DE69614724T2 - Elektrisches Gerät und ein dazugehörender Druckknopf zur Betätigung seines Mechanismus - Google Patents

Elektrisches Gerät und ein dazugehörender Druckknopf zur Betätigung seines Mechanismus

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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H23/00Tumbler or rocker switches, i.e. switches characterised by being operated by rocking an operating member in the form of a rocker button
    • H01H23/02Details
    • H01H23/12Movable parts; Contacts mounted thereon
    • H01H23/14Tumblers
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Description

  • Die Erfindung betrifft allgemein elektrische Geräte oder Einrichtungen, die folgendes umfassen: einen Mechanismus, dem für seine Betätigung ein axial beweglicher Drücker zugeordnet ist, eine Halterung, mit der der Mechanismus fest verbunden ist und die praktisch dafür bestimmt ist, mindestens mit einem Teil ihres Umfangs auf einer beliebigen Auflagefläche aufzuliegen, eine Platte, die auf der Halterung angebracht ist, diese mindestens teilweise umgibt und praktisch ebenfalls auf derselben Auflagefläche wie diese Halterung oder auf einer zu dieser im wesentlichen parallelen Auflagefläche aufliegen kann, und eine für den Benutzer verfügbare Bedienungstaste, die auf der Platte beweglich montiert ist, indem sie beispielsweise auf dieser verschwenkbar ist, und auf diese Weise entweder direkt oder indirekt auf den Drücker zur Betätigung des Mechanismus einwirken kann. Die Schrift US-A-4 933 521 zeigt ein elektrisches Gerät gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Sie betrifft insbesondere, jedoch nicht notwendigerweise ausschließlich den Fall von elektrischen Geräten, die in eine Wand einzulassen sind.
  • Die Auflagefläche, auf der ihre Halterung zur Auflage gebracht wird, wird gewöhnlich direkt von der nackten Wand gebildet.
  • Dasselbe gilt nicht für die Platte, die zum Gehäuse der Einheit gehört und die vielmehr nach Fertigstellung die nun gewöhnlich auf diese Wand aufgebrachte Wandverkleidung abdecken muss.
  • Je nach der Dicke dieser Verkleidung, insbesondere wenn es sich um Gewebe handelt, besteht unvermeidlich eine Abweichung zwischen den Auflageflächen oder Auflageebenen, auf denen letztendlich die Halterung und die Platte aufliegen.
  • Da der Drücker über den Mechanismus von der Halterung getragen wird, während die Bedienungstaste von der Platte getragen wird, kann diese Abweichung für das richtige Funktionieren der Einheit nachträglich sein.
  • Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn der Mechanismus für den axialen Weg des ihn betätigenden Drückers besonders empfindlich ist, wie es beispielsweise bei elektronischen Unterbrechern, die durch einen Miniaturschalter gesteuert werden, der Fall ist.
  • In diesem Fall ist es erforderlich, dass der Installateur nach der Verlegung eine Einstellung vornimmt, um diese Abweichungen zwischen den Auflageflächen der Halterung und der Platte zu kompensieren, genauer gesagt, um das axiale Spiel auszugleichen, das sich daraus zwischen dem Drücker - und der Bedienungstaste ergibt.
  • Für diese Einstellung ist bisher vorgesehen, den Drücker mit einer Stellschraube zu versehen oder, anders gesagt, diesen Drücker aus zwei miteinander verschraubten Teilen zu bilden, und zwar einerseits einer den eigentlichen Drücker bildenden Buchse, die bezüglich Drehung blockiert und gleichzeitig axial beweglich ist und deren Innenbohrung mit Innengewinde versehen ist, und andererseits einer Gewindestange, die die eigentliche Stellschraube bildet und die mit der Buchse in Eingriff ist.
  • Die Stellschraube, die diese Gewindestange bildet, ist eine klassische Schraube, d. h. eine Schraube, deren Steigung relativ klein ist, und zwar jedenfalls so klein, dass jede einfach axiale Einwirkung, der sie ausgesetzt sein könnte, nicht in der Lage ist, irgendeine Drehung auszulösen.
  • Zum Ein- oder Ausschrauben muss auf diese Stellschraube also mit einem Werkzeug eingewirkt werden, und ihr Kopf besitzt einen hierfür geeigneten Schlitz.
  • Diese Anordnung war und ist noch befriedigend.
  • Abgesehen davon aber, dass sie den Einsatz eines Werkzeugs erfordert, besitzt sie folgende Nachteile:
  • Zunächst muss unvermeidlich eine zumindest partielle Zerlegung des Geräts vorgenommen werden, um die Stellschraube zugänglich zu machen.
  • Außerdem kann die Einstellung nur blind vorgenommen werden, und für die Überprüfung muss das Gerät wieder zusammengebaut werden.
  • Schließlich kann jeder starke Stoß auf die Bedienungstaste, der auf die Stellschraube übertragen wird, für das Innengewinde zerstörend wirken, mit dem sie in Eingriff ist, was später den Betrieb des Geräts beeinträchtigt.
  • Gegenstand der Erfindung ist allgemein eine Anordnung, die relativ einfach ist und die Vermeidung dieser Nachteile in vorteilhafter Weise gestattet.
  • Gegenstand der Erfindung ist, genauer gesagt ein elektrisches Gerät, umfassend einen Mechanismus, dem für seine Betätigung ein axial beweglicher Drücker zugeordnet ist, eine Halterung, mit der der Mechanismus fest verbunden ist, eine Platte, die auf der Halterung angebracht ist und diese mindestens teilweise umgibt, und eine für den Benutzer verfügbare Bedienungstaste, die auf der Platte beweglich montiert ist und entweder direkt oder indirekt auf den Drücker einwirken kann, wobei der Drücker zwei miteinander verschraubte Teile umfasst, und zwar einerseits eine Gewindestange, deren Gewindegang oder -gänge Gewindegänge mit großer Steigung sind und die elastischen Rückholmitteln ausgesetzt ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Drücker andererseits eine Buchse aufweist, die bezüglich Drehung blockiert ist und gleichzeitig axial beweglich ist und deren innere Bohrung mit Innengewinde versehen ist, wobei die Gewindestange mit der Buchse durch Verschraubung in Eingriff ist und die elastischen Rückholmittel ständig bestrebt sind, die Gewindestange aus der Buchse, mit der sie in Eingriff ist, herauszuziehen.
  • Dank einer solchen Anordnung ist die Gewindestange des Drückers ständig einem Ausschraubmoment ausgesetzt, das systematisch den Ausgleich jedes möglicherweise auftretenden axialen Spiels zwischen dem Drücker und der Bedienungstaste gewährleistet, während, wie es die Regel ist, jede auf diese Bedienungstaste ausgeübte Eindrückkraft von dem Drücker axial auf den darunter befindlichen Mechanismus korrekt übertragen wird, um diesen zu betätigen.
  • Bei der Installierung des erfindungsgemäßen elektrischen Geräts oder später ist also keinerlei Einstellung dieses elektrischen Geräts erforderlich, da diese Einstellung durch den oben beschriebenen systematischen axialen Spielausgleich automatisch von selbst stattfindet.
  • Die Notwendigkeit, für diese Einstellung selbst nur eine partielle Demontage vorzunehmen, sowie die Notwendigkeit, zu diesem Zweck über irgendein Werkzeug zu verfügen, entfällt damit.
  • Jeder möglicherweise auf die Bedienungstaste einwirkende Stoß kann schließlich von dem Drücker bestens ausgehalten werden, ohne dass das Innengewinde seiner Buchse zerstört wird, wobei dieser Stoß höchstens dazu führen kann, dass die Gewindestange in diese Buchse, mit der sie in Eingriff ist, momentan eingedrückt wird.
  • Die Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich im übrigen aus der als Beispiel folgenden Beschreibung, in der auf die beiliegende Zeichnung Bezug genommen wird. In dieser zeigen:
  • Fig. 1 einen axialen Schnitt durch ein verlegt dargestelltes erfindungsgemäßes Gerät im Ruhezustand unter einer ersten Einbaubedingung dieses elektrischen Geräts,
  • Fig. 2 eine vergrößerte Darstellung der Einzelheit II dieser Fig. 1,
  • Fig. 3 eine auseinandergezogene perspektivische Ansicht des erfindungsgemäßen elektrischen Geräts,
  • Fig. 4 eine auseinandergezogene perspektivische Ansicht seines Mechanismus,
  • Fig. 5 eine vergrößerte perspektivische Ansicht der Gewindestange des Drückers zur Betätigung des Mechanismus,
  • Fig. 6 eine noch stärker vergrößerte Teilansicht dieser Gewindestange in einem axialen Schnitt nach der Linie VI-VI von Fig. 5,
  • Fig. 7 eine perspektivische Ansicht der Buchse, mit der diese Gewindestange in Schraubeingriff ist, im Maßstab von Fig. 5,
  • Fig. 8 eine Stirnansicht dieser Buchse gemäß dem Pfeil VIII von Fig. 7,
  • Fig. 9 eine Teilansicht in einem axialen Schnitt ähnlich Fig. 2 bei der Betätigungskonfiguration des erfindungsgemäßen elektrischen Geräts und
  • Fig. 10 einen axialen Schnitt ähnlich Fig. 1 bei einer zweiten Einbaubedingung dieses elektrischen Geräts.
  • Wie in den Figuren dargestellt ist, besitzt das erfindungsgemäße elektrische Gerät allgemein auf an sich bekannte Weise einen Mechanismus 11, dem für seine Betätigung ein axial beweglich montierter Drücker 12 zugeordnet ist, eine Halterung 13, mit der der Mechanismus 11 fest verbunden ist, eine Platte 14, die an der Halterung 13 befestigt ist und diese mindestens teilweise umgibt, und eine dem Benutzer zur Verfügung stehende Bedienungstaste 15, die auf der Platte 14 beweglich montiert ist und entweder direkt oder indirekt auf den Drücker einwirken kann.
  • Auf diesen Figuren ist das elektrische Gerät 10 beispielsweise ein elektronischer Unterbrecher, dessen Mechanismus 11 durch einen Miniaturschalter 16 gesteuert wird.
  • 17 ist der Stift, der für die Zustandsänderung dieses Miniaturschalters 16 einzudrücken ist.
  • Da der Mechanismus 11 selbst nicht zur Erfindung gehört, wird er hier nicht in allen seinen Einzelheiten beschrieben.
  • Es genügt anzugeben, dass er bei der dargestellten Ausführungsform einen Körper 18 besitzt, der den Miniaturschalter 16 trägt, sowie eine Kappe 19, die durch Einklinken an dem Körper 18 angebracht werden kann und axial eine Buchse 20 für eine Gleitführung des Drückers 12 bildet.
  • Ferner besitzt der Mechanismus 11 bei der dargestellten Ausführungsform einen Hebel 21, der über Laschen 22, die längs eines seiner Ränder vorgesehen sind, auf Drehzapfen, die zu diesem Zweck auf der Kappe 19 vorgesehen sind, verschwenkbar montiert ist und auf dessen mittleren Teil gemäß Anordnungen, die im nachstehenden ausführlicher beschrieben werden, der Drücker 12 aufliegt.
  • Bei der dargestellten Ausführungsform kann also die Bedienungstaste 15 über diesen Hebel 21, der auf dem Mechanismus 11 verschwenkbar montiert ist, auf den Drücker 12 einwirken, wobei diese Bedienungstaste 15 auf diesem Hebel 21 längs seines den Laschen 22 entgegengesetzten Randes aufliegt.
  • Für die Begrenzung seines Ausschlags besitzt der Hebel 21 seitlich Lappen 24, die über Aussparungen 25, die zu diesem Zweck auf der Kappe 19 vorgesehen sind, in diese eintreten und mit denen er an der Kappe 19 eingehakt werden kann.
  • In den Figuren ist das erfindungsgemäße elektrische Gerät ferner dazu bestimmt, in eine Wand 27 oder, genauer gesagt, in eine nicht dargestellte Wanddose eingelassen zu werden, die zu diesem Zweck in eine Aussparung 28 dieser Wand 27 eingesetzt ist.
  • Die Halterung 13, die dieses elektrische Gerät 10 aufweist, ist also dafür ausgelegt, an der auf diese Weise verwendeten Wanddose beispielsweise mit Hilfe von nicht dargestellten Schrauben befestigt zu werden.
  • Sie besitzt zu diesem Zweck Bohrungen 29.
  • Die Halterung 13, die selbst nicht zur Erfindung gehört, wird hier auch nicht in all ihren Einzelheiten beschrieben.
  • Es genügt anzugeben, dass sie bei der dargestellten Ausführungsform dazu bestimmt ist, mindestens mit einem Teil ihres Umfangs auf der Auflagefläche 30 aufzuliegen, die von der Wand 27 rund um ihre Aussparung 28 gebildet wird, dass sie in ihrem mittleren Bereich eine zentrale Aussparung 31 zum Einstecken des Mechanismus 11 besitzt und dass dieser durch Einklinken befestigt ist.
  • Die Kappe 19 des Mechanismus 11 besitzt in zueinander entgegengesetzten Stellungen zwei Haken 32, mit denen sie mit Rasten 33 in Eingriff kommen kann, die zu diesem Zweck in Entsprechung am Rand der zentralen Aussparung 31 der Halterung 13 vorgesehen sind.
  • Bei der dargestellten Ausführungsform umgibt die Platte 14 die Halterung 13 vollständig, und da sie sich auf diese Weise an ihrem Umfang über die Halterung 13 hinaus erstreckt, kann sie entweder auf derselben Auflagefläche 30 wie die Halterung aufliegen, wie in Fig. 1 dargestellt ist, oder, wie in Fig. 10 dargestellt ist, auf einer Auflagefläche 30', die zur Auflagefläche 30 im wesentlichen parallel ist und durch eine auf der Wand 27 um die Halterung 13 herum angebrachte Verkleidung 35 gebildet wird.
  • Die Platte 14 kann bei der dargestellten Ausführungsform durch nicht dargestellte Schrauben auf der Halterung 13 befestigt werden.
  • Sie besitzt zu diesem Zweck Ösen 36, und die Halterung 13 besitzt in Entsprechung Schächte 37.
  • Bei der dargestellten Ausführungsform ist die Bedienungstaste 15 in eine zentrale Aussparung 38 der Platte 14 eingesetzt, an deren Rand die Ösen 36 vorgesehen sind, und ist auf dieser Platte 14 verschwenkbar montiert.
  • Die Bedienungstaste 15 besitzt seitlich zu diesem Zweck Laschen 40, mit denen sie auf Drehzapfen 41 eingeklinkt ist, die zu diesem Zweck in Entsprechung auf der Platte 14 am Rand ihrer zentralen Aussparung 38 zwischen ihren Ösen 36 vorgesehen sind.
  • Die oben beschriebenen Anordnungen sind zumindest in ihrem Prinzip an sich bekannt und werden deshalb hier nicht ausführlicher beschrieben.
  • Auf ebenfalls im Prinzip bekannte Weise besitzt der Drücker 12 zwei miteinander verschraubte Teile, und zwar einerseits eine Buchse 12A, die bezüglich Drehung blockiert ist und gleichzeitig axial beweglich ist und deren Innenbohrung 42 mit Innengewinde versehen ist, und andererseits eine Gewindestange 12B, die mit der Buchse 12A in Schraubeingriff ist.
  • Erfindungsgemäß sind der oder die Gewindegänge 43 gemäß Anordnungen, die im nachstehenden ausführlicher beschrieben werden, Gewindegänge mit großer Steigung P, und gleichzeitig ist die Gewindestange 12B elastischen Rückholmitteln 44 ausgesetzt, die ständig bestrebt sind, sie aus der Buchse 12A, mit der sie in Eingriff ist, herauszuziehen.
  • Bei der dargestellten Ausführungsform ist die Buchse 12A für die Betätigung des Mechanismus 11 durch Einwirkung auf den diesen steuernden Miniaturschalter 16, genauer gesagt auf den Stift 17 dieses Miniaturschalters 16, bestimmt, während die Gewindestange 12B für die Einwirkung der Bedienungstaste 15 bestimmt ist.
  • Die Buchse 12A erstreckt sich also auf der Seite des Mechanismus 11 und die Gewindestange 12B auf der Seite der Bedienungstaste 15.
  • Bei der dargestellten Ausführungsform besitzt die Buchse 12A einen geschlossenen Boden 46, und mit diesem Boden kann sie auf den Stift 17 des Miniaturschalters 16 einwirken.
  • Bei der dargestellten Ausführungsform hat die Buchse 12A, die insgesamt zylindrisch ist, außen einen kreisförmigen Querschnitt.
  • Sie besitzt auf der Seite des Miniaturschalters 16 vorstehend, aber bezüglich ihres geschlossenen Bodens 46 leicht zurückversetzt einen Sperrkragen 48 zum In-Anschlag-Kommen an der entsprechenden Kante 49 der Hülse 20, in die sie eingesetzt ist.
  • Dieser Sperrkragen 48, der aus Gründen des Raumbedarfs bei der dargestellten Ausführungsform außen einen besonderen Umriss hat, besitzt örtlich einen Ausschnitt 52 zum Aufschieben auf eine örtliche Verlängerung 53 der Hülse 20, die dazu bestimmt ist, die Blockierung der Buchse 12A auf dem Mechanismus 11 bezüglich Drehung und damit ihre Blockierung bezüglich Drehung in Bezug auf die Gewindestange 12B zu gewährleisten.
  • Auf der dem Miniaturschalter 16 entgegengesetzten Seite ist die Außenkante der Buchse 12A mit einer Abschrägung 54 versehen, um ihre Einführung in die Hülse 20 zu erleichtern.
  • Innen besitzt die Buchse 12A in ihrer Innenbohrung 42 schraubenförmige Rillen 55 in der Anzahl der Gewindegänge 43 der Gewindestange 12B.
  • Bei der dargestellten Ausführungsform besitzt die Gewindestange 12B nämlich mehrere Gewindegänge 43, und zwar im vorliegenden Fall vier, und die Buchse 12A besitzt demnach innen vier schraubenförmige Rillen 55, die untereinander alle identisch sind und jeweils zu den Gewindegängen 43 der Gewindestange 12B komplementär sind.
  • Um eine gute Reversibilität der Verschraubung zu erreichen, ist die Steigung P der Gewindegänge 43 der Gewindestange 12B, wie in Fig. 5 angegeben ist, vorzugsweise größer als das 1,5-Fache des Durchmessers D dieser Gewindestange 12B, außen auf dem Scheitel der Gewindegänge 43 gemessen.
  • Da die Steigung P bei der dargestellten Ausführungsform größer als die Höhe H der Gewindestange 12B ist, wurde einer der Gewindegänge 43 in Fig. 5 mit unterbrochenen Linien verlängert, um die Steigung in geeigneter Weise kennzeichnen zu können.
  • Bei der dargestellten Ausführungsform ist die Steigung P der Gewindegänge 43 der Gewindestange 12B im wesentlich gleich dem 2,5-fachen ihres Durchmessers, gemessen unter denselben Bedingungen wie oben.
  • Bei dieser Ausführungsform haben die Gewindegänge 43 der Gewindestange 12B ferner, wie in Fig. 6 für einen von ihnen dargestellt ist, ein trapezförmiges Profil, und zwar, genauer gesagt, das Profil eines gleichschenkligen Trapezes, dessen Seiten oder Schenkel 56 miteinander einen Winkel A über 90º bilden.
  • Dieser Winkel A ist beispielsweise nahe 100º.
  • In der Praxis ist auch jedes andere Profil geeignet, wobei es jedoch vorzugsweise symmetrisch ist.
  • Bei der dargestellten Ausführungsform besitzt die Gewindestange 12B schließlich einen Kopf 57, auf dem die ihr zugeordneten elastischen Rückholmittel 44 aufliegen.
  • Diese elastischen Rückholmittel 44 bestehen aus einer Schraubenfeder, die allgemein kegelstumpfförmig ist und sich auf der Kappe 19 des Mechanismus 11 um einen auf der Kappe 19 vorstehenden Zentrierwulst 58 herum abstützt, der praktisch eine Verlängerung der Hülse 20 der Kappe 19 bildet.
  • Im Unterschied zum Kopf einer klassischen Schraube ist der Kopf 57 der Gewindestange 12B glatt.
  • Für seinen Kontakt mit dem Hebel 21, auf dem er unter der Beaufschlagung durch die elastischen Rückholmittel 44 aufliegt, ist er gewölbt.
  • Während die Buchse 12A vorzugsweise aus Kunststoff besteht, besteht die Gewindestange 12B vorzugsweise aus Metall.
  • Wie dem auch sei, unter der Beaufschlagung durch die elastischen Rückholmittel 44 ist die Gewindestange 12B ständig einem Ausschraubmoment ausgesetzt, das bestrebt ist, sie aus der Buchse 12A in Richtung auf die Bedienungstaste 15 herauszuziehen.
  • Wie in Fig. 1 und 2 mit dem Pfeil F1 dargestellt ist, hat die axiale Auszugskraft mehrere Wirkungen.
  • Zunächst hält sie die Gewindestange 12B mit ihrem Kopf 57 an den Hebel 21 angedrückt.
  • Über diese Gewindestange 12B hält sie aber auch diesen Hebel 21 an der Bedienungstaste 15 in Anlage, und zwar auf der Seite dieses Hebels 21, die den Laschen 22, mit denen er an der Kappe 19 des Mechanismus 11 angelenkt ist, entgegengesetzt ist.
  • Da die Gewindestange 12B die Buchse 12A, mit der sie in Eingriff ist, mitnimmt, hält die axiale Auszugskraft, der diese Gewindestange 12B ausgesetzt ist, schließlich diese Buchse 12A normalerweise mit ihrem Sperrkragen 48 an der Kante 49 der Hülse 20, in die sie eingesteckt ist, in Anschlag.
  • In dieser Anschlagstellung, die der Ruhekonfiguration der Einheit entspricht, befindet sich die Buchse 12A des erfindungsgemäßen Drückers 12 in einem Abstand, und zwar in einem sehr geringen Abstand, von dem Stift 17 des Miniaturschalters, der dabei in einem ersten Zustand ist.
  • Wenn in der Betätigungskonfiguration der Einheit die Bedienungstaste 15 einem Kippvorgang ausgesetzt wird, ist dasselbe bei dem Hebel 21 des Mechanismus 11 der Fall, und die Gewindestange 12B des erfindungsgemäßen Drückers 12 ist nun, wie in Fig. 9 mit dem dem vorhergehenden entgegengesetzten Pfeil F2 dargestellt ist, entgegen ihren elastischen Rückholmitteln 44 einem Eindrückvorgang ausgesetzt, in dessen Verlauf sie die Buchse axial mitnimmt und dadurch ihre Einwirkung auf den Stift 17 des Miniaturschalters 16 bewirkt, der nun in seinen zweiten, vom ersten verschiedenen Zustand kippt.
  • In einem ersten Schritt reicht die entwickelte Kraft nicht aus, damit es zu irgendeiner beginnenden Einschraubung der Gewindestange 12B in die Buchse 12A kommt, und zwar praktisch bis der Stift 17 des Miniaturschalters 16 am Hubende anlangt.
  • Danach, also in einem zweiten Schritt, wenn die auf die Bedienungstaste 15 ausgeübte Einwirkung weiter stattfindet, wird die entwickelte Kraft größer als die von den elastischen Rückholmitteln 44 ausgeübte Gegenkraft, und die Gewindestange 12B tritt nun axial in die Buchse 12A ein, indem sie sich in diese einschraubt.
  • Wenn die auf die Bedienungstaste 15 ausgeübte Einwirkung nachlässt, bringen die elastischen Rückholmittel 44 die Gewindestange 12B, die Buchse 12A, den Hebel 21 des Mechanismus 11 und die Bedienungstaste 15 in ihre ursprüngliche Ruhekonfiguration zurück, während der Miniaturschalter 16 von selbst in seinen ersten Zustand zurückkehrt.
  • Dasselbe ist der Fall, wenn die Wand 27, wie in Fig. 10 dargestellt ist, eine Verkleidung 35 trägt, die rund um die Halterung 13 eine Auflagefläche 30' für die Platte 14 bildet.
  • In diesem Fall jedoch tritt die Gewindestange 12B in Ruhekonfiguration aus der Buchse 12A weiter heraus, während die Buchse 12A sich in dieser Ruhekonfiguration im gleichen Abstand von dem Stift 17 des Miniaturschalters 16 wie im vorhergehenden Fall befindet.
  • Wenn die Bedienungstaste 15 gekippt wird, läuft also die Einwirkung auf den Stift 17 des Miniaturschalters 16 genau wie im vorhergehenden Fall ab.
  • Mit anderen Worten, die Arbeitsweise des erfindungsgemäßen Geräts 10 ist gegenüber der Dicke der ggf. auf der Wand 27 vorhandenen Verkleidung 35 neutral.
  • Die Erfindung ist natürlich nicht auf die beschriebene und dargestellte Ausführungsform beschränkt, und zwar insbesondere hinsichtlich der Anzahl der Gewindegänge der Gewindestange des erfindungsgemäßen Drückers und/oder des Profils dieser Gewindegänge, sondern umfasst jede Ausführungsvariante gemäß den Ansprüchen.
  • Insbesondere könnte es genügen, dass die Gewindestange mindestens einen Gewindegang aufweist.
  • Statt über einen Hebel auf den Drücker indirekt einzuwirken, könnte die Bedienungstaste ferner auf diesen auch direkt einwirken.
  • Statt auf der sie tragenden Platte verschwenkbar montiert zu sein, könnte die Bedienungstaste schließlich ebenso gut beispielsweise auch bezüglich dieser axial translationsbeweglich sein.

Claims (7)

1. Elektrisches Gerät, umfassend einen Mechanismus (11), dem für seine Betätigung ein axial beweglicher Drücker (12) zugeordnet ist, eine Halterung (13), mit der der Mechanismus (11) fest verbunden ist, eine Platte (14), die auf der Halterung (13) angebracht ist und diese mindestens teilweise umgibt, und eine für den Benutzer verfügbare Bedienungstaste (15), die auf der Platte (14) beweglich montiert ist und entweder direkt oder indirekt auf den Drücker (12) einwirken kann, wobei der Drücker (12) zwei miteinander verschraubte Teile umfasst, und zwar einerseits eine Gewindestange (12B), deren Gewindegang oder -gänge (43) Gewindegänge mit großer Steigung (P) sind und die (12B) elastischen Rückholmitteln ausgesetzt ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Drücker andererseits eine Buchse (12A) aufweist, die bezüglich Drehung blockiert ist und gleichzeitig axial beweglich ist und deren innere Bohrung (42) mit Innengewinde versehen ist, wobei die Gewindestange mit der Buchse (12A) durch Verschraubung in Eingriff ist und die elastischen Rückholmittel ständig bestrebt sind, die Gewindestange aus der Buchse (12A), mit der sie in Eingriff ist, herauszuziehen.
2. Elektrisches Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Steigung (P) des oder der Gewindegänge (43) der Gewindestange (12B) des Drückers (12) mehr als das 1,5- Fache des Durchmessers (D) der Gewindestange (128) beträgt.
3. Elektrisches Gerät nach einem der Ansprüche 1, 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewindestange (12B) des Drückers (12) mehrere Gewindegänge (43) aufweist.
4. Elektrisches Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewindestange (128) des Drückers (12) einen Kopf (57) aufweist, auf dem die ihr zugeordneten elastischen Rückholmittel (44) aufliegen.
5. Elektrisches Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Buchse (12A) des Drückers (12) aus Kunststoff und seine Gewindestange (128) aus Metall besteht.
6. Elektrisches Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Buchse (12A) des Drückers (12) für die Betätigung des Mechanismus (11) bestimmt ist, während seine Gewindestange (12B) für die Einwirkung der Bedienungstaste (15) bestimmt ist.
7. Elektrisches Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Bedienungstaste (15) dafür ausgelegt ist, auf den Drücker (12) über einen Hebel (21) einzuwirken, der auf dem Mechanismus (11) verschwenkbar montiert ist.
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