DE69721997T2 - Verwendung von treibmittelmischungen zur herstellung von schaumstoffen auf polyisocyanatbasis - Google Patents

Verwendung von treibmittelmischungen zur herstellung von schaumstoffen auf polyisocyanatbasis Download PDF

Info

Publication number
DE69721997T2
DE69721997T2 DE69721997T DE69721997T DE69721997T2 DE 69721997 T2 DE69721997 T2 DE 69721997T2 DE 69721997 T DE69721997 T DE 69721997T DE 69721997 T DE69721997 T DE 69721997T DE 69721997 T2 DE69721997 T2 DE 69721997T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hfc
blowing agent
polyisocyanate
pressure
active hydrogen
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE69721997T
Other languages
English (en)
Other versions
DE69721997D1 (de
Inventor
Anthony Joseph CREAZZO
S. Howard HAMMEL
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
EIDP Inc
Original Assignee
EI Du Pont de Nemours and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by EI Du Pont de Nemours and Co filed Critical EI Du Pont de Nemours and Co
Application granted granted Critical
Publication of DE69721997D1 publication Critical patent/DE69721997D1/de
Publication of DE69721997T2 publication Critical patent/DE69721997T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08JWORKING-UP; GENERAL PROCESSES OF COMPOUNDING; AFTER-TREATMENT NOT COVERED BY SUBCLASSES C08B, C08C, C08F, C08G or C08H
    • C08J9/00Working-up of macromolecular substances to porous or cellular articles or materials; After-treatment thereof
    • C08J9/04Working-up of macromolecular substances to porous or cellular articles or materials; After-treatment thereof using blowing gases generated by a previously added blowing agent
    • C08J9/12Working-up of macromolecular substances to porous or cellular articles or materials; After-treatment thereof using blowing gases generated by a previously added blowing agent by a physical blowing agent
    • C08J9/14Working-up of macromolecular substances to porous or cellular articles or materials; After-treatment thereof using blowing gases generated by a previously added blowing agent by a physical blowing agent organic
    • C08J9/143Halogen containing compounds
    • C08J9/144Halogen containing compounds containing carbon, halogen and hydrogen only
    • C08J9/146Halogen containing compounds containing carbon, halogen and hydrogen only only fluorine as halogen atoms
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08JWORKING-UP; GENERAL PROCESSES OF COMPOUNDING; AFTER-TREATMENT NOT COVERED BY SUBCLASSES C08B, C08C, C08F, C08G or C08H
    • C08J2205/00Foams characterised by their properties
    • C08J2205/04Foams characterised by their properties characterised by the foam pores
    • C08J2205/052Closed cells, i.e. more than 50% of the pores are closed
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08JWORKING-UP; GENERAL PROCESSES OF COMPOUNDING; AFTER-TREATMENT NOT COVERED BY SUBCLASSES C08B, C08C, C08F, C08G or C08H
    • C08J2375/00Characterised by the use of polyureas or polyurethanes; Derivatives of such polymers
    • C08J2375/04Polyurethanes

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Polyurethanes Or Polyureas (AREA)
  • Manufacture Of Porous Articles, And Recovery And Treatment Of Waste Products (AREA)

Description

  • BEREICH DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren für die Herstellung von Schaumstoffen auf der Basis von Polyurethan oder von Polyisocyanurat. Noch spezifischer bezieht sich die vorliegende Erfindung auf ein solches Verfahren, das ein umweltfreundliches Treibmittel verwendet, dessen Zusammensetzung aus 1,1,2,2-Tetrafluorethan (HFC-134) besteht.
  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Schaumstoffe auf der Basis von Polyisocyanat sind nach dem Stand der Technik in einer Vielfalt von Formen für vielfältige Zwecke gut bekannt, einschließlich zum Beispiel im Bauwesen als Isolation für Dächer und Seitenwände sowie als Isolation bei der Herstellung von Kühlschränken und Gefriergeräten für den Haushalt und die Industrie. Die Schaumstoffe werden in typischer Weise hergestellt durch eine Reaktion eines Polyisocyanats mit einem einen aktiven Wasserstoff enthaltenden Material, gewöhnlich mit einem Polyol, in Anwesenheit eines Treibmittels. Historisch gesehen waren die flüchtigen Chlor enthaltenen Halogenkohlenstoffe die Treibmittel erster Wahl, insbesondere das Fluortrichlormethan (CFC-11). Diese Materialien sind jedoch aus dem Trend verschwunden wegen ihrer möglichen Verwicklung in eine Beeinträchtigung des Ozons in der Stratosphäre und in die wahrgenommene Auswirkung der globalen Klimaerwärmung auf die Umwelt.
  • Smits et al. offenbaren in dem U. S. Patent No. 4.997.706 starre geschlossenzellige Schaumstoffe auf der Basis von Polyisocyanat mit einem verminderten thermischen Isolationsverlust, welche hergestellt werden durch eine Reaktion eines Polyisocyanats mit einer einen aktiven Wasserstoff enthaltenden Verbindung in Anwesenheit von beiden Hilfsmitteln, nämlich von:
    • (a) einem C2-C6 Polyfluorkohlenstoff, der keine Cl- oder Br-Atome enthält, als Treibmittel, und
    • (b) einem Vorläufer des Treibmittels, spezifischer gesehen dem Wasser, welches CO2 an Ort und Stelle liefert, als Co-Treibmittel, durch eine Reaktion der Isocyanatgruppen des Polyisocyanats.
  • Die anteiligen Verhältnisse des Polyfluorkohlenstoffs und des Vorläufers des Treibmittels sind derart, dass die anfängliche Gaszusammensetzung innerhalb der geschlossenen Zellen des Schaumstoffes von etwa 1 bis 60 Molprozent Polyfluorkohlenstoff umfasst und von etwa 40 bis 99 Molprozent CO2.
  • Ähnlich erzeugen Grunbauer et al. gemäß dem U. S. Patent No. 4.972.003 starre geschlossenzellige Schaumstoffe auf der Basis von Polyisocyanat, dies unter Verwendung von gasförmigen Treibmitteln, welche in einem breiten Ausmaß HFC-134, HFC-134a und HFC-152a mit einschließen, in Verbindung mit etwa 25–95 Molprozent (auf der Basis der Gesamtanzahl der Mole des Treibmittels) eines Gases, z. B. CO2, welches aus einem Vorläufer eines Treibmittels, z. B. aus Wasser hergestellt worden ist. Die Zusammensetzung des Treibmittels kann als eine Vormischung angewandt werden mit einem einen aktiven Wasserstoff enthaltenden Reaktanden als das Polyisocyanat.
  • Die Schaumstoffsysteme von Smits et al. und Grunbauer et al. leiden darunter, dass sie große Anteile von Wasser als einen Vorläufer des Treibmittels erfordern. Dies ist nicht für verschwenderisch für die Isocyanatgruppen (-NCO), welche mit dem Wasser reagieren und CO2 erzeugen, sondern es besteht auch die Neigung dazu einen unbefriedigenden Schaumstoff zu ergeben, z. B. kann man zu diesem letzten Aspekt Bezug auf die U. S. Patente No. 5.164.419 und 4.943.597 nehmen.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Die Erfindung umfasst ein Verfahren für die Herstellung von Schaumstoffen auf der Basis von Polyisocyanat, d. h. von Schaumstoffen auf der Basis von Polyurethan oder Polyisocyanurat, einschließlich von starren geschlossenzelligen Schaumstoffen, wobei das Verfahren eine wirksame Reaktion eines Polyisocyanats mit einer einen aktiven Wasserstoff enthaltenden Verbindung umfasst, welch letztere zwei oder mehr aktive Wasserstoffe in der Form von Hydroxylgruppen. aufweist Die Komponente des Polyfluorkohlenstoffs wird vorgemischt mit der einen aktiven Wasserstoff enthaltenden Komponente, um eine im Wesentlichen wasserfreie und homogene, reaktive Isocyanatlösung zu bilden. Die Vormischung wird anschließend mit dem Polyisocyanat in einer Mischungszone eines herkömmlichen Mischkopfes in Kontakt gebracht, um eine im Wesentlichen wasserfreie Reaktionsmischung zu bilden, der ihrerseits erlaubt wird, sich bei geeigneten Temperaturen und Drücken zu dem aufgeschäumten Zustand auszudehnen.
  • Die Produkte des Verfahrens gemäß der Erfindung enthalten geschlossenzellige Schaumstoffe auf der Basis von Polyurethan und Polyisocyanurat, wobei die Zellen im Wesentlichen vollständig mit einem Polyfluorkohlenstoff als Treibmittel in einer Zusammensetzung gefüllt sind, die aus HFC-134 besteht, dies bei einem im Wesentlichen Nichtvorhandensein von CO2 als Cotreibmittel.
  • Die Zusammensetzung des umweltfreundlichen Polyfluorkohlenstofftreibmittels besteht aus HFC-134. Die Zusammensetzung des Treibmittels hat daher ein niedriges Ozonzerstörungspotential (ODP) (ODP ozone depletion potential) oder ein ODP von Null und ein niedriges durch Halogenkohlenstoffe induziertes globales Erwärmungspotential (HGWP = halocarbon warming potential) oder den sogenannten Treibhauseffekt.
  • Das Treibmittel, welches aus HFC-134a besteht, ist im Wesentlichen nicht flammbar.
  • Unter "nicht flammbar" soll verstanden werden, dass man sich dabei auf eine solche Bestimmung bezieht, die festgelegt worden ist durch die Prüfung nach der Norm ASTM E 681–85, mit den Veränderungen, die in der Form des Entwurfes von Nov. 93 durch das ASTM Ausschuss E27 aufgezählt worden sind, oder nach der Norm ASTM E918.
  • Unter einer "niedrigen HGWP"-Wirkung soll verstanden werden, dass man sich dabei auf eine Verbindung bezieht mit einem HGWP-Wert von etwa 0,50 oder weniger, vorzugsweise von etwa 0,32 oder weniger und noch lieber von etwa 0,30 oder weniger, wie er nach der von D. A. Fisher et al. in NATURE, 1990, 344, S. 513 beschriebenen Methode bestimmt worden ist, wobei die Referenz durch Bezugnahme mit hierin eingebunden wird.
  • Die einen aktiven Wasserstoff enthaltenden Verbindungen gemäß dieser Erfindung können Verbindungen mit zwei oder mit mehr Gruppen umfassen, welche ein aktives gegenüber einer Isocyanatgruppe reaktives Wasserstoffatom enthalten, so wie dieselben in dem U. S. Patent No. 4.394.491 beschrieben werden. Beispiele solcher Verbindungen besitzen mindestens zwei Hydroxylgruppen pro Molekül, und noch spezifischer gesehen umfassen sie Polyole, wie etwa Polyether- oder Polyesterpolyole, weil solche Verbindungen sowohl HFC-134 und andere Wasserstoff enthaltende Polyfluorkohlenstofftreibmittel solvatisieren können als auch eine Reaktivität der Hydroxylgruppen gegenüber den Isocyanatgruppen aufweisen. Beispiele für solche Polyole sind diejenigen, welche ein Äquivalentgewicht von etwa 50 bis etwa 700 aufweisen, unter normalen Umständen von etwa 70 bis etwa 300 und in noch typischerer Weise von etwa 90 bis etwa 270, und dabei tragen dieselben mindestens 2 Hydroxylgruppen, gewöhnlich aber 3 bis 8 solcher Gruppen.
  • Der Druck des gesättigten Dampfes bezieht sich auf den Dampfdruck, welcher von einer Lösung des Treibmittels in einer einen aktiven Wasserstoff enthaltenden Komponente ausgeübt wird und welcher innerhalb eines geschlossenen Raumes definiert ist. Geht man davon aus, dass das Treibmittel normaler Weise gasförmig ist und dass es deswegen eine auf einem niedrigeren Siedepunkt kochende Verbindung ist als die normale Weise flüssige und einen aktiven Wasserstoff enthaltende Komponente, so ist der beobachtete Druck des gesättigten Dampfes bei der angewandten Temperatur im Wesentlichen derjenige des Treibmittels. Der Druck des gesättigten Dampfes von solchen Lösungen entspricht demgemäss dem Reaktionsdruck, welcher erforderlich sein würde, um das Treibmittel in der Lösung aufrechtzuerhalten, 1) in der gleichen einen aktiven Wasserstoff enthaltenden Verbindung, 2) in der gleichen Konzentration und bei der gleichen Temperatur, 3) als eine im Wesentlichen homogene Masse, entweder als eine reaktive Isocyanatverbindung oder als eine einen Schaum bildende Reaktionsmasse, welche ein geeignetes Polyisocyanat enthält.
  • Ein Schlüsselaspekt der vorliegenden Erfindung beruht auf der überraschenden Entdeckung, dass HFC-134 ausgesprochen besser löslich ist als sein Isomer HFC-134a in Verbindungen, welche einen aktiven Wasserstoff enthalten, und dass die sich daraus ergebenden Mischungen oder Lösungen (B-Seitenverbindungen) niedrigere, gesättigte Dampfdrücke ausüben als es die vergleichbaren Lösungen von HFC-134a tun (und solche anderen empfohlenen Treibmittel wie HFC-152a über einen weiten Bereich an Temperaturen und Konzentrationen). Daher können Vorabmischungen, welche praktische Konzentrationen an Treibmitteln auf der Basis von HFC-134a enthalten, auch formuliert, aufrechterhalten und verwandt werden in Reaktionen mit Polyisocyanaten unter relativ milderen Temperatur- und Druckbedingungen, einschließlich den Umgebungsbedingungen, als sie für die anderen Treibmittel erforderlich sind. HFC-134 kann auch bei einer wesentlichen Abwesenheit von Wasser angewandt werden wie dies hierin oben definiert worden ist. Die höheren Löslichkeiten und die geringeren Dampfdrücke von HFC-134 in Kombination mit den einen aktiven Wasserstoff enthaltenden Substanzen gestalten die Formulierung und die Verwendung von HFC-134 enthaltenden B-Seitenverbindungen praktischer für die Herstellung von Schaumstoffen auf der Basis von Polyisocyanat. Diese Kombination von Eigenschaften erleichtert auch das Verfahren, welches das Treibmittel, das einen aktiven Wasserstoff enthaltende Material und das Polyisocyanat unter den Bedingungen einer Schaumstoffreaktion zusammenbringt und vermischt, weil niedrigere Betriebstemperaturen angewandt werden können, um gewünschte homogene Reaktionsmassen und die daraus resultierenden geschlossenzelligen Schaumstoffe zu erzeugen.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG
  • 1 ist ein Kurvenverlaufsdiagramm der von HFC-134, HFC-134a und HFC-152a ausgeübten Dampfdrücke von einer Lösung in einem repräsentativen Polyol mit reaktivem Isocyanat.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG
  • Die vorliegende Erfindung betrifft die Herstellung von Schaumstoffen auf der Basis von Polyisocyanat unter Verwendung von Treibmitteln, welche aus HFC-134 und aus ausgewählten einen aktiven Wasserstoff enthaltenden Verbindungen bestehen, wie z. B. Mischungen davon mit reaktivem Isocyanat, welche auf diesem Gebiet der Technik in typischer Weise als B-Seitenverbindungen bekannt sind. Das Verfahren sieht vor, dass ein Polyisocyanat mit dem einen aktiven Wasserstoff enthaltenden Material unter Reaktionsbedingungen in Kontakt gebracht wird, während dabei ein polyfluoriniertes Treibmittel anwesend ist. Man wird erkennen, dass etwas Wasser in dem Reaktionssystem im Allgemeinen vorhanden ist, wenn man die vielen den aktiven Wasserstoff enthaltenden Verbindungen in. Betracht zieht, insbesondere sind die Polyetherpolyole hygroskopisch. Man geht davon aus, dass die hierin definierten relativ niedrigen Wassergehalte unter normalen Umständen keine wesentlichen Mengen an CO2 zu dem Aufschäumungsprozess beisteuern. Die einen aktiven Wasserstoff enthaltenden Verbindungen, welche in dieser Erfindung eine Nützlichkeit besitzen, sind diejenigen, die normaler Weise flüssig sind und die zwei oder mehr Gruppen aufweisen, die ein mit einer Isocyanatgruppe reaktives Wasserstoffatom aufweisen. Spezifischer gesehen besitzen geeignete, Wasserstoff enthaltende Verbindungen zwei oder mehr Hydoxylgruppen pro Molekül und ein Äquivalentgewicht von etwa 50 bis etwa 700, normaler Weise von etwa 70 bis etwa 300 und wünschenswerter Weise von etwa 90 bis etwa 270. Typischer Weise sind geeignete, Wasserstoff enthaltende Verbindungen aliphatische und zykloaliphatische Polyole, welche 2 bis 16, gewöhnlicher 3 bis 8 Hydroxylgruppen tragen.
  • Beispiele von geeigneten Polyolen umfassen Polyetherpolyole wie Polyethylenoxide, Polypropylenoxide, gemischte Polyethylenpropylenoxide mit endständigen Hydroxlgruppen, unter anderen Verbindungen. Andere geeignete Polyole können hergestellt werden durch die Reaktion von Ethylen- und/ oder Propylenoxid mit einem Initiator, der 2 bis 16 und im Allgemeinen 3 bis 8 Hydroxylgruppen besitzt, zum Beispiel in Glycerol, Pentaerythritol und in Carbohydraten wie Sorbitol, Glukose, Saccharose und in dergleichen Polyhydroxyverbindungen. Geeignete Polyetherpolyole können auch aliphatische oder aromatische Polyole auf der Basis von Amin sein. Aromatische Polyesterpolyole können auch bei der vorliegenden Erfindung angewandt werden, z. B. solche die hergestellt worden sind durch eine Transesterifizierung von Abfall aus Polyethylenterephthalat (PET) mit einem Glykol, wie etwa einem Diethylenglykol, oder solche die hergestellt worden sind durch Reagieren von Phthalsäureanhydrid mit einem Glykol. Die resultierenden Polyesterpolyole können weiter reagiert gelassen werden mit Ethylenund/oder Propylenoxid, um ein ausgedehntes Polyesterpolyol zu bilden, welches zusätzliche interne Alkylenoxygruppen enthält.
  • Die aus dem Verfahren gemäß der Erfindung resultierenden Schaumstoffe auf der Basis von Polyisocyanat werden dadurch hergestellt, dass man unter Reaktionsbedingungen mindestens ein organisches Polyisocyanat mit mindestens einer einen aktiven Wasserstoff enthaltenden Verbindung in Kontakt miteinander bringt, so wie es hierin oben beschrieben worden ist, während dabei ein Polyfluorkohlenstofftreibmittel anwesend ist, so wie es auch hierin oben beschrieben worden ist, wobei die letzteren zwei Komponenten als eine reaktive Isocyanatvormischung, z. B. ein B-Seitenverbindung verwendet werden. Die B-Seitenverbindung dieser Erfindung kann in irgendeiner Art und Weise hergestellt werden, welche einem Experten auf diesem Gebiet der Technik vertraut ist, einschließlich durch einfaches Abwiegen der gewünschten Mengen einer jeden Komponente und deren anschließender Verbindung in einem geeigneten Behälter bei geeigneten Temperaturen und Drücken.
  • Die Konzentration des Treibmittels relativ zu der den aktiven Wasserstoff enthaltenden Verbindung, welche als eine Vormischung verwendet wird, liegt normalerweise in dem Bereich von etwa 5 bis etwa 45 Gew.%, bezogen auf das Gesamtgewicht dieser zwei Komponenten, noch gebräuchlicher ist der Bereich von etwa 8 bis etwa 35, wobei der Bereich von etwa 10 bis zu mindestens etwa 25 Gew.% in den meisten Fällen bevorzugt wird.
  • Wenn Schaumstoffe auf der Basis von Polyisocyanat hergestellt werden, so wird das aus Polyisocyanat bestehende Reaktionsmittel normalerweise in solch einem Verhältnis relativ zu dem Verhältnis der den aktiven Wasserstoff enthaltenden Verbindung ausgewählt, dass das Verhältnis der Äquivalente der Isocyanatgruppen zu den Äquivalenten der aktiven Wasserstoffgruppen, d. h. der Isocyanatindex, in dem Bereich von etwa 0,9 bis etwa 10 liegt und in den meisten Fällen in dem Bereich von etwa 1 bis etwa 4. Die Menge der Zusammensetzung des Treibmittels, welche relativ zu der den aktiven Wasserstoff enthaltenden Verbindung zum Einsatz kommt, wird normaler Weise auch ausgewählt innerhalb des oben erwähnten Bereiches von etwa 5 bis etwa 45 Gew.%, welcher wirksam ist, um zu einem Schaumstoff zu führen, dessen Gesamtdichte in dem Bereich von etwa 10 bis etwa 500 liegt, normaler Weise von etwa 25 bis etwa 100, und gewöhnlich von etwa 25 bis etwa 35 Kilogramm pro Kubikmeter (kg/m3) (wobei kg/m3 der Menge von 0,062 Pfund pro Kubikfuß (pcf = pounds per cubic foot) entspricht).
  • Während irgendein geeignetes Polyisocyanat bei dem vorliegenden Verfahren verwendet werden kann, enthalten Beispiele von geeigneten Polyisocyanaten, die nützlich für die Herstellung eines Schaumstoffes auf der Basis von Polyisocyanat sind, unter anderem mindestens ein aromatisches, aliphatisches und zykloaliphatisches Polyisocyanat. Repräsentative Vertreter dieser Verbindungen umfassen unter anderen Diisocyanate wie Meta- oder Paraphenylendiisocyanat, Toluol-2,4-diisocyanat, Toluol-2,6-diisocyanat, Hexamethylen-l,6-diisocyanat, Tetramethylen-l,4-diisocyanat, Cyclohexan-l,4-diisocyanat, Hexahydrotoluol-diisocyanat (und Isomere), Napthylen-1,5-diisocyanat, 1-Methylphenyl-2,4-phenyldiisocyanat, Diphenylmethan-4,4-diisocyanat, Diphenylmethan-2,4-diisocyanat, 4,4-Biphenylendiisocyanat und 3,3-Dimethyoxy-4,4-Biphenylendiisocyanat und 3,3-Dimethyldiphenylpropan-4,4-diisocyanat; Triisocyanate wie Toluol-2,4,6-triisocyanat und Polyisocyanate wie 4,4-Dimethyldiphenyhnethan-2,2,5,5-Tetraisocyanat und die verschiedenen Polymethylenpoly-Phenylpolyisocyanate, und Mischungen derselben.
  • Ein rohes Polyisocyanat kann auch in der Praxis dieser Erfindung verwendet werden, wie etwa das rohe Toluoldiisocyanat, das aus der Phosgenierung einer Mischung gewonnen wird, welche Toluoldiamine enthält, oder wie etwa das rohe Diphenylmethandiisocyanat, das aus der Phosgenierung von rohem Diphenylmethandiamin gewonnen wird. Spezifische Beispiele für solche Verbindungen umfassen Polyphenylpolyisocyanate mit Methylenbrücken auf Grund ihrer Fähigkeit, das Polyurethan zu vernetzen. Der Isocyanatindex (Verhältnis der Äquivalente von Isocyanaten zu den einen aktiven Wasserstoff enthaltenden Gruppen) liegt vorteilhafter Weise in dem Bereich von etwa 0,9 bis etwa 10, in den meisten Fällen bevorzugt bei etwa 1,0 bis etwa 4,0.
  • Es ist oft wünschenswert geringere Mengen von bestimmten anderen Ingredienzien bei der Herstellung von Schaumstoffen auf der Basis von Polyisocyanat anzuwenden. Unter diesen umfassen die zusätzlichen Ingredienzien ein Element oder mehrere Elemente aus der Gruppe bestehend aus Katalysatoren, grenzflächenaktiven Stoffen, flammhemmenden Stoffen, Konservierungsmitteln, Farbstoffen, Antioxidantien, Verstärkungsstoffen, Füllstoffen, antistatische Wirkstoffen, welche unter anderen Stoffen auf diesem Gebiet der Technik wohl bekannt sind.
  • Abhängig von seiner Zusammensetzung kann ein grenzflächenaktiver Stoff verwendet werden, um die aufschäumende Reaktionsmischung während des Aushärtens zu stabilisieren. Solche grenzflächenaktiven Stoffe enthalten normalerweise eine flüssige oder eine feste Organosiliciumverbindung. Die grenzflächenaktiven Stoffe werden in Mengen eingesetzt, die groß genug sind, um die aufschäumende Reaktionsmischung gegen einen Zusammenbruch zu stabilisieren und um die Ausbildung von großen, ungleichmäßigen Zellen zu verhindern. Gewöhnlich sind etwa 0,2 bis etwa 5 Teile oder sogar noch mehr des grenzflächenaktiven Stoffes pro 100 Teile, bezogen auf das Gewicht des Polyols, ausreichend.
  • Ein oder mehrere Katalysatoren für die Reaktion des Polyols mit dem Polyisocyanat können auch eingesetzt werden. Während irgendein geeigneter Urethankatalysator eingesetzt werden kann, enthalten spezifische Katalysatoren tertiäre Aminverbindungen und organometallische Verbindungen. Als Beispiele werden solche Katalysatoren zum Beispiel in dem U. S. Patent No. 5.164.419 offenbart, Referenz die durch Bezugnahme mit hierin eingebunden wird. Zum Beispiel kann hierhin wahlweise auch ein Katalysator für die Trimerisierung von Polyisocyanaten verwendet werden, wie etwa ein Alkalimetallalkoxid, ein Alkalimetallcarboxylat oder eine quartäre Aminverbindung. Solche Katalysatoren werden in einer Menge verwendet, welche die Geschwindigkeit der Reaktion des Polyisocyanats messbar erhöht. Typische Mengen liegen im Bereich von etwa 0,1 bis etwa 5 Teilen des Katalysators pro etwa 100 Teile bezogen auf das Gewicht des Polyols.
  • Bei dem Verfahren gemäß der Erfindung für die Herstellung eines Schaumstoffes auf der Basis von Polyisocyanat werden das Polyol bzw. die Polyole, das Polyisocyanat und andere Komponenten miteinander in Kontakt gebracht, kräftig miteinander vermischt und dann wird es denselben erlaubt sich auszudehnen und sich zu einem zellulären Polymer auszuhärten. Der Mischapparat ist nicht kritisch und verschiedene herkömmliche Typen eines Mischkopfes und eines Sprühapparates werden verwendet. Unter einem herkömmlichen Apparat versteht man einen Apparat, eine Ausrüstung und ein Verfahren, die in herkömmlicher Weise bei der Herstellung von Schaumstoffen auf der Basis von Isocyanat angewandt werden, bei welchen herkömmliche Schaumstofftreibmittel auf der Basis von Isocyanat verwendet werden, etwa Fluortrichlormethan (CCl3F, CFC-11). Solche herkömmlichen Apparate werden diskutiert: von H. Boden et al. im Kapitel 4 des „Polyurethan Handbook", herausgegeben von G. Oertel, Hanser Publishers, New York, 1985; in einer Veröffentlichung von H. Grunbauer et al. mit dem Titel „Fine Celled CFC-Free Rigid Foam – New Machinery with Low Boiling Blowing Agents", veröffentlicht in „Polyurethanes 92" aus den „Proceedings of the SPI 34th Annual Technical/Marketing Conference", Oktober 21–Oktober 24, 1992, New Orleans, Louisiana; und in einer Veröffentlichung von M. Taverna et al. mit dem Titel „ Soluble or Insoluble Alternative Blowing Agents? Processing Technologies for Both Alternatives, Presented by the Equipment Manufacturer", veröffentlicht in Polyurethanes World Congress 1991 aus den „Proceedings of the SPI/ISOPA" September 24–26, 1991, Acropolis, Nizza (Nice), Frankreich. Der niedrige Dampfdruck der B-Seitenverbindungen, welche das aus HFC-134 bestehende Treibmittel enthalten, erlaubt solchen B-Seitenverbindungen bei der Herstellung von Schaumstoff auf der Basis von Isocyanat in solchen herkömmlichen Apparaten eingesetzt zu werden.
  • Bei einem bevorzugten Verfahren der Erfindung wird eine Vorabmischung von bestimmten Rohmaterialien hergestellt bevor es zu der Reaktion des Polyisocyanats und der den aktiven Wasserstoff enthaltenden Komponenten kommt. Zum Beispiel ist es oft nützlich, die Polyole, das Treibmittel, die grenzflächenaktive Stoffe, die Katalysatoren und andere Komponenten, bis auf die Polyisocyanate, zu mischen und dann diese Mischung mit dem Polyisocyanat in Kontakt zu bringen.
  • Die Verfahren der Erfindung sind anwendbar auf die Herstellung von allen Arten von expandierten Schaumstoffen auf der Basis von Polyurethan, einschließlich von zum Beispiel Schaumstoffen mit integraler Außenhaut, von nach der RIM-Technik hergestellten Schaumstoffen und von flexiblen Schaumstoffen, insbesondere auch von starren, geschlossenzelligen Polymerschaumstoffen, die nützlich sind bei dem Isolieren durch Versprühen von Schaumstoff direkt an dem Ort der Anwendung, oder bei dem Isolieren mit einem Material aus starren Tafeln und aus Laminaten.
  • BEISPIELE
  • Die nachfolgenden Beispiele werden gegeben, um die Erfindung darzustellen und sie sollten nicht so interpretiert werden, als ob sie die Erfindung irngendeiner Weise begrenzen würden. Soweit nicht anderweitig bemerkt beziehen sich alle angegebenen Teile und Prozent auf das Gewicht.
  • Die nachfolgenden Beispiele zeigen die relativen Löslichkeiten und die damit verbundenen Dampfdrücke von HFC-134 und HFC-134a in verschiedenen Polyetherpolyolen über einen Bereich von Temperaturen und Konzentationen hinweg. Die Löslichkeiten sind in Gew.% des Polyfluorkohlenstoffs in Lösung in dem Polyol angegeben, und die von dem jeweiligen Testkandidaten des Treibmittels ausgeübten Dampfdrücke werden als gesättigte Dampfdrücke in bar [und als Pfund pro Quadratinch absolut = pounds per square inch absolute (psia)] ausgedrückt. Die Auflösung des Polyfluorkohlenstoffs in dem Polyol und die Messung der Dampfdrücke bei verschiedenen Konzentrationen und Temperaturen wurden wie folgt aufgeführt:
  • LÖSLICHKEITSPRÜFVERFAHREN
  • Die Löslichkeitsprüfungen wurden in einem Fischer und Porter Druckreaktionsbehälter aus Glas durchgeführt. Das Polyol wurde in den Behälter hineingegeben und entlüftet, um die störende Einmischung der Luft bei den Druckmessungen zu beseitigen. Flüssiges HFC wurde dann unter Druck in Inkrementen hinzugegeben und kräftig vermischt. Bei jedem inkrementellen Schritt wurde die Lösung visuell hinsichtlich einer Phasentrennung untersucht und der Dampfdruck wurde aufgezeichnet. Dies wurde in einem Bad mit einer konstanten Temperatur bei drei (3) verschiedenen Temperaturen durchgeführt: 10°C, 25°C, 50°C. Die Grenze der Löslichkeit wurde durch den Punkt bestimmt, an dem sich zwei Schichten oder eine Emulsion bilden. Der Dampfdruck wurde nach einem kräftigen Mischen und nach einem Ausgleich der Temperatur gemessen. Der Instrumentendruck wurde in einen absoluten Druck (bar und PSIA) umgewandelt, indem man den barometrischen Druck berichtigte. Zum Vergleich werden die folgenden Werte aufgeführt:
    • (a) die normalen Siedepunkte (Boiling Points = B. P.) in Grad Zentigrad von HFC-134, HFC-134a und als weitere Referenzangabe den Siedepunkt von HFC-152a; und
    • (b) die Dampfdrücke dieser Substanzen bei 10, 25 und 50°C.
  • Figure 00080001
  • BEISPIEL 1
  • Die 1 ist eine grafische Darstellung der Gew. % an Treibmittel aufgetragen gegen den Druck. Die 1 veranschaulicht, dass HFC-134 viel niedrigere gesättigte Dampfdrücke ausübt hinweg über den Bereich der angegebenen Konzentrationen in einem Polyetherpolyol auf der Basis von Saccharose, einem Polyol A, als entweder HFC-134a oder HFC-152a, was sich in einem höheren Grad an Nützlichkeit für HFC-134 als Treibmittel für die Schaumstoffherstellung auf der Basis von Polyisocyanat niederschlägt.
  • Dass die niedrigeren gesättigten Dampfdrücke von HFC-134 gegenüber denjenigen von HFC-134a, zum Beispiel, nicht alleine dem höheren Siedepunkt von HFC-134 zuzuschreiben sind, kann man ersehen aus dem Vergleich der Verhältnisse der normalen Dampfdrücke der zwei Isomere bei 25°C, nämlich 76,3/96,6 = 0,79, gegenüber den Verhältnissen der gesättigten Dampfdrücken, die man aus der 1 bei 10, 15, 20 und 25 Gew. % an Treibmittel bei derselben Temperatur von 25°C entnimmt, wobei die Verhältnisse jeweils lauten: 18/25 = 0,72; 21/40 = 0,53; 35/65 = 0,54 und 40/75 = 0,53. Die niedrigeren Verhältnisse des gesättigten Dampfdruckes spiegeln den unerwartet viel höheren Grad an Solvation von HFC-134 durch das Polyol wider, daher niedrigere gesättigte Dampfdrücke. Die gleichen Schlussfolgerungen hinsichtlich der Solvationseigenschaften, und damit hinsichtlich der Nützlichkeit des Treibmittels, können aus einem Vergleich der gesättigten Dampfdrücke von HFC-134 gegenüber denen von HFC-152a gezogen werden, und von denen von HFC-134a gegenüber denen von HFC-152a.
  • BEISPIEL 2
  • Dieses Beispiel vergleicht die Löslichkeit und die Eigenschaften des gesättigten Dampfdruckes von HFC-134 mit denen von HFC-134a in einem gemischten Polyetherpolyol, wie es normaler Weise verwendet wird, um einen Schaumstoff mit integraler Außenhaut, ein Polyol B, herzustellen. Die experimentellen Daten sind in der Tabelle 1 gegeben.
  • Die Daten weisen weiter darauf hin, dass die Mischung Polyol-HFC-134 bei gewöhnlichen Temperaturen bei niedrigeren Drücken, über einen höheren Bereich an Konzentrationen des Treibmittels hinweg, angewandt werden kann als dies der Fall ist bei vergleichbaren Mischungen, die HFC-134a verwenden.
  • BEISPIEL 3
  • Das Verfahren der Beispiele 1 und 2 wurde wiederholt unter Verwendung eines Propylenoxidpolyetherpolyols, dem Polyol C. Die Ergebnisse des gesättigten Dampfdruckes sind in der Tabelle 2 gegeben.
  • Die Daten belegen wieder die Überlegenheit von HFC-134 gegenüber dem HFC-134a Isomer insofern als;
    • (1) die von HFC-134 ausgeübten gesättigten Dampfdrücke niedriger sind als jene von HFC-134a bei im Wesentlichen allen Konzentrationen und Temperaturen, und
    • (2) HFC-134 über einen größeren Bereich an Konzentrationen und Temperaturen homogene Lösungen liefert.
  • BEISPIEL 4
  • Das Verfahren der vorangegangenen Beispiele wurde wiederholt mit einem Saccharosepolyether, dem Polyol A. Die Ergebnisse sind in der Tabelle 3 gegeben.
  • Die Überlegenheit der Eigenschaften des gesättigten Dampfes der Lösungen von HFC-134 gegenüber denjenigen von HFC-134a, über den angewandten Bereich an Konzentrationen und Temperaturen hinweg, geht offensichtlich aus den tabellarischen Daten hervor. Zum Beispiel würde mit HFC-134 bei 25 Gew. % Konzentration ein Druck von weniger als 2 Atmosphären erforderlich sein, um eine Lösung bei 10°C aufrechtzuerhalten und ein Druck von weniger als 3 Atmosphären, um eine Lösung bei 25°C aufrechtzuerhalten. Im Gegensatz dazu würden mit HFC-134a bei der gleichen Konzentration ein Druck von 3 Atmosphären oder mehr bei 10°C erforderlich sein und ein Druck von 5 Atmosphären oder mehr bei 25°C. Die Notwendigkeit eines wesentlich geringeren Drucks bei HFC-134 wirkt sich aus in der Form eines wirtschaftlicheren Verfahrens bei der Verwendung dieses Isomers als Treibmittel im Vergleich zu der einen aktiven Wasserstoff enthaltenden Komponente in einem Schaumstoffverfahren auf der Basis von Polyisocyanat.
  • BEISPIEL 5
  • Das Verfahren der vorangegangenen Beispiele wurde wiederholt unter Verwendung eines Polyetherpolyols auf der Basis eines Saccharoseamins, dem Polyol D.
  • Die Daten des gesättigten Dampfdruckes sind in der Tabelle 4 tabellarisch erfasst und sie zeigen wieder die Überlegenheit von HFC-134 gegenüber HFC-134a hinsichtlich der Ausübung von viel geringeren gesättigten Dampfdrücken im Vergleich zu den Mischungen von HFC-134 mit dem Polyol bei allen angewandten Konzentrationen und Temperaturen, was nützlich ist für die Herstellung von Schaumstoffen auf der Basis von Polyisocyanat.
  • BEISPIEL 6
  • Die Löslichkeitsdaten (Tabelle 5) zeigen die überlegene Löslichkeit von HFC-134 mit dem Polyol von dem Typ eines aromatisierten Amins, dem Polyol E, für die Herstellung von Schaumstoffen auf der Basis von Polyisocyanat. HFC-134a bildet zwei Phasen bei allen angegebenen Konzentrationen und Temperaturen, während im Gegensatz dazu HFC-134 homogene Lösungen über einen breiten Bereich von Konzentrationen und Temperaturen hinweg bildet.
  • BEISPIEL 7
  • Dieses Beispiel vergleicht die gesättigten Dampfdrücke von Mischungen mit HFC-134 und HFC-134a mit zwei typischen aromatischen Polyesterpolyolen. Das Polyol F ist ein Polyester auf der Basis eines Phthalsäureanhydrids, und das Polyol G ist ein Polyesterpolyol auf der Basis eines PET.
  • Die Daten in den Tabellen 6A und 6B unten belegen wieder die größere Löslichkeit des HFC-134 Isomers in Polyolen vom Typ eines Polyesters.
  • Figure 00110001
  • Figure 00120001
  • Figure 00130001
  • Figure 00140001
  • Figure 00150001
  • Figure 00160001
  • Figure 00170001
  • BEISPIEL 8
  • Das folgende Beispiel illustriert die Verwendung von HFC-134, um damit eine typische, starre aus einem an dem Ort der Isolierung gegossenen Schaumstoff zu erzeugen. Diese Schaumstoffe wurden auf einer Anlage vom Typ Gusmer Delta Rein 40 hergestellt, mit einem Durchsatz an Schaumstoff von 9,17 kg /Minute (20,21 lbs/minute) und mit Zuführungstemperaturen der Komponenten von 21–27°C. Der niedrige Dampfdruck des die B-Seitenverbindung verwendenden HFC-134 erlaubte eine Herstellung dieses Schaumstoffes in einem herkömmlichen Apparat.
  • Figure 00180001

Claims (3)

  1. Verfahren zur Herstellung eines geschlossenzelligen Polymerschaumstoffes auf der Basis von Polyurethan oder Polyisocyanurat, welches eine Reagieren einer Isocyanat enthaltenden Komponente mit einer aktiven Wasserstoff enthaltenden Komponente aufweist, welch letztere zwei oder mehr aktive Wasserstoffe aufweist, in Anwesenheit eines Treibmittels, das aus HFC-134 besteht, wobei dieses Treibmittel in jener aktiven Wasserstoff enthaltenden Komponente aufgelöst wird unter Bildung einer homogenen Lösung, und bei welchem das Verhältnis zwischen dem Druck des gesättigten Dampfes des Treibmittels über jener homogenen Lösung und dem Druck des gesättigten Dampfes des Treibmittels über einer identischen homogenen Lösung, die HFC-134a als Treibmittel an Stelle von HFC-134 enthält, kleiner ist als das Verhältnis des normalen Dampfdruckes des Treibmittels zu dem normalen Dampfdruck des HFC-134a.
  2. Verfahren gemäss Anspruch 1, bei dem geschlossenzelliger Polymerschaumstoff auf der Basis von Polyurethan oder Polyisocyanurat innerhalb seiner Zellen ein gasförmiges Treibmittel enthält, das aus HFC-134 besteht.
  3. Verfahren gemäss Anspruch 1 oder 2, bei dem jene aktiven Wasserstoff enthaltende Komponente aus mindestens einem Polyol besteht, das ausgewählt wird aus der Gruppe bestehend aus Polyetherpolyolen, Polyesterpolyolen und aus Acetalharzen mit endständigem Polyhydroxy.
DE69721997T 1996-07-24 1997-07-23 Verwendung von treibmittelmischungen zur herstellung von schaumstoffen auf polyisocyanatbasis Expired - Fee Related DE69721997T2 (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US2257496P 1996-07-24 1996-07-24
US22574P 1996-07-24
PCT/US1997/013073 WO1998003580A1 (en) 1996-07-24 1997-07-23 Blowing agent blends and use thereof in the preparation of polyisocyanate-based foams

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE69721997D1 DE69721997D1 (de) 2003-06-18
DE69721997T2 true DE69721997T2 (de) 2004-02-26

Family

ID=21810289

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE69721997T Expired - Fee Related DE69721997T2 (de) 1996-07-24 1997-07-23 Verwendung von treibmittelmischungen zur herstellung von schaumstoffen auf polyisocyanatbasis

Country Status (7)

Country Link
EP (1) EP0914369B1 (de)
JP (1) JP2000515196A (de)
AU (1) AU3894397A (de)
BR (1) BR9710510A (de)
CA (1) CA2260868A1 (de)
DE (1) DE69721997T2 (de)
WO (1) WO1998003580A1 (de)

Families Citing this family (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19836662A1 (de) * 1998-08-13 2000-02-24 Bayer Ag Verfahren zur Herstellung von Polyurethanintegralschaumstoffen (Polyurethanformkörpern)
US6086788A (en) 1999-03-15 2000-07-11 Alliedsignal Inc. Hydrofluorocarbon blown foam and method for preparation thereof
US6117917A (en) * 1999-04-12 2000-09-12 Elf Atochem North America, Inc. Blowing agent blends and use thereof
AU4011700A (en) * 2000-03-16 2001-09-24 Honeywell International, Inc. Improved hydrofluorocarbon blown foam and method for preparation thereof
KR20140105870A (ko) * 2005-11-01 2014-09-02 이 아이 듀폰 디 네모아 앤드 캄파니 불포화 플루오로카본을 포함하는 발포체 형성을 위한 발포제

Family Cites Families (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4997706A (en) * 1990-02-09 1991-03-05 The Dow Chemical Company Foaming system for closed-cell rigid polymer foam
US5182040A (en) * 1991-03-28 1993-01-26 E. I. Du Pont De Nemours And Company Azeotropic and azeotrope-like compositions of 1,1,2,2-tetrafluoroethane

Also Published As

Publication number Publication date
EP0914369B1 (de) 2003-05-14
CA2260868A1 (en) 1998-01-29
JP2000515196A (ja) 2000-11-14
AU3894397A (en) 1998-02-10
WO1998003580A1 (en) 1998-01-29
DE69721997D1 (de) 2003-06-18
EP0914369A1 (de) 1999-05-12
BR9710510A (pt) 1999-08-17

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE102013226575B4 (de) Zusammensetzung, geeignet zur Herstellung von Polyurethanschäumen, enthaltend mindestens einen ungesättigten Fluorkohlenwasserstoff oder ungesättigten Fluorkohlenwasserstoff als Treibmittel, Polyurethanschäume, Verfahren zu deren Herstellung und deren Verwendung
DE60000973T2 (de) Offenzellige halbhartschäume mit blähgraphit
EP0946630B1 (de) Gemische mit 1,1,1,3,3-pentafluorbutan
DE69803669T2 (de) Isocyanatzusammensetzungen für aufgeschäumte polyurethanschaumstoffe
EP2812370B1 (de) Verfahren zum herstellen eines polyurethan-polyisocyanurat-hartschaumstoffs
DE69030670T2 (de) Verwendung von flüssigem kohlendioxid als treibmittel bei der herstellung von offenzelligem polyurethan-weichschaumstoff
DE69609402T2 (de) Azeotropähnliche Zusammensetzungen von 1,1,1,3,3-pentafluorpropan und 2-methyl-butan
DE69804952T2 (de) Verfahren zur herstellung von polyurethanhartschäumen
DE69910627T3 (de) Auf polyurethan basierender und expandierbaren graphit enthaltender schaum sowie verfahren zu dessen herstellung
DE69801835T2 (de) Verfahren zur herstellung von polyurethan-hartschaumstoffen
DE68921564T2 (de) Polyolzusammensetzung, daraus hergestellte, auf Polyisocyanat basierende Schäume und Verfahren zu deren Herstellung.
DE4006952A1 (de) Verfahren zur herstellung von schaumstoffen mit hilfe von treibmitteln, die fluoralkane und fluorierte ether enthalten, sowie nach diesem verfahren erhaeltliche schaumstoffe
DE68916391T2 (de) Starre Schäume, erhalten aus behandelten Toluoldiisocyanatrückständen.
DD297980A5 (de) Verfahren zur herstellung eines geschlossen-zelligen auf polyisocyanat basierenden hartschaums
DE69307885T2 (de) Schaumstabilisierender zusatz und in seiner anwesenheit hergestellter polyurethanschaum
EP0432672B1 (de) Verfahren zur Herstellung von Schaumstoffen mit Hilfe von Fluoralkanen
EP0431542A2 (de) Verfahren zur Herstellung von Schaumstoffen
DE68906218T2 (de) Polyurethanschaum, der mit verminderten verhaeltnissen aus harten halogenkohlenwasserstofftreibmitteln praepariert ist.
DE69702521T3 (de) Verfahren zur herstellung von polyurethan-hartschaumstoffen
DE69125559T3 (de) Verfahren zur Herstellung von Polyurethanschaumartikeln
EP1242518B1 (de) Verfahren zur herstellung von weichen bis halbharten polyurethanintegralschaumstoffen
DE69628387T2 (de) Vormischungen für die Herstellung von Polyurethanschaumstoffen
DE69721997T2 (de) Verwendung von treibmittelmischungen zur herstellung von schaumstoffen auf polyisocyanatbasis
DE10394054B4 (de) Zusammensetzung für die Herstellung von starrem Polyurethanschaumstoff und daraus gebildeter starrer Polyurethanschaumstoff
DE69305210T2 (de) Feuerfeste, harte Polyurethanschaumstoffe

Legal Events

Date Code Title Description
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee