbA wird durch die Ladezeit der Sekundärbatterie 21B für eine Zeitperiode
bestimmt, während
der der Schalter vom Rückstrom
auf die aktuelle Ladung geschaltet wird und der Strom den Spitzenwert
des Ladestroms IbA erreicht. Daher wird der ΔV-Nichtermittlungs-Zeitzähler in
einer Weise aktiviert, sogar dass, nachdem das Ermittlungssignal
SB auf dem hohen Pegel des Komparators 24B freigegeben
ist, der Ladestoppzustand nicht unmittelbar gelöscht wird. Obwohl es kein Problem
gibt, wenn die ΔV-Nichtermittlungs-Periode
mit der Konstantstrom-Ladezeitperiode der Sekundärbatterie 21B zusammenfällt, kann diese
auch durch Experimente oder und Prüfung festgelegt werden.
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Bei
dem obigen Aufbau wird die Spannung ΔV beispielsweise auf 80 mV festgelegt.
Der Komparator 24A, um die Spannung ΔV von 80 mV zu ermitteln, ist
insbesondere auf dem nichtproblematischen Pegel, sogar, wenn eine
Spannung von ungefähr
5 mV als eine Variation der Offsetspannung in betracht gezogen wird,
so dass ein allgemeiner IC verwendet werden kann. Da die Ladesteuereinheit 27 nicht
eine analoge Spannung mit hoher Genauigkeit ermittelt, kann ein
preiswerter IC eines ROM 1k oder weniger als logische Schaltung,
ein Einchip-Mikrocomputer oder dgl. verwendet werden.
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Da
wie oben erwähnt
die Ladevorrichtung 20 einen allgemeinen Computer verwenden
kann, um eine Spannung zu ermitteln und einen allgemeinen Mikrocomputer
verwenden kann, um den Ladeprozess zu steuern, kann die Vorrichtung
selbst preiswert ausgebildet werden. Der Ladeprozess wird fortgesetzt,
bis die Spannungsdifferenz VA die Referenzspannung Ea nach dem Start
des Ladevorgangs erreicht. Nachdem das Laden gestoppt wird, wird
außerdem,
wenn die Spannungsdifferenz VA die Referenzspannung Eb erreicht,
das Wiederaufladen begonnen. Daher tritt eine Verschlechterung der
Lebensdauer der Sekundärbatterie 21A nicht
auf, und es kann ein voller Ladezustand immer gehalten werden.
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Obwohl
die obige Ausführungsform
im Hinblick auf das parallele Laden von zwei Sekundärbatterien
beschrieben wurde, sogar in einem Fall eines Ladens parallel mehrerer
Sekundärbatterie
(drei oder mehr), kann durch Liefern der obigen Rückstrom-Ermittlungseinrichtung
für jede
der Sekundärbatterien ein ähnlicher
Effekt erlangt werden.
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Obwohl
spezifische bevorzugte Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung mit Hilfe der beiliegenden Zeichnungen
beschrieben wurde, soll verstanden sein, dass die Erfindung nicht
auf diese präzisen
Ausführungsformen
begrenzt ist, und dass verschiedene Änderungen und Modifikationen
hier durch den Fachmann durchgeführt
werden können, ohne
die Erfindung, wie in den angehängten
Patentansprüchen
definiert, zu verlassen.