DE69600862T2 - Kontinuierliches Verfahren zur Herstellung von Natrium-C4-C8-Alkoxiden - Google Patents

Kontinuierliches Verfahren zur Herstellung von Natrium-C4-C8-Alkoxiden

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Description

  • Natrium-C&sub4;-C&sub8;-alkoxide sind wichtige, vielseitige Chemikalien, die bei verschiedensten Synthesereaktionen und Herstellungsverfahren verwendbar sind, in denen eine starke organische Base erwünscht ist. Die Bildung eines Natrium-C&sub9;-C&sub8;-alkoxids durch das Umsetzen von Natriummetall und einem C&sub4;-C&sub8;-Alkanol ist wohlbekannt. Die US-Patente 3 971 833 und 4 150 244 sowie das GB-Patent 727 923 offenbaren bestimmte Verfahren für diesen Zweck. Obwohl die Reaktion wohlbekannt ist, kann in der tatsächlichen Praxis die Reaktion im großen Maßstab gefährlich und kostspielig sein. In vielen Verfahren ist der Zusatz eines Katalysators erforderlich, oder es sind energieintensive Reaktionsbedingungen, wie hohe Temperatur (> 160ºC) und hoher Druck, notwendig.
  • Daher ist es ein Ziel dieser Erfindung ein sicheres, effizientes Verfahren zur Herstellung von Natrium-C&sub4;-C&sub8;-alkoxid vorzusehen.
  • Ein weiteres Ziel dieser Erfindung ist, eine kontinuierliche, integrierte Quelle von Natrium-C&sub4;-C&sub8;-alkoxid vorzusehen, die zur Verwendung in einem Herstellungsverfahren geeignet ist, bei dem eine starke organische Base erforderlich ist.
  • Es ist noch ein weiteres Ziel dieser Erfindung, eine verfügbare und zweckmäßige Quelle von im wesentlichen reinem, kristallinen Natrium-C&sub4;-C&sub8;-alkoxid vorzusehen, das zur Lagerung und für den Versand geeignet ist.
  • Es ist ein Merkmal dieser Erfindung, daß eine im wesentlichen quantitative Überführung des C&sub4;-C&sub8;-Alkanols erhalten wird.
  • Es ist ein Vorteil dieser Erfindung, daß durch kontinuierliches Rückführen und im wesentlichen vollständige Überführung der Reaktanten das Verfahren mit geringem oder keinerlei negativem Einfluß auf die Umwelt wirksam ist.
  • Weitere Ziele und Merkmale der Erfindung gehen aus der nachstehend angegebenen detaillierten Beschreibung hervor.
  • Die vorliegende Erfindung sieht ein sicheres, effizientes und im wesentlichen quantitatives Verfahren zur Herstellung von Natrium-C&sub4;-C&sub8;-alkoxid vor, welches umfaßt: Behandeln einer gerührten Dispersion von Natriummetall in einem Lösungsmittel gegebenenfalls unter einer inerten Atmosphäre mit einer niedrigeren als stöchiometrischen Menge eines C&sub4;-C&sub8;-Alkanols bei einer Temperatur von 110ºC bis 140ºC, um eine Zweiphasen-Mischung zu bilden, und Abtrennen der oberen Phase, um das Produkt Natrium- C&sub4;-C&sub8;-alkoxid als Lösungsmittellösung zu erhalten, und gegebenenfalls kontinuierliches Rückführen der verbleibenden Phasenmischung.
  • Die so erhaltene Natrium-C&sub4;-C&sub8;-alkoxid-Lösung kann als Herstellungszwischenverbindung verwendet und direkt in einen bestehenden Herstellungsverfahrensstrom integriert werden, oder alternativ dazu kann die Lösung abgekühlt und filtriert werden, wobei ein reines, kristallines Natrium-C&sub4;-C&sub8;-alkoxid-Produkt erhalten wird, das zur Lagerung und für den Versand geeignet ist.
  • Die Herstellung und Handhabung von Natrium-C&sub4;-C&sub8;-alkoxiden sind häufig kostspielig und gefährlich, insbesondere von Natrium-tert.alkoxiden, wie Natrium-terb.butoxid. Dennoch werden derartige starke organische Basen üblicherweise in Synthesereaktionen und Herstellungsverfahren verwendet.
  • Nun wurde gefunden, daß Natrium-C&sub4;-C&sub8;-alkoxid sicher und effektiv in einem großen Herstellungsmaßstab mit der im wesentlichen quantitativen Überführung des C&sub4;-C&sub8;-Alkanols und gegebenenfalls dem kontinuierlichen Rückführen des nicht-umgesetzten Natriummetalls erzeugt werden kann. Demgemäß wird Natriummetall in einem Lösungsmittel, vorzugsweise einem aromatischen Kohlenwasserstoff oder einer Mischung hievon mit einem Siedepunkt von mehr als 100ºC, gegebenenfalls unter einer inerten Atmosphäre, bei 100ºC bis 140ºC, vorzugsweise 120ºC bis 130ºC, dispergiert. Ein niedrigere als stöchiometrische Menge eines C&sub4;-C&sub8;-Alkanols, vorzugsweise 0,1 bis 0,9 Moläquivalente, bevorzugter 0,4 bis 0,6 Moläquivalente, allein oder in Kombination mit einem Lösungsmittel, vorzugsweise einem aromatische Kohlenwasserstoff oder einer Mischung hievon, wird der erhitzten Dispersion unter raschem Rühren zugesetzt, wobei eine Zweiphasen-Reaktionsmischung gebildet wird. Diese Reaktionsmischung wird ohne Rühren bei 100ºC bis 140ºC, vorzugsweise bei 120ºC bis 130ºC, gehalten, bis die Phasentrennung vollendet ist. Die obere Phase wird durch Dekantieren entfernt, um eine Lösungsmittellösung des Produkts, Natrium- C&sub4;-C&sub8;-alkoxid, zu ergeben. Gegebenenfalls kann die verbleibende Phasenmischung auf Raumtemperatur abgekühlt werden, mit weiterem Natriummetall und Lösungsmittel behandelt werden, auf 100ºC bis 140ºC, vorzugsweise 120ºC bis 130ºC, gegebenenfalls unter einer inerten Atmosphäre unter raschem Rühren, erhitzt werden, um eine Dispersion zu bilden, und mit einer niedrigeren als stöchiometrischen Menge eines C&sub4;-C&sub8;-Alkanols, wie oben beschrieben, be handelt werden, wobei eine Lösungsmittellösung des Produkts, Natrium-C&sub4;-C&sub8;-alkoxid, und eine nicht-umgesetztes Natriummetall enthaltende Phasenmischung erzeugt werden. Diese Lösungsmittellösung von Natrium-C&sub4;-C&sub8;-alkoxid kann durch Dekantieren entfernt werden, und die nicht-umgesetztes Natriummetall enthaltende Phasenmischung kann kontinuierlich auf obige Weise rückgeführt werden. Das erfindungsgemäße Verfahren wird im Flußdiagramm I veranschaulicht, worin &chi; und &gamma; Moläquivalente von Na bzw. C&sub4;-C&sub8;-Alkohol sind, und &gamma; < &chi;.
  • Flußdiagramm I
  • Lösungsmittel
  • Da &gamma; immer kleiner ist als &chi;, d.h. niedriger als eine stöchiometrische Menge, wird das Ausgangs-C&sub4;-C&sub8;-Alkanol im wesentlichen quantitativ in das Produkt, Natrium-C&sub4;-C&sub8;-alkoxid, übergeführt. Da ferner das nicht-umgesetzte Natrium kontinuierlich rückgeführt wird, ist das erfindungsgemäße Verfahren im wesentlichen frei von Abfall und daher für die Umwelt äußerst vorteilhaft. Außerdem ermöglicht das erfindungsgemäße Verfahren relativ milde Reaktionsbedingungen, Atmosphärendruck, niedrigere Reaktionstemperaturen und kürzere Reaktionszeiten, was zu hohem Durchsatz und hoher Produktivität ohne Verlust an Sicherheit oder die Belastung von gefährlichem oder toxischem Abfall führt.
  • Unter Lösungsmitteln, die zur Verwendung im Verfahren der Erfindung geeignet sind, sind aromatische Kohlenwasserstoffe oder Mischungen hievon mit einem Siedepunkt von mehr als etwa 100ºC, wie Xylol, Toluol, Xyliden, Cumen oder dgl., entweder allein oder in Kombination.
  • Alle C&sub4;-Ce-Alkanole sind zur Verwendung im Verfahren der Erfindung geeignet, insbesondere verzweigte Alkanole, wie tert. Butanol oder tert.Amylalkohol, insbesondere tert.Butanol.
  • Obwohl das erfindungsgemäße Verfahren in Anwesenheit von Luft durchgeführt werden kann, verstärkt die Einführung einer inerten Atmosphäre, wie Stickstoff, Helium, Argon oder dgl., vorzugsweise Stickstoff, die sichere Handhabung des Wasserstoffgases außerordentlich, das während der Reaktion erzeugt wird.
  • In einer Ausführungsform der Erfindung kann die Lösungsmittellösung des Produkts, Natrium-C&sub4;-C&sub8;-alkoxid, direkt in einen bestehenden Herstellungsverfahrensstrom integriert werden, so daß eine kontinuierliche Herstellung einer Lösungsmittellösung einer starken organischen Base einer Reaktion im Herstellungsmaßstab, wie einer Basenkondensation oder Knoevenagel-Reaktion, zugeführt wird.
  • In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung kann die Lösungsmittellösung des Produkts, Natrium-C&sub4;-C&sub8;-alkoxid, abgekühlt und filtriert werden, wobei ein im wesentlichen reines, kristallines Natrium-C&sub4;-C&sub8;-alkoxid-Produkt erhalten wird, das zur Lagerung und für den Versand sowie als Quelle für eine organische Base mit hoher Qualität und Reagenz-Qualität erhalten wird.
  • Die folgenden Beispiele erläutern die Erfindung.
  • Beispiel 1: Kontinuierliche Herstellung von Natrium-tert.butoxid als 17% M/M Lösung
  • Eine Mischung von Natriummetall.(87,6 g, 3,81 mol) in 752 g CYCLOSOL®53, einem Lösungsmittel bestehend aus einer Mischung aromatischer Kohlenwasserstoffe, hergestellt von Shell Oil Company, Houston, Texas, in einem 1,5 l Doppelwandreaktor mit vier Ablenkern und einem doppelten schrägen Propeller mit 4 Schaufeln wird mit einer Stickstoffdecke versehen und auf 125ºC erhitzt. Bei 125ºC bis 130ºC wird die Mischung rasch gerührt, um das geschmolzene Natriummetall zu dispergieren, und 5 g einer 1:1 Mischung von tert.Butanol und CYCLOSOL 53 (2,5 g, 0,03 mol tert.Butanol) werden zugesetzt, um die Reaktion zu initiieren. Das verbleibende tert.Butanol wird während eines Zeitraums von 3 h als 1:1 Mischung mit CYCLOSOL®53 (277,3 g, 1,87 mol tert.Butanol) bei 130ºC zugesetzt. Die erhaltene Mischung wird ohne Rühren 0,25 h lang bei 130ºC gehalten, um die Phasen zu trennen. Eine Portion der oberen Phase (670,9 g) wird durch Dekantieren abgetrennt, wobei eine 17% M/M Lösung von Natrium-tert.butoxid in CYCLOSOL®53 erhalten wird. Die verbleibende Phasenmischung, die aus einer Natrium-tert.butoxid-Lösung in CYCLOSOL®53 (415,7 g) und geschmolzenem Natriummetall (44 g, 1,91 mol) besteht, wird auf Raumtemperatur abgekühlt.
  • Diese abgekühlte Phasenmischung wird mit einer zweiten Mischung von frischem Natriummetall (26,3 g, 1,14 mol) und 452 g CYCLOSOL®53 behandelt, mit einer Stickstoffdecke versehen und auf 125ºC erhitzt. Bei 125ºC bis 130ºC wird die Reaktionsmischung rasch gerührt, um das geschmolzene Natriummetall zu dispergieren. Die erhitzte, gerührte Reaktionsmischung wird mit 169,6 g einer 1:1 Mischung von tert.Butanol und CYCLOSOL®53 (1,14 mol tert.Butanol) während eines Zeitraums von 1,5 h bei 125ºC bis 130ºC behandelt. Die erhaltene Zweiphasen-Mischung wird ohne Rühren 0,25 h lang bei 130ºC gehalten. Eine 640,2 g Portion der oberen Phase wird durch Dekantieren abgetrennt, wobei eine 17% M/M Lösung von Natrium-tert.butoxid (1,13 mol Natrium-tert.butoxid) in CYCLOSOL®53 erhalten wird. Die verbleibende Phasenmischung von 411,7 g einer Lösung von Natriumtert.butoxid in CYCLOSOL®53 und 44 g geschmolzenem Natrium (1,91 mol) wird auf Raumtemperatur abgekühlt.
  • Dann wird das obige Verfahren wiederholt, wobei eine kontinuierliche Herstellung von Natrium-tert.butoxid als 17% M/M Lösung in CYCLOSOL 53 erhalten wird.
  • Beispiel 2: Kontinuierliche Herstellung von Natrium-tert.butoxid als Feststoff
  • Eine Mischung von Natriummetall (77,3 g, 3,36 kmol) in 668 kg CYCLOSOL 53 in einem Reaktor, der mit Ablenkern und einem Propeller versehen ist, wird mit einer Stickstoffdecke versehen und auf 120ºC bis 130ºC erhitzt. Die erhitzte Mischung wird rasch gerührt, um das geschmolzene Natriummetall fein zu dispergieren, und eine 1:1 Mischung von tert.Butanol und CYCLOSOL®53 (3,9 kg, 0,026 kmol tert.Butanol) wird zugesetzt, um die Reaktion zu initiieren. Das verbleibende tert.Butanol wird als 1:1 Mischung mit CYCLOSOL®53 (245,1 kg, 1,65 kmol tert.Butanol) bei 130ºC während eines Zeitraums von 1,5 h zugesetzt. Die erhaltene Zweiphasen-Mischung wird ohne Rühren etwa 1 h lang bei 130ºC gehalten. Eine Portion der oberen Phase (570 kg) wird entfernt auf auf etwa 20ºC abgekühlt. Der erhaltene weiße kristalline Niederschlag wird filtriert. Der Filterkuchen wird mit etwa 10 l Isohexan gewaschen und bei 30ºC/400 mbar getrocknet, wobei das Titelprodukt als weißer Feststoff, 96 kg (1,0 komol), 99 bis 100% Reinheit, erhalten wird.
  • Die Mutterlauge und Isohexan-waschflüssigkeiten, die Natrium-tert.butoxid (0,65 kmol) in CYCLOSOL®53 enthalten, werden kombiniert, zum ursprünglichen Reaktor rückgeführt, der die verbleibende Reaktionsphasenmischung enthält, und auf 135ºC erhitzt, um das Isohexan zu entfernen. Dann wird die erhaltene verbleibende Reaktionsphasenmischung in einen nachfolgenden 1,0 kM Reaktionsprozeß eingeschlossen, wie vorstehend beschrieben.
  • Die Erfindung sieht auch ein Verfahren zur Herstellung einer organischen Verbindung durch das Umsetzen eines Nucleophilen mit einem Substrat vor, welches umfaßt:
  • (a) Herstellen eines Natrium-C&sub4;-C&sub8;-alkoxids durch ein Verfahren der Erfindung;
  • (b) Überführen einer organischen Verbindung in ein Natriumsalz hievon durch das Umsetzen mit dem Natrium-C&sub4;-C&sub8;-alkoxid;
  • (c) Verwenden des Natriumsalzes als Nucleophil zum Umsetzen mit dem Substrat.
  • Das obige Verfahren basiert auf der Verwendbarkeit der Natrium-C&sub4;-C&sub8;-alkoxide als Promotoren aliphatischer nucleophiler Substitutionsreaktionen. Beispielsweise können Verbindungen, die aktive Methylen-Gruppen enthalten, in ihre Natriumsalze übergeführt werden, um sie mit Alkylhalogeniden zum Zweck einer Alkylierung umzusetzen. Ein weiteres Beispiel ist, wenn ein N-unsubstituiertes Sulfonamid in sein Natriumsalz übergeführt wird, um mit Alkylhalogeniden zum Zweck einer N-Alkylierung umgesetzt zu werden.
  • Die Erfindung sieht auch ein Verfahren zur Herstellung eines Kondensationsproduktes, welches umfaßt:
  • (a) Herstellen eines Natrium-C&sub4;-C&sub8;-alkoxids durch ein Verfahren der Erfindung; und
  • (b) Aussetzen einer oder mehrerer kondensierbarer organischer Verbindungen an eine Basen-katalysierte Kondensation in Anwesenheit von gemäß Schritt (a) hergestelltem Natrium- C&sub4;-C&sub8;-koxid als Katalysator.
  • Kondensationsreaktionen für diesen Zweck schließen beispielsweise ein: die Michael-Reaktion, Cannizzaro-Reaktion und Aldol-Kondensationen. Ein Beispiel ist das im EP-Patent 0 329 256 B geoffenbarte Verfahren.

Claims (15)

1. Verfahren zur Herstellung von Natrium-C&sub4;-C&sub8;-alkoxid, welches umfaßt: Behandeln einer gerührten Dispersion von Natriummetall in einem Lösungsmittel gegebenenfalls unter einer inerten Atmosphäre mit einer niedrigeren als stöchiometrischen Menge an C&sub4;-C&sub8;-Alkanol bei einer Temperatur von 100ºC bis 140ºC, um eine Mischung zu bilden, die eine erste Phase und eine zweite Phase umfaßt, wobei die erste Phase eine Lösung des Natrium- C&sub4;-C&sub8;-alkoxids im Lösungsmittel umfaßt, und die zweite Phase das Natriummetall umfaßt; Trennen der ersten Phase, um das Produkt Natrium-C&sub4;-C&sub8;-alkoxid als Lösung zu erhalten; und gegebenenfalls kontinuierliches Rückführen der verbleibenden Mischung.
2. Verfahren nach Anspruch 1, bei welchem das Lösungsmittel ein aromatischer Kohlenwasserstoff oder eine Mischung aromatischer Kohlenwasserstoffe ist.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, wobei das Verfahren unter einer inerten Atmosphäre durchgeführt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 3, bei welchem die inerte Atmosphäre Stickstoff ist.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bei welchem die Menge an C&sub4;-C&sub8;-Alkanol 0,10 bis 0,90 Moläquivalente beträgt.
6. Verfahren nach Anspruch 5, bei welchem die Menge an C&sub4;-C&sub8;-Alkanol 0,4 bis 0,6 Moläquivalente beträgt.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, bei welchem die verbleibende Phasenmischung kontinuierlich rückgeführt wird.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, bei welchem die Temperatur 120ºC bis 130ºC beträgt.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, bei welchem das C&sub4;-C&sub8;-Alkanol ein tertiäres C&sub4;-C&sub8;-Alkanol ist.
10. Verfahren nach Anspruch 9, bei welchem das tertiäre C&sub4;-C&sub8;-Alkanol tert.Butanol oder tert.Amylalkohol ist.
11. Verfahren nach Anspruch 10, bei welchem das tertiäre C&sub4;-C&sub8;-Alkanol tert.Butanol ist.
12. Verfahren nach Anspruch 6, bei welchem das C&sub4;-C&sub8;-Alkanol tert.Butanol ist, und die Temperatur 120ºC bis 130ºC beträgt.
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 12, bei welchem die erste Phase nach der Trennung gekühlt und filtriert wird, wobei das Natrium-C&sub4;-C&sub8;-alkoxid als Feststoff erhalten wird.
14. Verfahren zur Herstellung einer organischen Verbindung durch das Umsetzen eines Nucleophilen mit einem Substrat, welches umfaßt:
(a) Herstellen eines Natrium-C&sub4;-C&sub8;-lkoxids durch ein Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 13;
(b) Überführen einer organischen Verbindung in ein Natriumsalz hievon durch das Umsetzen mit Natrium-C&sub4;-C&sub8;-lkoxid;
(c) Verwenden des Natriumsalzes als Nucleophil zum Umsetzen mit dem Substrat.
15. Verfahren zur Herstellung eines Kondensationsproduktes, welches umfaßt:
(a) Herstellen eines Natrium-C&sub4;-C&sub8;-alkoxids durch ein Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 13; und
(b) Aussetzen einer oder mehrerer kondensierbarer organischer Verbindungen an eine Basen-katalysierte Kondensation in Anwesenheit von gemäß Schritt (a) hergestelltem Natrium- C&sub4;-C&sub8;-alkoxid als Katalysator.
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