DE69712062T2 - Vorrichtung und verfahren zur spaltprodukte-lekdetektion aus einem kernbrennstabündel für einen kernreaktor - Google Patents

Vorrichtung und verfahren zur spaltprodukte-lekdetektion aus einem kernbrennstabündel für einen kernreaktor

Info

Publication number
DE69712062T2
DE69712062T2 DE69712062T DE69712062T DE69712062T2 DE 69712062 T2 DE69712062 T2 DE 69712062T2 DE 69712062 T DE69712062 T DE 69712062T DE 69712062 T DE69712062 T DE 69712062T DE 69712062 T2 DE69712062 T2 DE 69712062T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mast
fuel element
openings
fluid
frame
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE69712062T
Other languages
English (en)
Other versions
DE69712062D1 (de
Inventor
Per Collin
Roland Deleryd
Jan Norbaeck
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Westinghouse Electric Sweden AB
Original Assignee
Westinghouse Atom AB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Westinghouse Atom AB filed Critical Westinghouse Atom AB
Publication of DE69712062D1 publication Critical patent/DE69712062D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE69712062T2 publication Critical patent/DE69712062T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G21NUCLEAR PHYSICS; NUCLEAR ENGINEERING
    • G21CNUCLEAR REACTORS
    • G21C17/00Monitoring; Testing ; Maintaining
    • G21C17/06Devices or arrangements for monitoring or testing fuel or fuel elements outside the reactor core, e.g. for burn-up, for contamination
    • G21C17/07Leak testing
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E30/00Energy generation of nuclear origin
    • Y02E30/30Nuclear fission reactors

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Plasma & Fusion (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • High Energy & Nuclear Physics (AREA)
  • Monitoring And Testing Of Nuclear Reactors (AREA)
  • Examining Or Testing Airtightness (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Apparatur zur Durchführung der Leckfeststellung an Brennelementen von Kernreaktoren, insbesondere von Brennelementen für Druckwasserreaktor (PWR).
  • Hintergrund der Erfindung
  • Lecks, die an Brennelementen in Kernreaktoren auftreten, führen dazu, daß das Reaktorwasser und damit die verschiedenen Teile des Primärkreises des Reaktors mit radioaktiven Spaltprodukten kontaminiert werden. Wenn eine Kontaminierung des Reaktorwassers festgestellt wird oder vermutet wird, daß sie stattgefunden hat, ist es von höchster Wichtigkeit, daß das Leck lokalisiert wird, so daß leckende Brennelemente ersetzt werden können. Ein Brennelement enthält meistens mehrere Brennstäbe.
  • Die Feststellung von leckenden Brennelementen erfolgt in der Weise, daß die Brennelemente individuell angehoben werden und geprüft wird, ob radioaktive Spaltprodukte aus ihnen austreten.
  • Aus der veröffentlichten US-A-5546435, die der US-Patentanmeldung 08/341153 entspricht, welche eine continuation in part der serial number 977032 vom 16.11.1992, entsprechend der US-A 5383226 ist, ist es bekannt, einen im wesentlichen vertikalen hohlen Teleskopmast zu verwenden, der an seinem Boden offen ist, um ein zu untersuchendes Brennelement aufzunehmen. Der Mast wird über dem zu untersuchenden Brennelement im Reaktorkern positioniert. Das Brennelement wird in den Mast hinein hochgezogen. Der Mast hat einen Innendurchmesser, der geringfügig größer ist als der quadratische Querschnitt des Brennelements. Um den Wasserwiderstand zu reduzieren, auf den man beim Einziehen des Brennelements in den Mast trifft, muß die Wand des Mastes eine oder mehrere vertikal beabstandete Öffnungen haben, welche es ermöglichen, daß das durch das eintretende Brennelement verdrängte Wasser leicht aus dem Mast ausströmen kann. Ein Brennelement wird in dem Mast bis in eine Position mit einem relativ niedrigen Umgebungsdruck gehoben, in welcher Position das Brennelement sich nahe, aber noch unter der Wasseroberfläche des Wassers im Kernreaktor befindet. Diese Verminderung des auf das Brennelement wirkenden Druckes bedeutet, daß dann, wenn die Hülle eines Brennstabes in dem Brennelement nicht dicht ist, ein Fluid, welches sich in dem Stab befindet, durch das Leck herausgedrängt wird. Das Wasser, welches zwecks Prüfung des Vorhandenseins von Spaltprodukten untersucht werden soll, wird aus dem Mast an einer Stelle über dem Brennelement innerhalb des Mastes abgesaugt.
  • Wenn der Mast mit Öffnungen versehen ist, führt dieses als "Sipping" bekannnte Verfahren, welches zu prüfendes Wasser von oben aus dem Inneren des Mastes absaugt, zu einer niedrigen Konzentration der Spaltprodukte. Dies liegt daran, daß Wasser, welches Spaltprodukte enthält, während des Hebens des Brennelements durch die Öffnungen herausfließt, und Wasser, welches das Wasser, welches aus dem Brennelement austritt und Spaltprodukte enthält, verdünnt, beim Absaugen von Wasser für die Prüfung durch die Öffnungen eintritt.
  • Aufgabe der Erfindung
  • Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Brennstoffleckfeststellung und eine Apparatur zu entwickeln, welche die Anwendung des "Sipping" bei Masttypen erlaubt, die Öffnungen aufweisen.
  • Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe durch die Entwicklung einer Leckfeststellvorrichtung gelöst, welche Wasser durch die Öffnungen in der Wand des Mastes absaugt.
  • Beschreibung der Erfindung
  • Gemäß der Erfindung wird eine Apparatur zur Durchführung einer Leckfeststellung an einem Brennelement, insbesondere für einen Druckwasserreaktor, entwickelt. Zu der Apparatur gehören:
  • - Ein im wesentlichen vertikaler hohler Mast, der in ein Fluid eingetaucht ist, an seinem unteren Ende offen ist und Seitenwände hat, die durch eine oder mehrere Öffnungen durchbrochen sind, wobei der Mast dazu bestimmt ist, das zu untersuchende Brennelement aufzunehmen, und
  • - ferner eine Leckfeststellvorrichtung mit einer Absaugvorrichtung zum Absaugen von Fluid durch die genannten Öffnungen aus dem Inneren der genannten Mastvorrichtung.
  • Unter einem weiteren Gesichtspunkt der Erfindung wird ein Verfahren zur Verwendung der Apparatur zur Feststellung von Lecks offenbart.
  • Kurze Beschreibung der Figuren
  • Die Erfindung wird nun detaillierter unter Bezug auf die beigefügten Figuren beschrieben, in denen:
  • Fig. 1 schematisch ein erstes Ausführungsbeispiel einer Leckfeststellvorrichtung gemäß der Erfindung zeigt, die an einer Mastvorrichtung angeordnet ist, die ein Brennelement umgibt,
  • Fig. 2 in perspektivischer Darstellung die Leckfeststellvorrichtung der Fig. 1 zeigt,
  • Fig. 3 in perspektivischer Darstellung ein zweites Ausführungsbeispiel einer Leckfeststellvorrichtung gemäß der Erfindung zeigt,
  • Fig. 4 in perspektivischer Darstellung ein drittes Ausführungsbeispiel einer Leckfeststellvorrichtung gemäß der Erfindung zeigt,
  • Fig. 5 in perspektivischer Darstellung ein viertes Ausführungsbeispiel einer Leckfeststellvorrichtung gemäß der Erfindung zeigt,
  • Fig. 6 schematisch ein fünftes Ausführungsbeispiel einer Leckfeststellvorrichtung gemäß der Erfindung zeigt, die an einer Mastvorrichtung angebracht ist, welche ein Brennelement umgibt.
  • Beschreibung der bevorzugten Ausführungsbeispiele
  • Fig. 1 zeigt eine unten offene hohle Hebemastvorrichtung 1 zum Heben von Brennelementen, vorzugsweise in Druckwasserreaktoren. Die Mastvorrichtung 1 umgibt ein Brennelement 2, welches in die Mastvorrichtung gehoben wurde. Das Heben wurde durchgeführt von einer (nicht dargestellten) aus dem Stand der Technik bekannten Vorrichtung, wie zum Beispiel einer Greifvorrichtung, die am Ende eines in der Mastvorrichtung 1 vorhandenen Drahtseiles angeordnet ist und die geeignet ist, einen Hebegriff am Brennelement 2 im Reaktorkern zu greifen und anschließend das Brennelement mittels eines Motors in die Mastvorrichtung 1 hinein zu ziehen. Um die Druckdifferenz zwischen einem im Inneren eines Brennstabes in dem Brennelement 2 gefangenen Fluids und dem Umgebungsdruck zu vergrößern, kann die Mastvorrichtung 1 mit dem Brennelement 2 optional in den Reaktor in der Weise angehoben werden, daß das Brennelement der Oberfläche 3 des Wassers im Reaktor näher kommt, aber unter dessen Oberfläche verbleibt. Die Mastvorrichtung 1 ist von einer Leckfeststellvorrichtung 4, 4' umgeben, die an eine Rohrleitung 5 angeschlossen ist, die zu einer (nicht gezeigten) Analysevorrichtung führt. Die Leckfeststellvorrichtung 4, 4' enthält zwei zusammenarbeitende hohle Rahmen 4, 4', die Mundstücke 6 und optional Verschlußplatten 7 haben, die an ihnen in vertikalen Abständen angebracht sind, die den Abständen zwischen separaten Öffnungen 8 an den Seiten der Mastvorrichtung entsprechen. Die Öffnungen 8 erstrecken sich vollständig durch die Seiten der Mastvorrichtung 1 und gestatten, daß Fluid zwischen dem Inneren und dem Äußeren der Mastvorrichtung passieren kann. Falls notwendig, können weitere Öffnungen vorgesehen werden. Die Mundstücke 6 und die Verschlußplatten 7 sind nahe vor beziehungsweise auf Öffnungen 8 positioniert. Verschlußplatten 7 können Öffnungen 8 so abdecken, daß im Falle einer seitlichen Verschiebung des Mastes Fluid daran gehindert wird, durch eine Öffnung 8 einzutreten oder auszutreten, welches nicht ein in seiner Nähe positioniertes Mundstück 6 hat. Durch die Beaufschlagung der Rohrleitung 5 mit Unterdruck (Saugkraft) wird das Fluid in der Mastvorrichtung 1 über die Mundstücke 6 aus Öffnungen 8 in die hohlen Rahmen 4, 4' zur Rohrleitung 5 gesaugt und anschließend zur Analysevorrichtung. In dem gezeigten Ausführungsbeispiel wird das der Mastvorrichtung 1 entzogene Fluid ersetzt durch Fluid, welches durch den Boden der Mastvorrichtung 1 und nicht abgedeckten Öffnungen 8 nachströmt, obwohl es auch vorstellbar ist, das entzogene Fluid in die Mastvorrichtung zu rezirkulieren (wie dies unten behandelt wird).
  • Fig. 2 zeigt detaillierter das erste Ausführungsbeispiel einer Leckfeststellvorrichtung 4, 4', die dafür bestimmt ist, um eine Mastvorrichtung 1, die in einen Reaktor eingetaucht ist, angebracht zu werden. Da der obere Querschnitt der Mastvorrichtung 1 größer ist als der Querschnitt desjenigen Teils des Mastes, der ein Brennelement 2 zur Prüfung aufnimmt, ist es schwierig ein Leckfeststellvorrichtung herzustellen, welche an diesem Teil der Mastvorrichtung vorbei heruntergelassen werden kann und denoch sich nach innen erstreckt und korrekt Mundstücke 6 und Verschlußplatten 7 korrekt im Verhältnis zu Öffnungen 8 in der Hebemastvorrichtung 1 zu positionieren. Die Leckfeststellvorrichtung 4, 4' besteht daher aus einer Mehrzahl von Teilen, die getrennt in einer Entfernung von der Mastvorrichtung bis auf die gewünschte Tiefe herabgelassen werden können und anschließend miteinander verbunden werden, um die Prüfung durchzuführen. Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel enthält die Leckfeststellvorrichtung 4, 4' zwei Rahmen 4, 4', wobei zu jedem hohle Rohre 9 gehören, die mit einem Flansch 10, 10' verbunden sind. Die Flansche 10, 10' haben die Gestalt eines Kreisbogens, dessen innerer Durchmesser größer ist als der äußere Durchmesser der Mastvorrichtung in dem Abschnitt des Mastvorrichtung 1, der das Brennelement 2 während der Prüfung umgeben soll. Jeder Flansch 10, 10' erstreckt sich über einen Winkel, der größer als 180º ist, der aber nicht so groß ist, daß der freie Abstand zwischen den Enden eines Flansches 10, 10' kleiner wird als der Außendurchmesser des Teils der Mastvorrichtung, welchen der Flansch 10, 10' während der Verwendung zum Teil umgeben soll. Der Flansch 10 hat ein Führungsloch 11 an jedem Ende, welche Führungslöcher 180º voneinander entfernt liegen, und der Flansch 10' hat einen zugespitzten Führungsstab 12 an jedem seiner Enden, die 180º voneinander entfernt sind. Die Führungsstäbe 12 am Flansch 10' arbeiten mit den Führungslöchern 11 am Flansch 10 so zusammen, daß sie eine achsial bewegliche Verbindungsvorrichtung bilden zum Zusammenhalten der beiden Rahmen 4, 4' um die Mastvorrichtung 1. Dies wird erreicht, indem der Rahmen 4' zuerst in einer gewünschten Position um die Mastvorrichtung 1 gebracht wird, der Rahmen 4 vertikal über dem Rahmen 4' positioniert wird und dann auf den Rahmen 4' herabgelassen wird, so daß die Führungsstäbe 12 in die Führungslöcher 11 einmünden und dadurch die Rahmen 4, 4' mit Flansch 10 über Flansch 10' zusammenhalten. Die vertikale Lage und die Umfangslage der Leckfeststellvorrichtung 4, 4' kann dann justiert werden, wie es notwendig ist, damit die Mundstücke 6 und die Verschlußplatten 7 in korrekte Position zu den Öffnungen 8 gelangen.
  • Die Erfindung ist nicht auf die obige Führungsvorrichtung beschränkt, und es kann jede andere geeignete Führungsrichtung verwendet werden, wie zum Beispiel
  • horizontal orientierte Führungsstäbe und mit ihnen zusammenarbeitende Löcher; oder
  • sich gegenseitig anziehende Dauermagnete oder Elektromagnete.
  • Ferner können die Mundstücke 6 jede geeignete Größe haben, und es ist vorstellbar, daß jedes Mundstück 6 eine Vielzahl von Öffnungen 8 abdeckt aber nicht notwendigerweise alle. In gleicher Weise kann jede Verschlußplatten 7, falls verwendet, eine Mehrzahl aber nicht notwendigerweise alle Öffnungen 8 abdecken, denen kein Mundstück zugeordnet ist.
  • Das Verfahren zur Verwendung der Apparatur ist folgendermaßen:
  • Wenn die Apparatur nicht an der Mastvorrichtung 1 montiert ist, dann wird es in folgender Weise an der Mastvorrichtung 1 montiert:
  • Der Rahmen 4' wird nahe der einen Seite der Mastvorrichtung 1 so positioniert, daß Mundstücke 6' und etwaige Verschlußplatten 7' an Öffnungen 8 positioniert sind. Der Rahmen 4 wird diametral gegenüber dem Rahmen 4' an der anderen Seite der Mastvorrichtung 1 mit den Führungslöchern 11 vertikal über Führungsstäben 12 positioniert; Der Rahmen 4 wird dann auf den Rahmen 4' so heruntergelassen, daß die Führungsstifte 12 in die Führungslöcher 11 greifen und auf diese Weise die Rahmen 4, 4' mit dem Flansch 10 über dem Flansch 10' zusammenhalten. Die vertikale Position und die Umfangsposition der Leckfeststellvorrichtung 4, 4' werden in die Lage justiert, die notwendig ist, um die Mundstücke 6, 6' und Verschlußplatten 7, 7' bezüglich der Öffnungen 8 korrekt zu positionieren.
  • Wenn die Apparatur an der Mastvorrichtung 1 montiert ist, kann ein Prüfzyklus wie folgt beginnen:
  • Wenn es erforderlich ist, einen Hintergrundsmeßwert der Radioaktivität im Reaktor zu beschaffen, um eine Grundlinie zu bestimmen, bevor Brennelemente geprüft werden, kann Unterdruck an die Mundstücke 6, 6' angelegt werden und das Fluid in der leeren Mastvorrichtung 1 gemessen werden. Das zu prüfende Brennelement 2 wird gegriffen und in die Mastvorrichtung 1 gehoben. Wenn Unterdruck noch nicht an die Mundstücke 6, 6' angelegt wurde, kann dies jetzt in der Weise erfolgen, daß Fluid in der Mastvorrichtung 1 über die Mundstücke 6, 6' abgesaugt wird und über Rohre 9 und die Rohrleitung 5 einer Analysevorrichtung zugeführt wird. Die Mastvorrichtung 1 wird dichter an die Oberfläche des Wassers bewegt und, wenn notwendig, seitwärts in eine Brennelementen-Vorratsposition bewegt. Verschlußplatten 7, 7' verhindern das Eindringen von Wasser in die Mastvorrichtung 1 durch Öffnungen 6, denen keine Mundstücke 6, 6' zugeordnet sind, und verhindern somit eine unerwünschte Verdünnung von Fluid, welches aus Brennstäben im Brennelement 2 herausleckt. Wenn die Analyse des entzogenen Fluids abgeschlossen ist, wird das Brennelement 2 aus der Mastvorrichtung 1 heruntergelassen, und ein neuer Prüfzyklus kann beginnen.
  • Bei einem zweiten in Fig. 3 gezeigten Ausführungsbeispiel der Erfindung sind die Rahmen 4, 4' über eine Gelenkvorrichtung 13 um eine Längsachse beweglich in der Weise zusammengeschlossen, daß die Leckfeststellvorrichtung 4, 4' zunächst geöffnet werden kann, so daß sie um die Mastvorrichtung 1 geführt werden kann und dann geschlossen wird, um die Mundstücke 8 und die Verschlußplatten 7 in Position zu bringen. Eine Verschlußvorrichtung 14 kann die Rahmen 4, 4' lösbar zusammenhalten.
  • Bei einem dritten in Fig. 4 gezeigten Ausführungsbeispiel der Erfindung sind die Rahmen 4, 4' durch eine Gelenkvorrichtung 15 am unteren Ende um eine Achse senkrecht zur Längsachse der Rahmen gelenkig miteinander verbunden, um eine Leckfeststellvorrichtung zu bilden, die im geöffneten Zustand, von der Seite gesehen, eine V-Form hat. Diese geöffnete Leckfeststellvorrichtung kann um die Mastvorrichtung 1 herum manövriert und dann geschlossen werden, um die Mundstücke 6, 6' und die Verschlußplatten 7 in Position zu bringen. Verschlußvorrichtungen 16 können die Rahmen lösbar zusammenhalten.
  • Bei einem in Fig. 5 gezeigten vierten Ausführungsbeispiel der Erfindung sind die Rahmen 4, 4' im wesentlichen permanent miteinander verbunden und bilden einen im wesentlichen zylindrische Vorrichtung, die unter der Mastvorrichtung 1 positioniert werden kann und von unten in Position gehoben werden kann.
  • Bei einem in Fig. 6 gezeigten fünften Ausführungsbeispiel der Erfindung ist der Rahmen 4' über die Rohrleitung 5' an den Ausgang der Analysevorrichtung angeschlossen. Die Mundstücke 6' am Rahmen 4' können dann benutzt werden zur Rückführung von Fluid von der Analysevorrichtung zu der Mastvorrichtung zur nachfolgenden Absaugung durch die Mundstücke 6 am Rahmen 4 und Rezirkulation durch die Analysevorrichtung. Diese Rezirkulation des Testfluids durch die Analysevorrichtung maximiert die Wahrscheinlichkeit, daß eventuelle Spaltprodukte in dem Prüfwasser entdeckt werden.
  • Das oben beschriebene Verfahren zur Verwendung des ersten Ausführungsbeispiels der Erfindung kann natürlich mit der notwendigen Anpassung bei allen anderen Ausführungsbeispielen der Erfindung unter Berücksichtigung der Unterschiede zwischen den Ausführungsbeispielen angewendet werden.
  • Obwohl die Apparatur anhand von Brennelementen beschrieben wurde, die im wesentlichen vertikal im Verhältnis zur Mastvorrichtung gehoben werden und möglicherweise in anderen Richtungen bewegt werden, während sie sich in der vertikalen Orientierung befinden, ist es ferner auch möglich, die Apparatur und das Verfahren gemäß der Erfindung an Meßvorgänge anzupassen, bei denen das Brennelement zum Beispiel in horizontaler Richtung in eine Mastvorrichtung oder ein anderes Behältnis bewegt wird und dann möglicherweise verschoben wird, während es sich in der horizontalen Orientierung befindet. Es ist ferner möglich, die Apparatur und das Verfahren gemäß der Erfindung an Fälle anzupassen, bei denen das Brennelement einer Kombination von vertikalen und horizontalen Bewegungen ausgesetzt ist und bei denen es eine Mehrzahl von Orientierungen einnimmt.
  • Obwohl die Erfindung unter Bezugnahme auf eine Anzahl spezieller Ausführungsbeispiele beschrieben wurde, versteht es sich, daß die Erfindung nicht auf diese Ausführungsbeispiele beschränkt ist, sondern zu ihr auch alle Modifikationen und Änderungen gehören, die vorgenommen werden können und in den Schutzbereich der beigefügten Ansprüche fallen.

Claims (12)

1. Apparatur zur Feststellung von Lecks in einem Brennelement (2) für einen Kernreaktor, zu welcher Apparatur gehören:
- Ein im wesentlichen vertikaler hohler Mast (1), der in ein Fluid eingetaucht ist und in dem ein Brennelement (2) unterbringbar ist,
- Vorrichtungen zum Einziehen des Brennelements (2) in den Mast (I),
dadurch gekennzeichnet, daß der Mast (1) eine Seitenwand mit einer oder mehreren durchgehenden Öffnungen (8) hat und die Apparatur Absaugvorrichtungen (5, 5', 6, 6', 9, 9') hat zur Absaugung von Fluid aus dem Mast (1) durch mindestens eine der Öffnungen (8).
2. Apparatur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zu der genannten Absaugvorrichtung (5, 5', 6, 6', 9, 9') mindestens ein Mundstück (6) gehört, wobei das genannte Mundstück so beschaffen ist, daß es an eine Öffnung (8) angeschlossen werden kann.
3. Apparatur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zu der genannten Absaugvorrichtung (5, 5', 6, 6', 9, 9') mindestens ein Mundstück (6) gehört, wobei das genannte Mundstück so beschaffen ist, daß es an mehrere Öffnungen (8) angeschlossen werden kann.
4. Apparatur nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sie Verschlußvorrichtungen (7) zum Verschließen einer oder mehrerer Öffnungen (8) hat.
5. Apparatur nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die genannte Absaugvorrichtung (5, 5', 6, 6', 9, 9') mindestens eine Rohrleitung (9) mit einer Vielzahl von im wesentlichen vertikal beabstandeten Saugmundstücken (6) hat, von denen jedes so beschaffen ist, daß es an eine oder mehrere Öffnungen (8) angeschlossen werden kann.
6. Apparatur nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zu der genannten Absaugvorrichtung (5, 5', 6, 6', 9, 9') ein Rahmen (4, 4') gehört, der einen inneren Durchmesser hat, der größer ist, als der Außendurchmessers des unteren Endes der genannten Mastvorrichtung (1).
7. Apparatur nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Innendurchmesser des genannten Rahmens (4, 4') kleiner ist, als der Außendurchmesser des weitesten Teils der genannten Mastvorrichtung (1) ist.
8. Apparatur nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der genannte Rahmen (4, 4') aus einer Mehrzahl von Teilrahmen (4, 4') besteht, die miteinander verbindbar sind zur Bildung eines Rahmens, der einen Innendurchmesser hat, der gleich oder größer als der Außendurchmesser des unteren Endes der genannten Mastvorrichtung (1) ist und kleiner als der Außendurchmesser des weitesten Teils der genannten Mastvorrichtung (1) ist.
9. Apparatur nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die genannten Teilrahmen (4, 4') durch Gelenkvorrichtungen (13, 15) derart gelenkig miteinander verbunden sind, daß sie einen geschlossenen Rahmen (4, 4') bilden, der einen Innendurchmesser hat, der gleich oder größer als der Außendurchmesser des unteren Endes der genannten Mastvorrichtung (1) ist und kleiner als der Außendurchmesser des weitesten Teils der genannten Mastvorrichtung (1) ist, wobei der geschlossene Rahmen (4, 4') sich öffnen läßt zu einem offenen Rahmen mit einer Öffnung, die eine innere Abmessung hat, welche gleich oder größer ist als der Außendurchmesser des Teils der genannten Mastvorrichtung (1), der zur Aufnahme des genannten Brennelements (2) bestimmt ist.
10. Apparatur nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß sie Austrittsmundstücke (6') hat, um Fluid in mindestens eine der Öffnungen (8) einzuspeisen.
11. Verfahren zur Feststellung von Lecks in einem Brennelement (2) für einen Kernreaktor, zu welchem Verfahren gehören:
- Ein im wesentlichen vertikaler hohler Mast (1), der in ein Fluid eingetaucht ist und in dem ein Brennelement (2) unterbringbar ist,
- wobei der Mast (1) eine Seitenwand mit einer oder mehreren durchgehenden Öffnungen (8) hat und ferner eine Vorrichtungen hat zum Einziehen des genannten Brennelements (2) in den Mast (1),
- und folgende Schritte:
- Einziehen eines Brennelement (2) in die genannte Mastvorrichtung (1),
- Prüfen von Fluid aus der genannten Mastvorrichtung (1),
dadurch gekennzeichnet, daß die Prüfung des Fluids durch eine der Apparaturen nach Art eines der Ansprüche 1 bis 10 erfolgt.
12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß nach der Prüfung das Fluid aus der genannten Mastvorrichtung in die genannte Mastvorrichtung (1) rezirkuliert wird.
DE69712062T 1996-06-28 1997-06-25 Vorrichtung und verfahren zur spaltprodukte-lekdetektion aus einem kernbrennstabündel für einen kernreaktor Expired - Lifetime DE69712062T2 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
SE9602603A SE509630C2 (sv) 1996-06-28 1996-06-28 Anordning och förfarande för läcksökning vid ett kärnbränsleelement
PCT/SE1997/001142 WO1998000847A1 (en) 1996-06-28 1997-06-25 Fission product leak detection in a nuclear reactor

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE69712062D1 DE69712062D1 (de) 2002-05-23
DE69712062T2 true DE69712062T2 (de) 2002-11-14

Family

ID=20403236

Family Applications (2)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE29704904U Expired - Lifetime DE29704904U1 (de) 1996-06-28 1997-03-18 Vorrichtung zur Erkennung von Lecks an Brennelementen für Kernreaktoren
DE69712062T Expired - Lifetime DE69712062T2 (de) 1996-06-28 1997-06-25 Vorrichtung und verfahren zur spaltprodukte-lekdetektion aus einem kernbrennstabündel für einen kernreaktor

Family Applications Before (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE29704904U Expired - Lifetime DE29704904U1 (de) 1996-06-28 1997-03-18 Vorrichtung zur Erkennung von Lecks an Brennelementen für Kernreaktoren

Country Status (4)

Country Link
EP (1) EP0910854B1 (de)
DE (2) DE29704904U1 (de)
SE (1) SE509630C2 (de)
WO (1) WO1998000847A1 (de)

Family Cites Families (11)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DD106731A1 (de) * 1973-10-04 1974-06-20
DD111487A2 (de) * 1973-10-11 1975-02-05
US4039376A (en) * 1974-06-24 1977-08-02 Wachter William J Method and apparatus for inspection of nuclear fuel rods
FR2509898B1 (fr) * 1981-07-17 1987-09-25 Commissariat Energie Atomique Procede de detection rapide d'une fissure dans la gaine d'un crayon combustible d'un assemblage de reacteur nucleaire
FR2666924B1 (fr) * 1990-09-13 1992-12-18 Framatome Sa Procede et dispositif de detection de fuite sur un element combustible d'un assemblage pour reacteur nucleaire.
DE9218835U1 (de) * 1991-05-17 1995-09-14 ABB Atom AB, Västerås Vorrichtung zur Leckstellenprüfung von Brennelementen für Siedewasserreaktoren
US5546435A (en) * 1992-11-16 1996-08-13 Abb Atom Ab Fission product leak detection in a pressurized-water reactor
US5414742A (en) * 1993-11-10 1995-05-09 Westinghouse Electric Corporation Leak-detection system and method for detecting a leaking container
EP0677853B2 (de) * 1994-04-15 2005-12-14 General Electric Company System zur Erkennung von schadhaften Kernbrennstäben
CA2147705A1 (en) * 1994-04-25 1996-04-18 Ralph Walter Tolino Leak-detection system and method for detecting an individual leaking nuclear fuel rod having radioactive material leaking therefrom
US5570400A (en) * 1995-08-08 1996-10-29 B&W Fuel Company On line sipping air delivery system

Also Published As

Publication number Publication date
DE29704904U1 (de) 1997-07-10
DE69712062D1 (de) 2002-05-23
EP0910854B1 (de) 2002-04-17
SE9602603L (sv) 1997-12-29
EP0910854A1 (de) 1999-04-28
SE509630C2 (sv) 1999-02-15
SE9602603D0 (sv) 1996-06-28
WO1998000847A1 (en) 1998-01-08

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE4212408C2 (de) Röntgenfluoreszenz-Analysegerät
DE2005539A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Entnahme einer ungestörten Bodenprobe
DE202012002473U1 (de) Wechselarmatur zum Eintauchen eines Messkopfes in eine Rohrleitung oder in einen Behälter , die ein unter Druck stehendes Fluid enthalten
DE19542330A1 (de) Anordnung zur Leckfeststellung an einem Brennelement für einen Druckwasserkernreaktor
DE3222234A1 (de) Vorrichtung zur entnahme von milchproben
DE69032392T2 (de) Vorrichtung zur entfernung von rückständen aus verschlossenen probegefässen
DE2249721A1 (de) Vorrichtung und verfahren zur ermittlung von schadhaften brennstoffstaeben in kernreaktoren
DE4238563C2 (de) Verfahren zur Leckstellenprüfung von Brennelementen für Siedewasserreaktoren
DE3835553C1 (en) Method for automatic emptying and highly selective isolation of different fluids via the head space of a vessel in which the fluids are present in layered formation and apparatus for carrying out the method and for cleaning the vessel
DE2818782A1 (de) Verfahren zum auffinden eines brennelementenbuendels mit einem brennstab mit undichter brennstoffhuelle
DE69712062T2 (de) Vorrichtung und verfahren zur spaltprodukte-lekdetektion aus einem kernbrennstabündel für einen kernreaktor
DE69502732T2 (de) Vorrichtung zur ausfüllung und entgasung von elektrischen akkumulatoren
DE19640393A1 (de) Kapsel, Kernreaktorbrennelement mit einer Kapsel und Verfahren zum Herstellen einer Kapsel
DE19515951A1 (de) Wasserprobenehmer
DE4108438C1 (de)
DE3044943A1 (de) Zeitweilige muffenabdeckung fuer unterwasserverwendung
EP0555272B1 (de) Abschirmglocke
EP3066669B1 (de) Vorrichtung zur reparatur eines schadens an dem boden eines mit wasser gefüllten behälters
EP0179168B1 (de) Reparaturhilfseinrichtung
DE2543502A1 (de) Verfahren zur feststellung eines lecks an brennstoffkassetten eines reaktors nebst anordnung zur durchfuehrung des verfahrens
DE10025595A1 (de) Andockvorrichtung zum staubfreien Anschließen des Auslaufes eines Big Bag
DE2357062C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Entnehmen einer Probe aus einer Förderleitung
DE60005371T2 (de) Verfahren und anordnung zur überprüfung und messen an einem gegenstand
EP4107504A1 (de) Notfallduschen-prüfgerät
DE69501539T2 (de) Verfahren und vorrichtung zum nachweis und/oder messen mindestens eines geophysikalischen parameters an einem bohrkern

Legal Events

Date Code Title Description
8364 No opposition during term of opposition