DE69535C - Zahnradgetriebe mit Nachstellvorrichtung für Fahrräder und andere Fahrzeuge - Google Patents
Zahnradgetriebe mit Nachstellvorrichtung für Fahrräder und andere FahrzeugeInfo
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- DE69535C DE69535C DENDAT69535D DE69535DA DE69535C DE 69535 C DE69535 C DE 69535C DE NDAT69535 D DENDAT69535 D DE NDAT69535D DE 69535D A DE69535D A DE 69535DA DE 69535 C DE69535 C DE 69535C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62M—RIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
- B62M11/00—Transmissions characterised by the use of interengaging toothed wheels or frictionally-engaging wheels
- B62M11/02—Transmissions characterised by the use of interengaging toothed wheels or frictionally-engaging wheels of unchangeable ratio
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- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Transmission Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung besteht aus einem Getriebe für Fahrräder jeder Art, mittelst
dessen die Umdrehungsgeschwindigkeit des Treibrades durch Uebersetzung gröfser gemacht
wird als diejenige der Kurbelwelle, und das Wesentliche, der Erfindung besteht in der
Einrichtung der Treibräder derart, dafs die Achsen derselben gegen einander verstellt
bezw. nachgestellt werden können, um event. Abnutzung derselben auszugleichen. Die hiernach
zu beschreibende Einrichtung des Getriebes hat die Vortheile, dafs sie einerseits
äufserst einfach, gedrängt und stark ist, andererseits weniger Reibung der Theile verursacht
als frühere Constructionen, vermöge der Einfachheit der Anordnung und auch weil dieselbe
derart eingerichtet ist, dafs ein leichtes und zuverlässiges Schmieren der Theile ermöglicht
wird.
In den beiliegenden Zeichnungen zeigt Fig. 1 im Längsschnitt die Anordnung der Erfindung
bei einem Zweirad, Fig. 2 ist eine Ansicht des Befestigungsbolzens für die unteren Zahnräder,
während Fig. 3 und 4 einen Querschnitt des Gehäuses zeigen.
In Fig. ι ist A die Radnabe, B die Kurbelwelle,
B1B1 sind die Kurbeln und CC die
Kugellager für die Welle B, welche in der Gabel D des Gestelles untergebracht sind.
Die Radnabe ist mittelst Kugellager E E drehbar auf der Welle -B angebracht, damit
erstere mit gröfserer Geschwindigkeit als letztere rotiren kann. Das Zahnrad F ist durch
Stift F1 mit der Kurbel B1 fest verbunden,
während Zahnrad G in der Radnabe A eingeschraubt und mittelst Schraube G1 an letzterer
befestigt ist. Die Gabelenden I) sind nach unten hin bei JD1 verlängert und tragen
ein verstellbar angeordnetes Kugellager H, in dem zwei Zahnräder / und K rotiren. Die
beiden Räder sind mittelst Bolzen L mit Keil Xs
fest verbunden, welcher in Nuthen in den beiden Rädern und in dem Bolzen L einpafst und
durch Schraubenmutter L1 und. Stift L2 in
seiner Stellung "gehalten wird. Zwischen den beiden Rädern sind dünne Scheiben M gelagert,
welche, falls die Kugellager sich abnutzen, nach und nach entfernt und danach durch Festschrauben der Mutter L1 die beiden
Räder gegen die Kugeln fest angezogen werden können.
Das Stück D kann entweder an der Gabel eines Zweirades bezw. dem Gestell -eines Dreirades
angeschraubt oder aus einem Stück mit den betreffenden Theilen hergestellt werden
und ist innen mit einem Gewinde versehen, in welches die zur Aufnahme der Kugeln
dienenden Ringe C1C1 eingeschraubt sind.
Der Ring H x ist in Form eines Excenters
hergestellt (Fig. 4) und hat innen Aussparungen für zwei Kugelreihen H, während
aufsen Vertiefungen vorgesehen sind, welche in Verbindung mit einer Stellschraube JV zum
Festhalten des Excenters in irgend einer beliebigen Lage dienen. Werden nun die Zähne
der Uebersetzungsräder abgenutzt, so wird das Excenter H1 in entsprechender Richtung gedreht
und die Räder auf diese Weise zu-
sammengezogen. Das Doppellager D x ist in
der Mitte bei D'2 durchgeschnitten und mit einer Schraube D3 versehen, so dafs man
durch Anziehen derselben die elastischen Seitentheile zusammenziehen und infolge dessen die
zwischen denselben angebrachten Ringe H1 und C festklemmen kann.
Ein Blechgehäuse 0 umschliefst das Getriebe und wird an dem Lager D 1 mittelst
Schrauben O O1 in geeigneter Weise befestigt.
Das Gehäuse kann auch unten mit einem Scharnier versehen werden (Fig. 4), so dafs
nur nöthig wird, eine Schraube zu lösen, um das Getriebe zu besichtigen. Das Gehäuse
mufs dicht sein zur Aufnahme des Schmieröles, damit das Getriebe in OeI laufen kann.
Die Wirkungsweise der Einrichtung ist nun folgende: durch Drehung der Kurbel B1 werden
die beiden Räder / und K mittelst Zahnrades F in Bewegung gesetzt und dadurch
das am Rad A befestigte Zahnrad G mit einer dem Uebersetzungsverhältnifs entsprechenden
Geschwindigkeit in Umdrehung gesetzt.
In Fig. 5 ist eine Abänderung der Art der Kupplung der Räder / und K veranschaulicht.
Das Rad K ist mit einer Schraubenspindel mit Rechts- und Linksgewinde versehen, während
die Nabe des Rades L ein dem Rechtsgewinde des Rades K entsprechendes Innengewinde besitzt.
Letzteres wird über ersteres geschraubt und mittelst Mutter L1 mit der Schraubenspindel
ΚΆ entsprechendem Linksgewinde befestigt.
Die Mutter L1 ist mit Nuthen versehen zur Aufnahme des durch Spindel K3
gesteckten Stiftes ZA
Die Fig. 5 a, 5 b und 5 c zeigen eine Anordnung derselben beiden Räder, bei welcher
Rad / mit einer Nabe 71 in der aus Fig. 5 b ersichtlichen Form versehen ist. Diese Nabe
pafst genau in die des Rades K, deren Form aus Fig. 5 c ersichtlich ist, während beide
durch einen Bolzen L mit Mutter L1 und Stift L2 zusammengehalten werden. Die Anordnung
der Scheiben M ist in den beiden zuletzt erwähnten Fällen dieselbe, wie die in
Fig. ι beschriebene. .
In Fig. 6 besteht das Kugellager für die Räder I und K aus einer einfachen Reihe
Kugeln, die etwas gröfser sind als die in den anderen Lagern befindlichen und mittelst
eines getheilteh eingeschraubten Ringes H1 in Stellung gehalten werden. Die beiden Räder /
und K sind mittelst Bolzen L und Mutter L1
verbunden, während die Nabe des Rades K zum Vierkant ausgebildet ist und in eine entsprechende
Vertiefung des Rades / pafst.
Fig. 7 zeigt eine umgekehrte Anordnung der Uebersetzung. Die Zahnräder sind in
diesem Falle über der Radachse angebracht. Die Räder I und K sind mittelst Bolzen L
mit Mutter L1 und Keil L3 gekuppelt. Im Uebrigen ist die Einrichtung der bisher beschriebenen
analog. .
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:ι . Ein Zahnradgetriebe mit Nachstellvorrichtung für Fahrräder und andere Fahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, dafs die Zwis'chenräder in einem mit Kugellager versehenen verstellbaren Excenter angeordnet sind, zum Zwecke, bei eintretender Abnutzung ein Nachstellen der Räder zu ermöglichen.
- 2. Eine Ausführungsform des unter 1. gekennzeichneten Getriebes, bei welcher die Stirnräder (I K) innerhalb eines mit elastischen Seitentheilen und Klemmbolzen (D3J versehenen Rahmens (D1J im Excenter (H1J gelagert sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE69535C true DE69535C (de) |
Family
ID=342993
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT69535D Expired - Lifetime DE69535C (de) | Zahnradgetriebe mit Nachstellvorrichtung für Fahrräder und andere Fahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE69535C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2543906A1 (fr) * | 1983-04-08 | 1984-10-12 | Sorel Jean | Boitier de couple de pedalage pour cycle |
-
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- DE DENDAT69535D patent/DE69535C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2543906A1 (fr) * | 1983-04-08 | 1984-10-12 | Sorel Jean | Boitier de couple de pedalage pour cycle |
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