DE696135C - Verfahren zur Herstellung von Zinkbechern, Zinktuben u. dgl. durch Kaltspritzen gegossener Vorwerkstuecke nach vorhergehendem Stauchen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Zinkbechern, Zinktuben u. dgl. durch Kaltspritzen gegossener Vorwerkstuecke nach vorhergehendem Stauchen

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DE696135C
DE696135C DE1937N0040920 DEN0040920D DE696135C DE 696135 C DE696135 C DE 696135C DE 1937N0040920 DE1937N0040920 DE 1937N0040920 DE N0040920 D DEN0040920 D DE N0040920D DE 696135 C DE696135 C DE 696135C
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DE
Germany
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zinc
cast
upsetting
tubes
die
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Expired
Application number
DE1937N0040920
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Heinrich Gruber
Ing Herbert V Neuman
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FRIED V NEUMAN FA
Original Assignee
FRIED V NEUMAN FA
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C23/00Extruding metal; Impact extrusion
    • B21C23/01Extruding metal; Impact extrusion starting from material of particular form or shape, e.g. mechanically pre-treated

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forging (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Zinkbechern, Zinktuben u. dgl. durch Kaltspritzen gegossener Vorwerkstücke nach vorhergehendem Stauchen Obgleich das Kaltspritzverfahren schon seit langem zur Erzeugung von Tuben aus Zinn, Blei und Aluminium angewendet wird, ist es lange Zeit nicht gelungen, auch Zink in dieser Weise zu verfonnen. Die Schwierigkeiten, die sich beim Spritzen von Zink einstellen, konnten erst vor kurzem behoben, werden, indem die Schlaggeschwindigkeit auf mehi# als ioonim pro S,ekunde,erhGht wurde. Eine unumgänglich notwendige Vorausisetzung für das Gefkigen dieses Werfahrens- ist dabei die Verwen-dung von Scheiben aus gewalztem Zinkblech als Ausgang gsmatexial. Gegesstene Zink scheiben in der Größe und Gestalt der gewalzten zerreißen bei der Verfürmung durch Spritzen. Die unmittelbare Verspritzung gegossiener Ausgangswerksitücke wäre aber in wirtschaftlicher Hinsicht,sehr bedeutungsvoll, weil das Auswalzen der Blechesowie das Ausstanzen der Ronden eilspart wird und kein Abfall entsteht.
  • Die Erfindung geht von dem Gedanken aus, daß leine Verarbeitung gewalzter Zink-Tonden, im Gegensatz- zu gegossenen, offenbar deshalb gelingt, weil das gewalzte Material sich, in molekularer Hinsicht vomgego#ssienen untemscheidet. Die Erfindung läuft nun darauf hinaus, jiene Beeinflussung ödes Materials, die zwischen dem gegoissenen Barren und dem gewalzten Blech als Auggangspro,dukt der gestanzten Scheibe liegt, in. zweckmäßiger Weisie mit dem Spritzvergang zu verbinden, Es hat isich gezeigt, &ß die leichtere Vexspritzbarkeit von aus Blech gestanzten Zinkronden #daher rührt, daß das, Matexialgefüge bei der Blechherstellung, möglicherweiseauch beim Stanzen, in einer *dem Spritzen zütirä,#-lichen Weise geändert wird. Es hat sich ferner gezeigt, daß eine gleichermaßen günstige Vergütung-des Gefüges einer gegossenen Rond,# durch eine Vorverfürmung derselben in der Matrize der Spritzpresse erreicht werden ka-nn. Um diese Stauchung zu erreichen, werden gemäß der Erfindung zwecks Durchführung .einer die unmittelbare Kaltverspritzung vorbereitenden und diese verbessernden Vorverformung Vorwerkstücke von größerer Höhe, aber detra g ,leichen Rauminhalt der quadratischeu oder zylindrischen Ronden verwendet, wobei die Höhe der Vonverkstücke sio bemessen wird, daß das Maß der Vor"nerformung durch Stauchen im wesentlichen gleich oder größer ist als jenes, welches beimAuswalzen der Gußplatten zu Blechen, aus denen die Ronden gestanzt werden, auftritt.
  • Zur Herstellung von Tuben aus, Zinn, Blei und Aluminium, also, Metallen, die sich beim Spritzen anders verhalten als Zink, ist schon vorgeschlagen worden, an Stelle von gewalzten Scheiben und gepreßten quadratischen Plattengleichgestaltete Gußstücke zu verwenden. Die Bedeutung, die der Vorverformung des Werkstückes durch Stauchen zukommt, ist aber nichterkannt worden, wie denn eine Voirverfollmung tatsächlich auch nicht stattfindet, wenn im Sinne dar einen Ausführungs)form des bekannten Verfahrens gegossene runde Scheiben, deren Durchmesser der lichten Weite der Matrizenbührung gleich ist, als Ausgangsmatexial verwendet werden. Benutzt man gemäß der zweiten Ausführungsiforrn dieses Verfahrens quadratische Platten, die in der Matrize gerade noch Platz finden, so, geht dem Ausspritzen ein Stauchen voran. Dasselbe vollzieht sich aber insofern unter ungünstigen Bedingungen, als nicht alle Ab- schnitte in gleichem Maße an der Vorverformung teilnehmen. Ungenügend ist auch der Verforrnungsgrad, und das mag der Grund sein, weshalb beim Arbeiten nach dem be-Im.nnten Verfahren auch bei Verwendung quadratischer Platten als Ausgangsmatexial noch verhältnismäßig viel Ausschuß entstellt.
  • Es ist auch vorgeschlagen wurden, bei der Hwerstellung von Aluminiumtuben durchSpritz-en die durch Einschluß von Spritzfett bedingte Verunreinigung und Narbung des Tubenkragens durch Verwendung bestimmt Ole , foxmter Ausgangswerkstücke zu verhindern; die Wx#w1,-stücke erhalten demgemäß solche Gestalt, daß sie anfänglich die Spritzform nur in einem engen Bereich bexühren und durch das Auftreffen des Stößels derart fortschreitend deformiert werden, daß das überschüssige Fett zu einer Abflußstelle gedrängt wird. Die hierbei auftretende Vorverfarmung 2D hiat indes nicht die Bedeutung und Wirkung .einer planmäßig herbeigeführten, den Spritzprozeß bewußt vorbereitenden Gefügeveränderung, g so indern nur einer Maßnahme, um Fett-.einschlüsse zwischen Kragen und Form zu ' verd#I#, wie denn überhaupt auch bei diesem 'en Verfahren die Bedeutun.. der Vorver-,f6rimungni.c-hterkanntm"o#rd,en ist. Demzufolge ist auch gemäß diesem Vo-rschlag der Grad der Vorverfermung allein durch die Forderung nach Entfernung des Fettüberschusses bestimmt und in übereinstimmung damit den .meist-en vorgesch-Iagenen Ausführungsarten zur ErzIelung der vorliegend angestrebten Wirkungen nicht hinreichend, Um zuverlässig ein. Produkt gleichmäßig guter Beschaffenhelt zu erlangen, ist es nötig, daß das Maß der Vorverformung, die das Gußstück in der Matrize erfährt, entsprechend gewählt wird, so daß, wie bemerkt, das, Maß deT in der Matrize auftretenden Vorverformung ungefähr gleich, gegebenenfalls größer ist als jene, die beim Auswalzen der Zinkgußplatten zu den Blechen auftritt, aus denen dieRonden gestanzt wurden. Mitunter genügt es auch, den Verformungsgrad kleiner zu halten. Dadurch, daß die Vorverformung und das Ausspritzen unmittelbar aufeinanderfolgen, werden nämlich günstigere ArbeitsbedIngungen geschaffen, als wenn diese Vorgänge zeitlich weit auseinanderliegen.
  • Bestimmend für den Vorverformungsgrad ist die Gestalt des Vorwerkstückes. Grund-,sätzlic'h können Vorwerkstücke, jeder beliebigen Körperform verwendet werden, soifern die Höhe bei gleichem Volumen größer ist als die von runden Scheiben, deren. Durchmes:ser der lichte,n Weite der Matrize gleich ist. Zweckmäßig ist die Höhe auch größer als die der bekannt-en quadratischen Platten, die in die Matrize passen.
  • Damit alle Abschnitte des Vorwerkstückes an der Vorverformung teilhaben, muß der Querschnitt desselben zumindest stellenweise kleiner als der Querschnitt der Matrizenbohrung sein und solche Gestalt aufweisen, daß -eine Berührung mit der Matrizenseiten--wand nicht stattfindet. Man kann z. B. zylindrischie Vorwerkstücke verwenden, deren Durchmesser kleiner ist als der Durchmesser der Matrize, oder kugalige, halbkugelige, pyramiclenförmige und kegelförmige Werkstücke. Als besonders zweckmäßig haben sich kegelförmige oder pyramidenförmige Werkstücke, deren Grundfläche in der Matrize gerade Platz findet, bewährt, weil sie 'sich ebenso wie die. gewalzten runden Scheiben in der Matrize von sellyst zentrisich einstellen. Natürlich ist die Höhe der zu verarbeitenden Vo,nv,erkstück-e insofern begrenzt, als zu hohe Verwerkstücke in der Matrize keine genügende Standfestigkeit haben oder zu gießtechnisch ungünstigen Formen führen; auch ist der Verformungsvorgang bei -sehr hohen WerkstÜk--ken. nicht mehr als Stauchen zu betrachten, das alle Teile des Voirwerkstückes gleichmäßig erfaßt. - Die Erfindung kann auch insofern beim Spritzen gewalzter Werkstücke von Vorteil. sein, als durch die dem Ausspritzen unmittelbar vorangehende Vergütung des Materials das Spritzen auch bei Legierungen gelingt, die diesem Verformungsverfahren bisher nicht unterzogen werden konnten.
  • In der Zeichnung zeigt Fig. i das bekannte Werkzeug zum Spritzen von Bechern und Fig. 2 einen Becher im Schnitt.
  • Mit i ist die mehrteilige Matrize, Mit 2 der Stößel und mit 3 ein Vorwe#rlcstück bezeichnet, das gemäß dem dargestellten Ausführungisbeispiel die Gestalt eines Kegels aufweist, dessen Spitze ein wenig abgestumpft ist. Wenn, nach dem Einsetzen des Werkstilckeis in die Matrize der Stößel. mit entsprechender Geschwindigkeit niedergeht, so wird der Kegel zunächst zu,einam die Matrize vollständig füllenden kurzen Zylinder umgefow.mt und.s.oidann das zum Fließen gebrachrte Metall durch den Ringspalt zwischen der Innenwand der Matrize und den Randwulst des Stößelhodens ausgespritzt, -wobei der in Fig. 2 dargestellte Becher entsteht.
  • Unter Umständen kann es von Vorteil sein, das Werkstück vor dem Einsetzen in die Matrize wie beim Spritzen der gewalzten Scheiben anzuwäxmen.
  • Die Ausigangswerkstücke, können gegebenenlalls in zusammenhängender Reihe als Stäbe gegossen werden, die man duicl-1 entslyrechend geführte Schnitte zerteilt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur, H.erstellui#g von Zinkbechern, Zinktuben u. dgl. durch Kaltspritzen gegossener Vorwerkstücke nach voT-htxgehendem Stauchen, dadurch gekimmzeichnet, daß Vonverkstücke von größerer Höhe, aber 'clem gleichen Rauminhalt der quad,ratischen oder zylindrischen Ronden verwendet werden, wobei die Höhe der Verwerkstücke. so, bemessen wird, daß das Maß der Vorverfeimung durch Stauchen im wesentlichen gleich oder größer ist als jenes, welches beim Auswalzen der Gußplatten zu Blechen, aus denen die Ronden gestanzt -werden, auftritt.
DE1937N0040920 1937-06-30 1937-07-06 Verfahren zur Herstellung von Zinkbechern, Zinktuben u. dgl. durch Kaltspritzen gegossener Vorwerkstuecke nach vorhergehendem Stauchen Expired DE696135C (de)

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