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Gebiet der
Erfindung
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Die vorliegende Erfindung betrifft
das Gebiet der Sensoren im Allgemeinen und Sensoren, deren Ausgangsspannung
spannungsproportional ("ratiometrisch") zu einer Versorgungsspannung
sein muss, im Besonderen.
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Hintergrund
der Erfindung
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Viele Sensoren, insbesondere Automobilsensoren
mit Einzelversorgung, benötigen
einen Ausgang, der zu einer Versorgungsspannung ratiometrisch ist.
Zum Beispiel wird ein elektrostatischer Dreiachsen-Siliziumbeschleunigungsmesser
des Servotyps in dem Artikel von Jono, K. et al. im Journal of Physics
E. Scientific Instruments, Band 6, Nr. 1 Januar 1995 offenbart.
Typischerweise wird in Automobilsystemen der Ausgang von Sensoren
unter Verwendung eines Analog/Digital-Wandlers, der für seinen
Betrieb eine Bezugsspannung benötigt,
in ein Digitalformat umgewandelt. Wenn der Sensorausgang ratiometrisch
ist, kann die Bezugsspannung anstelle der Verwendung kostspieliger
Präzisionsbezugnahmen
einfach von der Versorgungsspannung abgeleitet werden. Bei dieser
Art von Anordnung ist die Analog/Digital-Umwandlung von der Versorgungsspannung
unabhängig,
weil sich der Sensorausgang und der Analog/Digital-Wandler zur Bezugnahme
einander nachsteuern, wenn sich die Versorgungsspannung verändert. Deshalb
werden in Verbindung mit der Bezugspannung stehende Umwandlungsfehler
des Analog/Digital-Wandlers beseitigt. Folglich wird die Systemgenauigkeit
verbessert und werden außerdem
die Systemkosten beträchtlich
reduziert, weil für
eine kostspielige Präzisionsbezugnahme
keine Notwendigkeit besteht.
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Ein vollkommen ratiometrischer Ausgang
ist einer, der sich durch einen entsprechenden Prozentsatz zu irgendeiner
Veränderung
in der Versorgungsspannung der Schaltung verändert. Durch Definieren der
Ausgangsspannung als Vo und der Versorgungsspannung
als Vdd wird dann ein vollkommen ratiometrischer
Ausgang definiert als:
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Das heißt, dass die relative Veränderung
der Ausgangsspannung gleich der relativen Veränderung der Versorgungsspannung
ist.
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Ein Schaltungstyp gemäß dem Stand
der Technik, der einen ratiometrischen Ausgang benötigte, aber nicht
ratiometrisch war, enthielt einen kapazitiven, in Feinstzerspanung
hergestellten Siliziumbeschleunigungsmesser ("micromachined silicon accelerometer
(MSA)") mit geschlossener
Schleife. Im Allgemeinen ist die Ausgangsspannung von einem solchen
MSA nicht ratiometrisch und dies wird am besten veranschaulicht durch
Ausdrücken
der von einer Kräftegleichgewichtsgleichung
abgeleiteten Ausgangsspannung Vo:
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In dieser Gleichung ist k eine Konstante,
ist a die Beschleunigung und ist Vsub eine
auf das Siliziumsubstrat (bewegliche Elektrode) des nachstehend
ausführlich
beschriebenen MSA angewendete Spannung. Normalerweise sollte die
Vsub-Spannung so groß wie möglich sein. Selbst wenn die
Substratspannung gleich der Versorgungsspannung Vsub =
Vdd ist, ist jedoch die Ausgangsspannung
hauptsächlich
aufgrund des Vsub-Glieds in dem Nenner der
Gleichung 2 nicht ratiometrisch.
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Ein Versuch, eine ratiometrische
Schaltung unter Verwendung eines MSA zur Verfügung zu stellen, wird in 1 gezeigt. In 1 erzeugt ein Kräftegleichgewicht
der Schaltung 10 eine Ausgangsspannung, die ausgedrückt werden
kann als:
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In dieser Schaltung 10 wird
Vsub konstant gehalten, d. h. sie verändert sich
mit einer Veränderung
der Versorgungsspannung nicht. Die Schaltung 10 kann nur
für einen
bestimmten Wert der konstanten Vsub ratiometrisch
sein, nämlich
für Vsub gleich dem Versorgungsspannungswert Vdd, d. h. Vsub =
Vdd. Dies erlegt der Brauchbarkeit der Schaltung 10 eine
ernsthafte Beschränkung
auf, besonders im Falle der Konstruktion eines Kräfteabgleichbeschleunigungsmessers.
Um insbesondere die Beschleunigung über einen typischerweise in Automobilanwendungen
anzutreffenden Bereich zu erfassen, wird eine Spannung benötigt, die
größer ist
als die typischerweise von einer Automobileinzelversorgung erhältlichen
5 V. Um ferner wesentliche Toleranzveränderungen zwischen MSA-Elementen
und Toleranzen anderer Bestandteile der Schaltung 10 zu
ermöglichen,
wird bei Vsub mehr als eine konstante 5
V benötigt.
Deshalb wird für
einen Automobilbeschleunigungsmesser eine ratiometrische Schaltung
benötigt,
die vielseitiger und nicht nur auf eine Bedingung beschränkt ist.
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Zusammenfassung
der Erfindung
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Gemäß der vorliegenden Erfindung
wird eine ratiometrische Schaltung nach Anspruch 1 bereitgestellt.
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Kurze Beschreibung
der Zeichnungen
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Für
ein vollständigeres
Verständnis
der Erfindung sollte auf die Zeichnungen Bezug genommen werden.
Es zeigen:
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1 eine
Schaltung gemäß dem Stand
der Technik;
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2 eine
ratiometrische Schaltung gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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3 ein
Beispiel eines Vorspannungsschaltungssbereichs von 2;
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4 ein
Beispiel eines Demodulatorbereichs von 2; und
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5 ein
Beispiel eines Fehlerspannungsgeneratorbereichs von 2.
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Beschreibung einer bevorzugten
Ausführungsform
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Um die durch die vorliegende Erfindung
angebotenen Vorteile vollkommen zu würdigen, ist es angebracht,
den Versuch, gemäß dem Stand
der Technik eine ratiometrische Schaltung bereitzustellen, umfassend zu
verstehen. In 1 enthält die Schaltung 10 einen
MSA 12, vorzugsweise des in dem an O'Brien et al. erteilten U.S. Patent 5,205,171
offenbarten Typs. Der MSA 12 enthält die Elektroden 14, 16 und 18.
In Betrieb wird eine Kapazität
zwischen den Elektroden 14 und 18 und 16 und 18 gebildet.
Die Beschleunigung des Automobils oder eines anderen die Schaltung 10 enthaltenden
Objekts bewirkt Kapazitätsveränderungen
zwischen den Elektroden, indem die gemeinsame Elektrode 18 in
Richtung der Elektroden 14 und 16 gedrängt wird
oder von diesen weg. Diese Kapazitätsveränderung wird verwendet, um
proportional zu der durch die Schaltung 10 erfahrenen Beschleunigung
eine Ausgangsspannung zu entwickeln.
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Dann erfasst ein Detektor
20 durch
die AC-Kopplungskondensatoren
22 und
24 eine
Kapazitätsveränderung
in dem MSA
12. Dann werden Op Amps
26 und
32 durch
den Detektor
20 aktiviert, um die DC-Spannungen zu liefern,
die für
den Kräfteabgleich
des MSA
12 benötigt
werden. Der Op Amp
32 weist einen Gewinn von –1 auf,
so dass eine DC-Spannung
einer im Verhältnis
zu der Elektrode
16 entgegengesetzten Polarität auf die
Elektrode
14 angewendet wird. Ein Widerstand
34 liefert
DC-Vorspannung oder Spannung V
sub an die gemeinsame
Elektrode
18. Ein Kondensator
36 koppelt ein AC-Erregersignal
an die Elektrode
18. Dieses Signal wird verwendet, um eine
durch die Aussetzung der Beschleunigung bewirkte Veränderung
in der Kapazität
des MSA
12 zu erfassen. Wenn einer Beschleunigung ausgesetzt,
bewegt sich die Elektrode
18 in eine der Beschleunigung
entgegengesetzte Richtung, was zur Folge hat, dass die Kapazitäten zwischen
den Elektroden
14 und
18 und
16 und
18 unausgewogen
werden. Die Kondensatoren
22 und
24 koppeln das
AC-Erregersignal,
das Informationen über
die Position der Elektrode
18 enthält, mit der Detektorschaltanordnung
20. Dann
wird durch den Detektor
20 die Amplitude des AC-Signals an den Elektroden
14 und
16 verglichen,
um die Position der Elektrode
18 festzustellen. Der Detektor
20 erzeugt
eine angemessene DC-Kräfteabgleichspannung.
Diese durch die Op Amps
26 bzw.
32 gestellte Abgleichspannung
wird durch Widerstände
28 und
30 an
die Elektroden
16 und
14 weitergeleitet. Für diese
Schaltung erzeugt ein Kräftegleichgewicht
eine Ausgangsspannung, die ausgedrückt werden kann als:
wobei die Spannung V
sub konstant gehalten wird oder versorgungsunabhängig ist.
Aus dieser Gleichung kann die ratiometrische Eigenschaft für die Schaltung
10 wie
folgt ausgedrückt
werden:
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Die Gleichung 5 zeigt, dass die Schaltung 10 allein
nur für
einen bestimmten Wert der konstanten Vsub ratiometrisch
sein kann, nämlich
für Vsub gleich dem Versorgungsspannungswert Vsub = Vdd. Die Substratspannung
muss konstant und versorgungsunabhängig sein. Zum Erfassen der
Beschleunigung über
einen typischerweise in Automobilanwendungen anzutreffenden Bereich
wird eine Spannung benötigt,
die größer als
die typischen 5 V von einer automobilen Einzelversorgung ist. Zudem
werden bei Vsub mehr als 5 V benötigt, um wesentliche
Einschalttoleranzveränderungen
zwischen MSA-Elementen
und anderen Toleranzen von Schaltungskomponenten zu ermöglichen.
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2 zeigt
eine bevorzugte Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung. Die Schaltung 40 enthält einen
MSA 42, der mit dem MSA 12 identisch ist und auch
als kapazitiver Differentialsensor bezeichnet werden kann, einen
Op Amp 44, einen synchronen Demodulator 46, einen
Fehlerspannungsgenerator 48 und eine Vorspannungsschaltung 50.
In Betrieb wird der MSA 42 von Terminals 52 und 54 mit
einer Erregerspannung versorgt derart, dass die Spannung auf dem
Terminal 52 180° außerhalb
der Phase von der auf den Terminal 54 angewendeten Spannung
liegt. Dies bewirkt, dass Elektroden 56 und 58 des
MSA 42 einen Terminal 60 in einer neutralen Position
halten, wenn das Automobil oder ein anderes die Schaltung 40 enthaltendes
Produkt ruht. Der die Spannung an die Terminals 52 und 54 liefernde
Spannungsgenerator (nicht gezeigt) verbindet sich mit dem Demodulator 46 zur
Bildung eines kapazitiven Differentialdetektors. Die Widerstände 62 und 64 funktionieren
zum Vorspannen der Elektroden 50 und 56. Die Kondensatoren 66 und 68 koppeln
die AC-Signale von den Eingängen 52 und 54 an
die Elektrode 60. Die AC-Erregersignale an den Elektroden 52 und 56 befinden
sich 180° außerhalb
der Phase von einander. Ein Widerstand 70 in der Feedback-Schleife
von dem Fehlerspannungsgenerator 48 koppelt die durch den
Fehlerspannungsgenerator 48 erzeugte Abgleichsspannung
mit einem Knoten 72 und daher mit dem MSA 42.
Die Widerstände 74 und 76 verbinden
sich zur Bildung eines Spannungsteilers zum Liefern des richtigen
Spannungspegels an den Demodulator 46. Die Antwortzeitkonstante
der Feedback-Schleife wird durch ein zwischen den Blöcken 46 und 48 verbundenes
herkömmliches Pole-Zero-Kompensationsnetzwerk
(nicht gezeigt) festgestellt.
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Die Ausgangsspannung Vo der
Schaltung 40 kann wie aus der Kräftegleichgewichtsgleichung
folgend beschrieben werden
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Ein Unterschied zischen der Schaltung
40 und
der Schaltung
10 ist, dass hier eine variable Substratspannung
V
sub eingeführt worden ist, anstatt V
sub mit Veränderungen der Versorgungsspannung
V
dd konstant zu halten. Der Ausdruck für die variable
V
sub wird nachstehend gezeigt
wobei V
ref eine
Referenz- bzw. Bezugsspannung ist, die konstant oder von Veränderungen
der Versorgungsspannung V
dd unabhängig ist.
Die Verhältnisse
der Widerstände
R
a, R
b, R, R
1 und R
2 der GLEICHUNG
6 sind eingestellt, um sicherzustellen, dass sich V
sub auf
eine solche Weise verändert,
dass V
o zu V
dd ratiometrisch
ist. Wie zu sehen ist, weist V
sub beim Erhöhen der
V
dd Spannung eine negative Schleife auf
und ist versetzt, welche beide durch die Widerstandverhältnisse
festgestellt werden.
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In einer bestimmten Anwendung, zum
Beispiel in einer Automobilumgebung mit einem aktiven Aufhängungssystem,
wird eine Vsub von 8,25 V benötigt, um
einen Bereich von typischerweise erfahrenen Beschleunigungen genau
zu messen. In dieser Anwendung wird die Schaltung 40 von
einer Automobil-Einzelversorgungsspannung
von 5 V versorgt. Mit einer von der Bezugsschaltung zur Verfügung gestellten
konstanten Spannung Vref = 1 V und der Versorgungsspannung
Vdd = 5 V sind die Widerstandverhältnisse
wie folgt eingestellt: 1 + Ra/Rb =
8, 25, R/R2 = 1/5 und R/R1 =
4/5.
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Deshalb wird aus GLEICHUNG 6
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Die ratiometrische Eigenschaft der
Schaltung
40 kann aufgezeigt werden durch
wobei V
dd =
5 V und V
sub = 8,25 V. Das Einsetzen der
vorstehend beschriebenen Widerstandverhältnisse in die GLEICHUNG 8
erzeugt
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Mit anderen Worten, durch Erreichen,
dass Vsub = 8,25(2-Vdd/5),
wird die relative Veränderung
von Vo im Verhältnis zu der Veränderung
von Vdd 1 sein und deshalb ist eine ratiometrische
Eigenschaft erzielt worden. Falls ein anderer Wert als 8,25 V für Vsub notwendig ist, müssen Widerstandsverhältnisse
entsprechend verändert
werden, aber die Schaltungsausgangsspannung wird für die Versorgung
immer noch ratiometrisch sein.
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Die Vorspannungsschaltung 50 von 3 enthält 3 Hauptabschnitte – eine Ladungspumpe 80,
einen Regler 82 und einen Steuerungs-/Regelungsspannungsgenerator 84.
Die Ladungspumpe 80 ist von herkömmlicher Art und Fachleuten
in der Technik wohlbekannt und an einem Knoten 78 mit der
Schaltung 40 von 2 verbunden.
Die Vorspannungsschaltung 50 ist mit dem MSA 42 wirksam
verbunden zum Erzeugen einer Vorspannung umgekehrt proportional
zu und unabhängig
von einer Versorgungsspannung zur Aufrechterhaltung der ratiometrischen
Eigenschaft zwischen einer Ausgangsspannung des MSA 42 und
der Versorgungsspannung.
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Die Ladungspumpe 80 wirkt,
um ihre Eingangsspannung Vdd an einem Knoten 151 im
Wesentlichen zu verdoppeln und die verdoppelte Spannung an den Knoten 78 zu
liefern. Der Regler 82 wird gemeinhin als Shunt-Regler
bezeichnet. Er wirkt durch Senken des von dem Knoten 78 kommenden
Stroms, wenn die auf dem Knoten 78 liegende Spannung einen
vorbestimmten Schwellenwert übersteigt.
Wenn die Spannung auf dem Knoten 78 unter dem vorbestimmten
Schwellenwert liegt, senkt der Regler 82 den von dem Knoten 78 kommenden
Strom nicht. Auf diese Weise wird die auf dem Knoten 78 liegende
Spannung auf einem vorbestimmten Pegel gehalten, der im Wesentlichen
gleich dem vorbestimmten Schwellenwert ist. Die auf einem Knoten 160 liegende
Spannung dient als die Bezugsspannung für einen Komparator 102.
Der Komparator 102 vergleicht die Bezugsspannung mit der
auf einem Knoten 153 liegenden Spannung. Die Spannung auf
dem Knoten 153 ist proportional zu der Spannung auf dem
Knoten 78 und wird durch Teilen der auf dem Knoten 78 liegenden
Spannung mit Widerständen 156 und 157 abgeleitet.
Die Ausgabe 159 aus dem Komparator 102 steuert/regelt
das Gatter eines Transistors 106 auf eine derartige Weise,
dass wenn die auf dem Knoten 78 liegende Spannung über einem
vorbestimmten Schwellenwert liegt, der Transistor 106 den
Strom senkt und dadurch die Spannung auf dem Knoten 78 absenkt.
Ein Transistor 104 dient als Durchlasstransistor und wird gemeinhin
zum Erhöhen
der Draindurchschlagspannung des Transistors 106 verwendet.
Die Kondensatoren 155 und 154 gleichen die Steuerungs-/Regelungsschleife
des Shunt-Reglers aus.
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Der Steuerungs-/Regelungsgenerator 84 erzeugt
auf dem Knoten 160 eine Spannung, die umgekehrt proportional
zu der auf dem Knoten 151 liegenden Spannung Vdd ist.
Eine von Vdd unabhängige Bezugsspannung wird an
den Knoten 150 geliefert, der ein Eingang des Komparators 108 ist.
Die Spannung auf dem Knoten 150 wird durch den Komparator 108 mit
der Spannung auf dem Knoten 152 verglichen und an dem Knoten 160 wird
eine Ausgabe erzeugt. Die Widerstände 161, 162 und 163 bilden
zwischen den auf den Knoten 160 und 151 liegenden
Spannungen ein Teilernetzwerk.
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4 offenbart
eine bevorzugte Ausführungsform
des zwischen den Knoten 110 und 112 verbundenen
Demodulators 46 von 2.
Vorzugsweise ist der Demodulator 46 in 4 ein geschalteter Kondensatordemodulator
und tastet auf synchrone Weise das Eingangssignal an dem Knoten 110 ab.
Wäh rend
der Phase 1, wenn ein Schalter 120 geschlossen ist und
ein Schalter 118 geöffnet
ist, wird ein Kondensator 122 zu der auf dem Knoten 110 vorhandenen
Spannung geladen. Während
Phase 2, wenn der Schalter 120 geöffnet ist und der Schalter 118 geschlossen
ist, wird die auf dem Kondensator 122 vorhandene Ladung
auf den Kondensator 116 übertragen. Die auf dem Kondensator 116 angesammelte
Spannung stellt eine Position der Prüfmasse 18 in dem MSA 12 dar.
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5 offenbart
eine bevorzugte Ausführungsform
des zwischen dem Knoten 112 und dem Widerstand 70 verbundenen
Fehlerspannungsgenerators 48 von 2. Der Fehlerspannungsgenerator 48 besteht aus
einer Abtast- und Halteschaltung 130, die die Ausgabe des
Demodulators vorzugsweise bei einer 5 KHz Rate abtastet. Die Ausgabe
des Abtastens und Haltens geht an das Pole-Zero-Kompensationsnetzwerk 128, das
vorzugsweise bei 5 KHz abtastet und eine Verstärkung von 0,33 aufweist. Wie
allen Fachleuten in der Technik klar sein wird, wird ein Pole-Zero-Netzwerk
gemeinhin verwendet, um Steuerungs-/Regelungssysteme mit geschlossener
Schleife durch Plazieren eines Poles und eines Zeros an die entsprechenden
Frequenzen in dem System auszugleichen. Der Ausgang des Pole-Zero-Netzwerks
ist mit einem Tiefpassfilter 126 verbunden und wird vorzugsweise
bei 200 KHz abgetastet und weist eine Verstärkung von 3 auf. Der Ausgang
des Tiefpassfilters 126 wird dann mit einem Pegelumsetzer 124 verbunden.
Der Pegelumsetzer 124 wandelt ein 1 Vp-p-Signal am Eingang
in ein für
den Antrieb des MSA 12 benötigtes 8,25 Vp-p-Signal am Ausgang
um. Im Wesentlichen ist der Fehlerspannungsgenerator 48 mit
dem kapazitiven Differentialsensor (MSA 42) verbunden,
um in Abhängigkeit
auf die erfasste Ka pazitätsveränderung
eine korrigierende Spannung zu erzeugen.
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Somit ist eine spezielle Ausführungsform
der Erfindung gezeigt und beschrieben worden, weitere Modifikationen
und Verbesserungen werden Fachleuten in der Technik einfallen. Solche
Modifikationen könnten andere
Werte für
die für
unterschiedliche Beschleunigungsbereiche beschriebenen verschiedenen
Faktoren enthalten oder die beschriebene Schaltung könnte auf
einem einzelnen Chip ausgebildet sein. Alle Modifikationen, die
die zu Grunde liegenden offenbarten und beanspruchten Grundprinzipien
bewahren, befinden sich innerhalb des Rahmens dieser Erfindung.