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Die Endung betrifft eine Vorrichtung
zur Spülung
einer Charge in einer Adsorptionseinheit im beweglichen simulierten
Bett mit Gegenstrom oder Gleichstrom.
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Anwendbar ist sie insbesondere auf
die Trennung aromatischer Kohlenwasserstoffe mit 8 Kohlenstoffatomen,
insbesondere zum Erhalt von Paraxylol sehr hoher Reinheit.
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Der Stand der Technik wird illustriert
durch die folgenden Patentschriften: US-A-3 201 491, US-A-3 268 605, WO 96/12542
und WO 95/07740.
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In einem Verfahren zum Trennen im
beweglichen Bett findet man notwendigerweise:
- 1)
eine Anordnung adsorbierender Betten (oder fester Phase), die in
geschlossener Schleife angeordnet sind, wobei die Gesamtzahl von
Betten im allgemeinen zwischen drei und vierundzwanzig ist.
- 2) Verbindungsmittel jedes dieser Betten mit den die Trenneinheit
speisenden Strömen
wie beispielsweise Lösungsmittel(en),
Charge(n) , die zu trennen sind, und zwar im inneren Rückfluss.
- 3) Verbindungsmittel für
jedes dieser Betten mit den aus der Trenneinheit stammenden Strömen beispielsweise
Extrakt(en), Raffinat(en).
- 4) Mittel zur Verbindung jedes dieser Betten mit dem folgenden
Bett (in Zirkulationsrichtung der Fluide gesehen).
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Gemäß dem besonderen Typ der Realisierung
kann man entweder eine Rezirkulationsvorrichtung für Fluid
zwischen dem letzten und dem ersten Bett (Pumpe oder Kompressor)
antreffen oder eine Vorrichtung, die es ermöglicht, die Unterbrechung des
Stroms zwischen zwei aufeinanderfolgenden Betten (JA/NEIN-Ventil)
sicherzu stellen oder eine Vorrichtung, die es ermöglicht,
den Durchsatz und/oder den Druck am Eintritt jedes Bettes zu steuern.
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Zwei Typen von Realisationen sind
möglich:
- 1. Jedes Bett ist in einem unabhängigen Gefäß enthalten
und eine Leitung verbindet es mit dem folgenden. In diesem Fall
ist es vorteilhaft, an diese Leitung eine unabhängige Leitung mittels eintretendem
und austretendem Fluss anzuschließen. Einzuordnen in diese Klasse
der Realisation ist das Verfahren AROMAX von TORAY Industries, welches
ein Realisationsbeispiel großen
Maßstabs
darstellt. Obwohl die einzelnen Betten in einer einzigen Kolonne
angeordnet sind, werden sie durch massive Bleche getrennt, wobei
die Gesamtheit des aus jedem Bett stammenden Fluids über eine
Leitung gesammelt wird, die aus der Kolonne aus und hierin wieder
von neuem eintritt, derart, dass das folgende Bett gespeist wird.
Allgemein
ist es an Einheiten geringer Abmessung zweckmäßig, jedes Bett in einem besonderen
Behälter zu
isolieren und es mit dem folgenden Bett über eine Leitung zu verbinden.
Bei
dieser Art der Ausführung
kann man leicht eine Leitung pro eintretendem Strom oder austretendem Strom
und pro Bett verwenden, was jedes Problem einer Kontaminierung eines
Flusses durch einen anderen vermeidet.
- 2. Mehrere Betten sind in einem einzigen Gefäß oder einziger Kolonne enthalten
und jedes der Betten wird vom folgenden durch einen Verteilerboden
getrennt, der vier Funktionen erfüllen soll:
- – Sammeln
des am Ende des Bettes sich ansammelnden Fluids,
- – Entnahme
während
gewisser Phasen des Zyklus eines Teils dieses Fluids, derart, dass
die Zusammensetzung des entnommenen Teils identisch der Zusammensetzung
der Gesamtheit des Fluids wird,
- – Injizieren
während
gewisser Phasen des Zyklus eines äußeren Fluids in das Innere
Fluid und Realisierung eines in der Zusammensetzung homogenen Gemisches
und
Verteilen des Fluids am Eintritt des folgenden Betts.
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Gemäß dem PAREX-Verfahren: ein
in der US-Patentschrift 2.985.589 beschriebenes Ventil zeigt, wie es
möglich
ist, wenigstens zwei eintretende Flüsse und zwei austretende Flüsse sequentiell
gegen jedes der den Adsorber enthaltenden Betten zu verbinden.
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Diese Patentschrift zeigt klar, dass
jeder der Verteiler über
eine einzige Leitung mit einem Ventil verbunden ist, das nacheinander
jeden Verteiler mit der Charge, dann mit dem Extrakt, dann mit dem
Lösungsmittel
und dann mit dem Raffinat verbindet.
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Diese Art des Vorgehens weist den
Nachteil auf, dass man beachtlich die Leistungen des Verfahrens (Reinheit
und Ausbeute) senken muss, da jeder Fluss so durch den Inhalt der
gemeinsamen Leitung in dem Augenblick kontaminiert wird, wo man
einen gegebenen Strom mit einem besonderen Bett verbindet.
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Lediglich illustrativ sei eine in
zwölf Betten
unterteilte Kolonne betrachtet, die in folgender Weise arbeitet:
In
Periode Nr. 1 des Zyklus (der 12 Perioden umfasst), wird das Lösungsmittel
auf das Bett Nr. 1 gegeben, der Extrakt aus dem Bett Nr. 3 entnommen,
die Charge in das Bett Nr. 7 eingeführt und das Raffinat aus dem
Bett Nr. 9 entnommen. Bei Beginn der zweiten Periode des Zyklus
werden die Injektions- und Entnahmepunkte um ein Bett versetzt und
man findet das injizierte Lösungsmittel
auf dem Bett Nr. 2, den entnommenen Extrakt aus dem Bett Nr. 4,
die injizierte Charge am Bett Nr. 8 und das entnommene Raffinat
aus dem Bett Nr. 10. Dieser Zyklus setzt sich bis zur zwölften Periode
fort, wo das Lösungsmittel
in das Bett Nr. 12 injiziert wird, der Extrakt aus dem Bett Nr.
2 entnommen wird, die Charge in das Bett Nr. 6 injiziert wird und
das Raffinat aus dem Bett Nr. 8 entnommen wird.
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Bei Ende der ersten Periode findet
sich also die den Verteiler Nr. 1 mit dem die Behandlung der Ströme sicherstellenden
Ventil voller Lösungsmittel.
Zu Beginn der vierten Periode wird das Raffinat aus dem Bett Nr. 12
entnommen, und somit mittels der Leitung, die zur Injektion des
Lösungsmittels
während
der Periode 1 gedient hat.
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Während
der zum Abzug des Volumens aus dieser Leitung notwendigen Zeit entnimmt
man Lösungsmittel,
anstelle Raffinat zu entnehmen. Hieraus resultiert somit eine unnütze Verdünnung, die
sich am Abschluss der Berechnungen in einem übermäßigen Verbrauch an Lösungsmittel
und damit übermäßigen Kosten darstellt.
Am Ende der vierten Periode ist diese Leitung voll von Raffinat.
Während
der siebten Periode wird die Charge in das Bett Nr. 1 injiziert.
Während
eines gewissen Zeitraums drückt
man das Raffinat in das Bett Nr. 1 zurück anstelle Charge zu injizieren.
Hieraus resultiert, dass das Paraxylol der Charge eine Verdünnung durch
Raffinat erfährt.
Da die Produktivität
proportional zur Konzentration des Paraxylols in der Charge ist,
ist das Nettoresultat ein Absinken in der Produktivität. Bei Ende
der siebten Periode befindet sich die Leitung voll von Charge. Während der
zehnten Periode wird das Extrakt aus dem Bett Nr. 12 entnommen.
Während
der für das
Spülen
der Leitung notwendigen Zeit zieht man Charge ab anstatt Extrakt
abzuziehen. Hieraus resultiert ein sehr erhebliches Absinken in
der Reinheit, da der Gehalt an Paraxylol der Charge in der Größenordnung von
20% liegt (somit 80% Verunreinigungen). Diese Verunreinigung macht
es möglich,
Paraxylol hoher Reinheit zu erhalten. Bei Ende der zehnten Periode
befindet sich die Leitung voller Extrakt. Zu Beginn der ersten Periode
drückt
das Lösungsmittel
den Inhalt aus der Leitung in den Adsorber zu Beginn der Desorptionszone des
Paraxylols (Zone 1) zurück.
Ein Teil dieses Paraxylols verbleibt also adsorbiert auf der festen
Phase und wird schließlich
zum Teil in den Raffinatstrom ausgesalzt. Hieraus resultiert also
ein Verlust in der Ausbeute an Paraxylol.
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Zusammengefasst: die Verunreinigungen
aufgrund der Verwendung einer gemeinsamen Leitung, die jeden der
vier Ströme
des Verfahrens am Eintritt des Verteilerbodens verbindet, rufen
eine Erhöhung
des Lösungsmittelverbrauchs,
ein Absinken in der Produktivität
und ein sehr starkes Absinken der Reinheit und ein Absinken in der
Ausbeute hervor.
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Obwohl durch das PAREX-Verfahren
eine Injektion bekannt ist, die zwischen dem Abziehen des Extrakts
und der Injektion der Charge zwischengeschoben ist, betrifft das
einzige hierzu veröffentlichte
Dokument die Injektion eines oder beider innerer Rückströme für Extrakt
oder destilliertes Raftinat, die entweder zwischen dem Extrakt und
der Charge oder zwischen der Charge und dem Raffinat angeordnet
sind (US- Patentschrift
3 761 533). Die Tatsache, Extrakt oder Lösungsmittel zwischen Charge
und Extrakt wieder zu injizieren, löst allein das Problem des starken
Absinkens in der Reinheit.
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Im ELUXYL-Verfahren, anstatt auf
ein einziges Ventil zurückzugreifen,
welches die Gesamtheit der Verbindungen zwischen den verschiedenen
Strömen
und jedem der Betten realisiert, findet man dort ein JA/NEIN-Ventil
pro Strom und pro Bett.
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Obwohl jedes der Ventile so nahe
wie möglich
dem Bett, das es steuert, angeordnet ist, verbleibt jedoch, jeden
Verteiler mit einem Lösungsmittelventil,
einem Extraktventil, einem Chargenventil, einem Raffinatventil und
ggf. einem Ventil für
inneren Rückfluss
zu verbinden. Unter Ventil kann auch ein Schieber verstanden werden.
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Ziel der Erfindung ist es, die Nachteile
des Standes der Technik zu beheben.
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Genauer betrifft die Erfindung eine
Spülvorrichtung
gemäß Anspruch
1.
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Das bewegliche Bett kann sich im
simulierten Gegenstrom oder im simulierten Gleichstrom befinden. Das
Desorbens kann eine flüssige
Phase, eine überkritische
Phase, eine unterkritische oder eine gasförmige Phase sein. Unter diesen
Bedingungen versteht man unter Zirkulationspumpe auch einen Kompressor.
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Das Verfahren im simulierten beweglichen
Bett ist beschrieben in den folgenden Patentschriften:
US 2985589 ,
US 4498991 ,
US 5422007 , EP-B-531191, auf die Bezug
genommen wird und die hierin eingebaut sind.
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Nach einer ersten Variante (1) kann die Zirkulationspumpe
das in wenigstens einem gemeinsamen Volumenabschnitt v eines gegebenen
Bettes enthaltene Fluid zwischen dem Verteilerorgan für die Fluide, den
JA/NEIN-Ventilen und dem Spülventil
ansaugen und kann es gegen einen äußeren Kollektor zurückdrängen. Umgekehrt
kann die Zirkulationspumpe das Fluid aus einem äußeren Sammler ansaugen und
es gegen ein gegebenes Adsorberbett fördern.
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Gemäß einer zweiten Variante der
Spülvorrichtung
kann die Fluidzirkulationsleitung eine geschlossene Schleife (2) sein, wobei jedes der
Spülventile
mit dieser Schleife verbunden ist, die Schleife wenigstens ein JA/NEIN-Ventil
(201) zur Unterteilung umfassen, durch welche wenigstens
zwei Abschnitte definiert werden, zwei JA/NEIN-Ventile (112, 114 und 122,124)
an jedem der Enden der Schleife, die so ausgelegt sind, dass sie
jedes Ende entweder mit der Saugseite oder der Druckseite der Zirkulationspumpe
verbinden, sowie Steuermittel, die es ermöglichen, das Unterteilungsventil
und die JA/NEIN-Ventile jedes Endes der Schleife derart zu betätigen, dass
die Zirkulation des entnommenen Fluids in einem Abschnitt und die
des geförderten Fluids
in einem anderen Abschnitt der Schleife in der einen oder anderen
Richtung gerichtet wird.
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Die geschlossene Zirkulationsschleife
kann n Unterteilungsventile umfassen, welche n + 1 Abschnitte definieren.
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Gemäß einer anderen Ausführungsform
dieser zweiten Variante kann eine Leitung für ein äußeres Fluid mit der Ansaugung
der Pumpe oder dem Kompressor durch ein JA/NEIN-Ventil verbunden
sein, derart, dass dieses äußere Fluid
zu einem gegebenen Bett verdrängt
wird. Die Förderung
der Pumpe kann mit einer äußeren Leitung über ein
anderes JA/NEIN-Ventil verbunden sein, derart, dass zu einem äußeren Sammler
der Inhalt eines oder mehrerer gemeinsamer Abschnitte abgezogen
wird.
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Die Erfindung betrifft auch die Verwendung
der Spülvorrichtung
in einem Verfahren zur Trennung einer Charge in wenigstens einen
ihrer Bestandteile, im beweglichen simulierten Bett, um in Höhe eines
Bettes wenigstens einen gemeinsamen Abschnitt vom Volumen v zu spülen, der
zwischen dem Verteilerorgan der Fluide, den JA/NEIN-Ventilen (36a, 37a, 38a und 39a)
und dem Spülventil
(41a) sich befindet.
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Dieses Trennverfahren ist anwendbar
auf die Trennung von Paraxylol aus einer Charge aromatischer Kohlenwasserstoffe
mit 8 Kohlenstoffatomen, welche Xylole umfassen, um Terephthalatsäure oder
Terephthalatanhydrid herzustellen, ein Zwischenprodukt in der Nylonsynthese
oder Methylterephthalat, ein Zwischenprodukt in der Synthese gewisser
Kunststoffe.
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Anwendbar ist dies auch auf die Trennung
von Diethylbenzolen sowie auf die Trennung von Diethylbenzol, Normal-
und Isoparaffinen, Olefine; Zuckern und allgemeiner auf die Trennungen
von Produktgemischen, die bei der Adsorption oder der Chromatographie,
beispielsweise der Trennung optischer Isomere aufscheinen.
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Anwendbar ist sie auch auf die Trennung
des Paradiethylbenzols aus einem Gemisch von Diethylbenzolen, bei
dem es sich um ein gutes Desorptionsmittel handelt.
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Nach einer ersten Verwirklichung
des Anwendungsverfahrens entsprechend der ersten Variante der Vorrichtung
(
1) kann man sequentiell
während
wenigstens eines Teils einer Schaltperiode T das im gemeinsamen
Abschnitt enthaltene Fluid [d. h. zwischen dem Verteilerorgan für die Fluide,
den JA/NEIN-Ventilen (
36a,
37a,
38a,
39a) und dem Spülventil
(
41a)] bei einem Durchsatz
wobei
v das Volumen des gemeinsamen Abschnitts t < T ist und man es gegen den äußeren Sammler
fördert, entnehmen.
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Unter sequentieller Entnahme versteht
man eine Entnahme synchronisiert mit den anderen Vorgängen des
Speisens und Abziehens wenigstens während eines Teils der Schaltperiode
(Zeit, die zwischen den Momenten verflossen ist, wo die Umschaltung
von einem Bett zum anderen stattfindet).
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Gemäß einer zweiten Verwirklichung
des Anwendungsverfahrens entsprechend der ersten Variante der Vorrichtung
(
1) kann man sequentiell
während
wenigstens eines Teils einer Schaltperiode T ein Fluid aus einem äußeren Kollektor
entnehmen und man kann es in den gemeinsamen Abschnitt fördern [der
sich zwischen dem Verteilerorgan für die Fluide, den JA/NEIN-Ventilen
(
36a,
37a,
38a,
39a) und dem
Spülventil (
307)]
bei einem Durchsatz von
befindet,
wobei v das Volumen des Abschnitts und t < T ist.
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Gemäß einer dritten Ausführungsform
des Anwendungsverfahrens entsprechend der ersten Variante der Vorrichtung
(1) kann man sequentiell
während
eines Teils einer Umschaltperiode T das in dem gemeinsamen Abschnitt
enthaltene Fluid entnehmen [der sich zwischen dem Verteilerorgan
für die
Fluide, den JA/NEIN-Ventilen (36a, 37a, 38a, 39a)
und dem Spülventil
(41a)] befindet, und zwar entsprechend einem Bett einer
gegebenen Zone und man fördert
es gegen den äußeren Sammler
und während
eines anderen Teils der Periode. Man entnimmt dieses Fluid aus dem äußeren Sammler
und fördert
es zurück
in den gemeinsamen Abschnitt eines Betts, das in einer anderen Zone
sich befindet.
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Es kann besonders vorteilhaft sein,
die Charge aus dem gemeinsamen Abschnitt eines Betts der Zone 2
durch den Extrakt zu fördern
oder zurückzudrücken, der
aus einer äußeren Leitung
bei einem Durchsatz
stammt,
wobei t < T ist,
und zwar über
einen Teil der Umschaltperiode T; auch saugt man den Extrakt aus
dem gemeinsamen Abschnitt eines Betts der Zone 1, um ihn während eines
anderen Teils der Periode in die Extraktabzugsleitung zu fördern.
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Gemäß einer ersten Verwirklichungsform
des Anwendungsverfahren entsprechend der zweiten Variante der Vorrichtung
(
2) kann man während wenigstens
eines Teils einer Umschaltperiode T Fluid entnehmen, das sich im
gemeinsamen Abschnitt eines Betts eines Abschnitts befindet und
man fördert
es in ein Bett eines anderen Abschnitts bei einem Durchsatz
mit
t < T, wobei das
Unterteilungsventil (
201) zwischen den beiden Abschnitten
geschlossen ist.
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Gemäß einer zweiten Verwirklichungsform
des Anwendungsverfahrens entsprechend der zweiten Variante der Vorrichtung
(
2) kann man während wenigstens
eines Teils einer Umschaltperiode T Fluid entnehmen, das im gemeinsamen
Stück eines
Betts eines Abschnitts enthalten ist und man fördert es in ein Bett eines
anderen Abschnitts, bei einem Durchsatz
wobei
t < T ist, wobei
wenigstens eines der Unterteilungsventile (
201,
202,
203)
geschlossen ist.
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Nach einer dritten Ausführungsform
des Anwendungsverfahrens entsprechend der zweiten Variante der Vorrichtung
(2) kann man sequentiell
während
eines Teils einer Periode Fluid aus dem gemeinsamen Stück eines
Betts eines ersten Abschnitts entnehmen und man fördert es
in ein Bett eines unterschiedlichen Abschnitts und während eines
anderen Teils der Periode entnimmt man Fluid aus dem gemeinsa men
Stück eines
Betts eines anderen Abschnitts und fördert es in das Bett eines
unterschiedlichen Abschnitts.
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Nach einer vierten Ausführungsform
des Anwendungsverfahrens entsprechend der zweiten Variante der Vorrichtung
(2) kann man sequentiell
während
eines Teils einer Periode Fluid aus dem gemeinsamen Stück eines
Betts eines Abschnitts entnehmen und es in ein Bett eines anderen
Abschnitts fördern
und, während
eines anderen Teils der Periode entnimmt man Fluid aus einer äußeren Quelle
und verdrängt
oder fördert es
in das gleiche Bett dieses Abschnitts oder in ein unterschiedliches
Bett.
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Nach einer fünften Verwirklichungsform des
Anwendungsverfahrens entsprechend der zweiten Variante der Vorrichtung
(2), kann man sequentiell
während
eines Teils der Periode Fluid aus dem gemeinsamen Stück eines
Bettes eines Abschnitts entnehmen und es in ein Bett eines anderen
Abschnitts drücken
und während
eines anderen Teils der Periode entnimmt man im gemeinsamen Abschnitt
eines Bettes enthaltenes Fluid und fördert es gegen eine äußere Quelle.
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Allgemein entnimmt und fördert man
das 0,5- bis 3-fache des Volumens des gemeinsamen vorstehend definierten
Stücks.
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Die Erfindung wird besser verständlich anhand
der Figuren, die in schematischer Weise eine Ausführungsform
der Vorrichtung und des Verfahrens nach der Erfindung illustrieren,
unter denen:
-
1 eine
Gesamtanordnung von Umsetzungsmitteln zur Realisierung der Spülvorrichtung
nach der Erfindung darstellt.
-
2 zeigt
die Spülvorrichtung
mit einer Zirkulationsleitung des Spülfluids in Form einer geschlossenen
Schleife.
-
3 zeigt
eine Verbindung der Spülleitung
in Höhe
jedes Betts der Adsorptionszone.
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Die 4a, 4b, 4c, 5a, 5b, 5c; 6a, 6b, 6c, 6d zeigen
die Darstellung verschiedener Spülvorgänge während wenigstens
eines Teils einer zeitlichen Periode mit Bezug auf unterschiedliche
eintretende Ströme
(Lösungsmittel
(S), Charge (F) und austretende Ströme (Raffinat (R) und Extrakt
(E)).
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Gemäß 3 umfasst ein Adsorber, der in einer
oder mehreren Kolonnen angeordnet ist und ein geeignetes Adsorbens
enthält,
siebzehn Betten 32. Jedes Bett ist über einen Verteiler 34a mit
einer Leitung 35 verbunden, die alternativ Chargenspeisungen 38 und
Lösungsmittelspeisungen 37,
beide durch Ventile 37a und 38a kontrolliert,
aufnimmt. Die Leitung 35 ist im übrigen mit Abzugsleitungen
für ein
Extrakt 36 und ein Raffinat 39 verbunden, jeweils
geregelt über
Ventile bzw. Schieber 36a und 39a.
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Die Leitung 35 ist im übrigen mit
einer Zirkulationsleitung 100 eines Spülfluids verbunden, welches sämtliche
Leitungen 35 aus der Anordnung der Adsorberbetten 32 aufnimmt.
Jede Leitung 35 wird geregelt durch ein Spülventil 41a,
das zwischen den Speise- und Abzugsleitungen und der Leitung 100 sich
befindet. Spülmittel 32 in
der Leitung 35, die über
die Leitung 100 gespeist werden, ermöglichen es, einen Fluidstrahl
in Höhe
jeder Speisung und jedes Abzugs ankommen zu lassen. Ein anderes
Blockventil genanntes Ventil 40 befindet sich an der Leitung 35 zwischen
den Speise- und Abzugsleitungen und dem Verteilerboden 34 und ermöglicht es,
das besondere Bett zu isolieren. Alle diese Ventile 41a sind
mit einem Steuerorgan für Öffnen oder
Schließen 50 verbunden,
wodurch auch die Arbeitsweise der Ventilanordnung der Spülvorrichtung
gesteuert werden kann.
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Aus Gründen der Vereinfachung (1) entsprechen die Spülventile 41a (mit
1 bis 17 bezeichnet) den 17 Betten des Adsorbers. Die Zirkulationsleitung 100 ist über eine
Leitung 110 vermittels eines Ventils 112 an den
Eingang einer Zirkulationspumpe 102 angeschlossen und die
Förderseite
der Pumpe ist mit einer Leitung 119 verbunden, an der ein
Unterteilungsventil 113 sitzt und mit einer Leitung 101,
die mit einem Fluidspeicher 130 verbunden ist. Der Ausgangsdurchsatz
der Pumpe wird geregelt durch ein Steuerventil 103 und
ein Durchsatzmessgerät 104.
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Ein Aufteilungsventil 111 verbindet
die Leitung 101 und den Speicher i 30 mit dem
Eingang der Pumpe 102, während ein anderes Aufteilungsventil 114 an
einer Leitung 121 die Leitung 119 mit der Zirkulationsleitung 100 für das Spülfluid verbindet.
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Über
diese Vorrichtung ist es also möglich,
Spülfluid
aus jedem Bett zum Speicher 130 zu leiten, indem die Ventile 111 und 114 geschlossen
und die Ventile 112 und 113 geöffnet werden oder auch Fluid
aus dem Speicher 130 zu einem der Betten des Adsorbers
zu leiten, indem die Ventile 113 und 112 geschlossen
und die Ventile 111 und 114 geöffnet werden.
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Entnimmt man kein Fluid aus einem
der Betten und wenn man auch keines injiziert, dann bleiben die Ventile 111, 112, 113 und 114 geschlossen
und das Ventil 115 derart offen, dass die Pumpe 102 im
geschlossenen Kreislauf zumisst.
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Nach einer ersten Verwirklichungsform
der Vorrichtung entsprechend der ersten Variante, wenn man den Inhalt
der den vier Strömen
gemeinsamen Leitung ansaugen will, dann sollte man diesen Vorgang
synchronisiert mit den anderen Betriebsvorgängen realisieren, die sich
in der oder den Adsorptionskolonnen während der Periode zwischen
zwei Umschaltungen abspielen.
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Will man zum Beispiel den im "gemeinsamen Stück" enthaltenen Chargenstau
während
der Periode ansaugen, die kurz der Extraktentnahme vorhergeht, so
geht man wie folgt vor:
- – in Periode Nr. 1 des Zyklus
lässt man
zu, dass Extrakt aus dem Bett Nr. 4 entnommen wird (das Ventil Nr. 5
bedient den Austritt aus dem Bett Nr. 4 und den Eintritt aus dem
Bett Nr. 5). Man öffnet
das Spülventil
Nr. 6, öffnet
das Ventil Nr. 112, das die Leitung 100 mit der
Ansaugung der Pumpe 102 verbindet, und beaufschlagt mit
einem Durchsatz gleich beispielsweise
(wo v das Volumen des gemeinsamen Stücks und T die Umschaltperiode
darstellt) dank des Steuerventils 103 und des Durchsatzmessgerätes 104,
man öffnet
das Ventil 113 derart, dass das im gemeinsamen Stück enthaltene
Fluid gegen die Ansaugung der Chargenpumpe durch die Leitung 101 befördert wird.
Auf diese Weise wird der ursprünglich
im Stück
Nr. 6 enthaltene Chargenstau gegen den Chargenkreis verdrängt, während das
gemein same Stück
mit Flüssigkeit
gefüllt
ist, die in Zone 2 entnommen wird und die man als konzentrierten
unreinen Extrakt qualifizieren kann. Erwähnt sei hier dabei, dass man Charge
entnommen hat, die in dem gemeinsamen Abschnitt enthalten ist, und
zwar mit einem Durchsatz und
während
einer Zeit T.
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Man kann den gleichen Vorgang auch
im Zeitraum
und
mit einem Durchsatz
realisieren.
Während
des anderen Teils der Periode wird die Pumpe weiter Fluid in geschlossener
Schleife strömen
lassen, wobei die Ventile
111,
112,
113,
114 geschlossen
und das Ventil
115 offen ist.
- – Während der
Periode Nr. 2 wird das Extrakt am Austritt aus dem Bett Nr. 5 (Ventil
Nr. 6) entnommen. Das gemeinsame Stück, das während der vorhergehenden Periode
vorbereitet wurde, ist also bereits voll Extrakt. Während der
Periode Nr. 2 bereitet man das gemeinsame Stück Nr. 7 vermittels des Spülventils
Nr. 7 vor und so fort von Periode zu Periode.
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Gemäß einer zweiten Ausführungsform
der ersten Variante, wenn man den das gemeinsame Stück in den
Adsorbern einnehmenden Stopfen fördern
will, realisiert man auch diesen Synchronisationsvorgang mit den
anderen Injektionen und Absaugungen. Beispielsweise, wenn man den
Extraktstopfen in den Adsorber während
der Periode, die gerade der Extraktentnahme folgt, verdrängen will,
so geht man wie folgt vor:
Wieder wird angenommen, dass in
Periode 1 des Zyklus der Extrakt aus dem Bett Nr. 4 entnommen wird
(Ventil Nr. 5, das den Ausgang aus dem Bett Nr. 4) bedient. Man
verbindet die Leitung
101 mit dem Lösungsmittelkreis, öffnet das
Ventil
111, welches die Leitung
101 mit der Pumpe
102 verbindet,
und schließt
die Ventile
112 und
113. Man legt während einer
Zeit t
1 fest, dass t
1 ≤ T und dies
bei einem Durchsatz von
beispielsweise
(wo v das Volumen des gemeinsamen Stücks darstellt), und zwar dank
des Steuerventils
103 und des Durchsatzmessgeräts
104;
dann öffnet
man das Ventil
114 derart, dass Lösungsmittel in die Leitung
100 gedrückt wird, öft net das
Spülventil
Nr. 4 derart, dass der in dem gemeinsamen Stück enthaltene Extrakt durch
Lösungsmittel
vertrieben wird.
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Während
der Periode Nr. 4, wenn das Lösungsmittel
an den Eingang des Betts Nr. 4 injiziert wird, ist das gemeinsame
Stück zu
Beginn voll von Lösungsmittel.
Während
der Periode Nr. 2 bereitet man das gemeinsame Stück Nr. 5 vermittels des Spülventils
Nr. 4 und so fort von Periode zu Periode vor.
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Vermittels dieser Vorrichtung wird
es möglich,
während
ein und dergleichen Periode sämtlichen
oben genannten Nachteilen abzuhelfen, indem man die Vorrichtung
nach der Erfindung bei geteilter Zeit, beispielsweise zwischen jedem
der vier Ströme
verwendet.
vermittels-
der Leitung
101 derart zurückgeschickt werden soll, dass
Lösungsmittel
und Charge getrennt werden.
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Bevorzugt ist es dagegen möglich, nacheinander
diese gleiche Vorrichtung einmal bei Injektion einmal bei Absaugung
zu benutzen, indem man die Leitung 101 mit ein und dem
gleichen Strom derart verbindet, dass zwei der vier vorgenannten
Nachteile als behoben gelten.
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Im übrigen wird es möglich, die
Durchsätze
in den vier Zonen bezüglich
eines Systems aufrechtzuerhalten, bei dem ein Spülen der Leitung nicht notwendig
ist.
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In
4c erkennt
man, dass, um in den Zonen 1 bis 4 die Durchsätze D1, D2, D3 und D4 aufrechtzuerhalten,
man den Lösungsmitteldurchsatz
erhöhen
sollte und den Chargendurchsatz um einen Wert
bezüglich eines
Systems vermindern sollte, das ein gemeinsames Stück (Abschnitt)
nicht hat, derart, dass die Ausbeute und die Reinheit aufrechterhalten
werden. Tatsächlich
sind der Produktivitätsverlust
aufgrund der Reinjektion von Raffinat in Zone 3 und die Verschwendung
von Lösungsmittel aufgrund
der Entnahme von Lösungsmittel
mit dem Raffinat nicht kompensiert worden.
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Um gleichzeitig die vier genannten
Nachteile zu beheben, müsste
man gleichzeitig zwei in 1 beschriebene
Vorrichtungen verwenden.
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2 stellt
eine bevorzugte Ausführungsform
der Spülvorrichtung
eines Adsorbers mit beweglichem simuliertem Bett nach der Erfindung
dar.
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Dieser Adsorber umfasst die Leitungen
und Ventile der 1 und 3 mit den gleichen Funktionen.
Er umfasst im übrigen
beispielsweise 24 Betten mit einem Spülventil 41a pro Bett,
die mit 1 bis 24 bezeichnet sind sowie eine Verbindungsvorrichtung
gemäß 3 für jeden Verteiler zwischen
zwei aufeinanderfolgenden Betten mit der Zirkulationsleitung 100 für das in
geschlossener Schleife geführte
Fluid.
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An dieser geschlossenen Schleife
bestimmen Aufteilungsventile, beispielsweise drei 201, 202 und 203 vier
Abschnitte, die je sechs Spülventile 41a umfassen.
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Die in 2 dargestellte
Vorrichtung ermöglicht
es, ein Fluid aus einem beliebigen der vier Abschnitte anzusaugen
und es gegen einen der drei anderen zu verdrängen. So ist es möglich, die
ursprünglich
in den beiden gemeinsamen unterschiedlichen Abschnitten enthaltenen
Stopfen den einen durch den anderen zu verdrängen.
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Hierzu können die Ansaugseite der Pumpe 102 und
die Leitung 110 mit jedem der zwei Enden der Leitung 100 verbunden
werden: Ventil 112 (Seite des 12. Ventils) und Ventil 122 (Seite
des 24. Ventils). In gleicher Weise können die Lieferseite der Pumpe 102 und
die Leitung 119 je mit den beiden Enden der Leitung 100 verbunden
werden: Ventil 124 (Seite des 12. Ventils) und Ventil 114 (Seite
des 24. Ventils).
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Es wird auch möglich, direkt das in 4c dargestellte Schema zu
realisieren. Dies bietet u. a. den Vorteil, dass man nicht gezwungen
ist, bei gewissen Perioden des Zyklus den Rezyklierungsdurchsatz
während
der Periode zu verändern,
um die konstanten Durchsätze
in den anderen Zonen aufrechtzuerhalten.
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Um das Verständnis zu erleichtern wird nun
die Funktionsweise der bevorzugten Vorrichtung der Erfindung zur
Realisierung der in 4 dargestellten
Verdrängung
beschrieben. In Periode 1 des Zyklus nimmt man an, dass das Lösungsmittel
auf das Bett Nr. 1 und die Charge auf das Bett Nr. 13 gegeben wurden,
während
der Extrakt und das Raffinat jeweils aus den Betten 6 und 18 entnommen
wurden. Während
dieser Periode öffnet
man das Spülventil
Nr. 2, die Aufteilungsventile 202 und 203 und
das Ventil 122 derart, dass man den Extraktstopfen ansaugen
kann, der sich im gemeinsamen Abschnitt des Betts 2 befindet, und
zwar vermittels der Pumpe 102, indem man hierbei den Durchsatz
vermittels des Steuerventils 103 und des Durchsatzmessgeräts 104 regelt
und man das Ventil 124 und das Spülventil 12 derart öffnet, dass
durch den Extrakt der Chargenstopfen verdrängt wird, der sich im gemeinsamen
Abschnitt des Betts Nr. 12 befindet. Die Ventile 201, 111, 112, 113 und 114 bleiben
geschlossen.
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Ebenfalls ist es möglich, die
Vorrichtung nacheinander für
zwei unterschiedliche Verdrängungsvorgänge während des
Zyklus zu verwenden. Man kann so drei der vier genannten Nachteile
abhelfen, indem in der Schleife untereinander kompatible Fluide
gehalten werden, beispielsweise Lösungsmittel und Extrakt, beispielsweise
verdünnt.
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Peilt man eine sehr hohe Reinheit
an, so ist es bevorzugt, das gemeinsame Stück mehrmals hinsichtlich seines
Volumens zu spülen,
wenn man sicher sein will, die Verunreinigungen komplett zu eliminieren.
Man kann den übermäßigen Verbrauch
an Lösungsmittel
minimieren, indem man beispielsweise die in den 5 und 6 beschriebenen
Verdrängungs-
oder Förderzyklen übernimmt.
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Nach 5a:
von t = 0 bis 0,4 T (immer Bezug auf Periode Nr. 1 des Zyklus genommen) öffnet man das
Spülventil
Nr. 20 und das Ventil 122. Die Ventile 201, 202 und 203 verbleiben
geschlossen. Pumpe 102 und Regelschleife für Durchsatz
ermöglichen
es, mit einem Durchsatz von 2v/t gegen die Leitung 100 zu
verdrängen
(Ventil 124 offen, Ventil 112 geschlossen) und
das Spülventil
Nr. 12 offen zu halten. Man entnimmt so das im gemeinsamen Stück am Auslass
dem Bett Nr. 19 enthaltene Lösungsmittel,
wobei dieses Lösungsmittel durch
verdünntes
Raffinat ersetzt wird. Darum ist man darum besorgt, nur das 0,8-fache
des Volumens des gemeinsamen Stücks
zu verdrängen,
um jede Verunreinigung zu vermeiden. Der Inhalt der Leitung 100 drückt seinerseits
gegen den Adsorber den größten Teil
des Chargenstopfens, wie er in dem gemeinsamen Stück des Betts
Nr. 12 enthalten ist.
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Gemäß
5b: von t = 0,4 T bis 0,6 T öffnet man
das Spülventil
des Betts Nr. 2, das Ventil
201 ist geschlossen, die Ventile
202 und
203 offen
sowie das Ventil
122. Die Pumpe
102, das Regelventil
103 und
das Durchsatzmessgerät
104 ermöglichen
es, den Inhalt mit dem Durchsatz
zurückzuschicken.
Man beendet so den Vorgang, gegen das Innere des Adsorbers den Chargenstopfen
zurückzudrängen, der
sich im gemeinsamen Stück
des Betts Nr. 12 befand. Man vermeidet so bei Ende der Periode (
5c) ein noch so geringes
Chargenvolumen in unmittelbarer Nähe des Entnahmepunkts des Extrakts zurückzuschicken.
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Nach
5c:
von t = 0,6 T bis T öffnet
man das Spülventil
des Betts Nr. 2, die Aufteilungsventile
202 und
203 und
das Ventil
122. Das Ventil
201 bleibt geschlossen.
Die Pumpe
102, das Regelventil
103 und das Durchsatzmessgerät
104 ermöglichen
es, mit dem Durchsatz
den
Inhalt aus der Leitung
100 zum Spülventil des Betts Nr. 8 zurückzuschicken,
indem man das Ventil
124 passiert. Es wird also ein Stopfen
verdünnten
Extrakts angesaugt, der durch Lösungsmittel
im gemeinsamen Stück
des Betts Nr. 2 ersetzt wird, während
der Inhalt der Leitung
100 schließlich das gemeinsame Stück des Betts
Nr. 8 bildet. Der Inhalt der Leitung
100 ist dann also
ein Gemisch aus Lösungsmittel
und verdünntem
Extrakt.
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Nach
6a:
von t = 0 bis 0,4 T, immer mit Bezug auf Periode Nr. 1 des Zyklus, öffnet man
das Spülventil
des Betts Nr. 20 und des Ventils
122. Die Pumpe
102 sowie
die Durchsatzregelschleife ermöglichen
es, mit einem Durchsatz von
zur
Leitung
100 zu fördern
(Ventil
124 offen und Ventil
112 geschlossen).
Man öffnet
das Ventil
201 und das Spülventil Nr. 3. Man entnimmt
so das im gemeinsamen Abschnitt am Auslass aus dem Bett Nr. 19 enthaltene Lösungsmittel,
dieses Lösungsmittel
wird durch verdünntes
Raffinat verdrängt.
Man sorgt sich also darum, dass nur das 0,8-fache des Volumens des gemeinsamen Stücks verdrängt wird,
um jede Verunreinigung zu vermeiden. Der Inhalt der Leitung
100 drückt seinerseits
gegen den Adsor ber den größten Teil
des Extraktstopfens, der im gemeinsamen Stück des Betts Nr. 3 enthalten
ist.
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Gemäß
6b, wo t = 0,4 T bis T, wird das Spülventil
Nr. 3 offen gelassen. Man öffnet
die Ventile
202 und
203. Die Pumpe
102,
das Steuerventil
103 und das Durchsatzmessgerät
104 ermöglichen
es, durch das Ventil
124 zur Leitung
100 bei einem
Durchsatz von
zu
fördern.
Das in der Leitung
100 enthaltene Lösungsmittel drückt den
im gemeinsamen Stück
des Betts Nr. 12 enthaltenen Chargenstopfen zurück. Die Vorteile, auf diese
Weise zu arbeiten, bestehen darin, dass die Leitung
100 dann
im Wesentlichen Lösungsmittel
enthält,
und jedes Spülventil
nur dreimal pro Zyklus öffnet
und schließt
anstelle viermal bei Abfolge der Vorgänge, wie sie im Falle der
5a,
5b,
5c beschrieben
sind.
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Auch darauf hinzuweisen ist, dass
die Aufeinanderfolge der Vorgänge,
durchgeführt
in den 6a und 6b, nicht äquivalent
der der 6c ist, da der
Extraktstopfen zwischen der Injektion des Lösungsmittels und der Entnahme
des Extraktes rückgewonnen
wird und auch nicht äquivalent
dem der 6d ist, da in
diesem Fall, wie in den der 5a, 5b, 5c, der Inhalt der Leitung 100 ein
Gemisch aus Lösungsmittelextrakt
anstatt im Wesentlichen nur Lösungsmittel
wäre.