DE69713729T2 - Hydraulische Speilausgleichsvorrichtung - Google Patents

Hydraulische Speilausgleichsvorrichtung

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Description

  • Es ist erwünscht, Reibungsverluste an der Grenzfläche zwischen dem Kipphebel und dem Schaftende eines zugehörigen Tellerventilelementes zu verringern, während ein Spiel zwischen derartigen Ventilkomponenten während des Betriebs eines Verbrennungsmotors minimiert werden soll. Eine vorgeschlagene Lösung für dieses Problem, wie beispielsweise in dem U.S. Patent Nr. 4,708,103 offenbart ist, das am 24. November 1987 auf Walter Speil veröffentlicht wurde, ist der Gebrauch einer hydraulischen Spieleinstelleinrichtung, die wirksam in denn Ventilaktuatorarmabschnitt eines Kipphebels positioniert ist. Der Stößelkörper der Spieleinstelleinrichtung weist ein halbkugelförmiges, geschlossenes Ende auf, das wirksam mit einem separaten halbkugelförmigen Sockel in Verbindung steht, der in einer Seite eines scheibenförmigen Fußelementes vorgesehen ist. Die gegenüberliegende Fläche des Fußelementes ist mit einer flachen Oberfläche ausgebildet, um so mit dem oberen flachen freien Schaftende eines Motorventils in Eingriff zu treten. Ein Korbelement steht mit dem Äußeren des Stößelkörpers der Spieleinstelleinrichtung in Eingriff und erstreckt sich von diesem abwärts, um die Außenfläche des Fußelementes mit einem radial einwärts gerichteten Flansch in Eingriff zu bringen, der dazu dient, das Fußelement in Verbindung mit dem halbkugelförmigen Ende des Stößelkörpers zu halten. Bei einer derartigen Ventiltriebanordnung ist das Korbelement, das außerhalb des Stößelkörpers angeordnet ist, äußeren Einflüssen ausgesetzt, die einen Schaden zur Folge haben können. Ein derartiger äußerer Einfluss kann einen Kontakt zwischen dem Fußelement und dem Korb umfassen, wenn sich die Komponenten bei maximalen relativen Winkeln befinden. Bei einem derartigen Kontakt kann das Korbelement die definierende Komponente für den maximalen Schwingwinkel darstellen, was in der Gefahr einer beschleunigten Abnutzung oder Komponentenermüdung resultiert.
  • Zusätzlich kann sich die externe Befestigung des Korbelements an dem Stößelkörper mit der Strömung an Schmieröl entlang der äußeren Stößelkörperoberfläche und zu der Grenzfläche des kugelförmigen Vorsprunges und des Fußelementes überlagern.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine hydraulische Spieleinstelleinrichtung des Typs, der in einem Kipphebel befestigt sein kann, und umfasst eine Kugel- und Sockelanordnung, die zwischen dem Stößelkörper und dem Ventilschaft angeordnet ist. Eine Hauptaufgabe der Erfindung ist es, eine verbesserte hydraulische Spieleinstelleinrichtung vorzusehen, wobei der Körper der Spieleinstelleinrichtung ein halbkugelförmiges oder halbkugeliges (halbspheroidisches) Aktuatorende aufweist, das in einem Sockel, der in einem Fußelement vorgesehen ist, im wesentlichen in Roll-/Wälzkontakt steht. Das Fußelement umfasst eine Halterungsanordnung als einen Abschnitt des Sockels, die dazu dient, das Fußelement in Eingriff mit dem Aktuatorende des Körpers zu halten.
  • Eine Anordnung der Halterungsanordnung in dem Sockelabschnitt des Fußes dient dazu, die Halterung während des Zusammenbaus und Betriebs des Motors zu schützen als auch eine Unteranordnung zu definieren, die vor einem endgültigen Zusammenbau eine funktionale Überprüfung zulässt.
  • Es ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine hydraulische Spieleinstelleinrichtung mit verbesserter Schmierung an der Grenzfläche des Körpers der Spieleinstelleinrichtung mit dem Sockel des Fußelementes vorzusehen. Externe Körbe des oben beschriebenen Typs sind so ausgebildet, um sich mit der Strömung an Schmieröl entlang der Außenfläche des Körpers und nachfolgend zu dem halbkugelförmigen Aktuator zu überlagern. Durch Anordnen der Halterungsanordnung in dem Sockelabschnitt des Fußelementes wird ein Schmierströmungsweg definiert.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung verwendet die Halterungsanordnung des Fußelementes eine Überlagerungspassung/Übermaßpassung entlang eines Abschnittes der Innendurchmesserwand des Fußsockels. Ein derartiges Zusammenbauverfahren ermöglicht, dass die Halterungs- und die Fußgeometrien in einem vorgefertigten Zustand ohne oder mit nur minimalen weiteren Bearbeitungsschritten hergestellt werden können, die dazu erforderlich sind, um die Halterungsfunktion auszuführen.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die Halterungsanordnung so ausgebildet und an dem Fußelement angeordnet, um eine gewünschte Winkeldrehung oder einen gewünschten Schwingwinkel des Fußes relativ zu dem Stößelkörper vorzusehen, während ein Kontakt mit dem Körper vermieden wird. Da kein Kontakt zwischen der Halterungsanordnung und dem Körper auftritt, begrenzt dies Abnutzungs- und Ermüdungserscheinungen der Halterung.
  • Die Einzelheiten wie auch andere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung sind in der folgenden detaillierten. Beschreibung unter Bezugnahme auf die begleitenden Zeichnungen beschrieben.
  • ZEICHNUNGSKURZBESCHREIBUNG
  • Fig. 1 ist eine Ansicht teilweise im Schnitt eines Verbrennungsmotors, der Merkmale der vorliegenden Erfindung umfasst;
  • Fig. 2 ist eine Schnittansicht der hydraulischen Spieleinstelleinrichtung, die in dem Motor von Fig. 1 gezeigt ist, entlang Linie 2-2;
  • Fig. 3 ist eine vergrößerte Ansicht eines Abschnittes der hydraulischen Spieleinstelleinrichtung, die in Fig. 2 gezeigt ist; und
  • Fig. 4 ist eine perspektivische Ansicht eines Halterungsringes, der in der hydraulischen Spieleinstelleinrichtung von Fig. 2 verwendet wird.
  • BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM
  • In Fig. 1 ist ein Abschnitt eines Verbrennungsmotors, der allgemein mit 10 bezeichnet ist, gezeigt, der ein Tellerventil 12 mit einem Schaft 14 umfasst, der in einer Führungsbohrung 16 in einem Zylinderkopf 18 gelagert ist. Das Ventil 12 bewegt sich hin und her, um einen Kanal, nicht gezeigt, zu öffnen oder zu schließen, der entweder ein Einlass- oder ein Auslasskanal sein kann. Der Schaft 14 des Tellerventils 12 ist normalerWeise durch eine Ventilrückstellfeder 20, die koaxial um den Schaft 14 angeordnet ist, in eine geschlossene Ventilstellung vorgespannt. Ein Ende der Rückstellfeder 20 ist durch eine obere Fläche des Zylinderskopfes 18 gestützt, während das entgegengesetzte Ende der Feder 20 mit einer geeigneten Halterung 22 in Eingriff steht, die auf eine herkömmliche Art und Weise an dem Schaft befestigt ist.
  • Der Schaft 14 des Tellerventils 12 wird durch eine Nocke 24 an einer Nockenwelle 26 über eine Kipphebelanordnung 28 betätigt. Der Kipphebel 30 einer Kipphebelanordnung 28 ist drehbar über dem Zylinderkopf 18 an einer Kipphebelwelle 36 gelagert und umfasst einen Ventilaktuatorarm 34, der über dem Schaft 14 des Tellerventils 12 liegt. Eine hydraulische Spieleinstelleinrichtung 32, Fig. 2, ist in einer gestuften Bohrung 54 in dem Ventilaktuatorarm 34 aufgenommen und dient als eine Schnittstelle zwischen dem Ventilschaftende 80 und der Kipphebelanordnung 28, um ein Spiel dazwischen aufzunehmen.
  • Die Kipphebelwelle 36 ist über dem Zylinderkopf gelagert und umfasst eine sich axial erstreckende Bohrung 38, die in kontinuierlicher Verbindung mit unter Druck stehendem Schmiermittel steht, das durch den Motor 10 geliefert wird. Die Kipphebelwelle 36 ist mit zumindest einem Steigkanal 40 für jeden Kipphebel 30 versehen, der mit einer ringförmigen Nut 42 in Verbindung steht, die entweder in der äußeren Umfangsfläche der Kipphebelwelle 36, oder wie gezeigt, in der inneren Umfangsfläche der Bohrung 44 des Kipphebels 30 vorgesehen ist.
  • Bei der gezeigten Anordnung ist der nockenbetätigte Kipphebel 30 zwischen seinen Enden gegabelt, um voneinander beabstandete Rollenlager 46 zu definieren und so lose eine Nockenstößelrolle 48 aufzunehmen, die drehbar auf einer Welle 50 gelagert ist, die in geeigneten Öffnungen befestigt ist und sich durch diese erstreckt, die für diesen Zweck in den Rollenlagern 46 vorgesehen sind.
  • Der Kipphebel 30 ist mit einer gestuften Bohrung 54 versehen, um so in Folge beginnend von dem unteren Ende, wie in Fig. 1 gezeigt ist, eine zylindrische Führungswand 56 für den Stößelkörper und eine obere Wand 58 zu definieren. Die Führungswand 56 für den Stößelkörper besitzt einen Durchmesser, der kleiner als der der oberen Wand 58 ist, und ist mit der oberen Wand durch eine Schulter 60 verbunden.
  • Das obere Ende 62 der gestuften Bohrung 54 ist mittels einer Scheibe 64 im Wesentlichen geschlossen, die in dem oberen Wandabschnitt 58 angrenzend an das obere Ende 62 positioniert ist. Die untere Fläche der Scheibe 64 bildet mit der oberen Wand 58 ein Fluidreservoir 66, das über einen Durchgang 68 in Fluidverbindung steht, der sich von der oberen Wand 58 durch den Kipphebel 30 erstreckt, um sich mit der Nut 42 zu schneiden, und stellt eine Fluidverbindung mit der Motorschmiermittelversorgung in der Kipphebelwelle 36 her.
  • Die hydraulische Spieleinstelleinrichtung 32, die in den Fig. 2, 3 und 4 detailliert gezeigt ist, besitzt außer der spezifischen Konstruktion des geschlossenen Endes des Stößelkörpers 70 eine im wesentlichen herkömmliche Konstruktion und umfasst einen tassenförmigen zylindrischen Stößelkörper 70 mit einem geschlossenen Ende 72, der verschiebbar in der Stößelführungswand 56 der gestuften Bohrung 54 aufgenommen ist. Ein Plunger oder Kolben 74 ist in dem zylindrischen Stößelkörper 70 angeordnet, um sich darin hin- und herbewegen zu können, und ist normalerweise durch eine Plungerfeder 76 aufwärts vorgespannt, so dass sein oberes Ende 78 an der unteren Fläche der Scheibe 64 angrenzt. Die Plungerfeder 76 wirkt auch gegen das geschlossene Ende 72 des Stößelkörpers 70, um so das geschlossene Ende der hydraulischen Spieleinstelleinrichtung 32 in wirksamem Eingriff mit dem Anschlussende 80 des Tellerventilschaftes 14 beizubehalten.
  • Das untere Ende des Plungers 74 bildet mit dem geschlossenen Ende 72 des Stößelkörpers 70 eine Druckkammer 82, während das obere offene Ende des Plungers 74 eine Versorgungskammer 84 definiert, die in kontinuierlicher Strömungsverbindung mit dem Fluidreservoir 66 steht. Die Versorgungskammer 84 steht in Strömungsverbindung mit der Druckkammer 82 über einen Durchlass 86, wobei eine Strömung durch diesen durch ein Rückschlagventil in der Form einer Kugel 88 gesteuert wird, die gegen einen Sitz 90 schließt, der um den Durchlass 86 angeordnet ist.
  • Ein geeigneter Ventilkorb 92 und eine Ventilrückstellfeder 94 begrenzt den Öffnungsverlauf der Ventilkugel 88 auf den, der erforderlich ist, um ein Wiederauffüllen der Druckkammer 82 mit Öl zu erreichen, das normalerweise davon zwischen den Gleitflächen des Plungers 74 und den Stößelkörper 70 als "Leckage" während über Nocken bewirkter Öffnungsbewegungen des Schaftes 14 des Tellerventils 12 entweicht. Der Ventilkorb 92 wird gegen den Plunger 74 durch die Plungerfeder 76 in Position gehalten, oder alternativ dazu kann der Ventilkorb 92 durch eine Überlagerungspassung an dem Plunger 74 gehalten werden.
  • Die hydraulische Spieleinstelleinrichtung 32 wird für eine begrenzte Bewegung innerhalb der gestuften Bohrung 54 mittels eines Halterungsringes 96 axial gehalten, der in einer zu diesem Zweck vorgesehenen ringförmigen Nut 98 in der äußeren Umfangsfläche 100 des Stößelkörpers 70 angeordnet ist, wodurch der Halterungsring 96 mit der Schulter 60 in Ausrichtung ist, um dadurch den Abwärtsverlauf des Stößelkörpers 70 zu begrenzen, wie in Fig. 1 gezeigt ist.
  • Bei der in den Fig. 2-4 gezeigten Ausführungsform ist das geschlossene Ende des Stößelkörpers 70 der hydraulischen Spieleinstelleinrichtung 32 mit einem abhängigen Aktuator 102 versehen, der einen sich axial erstreckenden Halsabschnitt 104 umfasst, der an seinem unteren Ende mit einem Betätigungskopf 106 mit vergrößertem Durchmesser endet, der eine halbkugelförmige oder halbkugelige Betätigungsfläche 108 umfasst.
  • Die Fußanordnung 112 liegt in der Form einer kreisförmigen Scheibe 114 vor, die an einer ihrer Seiten einen Sockel 116 aufweist, der durch eine halbkugelförmige untere Fläche 118 mit einem Radius definiert ist, der komplementär zu dem Radius der Betätigungsfläche 108 des Betätigungskopfes 106 des Stößelkörpers 70 ist. Die halbkugelförmige untere Fläche des Sockels 116 umgebend ist eine sich axial erstreckende, gestufte, zylindrische Wand 120 vorgesehen, die in einem ringförmigen Steg 122 endet, der die obere Fläche der Scheibe 114 definiert. Die gestufte zylindrische Wand 120 definiert in Folge beginnend von dem unteren Ende, wie in Fig. 2 gezeigt ist, eine unterschnittene Wand 121 und eine Halterungsführungswand 123. Die unterschnittene Wand 121 besitzt einen Durchmesser, der größer als derjenige der Halterungsführungswand 123 ist, und ist mit der Halterungsführungswand 123 durch eine Schulter 125 verbunden. Eine flache Oberfläche umfasst die zweite untere Fläche 124 der kreisförmigen Scheibe 114 und ist für einen Kontakt mit dem Anschlussende 80 des Ventilschaftes 14 des Tellerventils 12 ausgebildet.
  • Die Fußanordnung 112 umfasst auch einen Halterungsring 126, der in dem Sockel 116 angeordnet ist, der in der Scheibe 114 ausgebildet ist. Der Halterungsring 126, Fig. 4, ist als ein im wesentlichen ringförmiger Ring ausgebildet, der eine zylindrische Wand 128 aufweist, die sich aufwärts erstreckt, um in einem radial sich einwärts erstreckenden Flansch 130 zu enden, der eine Öffnung 132 darin definiert. Die zylindrische Wand 128 besitzt eine axiale Länge, die ermöglicht, dass der Halterungsring in den Sockel 116 der Scheibe 114 so eingesetzt werden kann, dass die obere Fläche des radialen Flansches 130 an oder unterhalb der Fläche des Steges 122 angeordnet ist. Zwischen dem Halterungsring 126 und der gestuften zylindrischen Wand 120 des Sockels 116 ist eine Überlagerungspassung hergestellt, um eine Fußhalterungsanordnung zu definieren, die nachfolgend über den Betätigungskopf 106 mit vergrößertem Durchmesser derart geschnappt werden kann, dass die Öffnung 132 in dem Halterungsring 126, die durch den sich radial einwärts erstreckenden Flansch 130 definiert ist, lose den Halsabschnitt 104 des Aktuators 102 umgibt. Eine Bewegung der Fußanordnung 112 von dem Aktuator 102 weg wird durch Kontakt zwischen dem sich radial einwärts erstreckenden Flansch 130 und dem Rücken 134 des Betätigungskopfes 106 mit vergrößertem Durchmesser verhindert, da die Öffnung 132, die durch den Flansch 130 definiert ist, einen Durchmesser aufweist, der kleiner als derjenige des Kopfes 106 ist.
  • Bei der Ausführungsform des Halterungsringes 126, der in Fig. 4 detailliert gezeigt ist, umfasst die zylindrische Wand 128 einen aufwärts gebogenen Kreisring 127, der sich um ihr unteres axiales Ende gegenüberliegend dem sich radial einwärts erstreckenden Flansch 130 erstreckt. Zusätzlich ist ein Schlitz 136 in dem Ring vorgesehen, der eine radiale Kompression während einer Anbringung des Ringes in dem Sockel 116 ermöglicht. Nach Anbringung in dem Sockel 116 ist der Ring 126, der vorzugsweise aus einem Material mit einem hohen Elastizitätsmodul ausgebildet ist, wie beispielsweise Federstahl, in Richtung seiner ursprünglichen Gestaltung vorgespannt, um den aufwärts gebogenen Kreisring 127 in den unterschnittenen Wandabschnitt 121 der zylindrischen Wand 120 zu drücken, wodurch eine Überlagerungspassung mit der zylindrischen Wand 120 des Sockels 116 hergestellt wird. Der Kreisring 127 verhindert durch Eingriff mit der Schulter 125 zwischen der unterschnittenen Wand 125 und der Halterungsführungswand, dass sich der Halterungsring 126 axial aus dem Fußsockel 116 bewegen kann.
  • Wenn die Fußanordnung 112 auf den Aktuator 102 gedrückt wird, erlaubt der Schlitz 136, dass der sich radial einwärts erstreckende Flansch 130 des Halterungsringes 126 abgelenkt werden kann, wodurch ermöglicht wird, dass der Betätigungskopf 106 mit vergrößertem Durchmesser die Öffnung 132 freigibt, wobei darauffolgend der Flansch in seinen Zustand vor der Ablenkung zurückkehrt und der Kopf 106 in dem Sockel 116 der Fußanordnung 112 gefangen wird.
  • Die Halterung 126 kann auch eine oder mehrere geschlitzte Öffnungen 138 bei beabstandeten Intervallen um deren Umfang umfassen. Die geschlitzten Öffnungen 138 erleichtern eine Einwärtsbiegung der zylindrischen Wand 128 während der Anbringung der Halterung 126 in dem Fuß 126, wodurch die Kraft minimiert wird, die erforderlich ist, um den aufwärts gebogenen Kreisring 127 an der Halterungsführungswand 123 vorbei und in Eingriff mit der unterschnittenen Wand 121 zu drücken.
  • Die oben offenbarten Ausführungsformen der Anordnungen aus Halterung und Fuß erlauben, dass die Scheibe 114 unter Verwendung von Verfahren hergestellt werden kann, wie beispielsweise Kaltformen mit der zylindrischen Wand 120 als einem vorgeformten Merkmal, was keine sekundären Betriebsabläufe vor einem Einsetzen des Halterungsringes 126 in den Fußsockel 116 erfordert. Der Gebrauch einer derartigen Überlagerungspassung oder mechanischen Verriegelungspassung zwischen dem Halterungsring 126 und den Sockel 116 beseitigt sekundäre Vorgänge vom Steck- oder Walz-/Roll-Typ, um den Halterungsring an dem Fuß zu befestigen.
  • Eine Schmierung der Oberfläche 118, die den Sockel 116 definiert, und der entsprechenden Fläche 108 des vergrößerten Aktuatorkopfes 106 erfolgt durch Ölleckage hauptsächlich von einem Bereich zwischen der Führungswand 56 und der äußeren Umfangsfläche 100 des Stößelkörpers 70 oder durch Tauchschmierung auf eine in der Technik gut bekannte Art und Weise. Die Anordnung des Halterungsringes 126 in dem Sockel 116 der Scheibe 114 sieht einen erheblichen Vorteil bei der Schmierung dieser Grenzfläche dar, da sie einen unbehinderten Strömungsweg für Schmieröl vorsieht, das entlang der Außenfläche des Stößelkörpers 70, der den Hals 104 umfasst, und in den Sockel 116 strömen kann.
  • Ein Betrieb des Verbrennungsmotors 10 bewirkt eine Schwenkbewegung des Kipphebels 30 von einer geschlossenen Ventilstellung in eine offene Ventilstellung. Der wirksame Betriebskontaktpunkt zwischen einem zugehörigen Element des Ventilaktuatorarmes und dem Anschlussende 80 des Ventilschaftes 14 bewegt sich quer über die Schaftanschlussfläche 15. Die Fußanordnung 112, die um den Hals 104 des Betätigungskopfes 106 des Stößelkörpers 70 lose angeordnet ist, ermöglicht eine Schwenkbewegung zwischen den komplementären halbkugeligen Oberflächen des Fußsockels 116 und des Aktuators 106, was eine relative Winkelbewegung zwischen dem Körper 70 der Spieleinstelleinrichtung und der Fußanordnung 112 zulässt, wodurch ein reibender Eingriff zwischen der Spieleinstelleinrichtung 32 und dem Ventilschaft 14 verringert wird. Wenn der Halterungsring 126 in dem Sockel 116 der Scheibe 114 angeordnet ist, wird ein richtiger Grad eines relativen Schwingwinkels θ zwischen dem Fuß 112 und dem Körper 70 ohne Kontakt zwischen dem Halterungsring 126 und dem Körper 70 vorgesehen, wie in Fig. 3 gezeigt ist. Wie aus der Darstellung von Fig. 3 zu sehen ist, ermöglicht die "verschachtelte" Anordnung des Halterungsringes 126 in dem Sockel 116, dass die untere Fläche des Körpers 70 mit dem ringförmigen Steg 122 der Scheibe 114, Ort "A" in Kontakt treten kann, anstatt mit der Halterung in Kontakt zu treten, wodurch die Lebensdauer des Halterungsringes 126 erhöht wird.
  • Ähnlicherweise kann der Hals 104 des Stößelkörpers 70 eine radial einwärts gerichtete Verjüngung oder eine Rückwärtsverjüngung in der aufwärtigen Richtung umfassen, wie in Fig. 3 gezeigt ist. Die Rückwärtsverjüngung ermöglicht, dass die Fußanordnung durch ihre maximale Sollwinkelverstellung relativ zu dem Stößelkörper 70 ohne Kontakt zwischen dem radialen inneren Ende des Flansches 130, der die Öffnung 132 definiert, und dem Hals 104, Ort "B" schwingen kann. Das Ergebnis der verschachtelten Konfiguration des Halterungsringes 126 in dem Fußsockel 116 in Verbindung mit dem verjüngten Hals 104 des Körpers 70 sieht eine Halterungskonfiguration vor, die während des Betriebs relativ zu dem Körper 70 der Spieleinstelleinrichtung im wesentlichen kontaktfrei ist.
  • Eine Verjüngung des Aktuatorhalses 104 weist den Vorteil auf, dass zu einem minimierten Kontakt zwischen dem Halterungsring 126 und dem Körper 70 der Spieleinstelleinrichtung beigetragen wird, während sie auch dazu dient, die Fußanordnung 112 während des Transportes des Teiles an der Stelle zu halten, wenn die unbelastete Fußanordnung 112 von dem vergrößerten Aktuatorkopf 106 hängt. In einem derartigen Fall arbeitet der größere Halsdurchmesser benachbart des vergrößerten Kopfabschnittes 106 mit der Öffnung 132 des Halterungsringes 126 zusammen, um zu verhindern, dass die Fußanordnung 112 eine ausreichende seitliche Bewegung erzielt, um verstellt werden zu können.
  • Die vorhergehende Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung ist zum Zwecke der Darstellung und Beschreibung vorgesehen worden. Sie ist weder dazu bestimmt, das Thema erschöpfend zu behandeln, noch ist sie dazu bestimmt, die Erfindung auf die genaue offenbarte Form zu beschränken. Für Fachleute ist es offensichtlich, dass die offenbarten Ausführungsformen angesichts der obigen Lehren modifiziert werden können. Die beschriebenen Ausführungsformen wurden so gewählt, um eine Darstellung der Prinzipien der Erfindung und ihrer praktischen Anwendung vorzusehen und dadurch einen Fachmann zu befähigen, die Erfindung in verschiedenen Ausführungsformen und mit verschiedenen Modifikationen zu verwenden, wie es für die beabsichtigte bestimmte Verwendung geeignet ist. Daher ist die vorhergehende Beschreibung lediglich beispielhaft anstatt beschränkend, und der wirkliche Schutzumfang der Erfindung ist in den folgenden Ansprüchen beschrieben.

Claims (3)

1. Hydraulische Spieleinstelleinrichtung (32) zur Anordnung zwischen einem Kipphebel (30) und einem Ventilschaft (14) eines Verbrennungsmotors (10) mit einem Körper (70), der einen Aktuator (102) aufweist, der an einem ersten Ende (72) angeordnet ist, wobei der Aktuator einen sich axial erstreckenden Hals (104) umfasst, der in einem vergrößerten Kopfabschnitt (106) endet, wobei die Spieleinstelleinrichtung ferner umfasst: eine Fußanordnung (112), die ein Scheibenelement (114) mit einer ersten Oberfläche, die einen Sockel (116) umfasst, und einer zweiten flachen Oberfläche (124) umfasst, wobei der Sockel derart ausgebildet ist, um den vergrößerten Kopfabschnitt darin aufnehmen zu können, und einen ringförmigen Halterungsring (126), der in dem Sockel angeordnet ist, wobei der Halterungsring einen sich axial erstreckenden zylindrischen Wandabschnitt (128) umfasst, der dazu dient, eine Überlagerungspassung mit dem Sockel herzustellen und die Halterung darin zu fixieren, wobei die Halterung an ihrem oberen Ende ein sich radial einwärts erstreckendes Flanschelement (130) aufweist, das dazu dient, eine Öffnung (132) zu definieren, durch welche sich der sich axial erstreckende Hals erstreckt, wobei die Öffnung einen Durchmesser aufweist, der kleiner als der des vergrößerten Kopfabschnittes des Aktuators ist, wobei die Halterung dazu dient, einen Austritt des vergrößerten Kopfes aus dem Sockel zu verhindern.
2. Hydraulische Spieleinstelleinrichtung nach Anspruch 1, wobei die Öffnung, die durch das sich einwärts erstreckende Flanschelement der Halterung definiert ist, einen Durchmesser aufweist, der größer als der Durchmesser des Aktuatorhalses ist, und dazu dient, eine-Winkelbewegung des Fußes relativ zu dem vergrößerten Kopfabschnitt zuzulassen.
3. Hydraulische Spieleinstelleinrichtung nach Anspruch 1, wobei der Durchmesser des Aktuatorhalses eine axiale Verjüngung umfasst, die von dem Körper der Spieleinstelleinrichtung zu dem vergrößerten Kopfabschnitt ansteigt, wobei die axiale Verjüngung dazu dient, eine Querbewegung der Fußanordnung relativ zu dem vergrößerten Kopfabschnitt zu minimieren, wenn die Fußanordnung relativ dazu axial nicht gelagert ist.
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