DE69705288T2 - Vorrichtung zum Messen von geometrischen Grössen von Fahrrad- oder Motorradrahmen - Google Patents

Vorrichtung zum Messen von geometrischen Grössen von Fahrrad- oder Motorradrahmen

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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft das Gebiet der Mechanik und insbesondere das von Fahrzeugrahmen. Insbesondere betrifft sie eine neue Anordnung zum Prüfen und/oder Messen physikalischer Größen, die sich auf die Rahmen von Fahrrädern, Motorrädern und dergleichen beziehen.
  • Es ist bekannt, dass Fahrzeugrahmen, die meistens von erfahrenen auch die kleinsten Minimaldetails in Betracht ziehenden Designern betreut werden, stets mit geometrischen Anforderungen übereinstimmen müssen, die ein Projekt erfordert. Im Allgemeinen ist es nicht schwer, durch Verwendung von heutzutage existierenden modernen und automatisierten Montagetechniken die vorstehende Übereinstimmung zu erhalten, wenn der Rahmen zusammengebaut wird, es wird jedoch nach beispielsweise einem Crash schwierig, den der Rahmen erfahren hat.
  • In der Vergangenheit sind die Arbeitsschritte zum Strecken und Wiederaufbau von Fahrzeugrahmen, insbesondere von Fahrrad- oder Motorradrahmen, unter Verwendung von grundlegenden Werkzeugen und Prüfvorrichtungen handwerklich durchgeführt worden.
  • Allerdings sollte berücksichtigt werden, dass auch schon sehr kleine Ungenauigkeiten von wenigen Graden oder auch nur einigen Hundertsteln oder wenigen Millimetern es von großer Bedeutung für die Stabilität des Fahrzeuges und damit für die Sicherheit des Fahrers und/oder eines möglichen Passagiers sind.
  • Die DE-U-90 17 069 zeigt eine Vorrichtung zum Messen geometrischer Größen bezüglich der Rahmen von Motorrädern, in welcher der Teil der Vorrichtung, der auf dem Lenkstangenkopf befestigt ist, eine Schiene ist, auf welcher eine laserstrahlemittierende Vorrichtung gleiten kann. Ein Empfänger, befestigt auf anderen Teilen der Vorrichtung, erlaubt die Messung einer geometrischen Größe.
  • Unglücklicherweise machen die recht komplexe Weise der Befestigung und die Merkmale der Komponenten die Messungen komplex und wenig genau. In der Tat ist es erforderlich, mehrere Teile des Motorrades zu demontieren, um diese Vorrichtung aus dem Stand der Technik zu benutzen und die entstehenden Spiele zusätzlich zu den möglichen Beschädigungen am Rahmen machen die erhaltene Genauigkeit sehr ungleichmäßig.
  • Die EP-A-00 37 267 zeigt eine Vorrichtung zur Messung geometrischer Größen, die sich auf die Rahmen von Motorfahrzeugen beziehen, die wenigstens vier Räder besitzen, wobei zwei oder mehrere Mess-Skalierungsträger enthalten sind, von denen einer der Mess-Skalierungsträger Ziele besitzt, die beweglich auf entgegengesetzten Endabschnitten der Träger befestigt sind, während der andere Mess-Skalierungsträger laserstrahlemittierende Instrumente aufweist, die an den Endabschnitten befestigt sind.
  • Die US-A-52 07 002 zeigt ein System zum Messen geometrischer Größen bezüglich der Rahmen von Motorfahrzeugen mit wenigstens vier Rädern, welches einen Energiestrahlgenerator einsetzt, um einen oder mehrere Strahlen auf mehrere Ziele zu richten, die an dem Fahrzeugrahmen befestigt sein können.
  • Unglücklicherweise zeigen diese Dokumente Geräte und Systeme, die sich nur auf Messungen an vierrädrigen Fahrzeugen oder dergleichen beziehen, Fahrräder und Motorräder sind ausgeschlossen.
  • Die vorliegende Erfindung zielt darauf, die vorgenannten Ungenauigkeitsprobleme zu lösen, die gegenwärtig beim Restaurieren oder Überprüfen von Rahmen von Fahrzeugen wie beispielsweise Fahrrädern, Motorrädern, Motorrollern, Scootern und dergleichen auftreten, für die Zwecke der vorliegenden Anmeldung sollen diese als gleichartig betrachtet werden.
  • Daher schafft die vorliegende Erfindung eine genaue, zuverlässige und eine notwendige Anordnung zum Prüfen und/oder Messen physikalischer Größen, einschließlich von Winkeln, Längen und Geradlinigkeiten, wobei all diese vorgenannten Größen sich auf Motorradrahmen beziehen.
  • Die Anordnung gemäß der Erfindung besitzt die Merkmale, die in dem unabhängigen Anspruch 1 aufgeführt sind, während die abhängigen Ansprüche weitere und/oder geringfügigere Merkmaie der Erfindung zitieren.
  • Die Erfindung wird vollständig offenbart durch die folgende detaillierte Beschreibung, die unter Bezugnahme auf die Figuren der beigefügten Zeichnungsblätter zu lesen ist, in welchen:
  • Fig. 1 eine perspektivische schematische Ansicht eines ersten Ausführungsbeispiels der Anordnung, befestigt auf einem Motorradrahmen, ist, wobei der Rahmen als lediglich erläuterndes Beispiel gezeigt ist;
  • Fig. 2 eine schematische Seitenansicht des Rahmens aus Fig. 1 ist, um einige geometrische Größen des Rahmens zu definieren;
  • Fig. 3 eine schematische Seitenansicht eines anderen Motorradrahmens ist, an welchem eine zweite Ausführungsform der Anordnung nach der Erfindung befestigt ist;
  • Fig. 4 eine Draufsicht darauf, wobei ein Digitalgoniometer nicht dargestellt ist; und
  • Fig. 5 eine teilweise geschnittene Darstellung eines dritten Ausführungsbeispiels einer Vorrichtung dieser Anordnung nach der Erfindung ist.
  • Eine Anordnung entsprechend der ersten Ausführungsform der Erfindung ( Fig. 1 und 2) weist eine Vorrichtung 10 und wenigstens ein stangenähnliches oder riegelähnliches Element 26 auf. Die Vorrichtung 10 ist in erster Linie vorgesehen, um an Stelle der Steuerungseinheit (Gabel oder ganz allgemein "vorderes Fahrzeugteil") befestigt zu werden, die in Fig. 1 und 2 nicht dargestellt ist, und ist mit einem Abschnitt derselben versehen, welche in das Steuerungsrohr C eingeführt und in einer zentrierten Position relativ zu dieser fixiert werden kann.
  • Die Vorrichtung 10 kann außerdem mit einem Rahmen ohne Ersetzung der Steuerungseinheit verbunden werden, in anderen Worten ohne die Lenkstange und die Vordergabel demontiert zu haben. Zum Beispiel kann sie am oberen Ende einer Gewindestange befestigt werden, die die Lenkstange mit dem Rest des vorderen Fahrzeugteils verbindet: Es wird genügen, die richtige Sicherungsmutter zu entfernen, durch einen Adapter für diese Mutter zu ersetzen und die letztere an der Vorrichtung 10 zu befestigen. Auf diese Weise kann man die Vorrichtung ohne Auseinandernehmen des Motorrades verwenden.
  • Die Vorrichtung 10 nach der ersten Ausführungsform weist ein erstes äußeres röhrenähnliches Element 12 und ein zweites inneres röhrenähnliches Element 14 auf, welches koaxial zu dem ersten Element und innerhalb dieses mittels geeigneter Lager (nicht dargestellt) drehbar ist. An den Enden des inneren röhrenähnlichen Elements 14 und in der gleichen Entfernung von dessen entsprechenden Enden sind zwei entsprechende laserstrahlemittierende Elemente 16A, 16B oder, wie noch weiter erörtert wird, Messstäbe vorgesehen. Geeignete Messbereiche 14A, 14B können außerdem für eine korrekte Längsposition der Elemente 16A und 16B vorgesehen sein.
  • Zwischen zwei röhrenähnlichen Elementen 12 und 14 sind Einrichtungen zum Messen und Auswerten der Größe oder des Betrages der Drehung des zweiten röhrenähnlichen Elements 14 bezüglich des ersten Elements 12 vorgesehen, wobei das erste Element im Wesentlichen integral mit dem Rahmen T in der ersten Ausführungsform ist. Die vorgenannten Einrichtungen können zum Beispiel übliche Goniometer, Digitalgoniometer, Neigungsmesser, elektronische Decoder oder dergleichen sein.
  • Die Elemente 16A und 16B können eine Vielzahl an Laserstrahlen F1A (nicht dargestellt), F2A, F4A und F1B, F2B und F4B emittieren, deren Richtung und Funktion noch später erörtert wird oder sie können auch so positioniert sein, um den von jeder von ihnen emittierten Laserstrahl entsprechend den Richtungen zu zeigen, die von F1A, F2A, F4A, F1B, F2B und F4B vorgegeben werden.
  • Die Stange oder der Riegel 26 ist so ausgebildet, dass sie mit dem Rahmen des Motorrades beispielsweise und vorzugsweise durch Einfügung in dieses an dem sogenannten Hinterradgabeldrehpunkt F oder der Hinterradgabel selbst verbunden werden. Die Stange 26 weist an ihren beiden Enden entsprechende Elemente 20A, 20B zum Aufnehmen der Laserstrahlen F1A und F1B aus Fig. 1 auf, oder möglicherweise auch die Enden der Messstäbe. Die Elemente 20A und 20B können auch kleine Prüflöcher in der Stange 26 sein.
  • Optional kann die Anordnung nach der Erfindung zusätzlich auch eine weitere Stange oder einen weiteren Riegel 22 aufweisen, der zum Beispiel in Schwenkstifte 24 am vorderen Stoßdämpfer A eingeführt werden kann. Wie die Stange 26 weist der Riegel 22 laserstrahlempfangende Elemente 18A und 18B (auch in der Form kleiner Löcher) auf, die an den Enden der Stange 22 platziert sind (Messbereiche 22A und 22B können für das einfache und genaue Befestigen oder Zentrieren bezüglich der Elemente 16A, 16B und 20A, 20B vorgesehen sein).
  • In anderen Ausführungsformen sind als eine Alternative zu den gezeigten laserstrahlempfangenden Elementen Dopplereffekt-Distanzsensoren oder Fotodioden vorgesehen.
  • Um ein vollständiges Verständnis für die Betriebsweise der Erfindung zu geben, sind die verschiedenen Laserstrahlwege schematisch im Folgenden angegeben (Fig. 1):
  • F1A: 16A-20A; F1B: 16B-20B; F2A: 16A-18A; F2B: 16B-18B; F3A: 18A-20A; F3B: 18B-20B; F4A: 16A-18B; und F4B: 16B-18A (natürlich werden zum Erhalt der F3-Strahlen an den empfangenden Elementen 18 oder 20 weitere laserstrahlemittierende Elemente benötigt).
  • Einige der möglichen Prüfungen und/oder Messungen entsprechend der vorliegenden Erfindung sind folgende:
  • a) Prüfen der Parallelität zwischen der Achse der Vorrichtung 10 und derjenigen der Stützung des Vorderwagenteils (nicht dargestellt), und der Achse des hinteren Gabeldrehpunkts: Falls die Strahlen F1A und F1B genau zu den Referenzen gerichtet sind, die von 20A und 20B zur Verfügung gestellt werden, dann liegt Parallelität vor.
  • b) Prüfen der Neigung zwischen der Achse der Vorrichtung 10 und derjenigen der Hinterradgabel: Man kann die Steigung der einen Achse relativ zu der anderen durch Richten eines Strahls F1A oder F1B auf eines der Referenzzeichen 20A oder 20B abtasten und den Betrag der Drehung errechnen, der benötigt wird bezüglich einer Position, um den anderen der beiden Strahlen F1A oder F1B so zu richten, dass er mit seinem korrespondierenden Referenzsignal 20A oder 20B mittels eines Neigungsmessers, eines Goniometers oder eines elektronischen Decoders übereinstimmt.
  • c) Prüfen der Zentralität des Rahmens: Falls die Strahlen F1A und F1B gerichtet auf die Stange 26 an den Referenzpunkten 20A und 20B treffen, auch wenn nicht präzise an ihren exakten und genauen Prüfpositionen, kann verstanden werden, dass der Rahmen zentriert ist.
  • d) Prüfen der Nichtzentrierung des Rahmens: Falls einer der Strahlen F1 die Stange 26 verschoben an der rechten oder an der linken Seite bezüglich der genauen Position trifft und der andere der Strahlen F1 entsprechend die Stange 26 in einer Position trifft, die nach rechts oder nach links verschoben ist, dann ist die Entfernung zwischen der korrekten Position und der tatsächlichen getroffenen Position indizierend für den "außermittigen Betrag" bezüglich der Mittellinie. Außerdem, falls einer der Strahlen F1 die Stange trifft, während der andere Strahl dies nicht tut, so indiziert eine solche Situation einen vertikalen Defekt.
  • e) Prüfen der vorwärtigen und rückwärtigen Steigung der Lenkwelle (was Indizien bezüglich der Motorrad-Radbasis angibt): Nachdem man geprüft hat, dass wenigstens eine der Längen L1, L2, L3 derjenigen entspricht, die durch den Hersteller angegeben ist, oder wenigstens so, wie es zuvor durch denselben erfindungsgemäßen Apparat gemessen wurde, so kann einer oder mehrere der Winkel genommen werden, die von den Strahlen F1, F2 und F3 durch Verwendung trigonometrischer Formeln gebildet werden und so eine Verschiebungslänge und eine Winkelgröße eines Dreiecks XYZ erhalten: Falls sie mit den von dem Hersteller vorgegebenen Werten übereinstimmen, ist die Steigung die richtige, anderenfalls ist dem nicht so.
  • Während die bevorzugte Ausführungsform nach der Erfindung Laservorrichtungen benutzt, können sie auch durch optische Vorrichtungen und/oder mechanische Vorrichtungen wie beispielsweise Messstäbe (nicht dargestellt) und dergleichen ersetzt werden. Die vorstehenden Berechnungen können ebenso effektiv unterstützt und/oder ausgeführt werden durch geeignete Computer, in denen Daten bezüglich der verschiedenen Motorradmodelle, die überprüft werden sollen, in einer Datenbank gespeichert sind.
  • Andererseits, wie bereits erwähnt, ist es eine Alternative zu den gezeigten laserstrahlempfangenden Elementen, wenn ein Dopplereffekt-Distanzdetektor oder Fotodioden eingesetzt werden.
  • Die Fig. 3 und 4 zeigen schematisch eine zweite Ausführungsform einer Anordnung entsprechend der Erfindung, wie sie auf verschiedene Motorradrahmen befestigt ist.
  • In dieser Ausführungsform wird ebenfalls eine Vorrichtung 100 befestigt auf einem dafür vorgesehenen Rahmen T, vorzugsweise einer Steuerungseinheit, wobei eine solche Vorrichtung aufweist zwei konzentrische röhrenähnliche Elemente 112 und 114 (das Element 112 ist dabei das Äußere und mit dem Rahmen verbunden). Das innere röhrenähnliche Element 114 ist frei bezüglich des Äußeren 112 drehbar und ist versehen mit einer oder zwei (wie in Fig. 4) laserstrahlemittierenden Vorrichtungen 116A, 116B, die an den Enden angeordnet sind. Eine Vorrichtung 150 erlaubt eine Messung der Rotation, die bezüglich einer beliebigen als Referenz genommenen Position vorgenommen wird, und ist befestigt an dem äußeren röhrenähnlichen Element. Eine solche Vorrichtung kann ein Digitalgoniometer sein, das in jede beliebige Orientierung bezüglich der Horizontalposition rücksetzbar ist. Die Strahlen F werden von laserstrahlemittierenden Vorrichtungen 116A und 116B abgegeben, die in Richtung auf Referenzsignale oder Vorrichtungen abgegeben werden, die so angeordnet oder befestigt an den Enden der korrekten Elemente 126, 122 sind. Derartige Elemente sind vorzugsweise Stangen. Eine von diesen kann zum Beispiel in dem Hinterradgabeldrehpunkt eingeführt werden.
  • Auch mit einer derartigen Anordnung, die an einem Motorrad auch ohne Auseinandernehmoperationen befestigt werden kann, ist es möglich, alle Prüfungen, Verifizierungen und Messungen vorzunehmen, die oben detailliert angegeben sind. Zum Beispiel kann durch Rücksetzen des Digitalgoniometers auf einen Winkel entsprechend zum Strahl F1B (relativ Null) eine Messung und Kalkulierung der Winkel α&sub1; und/oder α&sub2; (Fig. 3) erfolgen.
  • Fig. 5 zeigt im Schnitt einen Abschnitt einer Vorrichtung 200, welche ähnlich wie die Vorrichtung 10 oder die Vorrichtung 100 funktioniert. Im Wesentlichen weist die Vorrichtung 200 einen Körper mit einer Bodenplatte 202 und einer Deckplatte 204 auf, die miteinander verbunden sind. Innerhalb des Raumes zwischen den beiden Platten ist ein Zentralrohr 206 platziert, wobei dieses Rohr durch Lager 222 drehbar unterstützt wird. An den Enden des Rohres 206 sind entsprechende Stützen 210 mit Löchern 240 zum Befestigen der laserstrahlemittierenden Vorrichtungen und der winkelmessenden Vorrichtung (bei 242 ist eine Adapterfassung angemerkt). Die Vorrichtung 200 kann an dem Rahmen mittels eines Verbindungsflansches 212 und oberen und unteren kegelförmigen Elementen 216 und 214 und einer Unterlegscheibe 246 befestigt werden.
  • Das Zentralrohr wird durch einen kleinen geriffelten Knauf 236 rotiert, der auf ein Antriebsgetriebe 238 einwirkt, das mit einem angetriebenen Zahnrad 248 kämmt. Der geriffelte Knaufknopf 230 sichert das Rohr gegen eine Rotation solange der Knopf 218 als Zentrierungsvorrichtung zum Vermeiden von Kippen des Rohres arbeitet.
  • Wie nunmehr anhand der vorstehenden Beschreibung klar ist, ist die vorliegende Erfindung in brillanter Weise in der Lage, die gestellten Aufgaben zu lösen und eine gute, präzise, billige, praktische und leichte Gewichtsapparatur zum Abtasten, Prüfen und Messen geometrischer Größen einschließlich Winkel, Steigungen, Längen und Daten bezüglich der Parallelität zwischen den verschiedenen Motorradrahmenkomponenten zu schaffen.
  • Während es praktisch ist, die Vorrichtung 10, 100 oder 200 entsprechend der Erfindung zusammen mit Stangen wie 22, 26, 122, 126 zu verwenden, kann sie auch alleine zusammen mit linearen Messinstrumenten wie einem einfachen Maßstab verwendet werden. Zum Beispiel kann man das eine Ende einer solchen mit Messlinien versehenen Stange an einem geeignetem Platz auf einer Seite des Motorrades anordnen und einen der Laserstrahlen auf die mit Messskalen versehene Stange richten und dadurch die indizierten Messwerte ablesen; durch das Anordnen der gleichen mit Messskala versehenen Stange an einem entsprechendem Platz auf der anderen Seite des Motorrades kann die gleiche Messung durchgeführt werden: Anderenfalls würde das bedeuten, dass ein solches Stück bezüglich der Motorradachse nicht zentriert ist. Zum Beispiel könnte die Radausrichtung überprüft werden.
  • Während die Erfindung beschrieben und gezeigt ist nur im Bezug auf ihre bevorzugten Ausführungsbeispiele, ist es für den Fachmann klar, dass verschiedene Auswechslungen, Variationen, Ersetzungen und Hinzufügen von Teilen mit anderen funktionell gleichwirkenden Komponenten gemacht werden können, ohne sich aus dem Schutzbereich der beigefügten Ansprüche zu entfernen.

Claims (7)

1. Anordnung zum Messen von geometrischen Größen eines Rahmens (T) von zweirädrigen Fahrzeugen, aufweisend ein oder mehrere Vorrichtungen (10, 100, 200) und ein Prüfelement (22, 26, 122, 126), die beide mit dem Rahmen (T) verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (10, 100, 200) ein erstes äußeres röhrenähnliches Element (12, 112) und ein zweites inneres röhrenähnliches Element (14, 114, 206) aufweist, welches koaxial mit dem ersten äußeren röhrenähnlichen Element (12, 112) verläuft und innerhalb dessen rotierbar ist, wobei das zweite innere röhrenähnliche Element (14, 114, 206) an seinen Enden mit einem oder mehreren laserstrahlemittierenden Elementen (16A, 16B, 116A, 116B) oder Messstäben versehen ist, wobei das Prüfelement (22, 26, 122, 126) an seinen beiden Enden entsprechende Elemente (20A, 20B) aufweist, die die Laserstrahlen (F1A, F1B, F), die von den laserstrahlemittierenden Elementen (16A, 16B, 116A, 116B) oder den Enden der Messstäbe emittiert werden, empfangen, um die geometrischen Größen zwischen dem zweiten inneren röhrenähnlichen Element (14, 114, 206) und dem Prüfelement (22, 26, 122, 126) zu messen, wobei zwischen dem ersten äußeren röhrenähnlichen Element (12, 112) und dem zweiten inneren röhrenähnlichen Element (14, 114, 206) eine Einrichtung zum Auswerten und Messen der Amplitude oder des Drehwinkels des zweiten inneren röhrenähnlichen Elementes (14, 114, 206) bezüglich des ersten äußeren röhrenähnlichen Elementes (12, 112) vorgesehen ist.
2. Anordnung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (10, 100, 200) im Wesentlichen mit dem Rahmen (T) in einer derartigen Vorderposition verbunden ist, die im Wesentlichen eine Steuereinheit ersetzt oder sich überlagert.
3. Anordnung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das erste äußere Element der Vorrichtung (200) einen Körper mit zwei Platten (202, 204) aufweist, die miteinander verbunden sind, während das zweite innere Element ein Zentralrohr (206) platziert zwischen den beiden Platten (202, 204) ist, wobei das Rohr (206) zwischen ihnen rotierbar ist.
4. Anordnung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung ausgewählt ist aus einer Gruppe, die Goniometer, Digitalgoniometer, Neigungsmesser und elektrische Decoder aufweist.
5. Anordnung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Prüfelement eine Stange oder einen Riegel (26, 126) aufweist, der mit dem Rahmen (T) an seinem hinteren Gabelende (F) verbunden ist, und/oder dass eine Stange oder ein Riegel (22) verbunden mit dem Rahmen (T) in Schwenkstifte an dem vorderen Stoßdämpfer des zweirädrigen Fahrzeugs eingeführt ist, wobei der Riegel (22, 26, 126) Messabschnitte (22A, 22B) besitzt.
6. Anordnung gemäß Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Riegel (22, 26, 126) wenigstens eine der folgenden Komponenten aufweist: Ein korrespondierendes, laserstrahlempfangendes Element (20A, 20B), einen Riegel oder ein stangenähnliches Element versehen mit einem Referenzzeichen oder Loch, einen Dopplereffekt-Distanzdetektor, wenigstens eine Fotodiode oder einen Riegel oder ein stangenähnliches mit Messeinrichtungen versehenes Element.
7. Anordnung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es außerdem eine Computereinrichtung zum Verarbeiten der erhaltenen Resultate und zum optionalen Vergleichen dieser Resultate rrüt gespeicherten Daten, die als korrekt angenommen werden, aufweist.
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