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Die vorliegende Erfindung richtet
sich auf Verfahren und Vorrichtungen zum Einbringen von ausreichend
Energie, um gesteuert und selektiv eine Polymerzusammensetzung in
einer porösen
Bahn anzuordnen. Insbesondere richtet sich die vorliegende Erfindung
auf Verfahren und Vorrichtungen zum gesteuerten Anordnen einer härtbaren,
durch Scheren verdünnbaren
Polymerzusammensetzung in einer Bahn. Die gesteuerte Anordnung wird
vorzugsweise ausgeführt
durch die mittels Energie geregelte Viskosität und Rheologie der Polymerzusammensetzung,
die zu modifizierter des Polymeren führt, auf gelenkte Weise durch
1) Aufbringen einer Polymerzusammensetzung auf die Oberfläche einer
Bahn, 2) Verdünnen
der Zusammensetzung durch Scheren und Anordnen in der Bahn und 3)
Härten
der Polymerzusammensetzung.
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Im Stand der Technik wurde vorgeschlagen,
poröse
Bahnen, insbesondere Gewebe mit Siliconharzen und auch mit Fluorchemikalien
zu behandeln. Konventionelle Behandlungen von Bahnen fallen in zwei
allgemeine Kategorien von (i) Oberflächenbeschichtungen und (ii)
Sättigungen
und Imprägnierungen.
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Beispielsweise offenbaren US-A-3,436,366;
3,639,155; 4,472,470; 4,500,584 und 4,666,765 mit Silicon beschichtete
Gewebe. Siliconbeschichtungen sind im Allgemeinen dafür bekannt,
dass sie relativ inert gegenüber
extremen Temperaturen sind, beides, Hitze und Kälte, und relativ beständig sind
gegenüber
Ozon und ultraviolettem Licht. Siliconbeschichtungen können auch
selektiv schmutzabweisend sein, verbesserte Festigkeit und/oder
Flammbeständigkeit
aufweisen. Behandlung mit Fluorchemikalien ist bekannt, um Eigenschaften zu
verleihen, wie Beständigkeit
gegenüber
Verschmutzen, Fettbeständigkeit
und dergleichen.
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Gewebebehandlung mit Fluorchemikalien
und Siliconen nach dem Stand der Technik können nachweislich nur die Seite
des Gewebes schützen,
auf die sie aufgebracht werden. Diese Behandlungen verändern wesentlich
das Gefühl
beim Anfassen oder Berühren
der behandelten Seite. Ältere
Beschichtungen von Geweben mit Silicon verleihen typischerweise
diesen ein schlechtes Berührungs-
oder Tastempfinden und verleihen der beschichteten Seite des Gewebes
eine gummierte Ausrüstung,
die für
viele Verwendungen der Gewebe, insbesondere Kleidungsstücke, nicht
gefällt.
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In US-A-4,454,191 ist ein wasserdichtes
und Feuchtigkeit ableitendes Gewebe beschrieben, das mit einem hydrophilen
Polymer beschichtet ist. Das Polymer ist ein verdichteter Schaum
aus einem Acrylharz, modifiziert mit Polyvinylchlorid oder Polyurethan
und wirkt als eine Art Schwamm, der Überschuss von Wasserdampf aufnimmt.
Derartige mikroporöse
Polymerbeschichtungen wurden im Stand der Technik verwendet, um Bekleidungsstücke atmungsaktiv,
jedoch wasserdicht zu machen.
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Zahlreiche Polyorganosiloxanzusammensetzungen
sind im Stand der Technik beschrieben, die verwendet werden können zum
Herstellen von Beschichtungen, die Gewebe wasserabweisend machen.
Typisch für
solche Lehren ist das Verfahren, das in US-A-4,370,365 beschrieben ist, in dem ein
wasserabweisendes Mittel offenbart ist, das zusätzlich zu einem Organohydrogenpolysiloxan
entweder ein oder eine Kombination von linearen Organopolysiloxanen
mit Alkengruppen und ein harzartiges Organopolysiloxan mit tetrafunktionellen
und monofunktionellen Siloxaneinheiten enthält. Die resultierende Mischung
ist katalytisch härtbar
und in eine wässerige
Emulsion dispergierbar. Das Gewebe wird in die Emulsion getaucht
und erwärmt.
Das erhaltene Produkt fühlt
sich gut an und ist wasserdicht.
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Diese Art der Behandlung, um Gewebe
wasserdicht zu machen, ohne dass das Gefühl bei Berührung beeinflusst wird, ist üblicher,
gut bekannter Stand der Technik. Es wurde jedoch nicht gezeigt,
dass Polyorganosiloxane auf Gewebe in solcher Weise aufgebracht
wurden, dass beides erreicht wird, hoher Widerstand der Fasern/Filamente
gegenüber
Wasser und hohe Durchlässigkeit
gegenüber
Wasserdampf. Als hohe Wasserdampfdurchlässigkeit wird hier ein Wert
von mindestens etwa 500 g/m2/Tag, gemessen
nach ASTM E96-80B verstanden. Große Wasserdichtigkeit wird hier
definiert mittels selektiver Prüifmethoden,
die später
in der Beschreibung diskutiert werden. Diese Methoden befassen sich
insbesondere mit dem Widerstand von Geweben und ihren Faserbestandteilen
gegenüber
Wasser.
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Oberflächenbeschichtungen von porösen Bahnen
sind beispielsweise beschrieben in US-A-4,478,895; 4,112,179; 4,297,265; 2,893,962;
4,504,549; 3,360,394; 4,293,611; 4,472,470 und 4,666,765. Diese
Oberflächenbeschichtungen
verleihen der Oberfläche
einer Bahn zahlreiche Eigenschaften, jedoch imprägnieren sie im wesentlichen
nicht die Fasern der Bahn. Diese Beschichtungen verbleiben auf der Oberfläche und
schaffen keinen Film auf einzelnen inneren Fasern und/oder Garnbündeln der
Bahn. Zusätzlich
weisen solche Beschichtungen der Bahnoberfläche die Tendenz zum schnellen
Abwaschen auf.
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US-A-4,619,864 beschreibt eine Beschichtung
um die Luftdurchlässigkeit
einer behandelten Bahn zu erniedrigen durch Füllen der Hohlräume der
Bahn. US-A-5,322,729 lehrt Beschichten eines Gewebes und Erzeugen
von Löchern
durch die Schicht mittels Blasen, um die Luftdurchlässigkeit
zu erhöhen.
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Bahnbehandlungen des Standes der
Technik durch Sättigung
oder Imprägnierung
weisen ebenfalls Grenzen auf. Sättigung,
ausgeführt
durch Eintauchen beim Durchlauf oder dergleichen führt zu unterschiedlichen
Konzentrationen einer gegebenen Chemikalie beim Tränken.
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Zur Behandlung von flexiblen Bahnen
durch starkes Tränken
oder Imprägnieren
mit Polymermaterialien, wie einem Siliconharz, wird im Stand der
Technik vorgeschlagen, die flexible Bahn oder Gewebe in ein Durchlaufbad
einzutauchen unter Verwendung von flüssigem Siliconharz mit niedriger
Viskosität,
so dass die niedrigviskose Flüssigkeit
leicht hineinfließen
kann und darin adsorbiert oder absorbiert wird. Das mit Siliconharz
behandelte Produkt ist üblicherweise
eine gummierte Bahn oder Gewebe, das stark mit Silicon imprägniert ist.
Eine derart behandelte Bahn weicht wesentlich von ihrem ursprünglichen
Tastempfinden und im sichtbaren Aussehen ab und hat stattdessen
die charakteristischen Gummieigenschaften eines gehärteten Siliconpolymeren.
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US-A-2,673,823 lehrt das Imprägnieren
eines Polymeren in Zwischenräume
eines Gewebes und vollständiges
Auffüllen
der Zwischenräume.
Dieses Patent schafft keine Kontrolle der Sättigung des Gewebes. Es lehrt
vollständige
Sättigung
der Zwischenräume
des Gewebes. US-A-4,894,105; 4,919,739 und 5,128,198 lehren das
Eintauchen der Bahn in ein Bad mit suspendiertem thermoplastischen
Polymer. Solch eine Behandlung ergibt keine Steuerung der Anordnung
des Polymeren und es ist möglich,
dass schwankende Konzentrationen eines gegebenen Imprägniermittels
entstehen.
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Das Aufbringen von flüssigen oder
pastösen
Zusammensetzungen auf Textilien nach dem Stand der Technik, zum
Zwecke der Sättigung
und/oder Imprägnierung,
wird üblicherweise
durch ein Tauchverfahren ausgeführt.
Insbesondere bei flexiblen Bahnen, einschließlich Geweben und Tauchbeschichtung
einer flüssigen
oder pastösen
Zusammensetzung einer Bahn erfolgt dies beispielsweise durch das
sogenannte Klotz-Verfahren, bei dem das Gewebematerial erst durch
ein Bad und anschließend
durch Abquetschwalzen geführt wird.
Das Verfahren wird teilweise als Einfachtauchverfahren einfach "Nippklotzen" genannt. Alternativ
kann beispielsweise das Gewebe durch Abquetschwalzen hindurchgeführt werden,
wobei die Unterseite der einen eine flüssige oder pastöse Zusammensetzung
trägt und
diese Arbeitsweise manchmal Doppeltauchen oder Doppelnipp-Klotzen
genannt wird.
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Bahnbehandlung nach dem Stand der
Technik, die eine Zusammensetzung in Zwischenräume einer Bahn unter Aufrechterhaltung
von gewisser Atmungsaktivität
drückt,
beruht auf Verwendung niedrigviskoser Zusammensetzung oder Lösemitteln,
um das Fließen
der Zusammensetzung zu unterstützen.
In US-A-3,594,213 ist ein Verfahren beschrieben zum Imprägnieren
oder Beschichten von Geweben mit flüssigen Zusammensetzungen, um
ein atmungsaktives Gewebe auszubilden. US-A-4,287,261 beschreibt
ein Verfahren zum Imprägnieren
oder Beschichten von Geweben mit verflüssigten Zusammensetzungen unter
Verwendung einer Siloxanzusammensetzung mit einer Viskosität von 20
000 bis 40 000 mPa·s
(Centipoise) bei 25°C. Nach
diesen Patenten wird der Zusammensetzung keine Energie zum Verflüssigen zugeführt, während sie
in die Hohlräume
der Bahn gedrückt
wird. Die Zusammensetzung ist im Wesentlichen verflüssigt vor
Anordnung auf und in der Bahn. US-A-4,588,619 lehrt ein Verfahren
zum Einbringen eine s aktiven Mittels in einen porösen Träger. Dieses
Patent verwendet ein Lösemittel
um das Einbringen des aktiven Mittels in die Bahn zu unterstützen.
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Einrichtungen zum Beschichten von
Bahnen gemäß dem Stand
der Technik, einschließlich
Geweben, lagern im Allgemeinen die Beschichtung auf dem Gewebe mit
der gewünschten
Dicke ab. Beschichtung mit einer vorbestimmten Dicke kann erreicht
werden durch Ablagerung von Beschichtungsmaterial oder durch Abstreifen
einer Beschichtung vom Gewebe mit Messern. Flexible Bahnen werden
im Allgemeinen zwischen einander gegenüberliegend angeordneten Oberflächen hindurchgeführt, wobei
eine ein Abstreifblade oder Glättmesser
ist. Das Blade oder Messer glättet
die Beschichtung und hält
die Beschichtung auf der gewünschten Dicke.
Beispielsweise ist es möglich,
eine relativ dicke flüssige
Siliconelastomerbeschichtung auf eine raue Bahn, üblicherweise
Glasfaserbahn, aufzubringen, um Gewebe für Bauzwecke herzustellen, wie
es in US-A-4,666,765
beschrieben ist. In diesem Beispiel werden Glättmesser auf eine Dicke von
etwa 50,8 μm
bis 254 μm
(2 bis 10 mil) dicker als die Bahndicke eingestellt. Diese Einstellung
kann in Abhängigkeit
von der Beschichtungsgeschwindigkeit zu einer Grundbeschichtungsdicke
von etwa 76,2 μm
bis 304,8 μm
(3 bis 12 mil) dicker als die Bahndicke führen.
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US-A-5,480,085 lehrt die Steuerung
zwischen mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten betriebenen Förderwalzen.
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Zahlreiche Arten von Beschichtungen
und zahlreiche Beschichtungsdicken sind möglich. Es ist jedoch ein allgemeines
Prinzip der Beschichtungseinrichtungen, dass das Beschichtungsmaterial über die
Oberfläche des
Gewebes gestrichen oder gezogen wird. Normalerweise werden keine
speziellen Vorkehrungen getroffen, um die Beschichtung in das Gewebe
zu pressen, so dass die Beschichtung auch als eine Imprägnierung
wirkt. In einigen Fällen
wird ein Teil der Beschichtung in Oberflächenbereiche des Gewebes beim
Beschichtungsverfahren gedrückt.
Im Allgemeinen ist bei den Verfahren des Standes der Technik das
Aufbringen von hohen Kräften
senkrecht zu einer Faser- oder Bahnoberfläche an der Stelle der Ablagerung
und/oder Glättung
der Beschichtung nicht erwünscht,
weil der Kern der Beschichtungsverfahren des Standes der Technik
darauf zielt, eine definierte Dicke von Beschichtungsmaterial auf
dem Gewebe zu belassen und nicht das Gewebe von aufgebrachtem Beschichtungsmaterial
frei zu kratzen.
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In US-A-(s) 4,472,470 und 4,500,584
ist eine Siliconharzzusammensetzung des Standes der Technik beschrieben,
die Polysiloxan mit endständigen
Vinylgruppen aufweist und üblicherweise
bei 25°C
eine Viskosität
von bis zu etwa 2.000.000 mPas (Centipoise) aufweist und ein harzartiges
Organosiloxanpolymer enthält. Die
Zusammensetzung enthält
ferner einen Platinkatalysator und ein Organohydrogenpolysiloxan-Vernetzungsmittel
und ist üblicherweise
flüssig.
Diese Zusammensetzung ist härtbar
bei einer Temperatur von Raumtemperatur bis 100°C oder höher, in Abhängigkeit von Parametern, wie
der in der Zusammensetzung enthaltenen Menge von Platinkatalysator,
Zeit und Härtungstemperatur.
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Solche Zusammensetzungen können zusätzlich Füllstoffe
enthalten, einschließlich
feinteiligen anorganischen Füllstoffen.
Siliconharzzusammensetzungen, die frei von jeglichen Füllstoffen
sind, sind im Allgemeinen transparent oder transluzent, während Siliconzusammensetzungen
mit Füllstoffen
transluzent oder opak sind, in Abhängigkeit vom speziellen verwendeten
Füllstoff.
Gehärtete
Siliconharzzusammensetzungen sind unterschiedlich, mehr harzartig
oder hart, in Abhängigkeit
von Parametern wie dem Verhältnis
von harzförmigem
Copolymer zu Polysiloxan mit endständigen Vinylgruppen, der Viskosität des Polysiloxans
und dergleichen.
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Härten
(einschließlich
Polymerisation und gesteuerter Vernetzung) kann die gleichen Reaktionen
einschließen.
Jedoch bei der Endausrüstung
von Gewebe nach dem Stand der Technik, können diese Ausdrücke verwendet
werden, um unterschiedliche Phänomene
zu bezeichnen. Deshalb kann steuerbare und gesteuerte Härtung, wie
sie im Stand der Technik beschrieben ist, nicht das gleiche sein,
wie gesteuerte Vernetzung. Bei der Endausrüstung nach dem Stand der Technik
ist Härten
ein Verfahren, bei dem die Harze oder Kunststoffe in oder auf den
Textilmaterialien verankert werden, üblicherweise durch Erwärmen. Gesteuertes
Vernetzen kann angesehen werden als eine von Härten bei der Endausrüstung des
Gewebes getrennte chemische Reaktion. Gesteuerte Vernetzung kann
auftreten zwischen Stoffen, die bereits gehärtet sind. Gesteuertes Vernetzen
kann Fasern stabilisieren, wie Cellulosefasern durch chemische Reaktion
mit verschiedenen Verbindungen, die darauf aufgebracht sind. Gesteuertes
Vernetzen kann die mechanischen Eigenschaften verbessern, wie die
Knitterbeständigkeit
und kann das Anfühlverhalten
und den Faltenwurf der Bahn wesentlich verbessern und steuern. Polymerisation
kann sich beziehen auf Polymerbildung oder Polymerwachstum.
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Aus US-A-5,209,965 ist eine Vorrichtung
bekannt, zum Aufbringen auf eine und Steuern der Anordnung einer
Polymerzusammensetzung in einer sich bewegenden porösen Bahn
mit einer Vielzahl von strukturellen Elementen mit dazwischen liegenden
Räumen
mit: (i) einer Zuführrolle,
von der eine kontinuierliche Bahn entlang eines Bahnweges bis zu
einer Aufnahme oder Aufrollung bewegt wird, (ii) Einrichtungen zum
Beaufschlagen der porösen
Bahn in einer Bearbeitungszone in dem Bahnweg mit Spannung, (iii)
Einrichtungen zum Aufbringen einer durch Scheren verdünnbaren
Polymerzusammensetzung auf die Oberfläche der sich bewegenen, unter
Spannung stehenden Bahn, (iv) Einrichtungen zum Verdünnen der
Polymerzusammensetzung durch Scheren mit mindestens einem verwindungssteifen
Rakelblatt, das quer zur sich bewegenden Bahn montiert ist, um die
Viskosität
der Polymerzusammensetzung wesentlich zu verringern und sie selektiv in
der unter Spannung stehenden Bahn anzuordnen, wobei mindestens einige
Zwischenräume
offen bleiben, (va) Einrichtungen zum Abtasten, (a) der Spannung
an einer oder mehreren Stellen der Bearbeitungszone, (via) Einrichtungen,
die auf die Abtasteinrichtungen ansprechen, zum Steuern der die
Bahn mit Spannung beaufschlagenden Einrichtungen.
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Es ist die Aufgabe der vorliegenden
Erfindung eine Vorrichtung und ein Verfahren zu schaffen, zum gesteuerten
Anordnen einer Polymerzusammensetzung in einer Bahn.
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Diese Aufgabe wird gelöst durch
eine Vorrichtung zum Aufbringen auf eine und Steuern der Anordnung
einer Polymerzusammensetzung in einer sich bewegenden porösen Bahn
mit einer Vielzahl von strukturellen Elementen mit dazwischen liegenden
Räumen
mit:
- (i) einer Zuführrolle, von der eine kontinuierliche
Bahn entlang eines Bahnweges bis zu einer Aufnahme oder Aufrollung
bewegt wird,
- (ii) Einrichtungen zum Beaufschlagen der porösen Bahn in einer Bearbeitungszone
in dem Bahnweg mit Spannung,
- (iii) Einrichtungen zum Aufbringen einer durch Scheren verdünnbaren
Polymerzusammensetzung auf die Oberfläche der sich bewegenen, unter
Spannung stehenden Bahn,
- (iv) Einrichtungen zum Verdünnen
der Polymerzusammensetzung durch Scheren mit mindestens einem verwindungssteifen
Rakelblatt, das quer zur sich bewegenden Bahn montiert ist, um die
Viskosität
der Polymerzusammensetzung wesentlich zu verringern und sie selektiv
in der unter Spannung stehenden Bahn anzuordnen, wobei mindestens
einige Zwischenräume
offen bleiben,
- (va) Einrichtungen zum Abtasten (a) der Spannung an einer oder
mehreren Stellen der Bearbeitungszone,
- (via) Einrichtungen, die auf die Abtasteinrichtungen ansprechen,
zum Steuern der die Bahn mit Spannung beaufschlagenden Einrichtungen,
gekennzeichnet durch:
- (vb) Einrichtungen zum Abtasten (b) eines oder mehrerer Parameter,
ausgewählt
aus der Gruppe bestehend aus Mikroporosität der sich bewegenden Bahn
vor und nach der Bearbeitungszone, Anordnung einer inneren Polymerenschicht
in der Bahn, der Bahndichte vor und nach der Bearbeitungszone und
der Elementaranalyse der Bahn nach der Bearbeitungszone, und
- (vib) die in (via) definierten Einrichtungen, die auch auf die
Abtasteinrichtungen zum Steuern der einen oder mehreren Einrichtungen
zum Verdünnen
durch Scheren und die Polymerauftragseinrichtungen ansprechen.
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Die Aufgabe wird auch gelöst durch
ein Verfahren zum Steuern der Anordnung einer Polymerzusammensetzung
in einer sich bewegenden porösen
Bahn mit einer Vielzahl von strukturellen Elementen mit dazwischen
liegenden Zwischenräumen
durch die Schritte: Anlegen von Spannung in der Bearbeitungszone
an die sich bewegende poröse
Bahn, Aufbringen einer durch Scheren verdünnbaren Polymerzusammensetzung
auf eine Oberfläche
der unter Spannung stehenden Bahn, Verdünnen der Polymerzusammensetzung
durch Scheren mit mindestens einem verwindungssteifen Rakelblatt,
das quer zu der sich bewegenden Bahn angeordnet ist, um die Viskosität der Polymerzusammensetzung
wesentlich zu verringern und sie selektiv in der unter Spannung
stehenden Bahn anzuordnen, wobei mindestens einige Zwischenräume frei
bleiben, gekennzeichnet durch Verwenden einer Vorrichtung gemäss der vorliegenden
Erfindung und Abtasten (a) der Spannung an einer oder mehreren Stellen
in der Bearbeitungszone und (b) von einem oder mehreren Parametern,
ausgewählt
aus der Gruppe bestehend aus: Mikroporosität der sich bewegenden Bahn
vor und nach der Bearbeitungszone, Anordnung einer inneren Polymerenschicht
in der Bahn, Bahndichte vor und nach der Bearbeitungszone und der
Elementaranalyse der Bahn nach der Bearbeitungszone, und Steuern
eines oder mehrere: dieses Verdünnen
durch Scheren, dieses Anlegen von Spannung und dieses Aufbringen
des Polymeren in Abhängigkeit
von den abgetasteten Parametern.
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Vorzugsweise sind die auf die Abtasteinrichtungen
ansprechenden Einrichtungen prozessgekoppelte Einrichtungen sind
zum Vergleichen von ausgewählten
Parametern, die von den Abtasteinrichtungen ermittelt werden, um
Parameterbereiche festzusetzen für
ein herzustellendes festgelegtes Produkt und zum Steuern einer oder
mehrerer von: die Bahn mit Spannung beaufschlagenden Einrichtungen,
den Polymerauftragseinrichtungen und den Einrichtungen zum Verdünnen durch
Scheren als Reaktion auf irgendwelche ausgewählten Parameter außerhalb
des Bereiches für
ein vorbestimmtes Produkt.
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Die vorliegende Erfindung schließt Verfahren
und Vorrichtungen zum Steuern einer unter Spannung stehenden Bahn,
zum Aufbringen einer härtbaren
oder halbhärtbaren,
durch Scheren verdünnbaren
Polymerzusammensetzung auf die Oberfläche der Bahn, zum Verdünnen der
Polymerzusammensetzung durch Scheren und Einbringen derselben in
die Bahn, um das Polymer in bestimmter Weise darin anzuordnen und
zum teilweisen oder vollständigen
Härten
der Polymerzusammensetzung ein.
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Die erfindungsgemäßen Verfahren und Vorrichtungen
steuern die Anordnung der Zusammensetzung in der Bahn um entweder
die strukturellen Elemente (d. h. die Fasern oder Filamente) einzukapseln,
wobei in der Bahn mindestens einige Zwischenräume offen bleiben, oder um
eine innere Polymerenschicht zwischen der oberen und der unteren
Bahnoberfläche
zu schaffen, oder gewisser Kombinationen der zuvor genannten Alternativen.
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Die erfindungsgemäßen Verfahren und Vorrichtungen
erlauben das Aufbringen der Polymerzusammensetzung auf die Oberfläche der
Bahn durch eine Vielzahl von Mitteln. Nachdem das Polymer auf die
Oberfläche
der Bahn aufgebracht ist, wird die Polymerzusammensetzung vorzugsweise
unmittelbar durch Scheren verdünnt,
um gesteuert und signifikant ihre Viskosität zu verringern und sie an
ausgewählten
Stellen der Bahn anzuordnen. Um diese Arbeitsweise zu unterstützen wird
die Bahn vorzugsweise verformt, üblicherweise durch
Dehnen an der Stelle des Verdünnens
durch Scheren. Die Verformung erlaubt das Eindringen der Polymerzusammensetzung
in die Bahn durch verursachen doppelten oder dualen Verdünnens durch
Scheren. Im Falle der Bahn wird dies erhalten durch die Kombination
der Kantenbedingung des Rakels, des Aufbaues des durch Scheren verflüssigbaren
Polymeren, der Bahngeschwindigkeit und der anschließenden Rückstellung der
Fasern und Filamente unmittelbar nach ihrem Durchlauf unter der
Kante des Rakelblattes.
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Die gesteuerte Anordnung der Polymerzusammensetzung
in der Bahn kann erfindungsgemäß ausgeführt werden
durch eine Grundausführung
der Maschine, d. h. so einfach wie mit einem Auftragswerk für viskoses
Polymer auf die Oberfläche
der Bahn, mit einem Paar von Einrichtungen zum Anlegen von Spannung an
einen Bahnabschnitt und mit einem Rakelblatt, das an die Bahn in
dem Abschnitt in dem diese unter Spannung steht, gedrückt wird.
Die Bahn wird unter Spannung unter dem Rakelblatt durchgezogen oder,
alternativ wird das Rakelblatt relativ zur Bahn bewegt. Die durch
das Rakelblatt erzeugte Kraft verursacht das Einfließen der
Polymerzusammensetzung in die dreidimensionale Matrix der Bahn und
das gesteuerte Abziehen aus der Bahn, so dass ein dünner Film,
der ausgewählte
Fasern einkapselt oder eine innere Schicht ausbildet oder Beides
erzeugt zurückbleibt.
Die Bahnspannung wird vorzugsweise anschließend aufgehoben und die Bahn wird
gehärtet.
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Die hier offenbarte, bevorzugte Vorrichtung
und deren Betriebsweise schließen
ein, eine Zuführwalzenzone,
eine Eintrittsrutschantriebszone, eine Bearbeitungszone, eine Eintrittsrutschantriebszone
und eine Aufrollzone. Nach Eintritt der Bahn in die Bearbeitungszone
wird die Bahn zu erst gebürstet
und abgesaugt, um die zu behandelnde Oberfläche zu reinigen. Dann wird
statische elektrische Aufladung der Bahn beseitigt. Die Bahn bewegt
sich weiter durch einen Bremsständer,
passiert unter Spannung ein Polymerauftragswerk in dem eine Polymerzusammensetzung
gemischt und damit neben einem der Bearbeitungsköpfe auf die Bahn aufgebracht
wird. Jeder Bearbeitungskopf ist in der Bearbeitungszone in die
gewünschte
Stellung horizontal bewegbar. Jeder Bearbeitungskopf weist eine
Rakelblatthaltevorrichtung auf, die vertikal beweglich und im Winkel
drehbar ist, um ein Rakelblatt gegen die sich bewegende Bahn mit
einer gewünschten
Kraft und unter einem gewünschten
Winkel zu positionieren.
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Beim Gegenstand des Verfahrens und
der Vorrichtung sind primäre,
sekundäre
und Vorscherkräfte
beteiligt. Die primären
Scherkräfte
treten durch Zusammenwirken der Rakelblätter, Polymerzusammensetzung und
Bahn auf. Die sekundären
Scherkräfte
treten auf, wenn die Bahn durch jeden Walzenspalt des Eingangszugständers und
des Ausgangszugständers
hindurchläuft,
in denen die Fasern oder strukturellen Elemente auseinandergezogen
werden, wie hier beschrieben. Vorscherung tritt im statischen oder
dynamischen Mischer auf. Die Mischeinrichtung ist dafür ausgelegt,
um Mischen und um die Anfangsviskosität der Polymerzusammensetzung
zu erniedrigen.
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Eine Vielzahl von Stützwalzenanordnungen
sind vorhanden, üblicherweise
vor und nach jedem Bearbeitungskopf, um die Bahnspannung und den
Winkel der Bahn relativ zum Rakelblatt zu steuern. Die Stützwalzenanordnungen
sind in der Bearbeitungszone horizontal bewegbar und, falls erwünscht, auch
vertikal bewegbar ausgebildet. In der Bearbeitungszone wird die
Bahn behandelt wie nachfolgend beschrieben. Wenn die behandelte
Bahn die Behandlungszone verlässt
läuft sie
durch den Walzenspalt des Ausgangszugständers. Der Zugständer wirkt
im Betrieb mit dem Bremsständer
zusammen, um eine primäre
oder Makrospannungszone auszubilden. Vorzugsweise ist jede Walze
des Ausgangszugständers
unabhängig
angetrieben um maximale Steuerung der Spannung, wie nachfolgend
beschrieben, zu erreichen.
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Die erfindungsgemäße Vorrichtung und ihre Betriebsweise
ermöglichen
es eine Vielzahl von Spannungszonen in der Bearbeitungszone auszubilden,
um die Behandlung unterschiedlicher Bahnen zu optimieren und die
Herstellung unterschiedlicher Produkte zu ermöglichen. Die Spannung wird
in jeder Spannungszone überwacht
und die Rückkopplung
mit der Steuereinrichtung erlaubt die Steuerung der Vorrichtung
in Abhängigkeit
von der gemessenen Spannung. Andere Parameter werden ebenfalls überwacht,
um das Verfahren zu steuern, einschließend die Größe der aufgebrachten Polymertropfen,
die Mikroporosität
der Bahn vor und nach der Behandlung, die Anordnung der Innenschicht,
die Gewichtsmenge der aufgebrachten Polymerzusammensetzung und eine
Analyse der Elemente, die auf der Bahn vorhanden sind. Die Messungen
werden zur Steuerung der Prozessparameter und Einstellung der Vorrichtung
benutzt. Die behandelte Bahn wird dann gehärtet durch Hindurchführen durch
eine Härtungszone,
die eine Vielzahl von Öfen
oder getrennten Heizzonen aufweist. Vorzugsweise wird in der ersten
Heizzone Infrarotenergie auf die behandelte Oberfläche der Bahn
aufgebracht. Die Bahn wird weiter erwärmt durch Konvektions- und/oder
Strahlungsheizer, um die Bahn teilweise oder vollständig zu
härten.
Während
des Härtens
wird die Bahn in geeigneter Weise getragen, so dass keine Längs oder
Querspannung an der Bahn anliegt, so dass die Bahn in dem Zustand
verbleibt, den sie unmittelbar nach der Behandlungszone aufwies.
Der entspannte Zustand der Bahn wird erhalten durch Fördern der
Bahn auf einem Band, einem Luftpolster oder dergleichen. Durch Aufrechterhalten
der Bahn in entspanntem Zustand tritt keine nachteilige Wirkung
ein bezüglich
(a) der Einkapselung der einzelnen Fasern und Filamente mit einem
dünnen
Film, (b) Steuerung der Anordnung der inneren Schicht, (c) gesteuerte
Anordnung von Zusätzen
in (a) und (b). Vorzugsweise wird ein nichtleitendes, wärmebeständiges offenes
Siebband, hergestellt aus Kevlar® verwendet
um die Bahn durch die Härtungszone
zu transportieren. Andere wärmebeständige Materialen
können
verwendet werden, um die Bahn durch die Härtungszone zu transportieren.
Von der gehärteten
Bahn wird statische Elektrizität
abgeführt
und die Bahn dann auf einer Aufrollhülse in der Aufrollstation aufgerollt.
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Die vorliegende Erfindung richtet
sich auf neue Verfahren und Vorrichtungen zum Herstellen von Bahnen,
Fasern und Geweben, die verschiedene gewünschte physikalische Eigenschaften
aufweisen, wie Wasserbeständigkeit,
erhöhte
Lebensdauer und verbesserte Sperreigenschaften durch Kombinieren
von eingekapselten Fasern und Filamenten und einer lüftungsaktiven
oder gesteuerten Porengröße der inneren
Schicht mit gesteuerter chemischer Oberflächenmodifikation und dergleichen.
Solche Bahnen, Fasern und Gewebe können zur Herstellung einer
Vielzahl von Produkten verwendet werden, schließen ein, sind jedoch nicht
begrenzt auf Teppiche, Spezialkleidung, Berufskleidung, bioaktive
Oberflächen
für diagnostische
Zwecke und Polstermaterialien. Durch die Anwendung der vorliegenden
Erfindung können
Bahnen, Fasern und Gewebe mit einem breiten Bereich von physikalischen
Eigenschaften hergestellt werden.
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Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren
können
Bahnen oder Gewebe behandelt werden, die im Allgemeinen flach oder
eben sind mit großer
innerer Präzision
der inneren Anordnung durch die Kombination der Verwendung von eingekapselten
Fasern und Filamenten und einer lüftungsaktiven oder gesteuerten
Porengröße der inneren
Schicht, mit gesteuerter chemischer Oberflächenmodifikation. Die Oberflächenchemie
wird gesteuert durch Verwendung ausreichender Bahnspannung und frontaler
Rakelblattenergie zum Verdrängen der
Fluorchemikalien von der Bahn, die sonst Oberflächenorientierung und/oder Ausblühen verursachen.
Die Bahnen oder Gewebe können
Fasern in Form von Monofilamenten, Garnen, Stapelfasern oder dergleichen enthalten.
Die Bahnen oder Gewebe können
auch aus einer Matrix mit offenporigen Zellen oder Poren bestehen.
Die Bahnen oder Gewebe können
ein Gewebe sein, das gewebt oder nicht gewebt ist mit Faser, die
jede gewünschte
Zusammensetzung aufweisen kann. Die Bahnen oder Gewebe sind im Allgemeinen
dehnbar, jedoch nicht so weich oder elastomer, um erfindungsgemäß verarbeitet
werden zu können.
Jede Bahn, die zu weich oder elastomer ist kann erfindungsgemäß behandelt
werden, wenn sie laminiert ist mit einem rückseitigen Träger aus
Papier, Folie wie Mylar® oder dergleichen und
gesteuert gedehnt oder nicht gedehnt wird vor dem Aufbringen des
rückseitigen
Trägers,
so dass dabei die Bedingungen der Stabilisierung festgesetzt werden
damit die Bahn erfindungsgemäß behandelt
werden kann.
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Die erfindungsgemäßen Verfahren und Vorrichtungen
sind auch anwendbar für
konkrete Blätter
oder Stücke
von Bahnen wie Papieren, Folienstücken, aufgeschäumten Blättern, Lederhäuten, Gewebestücken und
Vliesstücken
und dergleichen. Die Bögen
werden der Vorrichtung zugeführt
und angehalten. Sie werden unter Spannung angeordnet und das Polymer
aufgebracht. Verwindungssteife Rakelblätter oder nicht Steife Rakelblätter werden über die
Oberfläche
der Blätter
bewegt um gesteuerte Anordnung des Polymeren in dem Blatt zu bewerkstelligen,
wie zuvor beschrieben. Ein nicht verwindungssteifes Rakelblatt kann
flexibel sein, muss jedoch ausreichendes Schervermögen haben.
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Die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren
und mit der Vorrichtung behandelten Bahnen enthalten ein härtbares
oder halbhärtbares
Polymer oder Copolymer, das Monomere enthalten kann, wobei diese
anwesend sind als ein Film, Beschichtung oder Schicht innerhalb
einer Bahn, die mindestens einen Teil der Fasern oder Zellen oder
Porenwände
der Bahn einhüllt
oder einkapselt. Die Innenschicht ist ein Bereich, im Allgemeinen
in Abstand von den Außenoberflächen der
Bahn, die im Wesentlichen durchgehend gefüllt ist mit der Kombination
des gesteuert angeordneten Polymeren und den Fasern und Filamenten
der Bahn in diesem Bereich. Die Zwischenräume oder offenen Zellen im
Bereich der Innenschicht sind ebenfalls im Wesentlichen gefüllt. Die
Außenoberflächen der
Bahn sind im Wesentlichen frei von jeglichen anderen Polymerablagerungen
als dem dünnen
Film, der die Oberfläche
von Fasern und Filamenten einkapselt. Die Bahn bleibt jedoch atmungsaktiv,
wasserbeständig
oder wasserdicht. Die Dicke der Innenschicht liegt allgemein im
Bereich von 0,01 bis 50 μm.
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In mikroskopischem Maßstab kann
eine erfindungsgemäß behandelte
Bahn, beispielsweise ein Gewebe, als einen komplexen Aufbau aufweisend
angesehen werden, jedoch im Allgemeinen ist die Innenschicht bei
mikroskopischer Prüfung
unterscheidbar, wie es aus den beigefügten rasterelektronenmikroskopischen Aufnahmen,
die später
erläutert
werden, ersichtlich ist.
-
In Abhängigkeit von den bei der Herstellung
angewandten Bedingungen kann eine erfindungsgemäß hergestellte Bahn vorzugsweise
ein Anfühlempfinden
bei Berührung
mit Hand aufweisen, das mit dem der unbehandelten Bahn vergleichbar
ist. In einigen Fällen kann
der Unterschied beim Anfassen mit Hand zwischen behandelten und
unbehandelten Bahnen nicht wahrnehmbar sein, kann jedoch messtechnisch
aufgrund der gesteuerten Vernetzung des Polymeren erfassbar sein.
Dies ist besonders überraschend
im Hinblick auf die wesentliche Menge von Polymer, die der Bahn
zugeführt
wurde. Eine behandelte Bahn hat eine Atmungsaktivität, die vorzugsweise
einen hohen Prozentsatz der unbehandelten Bahn erreichen kann, trotz
der relativ großen
Menge an vorhandenem Polymer. Eine Polymerzusammensetzung mit einer
Ausgangsviskosität
im Bereich von größer als
1.000 mPas (Centipoise), jedoch weniger als 2.000.000 mPas (Centipoise),
wird vorzugsweise zum Herstellen behandelter Bahnen verwendet. Falls
erwünscht,
können
Zusätze
und/oder Modifiziermittel in die Zusammensetzung eingemischt werden,
um die Eigenschaften solcher Zusammensetzung oder Bahn einzustellen
und zu verbessern, wie Viskosität
und/oder Rheologie, Brennbarkeit, Reflexionsvermögen, Flexibilität, Leitfähigkeit,
Lichtbeständigkeit,
Schimmelbeständigkeit,
Verottungsbeständigkeit,
Verfärbungsbeständigkeit,
Fettbeständigkeit
und dergleichen. Im Allgemeinen weist eine erfindungsgemäß behandelte
Bahn eine verbesserte Beständigkeit
auf. Diese Additive werden im Allgemeinen gesteuert durch die technische
Verdünnung
der Polymerzusammensetzung durch Scheren und werden durch die Arbeitsweise
und Vorrichtung erfindungsgemäß ausgerichtet
auf der Oberfläche
des dünnen
Films auf den eingekapselten Fasern und/oder beiden Oberflächen der
Innenschicht oder auf einer oder auf beiden Oberflächen der
Bahn oder Teilkombinationen der zuvor beschriebenen Alternativen.
-
Zusätze und andere Modifiziermittel
können
in die Polymerzusammensetzung eingemischt werden vor, während und
nach dem Aufbringen der Zusammensetzung auf eine poröse Bahn.
Um ein oder mehrere Zusätze
nach dem Aufbringen der Polymerzusammensetzung aufzubringen, werden
diese vor dem Härten aufgesprüht. Das
Anlegen von Druck verursacht Imprägnierung der Zusätze in die
obere oder untere Oberfläche
der Bahn und in die Polymerzusammensetzung die in der Bahn anwesend
ist.
-
Die erfindungsgemäß hergestellte Bahn kann sehr
viel oder sogar im Wesentlichen das gesamte ursprüngliche
Anfühlempfinden
bei Berührung
mit Hand nach ausgedehnter Gebrauchszeit behalten und ausgezeichnete
Abriebsbeständigkeit
aufweisen. Im Gegensatz dazu verliert eine unbehandelte Bahn üblicherweise das
ursprüngliche
Anfühlempfinden
bei Berührung
mit Hand und zeigt verringerte Abreibbeständigkeit nach langer Gebrauchszeit.
Das wird erreicht durch die Ausbildung einer inneren Schicht, die
das Freiwerden neuer Faseroberflächen
verhindert, so dass der Anteil an unbehandelten Oberflächen, der
sehr viel schneller abbaut als die behandelten Fasern, minimiert
ist.
-
Die behandelte Bahn kann sehr oft
mit Waschmitteln in Waschmaschinen gewaschen werden, ohne dass erkennbare Änderungen
oder Zerstörungen
auftreten. Die Zusammensetzung der Polymermatrix verlängert die
Verwendungsdauer und Lebensdauer einer Bahn, üblicherweise mindestens um
eine Größenordnung in
Abhängigkeit
von Faktoren wie Bahntype, Ausmaß und Typ der erfindungsgemäßen Behandlung
und so weiter.
-
Gegebenenfalls und wie zuvor angedeutet,
können
Mittel oder Zusätze,
die über
die Polymerzusammensetzung in die Bahn eingebracht werden, stabil
fixiert und selektiv in der Bahn mit dem gehärteten Polymer angeordnet werden.
Zum Beispiel Mittel wie UV-Absorber,
Mattierungsmittel, Reflexionsverstärker, antimikrobielle Mittel,
Proteine, Antikörper,
pharmazeutische Wirkstoffe, Zellwachstum unterstützende Stoffe, Flammbeständigkeitsmittel,
wärmeabsorbierende
Mittel, Antistatika, Mikrokapseln enthaltende chemische Mittel,
die zeitverzögert
freigesetzt werden und dergleichen sind vorzugsweise im Wesentlichen
auf den Oberflächen
der Fasern der Bahnen angeordnet. Wenn diese Mittel in den einhüllenden
Polymerfilm eingeflossen sind, sieht es so aus, als ob sie dort
bleiben, wo sie abgelagert wurden. Bevorzugt wird zur Zeit, für UV-strahlenbeständige Bahnen
erfindungsgemäß eine Siliconpolymerzusammensetzung
zu verwenden, die ein Benzophenon enthält.
-
Weiterhin richtet sich die vorliegende
Erfindung auf Verfahren und Vorrichtungen zum Herstellen von mit
Polymer eingekapselten und im Inneren beschichteten Bahnen. Solche
Verfahren und Vorrichtungen weisen auf: Mittel zum Spannen einer
porösen
flexiblen Bahn, Mittel zum Aufbringen einer härtbaren, durch Scheren verdünnbaren
Polymerzusammensetzung auf die Bahn, Mittel zum Aufbringen auf und
gegen eine oder beider Oberflächen
der gespannten Bahn einer lokalen Scherkraft, die ausreichend ist,
um gesteuert eine spezielle Polymerzusammensetzung durch Scheren
zu Verdünnen.
Die Scherkraft ist ausreichend um das Polymer durch Scheren zu verdünnen, die
Polymerzusammensetzung selektiv zu verteilen und in der Bahn als
innere Schicht anzuordnen in einem Bereich der sich allgemein in
Abstand von den Bahnoberflächen
erstreckt, und um im Allgemeinen Oberflächenteile von mindestens einigen
Bahnfasern einzukapseln oder eine Auskleidung der Zellen oder Poren
der Bahn auszubilden. Die innere Schicht ist nicht notwendigerweise
flach, sondern kann sich wellenförmig
oder meandrierend durch die Bahn erstrecken und gegebenenfalls eine
oder beide Oberflächen
berühren.
Alternativ werden die Scherkraft und andere variable Parameter gesteuert,
um mindestens einige innen oder außen liegende Fasern der Bahn
ohne Ausbildung einer Innenschicht einzukapseln. Die Steuerung der
Verfahren und Vorrichtungen ergibt behandelte Bahnen mit einer Kombination
von innerer Schicht und Einkapselung von mindestens einigen Fasern
der Bahn, wobei mindestens einige Zwischenräume offen bleiben. Die Bahn
wird dann gegebenenfalls zwischengelagert oder (vorzugsweise) unmittelbar
härtenden
Bedingungen (Wärme,
Feuchtigkeit und/oder Strahlung) ausgesetzt, die die in der Bahn
abgelagerte Polymerzusammensetzung in ein festes elastomeres Polymer überführen. Die
Bahn kann halb oder teilweise gehärtet sein und kann später vollständig oder
nachgehärtet
werden.
-
Zahlreiche andere und weitere Merkmale,
Ausführungsformen
und dergleichen gemäss
vorliegender Erfindung werden deutlicher und für den Fachmann besser verständlich aus
der vorliegenden Beschreibung in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen
und den in Beispielen wiedergegebenen bevorzugten Ausführungsformen
der Erfindung. Es ist klar, dass die Zeichnungen und die sich darauf
beziehenden Teile der Beschreibung nur der Illustration und Beschreibung
dienen und die Erfindung nicht begrenzen.
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Kurze Beschreibung der
Zeichnungen
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1 zeigt
schematisch eine Ausführungsform
des Verfahrens und der Vorrichtung zur Ausführung der vorliegenden Erfindung.
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2 ist
ein Gesamtüberblick über die
derzeit bevorzugte Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Vorrichtung.
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3 ist
ein vergrößerter Teilquerschnitt
der Bearbeitungszone der in 2 wiedergegebenen
Vorrichtung.
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4 ist
eine perspektivische Wiedergabe der in 3 gezeigten Stützwalzenanordnung.
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5 ist
eine Ansicht der Dispergiervorrichtung am ersten Bearbeitungskopf.
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6 ist
ein Teilquerschnitt der Einrichtungen zum horizontalen Bewegen des
Bearbeitungskopfes und zum vertikalen Bewegen und Drehen der Rakelblatthalteeinrichtung.
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7 ist
ein Querschnitt entlang der Linie 21-21 von 6 und zeigt die Einrichtungen zum horizontalen
bewegen des Bearbeitungskopfes in der Bearbeitungszone.
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8 ist
ein vergrößerter Teilquerschnitt
der Rakelblätter
an den ersten und zweiten Bearbeitungsköpfen und zeigt auch die Dispergiervorrichtung
für das
Polymer.
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9 ist
ein Blockdiagramm und zeigt die Steuerung der zahlreichen Parameter
gemäss
des Gegenstandes des Verfahrens und der Vorrichtung.
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10 ist
eine perspektivische schematische Wiedergabe der zahlreichen Spannungszonen,
die ausgebildet werden können
um die erfindungsgemäße Anlage
und ihre Betriebsweise zu steuern.
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Beschreibung der bevorzugten
Ausführungsformen
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Die vorliegende Erfindung richtet
sich auf Verfahren und Vorrichtungen zum Herstellen einer behandelten
Bahn. Gegenstand der Vorrichtung und ihrer Betriebsweise ist die
Steuerung von zahlreichen variablen Parametern, einschließend, jedoch
nicht begrenzend, Bahnspannung (beides, Gesamtspannung als auch Bahnspannung
unmittelbar vor und nach jedem Rakelblatt), Eintrittswinkel der
Bahn an jedem Rakelblatt, Anstellwinkel des Rakelblattes in Beziehung
zu einem horizontalen Bezugspunkt, Anpressdruck des Rakelblattes an
die sich bewegende Bahn, Austrittswinkel der Bahn an jedem Rakelblatt,
Bahngeschwindigkeit, Zahl der Rakelblätter Anpressdruck im Walzenspalt
des Eingangszugständers,
Anpressdruck im Walzenspalt des Austrittszugständers, statische Steuerung,
Dicke jedes Rakelblattes, Anfasung jedes Rakelblattes, Härtungsofentemperatur,
Aufenthaltszeit im Härtungsofen,
Temperatur der Rakelblätter,
Oberflächen-
und Kantenbedingungen jedes Rakelblattes und Oberflächenendausrüstung des
Rakelblattes.
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Andere Variablen die das Endprodukt
beeinflussen, jedoch nicht in direktem Zusammenhang mit der Vorrichtung
und ihrer Betriebsweise stehen schließen jedoch ohne Begrenzung
ein, die Polymermischung, zugesetzte Beschleuniger, Zusätze zur
Polymerzusammensetzung, Typ der verwendeten Bahn, Umgebungstemperatur,
Feuchtigkeit, Luftverunreinigungen, Flusen auf der Bahn, Vorbehandlung
der Bahn, Temperatur unterhalb der Bahnoberflächen und Feuchtigkeitsgehalte
der Bahn.
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Bezüglich der Rakelblätter kann
die Temperatur der Blades kalt gehalten werden, um die Polymerzusammensetzung
vor vorzeitigem Härten
zu bewahren. Dies kann erreicht werden durch Hindurchleiten eines Kühlmittels
durch und um das Rakelblatt oder durch andere im Stand der Technik
bekannte Maßnahmen.
Alternativ kann das Rakelblatt auch beheizt werden durch Hindurchleiten
einer erwärmten
Flüssigkeit,
um oder durch das Rakelblatt, falls erwünscht, um die Viskosität und Rheologie
zu verändern
und dadurch die erforderlichen Änderungen
im Polymer zu bewirken, um ein spezielles Produkt zu erreichen.
-
Der Oberflächenzustand des Rakelblattes
ist auch wichtig. Eine harte glatte Oberfläche von beiden Blattseiten
und Kanten ist erwünscht,
um das Polymer durch Scherung zu verdünnen und am Fließen zu halten,
und um die Friktion zu maximieren oder selektiv Scherkräfte zwischen
der Bahn, dem Polymer und den Rakelblättern zu erzeugen. In einigen
Fällen
sollen die Blades vorzugsweise in allen Richtungen stabil sein und
minimale Resonanz aufweisen, um eine gleichmäßige Bahnbehandlung zu erreichen.
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Die Vorrichtung hat Einrichtungen
zum Drehen des Winkels jedes Rakelblattes, um ± 90° aus der Senkrechten. Um die
Scherkräfte
und die Anpresskräfte
des Rakelblattes gegen die Bahn, Polymer und Zusätze zu verändern, sind Einstelleinrichtungen
vorhanden, um das Rakelblatt senkrecht auf und ab und horizontal
vor und zurück
zu bewegen. Alle drei Achsen sind wichtig, um die gewünschte Steuerung
zu bewirken, die das Einkapseln der Fasern und/oder Filamente, die
Anordnung der Zusätze
und Orientierung auf der Faser und den Filamenten zu bewirken, gegebenenfalls
die interne Schicht auszubilden und die Dicke der einkapselnden
Filme oder internen Schicht zu steuern. Queranordnung des Rakelblattes
steuert die Mikrospannung und elastische Vibration der Bahn zwischen
der vorhergehenden Walze und dem Rakelblatt. Dadurch wird das Verhalten
der Bahn unmittelbar nach dem Austritt der Bahn vom Rakelblatt gesteuert
und der in US-A-4,539,930 beschriebene Coanda-Effekt gesteuert,
so dass die gesteuerte Anordnung der internen Schicht stattfindet.
-
Änderung
der Bahnspannung erzeugt Änderungen
im Bahninneren wie der Stellung der internen Schicht in der Bahn,
ebenso stark oder gering wie Einkapseln der Fasern auftritt und
die Dicke des Films, der individuelle Fasern und Filamente einkapselt.
-
An der vorderen Kante des Rakelblattes
wird die Bahn in Längsrichtung
gedehnt und gleichzeitig das Polymer dynamisch durch Scheren verdünnt und
in der Bahn angeordnet und teilweise aus der Bahn entfernt, so dass
eingekapselte Fasern und Filamente und/oder eine interne Schicht
zurückbleiben.
Wenn die Bahn die vordere Kante des Rakelblattes passiert hat, bewirken
die elastischen Rückstellkräfte der
Bahn zusammen mit der Entspannung oder elastischen Erholung der
Fasern und Filamente die Einkapselung der Fasern und die Veränderung
der Oberflächenchemie
(oder Rückwanderung
an die Oberfläche).
Es wird angenommen, dass dies durch Abplatzen von einzelnen Fasern
und Filamenten auftritt. Entweder ziehen die Fasern und Filamente das
Polymer aus den Zwischenräumen
oder die Rheologie des Polymeren zieht es an die Fasern und Filamente
oder es tritt eine gewisse Kombination beider Wirkungen auf. Im
Endergebnis bewegt sich das Polymer in den Zwischenräumen an
die Fasern und Filamente, während
sie sich auseinanderbewegen oder auseinanderspringen, so dass dadurch
Einkapseln der Fasern und Filamente erfolgt. Von der unteren Oberfläche des
Blades wird die Dicke, die Tiefe und die gesteuerte Anordnung der
internen Schicht bestimmt. Ein breiteres Blade erzeugt eine dickere
Innenschicht von Polymer. Außerdem
schafft die Dynamik von Dehnung und Entspannung der Fasern die erforderliche
Energie zur Ausbildung des dünnen
einkapselnden Filmes der Polymerzusammensetzung auf den Fasern.
-
Hindurchleiten der behandelten Bahn
durch die Austrittsquetschwalzen drückt die Fasern oder Gefügeelemente
der Bahn zusammen. Die Härte
und das Material der Austrittsquetschwalzen beeinflusst die Endausrüstung der
Bahn. Die Austrittsquetschwalzen können entweder zwei Kautschukwalzen
oder zwei Stahlwalzen oder eine Stahlwalze und eine Kautschukwalze
sein und die Kautschukwalzen können
unterschiedliche Durometerhärten
aufweisen. Außerdem
bewirkt die Veränderung
der Härte
von einer oder beiden Quetschwalzen eine Änderung der Kontaktfläche zwischen
den Quetschwalzen und der Bahn, wenn die Bahn hindurchläuft. Mit
einer weicheren Walze tritt eine längere Kontaktfläche auf
und die Bahn ist in der Lage, (a) die Einkapselung von individuellen
Fasern und Filamenten, (b) die gesteuerte Anordnung der Innenschicht
und (c) gesteuerte Anordnung von Zusätzen in (a) und (b) beizubehalten.
Mit einer härteren
Walze wird eine kleinere Kontaktfläche erzeugt, die für schwerere
Bahnen geeignet ist.
-
Zusätzliche steuerbare Variablen
sind die zahlreichen Einstellmöglichkeiten
jedes Rakelblattes, der Durometerhärte der Quetschwalzen, die
Trennwirkung des Spalts, die Oberflächencharakteristika des Spalts, die
Führung
und die Vorbehandlung des Trägers.
Einige der steuerbaren Parameter sind: 1) Bahnspannung, 2) Eintrittswinkel
des Gewebes an das Rakelblatt, 3) Rakelblattwinkel, bezogen auf
die horizontale Stellung, 4) Anpressdruck des Rakelblattes ans Gewebe
(Bladehöhe),
5) Austrittswinkel des Gewebes vom Rakelblatt, 6) Bahngeschwindigkeit,
7) Zahl der Rakelblätter,
8) Anfangsrheologie und Viskosität
von Polymeren, 9) Spaltdruck, 10) Druck am Eintrittsspalt, 11) statische
Steuerung, 12) Dicke des Rakelblattes und Form, 13) Polymer und
Polymermischung, 14) Beschleuniger und Hemmer, die den Polymeren
zugesetzt werden, 15) Zusätze
zu den Polymeren, 16) Temperatur des Härtungsofens, 17) Aufenthaltszeit
im Härtungsofen,
18) Träger
im Ofen, 19) Trägertyp,
20) Umgebungstemperatur des Polymeren, 21) Feuchtigkeit, 22) Grad
der Bahnverformung unter seitlicher Spannung und 23) Luftverunreinigungen
und Flusen auf der Bahn. Die Steuerung der zuvor beschriebenen Parameter
beeinflusst (a) den die individuellen Fasern und Filamenten einkapselnden
dünnen Film,
(b) die gesteuerte Anordnung der Innenschicht, und (c) die gesteuerte
Anordnung von Zusätzen
in (a) und (b). Weitere steuerbare Parameter werden im Zusammenhang
mit der bevorzugten Ausführungsform
der Vorrichtung und ihrer Betriebsweise noch beschrieben.
-
Ein Anstieg der Bahnspannung bewirkt,
dass weniger Polymer auf die Bahn aufgebracht wird und außerdem wird
mehr von dem, was auf die Bahn aufgebracht wurde, wieder abgezogen.
Bahnspannung tritt zwischen dem Eingangszugständer und dem Ausgangszugständer. Die
Spannung ist hauptsächlich
das Ergebnis unterschiedlicher Antriebsgeschwindigkeiten des Eingangszugständers und
des Ausgangszugständers,
wobei der Ausgangszugständer
mit einer höheren
Geschwindigkeit betrieben wird als der Eingangszugständer. Andere
Faktoren, die die Spannung beeinflussen, sind (1) Bladewalzendurchmesser,
(2) Absenkung der Rakelblätter
auf die Bahn, (3) Durometerhärte
der Walze des Eingangszugständers
und der Kautschukwalze des Ausgangszugständers und (4) Friktion der
Bahn beim Passieren unter den Rakelblättern. Je größer der
Bladewalzendurchmesser ist, um so höher ist die Bahnspannung. Wenn
die Antriebsgeschwindigkeit der Bahn konstant bleibt, führt erhöhte Eindrucktiefe
der Rakelblätter
in die Bahn zu einem größeren Mikrospannungszustand
unter dem Rakelblatt. Gleichermaßen führt geringere Eindrucktiefe
in die Bahn zu Verringerung der Mikrospannung unter dem Rakelblatt.
Je niedriger die Durometerhärte
der Walze des Eingangszugständers und
der Kautschukwalze des Ausgangszugständers ist, desto größer ist
die Kontaktfläche
oder Spaltfläche zwischen
den Walzen. Eine größere Kontaktfläche erzeugt
mehr Oberflächenfriktion
und begrenzt Bahnrutschen und erhöhte die Spannung.
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Ebenso kann Bahnrutschen beeinflusst
werden durch Veränderung
der Oberflächentextur
der Walzen, z. B. eine glatte Walze erlaubt stärkeres Gleiten als eine stark
abhebende oder raue Oberflächentextur.
Ansteigende Friktion beim Durchlauf des Gewebes unter den Rakelblättern erzeugt
ebenso Spannung. Friktion ist eine Funktion der Oberfläche am Boden
der Rakelblätter.
Größere Oberfläche erhöht die Friktion,
die zur höheren
Spannung führt.
Andere Variable, die die Spannung steuern werden im Zusammenhang
mit der bevorzugten Ausführungsform
diskutiert.
-
Der Eintrittswinkel der Bahn an den
Rakelblättern
oder Blades kann verändert
werden durch die eingestellte Höhe
der Bladewalze, Durchmessers der Bladewalze, Rakelblattwinkel, Abstand
zwischen vorherigen Bladewalzen und Blades und der Höhe der Blades.
Größere Höhe der Bladewalzen
und Bladewalzendurchmesser erhöhen
den Eintrittswinkel am Rakelblatt. Drehung des Rakelblattwinkels
in Uhrzeigerrichtung aus der Senkrechten, wobei sich die Bahn von
links nach rechts bewegt, erhöht
den Eintrittswinkel. Ebenso führt
die Drehung des Rakelblattwinkels entgegen der Uhrzeigerrichtung
aus der Senkrechten, wobei sich die Bahn von links nach rechts bewegt,
zur Erniedrigung des Eintrittswinkels. Abnehmender Abstand zwischen
der Walze vor dem Rakelblatt und dem Rakelblatt verringert den Eintrittswinkel.
Erhöhung
der Eindringtiefe der Rakelblattes nach unten in die Bahn vermindert
den Eintrittswinkel an den Rakelblättern.
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Der Anstellwinkel der Rakelblätter ist
vollständig
veränderbar
und voll drehbar um 360°.
Die vollständige
rotierende Drehachse ermöglicht
es, mehr als ein Rakelblatt pro Drehachse vorzusehen. Deshalb kann ein
zweites Rakelblatt mit unterschiedlicher Dicke, Abschrägung, Form,
Resonanz, Textur oder Material montiert werden. Im Idealfalle enthält die Vorrichtung
zwei oder drei Rakelblätter
pro Rakelblattstation.
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Die Bladehöhe oder der Rakelblattdruck,
mit der es gegen die Bahn wirkt, kann erhalten werden durch senkrechte
Anordnung der Rakelblätter
in der Rakelblattstation. Je tiefer die Rakelblätter nach unten angeordnet
sind, um so größer ist
der Druck. Rakelblattdruck gegen die Bahn wird ebenso bewirkt durch
die Bahnspannung wie zuvor beschrieben.
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Die gleichen Parameter, die den Eintrittswinkel
der Bahn an den Rakelblättern
beeinflussen, beeinflussen auch den Ablaufwinkel der Bahn vom Rakelblatt.
Jede Änderung
der Walzenhöhe
in senkrechter Richtung, der Durchmesser oder der Abstand vom Rakelblatt,
beeinflusst den Ablaufwinkel der Bahn. Wenn der Winkel des Rakelblattes
in Uhrzeigerrichtung, wie zuvor beschrieben, gedreht wird, steigt
der Eintrittswinkel der Bahn an und der Ablaufwinkel wird geringer.
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Die Bahngeschwindigkeit ist proportional
bei unterschiedlicher Geschwindigkeit der Motoren, die den Eingangs-
und Ausgangswalzenständer
antreiben. Die Bahngeschwindigkeit kann die physikalischen Eigenschaften
der Polymeren beeinflussen, wenn die Bahn unter den Rakelblättern durchläuft.
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Die Zahl der Rakelblätter kann
schwanken. Im Allgemeinen ist mehr als ein Rakelblatt erforderlich.
Polymer wird zuerst auf die Bahn vor dem ersten Rakelblatt aufgebracht.
An diesem Rakelblatt kann sich an der Grenzfläche des Rakelblattes mit der
Bahn (Eintrittswinkel) ein sich drehender Wulst des Polymeren ausbilden. Grundsätzlich wird
ein hochviskoses Polymer aufgebracht und durch das Verfahren des
Verdünnens
durch Scheren die Viskosität
stark verringert, so dass das Polymer in die Zwischenräume der
Bahn eintreten kann. Jedes Rakelblatt nach dem ersten Rakelblatt
dient zur weiteren Steuerung der Rheologie und Viskosität des Polymeren
und setzt die gesteuerte Anordnung des Polymeren in der Bahn fort.
Sie ist verbunden mit gesteuerter Entfernung von überschüssigem Polymer,
um eine gleichmäßige Verteilung
des Polymeren in jedem Bereich zu erreichen oder in einer Kombination
von drei Bereichen von (a) dünnem
einkapselndem Film der einzelnen Fasern und Filamente, (b) gesteuerte
Anordnung der Innenschicht und (c) gesteuerte Anordnung von Zusätzen in
(a) und (b).
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Die Ausgangsverfahrensdynamiken für die Rheologie
und Viskosität
des Polymeren wird gewählt
und bestimmt mit den erforderlichen Merkmalen zum Erreichen von
(a) der Einkapselung individueller Fasern und Filamente mit einem
dünnen
Film, (b) gesteuerte Anordnung einer Innenschicht und (c) gesteuerte
Anordnung von Zusätzen
in (a) und (b). Wenn die Viskosität des Polymeren hoch ist, kann
es erforderlich sein, das Polymer zuvor zu verdünnen durch Verwendung eines
dynamischen Mischers Dreiwalzwerk. Der dynamische Mischer oder das
Dreiwalzwerk können
die Viskosität
signifikant verringern und das Polymer gleichmäßig in ein dickes Substrat
oder eine dicke Bahn vorplatzieren, so dass die Rakelblätter durch
Scheren weiter verdünnen
und den Fluss und die Anordnung des Polymeren erhöhen.
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Der Eingangszugständer ist eine angetriebene
Walze, proportional angetrieben mit einer vorbestimmten niedrigeren
Geschwindigkeit als der Ausgangszugständer (siehe 5). Die Eingangs- und Ausgangszugständer sind
einstellbar von etwa 444,82 N (100 Ibs) Kraft bis 49,82 KN oder
mehr (5 Tonnen oder mehr) Kraft.
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Die unteren Walzen von beiden, Eingangszugständer und
Ausgangszugständer,
weisen Feineinstellungsmöglichkeit,
um den Spalt einzustellen und die Walzen aufeinander auszurichten.
Die Zusammensetzung der oberen Walze von Eingangszugständer und
Ausgangszugständer
wird gewählt
aufgrund der Durometerhärte
aus Polyurethan oder Kautschuk. Die obere Walze des Ausgangszugständers weist
vorzugsweise eine Teflonhülle
auf, die nicht mit den bei diesem Verfahren verwendeten Polymeren
reagiert. Die untere Walze des Ausgangszugständers ist vorzugsweise chromplattiert
oder aus hochpoliertem Stahl, um die Beaufschlagung mit Druck des
vorplacierten Polymer in der Bahn zu verringern.
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Falls erforderlich kann eine berührungslose
statische elektrische Aufladung beseitigende Einrichtung an Stellen
angeordnet werden, an denen elektrostatische Aufladung feststellbar
ist. Es gibt jedoch keine Anzeichen dafür, dass statische Aufladung
das Verfahren beeinträchtigt.
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Dicke des Rakelblattes und seine
Form beeinflussen wesentlich die Bewegung struktureller Elemente der
Bahn während
der Verarbeitung und noch wichtiger, das viskoelastische Fließverhalten
des Polymeren beim Steuern von (a) Einkapselung individueller Fasern
und Filamente mit einem dünnen
Film, (b) gesteuerter Anordnung der Innenbeschichtung und (c) gesteuerte
Anordnung von Zusätzen
in (a) und (b). Die abgefaste Kante des Blades kann den Eintritt
senkrechter Bahnen beeinflussen und beeinflusst die Schärfe der
Vorderkante des Blades. Eine schärfere
Vorderkante hat eine bessere Möglichkeit,
das Gewebe oder strukturelle Elemente der Bahn in Längsrichtung
und Querrichtung zu drücken
und die Größe der Zwischenräume zu vergrößern. Wenn
die Bahn die Vorderkante des Rakelblattes passiert hat, nehmen die
Zwischenräume
ihre ursprüngliche
Größe durch
Zusammenziehen oder Zurückspringen
wieder ein. Die Viskosität
des Polymer ist verringert und das Polymer wird in der Bahn an der
Vorderkante des Rakelblattes angeordnet. Rakelblattdicke und – form beeinflussen
die Polymeren und ihre ausgewählten
Zusätze
und deren Anordnung. Vorzugsweise ist die Kombination der Vorderkante
und den beiden Oberflächen
(Seite und Unterseite), die an der Vorderkante aufeinandertreffen,
in Qualität
RMS 8 oder besser (Oberflächenrauigkeit)
geschliffen und/oder poliert. Dies erzeugt eine genaue Vorderkante;
je präziser
die Vorderkante ist, um so besser ist die Steuerung des Verdünnens durch
Scherung.
-
Es gibt eine Zahl von vorqualifizierenden
oder sich bei der Verarbeitung entwickelnden Merkmalen von Polymeren,
die das Steuern des Fließens
auf und Anordnung des Polymeren verbessern in (a) den die individuellen
Fasern und Filamente einkapselnden dünnem Film, (b) die gesteuerte
Anordnung der inneren Schicht, und (c) die gesteuerte Anordnung
von Zusätzen
in (a) und (b). Mischen von Polymeren ist ein Weg, um ideale Fließbedingungen
und Placierungsverhalten zu erreichen. Ein Beispiel einer Mischung
von Polymeren ist das, bei dem ein Polymer ausgewählt ist
wegen seiner physikalischen Eigenschaften und gemischt wird mit
einem anderen Polymer, das ausgewählt ist wegen der Viskosität verändernden
Eigenschaften. Zahlreiche Tests mit unterschiedlichen Polymermischungen
wurden ausgeführt.
Polymermischungen variieren durch beides, chemische und physikalische
Haftung, Beständigkeit,
erforderliche Härtungszeit,
erforderliche Härtungstemperatur,
Flexibilität,
erforderliche Menge des Zusatzes in Prozent, Anforderungen an Wirksamkeit
und ästhetisches Aussehen.
-
Beschleuniger und Inhibitoren, die
den Polymeren zugesetzt werden, erzeugen im Allgemeinen drei Wirkungen.
Ein beispielhafter Beschleuniger oder Inhibitor ist ein Platinkatalysator,
der ein Härtungs-
oder Vernetzungsverstärker
ist. Erste Wirkung ist die Steuerung der Zeit und Temperatur der
Bahn während
des Härtens.
Härtungs-
oder Vernetzungsverstärker
kann den Faltenwurf und das Gefühl
beim Berühren
der Bahn wesentlich unterstützen.
Die zweite Wirkung besteht darin, die Härtung zu verändern, so
dass die Bahn teilweise Härtung
erreicht und weiter aushärtet
nach Verlassen der anfänglichen
Heizzone. Diese zweite Wirkung unterstützt ebenfalls den Faltenwurf
und das Gefühl
beim Anfassen der Bahn. Die dritte Wirkung von Inhibitoren liegt
darin, dass eine Halbhärtung
erreicht wird und Aushärten
in einem späteren
Zeitraum möglich
ist.
-
Zusätze, die den Polymeren zugesetzt
werden, steuern wesentlich die Oberflächenchemie. Das chemische Verhalten
der Oberfläche
wird gesteuert durch Einbringen von Zusätzen, die beides haben, reaktive und
biointeraktive Fähigkeiten.
Das erfindungsgemäße Verfahren
und die Vorrichtung können
die Anordnung der Additive auf der Oberfläche des dünnen, die Fasern einkapselnden
Films steuern, ebenso von einer oder beiden Oberflächen der
inneren Schicht und entweder einer oder beider Oberflächen der
Bahn oder jeder Kombination der vorstehenden Möglichkeiten. Zusätze und/oder
Modifiziermittel können
in die Polymermischung vor, während
und nach dem Aufbringen auf eine poröse Bahn eingemischt werden.
Um ein oder mehrere Zusätze
nach dem Aufbringen der Polymermischung aufzubringen werden die
Zusätze
vor dem Härten aufgesprüht. Das
Anlegen von Druck verursacht Eindringen der Zusätze in die obere oder untere
Bahnoberfläche
und in die Polymerzusammensetzung in der Bahn.
-
Die Temperatur des Härtungsofens
und die Quelle und Typ der Härtungsenergie
wird aus einer Zahl von Gründen
gesteuert. Die Temperatur des Härtungsofens
wird gesteuert, um den gewünschten
Vernetzungsstand zu erreichen, entweder teilweise oder vollständig. Die
Quelle und der Energietyp können
ebenso die Anordnung des Polymeren und der Additive beeinflussen.
Beispielsweise kann es durch Verwendung von einem hohen Grad von
spezieller Infrarot- und Konvektionsheizenergie zum Härten dazu
kommen, dass einige Additive veranlasst werden können, zu migrieren und/oder
auf den Polymeroberflächen
auszublühen.
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Die Temperatur des Härtungsofens
wird thermostatisch gesteuert auf eine vorbestimmte Temperatur der
Bahn und der verwendeten Polymeren. Maschinenversuche von neuen
Bahnen werden zuerst geprüft
mit Ziehen von Hand, um die Haftung, die Härtungstemperatur, Potential
für Verhalten,
Faltenwurf, ästhetisches Aussehen
usw. zu bestimmen. Die Wirkung auf die Bahn hängt von der Ofentemperatur,
der Aufenthaltszeit und der Härtungsgeschwindigkeit
des Polymeren ab. Bahnen können
sich leicht unter Hitze ausdehnen.
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Die Aufenthaltszeit im Härtungsofen
ist die Dauer, in der die Bahn im Ofen ist. Die Aufenthaltszeit
im Härtungsofen
wird bestimmt durch die Geschwindigkeit des Trägers im Ofen und die physikalische
Länge des Ofens.
Wenn die Aufenthaltszeit und die Temperatur für eine spezielle Bahn am Maximum
ist, dann ist die Geschwindigkeit des Ofentransportbandes bestimmend
für die
Geschwindigkeit der gesamten Prozesslinie, oder die Ofenlänge muss
verlängert
werden, um die Aufenthaltszeit zu erhöhen, um einwandfreies Durchhärten der Bahn
sicherzustellen.
-
Während
des Härtens
wird die Bahn in geeigneter Weise getragen, so dass keine Längs oder
Querspannung an der Bahn anliegt, so dass die Bahn in dem Zustand
verbleibt, den sie unmittelbar nach der Behandlungszone aufwies.
Der entspannte Zustand der Bahn wird erhalten durch Fördern der
Bahn auf einem Band, einem Luftpolster oder dergleichen. Durch Aufrechterhalten
der Bahn in entspanntem Zustand tritt keine nachteilige Wirkung
ein bezüglich
(a) der Einkapselung der einzelnen Fasern und Filamente mit einem
dünnen Film,
(b) Steuerung der Anordnung der inneren Schicht, (c) gesteuerte
Anordnung von Zusätzen
in (a) und (b). Vorzugsweise wird ein nichtleitendes, wärmebeständiges offenen
Siebband, hergestellt aus Kevlar® verwendet um
die Bahn durch die Härtungszone
zu transportieren. Andere wärmebeständige Materialen
können
verwendet werden, um die Bahn durch die Härtungszone zu transportieren.
-
Der physikalische Aufbau und die
Chemie der Bahn ist kritisch. Der Steuerungsgrad über die
Rheologie des Polymeren und die Spannung der Bahn hängen von
dem physikalischen Aufbau und der Chemie der Bahn ab. Die ausgewählte Bahn
muss physikalische Eigenschaften aufweisen, die mit dem Fließverhalten
des Polymeren kompatibel sind.
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Die Umgebungstemperatur des Polymeren
bezieht sich auf den Startpunkt oder den ersten Behandlungspunkt
zum Steuern der Viskosität
und Rheologie. Die Prozessleitstelle kann die Raumtemperatur des
Polymeren steuern durch eine gesteuerte Polymerzufuhr und gesteuerte
Rakelblatttemperaturen.
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Feuchtigkeit kann in einigen Fällen das
Härten
des Polymeren hemmen oder beschleunigen. Deshalb muss die Feuchtigkeit überwacht
werden und in einigen Fällen
auch gesteuert werden.
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Der Grad, in dem die Bahn unter lateraler
Spannung deformiert wird, ist steuerbar durch die Auswahl des physikalischen
Aufbaus der Bahn, den Rakelblattanstellwinkel, die Bedingungen an
der Vorderkante des Rakelblattes und die Mikro- und Makrospannung
der Bahn.
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Luftverunreinigungen und Flusen auf
der Bahn können
Löcher
in dem Polymer erzeugen. Deshalb müssen Luftverunreinigungen und
Flusen auf der Bahn gesteuert werden, um Löcher zu vermeiden oder zu reduzieren
oder ungesteuerte Qualitätsverluste
zu vermeiden.
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In Anbetracht dessen, dass die Polymerzusammensetzung
zwischen den Verdünnungsstationen durch
Scheren und im Ofen anfangen kann zu erstarren oder teilweise zu
härten,
kann es wünschenswert
sein, stärker
zu scheren, so dass zu dem Zeitpunkt, an dem die Bahn in den Härtungsofen
eintritt, die Polymerzusammensetzung an dem Punkt ist, an dem das
gewünschte
Härten
auftritt. Dieses "Überscheren" erfordert das Steuern
verschiedener Variablen, einschließlich Kraft, mit dem die Rakelblätter gegen
die bewegende Bahn gedrückt
werden, als auch die Bahnspannung und Bahngeschwindigkeit.
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Durch eine Vielzahl von Rakelblättern zum
Verdünnen
durch Scherung werden zahlreiche Scherverdünnungswirkungen erzeugt, die
den endgültigen
Aufbau des Polymeren ändern
und insbesondere (a) die Einkapselung der einzelnen Fasern und Filamente
durch dünnen
Film, (b) gesteuerte Ausbildung der internen Schicht und (c) gesteuerte
Anordnung der Additive in (a) und (b). Es ist klar, dass die erste
Verdünnung
durch Scheren viskoelastische Deformationen der Polymerzusammensetzung
auslöst,
die aufgrund des Gedächtnisses
die Tendenz hat, auf ein bestimmtes Niveau zurückzukehren. Mit jedem erneutem
Verdünnen
durch Scheren wird das Niveau, an dem das Polymere am Scherpunkt
startet und zu dem es zurückkehrt,
geändert.
Dies wird thixotrope Schleifenbildung oder Plateau-Bilden genannt.
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Definitionen
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Der Ausdruck "Bahn" wird
hier verwendet mit der Absicht, Textilmaterialien einzuschließen und
bezieht sich auf einen flächenförmigen Aufbau
(Gewebe oder Vlies) aus Fasern oder strukturellen Elementen. Zusammen
mit den Fasern kann das flächenförmige Material
auch nicht-faseriges Material enthalten, wie beispielsweise teilchenförmige Füllstoffe,
Bindemittel, Farben, Schlichten und dergleichen in Mengen, die im
Wesentlichen nicht die Porosität
oder Flexibilität
der Bahn beeinflussen. Obwohl mindestens 50 Gew.-% der erfindungsgemäß behandelten
Bahn Fasern sind, weisen besonders bevorzugte Bahnen mindestens
etwa 85 Gew.-% ihrer Struktur als Fasern auf. Es ist bevorzugt,
dass Bahnen mit jeglichem Schlichtmittel, Beschichtung oder dergleichen
unbehandelt sind, ausgenommen wie es hier gelehrt wird. Die Bahn
kann einen laminierten Film oder ein Gewebe oder ein gewebter poröser Träger oder
ein poröses
Vlies sein. Die Bahn kann auch eine Verbundfolie oder ein Film,
der mit einem porösen
Substrat zusammen laminiert ist oder eine Doppelschicht sein.
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Der Ausdruck "Bahnen" schließt flexible und nicht flexible
poröse
Bahnen ein. Die erfindungsgemäß geeigneten
Bahnen können
klassifiziert werden in zwei allgemeine Typen:
- (A)
faserige Bahnen und
- (B) Träger
mit offenen Zellen oder Poren, wie Schäume.
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Eine poröse flexible Faserbahn enthält eine
Vielzahl von miteinander verbundenen oder ineinandergreifenden Fasern
oder strukturellen Elementen mit dazwischen ausgebildeten Räumen. Bevorzugte
Faserbahnen können
Textilgewebe oder nichtgewebte Textilmaterialien einschließen. Andere
Träger
schließen
ein, sind jedoch nicht begrenzt auf eine Matrix mit offenen Zellen
oder Poren, wie einem Schaum oder synthetischen Ledern. Der Ausdruck "Faser" bezieht sich hier
auf einen langen, biegsamen, kohäsiven,
natürlichen oder
synthetisch hergestellten fadenförmigen
Gegenstand, wie ein Monofilament, Stapelfaser, Filament oder dergleichen.
Eine für
die Erfindung brauchbare Faser hat vorzugsweise eine Länge von
mindestens dem Hundertfachen ihres Durchmessers oder ihrer Dicke.
Die Fasern können
angesehen werden als in der Form von Einheiten vorliegend, die mit
bekannten Techniken hergestellt werden zu Garnen oder dergleichen.
Fasern können
durch bekannte Techniken zu Geweben oder Vliesen (insbesondere Textilien)
verarbeitet werden, einschließlich
Weben, Stricken, Flechten, Verfilzen, Zwirnen, Ausbildung von Matten,
Nadeln, Pressen und dergleichen. Bevorzugt sind Fasern wie solche,
die zum Spinnen zu Garnen oder dergleichen verwendet werden mit
einer Länge
von mindestens etwa 5 mm. Fasern, wie sie beispielsweise abgeleitet
sind aus Cellulose, wie sie für
die Herstellung von Papier verwendet werden, können verwendet werden zusammen
mit langen Fasern, wie zuvor angegeben, und wie sie dem Fachmann
gut bekannt sind.
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Der hier verwendete Ausdruck "Filament" bezieht sich auf
Fasern undefinierter Länge.
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Der Ausdruck "Garn" wird
hier verwendet zur Bezeichnung eines kontinuierlichen Stranges aus
einer Vielzahl von Fasern, Filamenten oder dergleichen in Bündelform,
der geeignet sein kann zum Stricken, Weben oder anderweitiger Form
zur Ausbildung eines Textilmaterials. Garn kann aus einer Zahl von
Fasern hergestellt werden, die miteinander verzwirnt sind oder aus
einer Zahl von Filamenten, die zusammengelegt sind ohne Verzwirnen
(einem nicht gezwirnten Garn).
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Eine flexible poröse Bahn, die als Ausgangsmaterial
für die
Erfindung verwendet wird, ist im Allgemeinen und üblicherweise
im Wesentlichen plan oder flach und hat im Allgemeinen einander
gegenüberliegende parallele
Außenoberflächen. Solch
eine Bahn hat einen dreidimensionalen Aufbau mit einer Vielzahl
von Fasern und dazwischen angeordneten Zwischenräumen oder ist eine Matrix mit
offenen Zellen oder Poren. Die Matrix kann aus polymeren Feststoffen,
einschließlich
Fasern und nicht-faserigen Bestandteilen bestehen. Nicht fasrige
Bestandteile, wie teilchenförmige
Füllstoffe,
Bindemittel, Farbstoffe, Schlichten können den Fasern in der Bahn
zugefügt
werden. Bevorzugte Bahnen weisen mindestens 85% ihres Aufbaues aus
faserförmigen
oder Fasermaterialien auf und sind unbehandelt mit jeglichem Schlichtmittel,
Beschichtung oder dergleichen.
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Zwei prinzipielle Klassen von Trägern mit
offenen Poren oder Zellen können
erfindungsgemäß verwendet
werden: Leder (einschließlich
natürlicher
und synthetisch hergestellter Leder), aufgeschäumte Kunststofffolien oder
Filme mit offenen Zellen.
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Aufgeschäumte Kunststofffolien oder
Filme als Träger
werden entweder durch Formulieren eines Aufschäummittels mit einem Harz oder
durch Einblasen von Luft in eine flüchtige Flüssigkeit in das noch flüssige Polymer
während
seiner Ausformung in eine Folie oder Film hergestellt. Ein aufgeschäumter Träger weist
einen Innenaufbau auf, der gekennzeichnet ist durch ein Netzwerk
von Gasräumen
oder Zellen, die den geschäumten
Träger
weniger dicht machen als das feste Polymer. Aufgeschäumte Folien
oder Filme, die erfindungsgemäß als Ausgangsträgermaterialien
verwendet werden, sind flexibel und haben einen offenzelligen Aufbau.
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Für
die Erfindung geeignete natürliche
Leder sind üblicherweise
Spaltleder. Synthetische Leder können
einen breiten Bereich von Zusammensetzungen (oder Aufbau) und Eigenschaften
haben, sie sehen jedoch wie Leder aus in den Waren, für die sie
benutzt werden. Zum Zwecke der technischen Beschreibung können synthetische
Leder in zwei generelle Kategorien eingeteilt werden, beschichtete
Gewebe und Poromerics.
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Synthetische Leder, die Poromerics
sind, werden so hergestellt, dass sie möglichst lederähnlich sind bezüglich Atmungsaktivität und Wasserdampfdurchlässigkeit
als auch bezüglich
Bearbeitbarkeit, Maschinenverträglichkeit
und anderer Eigenschaften. Die Sperrwirkung und Durchlässigkeitseigenschaften
werden normalerweise erhalten durch Herstellen eines gesteuerten
mikroporösen
(offenzelligen) Aufbaus.
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Synthetische Leder, die beschichtete
Gewebe sind, weisen wie Porometrics ein Gleichgewicht von physikalischen
Eigenschaften und wirtschaftlichen Überlegungen auf. Üblicherweise
ist die Beschichtung entweder ein Vinylpolymer oder ein Polyurethan.
Vinylbeschichtungen können
entweder fest oder expandierte Vinylpolymere sein, die innere Luftblasen
aufweisen, wie sie üblicherweise
geschlossenzellige Schäume
haben. Wegen dieses Aufbaus haben sie üblicherweise eine nicht-poröse Vorderoberfläche oder
Aussehen. Dieser Aufbau führt
zu schlechter Atmungsaktivität
und Wasserdampfdurchlässigkeit.
Weil jedoch das Innere oder die Rückseite porös sind, können diese Materialien für die Zwecke
der Erfindung benutzt werden durch Aufbringen des härtbaren
thixotropen Materials und ein oder mehrerer Modifiziermittel auf
die rückseitige
Oberfläche
derselben.
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Fasern, die in einer erfindungsgemäß mit den
beschriebenen Verfahren und Vorrichtungen behandelten porösen flexiblen
Bahn enthalten sind, können
natürlichen
oder synthetischen Ursprungs sein. Mischungen von natürlichen
Fasern und synthetischen Fasern können auch verwendet werden.
Beispiele von natürlichen Fasern
schließen
ein Baumwolle, Wolle, Seide, Jute, Leinen und dergleichen. Beispiele
von synthetischen Fasern schließen
ein, Acetat, Polyester (einschließlich Polyethylenterephthalat),
Polyamide (einschließlich
Nylon), Acrylpolymere, Olefine, Aramide, Acalone, Gläser, Modacrylpolymere,
Novolide, Nitrilfasern, Rayon, Saran, Spandex, Vinylfasern, Vinyonfasern,
regenerierte Cellulose, Celluloseacetate und dergleichen. Mischungen
von natürlichen
und synthetischen Fasern können
ebenso verwendet werden.
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Bezüglich der flüssigen Dispersionen
oder Lösungen
von Fluorchemikalien, die gegebenenfalls zur Vorbehandlung der Bahn
verwendet werden können,
bezieht sich der Ausdruck "Imprägnierung" auf die Penetration
solcher Dispersionen oder Lösungen
in eine poröse
Bahn und die Verteilung solcher Dispersionen in vorzugsweise gleichmäßiger Form
und gesteuerter Weise in der Bahn. Insbesondere bezieht sie sich
auf Oberflächenteile
von einzelnen strukturellen Bestandteilen der Bahn und Fasern.
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Bezüglich der Polymerzusammensetzungen,
die für
diese Erfindung verwendet werden, bezieht sich der Ausdruck "gesteuerte Anordnung" oder "Anordnung" auf die Penetration
solcher Polymerzusammensetzungen in eine poröse Bahn, die Verteilung dieser
Zusammensetzung in einer gesteuerten Weise über die Bahn und das resultierende,
zumindest teilweise Einhüllen
von mindestens einem Teil der Fasern solcher Bahnen durch erfindungsgemäße Zusammensetzung
oder die Bildung einer Innenschicht oder beides.
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Das Wort "Thixotropie" bezieht sich auf das Fließverhalten
von Flüssigkeiten,
wobei die Viskosität
einer Flüssigkeit
geringer wird durch Scheren mittels Rühren, um auf diese Weise die
Placierung der Flüssigkeit zu
ermöglichen
zum Ausbilden von (a) eines dünnen
Filmes einer Polymerzusammensetzung, die strukturelle Elemente (Fasern
und Filamente), aus denen die Bahn hergestellt ist, einkapselt,
wobei zumindest einige Zwischenräume
offen bleiben, (b) Ausbildung einer Innenschicht einer Polymerzusammensetzung
zwischen der oberen und unteren Oberfläche der Bahn oder (c) Kombinationen
der zuvor stehenden Alternativen. Es wird theoretisch angenommen,
dass in der Ausgangsflüssigkeit
einige lose aggregierte Strukturen zusammenbrechen, die sich während der
Lagerung aufgebaut haben. Das Zusammenbrechen erfolgt während einer
Periode, in der geeignete mechanische Beanspruchung erfolgt.
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Der Ausdruck "Beschichtung" wird hier verwendet um das Aufbringen
eines halbflüssigen
Materials auf eine oder beide Seiten eines textilen Materials zu
beschreiben. Wenn die Beschichtung getrocknet wurde (und falls erforderlich
gehärtet
wurde) bildet sie eine Bindung mit dem textilen Material.
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Die Ausdrücke "innere Beschichtung" oder "innere Schicht" werden hier verwendet als Ausdrücke für einen
Bereich, der im Allgemeinen Abstand von den Außenoberflächen der Bahn aufweist, der
im Wesentlichen durchgehend gefüllt
ist durch die Kombination des gesteuert darin angeordneten Polymeren
und die Fasern und Filamente der Bahn in dem angegebenen Bereich.
Diese Beschichtung oder Schicht hüllt ein und/oder umgibt und/oder
kapselt ein einzelne Fasern, oder kleidet Zellen oder Porenwände der
porösen
Bahn oder des Trägers
in dem angegebenen Bereich aus. Innenschicht ist nicht zwangsläufig flach,
sondern kann gekrümmt
sein oder sich meanderförmig
durch die Bahn erstrecken und gegebenenfalls eine oder beide Oberflächen der
Bahn berühren.
Im Allgemeinen ist die Innenschicht freigelegt auf beiden Seiten
einer Bahn als Teil des multikomplexen Aufbaus einer gewebten Bahn
und Vliesbahn. Die Dicke der Innenschicht liegt im Allgemeinen im
Bereich von 0,01 bis 50 μm
und vorzugsweise im Bereich von 0,1 bis 20 μm.
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Die Ausdrücke "einschließen" oder "einkapseln" werden hier austauschbar verwendet
und beziehen sich auf teilweises oder vollständiges Umgeben, Einschließen durch
eine diskrete Schicht, Film, Beschichtung und dergleichen von Oberflächenteilen
von mindestens einigen einzelnen Fasern oder Auskleidungen einer Zelle
oder Porenwand einer porösen
Bahn. Solch eine Schicht kann manchmal angrenzend an oder in andere Teile
des gleichen Hüllenmaterials
integriert sein. Das Material wird abgeschieden auf inneren Flächen der Bahn,
die angrenzend sind zu solcher einhüllenden Schicht, eingeschlossenen
Fasern, ausgekleideten Zellen oder Porenwänden oder dergleichen.
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Der Ausdruck "Elastomer" bezieht sich hier auf das Vermögen einer
Bahn, die mit einem gehärteten Polymer
behandelt wurde zum Dehnen und Zurückkehren in den Ausgangszustand.
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Der hier verwendete Ausdruck "Härtung" oder "Härten" bezieht sich auf
die Änderung
des Zustandes, Bedingung und/oder der Struktur in einem Material
wie eine härtbare
Polymerzusammensetzung, die üblicherweise,
jedoch nicht zwangsläufig
eingeleitet wird durch mindestens eine Variable, wie Zeit, Temperatur,
Strahlung, Präsenz
und Menge eines Härtungskatalysators
im Material oder eines Härtungsbeschleunigers
oder dergleichen. Der Ausdruck "Härten" oder "gehärtet" schließt teilweises
oder vollständiges
Härten
ein. In jedem Falle können
beim Härten,
wie dem Härten
einer solchen Polymerzusammensetzung, die selektiv in einem porösen flexiblen
Träger
oder Bahn angeordnet wurde, die Bestandteile einer solchen Zusammensetzung
ein oder mehrere vollständige
oder unvollständige
Umsetzungen erfahren, wie (a) Polymerisation, (b) Vernetzung oder
(c) andere Reaktionen in Abhängigkeit
von der Natur der Zusammensetzung, die gehärtet wird, den Anwendungsparametern
und vorhersehbaren anderen Faktoren. Es ist klar, dass die Erfindung
Polymere einschließt,
die nach dem Aufbringen nicht oder nur teilweise gehärtet werden.
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Der hier verwendete Ausdruck "gefüllt" bezieht sich auf
Zwischenräume
oder interstitielle Räume
oder offene Zellen und auf die Menge von Polymerzusammensetzung,
darin in einer vorgegebenen Bahn, einem Träger oder den Fasern in solchen
Bahnen oder Trägern
und bezeichnet die Anwesenheit solcher Zusammensetzung darin. Wenn
ein gegebener interstitieller Raum oder offene Zelle vollständig von
einer solchen Zusammensetzung eingenommen ist, gilt er als "vollständig gefüllt" oder "verstopft". Der Ausdruck "gefüllt" bezieht sich auch
auf Zwischenräume
mit einem Film oder einer Schicht von Polymerzusammensetzung darin,
so dass er verschlossen ist, obwohl die gesamte Dicke des interstitiellen
Raumes nicht vollständig
gefüllt
oder verstopft ist.
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Bestimmung des Grads des Einhüllens, des
Füllens
oder Verstopfens von Zwischenräumen
oder dergleichen bei einer Innenbeschichtung erfolgt üblicherweise
durch Mikroskopie oder vorzugsweise durch konventionelle Rasterelektronenmikroskopie
(SEM). Wegen der Natur der Messung durch SEM im Falle der vorliegenden
Erfindung wird ein vollständig
gefüllter
Zwischenraum oder offene Zelle als ein verstopfter Zwischenraum
oder verstopfte offene Zelle angesehen.
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Der Ausdruck "one-line" wird hier verwendet, um die Steuerung
der Vorrichtungen in direktem oder indirektem Datenaustausch mit
einem Rechner zu beschreiben.
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Der Ausdruck "Polymer" oder "polymerisiert" wird hier verwendet für Monomere
und Oligomere, ebenso wie für
Polymere und polymere Zusammensetzungen und Mischungen derselben,
wobei diese Zusammensetzungen und Mischungen härtbar und durch Scheren verdünnbar sind.
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Der Ausdruck "Verdünnen
durch Scheren" oder "Scherverdünnung" soll im breitesten
Sinne die Verringerung der Viskosität eines Materials durch Zuführung von
Energie beschreiben.
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Eine poröse Bahn oder Gewebe ist vorzugsweise
unbehandelt oder aufgeraut, ehe es erfindungsgemäß behandelt wird. Vorzugsweise
kann eine Bahn vorbehandelt werden, besonders bevorzugt beispielsweise durch
Klotzen, um im Wesentlichen die Bahn gleichmäßig mit einer Fluorchemikalie
zu imprägnieren. Üblicherweise
und vorzugsweise ist die Beschichtungszusammensetzung eine Dispersion
einer Fluorchemikalie in einem flüssigen Träger. Der flüssige Träger ist vorzugsweise wässerig und
kann durch Erwärmen
nach dem Aufbringen ausgetrieben werden. Die Behandlungszusammensetzung
hat eine niedrige Viskosität,
die üblicherweise
vergleichbar ist mit der Viskosität von Wasser oder kleiner.
Nach einer solchen Behandlung weist die erhaltene behandelte Bahn
einen Kontaktwinkel, gemessen mit Wasser an der Außenoberfläche der
behandelten Bahn auf, der größer ist
als etwa 90°.
Die behandelte Bahn enthält
die Fluorchemikalie im Wesentlichen gleichmäßig verteilt. Es wird deshalb
angenommen, dass die Fluorchemikalie hauptsächlich auf und in den einzelnen
Fasern, Zellen oder Poren angeordnet ist, wobei die Zwischenräume der
Bahn oder offene Zellen im Wesentlichen frei von Fluorchemikalien
sind.
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Eine bevorzugte Konzentration von
Fluorchemikalien in einer Behandlungszusammensetzung liegt üblicherweise
im Bereich von 1–10
Gew.-% Fluorchemikalie, bezogen auf Gesamtgewicht der Behandlungszusammensetzung,
und besonders bevorzugt sind etwa 2,5 Gew.-% in einer wässerigen
Behandlungsdispersion. Die Gewichtszunahme durch das Aufbringen
der Fluorchemikalie kann schwanken in Abhängigkeit von Faktoren, die
der speziellen behandelten Bahn, der Polymerzusammensetzung, die
für den
nächsten
erfindungsgemäßen Behandlungsschritt
verwendet wird, der beabsichtigten Endverwendung und den Eigenschaften
der erfindungsgemäß behandelten
Bahn und dergleichen. Die Gewichtszunahme der Bahn durch Einbringen
der Fluorchemikalie liegt üblicherweise
im Bereich von 0,01 bis 5 Gew.-%, bezogen auf die unbehandelte Bahn.
Nach der gesteuerte Anordnung der Fluorchemikalie wird die Bahn
vorzugsweise abgequetscht, um Überschuss
der Fluorchemikalienzusammensetzung zu entfernen, und anschließend wird
die Bahn erwärmt oder
anderweitig getrocknet, um die Trägerflüssigkeit zu verdampfen und
dadurch auch die Fluorchemikalie unlöslich zu machen oder zu versintern,
falls erlaubt oder möglich
mit der speziellen verwendeten Zusammensetzung.
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In die mit Fluorchemikalien behandelte
Bahn wird anschließend
eine vorbestimmte Menge einer härtbaren
Polymerzusammensetzung gesteuert platziert mittels der beschriebenen
Verfahren und Vorrichtungen. Es wird dabei eine Bahn ausgebildet,
deren Fasern, Zellen oder Poren mindestens teilweise eingehüllt oder ausgekleidet
sind mit der härtbaren
Polymerzusammensetzung, wobei die äußeren Oberflächen der
Bahn im Wesentlichen frei von härtbarem
Polymer sind. Die Zwischenräume
oder offenen Zellen der Bahn sind nicht vollständig gefüllt mit dem härtbaren
Polymer und die Bahn kann außerdem
eine Innenschicht aus dem Polymeren aufweisen. Die bevorzugt verwendete
härtbare
Polymerzusammensetzung weist eine Ausgangsviskosität von größer als
1,000 mPa·s (Centipoise)
und weniger als 2,000,000 mPa·s
(Centipoise) bei 25°C
und bei einer Schergeschwindigkeit von 10–1 Sek.
auf.
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Der Rückstand der Fluorchemikalie,
der in der Bahn nach deren Behandlung zurückbleibt, kann nicht genau
gleichmäßig durch
die Bahn verteilt sein, kann jedoch in der Bahn an verschiedenen
Stellen vorhanden sein. Diese Stellen können statistisch verteilt sein
in kleinen Flächen
an der Oberfläche
einzelner Fasern. Es wird jedoch angenommen, dass die Menge und
Verteilung der Fluorchemikalie durch die Bahn im großen und ganzen
steuerbar ist. Einige Teile der Fluorchemikalie können ihre
Lage in der Bahn verändern
und durch das Polymer migrieren infolge der Kräfte, die beim Verdünnen durch
Scheren und der gesteuerten Anordnung des Polymeren einwirken.
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Von Fluorchemikalien des Standes
der Technik ist teilweise bekannt, dass sie dauerhaft wasserabweisende
(DWR) Chemikalien sind, obwohl von solchen Stoffen typischerweise
angenommen wird, dass sie nicht besonders beständig sind und die Neigung haben,
beim Waschen aus dem damit behandelten Gewebe entfernt zu werden.
Im Gegensatz dazu weisen die erfindungsgemäß ausgebildeten Bahnen mit
eingehüllten
Fasern, die mit einer Fluorchemikalie vorbehandelt wurden, ausgezeichnete
Beständigkeit
und Waschverhalten auf. In der Tat scheint die Kombination von Vorbehandlung
mit Fluorchemikalie und Einhüllen
der Fasern mit Siliconpolymer eine synergistische Verstärkung von
Eigenschaften zu bewirken, weil die erreichten Wirkungen und Eigenschaften
besser sind als diejenigen, die erreichbar sind durch Bahnbehandlung
entweder mit der Fluorchemikalie oder dem Siliconpolymer allein.
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Bei einer bevorzugten Arbeitsweise
der gesteuerte Anordnung von Fluorchemikalien wird eine Bahn im
Wesentlichen vollständig
gesättigt
mit einer wässerigen
Dispersion einer Fluorchemikalie. Anschließend wird die erhaltene imprägnierte
Bahn abgepresst, um Überschussanteile
der Dispersion zu entfernen. Schließlich wird die Bahn erwärmt, um
die Trägerflüssigkeit
zu verdampfen. Wenn die Fluorchemikalie härtbar ist, bewirkt das Erwärmen auch
die Härtung.
Nach der Behandlung mit Fluorchemikalien wird die Fluorchemikalie
nur auf oder in den strukturellen Elementen oder Fasern der Bahn
gefunden und ist im Wesentlichen vollständig abwesend in den Zwischenräumen der
Bahn.
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Die Konzentration der Fluorchemikalie
in der Behandlungszusammensetzung ist derart, dass die die zum Behandeln
verwendete Fluorchemikalie enthaltende Bahn nach Entfernen der flüchtigen
Bestandteile der Behandlungszusammensetzung einen Kontaktwinkel
gegenüber
Wasser, das auf die äußere Bahnoberfläche aufgebracht
ist von größer als
etwa 90° aufweist.
Vorzugsweise ist der erhaltene Kontaktwinkel größer als etwa 130°.
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Die Gewichtszunahme der Bahn durch
die Fluorchemikalie nach Entfernung der flüchtigen Bestandteile ist üblicherweise
relativ gering. Jedoch kann die Gewichtszunahme schwanken mit Faktoren
wie der Natur der behandelten Bahn, des Typs der Polymerzusammensetzung,
die im nächsten
Verfahrensschritt verwendet wird, der Temperatur, bei der die Zusammensetzung
aufgebracht wird und der endgültigen
Verwendung der entsprechend behandelten Bahn und dergleichen.
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Insbesondere Fluorchemikalien und
Haftvermittler, wenn verwendet, werden vorzugsweise an der dreidimensionalen
Struktur der Bahn vor dem gesteuerten Anordnen von Polymer in der
Bahn fixiert. Eine vollständige
Bindung der Fluorchemikalie ist nicht erforderlich. Die Fluorchemikalie
fördert
offensichtlich das Aufbringen einer Polymerzusammensetzung unter
Druck auch wenn die Fluorchemikalie nicht vorher in der zu behandelnden
Bahn fixiert oder angeordnet wurde. Es scheint jedoch, dass Binden,
insbesondere durch Sintern, wasserabweisende Chemikalien zum Fliessen
und besserer Bindung an die dreidimensionale Struktur der Bahn veranlassen.
Diesbezüglich
verbleibt eine geringere Menge an Fluorchemikalie besser an ihrem
Platz und fördert
besser da anschließende
Aufbringen von Polymer durch Druck, wenn das Sintern oder der Schritt des
Unlöslichmachens
vor dem Aufbringen durch Druck ausgeführt wird.
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Die härtbare Polymerzusammensetzung
ist typischerweise polymerisiert (üblicherweise eine Mischung
von miteinander härtbaren
Polymeren und Oligomeren) und kann einen Katalysator zur Unterstützung der
Härtung
enthalten. Die erfindungsgemäß verwendeten
Polymeren können
Monomere oder teilpolymerisierte Polymere, üblicherweise auch Oligomere
genannt, oder vollständig
polymerisierte Polymere sein. Das Polymer kann härtbar sein, teilweise härtbar oder
nicht härtbar
in Abhängigkeit
von den gewünschten
physikalischen Eigenschaften des Endproduktes. Die Polymerzusammensetzung
kann übliche
Zusätze
enthalten.
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Obwohl Silicon eine bevorzugte Zusammensetzung
ist, können
auch andere Polymerzusammensetzungen einschließlich Polyurethanen, Fluorsiliconen,
mit Silicon modifizierten Polyurethanen, Acrylpolymere, Polytetrafluorethylen
enthaltende Materialien und dergleichen entweder allein oder in
Kombination mit Siliconen verwendet werden.
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Es ist klar, dass die Tiefe, in der
das Polymer in der Bahn angeordnet wird, kontrolliert werden kann durch
die Verfahren, wie sie hier beschrieben sind für die selektive Anordnung des
Polymeren in der Bahn. Alle Additive und/oder Modifiziermittel,
die in die Polymermischung eingemischt werden, werden gleichermaßen selektiv
angeordnet zusammen mit der Polymerzusammensetzung. Die Bahn wird
anschließend
gegebenenfalls gehärtet,
um die härtbare
Zusammensetzung in ein festes elastomeres Polymer zu überführen.
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Es wird theoretisch angenommen, dass
die Polymerzusammensetzung veranlasst wird zu fließen und sich
selbst über
die Fasern, Zellen oder Poren der Bahn unter der Wirkung der Bearbeitungsbedingungen
und der Vorrichtungen erfindungsgemäß zu verteilen. Es wird theoretisch
weiterhin angenommen, dass dieses Fließen und Verteilung ausgeführt und
unterstützt
wird durch die Anwesenheit einer Fluorchemikalie mit der die Bahn,
wie zuvor beschrieben, imprägniert
wurde. Es wird angenommen, dass die Menge von Fluorchemikalie oder
Fluorchemikalie-Rückstand
in der Bahn die Menge und Anordnungen des Polymeren beeinflusst. Das
Polymer sammelt sich und lagert sich ab und erzeugt eingekapselte
Fasern und/oder eine Innenschicht in der Bahn. Es ist jedoch klar,
dass keine Absicht besteht, durch diese theoretischen Überlegungen
gebunden zu sein.
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Es wird weiterhin theoretisch angenommen,
dass ein Anteil des Rückstandes
von Fluorchemikalie, der aus einer vorherigen Bahnsättigungsbearbeitung
herrührt,
anwesend ist auf den Oberflächen
behandelter Fasern nach dem Einhüllen
von Fasern, Zellen oder Poren durch das Polymer. Das wurde erreicht
während
des erfindungsgemäßen Einkapselns
von Fasern und/oder der Ausbildung der Innenschicht. Es wird angenommen,
dass dies durch die Tatsache gezeigt wird, dass die erfindungsgemäß behandelte
Bahn nach wie vor eine erhöhte
Wasser- und Ölabweisung
aufweist, die typisch ist für
Fluorchemikalien in einer porösen
Bahn. Es wird deshalb angenommen, dass die Fluorchemikalien die
Haftung des Polymeren als dünne
einhüllende
Schicht auf den behandelten Fasern, Zellen oder Poren beeinflusst,
ebenso wie sie den Polymerfluss unter Druck in und über die
Zwischenräume
oder offenen Zellen der Bahn während
der Behandlung unterstützen,
so dass das Polymer seine Stellung als die Fasern einhüllend oder
Zellen oder Poren des Trägermaterials
auskleidend einnehmen kann.
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In solchen Textilmaterialien, die
mit Fluorchemikalien vorbehandelt sind, lässt sich die Beziehung zwischen
dem Polymerfilm und der imprägnierten
Fluorchemikalie nur schwer beschreiben. Eine quantitative Beschreibung
ist nahezu unmöglich
wegen der beteiligten Parameter und weil das transparente Polymer
schwer durch ein optisches Mikroskop zu beobachten ist. Es wird
theoretisch angenommen, dass das Polymer und die Fluorchemikalie
jeweils Neigung haben, diskontinuierliche Filme auf der Faseroberfläche auszubilden
und dass diese Filme im weitesten Sinne diskontinuierlich sind.
Alternativ kann theoretisch angenommen werden, dass der Polymerfilm
benachbart ist oder im Wesentlichen so relativ zu den Fluormolekülen auf
der Faseroberfläche
angeordnet ist und dass die Polymerschicht auf einer Faseroberfläche so dünn ist,
dass jede räumliche
Veränderung
der Fluorchemikalie die Fluorchemikalie in den Polymerfilm entlässt, so
dass sich die Fluoratome orientieren oder durch den Film ragen können. Bei
der erforderlichen Härtungstemperatur
des Polymeren wird der Oberflächenkontaktwinkel
für Wasser
wiederhergestellt, so dass das wasserabweisende Verhalten der Fluorchemikalie
das Endprodukt beeinflusst. Unabhängig von jeder physikalischen
oder chemischen Erklärung
ergibt die Kombination von Polymerfilm und Fluorchemikalie ein Fasereinhüllen oder
Auskleiden von Zellen oder Poren und der Ausbildung eingekapselter
Fasern und/oder einer Innenschicht von Polymer in der Bahn, wenn
die Erfindung ausgeführt
wird. Nach dem Härten
ist das Polymer dauerhaft im Material fixiert.
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Durch Verwendung der erfindungsgemäßen Vorrichtung
und ihrer Betriebsweise kann man eine gesteuerte Anordnung einer
Polymerzusammensetzung in einem porösen Träger oder einer Bahn erreichen
um die gewünschte
behandelte Bahn zu erhalten.
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Ein härtbares Polymer wird erfindungsgemäß aufgebracht
auf und in die unter Spannung stehende Bahn unter Verwendung von
Druckkräften
und Scherkräften.
Die Scherkräfte
bewirken, dass das härtbare
Siliconpolymer in die Bahn fließt.
Das Ausmaß der
Fasereinhüllung
und der Auskleidung der Zellen oder Poren wird als regulierbar angenommen
durch Steuern der Faktoren, die zuvor beschrieben wurden, als auch
durch die Auswahl und aufgebrachte Menge von Fluorchemikalien, des
Typs von verwendetem Polymer und durch das Ausmaß von Druck- und Scherkräften, die
bei einer gegebenen Temperatur angewandt werden. Diese Steuerung
stellt sicher, dass Fasereinhüllung
erreicht wird, während
Zwischenräume
und/oder offene Zellen der Bahn nicht vollständig mit dem Polymer gefüllt werden
in dem Bereich der Innenschicht und dass die äußeren einander gegenüberliegenden
Oberflächen
der Bahn im Wesentlichen vollständig
frei von Polymerbeschichtung oder Rückstand sind. Nach einer solchen
Behandlung wird das härtbare
Polymer gehärtet.
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Das härtbare Polymer wird auf die
Oberfläche
der Bahn aufgebracht. Dann wird die Bahn unter Spannung gesetzt
und über
oder gegen Schereinrichtungen gepresst oder durch eine Druckzone
geführt,
wie zwischen Walzen oder gegen ein Schermesser. Auf diese Weise
wird auf die Bahn quer Scherkraft und Kompressionsdruck aufgebracht.
Die Kombination von Spannung, Scherkräften und Bahngeschwindigkeit
ist ausreichend, um das Polymer zu veranlassen, sich in die Bahn
zu bewegen und aus den Zwischenräumen
oder offenen Zellen um die Bahnfasern, Zellen oder Poren, die eingehüllt werden.
Im Ergebnis bleiben mindestens einige Zwischenräume und/oder offene Zellen
ungefüllt
in den Bereichen außerhalb
des Bereiches, der von der Innenbeschichtung oder der Innenschicht
besetzt ist, und diese sind im Wesentlichen frei von Polymer. Überschusspolymer
wird von der Oberfläche
entfernt durch Abstreifen mit Schermitteln. Das die Fasern einhüllende härtbare Polymer
wird anschließend
gehärtet.
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Es wird angenommen, dass die gewünschte Penetration
und Verteilung und Anordnung von Polymer und Zusätzen und/oder Modifiziermitteln
in der Bahn erreicht wird durch lokale Druckkräfte, die auf die Bahnoberfläche einwirken
und ausreichend stark sind, um die Viskosität einer Polymerzusammensetzung
lokal zu verringern. Dadurch wird es dem Polymer ermöglicht,
unter diesem Druck zu fließen
und steuerbar in der Bahn angeordnet ro werden, um die Fasern damit
einzuhüllen
oder die Zellen oder Porenwände
damit auszukleiden. Um das Verfahren zu unterstützen, wird die Bahn zumindest
durch Spannen oder Dehnen leicht deformiert, während sie in Querrichtung an
der Stelle der gesteuerte Anordnung etwas zusammengedrückt wird.
Es wird angenommen, dass diese Deformierung den Eintritt der Polymerzusammensetzung
in die Bahn und die Orientierung der ein oder mehreren Zusätze und/oder
Modifiziermittel auf und in der Bahn bewirkt. Es wird angenommen,
dass dann, wenn der Druck und die Spannung entfernt werden, das
Polymer in und durch die Zwischenräume oder offenen Zellräume der
behandelten Bahn gequetscht oder gepresst wird.
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Wenn z. B. zu viel Polymer im Endprodukt
vorhanden ist, kann entweder eines oder beides, die Spannung und
Scherkraft, erhöht
werden und umgekehrt, wenn zu wenig Polymer vorhanden ist. Wenn
der Fluss des Polymeren auf die Faser unzureichend ist und eine
unvollständige
Fasereinhüllung
erzeugt wird, kann die Viskosität
der Polymerzusammensetzung verringert werden durch Erhöhen der
Drucke und/oder Temperaturen, die für die gesteuerte Anordnung
desselben verwendet werden. Alternativ kann, wenn die Viskosität zu niedrig
ist, der Druck und/oder die Temperatur verringert werden. Wenn der
Widerstand der Polymerzusammensetzung gegen die Anordnung und Platzierung
an der gewünschten
Stelle in der gewünschten
Menge in einer vorgegebenen Bahn bei zahlreichen Viskositäten und/oder
Drücken
groß ist,
kann das Niveau der Behandlung der Bahn mit Fluorchemikalien erhöht oder
erniedrigt werden, wie gegebenenfalls gewünscht.
-
Wie zuvor beschrieben, wird die Ausdünstungsaktivität in einem
Endschritt bei der Ausführung
der Erfindung im Allgemeinen als Härtung bezeichnet. Die konventionellen
Härtungsbedingungen,
die aus dem Stand der Technik zum Härten von Polymerzusammensetzung
bekannt sind, sind im Allgemeinen zur erfindungsgemäßen Verwendung
geeignet. Deshalb werden Temperaturen im Bereich von 121°C (250°F) bis 176,7°C (350°F) verwendet
und Zeiten im Bereich von 30 Sek. bis zu 1 Min. können verwendet
werden, obwohl längere
und kürzere
Härtungszeiten
und -temperaturen ebenfalls verwendet werden können, falls erwünscht, wenn
Wärmehärtung erfolgt.
Strahlungshärtung
mit einem Elektronenstrahl oder ultraviolettem Licht kann auch verwendet
werden. Jedoch kann die Verwendung von Platinkatalysatoren das Härten beschleunigen
bei der bevorzugten Verwendung niedriger Temperaturen und kürzerer Härtungszeiten.
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Obwohl entweder gefüllt oder
verstopft, bleiben die meisten der gefüllten Zwischenräume oder
offenen Zellen im Bereich der Innenschicht in der erfindungsgemäß gehärteten Bahn durchlässig für Luft,
so dass die Bahnen charakteristisch luftdurchlässig oder atmungsaktiv sind.
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Proben von Bahnen oder Textilmaterialien,
die vorteilhaft behandelt werden, wobei erfindungsgemäß Fasern
eingehüllt
und Innenschichten ausgebildet werden, schließen ein Nylon, Baumwolle, Rayon,
Acrylfasern als auch Gewebe, die Mischungen dieser Fasertypen sind.
Einige Nylongewebe enthalten Kalk, Korallenmehl, Himbeerpulp. Unter
der Marke von ICI Americas, Inc. Gewebe sind erhältlich von Arthur Kahn, Inc.
Proben von Baumwollgewebe schließen ein Intrepid® Baumwollsaatseide,
gebürstete
Baumwolle und hellblau gefärbte
Baumwollgewebe, die ebenfalls von Arthur Kahn, Inc. erhältlich sind;
nicht gewebte, Monofilamente enthaltende Textilmaterialien, wie
TYVEK® (eingetragene
Marke von E. I. duPont de Nemours Co., Inc.) und dergleichen sind
auch verwendbar.
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Die erfindungsgemäß verwendete härtbare Polymerzusammensetzung
hat vorzugsweise eine Viskosität,
die ausreichend ist, um eine Innenschicht in der Bahn zu erhalten.
Im Allgemeinen ist die Ausgangsviskosität größer als etwa 1.000 mPa·s (Centipoise)
und kleiner als etwa 2.000.000 mPa·s (Centipoise) bei einer Schergeschwindigkeit
von 10–1 Sek.
Ganz besonders bevorzugt weist eine solche Zusammensetzung eine
Viskosität
im Bereich von 5.000 bis 1.000.000 mPa·s (Centipoise) bei 25°C auf. Es
wird angenommen, dass eine solche Zusammensetzung weniger als etwa
1 Gew.-% flüchtiges
Material enthält.
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Es wird angenommen, dass das Polymer üblicherweise
polymerisiert ist und üblicherweise
eine Mischung von gleichzeitig härtbaren
Polymer, Oligomeren und/oder Monomeren. Üblicherweise ist auch ein Katalysator
anwesend und für
die derzeit bevorzugte Siliconpolymerzusammensetzung, die nachfolgend
beschrieben wird, ist Platin oder eine Platinverbindung, wie ein
Platinsalz, der bevorzugte Katalysator.
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Eine bevorzugte Klasse von flüssigen härtbaren
Siliconpolymerzusammensetzungen enthält eine härtbare Mischung der folgenden
Bestandteile:
- (A) mindestens ein Organohydrogensilanpolymer
(einschließlich
Copolymeren),
- (B) mindestens ein Polysiloxan mit Vinylsubstituenten (einschließlich Copolymeren),
- (C) ein Platin oder platinhaltigen Katalysator und
- (D) gegebenenfalls Füllstoffe
und Zusätze.
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Typische Siliconhydride (Bestandteil
A) sind Polymethylhydrogensiloxane, die Dimethylsiloxancopolymere
sind. Typische Siloxane mit endständigen Vinylgruppen sind endständige Vinyldimethyl
oder Vinylsubstituenten aufweisende Polydimethylsiloxane. Ein typisches
Katalysatorsystem schließt
Lösungen
oder Komplexe von Chlorplatinsäure
in Alkohol, Ethern, Divinylsiloxanen und cyclischen Vinylsiloxanen
ein.
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Die Polymethylhydrogensiloxane (Bestandteil
A) werden verwendet in Form ihrer Dimethylcopolymeren, weil ihre
Reaktivität
besser steuerbar ist, als die von Homopolymeren und weil sie beständigere
Polymere ergeben mit einer geringeren Vernetzungsdichte. Es wird
zwar berichtet, dass die Reaktion mit vinylfunktionellen Siliconen
(Bestandteil B) im stöchiometrischen
Verhältnis
1 : 1 abläuft,
für Handelsprodukte
wird jedoch ein Mindestverhältnis
von Hydrid (Bestandteil A): vinylfunktionellem Silicon (Bestandteil
B) von etwa 2 : 1 beschrieben und es kann sogar 6 : 1 betragen.
Die Hydrosylierungsreaktion von Polymethylhydrogensilan wird in
beiden sogenannten RTV (raumtemperatur-vulkanisierbaren) und LTV
(niedrigtemperatur-vulkanisierbaren) Systemen verwendet. Es wird
angenommen, dass beide Systeme für
die Erfindung geeignet sind. Trotzdem ist die Härtung bei erhöhter Temperatur
zur Zeit bevorzugt.
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Elastomere, die durch eine solche
Härtungsreaktion
gebildet werden, sind für
ihre Zähigkeit,
Reißfestigkeit
und Dimensionsstabilität
bekannt.
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Teilchenförmige Füllstoffe sind bekannt als geeignete
Zusätze
zum Einbringen in flüssige
Siliconpolymerzusammensetzungen. Solche Füllstoffe können offensichtlich nicht nur
die entstehenden gehärteten
Produkte strecken und verstärken,
sondern können
auch das thixotrope Verhalten solcher Zusammensetzungen positiv
beeinflussen. Die für
die Ausführung
der Erfindung Verwendung Zusammensetzungen weisen vorzugsweise thixotropes
Verhalten auf. Eine endständige
Silanolgruppe (Si-ON) ermöglicht
solchen Silanol-Siloxanen die Härtungsreaktion,
was als erwünscht
angenommen wird.
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Es wird angenommen, dass die gesamte
Menge oder ein Teil von Bestandteil B ersetzt werden kann durch
sogenannte Polysiloxane mit endständigen Silanol und Vinylgruppen
unter Verwendung einer Organozinnverbindung als geeignetem Härtungskatalysator,
wie es in US-A-4,162,356 offenbart ist. Trotzdem wird derzeit die
Verwendung von vinylsubstituierten Polysiloxanen als Bestandteil
B bevorzugt.
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Eine für die vorliegende Erfindung
geeignete Polymerzusammensetzung kann ein härtbares Siliconharz, härtbare Polyurethane,
härtbare
Fluorsilicone, härtbare,
mit Polyurethan modifizierte Silicone, härtbare mit Silicon modifizierte
Polyurethane, härtbare
Acrylpolymere, Polytetrafluorethylen und dergleichen enthalten, entweder
allein oder in Kombination mit ein oder mehreren Zusammensetzungen.
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Ein besonders geeigneter Typ von
Siliconzusammensetzung zur Verwendung beim gesteuerten Anordnen
nach dem erfindungsgemäßen Verfahren
ist in US-A-(s) 4,472,470 und 4,500,584 und in US-A-4,666,765; 5,004,643
und 5,209,965 beschrieben.
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Die Siliconharzzusammensetzungen
der nachfolgenden Tabelle wurden alle für die Ausführung der Erfindung benutzt.
Es wird angenommen, dass die Zusammensetzungen von Tabelle I Formulierungen
des hier beschriebenen Typs beinhalten.
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Tabelle
I
Beispiele von Ausganqszusammensetzungen von Siliconpolymeren
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Bei den für die vorliegende Erfindung
geeigneten Polymerzusammensetzungen ist die Steuerung der Rheologie
und insbesondere der komplexen Viskosität erreichbar, falls gewünscht, durch
selektive Zugabe von Verdünnungsmitteln
und Zusätzen.
Die Polymerzusammensetzungen sind gekennzeichnet durch Verhaltenskurven
die einsubstantielles Niveau und konstanten Hysteresemodul, Speichermodul
und komplexe Viskosität über einen
breiten Temperaturbereich anzeigen. Die graphischen Darstellungen
von Hysteresemodul, Speichermodul und komplexer Viskosität in Abhängigkeit
von der Temperatur sind alle durch ein scharfes Knie gekennzeichnet,
das zeigt, das die Werte der Moduli schnell bei Härtungstemperaturen
anzeigen.
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Vorzugsweise schreitet die Härtung fort
bis zu einem Punkt an dem die Polymerzusammensetzung nicht länger klebrig
oder klebend ist, jedoch wird bevorzugt eine weitergehende Härtung bis
zu dem Punkt an dem die Polymerzusammensetzung ausgesprochen hart,
fest oder spröde
wird, nicht zugelassen. Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen sind
steuerbar zu polymeren Materialien zu härten, die vorzugsweise nicht
klebrig oder klebend sind und die erwünschte elastomere, flexible
und rückstellende
Eigenschaften aufweisen.
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Die Polymerzusammensetzung kann Zusätze in den
dreidimensionalen Bahnaufbau hineintragen während der erfindungsgemäßen Auftragsschritte
unter Druck. Weiterhin ist es bevorzugt das alle Zusätze in der
gehärteten,
in der dreidimensionalen Bahnstruktur angeordneten Polymerzusammensetzung,
permanent gebunden sind. Insbesondere im Fall von Geweben ist es
erwünscht
die Zusätze
hauptsächlich
an Oberflächenteilen
der eingekapselten Garne und Fasern anzuordnen. Deshalb sind die
Zusätze
benachbart zu oder auf Oberflächen
der strukturellen Elemente, Garne und Fasern und dergleichen in
einer Stellung angeordnet, in der sie Vorteile erzeugen oder auf
den Oberflächen
der inneren Schicht angeordnet, oder auf den Oberflächen der
Bahn angeordnet, oder gewissen Kombinationen dieser Alternativen.
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Die Steuerung des Auftragsschrittes
durch Druck kann erfolgen an mehreren Stellen, weil das Scherverfahren
sich empfindlich auf die Viskosität der Polymerzusammensetzung
auswirkt, sowohl bei atmosphärischem
Druck als auch bei überatmosphärischem
Druck. Die Raumtemperatur beeinflusst das Polymer beim Aufbringen
und Temperaturänderungen
infolge Beaufschlagung mit Druck während der gesteuerte Anordnung des
Polymeren spielen auch eine Rolle bei der Viskosität und deshalb
beim Scherverfahren. In der Tat, die chemische Formulierung der
Polymerzusammensetzung spielt eine Rolle beim Scherverfahren und
unterstützt
die Bildung einer internen Schicht und/oder inneren Einkapselung
der Fasern oder strukturellen Elemente der Bahn.
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Die Menge des verwendeten Polymeren
und die Gewichtszunahme sind unterschiedlich und hängen von
zahlreichen Dingen ab, wie der behandelten Bahn, der gewünschten
Endverwendung der Bahn, den Kosten und dergleichen. Die Gewichtszunahme
der Bahn kann so niedrig wie 1 bis 5 Gew.-%, bis zu 200 Gew.-% der
unbehandelten Bahn betragen. Zum Herstellen von atmungsaktiven,
wasserdichten Gewebebahnen gemäß der Erfindung
liegen die Gewichtszunahmen vorzugsweise im Bereich von 10 bis 100
Gew.-% des Gewichtes der unbehandelten Bahn.
-
Das Aufbringen des Polymeren unter
Druck wirkt sich auf die Viskosität der Polymerzusammensetzung
aus. Temperatur beeinflusst die Polymerzusammensetzung durch Verringerung
oder Veränderung
seiner Viskosität.
Durch Scheren ausgelöste
Temperaturänderungen,
die während
des Aufbringens auftreten oder während
der anschließenden
Scherbearbeitung des Polymeren, können die Viskosität beeinflussen.
Die chemische Zusammensetzung des Polymer spielt auch eine Rolle
im Behandlungsverfahren und wirkt sich auf die Behandlung der strukturellen
Bahnelemente einschließlich
Fasern aus und auf die Regulierung des Füllens von Zwischenräumen und
Räumen
offener Zellen.
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Zahlreiche Einrichtungen und Verfahren
können
zur Ausübung
des erfindungsgemäßen Verfahrens verwendet
werden. Beispielhafte Vorrichtungen und ihre Betriebsweise zum Ausführen der
vorliegenden Erfindung werden anschließend beschrieben.
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1 zeigt
schematisch eine Seitenansicht einer Ausführungsform der Anlage zum Behandeln
der Bahn. Bei dieser Ausführungsform
wird eine kontinuierliche Bahn unter Spannung entlang eines Bahnweges bewegt
von einer Abrolleinrichtung 301 zu einer Aufrolleinrichtung 327.
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Die Hauptspannung resultiert aus
unterschiedlicher Geschwindigkeit zwischen dem angetriebenen Eingangszugständer, bezeichnet
als 306, und dem angetriebenen Ausgangszugständer, bezeichnet
als 322, wobei der Ausgangszugständer 322 mit einer
größeren Geschwindigkeit
betrieben wird als der Eingangszugständer 306. Andere steuerbaren
Faktoren, die die Spannung beeinflussen, sind der Durchmesser der
Bladewalzen 309, 314, 316, 318,
die Tiefe der senkrechten Anordnung von Blades 311, 315, 317,
die Durometerhärte
der Walzen des Eingangszugständers 304, 305 und
der Kautschukwalze 321 des Ausgangszugständers und
die Friktion, mit der die Bahn unter den Blades hindurchgeführt wird.
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Die Bahn 302 passiert den
Spalt zwischen den zwei Walzen 304 und 305 des
Eingangszugständers 306.
Der Einzugsspalt ist einstellbar, um eine Kraft von etwa 100 Pfund
bis etwa 5 Tonnen auf die Bahn einwirken zu lassen beim Passieren
der zwei Walzen. Das Gewicht der oberen Walze 305 ergibt
eine ebene Verteilung der Kraft über
die Bahnbreite. Die Bahn 302 wird an diesem Punkt flachgepresst
und die Zwischenräume
werden in Querrichtung und Längsrichtung
verringert. Die Bodenwalze 304 ist fein einstellbar, um
Spalteinstellung und Ausrichtung zu ermöglichen. Die Zusammensetzung
der oberen Walze 305 wird aufgrund der Durometerhärte aus
Polyurethan oder Kautschuk ausgewählt.
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Die Bahn 302 bewegt sich über die
hintere Spannwalze 308 und Bladewalze 309 und
bildet einen Eintrittswinkel α und
einen Austrittswinkel β mit
dem Blade 311. Zur Illustration der Anlage von 1, das Rakelblatt hat eine
vordere und eine ablaufende Kante wie es in 8 gezeigt wird. Der Eintrittswinkel α kann verändert werden
durch Einstellen (a) der Höhe
und Durchmesser der Bladewalzen 309 und 314, der
horizontalen Stellung der Bladewalzen 309 und 314,
(c) dem Winkel des Rakelblattes 311 und der Höhe des Rakelblattes 311.
Gleichermaßen
können
die Eintrittswinkel und Austrittswinkel der Rakelblätter 315 und 317 verändert werden
durch Einstellen der gleichen Einrichtungen die jedes Rakelblatt
umgeben.
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Zum Zwecke der Illustration, ansteigende
Höhe und
Durchmesser der Bladewalze 309 verringert den Eintrittswinkel α. Drehen
des Rakelblattes oder Blade 311 im Uhrzeigersinn, wobei
sich die Bahn 302 von links nach rechts bewegt, erhöht den Eintrittswinkel α. Ebenso
bewirkt Drehen des Rakelblattes entgegen der Uhrzeigerrichtung,
wobei sich die Bahn 302 von links nach rechts bewegt, eine
Verringerung des Eintrittswinkels α. Abnehmender Abstand zwischen
Bladewalzen 309 und Rakelblatt 311 verringert
den Eintrittswinkel α.
Absenkung des Rakelblattes 311 in die Bahn 302 verringert
den Eintrittswinkel α.
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Der Winkel der Rakelblätter 311, 315 und 317 ist
vollständig
veränderbar
und sie sind voll um 360° drehbar.
Die vollständige
Rotationsachse ergibt die Möglichkeit
der Anordnung eines oder mehrerer Rakelblätter pro Drehachse. Deshalb
kann ein zweites Rakelblatt mit unterschiedlicher Dicke, Abschrägung, Form,
Resonanz, Textur oder Material montiert werden. Im Idealfalle enthält die Anlage
zwei oder drei Rakelblätter
pro Bladestation. Die Bladestationen sind nicht gezeigt.
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Die Kraft oder der Druck, den das
Rakelblatt auf die Bahn 302 ausübt, wird bestimmt durch die
senkrechte Stellung des Rakelblattes 311 in der Bladestation.
Je weiter das Rakelblatt 311 nach unten reicht, um so größer ist
die Kraft oder der Druck. Der Druck des Rakelblattes gegen die Bahn
wird ebenso bestimmt durch die Spannung der Bahn, wie zuvor beschrieben.
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Die gleichen zusammenwirkenden Parameter,
die den Eintrittswinkel α beeinflussen,
beeinflussen auch den Austrittswinkel β. Jede Änderung in der Höhe, dem
Durchmesser oder horizontale Anordnung der Bladewalzen 309 und 314 beeinflusst
den Austrittswinkel β.
Wenn der Winkel des Rakelblattes 311 in Uhrzeigerrichtung
gedreht wird, wie zuvor beschrieben, steigt der Eintrittswinkel α und deshalb
sinkt der Austrittswinkel β.
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Wenn sich die Bahn 302 von
links nach rechts in 1 bewegt,
wird Polymer auf der Bahn 302 mittels der Polymerauftrags-
oder Dispergiermittel 310 auf der Bahn abgelagert. Polymerauftragswerk 310 kann
eine Pumpe sein, ein Schlauch oder jedes erhältliche Auftragsmittel zum
Aufbringen von Polymer auf die Bahnoberfläche. Polymerauftragswerk 310 ist
direkt vor dem Blade 311 angeordnet. Das Polymer wird unmittelbar durch
Scheren verdünnt,
angeordnet in und abgezogen von Bahn 302 durch die vordere
Kante des Blades 311. Dadurch wird die Menge des in der
Bahn 302 verbleibenden Polymer gesteuert. Die Abschrägung des
Blade 311 kann den Eintrittswinkel α beeinflussen und die Schärfe der
vorderen Kante des Blade 311. Eine schärfere Vorderkante hat ein größeres Vermögen, das
Gewebe oder die strukturellen Elemente der Bahn 302 in
Längsrichtung
und Querrichtung ro drücken
unter Erhöhung
der Größe der Zwischenräume. Wenn
die Bahn die Vorderkante des Blade 311 passiert hat, dringen
die Zwischenräumen
zurück
oder ziehen sich auf die Originalgröße zurück.
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Wenn die Bahn 302 sich von
links nach rechts in 1 bewegt,
wird das Verdünnen
durch Scheren und das Anordnen des Polymer in und das Abziehen aus
der Bahn 302 wiederholt mit den anschließenden Blades 315 und 317.
Auf diese Weise wird die Anordnung des Polymeren über die
Bahn 302 gesteuert. Die Bahn 302 passiert dann
die Stützwalze 319 und
zwischen den angetriebenen Walzen des Austrittszugständers 322 bestehend
aus Walzen 320 und 321. Zugwalze 320 ist
eine angetriebene Walze, proportional angetrieben mit einer vorbestimmten
Geschwindigkeit, niedriger als die Eintrittswalze 304.
Die Zugwalze 321 übt
auf die Bahn keinen so großen
Druck aus, dass sich ein großer
Oberflächenbereich
ausbildet, in dem die Bahn 302 in Kontakt mit der Walze
kommen muss. Je größer die
Oberfläche
ist, um so höher
ist die Friktion beim Kontakt. Die Zugwalze 321 ist einstellbar,
um ausreichende, nach unten wirkende Kraft auszuüben, um jegliches Rutschen
zwischen Bahn 302 und Zugwalze 320 zu eliminieren.
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Nachdem die Bahn 302 den
Ausgangszugständer 322 passiert
hat, bewegt sie sich in einen Ofen 323 zum Härten. Die
Walzen 324, 325 und 326 sind spannungsregulierende
Mittel und dienen außerdem
als Kühlweg
für die
Bahn 302, wenn sie aus dem Ofen 323 kommt und
in die Aufrollstation 327 gelangt.
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Die Härtungstemperatur des Ofens 323 ist
thermostatisch gesteuert auf eine vorbestimmte Temperatur der verwendeten
Bahn 302 und des Polymeren. Bei Maschinenversuchen mit
neuen Bahnen wird zunächst durch
Ziehen von Hand die Haftung, die Härtungstemperatur, die Verhaltenswerte,
der Faltenwurf, das ästhetische
Aussehen usw. ermittelt. Die Wirkung auf die Bahn 302 hängt von
der Temperatur im Ofen 323, der Aufenthaltszeit und der
Härtungsgeschwindigkeit
des Polymer ab. Die Bahn 302 kann sich unter Wärme etwas ausdehnen.
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Der Ofen 323 dient zum Härten der
Polymerzusammensetzung, die gesteuert in der Bahn 302 angeordnet
ist. Der Ofen 323 kann mit Gas oder anderen Energiequellen
betrieben werden. Außerdem
kann der Ofen 323 Strahlungswärme, Induktionsheizung, Konvektionsheizung,
Mikrowellenenergie oder andere geeignete Mittel verwenden, um die
Härtung
zu bewirken. Der Ofen 323 kann eine Länge von etwa 11 m (12 Yards) bis
18 m (20 Yards) aufweisen, wobei 13,7 m (15 Yards) Länge üblich sind.
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Härtungstemperaturen
von 160°C
(320°F)
bis 260°C
(500°F),
die einwirken für
Zeiten von 2 Min. bis 30 Sek. (abhängig von der Temperatur und
der Polymerzusammensetzung) sind erwünscht. Wenn ein Härtungsbeschleuniger
im Polymer vorhanden ist, können
die Härtungstemperaturen
abgesenkt werden auf Temperaturen von 129°C (265°F) oder sogar niedriger, wobei
die Aufenthaltszeiten im angegebenen Bereich bleiben.
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Die Härtungstemperaturen von Ofen 323 und
die Quelle und der Typ der Härtungsenergie
werden aus zahlreichen Gründen
gesteuert. Die Härtungstemperatur
des Ofens 323 wird gesteuert, um die gewünschte Vernetzung,
entweder vollständig
oder teilweise, zu erreichen. Die Quelle und der Energietyp können ebenso die
Anordnung des Polymer und der Zusätze beeinflussen. Anstelle
eines Ofens oder in Kombination mit einem Ofen kann auch eine Strahlungsquelle(Elektronenstrahlen,
UV-Licht oder dergleichen), falls erwünscht, zum Härten verwendet
werden. Beispielsweise können
bei Verwendung eines hohen Anteils an spezieller Infrarotenergie
und etwa Konvektionswärme
zum Härten
einige Zusätze
veranlasst werden, an die Polymeroberflächen zu wandern und/oder auszublühen.
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Die Aufenthaltszeit im Härtungsofen
ist die Zeit, für
die sich die Bahn im Ofen 323 befindet. Die Aufenthaltszeit
im Härtungsofen
wird bestimmt durch die Geschwindigkeit des Transportbandes im Ofen
und die physikalische Länge
des Ofens. Wenn die Aufenthaltszeit und die Temperatur bei einer
speziellen Bahn am Maximum ist, bestimmt die Ofen-Fördergeschwindigkeit die Geschwindigkeit
der gesamten Verfahrenslinie oder die Länge des Ofens muss verlängert werden,
um die Aufenthaltszeit zu erhöhen
und um ausreichende Endhärtung
der Bahn sicherzustellen.
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Die Aufrollstation 327 wird
betrieben mit etwa der gleichen Geschwindigkeit wie die Abrollstation 301. Wenn
die Drehgeschwindigkeiten der Aufrollung 327 nicht synchronisiert
sind mit den Drehgeschwindigkeit der Abrollung 301, können die
Spannwalzenkombinationen von Walzen 324, 325 und 326 benutzt
werden, um das Durchhängen
der Bahn zu verringern.
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Die Bahngeschwindigkeit ist proportional
der variablen Geschwindigkeit des Motors, der den Eingangszugständer 306 und
den Ausgangszugständer 322 antreibt.
Die Bahngeschwindigkeit kann die physikalischen Eigenschaften der
Polymeren beeinflussen, wenn die Bahn 302 unter den Rakelblättern 311, 315 und 317 hindurchläuft. Die
Bahntransportgeschwindigkeiten können
stark schwanken, beispielsweise von etwa 1,8 m/Min. bis 82,3 m/Min.
(2 Yards/Min. bis zu etwa 90 Yards/Min).
-
2 zeigt
einen schematischen Längsquerschnitt
(Aufriss) eine bevorzugten Vorrichtung zum Ausführen der Erfindung durch Betrieben
der Anlage. In der Anlage und bei Ihrem Betrieb wird eine kontinuierliche Bahn 400 entlang
eines Bahnförderweges
von einer Zuführzone,
allgemein mit 401 beziffert zu einer Aufrollzone, allgemein
mit 402 beziffert. Die Linie schließt ein, eine Zuführwalzenzone 401 ein,
mit einer Zuführrolle 402,
eine Eintrittsrutschantriebszone, allgemein mit 403 beziffert,
eine Bearbeitungszone, allgemein mit 404 beziffert, eine
Härtungszone,
allgemein mit 405 beziffert, eine Ausgangsrutschantriebszone,
allgemein mit 406 beziffert und eine Aufrollzone, allgemein
mit 410 beziffert. Die Zuführzone 401 und die
Aufrollzone 410 haben konventionellen Aufbau. Die Eintrittsrutschantriebszone 403 dient
dazu die Bahn auszurichten und Falten zu entfernen. Sie dient auch
dazu die Bahn zu glätten
und in die Bearbeitungszone zu führen.
Dieser Anlagenteil ist ebenfalls konventionell ausgebildet und gut
bekannter Stand der Technik. Die Bahn läuft dann unter einem feststehenden
Rakelstab 423 hindurch ehe sie in die Bearbeitungszone 404 gelangt,
wie es nachfolgend noch genauer beschrieben wird. Die Härtungszone 405 weist
eine Vielzahl von Öfen
oder einen Ofen mit einer Vielzahl von Heizzonen zum Härten der
behandelten Bahn auf. Im ersten Ofen wird auf die behandelte Bahnoberfläche vorzugsweise
Infrarotenergie aufgebracht. Zusätzlich
wird die Bahn mit Umluftheizung und/oder Strahlungsheizung beaufschlagt,
bei einer Temperatur und für
eine Zeit um die behandelte Bahn, wie gewünscht, teilweise oder vollständig zu
härten.
Während
des Härtens
wird die Bahn in geeigneter Weise getragen, so dass keine Längs- und
Querspannungen an der Bahn anliegen, so dass die Bahn in dem Zustand
verbleibt, in dem sie sich unmittelbar nach der Bearbeitungszone
befindet. Der entspannte Zustand der Bahn wird erhalten durch Fördern der
Bahn auf einem Förderband,
Luftkissen oder dergleichen. Dadurch, dass sich die Bahn im entspannten
Zustand befindet treten keine gegenteiligen Wirkungen ein bezüglich (a)
dem Einkapseln der einzelnen Fasern und Filamente mit einem dünnen Film,
(b) der gesteuerten Anordnung der inneren Schicht und (c) der gesteuerten
Anordnung von Zusätzen
in (a) und (b). Vorzugsweise wird ein nichtleitendes, wärmebeständiges offenes
Siebband aus Kevlar® zum Transportieren der
Bahn durch die Härtungszone
verwendet. Es können
auch andere wärmebeständige Materialien
verwendet werden, um die Bahn durch die Härtungszone zu transportieren.
Die Ausgangsrutschantriebszone 406 weist Einrichtungen 407 auf
um die behandelte Bahn 400 ro speichern, falls sie nicht
schnell genug mit der Aufrolzung 426 aufgewickelt wird.
Außerdem
weist die Ausgangsrutschantriebszone 406 eine beleuchtet
Beobachtungsplatte 408 auf, an der Bedienungspersonal die
durchlaufende Bahn beobachten kann, um die physikalische Qualität der behandelten
Bahn zu ermitteln. Ein feststehender Rakelstab 425 ist über der
Beobachtungsplatte 408 angeordnet um statische Aufladung
abzuleiten, ehe die Bahn aufgerollt wird.
-
3 zeigt
weitere Details der Bearbeitungszone 404. Es wird gezeigt,
wie die Bahn über
eine Umlenkwalze 415 geführt wird und eine Absaugeinrichtung,
allgemein mit 409 beziffert, durchläuft, die alle Flusen von der
Bahn 400 entfernt. Die Absaugeinrichtung 409 weist
eine drehbare Flusenbürste 420,
die gegen die Bahn drückt
und ein Saugrohr 412 auf, durch dass alle Flusen und Staubpartikel
von der zu behandelnden Bahn entfernt werden. Die Bahn läuft dann über eine
Führungswalze 413 nach
oben und um eine Bremswalze 417 des allgemein mit 414 bezifferten
Bremsständers.
Der Bremsständer 414 arbeitet
unabhängig
oder in Verbindung mit dem, allgemein mit 416 bezifferten,
Zugständer
als Hauptspannungssteuerung der Bahn in der Bearbeitungszone 404.
Bei Betrieb kann der Bremsständer
neutral wirken, während
der Zugständer 416 die
Bahn 400 durch die Bearbeitungszone zieht. Alternativ kann
der Bremsständer 414 rückwärts laufen
oder mit einer Geschwindigkeit, die gleich oder niedriger ist als
die des Zugständers,
um die Bahn 400 unter Spannung zu setzen. Die unabhängige Steuerung
des Bremsständers 414 und
des Zugständers 416 erlaubt
eine größere Genauigkeit
bei der Steuerung der Bahnspannung und einen breiteren Spannungsbereich
als konventionelle Synchronisation von Bremsständer und Zugständer.
-
Der Bremsständer 414 enthält eine
Bremswalze 417 mit einem austauschbaren Walzenbelag der
ausgewählt
wird um Schlupf der Bahn relativ zur Bremswalze zu minimieren. Ein
Hydraulikzylinder 418 wird wahlweise betrieben um eine
Anpresswalze 419 in Eingriff mit der Bahn zu bringen. die
pneumatische Kautschukanpresswalze 419 wird vorzugsweise
leicht an die Bahn 400 angelegt, um Knittern der Bahn zu
vermeiden. Die Anpresswalze 419 wird üblicherweise verwendet, wenn
die Bahn 400 über
die Bremswalze 417 rutscht. Die Bahn 400 verlässt die
Bremswalze, passiert eine Spannwalze 422, welche die Bahnspannung
an diesem Punkt misst. Die Bahnspannung kann auch, falls gewünscht an
Walze 413 gemessen werden. Die Spannwalzen auf die hier
Bezug genommen wird weisen Messwertumwandler auf, die Bahnspannung
in eine Gleichstromspannung umwandeln, die proportional der Bahnspannung
ist. Die Spannwalzen dieses Typs werden von Dover Flexo Electronics
Inc., Rochester, New Hampshire hergestellt. Diese Art von Spannwalzen
misst die Spannung über
die gesamte Breite der Walze und gibt ein Ausgangssignal ab das
proportional der mittleren Spannung ist. Andere Wege des Messens
sind Kraftmessdosen an den Enden der Walzen. Die hier gezeigte Konfiguration
des Bremsständers 414 vermeidet
Knittern der Bahn vor der Behandlung, im Gegensatz zum Hindurchleiten
der Bahn durch den Spalt zwischen einem Paar harter Anpresswalzen.
Wenn Knittern kein Problem ist, kann ein Anpresswalzenständer an
Stelle eines Bremsständers
verwendet werden.
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Der Bremsständer 414 wird von
einem rechnergesteuerten Motor (nicht gezeigt) gesteuert, der die Achse 421 der
Bremswalze 417 antriebt. Die Bahn 400 verlässt den
Bremsständer 414 und
läuft unter
einem mit 423 bezifferten feststehenden Rakelstab hindurch.
Der Rakelstab 423 leitet im Wesentlichen die gesamte statische
Elektrizität
von der Oberfläche
der zu behandelnden Bahn vor dem Eintreten in die Behandlungszone ab.
Das ist notwendig um Lichtbogen zwischen der Bahn 400 und
Metallteilen, denen die Bahn nahekommt zu verhindern. Es hat sich
als wünschenswert
erwiesen elektrostatische Aufladung von der Bahn durch feststehende
Rakelstäbe 424 und 425 abzuleiten,
nachdem die Bahn die Härtungszone 405 verlassen
hat, vor der beleuchteten Platte 408 zur Inspektion der
Bahn wie in 2 gezeigt.
Falls erwünscht
können
feststehende Rakelstäbe
auch an anderen Stellen angeordnet werden.
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Die Behandlungszone 404 weist
eine Vielzahl von Behandlungsköpfen 427, 428 und 429 auf.
Auch wenn drei Behandlungsköpfe
gezeigt werden, können
bei jeder Anwendung ein, zwei oder drei verwendet werden. Weiterhin
können,
wenn erforderlich, zusätzliche
Behandlungsköpfe
in der Behandlungszone 404 angeordnet werden. Jeder Behandlungskopf
ist in der Behandlungszone 404 horizontal bewegbar, wie
es nachfolgend detaillierter beschrieben wird. Weiterhin weist jeder
Behandlungskopf eine Rakelblatthalteeinrichtung auf, allgemein beziffert
mit 431, 432 und 433, die jedes Rakelblatt
senkrecht auf und ab bewegt und das Rakelblatt in den gewünschten
Winkel zur sich bewegenden Bahn 400 dreht.
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Zusätzlich zu den Bearbeitungsköpfen 427, 428 und 429 weist
die Bearbeitungszone 404 eine Vielzahl von einstellbaren
Führungswalzen,
allgemein mit 439 beziffert, auf, zum weiteren Steuern
der Spannung der Bahn 400. Es ist zwar nur eine Führungswalzeneinrichtung 439 zwischen
den Behandlungsköpfen 427 und 428 detailliert
gezeigt. Gleiche Führungswalzeneinrichtungen
sind der Anlage montiert, wie Führungswalze 434,
die vor den ersten Behandlungskopf 427 angeordnet ist,
Führungswalze 435,
zwischen den Behandlungsköpfen 428 und 429 angeordnet
ist, Führungswalze 436,
die hinter dem Bearbeitungskopf 429 und vor den Zugständer 416 angeordnet
ist. Alle diese Führungswalzeneinrichtungen
sind horizontal einstellbar, wie es im Zusammenhang mit 4 nachfolgend beschrieben
wird. Sie können
auch in senkrechter Richtung einstellbar sein, durch Abstandhalter
und andere bekannte Mittel.
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4 zeigt
eine Ausführungsform
eine Führungswalzeneinrichtung 439.
Auf jeder Seite der Einrichtung sind Grundteile 440 vorhanden,
die einen senkrechten Träger 441 aufweisen,
auf dem eine drehbare Führungswalze 437 montiert
ist. Das Grundteil 440 der Führungswalzeneinrichtung 439 ist
am Boden derselben befestigt. Eine Vielzahl von Schlitten 446 und 447 sind
vorhanden, die auf einer Schiene 448 bewegbar sind. Letztere
erstreckt sich über
den gesamten Seitenrahmen 445 der konstruktiven Ausbildung
der Bearbeitungszone. Jedes Grundteil 440 hat einen daran
befestigten Sperrmechanismus, der eine Klinke 449 mit einem
Kautschukstöpsel 450 am
unteren Ende aufweist, der durch eine Feder 442 nach unten
gedrückt
wird. Der Hebel 449 kann nach unten gegen die Feder 442 geschwenkt
werden, um den Stöpsel 450 gegen
das Grundteil zu pressen und das Grundteil 440 im Rahmen 445 festzulegen,
wenn die gewünschte
horizontale Stellung erreicht ist. Gleiches Grundteil 440 und
ein senkrechter Träger 441 sind
auf der anderen Seite der Anlage montiert in Verbindung mit Träger 260,
so dass beide Grundteile 440 auf den entsprechenden Schienen 448 parallel zueinander
bewegt werden können.
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In 3 und 5 ist ein mit 451 beziffertes
Polymerauftragswerk oder Dispergiereinheit gezeigt, die auf der
Vorderseite des ersten Bearbeitungskopfes 427 montiert
ist. Das Polymerauftragswerk 451 weist eine Platte 452 auf,
die quer über
die Bahn hin und her beweglich ausgebildet ist, mittels einer konventionellen
zylindrischen Hülse 453,
wie einen Tol-O-Matic Inc., Modell BC 215 Bandzylinder. An der Platte 452 ist
ein T-Stück 454 befestigt.
Die auf die Bahn 400 aufzubringenden Stoffe werden im gewünschten
Verhältnis
in das T-Stück eingebracht.
Ein erstes Polymer wird mittels Druck durch Rohrleitung 455 aus
einem nicht gezeigten Vorratstank, der in Abstand von der Anlage
angeordnet ist, eingebracht. Ein zweites Polymer, Zusatz oder anderer Stoff,
wird mittels Druck durch Leitung 456 aus einem anderen
Vorratstank zugeführt.
Die Materialien werden in einem statischen Mischer 457 zusammengemischt
und durch ein anderes T-Stück 458 zu
einem in Abstand angeordneten Düsenpaar 459 gefördert und
auf die sich bewegende Bahn 400 aufgebracht. Der statische Mischer 457 weist
eine drehbare Förderschnecke
oder Korkenzieher auf (nicht gezeigt), die durch das hindurchströmende Material
rotiert und Mischen der Materialen bewirkt. Der statische Mischer
ist konventionell ausgebildet und kann vom Typ sein, der von Environmental
Spray Systems Inc. vertrieben wird. Alternativ können andere gut bekannte statische
oder dynamische Mischeinrichtungen verwendet werden, um Vorscheren und
Mischen der Polymere zu bewirken. Die zugeführte Materialmenge wird gesteuert
durch Steuern der Fließgeschwindigkeit
durch Leitung 455 und 456 im vorbestimmten Verhältnis, so
dass eine geeignete Materialmenge auf die Bahn direkt vor dem Rakelblatt
aufgebracht wird. Die Düsen 459 sind
so angeordnet, dass das gemischte Material und die Polymerzusammensetzung
direkt vor dem Rakelblatt 487 zugeführt wird, wie es in 5 und 8 gezeigt ist. Wandbegrenzungswälle 461 sind
an jedem Ende des Rakelblattes 487 vorhanden, um zu verhindern,
dass Teile vom Polymerwulst 475 an der Bahnkante austreten.
Ein Ultraschallsensor 465 ist am Rakelträgerteil 486 befestigt
zum Bestimmen der Größe des Polymerwulstes 475,
der mittels Düsen 459 vor
dem Rakelblatt 487 aufgebracht wird. Der Ultraschallsensor 465 schickt
ein Signal zum Rechner 503, der seinerseits den Fluss der
Polymere oder anderen Materialien durch die Leitungen 455 und 456 steuert,
um den Materialfluss wie gewünscht
ro erhöhen
oder zu verringern. Es können
auch andere Sensoren verwendet werden, um die Größe des Polymerwulstes 475 zu überwachen.
Wenn der Polymerwulst zu groß wird,
kann sich dies negativ auf das Vermögen des Rakelblattes auswirken,
das Polymer durch Scheren dünnflüssig zu
machen. In einigen Fällen
kann ein zu großer
Wulst dazu führen,
das Polymerklumpen unter die Rakelblattkante ohne ausreichende Verflüssigung
durch Scheren gedrückt
werden. Ein Polymerauftragswerk 451 mit Verbindung zum
Zuführen
von mehr als zwei Materialien kann verwendet werden, wenn es erwünscht ist,
mehrere Polymere zu mischen oder ein Polymer mit mehreren Zusätzen zu
mischen. Alternativ zum direkten Ablagern des Polymeren auf der
Bahn kann es auch auf eine schiefe Ebene (nicht gezeigte Platte)
vor dem Rakelblatt 487 aufgebracht werden, um den Kontakt
des Polymeren mit der Bahn in einem vorgegebenen Bereich direkt vor
dem Rakelblatt zu begrenzen. Obwohl die Anordnung des Polymerauftragswerks 451 vor
dem ersten Bearbeitungskopf 427 gezeigt wird, kann es auch
an den Bearbeitungsköpfen 428 oder 429 angeordnet
werden, wenn der vorhergehende Bearbeitungskopf nicht verwendet
wird. Alternativ kann es erwünscht
sein, ein Polymerauftragswerk 451 an mehr als einem Bearbeitungskopf
zu verwenden.
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In 6 und 7 sind Einrichtungen zum
horizontalen Bewegen der Behandlungsköpfe 427, 428 und 429 wiedergegeben.
Die drei Behandlungsköpfe
sind auf einem Rahmen 462, wie in 3 gezeigt, montiert. Der Rahmen 462 weist
eine Vielzahl von senkrechten und waagerechten Traggliedern auf
und schließt
ein Paar paralleler Seitenträger 462 ein,
von denen nur einer gezeigt wird. Ein Seitenträger 463 ist an der
gegenüberliegenden
Seite der Anlage in Abstand von den seitlichen Enden der Bahn 400 montiert.
Auf dem Seitenträger 463 sind
auf seiner gesamten Länge
eine Schiene 464 und eine Zahnstange 448 befestigt.
Jeder Bearbeitungskopf 427, 428 und 429 weist
einen im Allgemeinen mit 466 bezifferten Schlitten auf,
der auf der Schiene 464 gleitet. Mit dem Schlitten 466 sind
ein Paar Schlittenstopper 467 und 468 verbunden,
die die Schiene 464 umgreifen, wie es in 6 und 7 gezeigt
ist. Am Schlitten 466 ist ein Schrittmotor 469 befestigt,
der eine Welle 471 antreibt, um ein Zahnrad 472 zu
drehen. Das Zahnrad 472 greift in die Zahnstange 448 ein
und wenn es mit Energie versorgt wird, bewegt es den Schlitten 466 horizontal
auf der Schiene 464 und an der Zahnstange 448 genau
in die gewünschte
Stellung.
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Einrichtungen zum senkrechten Bewegen
und Drehen der Rakelblatthalterung 431 sind auch in 6 gezeigt. Die Anordnung
für die
Rakelblatthalterungen 432 und 433 sind gleich.
Die senkrechte Bewegung des Gehäuses 450,
das mit der Rakelblatthalterung 431 verbunden ist, wird
gesteuert durch den Schrittmotor 473, der seinerseits ein
Schraubengewinde 474 antreibt. Durch Drehen des Schraubgewindes 474 greift dieses
in das Gewinde der Hülse 460 ein,
die mit Gehäuse 450 verbunden
ist, um das Gehäuse 450 senkrecht zu
bewegen, geführt
durch die Schlittenstopper 455, die sich auf einem Paar
Führungsschienen
(nicht gezeigt), die auf jeder Seite des Schraubgewindes montiert
sind, bewegen. Die Schlittenstopper 455 und die damit verbundenen
Führungsschienen
haben den gleichen Aufbau wie die Schlittenstopper 467 und 468,
die sich auf der Schiene 464 bewegen, wie es im Zusammenhang
mit dem horizontalen Bewegen des Schlittens 466 beschrieben
wurde. Die Drehung der Rakelblatthalterung 431, um den
Winkel des Rakelblatt 487 zur Bahn 400 einzustellen,
wird durch einen Schrittmotor 477 gesteuert, der eine Welle 478 antreibt,
um einen Schneckenantrieb 479 zu drehen. Die Drehung des
Schneckenantriebs 479 dreht Getriebe 481, das
seinerseits die Achse 482 antreibt, um die Trageinrichtung 483 der
Rakelblatthalterung zu drehen. Die Trageinrichtung 483 für die Rakelblatthalterung
weist ein Teil 485 auf, das mit der Welle 482 verbunden
ist, für
Drehbewegung derselben.
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An der Trageinrichtung 483 für die Rakelblatthalterung
ist eine Tragplatte 484 montiert, an der ein L-förmiges Rakelblatthalteteil 486 befestigt
ist, wie in 8 gezeigt,
das sich quer über
die gesamte Breite der Anlage erstreckt. Das Halteteil 486 ist
ein großer
Stahlträger
mit erheblicher Masse, um Vibrieren des Rakelblattes zu verringern
und jedes Biegen desselben zu verhindern. Ein Ende des Rakelblatthalteteils 486 ist an
der Tragplatte 484 auf einer Seite der Anlage befestigt
und das andere Ende ist in gleicher Weise an einer Tragplatte (nicht
gezeigt) auf der anderen Seite der Anlage befestigt. Das L-förmige Rakelblatthalteteil 486 des Bearbeitungskopfes 427 weist
einen oberen Flansch 498 auf, der sich rückwärts in Laufrichtung
des Bandes erstreckt, um dem Betriebspersonal die Beobachtung des
aufgebrachten Polymerwulstes 475 auf der Vorderseite des
Rakelblattes 487 zu ermöglichen.
An den Bearbeitungsköpfen 428 und 429 werden
noch massivere Rakelblatthalteteile 490 verwendet, um maximales
Abstützen
des Rakelblattes 487 zu erreichen und Vibration zu minimieren.
Jedes Rakelblatt ist an dem betreffenden Rakelblatthalteteil 486 oder 490 über seine
Länge an zahlreichen
Punkten befestigt. Jedes Rakelblatt 487 weist eine Vielzahl
von Kraftmessdosen 488 (siehe 5) auf, die in gleichmäßigem Abstand
und über
die Länge
verteilt sind, um die Spannung zu messen. Die Kraftmessdosen 488 sind
in Löchern
jedes Rakelblattes 487 montiert und messen die Anpresskraft
der Bahn an das Rakelblatt. Die Kraft wird in Spannung umgewandelt,
um die Bahnspannung an der Vorderkante 489 des Rakelblattes
zu bestimmen. Das Rakelblatt 487 ist am Rakelblatthalteteil 486 oder 490 so
befestigt, dass die Vorderkante 489 des Rakelblattes 487 axial
ausgerichtet ist, mit der Drehachse der Trageinrichtung 483 für die Rakelblatthalterung,
wie es in 8 gezeigt
ist. Das ermöglicht
genaue Steuerung des Eintrittswinkels und des Austrittswinkels der
Bahn 400 bezüglich
des Rakelblattes 487. Das bewirkt, dass ein Grad Rotation des
Rakelblattes den Eintrittswinkel und Austrittswinkel der Bahn um
ein Grad ändert.
Falls erwünscht,
können die
Rakelblatthalterungen 431, 432 und 433 eine
Vielzahl unterschiedlicher Rakelblätter halten. Jedes davon kann
ausgewählt
in Eingriffen der Bahn 400 gedreht werden. Bei dieser Anordnung
befindet sich die Drehachse im Zentrum der Tragplatte 484,
im Gegensatz zur bevorzugten Ausrichtung der Drehachse mit der Vorderkante 489 des
Rakelblattes 487. Jeder Schrittmotor 469, 473 und 477 an
jedem Bearbeitungskopf kann genau gesteuert werden, um waagerechte,
senkrechte und Winkelstellung zu erhalten. Die Schnittmotoren werden üblicherweise
vom Rechner gesteuert, können
jedoch bei Bedarf auch manuell betrieben werden.
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Es wird erneut Bezug genommen auf 3, wobei es bevorzugt ist,
einen Zugständer 416 zu
verwenden, mit unabhängig
angetriebenen Walzen 494 und 495. Diese können in
gleicher Richtung oder in unterschiedliche Richtungen angetrieben
werden, um die Bahnspannung besser zu steuern. Alternativ kann der Zugständer 416 einen,
mit 491 bezifferten, Revolverkopf aufweisen, zum Halten
einer Vielzahl von Walzen 492, 493, 494, 495 mit
unterschiedlichen Durometerhärtewerten.
Der Revolverkopf kann gedreht werden, so dass Walzen mit dem benötigten Durometerhärtewert
verwendet werden, in Eingriff mit der angetriebenen Walze 496 des
Zugständers 416,
um die Bahn 400 durch die Bearbeitungszone 404 zu
ziehen. Bei Verwendung weiterer Walzen mit geringeren Durometerhärte wirkt
die Walze auf eine größere Fläche der
Bahn 400 ein, mit geringerer Kraft pro Flächeneinheit
der Bahn und dadurch mit verringerter sekundärer Scherkraft. Bei Verwendung
einer härteren
Walze mit höhere
Durometerhärte
wird eine kleinere Fläche
der Bahn mit hoher Kraft pro Flächeneinheit
beaufschlagt, so dass die sekundäre
Scherkraft größer ist.
Alternativ ist es auch möglich,
durch höheren
Druck zwischen den Walzen die Spaltfläche in Kontakt mit der Bahn 400 zu
vergrößern. Beides,
Härtung
und Druck, werden nach Bedarf selektiv eingestellt.
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Qualitätssteuerschleife
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9 zeigt
ein Blockdiagramm der Qualitätssteuerung
der Betriebsweise der erfindungsgemäßen Vorrichtung. Es werden
eine Vielzahl von Parametern bestimmt, um die entsprechende Qualitätssteuerung
der Betriebsweise der Vorrichtung sicherzustellen. Ein zu bestimmender
Parameter ist die Gewichtsmenge eines zugeführten Polymeren durch Verwendung
eines Paares von β-Strahlen-Dickenmessungssensoren 501 und 502.
Jeder Sensor enthält
einen Sender und Empfänger,
die über
bzw. unter der Bahn angeordnet sind. Die β-Strahlensensoren sind, wie
in 3 gezeigt, angeordnet,
um die Dichte der Bahn 400 vor und nach der Behandlung
zu messen. Um das Gewicht des eingebrachten Polymeren in Prozent
zu bestimmen, wird die Bahndichte vor und nach dem Aufbringen des
Polymeren bestimmt. Die Dichteänderung
hängt von
der in die Bahn eingebrachten Polymerzusammensetzungen ab und wird
umgewandelt in Angabe in Gew.-%. Eine vorbestimmte gewünschte einzubringende
Menge in Gew.-% wird in den Rechner 503 zu Vergleichszwecken
eingegeben. Wenn eine zu hohe eingebrachte Gewichtsmenge gemessen
wird, kann dies eine zu dicke Schicht auf der Bahn sein, bedingt
durch niedrige Bahnspannung, hohe Viskosität des Polymeren und/niedrige
Scherkräfte.
Die möglichen
Lösungen
sind Erhöhen
der Bahnspannung, Erhöhen
der auf das Polymer wirkenden Scherkräfte und/oder Start mit einem
Polymer geringerer Viskosität.
Eine hohe eingebrachte Menge kann auch Sättigung der Bahn bedeuten.
Das kann verursacht werden durch zu viel Polymer, geringe Viskosität des Polymeren,
hohe Scherkraft und/oder unzureichendes Abstreifen des Polymeren.
Die Lösung
steht in Verringerung des Polymerzuflusses, Verringerung der auf
das Polymer einwirkenden Scherkräfte,
Start mit einem Polymer höherer
Viskosität,
Vergrößerung des
Winkels des Rakelblattes und/oder der Rakelblätter und/oder Erhöhen der
Bahnspannung. Eine gemessene hohe eingebrachte Gewichtsmenge kann
auch bedeuten, dass die Bahn eingekapselt ist und die gebildete
innere Schicht zu dick ist. Das kann verursacht sein durch niedrige Bahnspannung,
hohe Viskosität
des Polymeren, niedrige Scherkräfte
und/oder unzureichendes Abstreifen des Polymeren von der Bahn. Die
mögliche
Lösung
ist Erhöhen
der Bahnspannung, Erhöhen der
auf das Polymer wirkenden Scherkräfte, Start mit Polymer niedrigerer
Viskosität,
Vergrößern des
Winkels des Rakelblattes und/oder Erhöhen der Bahnspannung.
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Wenn eine akzeptable eingebrachte
Gewichtsmenge gemessen wird, kann das bedeuten, dass die Bahn eingekapselt
ist und/oder eine innere Schicht geeigneter Dicke gebildet wurde.
Wird eine zu geringe eingebrachte Gewichtsmenge gemessen, kann das
bedeuten, dass keine oder eine zu dünne Schicht gebildet wurde
und unzureichende Einkapselung oder Sättigung der Bahn eingetreten
ist. Dies wird dadurch verursacht, dass nicht genug Polymer vorhanden
ist, durch niedrige Bahnspannung, die Druckdifferenz ist zu klein und
nicht messbar oder die Polymerviskosität ist extrem niedrig. Die mögliche Lösung ist
Zuführen
von mehr Polymer, Erhöhen
der Bahnspannung oder Erhöhen
der Polymerviskosität.
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Ein anderer zu bestimmender Parameter
ist die Anordnung der inneren Schicht des Polymeren in der Bahn.
Die Schicht wird erreicht durch rechnergestützte Einkapselung und das Analysengerät 504 für Sperrwirkung,
die eine bildaufnehmende Einrichtung, die nach dem Härten der
Bahn verwendet wird, aufweist. Während
des Aufbringens des Polymeren auf die Bahn wird ein Bereich entlang
der Bahnkante mit einer Polymerzusammensetzung behandelt, die ein
Markierungsmittel enthält,
beispielsweise, jedoch nicht begrenzt, ein fluoreszierendes Material
oder Metallteilchen. Nach dem Härten
wird die speziell behandelte Bahnkante mittels einer Schneidvorrichtung
abgetrennt. Das Abtrennen von der Bahn ist erforderlich, um einen
Blick auf den Querschnitt der abgetrennten speziell behandelten
Bahnkante zu ermöglichen.
Die abgetrennte Bahnkante wird in einen abgeschlossenen Bereich
geführt,
indem der Querschnitt der abgetrennten Kante mit Energie in irgendeiner
Form beaufschlagt wird, so dass ein Bild des Markierungsmittels
und ein Muster gebildet wird. Bei der Energie kann es sich beispielsweise,
jedoch nicht begrenzend, um infrarote Strahlung, Ultraviolettstrahlung,
Röntgenstrahlung
oder Ultraschallstöße als auch
radioaktive Teilchen und dergleichen handeln. Das entwickelte Muster
erscheint als Dichteverteilung von Teilchen, die als Bild auf dem
Bildschirm des Rechners sichtbar gemacht werden. Die Verteilung
kann verglichen werden mit einer zu Vergleichszwecken in den Rechner
eingegebenen Verteilung, um die Anordnung der Innenschicht zu ermitteln.
Im Idealfall vergleicht der Rechner die Verteilung des Markierungsmittels
mit den vorgegebenen Werten. Wenn die Schicht nicht in dem akzeptablen
Bereich liegt, liegt die sichtbare Dichteverteilung außerhalb
der vorgegebenen Werte für
diese spezielle Bahn. Wenn sich die Streuung über die Bahn verteilt, kann
dies bedeuten, dass die Bahn gesättigt ist,
als Folge von zu viel Polymer, zu niedriger Polymerviskosität, zu hoher
Scherkräfte
und/oder unzureichendem Abstreifen des Polymeren von der Bahn. Die
möglichen
Lösungen
sind Verringern des Polymerzuflusses, Erhöhen der auf das Polymer wirkenden
Scherkräfte,
Start mit einem Polymer höherer
oder niedrigerer Viskosität.
Wenn die Streuung ergibt, dass die Schicht nicht im akzeptablen
Bereich ist, kann dies verursacht sein durch zu niedriger Bahnspannung,
zu hohe Polymerviskosität
und/oder zu niedriger Scherkräfte.
In diesem Falle ist die mögliche
Lösung
Erhöhen
der Bahnspannung, Erhöhen
der auf das Polymer wirkenden Scherkräfte oder Start mit einem Polymer
niedrigerer Viskosität.
Wenn durch das Analysengerät
festgestellt wird, dass die innere Schicht zu dicht an der behandelten
Seite der Bahn angeordnet ist, kann dies bedeuten, dass zu wenig
Polymer vorhanden ist und/oder zu wenig Polymer abgestreift wurde.
Die mögliche
Lösung
ist Erhöhen des
Polymerzuflusses, Vergrößern des
Rakelblattwinkels und/oder Erhöhen
der Bahnspannung. Wenn durch das Analysengerät festgestellt wird, dass die
innere Schicht ro dicht an der unbehandelten Bahnseite angeordnet
ist, kann dies bedeuten, zu viel Polymer und/oder zu starkes Abstreifen
des Polymeren von der Bahn. Wenn die Streuung ergibt, dass die Schicht
im akzeptablen Bereich liegt, bedeutet dies, dass die innere Schicht
des Polymeren richtig angeordnet ist.
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Ein anderer zu bestimmender Parameter
ist die Mikroporosität
Ein Mikroporositätssensor 505 wird
verwendet, um den Druckabfall über
eine Fläche
der Bahn 400 zu messen. Die Bahn bewegt sich über einer
abgeschlossenen Fläche
auf der Luft durch die Bahn vor Behandlung und dann nach dem Härten gedrückt wird. Die Änderung
oder der Unterschied im Druck wird bestimmt. Die Druckdifferenz
wird in eine wirksame Porosität konvertiert,
die direkt proportional zur Größe des freien
Raumes in der Bahn oder ihrer tatsächlichen Porosität ist. Die
tatsächliche
Porosität
der behandelten und der unbehandelten Bahn wird verglichen, um den
Grad der Atmungsaktivität
oder Mikroporosität
anzugeben. Dieser Sensor 505 allein kann die Einkapselung
der Fasern oder strukturellen Elemente der Bahn nicht bestimmen,
er kann jedoch zusammen mit anderen hier offenbarten Messgeräten verwendet
werden, um festzustellen, ob die Bahn eingekapselt ist oder nicht.
Wenn eine große
Druckdifferenz gemessen wird, kann dies bedeuten, dass eine nicht
erwünschte,
außen
auf der Bahnoberfläche
liegende Polymerschicht vorhanden ist. Dies kann verursacht sein
durch zu niedrige Bahnspannung, zu hohe Viskosität des Polymeren und/oder zu
niedrige Scherkräfte.
Die mögliche
Lösung
ist Erhöhen
der Bahnspannung, Erhöhen
der auf das Polymer wirkenden Scherkräfte und/oder Start mit einem
Polymer niedrigerer Viskosität.
Wenn eine große
Druckdifferenz gemessen wird, kann das auch bedeuten, dass die innere
Schicht zu dick ist. Dies ist die Folge von zu viel eingebrachtem
Polymer und/oder ungenügendem
Abstreifen von Polymer. In diesem Falle kann der Polymerzufluss
verringert werden, der Anstellwinkel des Rakelblattes vergrößert werden
und/oder die Bahnspannung kann erhöht werden. Eine große Druckdifferenz
kann auch Sättigung der
Bahn anzeigen, ausgelöst
durch zu viel Polymer, zu niedrige Viskosität des Polymeren und/oder ungenügendes Abstreifen
des Polymeren. Die Lösung
ist Verringern der Polymerzufuhr, Erhöhen der auf das Polymer wirkenden
Scherkräfte,
Start mit Polymer höherer
Viskosität,
Vergrößern des
Anstellwinkels des Rakelblattes und/oder Erhöhen der Bahnspannung. Wenn
die unbehandelte Bahn ungleichmäßig ist
und große
Schwankungen des Druckabfalls aufweist, jedoch im behandelten Zustand
der Druckabfall ausgeglichener ist, kann dies bedeuten, dass das
Polymer die Hohlräume
der ungleichmäßigen Bahn
ausfüllt.
Wenn dies das Ziel ist, sind keine Änderungen erforderlich. Wenn
nicht, sollte eine gleichmäßigere Bahn
verwendet werden. Wenn die Druckdifferenz klein ist, kann dies bedeuten,
das die Bahn eingekapselt ist mit einer inneren Schicht. Wenn die
Druckdifferenz 0 ist, kann das bedeuten, dass keine oder geringe
Einkapselung erfolgte, keine innere Schicht oder Sättigung
vorhanden ist. Dies kann verursacht sein durch zu wenig Polymer,
dadurch dass die Druckdifferenzen zu gering und nicht messbar sind
oder dass die Viskosität
des Polymeren extrem niedrig gewesen sein kann. Der Bereich der
Druckdifferenz für
brauchbare Produkte wird entweder im Rechner gespeichert oder wird
für jedes
unterschiedliche Produkt vom Betreiber eingegeben. Der vorbestimmte
Bereich wird zum Vergleich mit gemessenen Werten benutzt.
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Ein anderes hierzu verwendendes Messgerät ist ein
Elementaranalysengerät 506,
das eine Energiequelle verwendet, beispielsweise, jedoch nicht begrenzend,
auf Röntgenstrahlen.
Das Gerät
analysiert in bestimmten Bereichen der Bahn die Elemente durch Röntgenfluoreszenz.
Die Bahn wird durch einen abgeschlossenen Bereich geführt, indem
die unbehandelte Seite der Bahn einem primären Strahl oder einem Strahl von
einer sekundären
Zielkathode ausgesetzt wird. Die Energie passiert die Bahn und erzeugt
ein charakteristisches Signal des spezifisch geprüften Elementes.
Die charakteristischen Signale von bekannten Elementen werden in
den Rechner eingegeben, zum Vergleich mit gemessenen Signalen. Wenn
beispielsweise eine Bahn Silicon enthält, unterscheidet sich das
Signal von einer Bahn, die keine Silicone enthält. Das Gerät zeigt an, ob die Polymerzusammensetzung
durch die Bahn gedrungen ist. Das Gerät allein kann die Einkapselung von
Fasern nicht feststellen, durch Kombination mit anderen Messgeräten ist
es jedoch möglich,
festzustellen, ob die Bahn eingekapselt wurde oder nicht. Wenn mit
dem Analysengerät 506 Polymer
auf der unbehandelten Bahnseite gefunden wird, zeigt dies Einkapselung
an. Das kann auch Sättigung
der Bahn bedeuten, ausgelöst durch
zu viel Polymer, zu niedriger Viskosität des Polymeren, zu hoher Scherkräfte und/oder
ungenügendes Abstreifen
des Polymeren. Wenn dies der Fall ist, kann der Zufluss des Polymeren
verringert werden, die auf das Polymer wirkenden Scherkräfte können verringert
werden, es kann ein Polymer mit höherer Viskosität verwendet
werden, der Anstellwinkel des Rakelblattes kann vergrößert werden
und/oder die Bahnspannung kann erhöht werden. Wenn mit dem Analysengerät Polymer
auf der unbehandelten Bahnseite gefunden wird, kann das bedeuten,
dass die Hohlräume
oder Zwischenräume
in der Bahn ohne Einkapselung gefüllt sind. Dies kann verursacht
werden durch zu wenig Polymer, zu starkes Abstreifen von Polymer,
niedrige Bahnspannung, zu hohe Viskosität des Polymeren und/oder zu
niedrige Scherkräfte.
Die Lösung
ist Erhöhen
des Polymerzuflusses, Erhöhen
der Bahnspannung und/oder Start mit Polymer niedrigerer Viskosität. Wenn
mit dem Analysengerät 506 wenig
oder kein Polymer auf der unbehandelten Bahnseite gefunden wird,
kann dies bedeuten, dass eine innere Schicht mit Einkapselung gebildet
wurde, die sich nicht bis zur unbehandelten Bahnseite erstreckt.
Wenn das erwünscht
ist, sind keine Änderung
notwendig. Wenn nicht erwünscht,
kann dies verursacht sein durch nicht ausreichend Polymer, zu niedrige
Bahnspannung, zu hohe Viskosität
des Polymeren und/oder zu niedrige Scherkräfte. Die Lösung ist Erhöhen des
Polymerzuflusses, Erhöhen
der auf das Polymer wirkenden Scherkräfte, Start mit Polymer niedrigerer
Viskosität.
Wenn kein Polymer gefunden wird, kann dies auch bedeuten, dass auf
der behandelten Seite der Bahn eine Polymerschicht vorhanden ist,
als Folge von zu niedriger Bahnspannung, zu hoher Viskosität des Polymeren
und/oder zu niedriger Scherkräfte.
Dies kann korrigiert werden durch Erhöhen der Bahnspannung, Erhöhen der
auf das Polymer wirkenden Scherkräfte und Verwenden von Polymeren
mit niedrigerer Viskosität.
Die zuvor beschriebenen Einrichtungen 501 und 502, 504, 505 und 506 können auch
kombiniert werden, um ein besseres Bild zu erhalten von dem, was
tatsächlich
mit dem Polymer in der Bahn passiert ist. Aufgrund solcher Informationen
kann der Rechner zahlreiche Variablen in der Anlage verändern, wie
nachfolgend beschrieben.
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In den Rechner 503 werden
die Ausgabedaten einer Vielzahl von Spannungssensoren, beziffert
mit 508, 509, 510, 511, 512, 513, 514, 515, 516 und 517,
eingeben. Die Spannungssensoren sind entweder Spannwalzen mit Messwertumwandlern,
wie zuvor beschrieben, oder Kraftmessdosen an den Enden von Führungswalzen,
die ein Signal erzeugen, dass proportional der Spannung ist, die
durch die spezielle Walze an die Bahn angelegt wird.
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Die Spannung wird gesteuert durch
zahlreiche Einrichtungen in der Anlage und bei deren Betrieb. Insbesondere
wird die Spannung gesteuert durch Presswalzenständer mit angetriebenen Walzen,
Stellung der Rakelblätter,
Anordnen von Führungswalzen
und Rheologie und Viskosität
des Polymeren. Es ist ersichtlich, dass erfindungsgemäß eine Vielzahl
von Presswalzenständern
an zahlreichen Stellen in der Bearbeitungszone verwendet werden
kann, um mehrere Makrospannungszonen zwischen den Presswalzenständern auszubilden.
Jeder Presswalzenständer
kann unabhängig
betrieben werden mit vorwärts,
rückwärts oder
neutral drehenden Walzen. Jeder Presswalzenständer kann eine andere Größe, Gewicht
und Walzen mit unterschiedlichen Durometerhärtewerten aufweisen, um unterschiedliche
Spaltlängen
zu schaffen und um den Schlupf der Bahn zu steuern. Die Geschwindigkeit
und Drehrichtung der Walzen jedes Presswalzenständers wird gesteuert durch
ein Geschwindigkeitsteuergerät,
das von einem Rechner gesteuert wird aufgrund Überwachung der Bahnspannung
in jeder Spannungszone, wie es noch beschrieben wird. Jede Walze
jedes Presswalzenständers
kann unabhängig
betrieben werden, um eine gesteuerte Walzengeschwindigkeitsdifferenz
zu bewirken. Die Viskosität
und das Fließverhalten
des Polymeren beeinflussen die Bahnspannung. Jede Bahn verhält sich unterschiedlich
zu unterschiedlichen Polymertypen. Die Spannung wird hauptsächlich auf
gleiche Weise beeinflusst, wie sie sich an der Bahnspannung ändert, wenn
die Bahn nass wird. Die Spannung schwankt in Abhängigkeit vom Bahntyp und den
verwendetet Polymertypen.
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Es wird Bezug genommen auf 10. Der Spannungssensor 508 ist
eine Kraftmessdose oder Messwertumwandler an der Führungswalze 422.
Der Spannungssensor 509 ist eine Kraftmessdose oder Messwertumwandler
an der Führungswalze 434.
Der Spannungssensor 510 ist eine Kraftmessdose oder Messwertumwandler
an der Führungswalze 444.
Der Spannungssensor 511 ist eine Kraftmessdose oder Messwertumwandler
an der Führungswalze 437.
Der Spannungssensor 512 ist eine Kraftmessdose oder Messwertumwandler
an der Führungswalze 435.
Der Spannungssensor 513 befindet sich an der Führungswalze 436.
Der erste Spannungssensor 514 zur Bestimmung der Spannung
des Rakelblattes ist eine Kraftmessdose im Rakelblatt 487 im
Bearbeitungskopf 427. Der zweite Spannungssensor 515 ist
eine Kraftmessdose im Rakelblatt 487 im Bearbeitungskopf 428.
Der dritte Spannungssensor 516 ist eine Kraftmessdose in
dem Rakelblatt 487 im Bearbeitungskopf 429. Die
Werte der Kraftmessdosen entlang jedes Rakelblattes 487 werden
gemittelt, um ein mittleres Spannungssignal pro Rakelblatt zu erzeugen.
Jeder der Sensoren 508 bis 516 vermittelt ein
Ausgangssignal an den Rechner, das proportional der an diesem Punkt
gelegenen Spannung der Bahn ist. Die drei trimären oder Makrospannungszonen
sind Zonen 1, 2 und 3. Die Makrozonen
werden ausgebildet zwischen Presswalzenständern. In Zone 1 ist
die Spannung ausgebildet zwischen dem Bremsständer 414 und dem Zugständer 416.
Die Spannung in Zone 2 wird ausgebildet zwischen einem
wahlweisen Paar von Presswalzen 518 und 519 und
dem Bremswalzenstand 414. Spannungszone 3 wird
ausgebildet zwischen den Presswalzen 518 und 519 des
Zugständers 416.
Die sekundären
oder Mikrospannungszonen sind die Zonen 4 bis 11.
Mikrozonen werden ausgebildet zwischen Führungswalzen oder einer Führungswalze
und einem Rakelblatt. Die Spannung in Zone 4 wird erzeugt
zwischen der Umlenkwalze 422 und der Stützwalze 434. In Zone 5 wird
die Spannung erzeugt zwischen der Stützwalze 434 und dem
Rakelblatt 487 des Bearbeitungskopfes 427. In
Zone 6 wird die Spannung erzeugt zwischen dem Rakelblatt 487 im
Bearbeitungskopf 427 und gegebenenfalls einer betriebenen
Stützwalze 444,
angeordnet vor dem Walzenspalt zwischen den Walzen 518 und 519.
In Zone 7 wird die Spannung erzeugt zwischen der Stützwalze 444 und
der Stützwalze 437.
In Zone 8 wird die Spannung erzeugt zwischen der Stützwalze 437 und
dem Rakelblatt 487 in Bearbeitungskopf 428. In Zone 9 wird
die Spannung erzeugt zwischen dem Rakelblatt 487 im Bearbeitungskopf 428 und
der Stützwalze 435.
In Zone 10 wird die Spannung erzeugt zwischen der Stützwalze 435 und
dem Rakelblatt 487 im Bearbeitungskopf 429. In
Zone 11 wird die Spannung erzeugt zwischen dem Rakelblatt 487 im
Bearbeitungskopf 429 und der Stützwalze 436.
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Die unterschiedlichen Spannungszonen
werden selektiv ausgebildet, um bessere Einkapselung und/oder bessere
Steuerung der Innenschichten der Bahn 400 zu erreichen.
Das Einteilen der Bahn in Makrospannungszonen erlaubt die Verringerung
der Gesamtspannung in jeder einzelnen Zone. Wenn beispielsweise
die angetriebenen Walzen 518 und 519 nicht benutzt
werden, steigt die Bahnspannung an jeder Stelle der Zone 1 vom
Bremsständer 414 bis
zum Zugständer 416.
Durch Betreiben der Walzen 518 und 519 wird Zone 1 in
zwei Makrozonen 2 und 3 geteilt. Falls gewünscht, kann
Zone 3 dann eine niedrigere Spannung aufweisen als die
Bahn in Zone 2. Sie kann, falls gewünscht, auch die gleiche oder
eine höhere
Spannung aufweisen. In gleicher Weise können andere Presswalzenpaare
in der Bearbeitungszone 404 angeordnet werden, um weitere
Makrospannungszonen auszubilden. Mit den Mikrospannungszonen lässt sich
die Spannung an jedem Rakelblatt besser steuern. Die Gesamtspannung
in jeder Spannungszone kann auf zahlreichen Wegen gemessen werden,
beispielsweise, jedoch nicht begrenzend, durch Auswählen eines
Spannungssensors als repräsentativ
für die
Spannung in der speziellen Zone oder Mitteln der Werte verschiedener
Sensoren in der ausgewählten
Zone um die repräsentative
Spannung festzulegen.
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Wie in 9 gezeigt,
erhält
der Rechner 503 Ausgangssignale von Spannungssensoren 508 bis 516, den
Sensoren 501 und 502 für die Gewichtszunahme, dem
Analysengerät 504 für rechnerunterstützte Einkapselung
und Sperrwirkung, dem Sensor 505, der die Mikroporosität bestimmt
und vom Elementaranalysengerät 506.
Aus diesen Daten erzeugt der Rechner ein Ausgangssignal für ein oder
mehrere Geschwindigkeitssteuergeräte 500 zum Steuern
von jedem, im Antrieb der Abrollung 401, dem Antrieb des
Eingangsrutschantriebsständers 403,
dem Antrieb der Bremswalze 414. Der Rechner verschickt
auch Ausgangssignale an Geschwindigkeitssteuergerät 500,
um den Antrieb des Zugständers 416 zu
steuern, den Antrieb des Austrittsrutschantriebsständers 406 und
dem Antrieb der Aufrollung 410. Weiterhin steuert das Gerät 500 die
Antriebe (nicht gezeigt) von den wahlweise zu betreibenden Presswalzen 518 und 519.
Alle vom Rechner gesteuerten Antriebe versenden ein Antwortsignal
zum Rechner, um eine konstante Überwachung
zu ermöglichen.
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Der Rechner empfängt auch ein Signal vom Ultraschallsensor
465, um das Steuergerät 500 für den Polymerfluss
zu steuern. Der Rechner erzeugt Ausgangsinformationen zum Steuern
des Drehens des Rakelblattes oder des Anstellwinkels des Rakelblattes
an die Bahn, der senkrechten Höhe
der Schlitten und der horizontalen Stellung jedes Bearbeitungskopfes 427, 428 und 429.
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Der Rechner ist in der Lage, die
zahlreichen eingehenden ermittelten Signale mit vorbestimmten Bereichen
der Parameter für
ein spezielles Produkt zu vergleichen und hat zahlreiche Anlagenteile
zu steuern, um eine Online-Verfahrenssteuerung zu bewirken.
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Die Analyse und Steuerung durch den
Rechner erlaubt es, zahlreiche Betriebsweisen und Produktauswahl
zu steuern, wie es bisher mit einzelnen Variablen manueller Steuerung, hauptsächlich wegen
des Niveaus des statistischen Vergleichs von zahlreichen Variablen,
den der Rechner ermöglicht.
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Eine zurzeit bevorzugte Bahn, die
mit beiden, Fluorchemikalien und Siliconpolymer behandelt ist, und die
atmungsaktiv, wasserbeständig
und waschbar ist, ist gekennzeichnet als eine in Längsrichtung
spannbare, poröse,
flexible Faserbahn, mit einander gegenüberliegenden, im Wesentlichen
parallelen Oberflächen
und die zusammengesetzt ist aus miteinander verbundenen Fasern und
Zwischenräumen
zwischen den Fasern oder einem Matrix ist, mit Zellen oder Poren.
Die Bahn ist im Wesentlichen gleichmäßig mit einer Fluorchemikalie
imprägniert
und anschließend
mit einer Siliconpolymerzusammensetzung behandelt, um eine Bahn
mit einer inneren Schicht in der Bahn auszubilden, wobei die äußeren Oberflächen der
Bahn im Wesentlichen frei sind von Siliconpolymer und wobei die
Bahn atmungsaktiv und wasserbeständig
oder wasserabweisend ist. Mindestens ein Teil der Fasern oder Zellwände sind
eingekapselt oder ausgekleidet. Mindestens eine Oberfläche der
Bahn ist dadurch gekennzeichnet, dass sie im Wesentlichen das gleiche
Aussehen hat wie eine der Oberflächen
der porösen
Ausgangsbahn.
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Wenn die Bahn synthetische Polymerfasern
enthält,
ist das Polymer vorzugsweise ausgewählt aus der Gruppe bestehend
aus Polyamiden, Polyestern, Polyolefinen, regenerierte Zellulose,
Zelluloseacetat und Mischungen derselben.
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Erfindungsgemäß bevorzugte Bahnen sind insbesondere
dadurch gekennzeichnet, dass sie für Wassertropfen einen Kontaktwinkel
im Bereich von 90 bis 160° aufweisen,
ein Waschvermögen
von mindestens 3, eine Atmungsaktivität von mindestens 35% der unbehandelten
Trägerbahn
und eine Wasserabweisung von mindestens 80% vor dem Waschen.
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Ein allgemeines Verfahren zur Herstellung
einer erfindungsgemäßen Bahn
enthält
die Schritte Anlegen von Spannung an eine flexible, poröse Bahn,
gekennzeichnet durch Aufbringen einer härtbaren, durch Scheren verdünnbaren
Polymerzusammensetzung auf mindestens eine Bahnoberfläche und
dann Bewegen über
und gegen eine Oberfläche
der gespannten Bahn eine gleichmäßig aufgebrachte
lokale Scherkraft, um die Polymerzusammensetzung durch Scheren zu
verdünnen,
die Zusammensetzung gleichmäßig in der
Bahn in der Bahn anzuordnen, mindestens teilweise einzelne Oberflächenteile
einzukapseln oder einzuhüllen,
von mindestens einigen durch die Bahnmatrix oder Anordnen der Zusammensetzung
in einem gewünschten
Bereich innerhalb der Bahn oder einer Kombination von beiden. Anschließend wird
die Bahn Bedingungen ausgesetzt, die ausreichend sind, um die Zusammensetzung
in der Bahn zu härten.
Härtung
erfolgt durch Wärme, durch
Strahlung oder beides.
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Typische erfindungsgemäße Bahnen
sind gekennzeichnet durch fasereinhüllende Schichten im Bereich
von 0,01 bis 50 μm.
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Ein zurzeit bevorzugtes Verfahren
zum Herstellen einer mit Fluorchemikalien und Siliconharz behandelten
Bahn, die atmungsaktiv, wasserbeständig und waschbar ist und das
kontinuierlich ausführbar
ist, enthält die
aufeinanderfolgenden Schritte: Imprägnieren der Bahn mit einer
Fluorchemikalie, in Längsrichtung
Spannen der mit Fluorchemikalie imprägnierten Bahn, wobei schrittweise
zuerst auf eine Oberfläche
derselben eine härtbare
Siliconpolymerzusammensetzung und gleichzeitig in Querrichtung lokale
Druckkräfte
gegen die Oberfläche
gerichtet, aufgebracht werden und Bewegen über diese Oberfläche der
Bahn im Wesentlichen verbindungssteife Schermittel, die in Querrichtung
eine lokale Scherkraft gegen die Oberfläche erzeugen, um das Polymer
durch Scheren zu verdünnen
und Abstreifen von ausgesetzten Teilen der Siliconpolymerzusammensetzungen
von der Oberfläche,
so dass dabei eine innere Schicht aus Siliconpolymer ausgebildet
wird und/oder Einhüllen
mindestens einiger der Fasern oder Durchgangswege durch die Matrix
oder beides und Härten
der Siliconpolymerzusammensetzung in der Bahn.
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Theorie
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Der nachfolgende Text befasst sich
mit der Theorie der Erfindung, wie sie derzeit verstanden wird.
Es besteht jedoch nicht die Absicht, an eine solche Theorie gebunden
zu sein.
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Die derzeit für die erfindungsgemäße Behandlung
von Bahnen bevorzugte Polymerzusammensetzung ist eine nicht Newton'sche Flüssigkeit
mit thixotropem, pseudoplastischen Verhalten. Solch eine Flüssigkeit
weist zeitweilig geringere Viskosität auf, unter Einwirkung von
Hochdruckscherkräften.
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Ein Aspekt der Erfindung ist die
Feststellung, dass, wenn starke Kräfte oder ausreichende Energie
auf die härtbare
Polymerzusammensetzung aufgebracht wird, die Viskositäten dieser
Materialien stark verringert werden können. Umgekehrt nimmt, wenn
Härtung
ausgesetzt, die gleiche flüssige
Zusammensetzung eine feste Form an, die die Konsistenz vergleichbar
mit der von hartem, elastischen Kautschuk haben kann. Es wird angenommen,
dass die innere und äußere rheologische
Steuerung der Polymermaterialien, die erfindungsgemäß erreicht
wird, auf einem extremen Niveau liegt, auch für thixotrope Stoffe. Wenn die
Polymerzusammensetzung der Scherkraft ausgesetzt wird, verdünnt sie
sich unter Scherung und kann sehr viel leichter fließen, vergleichbar
mit Wasser.
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Die Erfindung verwendet vorzugsweise
eine Kombination von (i) mechanischem Druck, um die Zusammensetzung
durch Scherung zu verdünnen
und in einer porösen
Bahn anzuordnen; (ii) gegebenenfalls eine Vorbehandlung der porösen Bahn
mit einer wasserabweisenden Chemikalie, wie einer Fluorchemikalie. Theoretisch
sollte dies die Oberflächenspannung
der Bahn verringern und einen günstigen
Oberflächenkontaktwinkel
zwischen der Polymerzusammensetzung und der behandelten Bahn ergeben,
der anschließend, unter
Druck und Scherkraft angewandt und auf eine Polymerzusammensetzung
aufgebracht, die Herstellung und Ausbildung einer Innenschicht oder
Schicht, die die Fasern einhüllt
oder Zellwände
auskleidet, in einem örtlich
festgelegten Bereich in der Bahn erlaubt. Als Ergebnis von Polymerfluss
in die Bahn oder Einkapselung der Fasern in der Bahn; und (iii)
eine imprägnierende
Polymerzusammensetzung, die vorzugsweise günstige rheologische und Viskositätseigenschaften
aufweist und auf solche Bearbeitungsdrucke und -kräfte anspricht, und
die in einer Bahn gesteuert angeordnet und verteilt wird. Diese
Kombination erzeugt eine Bahn mit dem Vermögen zu einem hohen Grad von
Wirksamkeit. Dieses Produkt wird erreicht durch druckgesteuerte
Anordnung und aufgebrachte Scherkräfte auf eine Bahn auf diese
Weise gesteuerte Bewegung und Fluss einer Polymerzusammensetzung
in und durch eine Bahn auszulösen.
Bevorzugt werden wiederholtes Zusammendrücken des Beaufschlagens mit
Druck oder schrittweises Anlegen von lokalen Scherkräften auf
das Polymer der Bahn angewandt.
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Bevorzugt wird thixotropes Verhalten
in ein erfindungsgemäß zu verwendendes
Polymer eingebaut, entweder durch Auswahl des Polymeren oder seines
Aufbaus oder durch Auswahl des Aufbaus von Zusatz/Füllstoff.
Beispielsweise erscheint es jetzt, dass thixotropes Verhalten ausgelöst werden
kann durch Einbringen von verschiedenen Zusätzen in eine Polymerzusammensetzung,
in denen angenommen wird, dass sie der entstehenden Zusammensetzung
erhöhte
Thixotropie verleihen. Es wird angenommen, dass eine niedrige Viskosität bei hohen
Schergeschwindigkeiten (während
des Aufbringens auf die Bahn) Polymerfluss und Aufbringen auf die
Bahn erleichtert, während
ein Polymer mit hoher Viskosität
oder aufgebracht mit niedriger Schergeschwindigkeit (vor und/oder
nach dem Aufbringen) tatsächlich
das Einhüllen
oder Einkapseln struktureller Elemente (einschließlich Fasern)
verzögern
oder verhindern kann.