DE696981C - Auf dem Kondensator angeordnete und mit diesem unmittelbar verbundene Schiffsturbine - Google Patents

Auf dem Kondensator angeordnete und mit diesem unmittelbar verbundene Schiffsturbine

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DE696981C
DE696981C DE1938K0149160 DEK0149160D DE696981C DE 696981 C DE696981 C DE 696981C DE 1938K0149160 DE1938K0149160 DE 1938K0149160 DE K0149160 D DEK0149160 D DE K0149160D DE 696981 C DE696981 C DE 696981C
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DE
Germany
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turbine
condenser
steam
ship
directly connected
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Expired
Application number
DE1938K0149160
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Britsche
Erich Koepke
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ERICH KOEPKE
KARL BRITSCHE
Original Assignee
ERICH KOEPKE
KARL BRITSCHE
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01KSTEAM ENGINE PLANTS; STEAM ACCUMULATORS; ENGINE PLANTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; ENGINES USING SPECIAL WORKING FLUIDS OR CYCLES
    • F01K11/00Plants characterised by the engines being structurally combined with boilers or condensers
    • F01K11/02Plants characterised by the engines being structurally combined with boilers or condensers the engines being turbines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Turbines (AREA)

Description

  • Auf dem Kondensator angeordnete und mit diesem unmittelbar verbundene Schiffsturbine Es sind Turbinenanlagen bekannt, bei denen die Turbine oder die Niederdruckturbine unmittelbar auf den Kondensator gebaut ist, so daß der Läufer dieser Turbine gewissermaßen im oberen Teil des Kondensators oder unmittelbar über diesem läuft. Es ist ebenfalls bekannt, derartig zusammengebaute Turbinen und KO'ndensatoren mit dem zugehörigen Getriebe starr zu verbinden. Der Dampf, der aus dem Niederdruckteil der Turbine einseitig oder bei Doppelstromturbinen auch zweiseitig austritt, berührt dabei auf dem Wege von der Turbine zum Kondensator die das innere Turbinengehäuse haltenden Träger und Bauteile, die diese mit dem Getriebe fest verbundenen Träger miteinander verbinden, versteifen und gegebenenfalls noch das- innere Turbinengehäuse unterstützen. Es sei hier be, merkt, daß im vorstehenden- wie auch im nachfolgenden und in den PatentansprÜchen als inneres Turbinengehäuse der Turbinenteil bezeichnet ist, der der Aufnahme der Leitvorrichtungen und gegebenenfalls Zwischenböden dient, während als äußeres Turbinengehäuse die Teile bezeichnet sind, die den aus der Endstufe oder deren beiden austretenden Dampf führen. Als äußere Träger sind die Bauteile, die parallel zur Achsrichtung die Tuirbine tragen, und auch die äußeren Querverbindungen, welche die Lager tragen, bezeichnet.
  • Bei derartigen Anlagen auf Schiffen, bei denen die Turbinen häufig wechselnden Betriebsbedingungen (verschiedene Fahrestufen, Rückwärtsfahrt) unterworfen sind, wird die Temperatur des aus den letzten Stufen der Turbine austretenden Dampfes bei den verschieden-en Belastungen wesentlich vonein-. ander abweichende Werte annehmen. Es wiz#, dadurch, falls keine geeigneten MaßnahmiA.' vorgesehen sind, das Auftreten von Wärmie . z7r dehnungen auch in dem Trägerbauwerk begünstigt. Da das Trägerbauwerk der Turbine und des Kondensators jedoch. starr mit dem Getriebegehäuse verbunden ist, -üben dessen Wärmedehnungen unerwünschte und unzulässige Einflüsse auf den ganzen Maschinenblock aus.
  • Die Erfindung beruht auf der Erkenntrüs dieser Zusammenhänge und schlägt verschiedene Maßnahmen vor, die einzeln und auch im Zusammenhang mit-einander die Einflüsse der Wärme des abströmenden Dampfes von dem Trägerbäuwerk fernhalten sollen. Zu diesem Zwecke werden erfindungsgemäß die die, Turbine tragenden Bauteile durch Wasserkühlung oder Schutzbleche dem Einfluß der Wärme des abströmenden Dampfes entzogen.
  • Eine vorteilhafte Ausführungsart des Erfindungsgedankens sieht vor, daß nur der das eigentliche (innere) Turbinengehäuse unterstützende und die Träger des äußeren Turbinengehäuses versteifende Bauteil durch Wasser gekühlt wird.
  • Diese Ausführungsart vermeidet besonders dann eine Einwirkung des abströmenden Dampfes auf die tragenden Teile der Turbine und damit auf den gesamten Maschinenblock, wenn außerdem die äußeren Träger selbst durch. Bleche der Berührung durch den Dampf entzogen werden.
  • Es ist in der Technik bereits bekannt, Bauteile gegeneine zu hohe Wärmestrahlung durch eine Luftschicht oder auch eine Wasserwand zu schützen. Diese Maßnahmen können aber bei Schwankungen der Temperatur der Wärmequelle ein im gleichen Sinne e - rfolgendes Schwankender Temperatur des Bauteiles nicht verhindern.
  • Durch die Erfindung wird demgegenüber ,erreicht, daß selbst bei den bei Schiffsturbinen auftretend-en häufigen Schwankungen der Temperatur der Wärmequelle, nämlich der des abströmenden Dampfes, die tragenden Teile- in keiner Weise beeinflußt werden. Diese werden also stets die gleiche Temperatur aufweisen. Verziehungen und sonstige ungünstige Beeinflussungen können daher von der Turbine in keiner Weise auf den Maschinenblock übertragen werden, der zum Beispiel ein aus Turbine, Kondensator und Getriebe bestehender starrer Block sein kann.
  • In den Abb. i bis 5 sind verschiedene Audührungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Die Abb. i bis 3 zeigen die Anordnung der Wasserkühlung des das innere Turbinengehäuse unterstützenden und die äußeren Trä-..ger miteinander verbindenden Bauteil#es. Die .-.unmittelbar in der Strömungsrichtung des 3mpfes liegenden weiteren Bauteile und ..Wände sind durch Bleche gegen den vorbei-#«strömenden Dampf abgedeckt. Dabei ist gemäß Abb. 2 das Turbinenabdampfgehäuse bis zur Kondensatorwandung durchgeführt, während bei dem Beispiel nach Abb. 3 der äußere Turbinengehäusedeckel auf den äußeren Trägern aufliegt. Diese sind dann. ebenfalls durch Bleche gegen den vorbeiströmenden Dampf geschützt. In den A bb. 4 und 5 ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt, bei dem die tragenden Bauteile durch Führungs- oder Ablenkbleche der Einwirkung des vorbeiströmenden Dampfes entzogen sind.
  • In den Abbildungen ist mit i das innere Turbinengehäuse bezeichnet. 2 ist der Kondensatormantel, der gegebenenfalls mit einer Quetschfalte ig versehen ist. Das Trägerb#auiverk 3 von Kondensator und Turbine ist bei'4 mit dem Getriebegehäuse fest verbunden. Das innere Turbinengehäuse i wird durch das Abdampf- oder Turbinengehäuse 5 überdeckt. Der aus dem inneren Turbinengebäuse i ausströmende Dampf, der in Richtung des Pfeiles 6 oder bei Doppelstromturbinen. in Richtung der Pfeile 6 und 7 den Kondensatorrohren zuströmt, berührt dabei die mit den Trägern 3 verbundene Wandung des Kondensators 2 an den mit 8 bezeichneten Stellen sowie den die Träger 9 versteifenden, das innere Gehäuse tragenden Bauteil io. Die die Träger gegen die Einwirkung des ausströmenden Dampfes an allen gefährdeten Stellen schützenden Bleche sind mit i i bezeichnet. Durch derartige Bleche sind auch evtl. zur Querversteifung des Kondensators dienende Rohre, 12 geschützt.
  • Der Träger io wird durch Wasser gekühlt (Abb. i und 3), das etwa bei 13 durch den äußeren Träger hindurch in den Träger io eingeführt wird und bei 14 wieder austritt. Das äußere Turbinengehäuse 5 ist entweder (Abb. 2) mit dem Kondensatoroberteil durch die federnden Wandungen 15 an den kühlen Stellen 8 verbunden, so daß eine Beeinflussung der Trägerg durch. die Wärme des Dampfes nicht erfolgen kann, oder (Abb. 3 und 5) es liegt auf den äußeren Trägerng auf, die dann durch Bleche i i abgeschirmt sind. Auch der wassergekühlte Träger io kam an gefährdeten Stellen außerdem Sch-utzbleche i i erhalten.

Claims (2)

  1. PATENTANSFRÜCHE-i. Auf dem Kondensator angeordnete und mit diesem unmittelbar verbundene SchiffstÜrbine, dadurch gekennzeichnet, daß die die Turbine tragenden Bauteile durch Wasserkühlung oder Schutzbleche dem Einfluß der Wärme des abströmenden Dampfes entzogen sind.
  2. 2. Schiffsturbine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß nur der das eigentliche (inn#ere) Turbinengehäuse unterstÜtzende -Und die Träger des äußeren Turbinengehäuses versteifende - Bauteil durch Wasser gekühlt ist. 3. Schiffsturbine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die äußeren Träger selbst durch Bleche der Berührung durch den Dampf entzogen sind.
DE1938K0149160 1938-01-13 1938-01-13 Auf dem Kondensator angeordnete und mit diesem unmittelbar verbundene Schiffsturbine Expired DE696981C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE758862C (de) * 1941-11-11 1954-06-28 Escher Wyss Maschinenfabrik G Dampf- oder Gasturbine mit Lagerboecken, auf denen sich gleichzeitig das Turbinengehaeuse abstuetzt
AT386736B (de) * 1983-06-01 1988-10-10 Riwoplan Med Tech Einricht Hilfsvorrichtung fuer die durchfuehrung von untersuchungen und chirurgischen eingriffen in der bauchhoehle eines patienten

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE758862C (de) * 1941-11-11 1954-06-28 Escher Wyss Maschinenfabrik G Dampf- oder Gasturbine mit Lagerboecken, auf denen sich gleichzeitig das Turbinengehaeuse abstuetzt
AT386736B (de) * 1983-06-01 1988-10-10 Riwoplan Med Tech Einricht Hilfsvorrichtung fuer die durchfuehrung von untersuchungen und chirurgischen eingriffen in der bauchhoehle eines patienten

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