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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Informations- bzw. Nachrichtenempfangssystem, welches
ein Diversity-Empfangsverfahren anwendet, und insbesondere auf ein Übertragungsempfangssystem,
welches insbesondere mit einem Radio, welcher zum Empfangen einer
AM-Übertragung
fähig ist,
und einem FM-Multiplexempfänger
zum Empfangen einer FM-Multiplexübertragung,
welche eine Verkehrsinformation beinhaltet, gemäß einem Diversity-Empfangsverfahren
versehen ist, und auf ein Verfahren zum Regeln bzw. Steuern eines
Informations- bzw. Nachrichtenempfangssystems, insbesondere eines Übertragungsempfangssystems.
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Einige
der neuen Fahrzeug-Navigationssysteme sind derart, daß eine FM-Multiplexübertragung, beinhaltend
eine Verkehrsinformation, wie beispielsweise Verkehrsbeschränkungen,
einen Stau und einen Verkehrsunfall, durch einen FM-Multiplexempfänger empfangen
wird und als eine Zeicheninformation oder Bildinformation in einer
Anzeigevorrichtung angezeigt wird, welche nahe einem Fahrersitz
eines Fahrzeugs montiert ist.
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Beispielsweise
bezieht sich die US-A 4 578 819 auf eine Vorrichtung zum Empfangen
von Übertragungssignalen,
und genauer auf einen Raum-Diversity-Empfänger, welcher wenigstens zwei
Signale empfängt
und welcher das Signal auswählt,
welches das beste Signal-Rausch-Verhältnis aufweist, um daraus ein
ausgegebenes bzw. Ausgabe-Audiosignal zu erzeugen. Dieses Informations-
bzw. Nachrichtenempfangssystem umfaßt einen Empfänger, welcher eine
Vielzahl von Antennen beinhaltet, Antennenauswahlmittel bzw. -einrichtungen
zum Auswählen
einer Antenne aus der Vielzahl von Antennen, wel che einen zufriedenstellenden,
empfangenden Zustand aufweist, und Umschaltstopmittel bzw. -einrichtungen für ein vorübergehendes
Verhindern des Umschaltens der Antennen durch die Antennenauswahlmittel unter
bestimmten Umständen
bzw. Bedingungen.
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Da
die FM-Übertragungsradiowelle,
welche durch den FM-Multiplexempfänger empfangen
wird, ein empfangendes Fahrzeug von einer Übertragungsstation durch verschiedene
Wege erreicht, indem sie durch Gebäude, Berge und dgl. (Vielfach- bzw.
Multiweg) reflektiert wird, tritt ein Empfangsproblem, welches "Multiweg-Verzerrung" genannt wird, in
der FM-Übertragungsradiowelle
auf. Derart wird ein Diversity-Empfangsverfahren,
welches den Einfluß eines
Vielfachwegs durch ein umschaltendes Auswählen von einer Antenne, welche
einen zufriedenstellenden, empfangenden Zustand aufweist, aus einer
Vielzahl von Antennen reduziert, angewandt, um die FM-Multiplexübertragung
zu empfangen.
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In
dem Fall, daß ein
derartiges Fahrzeug-Navigationssystem an einem Kraftfahrzeug montiert
ist, sind der FM-Multiplexempfänger
und ein Radio, welches zu einem Empfang einer AM-Übertragung
fähig ist,
in Nachbarschaft zueinander installiert. Ein Rauschen, welches durch
ein Umschalten der Antennen des FM-Multiplexempfängers erzeugt wird, leckt von den
Antennen des FM-Multiplexempfängers,
und wird auf ein durch das Radio empfangenes Signal übertragen
bzw. überlagert,
woraus resultiert, daß das
Rauschen der von dem Radio ausgegebenen Stimme überlagert wird. Darüber hinaus
ist, wie allgemein bekannt, die AM-Übertragung eine Amplitudenmodulation
und wird daher viel leichter durch das Rauschen beeinflußt, welches
auf die Amplitude wirkt, als die FM-Übertragung.
Dementsprechend ist der Einfluß des
Rauschens, welches durch ein Umschalten der Antennen erzeugt wird,
größer, wenn
die AM-Übertragung
empfangen wird, als wenn die FM-Übertragung
empfangen wird.
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Ein
Stand der Technik für
ein Reduzieren des Einflusses des Umschaltens von Antennen an dem Radio
ist derart, daß ein
Schalt- bzw. Umschaltpuls für
ein Instruieren des Umschaltens der Antenne einer Diode eingegeben
wird, welche arbeitet, um die Antennen über eine integrierte Schaltung
umzuschalten, welche aus einer Kapazität und einem Widerstand besteht,
um ein Rauschen durch ein Glätten des
Anstiegs und Abfalls des Schaltpulses zu reduzieren (japanische,
nichtgeprüfte
Patentveröffentlichung
Nr. 56(SHO)-168440).
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Mit
dem in der obigen Veröffentlichung
geoffenbarten Stand der Technik kann das Rauschen, welches während des
Umschaltens der Antennen erzeugt wird, beträchtlich reduziert werden, wobei
es jedoch nicht vollständig
eliminiert werden kann. Dementsprechend wird in dem Fall, daß ein Radio
in einem sehr kurzen Abstand von dem Empfänger gemäß diesem Stand der Technik,
beispielsweise in demselben Fahrzeug, installiert ist, wenn die
Antennen umgeschaltet werden, während
das Radio eine AM-Übertragung
empfängt,
ein AM-Tuner leicht durch das Rauschen, wie oben erwähnt, beeinflußt. Derart
wird der AM-Tuner selbst bei einem reduzierten Rauschniveau beeinflußt, woraus
resultiert, daß das
Rauschen unbeabsichtigt der ausgegebenen Stimme überlagert wird.
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Ein
Ziel bzw. Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist es, ein Informations-
bzw. Nachrichtenempfangssystem und ein Regel- bzw. Steuerverfahren
hiefür
zur Verfügung
zu stellen, welche fähig
sind zu verhindern, daß ein
Einfluß eines Schaltrauschens,
welches während
des Schaltens von Antennen durch einen Empfänger erzeugt wird, welcher
mit einer Vielzahl von umschaltbaren Antennen versehen ist, einen
empfangenden Zustand eines anderen Empfängers verschlechtert.
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Dieses
Ziel wird gemäß der Erfindung
durch ein Nachrichten- bzw.
Informationsempfangssystem nach Anspruch 1 und durch ein Regel-
bzw. Steuerverfahren gemäß Anspruch
5 gelöst.
Bevorzugte Ausführungsformen
der Erfindung sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
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Gemäß der Erfindung
wird ein Informations- bzw. Nachrichtenempfangssystem zur Verfügung gestellt,
umfassend:
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- einen ersten Empfänger
zum Empfangen einer ersten Informations- bzw. Nachrichtenradiowelle,
- einen zweiten Empfänger,
umfassend eine Vielzahl von Antennen und Antennenauswahlmittel bzw.
-einrichtungen zum Auswählen
einer Antenne, welche einen zufriedenstellenden Empfangszustand
aufweist, aus der Vielzahl von Antennen;
- Umschaltstopmittel bzw. -einrichtungen zum Stoppen bzw. Unterbrechen
des Schaltens bzw. Umschaltens der Antennen durch die Antennenauswahlmittel,
gekennzeichnet durch
- Detektionsmittel bzw. -einrichtungen zum Detektieren eines Empfangs
durch den ersten Empfänger, und
worin die Umschaltstopmittel das Umschalten der Antennen durch die
Antennenauswahlmittel stoppen bzw. unterbrechen, wenn die Detektionsmittel den
Empfang durch den ersten Empfänger
detektieren.
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Derart
kann der Einfluß des
Schaltrauschens, welches während
des Schaltens bzw. Umschaltens der Antennen des zweiten Empfängers, insbesondere
eines FM-Multiplexempfängers,
erzeugt wird, auf den ersten Empfänger eliminiert werden, wobei
der erste Empfänger
vorzugsweise eine AM-Informationsübertragung empfängt.
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Gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform umfaßt der erste
Empfänger
ein Radio zum Empfangen einer AM-Übertragungs- oder -Nachrichtenradiowelle und/oder
der zweite Empfänger
ist adaptiert, um eine FM-Multiplexübertragung oder -Nachricht bzw.
-Information zu empfangen.
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Bevorzugt
kann der erste Empfänger
zwischen einem ersten empfangenden bzw. Empfangsmodus oder -zustand,
insbesondere einem AM-Übertragungs-Empfangsmodus
oder -zustand, und einem zweiten Empfangsmodus, insbesondere einem FM-Übertragungs-Empfangsmodus,
umgeschaltet werden.
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Weiters
bevorzugt detektieren die Detektionsmittel den Empfangsmodus des
ersten Empfängers
und die Umschaltstopmittel unterbrechen das Umschalten der Antennen
durch die Antennenauswahlmittel, wenn die Detektionsmittel detektieren, daß sich der
erste Empfänger
in seinem ersten Empfangsmodus, insbesondere in dem AM-Übertragungs-Empfangsmodus,
befindet.
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Gemäß der Erfindung
wird weiters ein Regel- bzw. Steuerverfahren zum Regeln bzw. Steuern
eines Nachrichten- bzw. Informationsempfangssystems, insbesondere
gemäß der Erfindung,
zur Verfügung
gestellt, umfassend einen ersten Empfänger und einen zweiten Empfänger, welcher
eine Vielzahl von Antennen und Antennenauswahlmittel zum Auswählen einer
Antenne, welche einen zufriedenstellenden Empfangszustand aufweist,
aus der Vielzahl von Antennen umfaßt, umfassend die Schritte:
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- Lesen eines Signals von dem ersten Empfänger;
- Diskriminieren bzw. Unterscheiden, ob sich der erste Empfänger in
seinem ersten oder zweiten Empfangsmodus oder -zustand befindet;
- Verhindern oder Unterbrechen des Umschaltens der Antennen durch
die Antennenauswahlmittel in dem Fall, daß sich der erste Empfänger in
seinem ersten Empfangsmodus befindet; und/oder
- Erlauben oder Zulassen des Umschaltens der Antennen durch die
Antennenauswahlmittel in dem Fall, in welchem sich der erste Empfänger in
seinem zweiten Empfangsmodus befindet.
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Gemäß der Erfindung
wird weiters ein Regel- bzw. Steuerverfahren zum Regeln bzw. Steuern
eines Nachrichten- bzw. Informationsempfangssystems zur Verfügung gestellt,
umfassend insbesondere einen ersten Empfänger, welcher fähig ist,
selektiv bzw. wahlweise vorzugsweise in einem Empfangsmodus angeordnet
zu werden, und einen zweiten Empfänger, welcher eine Vielzahl
von Antennen und Antennenauswahlmittel zum Auswählen einer Antenne, welche
einen zufriedenstellenden Empfangszustand aufweist, aus der Vielzahl
von Antennen umfaßt,
wobei das Verfahren die Schritte umfaßt:
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- Diskriminieren bzw. Unterscheiden, ob sich der erste Empfänger in
dem Empfangsmodus befindet;
- Verhindern des Umschaltens der Antennen durch die Antennenauswahlmittel
in dem Fall, daß sich
der erste Empfänger
in dem Empfangsmodus befindet; und/oder
- Erlauben des Umschaltens der Antennen durch die Antennenauswahlmittel
in dem Fall, daß sich
der erste Empfänger
in dem Empfangsmodus befindet.
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Gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform der
Erfindung ist der erste Empfänger
fähig,
zwischen einem ersten und zweiten Übertragungsmodus umgeschaltet
zu werden, wobei das Verfahren weiters die Schritte umfaßt:
-
- Lesen eines Signals, welches durch den ersten Empfänger empfangen
wird;
- Diskriminieren bzw. Unterscheiden aus dem gelesenen Signal,
ob sich der erste Empfänger
in dem zweiten Empfangsmodus befindet; und
- Erlauben des Umschaltens der Antennen durch die Antennenumschaltmittel
in dem Fall, in welchem sich der erste Empfänger in dem zweiten Empfangsmodus
befindet.
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Gemäß einer
weiters bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung umfaßt
der Verhinderungsschritt den Schritt eines festen Einstellens einer
vorbestimmten Antenne aus der Vielzahl von Antennen.
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Vorzugsweise
umfaßt
der Schritt eines Erlaubens den Schritt eines Schaltens bzw. Umschaltens
der Antennen durch die Antennenauswahlmittel in dem zweiten Empfänger.
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Weiters
bevorzugt wird in dem Verhinderungsschritt das Umschalten der Antennen
durch die Antennenauswahlmittel in dem Fall verhindert, daß der Empfang
einer AM-Übertragung
durch den ersten Empfänger
detektiert wird.
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Gemäß einer
weiters bevorzugten Ausführungsform
umfaßt
ein Übertragungsempfangssystem:
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- einen ersten Empfänger
zum Empfangen einer ersten Übertragungsradiowelle,
- einen zweiten Empfänger,
umfassend eine Vielzahl von Antennen und Antennenauswahlmittel bzw.
-einrichtungen zum Auswählen
einer Antenne, welche einen zufriedenstellenden Empfangszustand
aufweist, aus der Vielzahl von Antennen;
- Detektionsmittel bzw. -einrichtungen zum Detektieren eines Empfangs
durch das erste Übertragungsempfangssystem,
und
- Umschaltstopmittel bzw. -einrichtungen zum Stoppen bzw. Unterbrechen
des Schaltens bzw. Umschaltens der Antennen durch die Antennenauswahlmittel, wenn
die Detektionsmittel den Empfang durch den ersten Empfänger detektieren.
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Dementsprechend
wird während
des Empfangs durch den ersten Empfänger das Umschalten der Antennen
des zweiten Empfängers
gestoppt bzw. unterbrochen. Derart kann die Verschlechterung des empfangenden
Zustands bzw. Empfangszustands des ersten Empfängers aufgrund des Einflusses
des Umschaltrauschens, welches durch das Umschalten der Antennen
des zweiten Empfängers
erzeugt wird, verhindert werden.
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Vorzugsweise
kann das Übertragungsempfangssystem
umfassen:
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- ein Radio zum Empfangen einer AM-Übertragungsradiowelle,
- einen zweiten Empfänger,
welcher eine Vielzahl von Antennen und Antennenauswahlmittel zum
Auswählen
einer Antenne umfaßt,
welche einen zufriedenstellenden, empfangenden Zustand aufweist,
aus einer Vielzahl von Antennen und adaptiert ist, um eine FM-Multiplexübertragung
zu empfangen,
- Detektionsmittel bzw. -einrichtungen zum Detektieren des Empfangs
einer AM-Übertragungsradiowelle durch
das Radio, und
- Umschaltstopmittel zum Stoppen des Umschaltens der Antennen
durch die Antennenauswahlmittel, wenn die Detektionsmittel den Empfang
der AM-Übertragungsradiowelle
durch das Radio detektieren.
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Dementsprechend
wird, während
das Radio eine AM-Übertragung
empfängt,
welche leicht durch das Umschaltrauschen beeinflußt wird,
das Umschalten der Antennen des FM-Multiplex empfängers gestoppt. Dementsprechend
kann das Einbringen eines Rauschens auf das empfangene AM-Übertragungssignals
aufgrund des Einflusses des Schaltrauschens, welches durch das Umschalten
der Antennen des FM-Multiplexempfängers erzeugt wird, verhindert
werden, und die AM-Übertragung
kann zufriedenstellend hörbar
gemacht werden.
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Ein
bevorzugtes Regel- bzw. Steuerverfahren für ein Übertragungsempfangssystem umfaßt einen
ersten Empfänger
und zweiten Empfänger,
welcher eine Vielzahl von Antennen und Antennenauswahlmittel zum
Auswählen
einer Antenne, welche einen zufriedenstellenden, empfangenden Zustand aufweist,
aus der Vielzahl von Antennen umfaßt, und ist dadurch gekennzeichnet,
daß das
Schalten bzw. Umschalten der Antennen durch die Antennenauswahlmittel
gestoppt bzw. unterbrochen wird, wenn der Empfang durch den ersten
Empfänger
detektiert wird.
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Ein
anderes bevorzugtes Steuerverfahren für ein Übertragungsempfangssystem umfaßt ein Radio
zum Empfangen einer AM-Übertragungsradiowelle
und einen zweiten Empfänger,
welcher eine Vielzahl von Antennen und Antennenauswahlmittel zum
Auswählen
einer Antenne, welche einen zufriedenstellenden, empfangenden Zustand
aufweist, aus der Vielzahl von Antennen umfaßt, und ist adaptiert, eine
FM-Multiplexübertragung
zu empfangen, und ist dadurch gekennzeichnet, daß das Umschalten der Antennen
durch die Antennenauswahlmittel gestoppt bzw. unterbrochen wird,
wenn der Empfang der AM-Übertragung
durch das Radio detektiert wird.
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Diese
und andere Ziele, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung
werden bei einer Lektüre
der nachfolgen den, detaillierten Beschreibung und aus den beigeschlossenen
Zeichnungen deutlicher ersichtlich werden, in welchen:
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1 ein Blockdiagramm eines
Informations- bzw. Nachrichtenempfangssystem gemäß einer Ausführungsform
der Erfindung ist, und
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2 ein Flußdiagramm
ist, welches ein Regeln bzw. Steuern eines Stoppens bzw. Unterbrechens
und Erlaubens des Umschaltens der Antennen in dem Nachrichtenempfangssystem
zeigt.
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1 ist ein Blockdiagramm
eines Informations- oder Übertragungsempfangssystems
gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung. Dieses Übertragungsempfangssystem
ist, wie in 1 gezeigt,
mit einem Radio 1 als einem ersten Empfänger zum Empfangen einer AM-Information
bzw. -Nachricht oder -Übertragung
und/oder einer FM-Information oder -Übertragung, einem FM-Multiplexempfänger 2 als
einem zweiten Empfänger,
welcher insbesondere ein Diversity-Empfangsverfahren anwendet und
eine FM-Multiplexinformation oder -übertragung empfängt, und
einer Hauptregel- bzw. -steuereinrichtung 3 versehen. Die
Hauptsteuereinrichtung bzw. der Hauptcontroller 3 regelt
bzw. steuert den FM-Multiplexempfänger 2 über einen
Bus 5, während
die Art eines Empfangs an dem Radio 1, d.h. ob das Radio 1 eine
AM-Übertragung
oder FM-Übertragung
empfängt
oder es ausgeschaltet ist, über
einen Bus 4 überwacht
wird.
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Das
Radio 1 beinhaltet einen AM-Tuner 13, einen FM-Tuner 14,
eine Niedrigfrequenz-Verstärkungsschaltung 17 zum
Ausgeben der Signale, welche von den entsprechenden Tunern 13 und 14 empfangen
werden, an L- und R-Lautsprecher 15 und 16, eine
CPU 22 und eine Transmitterschaltung 23. Die CPU 22 ist
mit einem ROM 18 und einem RAM 19 verbunden; regelt bzw.
steuert den AM-Tuner 13 und den FM-Tuner 14 basierend
auf einer Eingabe von einer Betätigungseinheit 20;
und zeigt eine Information, welche für den Betrieb bzw. die Betätigung erforderlich
ist, in einer Anzeigevorrichtung 21 an. Die Transmitterschaltung 23 ist
zwischen der CPU 22 und dem Bus 4 zum Übertragen
eines Signals von der CPU 22 an den Bus 4 vorgesehen.
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Hier
gibt die CPU 22 ein Signal, welches repräsentiert,
ob das Radio 1 eine AM-Information oder -Übertragung
oder eine FM-Information oder -Übertragung
empfängt
oder ausgeschaltet ist, an den Hauptcontroller 3 über den
Bus 4 aus.
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Der
FM-Multiplexempfänger 2 beinhaltet eine
Vielzahl von Antennen (hier zwei Antennen: Hauptantenne 31 und
Hilfsantenne 32), eine Diversity-Schaltung 33 als
Antennenauswahlmittel bzw. -einrichtungen, Dioden 34, 35,
ein FM-Vorderende 36, eine IF-Schaltung 37, eine
Multiplex-Filterschaltung 38, eine Signalverarbeitungsschaltung 39,
eine Entmischungs- bzw. Wiederherstellungsschaltung 40,
eine Sende-Empfangs-Schaltung 41, eine PLL-Schaltung 42,
ein ROM 43, ein RAM 44 und eine CPU 45.
Die Diversity-Schaltung 33 schaltet die Hauptantenne 31 und
die Hilfsantenne 32. Die Dioden 34, 35 sind
getrennt mit der Hauptantenne 31 bzw. der Hilfsantenne 32 für ein Schalten
bzw. Umschalten der Antennen verbunden. Das FM-Vorderende 36 empfängt eine
FM-Multiplex-Übertragungsradiowelle,
welche durch die Hauptantenne 31 oder die Hilfsantenne 32 empfangen
wird, über
die Diode 34 oder 35. Die IF-Schaltung 37 detektiert
ein FM-Multiplexsignal,
welches in ein IF-Signal durch das FM-Vorderende 36 umgewandelt
wurde. Die Multiplex-Filterschaltung 38 bestimmt das Vorhandensein
eines Signals aus einer FM-Multiplexnachricht
oder -Übertragungsstation
in dem emp fangenen Signal durch ein Extrahieren bzw. Entnehmen nur des
FM-Multiplexsignals aus dem detektierten Signal. Die Signalverarbeitungsschaltung 39 demoduliert
das extrahierte FM-Multiplexsignal, um einen Fehler zu korrigieren,
und entnimmt Paketdaten, welche in diesem Signal enthalten sind.
Die Entmischungsschaltung 40 decodiert oder entmischt die Paketdaten.
Die Sende-Empfangs-Schaltung 41 überträgt das Signal an den und empfängt das
Signal von dem Bus 5. Die PLL-Schaltung 42 steuert
eine Empfangsfrequenz in Zusammenarbeit mit dem FM-Vorderende 36.
Die CPU 45 ist mit dem ROM 43 und dem RAM 44 verbunden;
ver- bzw. bearbeitet die Signale von der Entmischungsschaltung 40 und
der Sende-Empfangs-Schaltung 41;
und regelt bzw. steuert die Diversity-Schaltung 33 und
die PLL-Schaltung 42.
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In
dem FM-Multiplexempfänger 2,
welcher derart konstruiert ist, detektiert, wenn der Empfangszustand,
beispielsweise indem er durch den Multiweg beeinflußt wird,
verschlechtert wird, die CPU 45 dies und bewirkt, daß die Diversity-Schaltung 33 die Hauptantenne 31 und
die Hilfsantenne 32 umschaltet, so daß die Antenne, welche einen
besseren Empfangszustand aufweist, ausgewählt wird.
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Der
Hauptcontroller 3 beinhaltet einen Fahrpositionsdetektor 51,
eine Betätigungseinheit 52, eine
Anzeigevorrichtung 53, eine Empfangsschaltung 54,
eine Sende-Empfangs-Schaltung 55, ein ROM 56,
ein RAM 57 und eine CPU 58. Der Fahrpositionsdetektor 51 detektiert
eine Fahrposition eines Kraftfahrzeugs. Die Betätigungseinheit 2 wird
verwendet, um verschiedene Instruktionen und notwendige Daten, beispielsweise
für eine
Fahrzeugnavigation, einzugeben. Die Anzeigevorrichtung 53 erlaubt einem
Fahrer, eine Information bzw. eine Nachricht, beispielsweise eine
Straßenkarte,
Verkehrs information etc., zu sehen. Die Empfangsschaltung 54 empfängt die
Signale von dem Radio 1 über den Bus 4. Die
Sende-Empfangs-Schaltung 55 überträgt die Signale an den und empfängt sie
von dem FM-Multiplexempfänger 2 über den
Bus 5. Die CPU 58 ist mit Speichermitteln verbunden,
welche aus dem ROM 56 oder ähnlichen Permanentspeichermittel
(z.B. magnetische Speicherung, CD-ROM oder dgl.) und dem RAM 57 oder ähnlichen überschreibbaren
Speichermitteln besteht; regelt bzw. steuert den FM-Multiplexempfänger 2,
indem verschiedene Signale, welche von der Empfangsschaltung 54 empfangen
werden, bearbeitet werden, die Sende-Empfangs-Schaltung 55 und die Betätigungseinheit 52;
und sendet ein Signal, welches eine Straßenkarte, Verkehrsinformation
etc. repräsentiert,
an die Anzeigevorrichtung 53, wodurch bewirkt wird, daß die Anzeigevorrichtung 53 sie
anzeigt.
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Die
CPU 58 gibt eine Navigationsinformation und/oder andere
Information an die Anzeigevorrichtung 53 aus und regelt
bzw. steuert den FM-Multiplexempfänger 2. Die CPU 58 beinhaltet
einen Fahrpositionscontroller 61, einen Detektor 62 (Detektionsmittel)
und eine Signalausgabevorrichtung 63 (Umschaltstopmittel).
Der Fahrpositionscontroller 61 bestätigt eine Fahrposition des
Kraftfahrzeugs, welche durch den Fahrpositionsdetektor 51 detektiert
wurde, auf einer Karte, welche in dem ROM 56 und dem RAM 57 gespeichert
ist; sammelt eine Verkehrsinformation, wie beispielsweise eine Stauinformation,
aus dem FM-Multiplexsignal, welches durch die Sende-Empfangs-Schaltung 55 gesendet
wird, wenn eine vorhanden ist, in Übereinstimmung mit dem Signal
von der Betätigungseinheit 52;
und gibt die gesammelte Information gemeinsam mit einer bestimmten
Straßenkarte
als eine Navigationsinformation an die Anzeigevorrichtung 53 aus.
Der Detektor 62 detektiert basierend auf dem Signal von
der Empfangsschaltung 54, ob das Radio 1 eine
AM-Übertragung empfängt oder
nicht. Die Signalausgabevorrichtung 63 gibt ein Antennenumschaltstopsignal
an die CPU 45 des FM-Multiplexempfängers 2 über den
Bus 5 aus, wenn der Detektor 62 detektiert, daß das Radio 1 eine
AM-Übertragung
empfängt.
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Der
derart konstruierte Hauptcontroller 3 befindet sich in
seinem Warte- bzw. Standby-Zustand, wobei Leistung konstant von
einer Batterie zugeführt wird.
Der FM-Multiplexempfänger 2 empfängt Leistung
von der Batterie, wenn ein Zugangsschalter eingeschaltet ist, wodurch
er aktiviert ist.
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In
dem Übertragungsempfangssystem,
welches wie oben konstruiert ist, regelt bzw. steuert der Hauptcontroller 3 den
FM-Multiplexempfänger 2, während konstant überwacht
wird, ob das Radio 1 eine AM-Übertragung empfängt oder
nicht. Während das
Radio 1 eine AM-Übertragung
empfängt,
wird das Antennenumschaltstopsignal von dem Hauptcontroller 3 an
den FM-Multiplexempfänger 2 ausgegeben.
Bei einem Erhalt dieses Signals stoppt bzw. unterbricht, während das
Radio 1 eine AM-Übertragung
empfängt,
die CPU 45 des FM-Multiplexempfängers 2 das Schalten
bzw. Umschalten der Antennen durch die Diversity-Schaltung 33 und
ein Empfang wird nur die Hauptantenne 31 durchgeführt.
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Als
nächstes
wird ein Regeln bzw. Steuern eines Unterbrechens und Erlaubens eines
Umschaltens der Antennen unter Bezugnahme auf 2 beschrieben.
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In
Schritt S1 wird diskriminiert bzw. unterschieden, ob der Zugangsschalter
eingeschaltet ist oder nicht. Schritt S2 folgt, wenn der Zugangsschalter
eingeschaltet ist, während Schritt
S1 wiederholt wird, bis der Zugangsschalter eingeschaltet wird, falls
er ausgeschaltet ist.
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In
Schritt S2 wird das Signal von dem Radio 1 an die CPU 58 über den
Bus 4 für
eine Detektion eingegeben, ob das Radio 1 eine AM-Übertragung oder
eine FM-Übertragung
empfängt
oder ausgeschaltet ist.
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In
Schritt S3 wird unterschieden bzw. festgestellt, ob das Radio 1 eine
AM-Übertragung
empfängt oder
nicht. Schritt S4 folgt, wenn das Radio 1 eine AM-Übertragung
empfängt,
während
Schritt S5 folgt, falls dies nicht der Fall ist.
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In
Schritt S4 wird das Antennenumschaltstopsignal von dem Hauptcontroller 3 an
den FM-Multiplexempfänger 2 ausgegeben,
um das Umschalten der Antennen zu stoppen bzw. zu unterbrechen.
In Schritt S6 wird die Hauptantenne 31 fix als eine ausgewählte Antenne
eingestellt und diese Routine kehrt zu Schritt S1 zurück. Darüber hinaus
wird in Schritt S5 die Ausgabe des Antennenumschaltstopsignals gestoppt,
wodurch das Umschalten der Antennen erlaubt wird. Dann werden in
Schritt S7 die Antennen in dem FM-Multiplexempfänger 2, falls notwendig,
umgeschaltet, und diese Routine kehrt zu Schritt S1 zurück.
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Mit
der in diesem Flußdiagramm
gezeigten Regelung bzw. Steuerung wird das Umschalten der Antennen
durch ein Wiederholen der Verarbeitung der Schritte S1 bis S7 geregelt
bzw. gesteuert. Während
das Radio 1 eine AM-Übertragung
empfängt,
ist die Hauptantenne 31 fest als eine empfangende bzw. Empfangsantenne
eingestellt. Wenn das Radio 1 keine AM-Übertragung empfängt, werden
die Antennen entsprechend den Erfordernissen in Schritt S7 umgeschaltet.
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Die
obige Konstruktion kann vollständig
den Einfluß des
Umschaltrauschens bzw. -geräusches, welches
während
des Umschaltens der Antennen des FM-Multiplexempfängers 2 erzeugt
wird, auf das Radio 1 eliminieren, welches eine AM-Übertragung empfängt. Dementsprechend
kann eine AM-Übertragung
zufriedenstellend hörbar
gemacht werden, ohne durch das Schaltrauschen beeinflußt zu werden.
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Darüber hinaus
muß, da
das Umschalten der Antennen des FM-Multiplexempfängers 2 automatisch
gestoppt wird, während
das Radio 1 eine AM-Übertragung
empfängt,
ein Betätiger
nicht das System betätigen,
um eine Instruktion an den FM-Multiplexempfänger 2 auszugeben,
um das Umschalten der Antennen zu stoppen bzw. zu beenden.
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- 1
- Radio
- 2
- FM-Multiplexempfänger
- 33
- Diversity-Schaltung
- 62
- Detektor
(Detektionsmittel bzw. -einrichtungen)
- 63
- Signalausgabevorrichtung
(Umschaltstopmittel bzw.
-
- -einrichtungen)