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Die Erfindung betrifft allgemein elektrische Geräte oder
Einrichtungen, die folgendes umfassen: einen Mechanismus,
dem für seine Betätigung ein axial beweglicher Drücker
zugeordnet ist, eine Halterung, mit der der Mechanismus fest
verbunden ist und die praktisch dafür bestimmt ist,
mindestens mit einem Teil ihres Umfangs auf einer beliebigen
Auflagefläche aufzuliegen, eine Platte, die auf der Halterung
angebracht ist, diese mindestens teilweise umgibt und
praktisch ebenfalls auf derselben Auflagefläche wie diese
Halterung oder auf einer zu dieser im wesentlichen parallelen
Auflagefläche aufliegen kann, und eine für den Benutzer
verfügbare Bedienungstaste, die auf der Platte beweglich
montiert ist, indem sie beispielsweise auf dieser
verschwenkbar ist, und auf diese Weise entweder direkt oder
indirekt auf den Drücker zur Betätigung des Mechanismus
einwirken kann. Die Schrift US-A-4 933 521 zeigt ein
elektrisches Gerät gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
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Sie betrifft insbesondere, jedoch nicht notwendigerweise
ausschließlich den Fall von elektrischen Geräten, die in
eine Wand einzulassen sind.
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Die Auflagefläche, auf der ihre Halterung zur Auflage
gebracht wird, wird gewöhnlich direkt von der nackten Wand
gebildet.
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Dasselbe gilt nicht für die Platte, die zum Gehäuse der
Einheit gehört und die vielmehr nach Fertigstellung die nun
gewöhnlich auf diese Wand aufgebrachte Wandverkleidung
abdecken muss.
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Je nach der Dicke dieser Verkleidung, insbesondere wenn es
sich um Gewebe handelt, besteht unvermeidlich eine
Abweichung zwischen den Auflageflächen oder Auflageebenen, auf
denen letztendlich die Halterung und die Platte aufliegen.
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Da der Drücker über den Mechanismus von der Halterung
getragen wird, während die Bedienungstaste von der Platte
getragen wird, kann diese Abweichung für das richtige
Funktionieren der Einheit nachträglich sein.
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Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn der Mechanismus
für den axialen Weg des ihn betätigenden Drückers besonders
empfindlich ist, wie es beispielsweise bei elektronischen
Unterbrechern, die durch einen Miniaturschalter gesteuert
werden, der Fall ist.
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In diesem Fall ist es erforderlich, dass der Installateur
nach der Verlegung eine Einstellung vornimmt, um diese
Abweichungen zwischen den Auflageflächen der Halterung und
der Platte zu kompensieren, genauer gesagt, um das axiale
Spiel auszugleichen, das sich daraus zwischen dem Drücker -
und der Bedienungstaste ergibt.
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Für diese Einstellung ist bisher vorgesehen, den Drücker
mit einer Stellschraube zu versehen oder, anders gesagt,
diesen Drücker aus zwei miteinander verschraubten Teilen zu
bilden, und zwar einerseits einer den eigentlichen Drücker
bildenden Buchse, die bezüglich Drehung blockiert und
gleichzeitig axial beweglich ist und deren Innenbohrung mit
Innengewinde versehen ist, und andererseits einer
Gewindestange, die die eigentliche Stellschraube bildet und die
mit der Buchse in Eingriff ist.
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Die Stellschraube, die diese Gewindestange bildet, ist eine
klassische Schraube, d. h. eine Schraube, deren Steigung
relativ klein ist, und zwar jedenfalls so klein, dass jede
einfach axiale Einwirkung, der sie ausgesetzt sein könnte,
nicht in der Lage ist, irgendeine Drehung auszulösen.
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Zum Ein- oder Ausschrauben muss auf diese Stellschraube
also mit einem Werkzeug eingewirkt werden, und ihr Kopf
besitzt einen hierfür geeigneten Schlitz.
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Diese Anordnung war und ist noch befriedigend.
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Abgesehen davon aber, dass sie den Einsatz eines Werkzeugs
erfordert, besitzt sie folgende Nachteile:
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Zunächst muss unvermeidlich eine zumindest partielle
Zerlegung des Geräts vorgenommen werden, um die Stellschraube
zugänglich zu machen.
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Außerdem kann die Einstellung nur blind vorgenommen werden,
und für die Überprüfung muss das Gerät wieder
zusammengebaut werden.
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Schließlich kann jeder starke Stoß auf die Bedienungstaste,
der auf die Stellschraube übertragen wird, für das
Innengewinde zerstörend wirken, mit dem sie in Eingriff ist, was
später den Betrieb des Geräts beeinträchtigt.
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Gegenstand der Erfindung ist allgemein eine Anordnung, die
relativ einfach ist und die Vermeidung dieser Nachteile in
vorteilhafter Weise gestattet.
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Gegenstand der Erfindung ist, genauer gesagt ein
elektrisches Gerät, umfassend einen Mechanismus, dem für seine
Betätigung
ein axial beweglicher Drücker zugeordnet ist, eine
Halterung, mit der der Mechanismus fest verbunden ist, eine
Platte, die auf der Halterung angebracht ist und diese
mindestens teilweise umgibt, und eine für den Benutzer
verfügbare Bedienungstaste, die auf der Platte beweglich montiert
ist und entweder direkt oder indirekt auf den Drücker
einwirken kann, wobei der Drücker zwei miteinander
verschraubte Teile umfasst, und zwar einerseits eine Gewindestange,
deren Gewindegang oder -gänge Gewindegänge mit großer
Steigung sind und die elastischen Rückholmitteln ausgesetzt
ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Drücker andererseits
eine Buchse aufweist, die bezüglich Drehung blockiert ist
und gleichzeitig axial beweglich ist und deren innere
Bohrung mit Innengewinde versehen ist, wobei die Gewindestange
mit der Buchse durch Verschraubung in Eingriff ist und die
elastischen Rückholmittel ständig bestrebt sind, die
Gewindestange aus der Buchse, mit der sie in Eingriff ist,
herauszuziehen.
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Dank einer solchen Anordnung ist die Gewindestange des
Drückers ständig einem Ausschraubmoment ausgesetzt, das
systematisch den Ausgleich jedes möglicherweise
auftretenden axialen Spiels zwischen dem Drücker und der
Bedienungstaste gewährleistet, während, wie es die Regel ist, jede
auf diese Bedienungstaste ausgeübte Eindrückkraft von dem
Drücker axial auf den darunter befindlichen Mechanismus
korrekt übertragen wird, um diesen zu betätigen.
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Bei der Installierung des erfindungsgemäßen elektrischen
Geräts oder später ist also keinerlei Einstellung dieses
elektrischen Geräts erforderlich, da diese Einstellung
durch den oben beschriebenen systematischen axialen
Spielausgleich automatisch von selbst stattfindet.
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Die Notwendigkeit, für diese Einstellung selbst nur eine
partielle Demontage vorzunehmen, sowie die Notwendigkeit,
zu diesem Zweck über irgendein Werkzeug zu verfügen,
entfällt damit.
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Jeder möglicherweise auf die Bedienungstaste einwirkende
Stoß kann schließlich von dem Drücker bestens ausgehalten
werden, ohne dass das Innengewinde seiner Buchse zerstört
wird, wobei dieser Stoß höchstens dazu führen kann, dass
die Gewindestange in diese Buchse, mit der sie in Eingriff
ist, momentan eingedrückt wird.
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Die Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich im
übrigen aus der als Beispiel folgenden Beschreibung, in der
auf die beiliegende Zeichnung Bezug genommen wird. In
dieser zeigen:
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Fig. 1 einen axialen Schnitt durch ein verlegt
dargestelltes erfindungsgemäßes Gerät im Ruhezustand unter
einer ersten Einbaubedingung dieses elektrischen
Geräts,
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Fig. 2 eine vergrößerte Darstellung der Einzelheit II
dieser Fig. 1,
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Fig. 3 eine auseinandergezogene perspektivische Ansicht des
erfindungsgemäßen elektrischen Geräts,
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Fig. 4 eine auseinandergezogene perspektivische Ansicht
seines Mechanismus,
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Fig. 5 eine vergrößerte perspektivische Ansicht der
Gewindestange des Drückers zur Betätigung des
Mechanismus,
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Fig. 6 eine noch stärker vergrößerte Teilansicht dieser
Gewindestange in einem axialen Schnitt nach der Linie
VI-VI von
Fig. 5,
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Fig. 7 eine perspektivische Ansicht der Buchse, mit der
diese Gewindestange in Schraubeingriff ist, im
Maßstab von Fig. 5,
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Fig. 8 eine Stirnansicht dieser Buchse gemäß dem Pfeil VIII
von Fig. 7,
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Fig. 9 eine Teilansicht in einem axialen Schnitt ähnlich
Fig. 2 bei der Betätigungskonfiguration des
erfindungsgemäßen elektrischen Geräts und
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Fig. 10 einen axialen Schnitt ähnlich Fig. 1 bei einer
zweiten Einbaubedingung dieses elektrischen Geräts.
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Wie in den Figuren dargestellt ist, besitzt das
erfindungsgemäße elektrische Gerät allgemein auf an sich bekannte
Weise einen Mechanismus 11, dem für seine Betätigung ein
axial beweglich montierter Drücker 12 zugeordnet ist, eine
Halterung 13, mit der der Mechanismus 11 fest verbunden
ist, eine Platte 14, die an der Halterung 13 befestigt ist
und diese mindestens teilweise umgibt, und eine dem
Benutzer zur Verfügung stehende Bedienungstaste 15, die auf der
Platte 14 beweglich montiert ist und entweder direkt oder
indirekt auf den Drücker einwirken kann.
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Auf diesen Figuren ist das elektrische Gerät 10
beispielsweise ein elektronischer Unterbrecher, dessen Mechanismus
11 durch einen Miniaturschalter 16 gesteuert wird.
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17 ist der Stift, der für die Zustandsänderung dieses
Miniaturschalters 16 einzudrücken ist.
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Da der Mechanismus 11 selbst nicht zur Erfindung gehört,
wird er hier nicht in allen seinen Einzelheiten
beschrieben.
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Es genügt anzugeben, dass er bei der dargestellten
Ausführungsform einen Körper 18 besitzt, der den Miniaturschalter
16 trägt, sowie eine Kappe 19, die durch Einklinken an dem
Körper 18 angebracht werden kann und axial eine Buchse 20
für eine Gleitführung des Drückers 12 bildet.
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Ferner besitzt der Mechanismus 11 bei der dargestellten
Ausführungsform einen Hebel 21, der über Laschen 22, die
längs eines seiner Ränder vorgesehen sind, auf Drehzapfen,
die zu diesem Zweck auf der Kappe 19 vorgesehen sind,
verschwenkbar montiert ist und auf dessen mittleren Teil
gemäß Anordnungen, die im nachstehenden ausführlicher
beschrieben werden, der Drücker 12 aufliegt.
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Bei der dargestellten Ausführungsform kann also die
Bedienungstaste 15 über diesen Hebel 21, der auf dem Mechanismus
11 verschwenkbar montiert ist, auf den Drücker 12
einwirken, wobei diese Bedienungstaste 15 auf diesem Hebel 21
längs seines den Laschen 22 entgegengesetzten Randes
aufliegt.
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Für die Begrenzung seines Ausschlags besitzt der Hebel 21
seitlich Lappen 24, die über Aussparungen 25, die zu diesem
Zweck auf der Kappe 19 vorgesehen sind, in diese eintreten
und mit denen er an der Kappe 19 eingehakt werden kann.
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In den Figuren ist das erfindungsgemäße elektrische Gerät
ferner dazu bestimmt, in eine Wand 27 oder, genauer gesagt,
in eine nicht dargestellte Wanddose eingelassen zu werden,
die zu diesem Zweck in eine Aussparung 28 dieser Wand 27
eingesetzt ist.
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Die Halterung 13, die dieses elektrische Gerät 10 aufweist,
ist also dafür ausgelegt, an der auf diese Weise verwendeten
Wanddose beispielsweise mit Hilfe von nicht
dargestellten Schrauben befestigt zu werden.
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Sie besitzt zu diesem Zweck Bohrungen 29.
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Die Halterung 13, die selbst nicht zur Erfindung gehört,
wird hier auch nicht in all ihren Einzelheiten beschrieben.
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Es genügt anzugeben, dass sie bei der dargestellten
Ausführungsform dazu bestimmt ist, mindestens mit einem Teil
ihres Umfangs auf der Auflagefläche 30 aufzuliegen, die von
der Wand 27 rund um ihre Aussparung 28 gebildet wird, dass
sie in ihrem mittleren Bereich eine zentrale Aussparung 31
zum Einstecken des Mechanismus 11 besitzt und dass dieser
durch Einklinken befestigt ist.
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Die Kappe 19 des Mechanismus 11 besitzt in zueinander
entgegengesetzten Stellungen zwei Haken 32, mit denen sie mit
Rasten 33 in Eingriff kommen kann, die zu diesem Zweck in
Entsprechung am Rand der zentralen Aussparung 31 der
Halterung 13 vorgesehen sind.
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Bei der dargestellten Ausführungsform umgibt die Platte 14
die Halterung 13 vollständig, und da sie sich auf diese
Weise an ihrem Umfang über die Halterung 13 hinaus
erstreckt, kann sie entweder auf derselben Auflagefläche 30
wie die Halterung aufliegen, wie in Fig. 1 dargestellt ist,
oder, wie in Fig. 10 dargestellt ist, auf einer
Auflagefläche 30', die zur Auflagefläche 30 im wesentlichen parallel
ist und durch eine auf der Wand 27 um die Halterung 13
herum angebrachte Verkleidung 35 gebildet wird.
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Die Platte 14 kann bei der dargestellten Ausführungsform
durch nicht dargestellte Schrauben auf der Halterung 13
befestigt werden.
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Sie besitzt zu diesem Zweck Ösen 36, und die Halterung 13
besitzt in Entsprechung Schächte 37.
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Bei der dargestellten Ausführungsform ist die
Bedienungstaste 15 in eine zentrale Aussparung 38 der Platte 14
eingesetzt, an deren Rand die Ösen 36 vorgesehen sind, und ist
auf dieser Platte 14 verschwenkbar montiert.
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Die Bedienungstaste 15 besitzt seitlich zu diesem Zweck
Laschen 40, mit denen sie auf Drehzapfen 41 eingeklinkt ist,
die zu diesem Zweck in Entsprechung auf der Platte 14 am
Rand ihrer zentralen Aussparung 38 zwischen ihren Ösen 36
vorgesehen sind.
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Die oben beschriebenen Anordnungen sind zumindest in ihrem
Prinzip an sich bekannt und werden deshalb hier nicht
ausführlicher beschrieben.
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Auf ebenfalls im Prinzip bekannte Weise besitzt der Drücker
12 zwei miteinander verschraubte Teile, und zwar einerseits
eine Buchse 12A, die bezüglich Drehung blockiert ist und
gleichzeitig axial beweglich ist und deren Innenbohrung 42
mit Innengewinde versehen ist, und andererseits eine
Gewindestange 12B, die mit der Buchse 12A in Schraubeingriff
ist.
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Erfindungsgemäß sind der oder die Gewindegänge 43 gemäß
Anordnungen, die im nachstehenden ausführlicher beschrieben
werden, Gewindegänge mit großer Steigung P, und
gleichzeitig ist die Gewindestange 12B elastischen Rückholmitteln 44
ausgesetzt, die ständig bestrebt sind, sie aus der Buchse
12A, mit der sie in Eingriff ist, herauszuziehen.
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Bei der dargestellten Ausführungsform ist die Buchse 12A
für die Betätigung des Mechanismus 11 durch Einwirkung auf
den diesen steuernden Miniaturschalter 16, genauer gesagt
auf den Stift 17 dieses Miniaturschalters 16, bestimmt,
während die Gewindestange 12B für die Einwirkung der
Bedienungstaste 15 bestimmt ist.
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Die Buchse 12A erstreckt sich also auf der Seite des
Mechanismus 11 und die Gewindestange 12B auf der Seite der
Bedienungstaste 15.
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Bei der dargestellten Ausführungsform besitzt die Buchse
12A einen geschlossenen Boden 46, und mit diesem Boden kann
sie auf den Stift 17 des Miniaturschalters 16 einwirken.
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Bei der dargestellten Ausführungsform hat die Buchse 12A,
die insgesamt zylindrisch ist, außen einen kreisförmigen
Querschnitt.
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Sie besitzt auf der Seite des Miniaturschalters 16
vorstehend, aber bezüglich ihres geschlossenen Bodens 46 leicht
zurückversetzt einen Sperrkragen 48 zum In-Anschlag-Kommen
an der entsprechenden Kante 49 der Hülse 20, in die sie
eingesetzt ist.
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Dieser Sperrkragen 48, der aus Gründen des Raumbedarfs bei
der dargestellten Ausführungsform außen einen besonderen
Umriss hat, besitzt örtlich einen Ausschnitt 52 zum
Aufschieben auf eine örtliche Verlängerung 53 der Hülse 20,
die dazu bestimmt ist, die Blockierung der Buchse 12A auf
dem Mechanismus 11 bezüglich Drehung und damit ihre Blockierung
bezüglich Drehung in Bezug auf die Gewindestange
12B zu gewährleisten.
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Auf der dem Miniaturschalter 16 entgegengesetzten Seite ist
die Außenkante der Buchse 12A mit einer Abschrägung 54
versehen, um ihre Einführung in die Hülse 20 zu erleichtern.
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Innen besitzt die Buchse 12A in ihrer Innenbohrung 42
schraubenförmige Rillen 55 in der Anzahl der Gewindegänge
43 der Gewindestange 12B.
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Bei der dargestellten Ausführungsform besitzt die
Gewindestange 12B nämlich mehrere Gewindegänge 43, und zwar im
vorliegenden Fall vier, und die Buchse 12A besitzt demnach
innen vier schraubenförmige Rillen 55, die untereinander
alle identisch sind und jeweils zu den Gewindegängen 43 der
Gewindestange 12B komplementär sind.
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Um eine gute Reversibilität der Verschraubung zu erreichen,
ist die Steigung P der Gewindegänge 43 der Gewindestange
12B, wie in Fig. 5 angegeben ist, vorzugsweise größer als
das 1,5-Fache des Durchmessers D dieser Gewindestange 12B,
außen auf dem Scheitel der Gewindegänge 43 gemessen.
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Da die Steigung P bei der dargestellten Ausführungsform
größer als die Höhe H der Gewindestange 12B ist, wurde
einer der Gewindegänge 43 in Fig. 5 mit unterbrochenen Linien
verlängert, um die Steigung in geeigneter Weise
kennzeichnen zu können.
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Bei der dargestellten Ausführungsform ist die Steigung P
der Gewindegänge 43 der Gewindestange 12B im wesentlich
gleich dem 2,5-fachen ihres Durchmessers, gemessen unter
denselben Bedingungen wie oben.
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Bei dieser Ausführungsform haben die Gewindegänge 43 der
Gewindestange 12B ferner, wie in Fig. 6 für einen von ihnen
dargestellt ist, ein trapezförmiges Profil, und zwar,
genauer gesagt, das Profil eines gleichschenkligen Trapezes,
dessen Seiten oder Schenkel 56 miteinander einen Winkel A
über 90º bilden.
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Dieser Winkel A ist beispielsweise nahe 100º.
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In der Praxis ist auch jedes andere Profil geeignet, wobei
es jedoch vorzugsweise symmetrisch ist.
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Bei der dargestellten Ausführungsform besitzt die
Gewindestange 12B schließlich einen Kopf 57, auf dem die ihr
zugeordneten elastischen Rückholmittel 44 aufliegen.
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Diese elastischen Rückholmittel 44 bestehen aus einer
Schraubenfeder, die allgemein kegelstumpfförmig ist und
sich auf der Kappe 19 des Mechanismus 11 um einen auf der
Kappe 19 vorstehenden Zentrierwulst 58 herum abstützt, der
praktisch eine Verlängerung der Hülse 20 der Kappe 19
bildet.
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Im Unterschied zum Kopf einer klassischen Schraube ist der
Kopf 57 der Gewindestange 12B glatt.
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Für seinen Kontakt mit dem Hebel 21, auf dem er unter der
Beaufschlagung durch die elastischen Rückholmittel 44
aufliegt, ist er gewölbt.
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Während die Buchse 12A vorzugsweise aus Kunststoff besteht,
besteht die Gewindestange 12B vorzugsweise aus Metall.
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Wie dem auch sei, unter der Beaufschlagung durch die
elastischen Rückholmittel 44 ist die Gewindestange 12B ständig
einem Ausschraubmoment ausgesetzt, das bestrebt ist, sie
aus der Buchse 12A in Richtung auf die Bedienungstaste 15
herauszuziehen.
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Wie in Fig. 1 und 2 mit dem Pfeil F1 dargestellt ist, hat
die axiale Auszugskraft mehrere Wirkungen.
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Zunächst hält sie die Gewindestange 12B mit ihrem Kopf 57
an den Hebel 21 angedrückt.
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Über diese Gewindestange 12B hält sie aber auch diesen
Hebel 21 an der Bedienungstaste 15 in Anlage, und zwar auf
der Seite dieses Hebels 21, die den Laschen 22, mit denen
er an der Kappe 19 des Mechanismus 11 angelenkt ist,
entgegengesetzt ist.
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Da die Gewindestange 12B die Buchse 12A, mit der sie in
Eingriff ist, mitnimmt, hält die axiale Auszugskraft, der
diese Gewindestange 12B ausgesetzt ist, schließlich diese
Buchse 12A normalerweise mit ihrem Sperrkragen 48 an der
Kante 49 der Hülse 20, in die sie eingesteckt ist, in
Anschlag.
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In dieser Anschlagstellung, die der Ruhekonfiguration der
Einheit entspricht, befindet sich die Buchse 12A des
erfindungsgemäßen Drückers 12 in einem Abstand, und zwar in
einem sehr geringen Abstand, von dem Stift 17 des
Miniaturschalters, der dabei in einem ersten Zustand ist.
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Wenn in der Betätigungskonfiguration der Einheit die
Bedienungstaste 15 einem Kippvorgang ausgesetzt wird, ist
dasselbe bei dem Hebel 21 des Mechanismus 11 der Fall, und die
Gewindestange 12B des erfindungsgemäßen Drückers 12 ist
nun, wie in Fig. 9 mit dem dem vorhergehenden
entgegengesetzten Pfeil F2 dargestellt ist, entgegen ihren
elastischen Rückholmitteln 44 einem Eindrückvorgang ausgesetzt,
in dessen Verlauf sie die Buchse axial mitnimmt und dadurch
ihre Einwirkung auf den Stift 17 des Miniaturschalters 16
bewirkt, der nun in seinen zweiten, vom ersten
verschiedenen Zustand kippt.
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In einem ersten Schritt reicht die entwickelte Kraft nicht
aus, damit es zu irgendeiner beginnenden Einschraubung der
Gewindestange 12B in die Buchse 12A kommt, und zwar
praktisch bis der Stift 17 des Miniaturschalters 16 am Hubende
anlangt.
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Danach, also in einem zweiten Schritt, wenn die auf die
Bedienungstaste 15 ausgeübte Einwirkung weiter stattfindet,
wird die entwickelte Kraft größer als die von den
elastischen Rückholmitteln 44 ausgeübte Gegenkraft, und die
Gewindestange 12B tritt nun axial in die Buchse 12A ein,
indem sie sich in diese einschraubt.
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Wenn die auf die Bedienungstaste 15 ausgeübte Einwirkung
nachlässt, bringen die elastischen Rückholmittel 44 die
Gewindestange 12B, die Buchse 12A, den Hebel 21 des
Mechanismus 11 und die Bedienungstaste 15 in ihre ursprüngliche
Ruhekonfiguration zurück, während der Miniaturschalter 16 von
selbst in seinen ersten Zustand zurückkehrt.
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Dasselbe ist der Fall, wenn die Wand 27, wie in Fig. 10
dargestellt ist, eine Verkleidung 35 trägt, die rund um die
Halterung 13 eine Auflagefläche 30' für die Platte 14
bildet.
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In diesem Fall jedoch tritt die Gewindestange 12B in
Ruhekonfiguration aus der Buchse 12A weiter heraus, während die
Buchse 12A sich in dieser Ruhekonfiguration im gleichen
Abstand von dem Stift 17 des Miniaturschalters 16 wie im
vorhergehenden Fall befindet.
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Wenn die Bedienungstaste 15 gekippt wird, läuft also die
Einwirkung auf den Stift 17 des Miniaturschalters 16 genau
wie im vorhergehenden Fall ab.
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Mit anderen Worten, die Arbeitsweise des erfindungsgemäßen
Geräts 10 ist gegenüber der Dicke der ggf. auf der Wand 27
vorhandenen Verkleidung 35 neutral.
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Die Erfindung ist natürlich nicht auf die beschriebene und
dargestellte Ausführungsform beschränkt, und zwar
insbesondere hinsichtlich der Anzahl der Gewindegänge der
Gewindestange des erfindungsgemäßen Drückers und/oder des Profils
dieser Gewindegänge, sondern umfasst jede
Ausführungsvariante gemäß den Ansprüchen.
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Insbesondere könnte es genügen, dass die Gewindestange
mindestens einen Gewindegang aufweist.
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Statt über einen Hebel auf den Drücker indirekt
einzuwirken, könnte die Bedienungstaste ferner auf diesen auch
direkt einwirken.
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Statt auf der sie tragenden Platte verschwenkbar montiert
zu sein, könnte die Bedienungstaste schließlich ebenso gut
beispielsweise auch bezüglich dieser axial
translationsbeweglich sein.