DE696484C - Fuer Kolbenstangen und Wellen bestimmter hitzebestaendiger Metalldichtungsring - Google Patents

Fuer Kolbenstangen und Wellen bestimmter hitzebestaendiger Metalldichtungsring

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DE696484C
DE696484C DE1937H0153756 DEH0153756D DE696484C DE 696484 C DE696484 C DE 696484C DE 1937H0153756 DE1937H0153756 DE 1937H0153756 DE H0153756 D DEH0153756 D DE H0153756D DE 696484 C DE696484 C DE 696484C
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DE
Germany
Prior art keywords
ring
bronze
shafts
sealing ring
piston rods
Prior art date
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Expired
Application number
DE1937H0153756
Other languages
English (en)
Inventor
Gustav Huhn
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GUSTAV HUHN FA
Original Assignee
GUSTAV HUHN FA
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J15/00Sealings
    • F16J15/16Sealings between relatively-moving surfaces
    • F16J15/26Sealings between relatively-moving surfaces with stuffing-boxes for rigid sealing rings
    • F16J15/28Sealings between relatively-moving surfaces with stuffing-boxes for rigid sealing rings with sealing rings made of metal

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pistons, Piston Rings, And Cylinders (AREA)

Description

  • Für Kolbenstangen und Wellen bestimmter hitzebeständiger Metalldichtungsring Das Patent 549'572 hat einen für Kolbenstangen und Wellen bestimmten.hitzebeständi-. gen Metalldichtungsring aus hartem Metall miteiner ganz -oder teilweise :aus weicherem Metall beistehenden Lauffläche zum Gegenstand, und @es kommt darauf an, daß die Lauffläche ganz oder teilweise. aus Bronze besteht und daß dieser Bronzeteil meinen ,Schalenteil aus härterem Metall, wie.Gußeis,anf Stahl ,o-. dgl., derart eingelagert und durch Niete ü'. dgl. fest damit verbunden ist; daß die-Ausdehnung des kombinierten Ringes unter dem Einfluß der Hitze -entsprechend dem Ausdehnungskoeffizienten des Schalenteils erfolgt. Auf diese Weise konnte eine satte, abdichtende Auflage des Bronzeteils des Dichtungsringes auf der Kolbenstange oder Welle auch b,ei hohen Temperaturen trotz des versichiedenartigen Ausdehnungskokeffizienten der Bronze einerseits und- des Stahls der Kolbenstange andererseits erreicht werden. In dem Patent 549 572 ist auch. schon angegeben, daß der kombinierte Dichtungsring aus Teilstücken zu -sam,mengesetzt sein kann und daß man dabei die Teilstücke . des Bronzebeils in iJberlappung zu denjenigen 'des eisernen Schalenteils anordnen kann. Das . ist -ohne weiteres ausführbar, wenn die Lauffläche, des Dichtungsrin§es nur teilweise von dem Bronzeteil gebildet wird, zum Teil aber auch von dem ,eisernen Schalenteil, der dann also- satt auf der Kolbenstange oder Welle aufliegt, wie dies in- dem Patent 549 57? vorgesehen ist.
  • Bei; Benutzung dieser Ringe gemäß dem Patent 549 572 m der Praxis, namentlich auch da., wo eine Abdichtung- gegen H,eiß,dämpf von besonders hoher Temperatur und hohem Druck erfolgen soll, hat sich aber gezeigt, daß, wenn der radiale Steg oder Bodenteil des: eisernen Schalenringes längere Zeit auf der Kolbenstange o. dgl: schleift; diese dadurch angegriffen wird, insbesondere iyenri isie aus hochlegiertem Stahl besteht, der sviar leine größere Festigkeit besitzt als die früher verwendeten urilegierten Stähle, aber nicht ebenso gute Gleiteigenschaften wie diese. Andererrselts ist jedoch die Verwendung derartiger hochlegierter Stähle für die Kolbenstangen aus besonderen Gründen, insbesondere bei den Hochdruckheißdampfmaschineri, vielfach: @erforderlkh.
  • Aus dem angegebenen Grunde hat es sich als nötig erwiesen, dafür Sorge zu tragen, daß der eiserne Schalenteil des kombinierten Dich tungsringes die Kolbenstange nicht berührt, daß sein Innendurchmesser also etwas größer gewählt wird als derjenige des in ihm eingelagerten. Bronzeteils. Dies hat aber zur notwendigen Felge; ,däß die überlappung der Bronzeteile der Einlage mit den Teilstücken des Schalenteils an der inneren Peripherie, also gerade da, wo die Abdichtung zu erfolgen hat, nicht mehr vorhanden ist, :weil ja hier die Teilstücke des Schalenteils gegen. diejenigen des Bronzeteils zurückstehen. So ist die Gefahr der Bildung von Undichtigkeiten alt, diesen Stellen gegeben.
  • Durch. die Erfindung wird 'dieser übel-;stand bei den in, Rede stehenden, aus Teilstücken zusammengesetzten Metalldichtungsringen nach dem Patent 549 572 beseitigt. Zu diesem Zweck verwendet man als Einlage für den kombinierten Ring nicht; wie in dem genannten. Patent angegeben, einen einzigen in Teüsitü.cl"e unterteilten Ring aus- Bronze eder ähnlichem Material,: sondern zwei oder mehrere solche Ringe oder Scheiben, die über-.einander in den SchalenteÄ eingelagert und darin befesitigt werden: Die Teilstücke dieser Scheiben; die gleich stark loder auch verschieden stark sein können und gleichen Innendurchmesser besitzen., so, daß sie satt und abdichtend auf der Kolbenstange öder Welle aufliegen; werden in. gegeneinander verschob:ener Läge, also unter gegenseitiger überlappeng, in den Bußeisernen Schalenteil eingesetzt und hier in üblicher Weise; z. B. durch. Vernieten, befestigt. Da der Innendü.rchmesseT der miteinander: verbundenen einzelnen Bronzescheiben gleich groß ist, so ist hier die Abdichtung glich an den übexlappungsstellen .eine vollkommene.
  • Eine überlappte Anordnung der Teilstücke deis einen: der Bronzeteitringe gegenüber denjenigen des ,Bußeisernen Schalenteils ist hier nicht mehr erforderlich, kann aber natürlich auch vogrgenommen werden: Wesentlich jedoch ist, daß der radiale Steg oder Bodenteil des Schalenteils .einen so großen Innenlurch'-messer besitzt; mit seiner Innenfläche also so weit gegenüber den Bronzeteilen zurück-" steht, daß eine' Berührung jenes radialen ;:,'..Steges mit der Kolbenstange nicht eintritt #pzw. gierst dann, wenn der Ring vollkommen verschlissen ist und ausgewechselt werden `@muß. Wie .sich gezeigt hat, hält ein in dieser Weise ausgebildeter kombinierter Ring auch gegenügbex den höchsten zur Zeit zur Anwendung kommenden Drucken vom ioö Atm.: und mehr Heißdampf vollkommen dicht, und die Kolbenstange oder Welle wird zugleich in bester Weisse geschont, da allein. die hochwenige Bronze - oder das ähnliche Material der Einlageringe; das beste Gleiteigenschaften besitzt, mit, der Kolbenstange in Berührung kommt.
  • - In: deir Zeichnung ist eine Ausführungsform des Errfnidungsgegenstandes veranschaulicht, und zwar zeigt Fig: i den kombinierten Metalldichtungsrng von der Schalenseite her gej iseheny Fig.2 einen Querschnitt durch diesem Ring und Fig. 3 eines der kombinierten Ringteilstücke in: schaubildlicher Ansicht.
  • Der gußeiserne Schalenring i hat im wesentliehen die gleiche Ausbildung, wie im Patent 549 57:2 angegeben, besitzt also im Querschnitt L-Form. Die Bronzeeinlage des Ringes wird von: den beiden Scheiben 2 und 3 gebildet, die ebenso. wie der Schalenteil i aus je drei Teibsgtücken zusammengesetzt isst: Wie aus Fig. 2 ersichtlich, haben. die beiden Bronzescheib-e:n 2 und 3 untereinander verschiedene Dicke, was aber nicht unbedingt erforderlich ist. Aus Fig.2 und 3 geht ferner hervor, däß der Innendurchmesser der Seheiben z. und 3, der für beide gleich ist, kleiner ist als der Innendurchmesser des Bodenteils des Schalenringes i, so däß letzterer im Verhältnis zur abzudichtenden Kolbenstange oder Welle gegenerstere zurücksteht.
  • Die Teilstücke der Bronzescheiben 2 und ,3 sind in der aus Fig. 3 ersichtlichen Weise versetzt zueinander in dem Schalenteil i ange-.ördnet, derart, daß Überlappungen 4, an den Stoßstellen der Teilstücke der Seheiben 2 und 3 ggebildet werden. Wie aus Fig. 3 auch deutlich erkennbar, wird die vollkommene Abdichtung gegen die Kolbenstange oder Welle auch an diesen überlappungsstellen der Bronzeteile 2 und 3 nicht unterbrochen, eben weil beide ,gleichen Innendurchmesser besitzen.
  • Wie Bohne weiteres verständlich, kann man i an Stelle von zwei Bronzescheiben auch deren mehrere in, entsprechender Weise und mit ,entsprechender Überläppung in :dem Schalenrngl anordnen.
  • Arg Stelle von Bronze kann für die Einla.geringe natürlich auch anderes Material mit ähnlicher Wirkung verwendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Für Kolbenstangen 'und Wellen bestimmter hitzebeständiger, aus Tcilstükken zusammengesetzter Metalldichtungs-. ring, dessen Lauffläche von einem in einen Schalensteil ,aus Gußeisen, Stahl o> dgl. härterem Metalleingelagerten und fe$at @damit verbundenen Bronzering @o. dgl. gemäß Patent 549 572 :gebildet wird, dadurch gekennzeichnet; daß der Bronzering o. dgl. aus zwei oder mehreren nebeneinanderliegenden Ringen zusammengesetzt ist, dienen Teilstücke sich, in an sich bekannter ,Weise gegenseitig überlappen, und d.aß `' dar eiserne Schalenring einen so großen inneren Durchmesser erhält, daß er mit der Kolbenstange nicht in Berührung kommt.
DE1937H0153756 1937-11-25 1937-11-25 Fuer Kolbenstangen und Wellen bestimmter hitzebestaendiger Metalldichtungsring Expired DE696484C (de)

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