DE69521908T2 - Statische luftmischungsvorrichtung - Google Patents

Statische luftmischungsvorrichtung

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    • F24F13/00Details common to, or for air-conditioning, air-humidification, ventilation or use of air currents for screening
    • F24F13/02Ducting arrangements
    • F24F13/04Air-mixing units
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    • B01F25/43Mixing tubes, e.g. wherein the material is moved in a radial or partly reversed direction
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Description

  • Diese Erfindung betrifft Heiz-, Lüftungs- und Klimatisierungssysteme und insbesondere eine neuartige und verbesserte Lufimischungsvorrichtung für optimales Mischen von Luft, die durch einen Raum oder einen Kanal durchgeht, während ein gleichmäßiges Geschwindigkeitsprofil und ein minimaler Druckabfall aufrecht erhalten werden.
  • Luftströme, die bei verschiedenen Temperaturniveaus durch einen gemeinsamen Kanal in Lüftungs- und Klimatisierungssystemen eingeführt werden, erfordern gründliches Mischen in dem Kanal, um unerwünschte Schichtung der Luft vor dem, z. B. ihrem Eintritt in einen Zimmer-Luftraum zu vermeiden. Die statische Mischungsvorrichtung, gezeigt im U.S. Patent Nr. 4,495,858 und übertragen auf den Rechtsnachfolger dieser Erfindung, vermindert wirksam, wenn sie in solch einen Kanal eingebracht wird, Schichtbildung der unterschiedlichen Temperatur-Luftströme in dem Kanal.
  • Eine Luftmischungs- oder Vermischungsvorrichtung, installiert in einem Luftkanal, erzeugt während des Betriebes einen Druckabfall in dem Luftstrom über der Mischeinrichtung. Dieser Druckabfall ist unerwünscht und deshalb sind Anstrengungen, um den Druckabfall zu minimieren, eine Hauptbetrachtung in der Auslegung statischer Luftmischer. Außerdem ist es wünschenswert, um die Effizienz und die Wirksamkeit der Mischung, die unmittelbar stromabwärts der Mischungsvorrichtung stattfindet zu maximieren, um ein gleichmäßiges Geschwindigkeitsprofil stromab der Mischvorrichtung zu erreichen und aufrechtzuhalten. Herkömmliche Mischgeräte haben normalerweise eine Mischwirksamkeit geringer als 30% und meistens ungefähr 38%, Deshalb gibt es die Notwendigkeit zur Entwicklung einer Mischvorrichtung, die optimal geschichtete Luftströme von unterschiedlichen Temperaturen mischt, während zur gleichen Zeit die Druckverluste über die Vorrichtung minimiert werden und die ein verhältnismäßig gleiches Geschwindigkeits- und Temperaturprofil stromab der Vorrichtung zeigt.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Es ist deshalb ein Ziel der vorliegenden Erfindung, eine neuartige und verbesserte statische Lufimischungsvorrichtung zu schaffen, die keine sich bewegenden Teile hat und die im wesentlichen eine Schichtung der Luftstöme, die durch die Vorrichtung durchgehen, beseitigt.
  • Es ist ein weiteres Ziel der Erfindung damit, eine neuartige und verbesserte Luftmischungsvorrichtung zu schaffen, die die Mischung von Luftströmen unterschiedlicher Temperatur optimiert, die durch die Mischungsvorrichtung durchgehen, während die Druckverluste über die Vorrichtung minimiert werden.
  • Es ist ein weiteres Ziel der Erfindung, eine neue und verbesserte Luftmischungsvorrichtung zu schaffen, die einen divergierenden, stromabseitigen Übergang hat, um das turbulente Mischen von Luftströmen zu verlängern, und dadurch die Mischungswirksamkeit in der Mischungsvorrichtung zu verbessern.
  • Es ist ein weiteres Ziel der Erfindung, eine verbesserte Luftmischungsvorrichtung zu schaffen, die optimale Verhältnisse von Tiefe zu Gehäusedurchmesser hat, um weiter das Mischen zu maximieren und die Druckverluste über die Vorrichtung zu minimieren.
  • Es ist ein weiteres Ziel der Erfindung, optimale Flächenverhältnisse in einer Luftmischungsvorrichtung herzustellen, die einen inneren Kernbereich von in eine Drehrichtung gerichteten gekrümmten Flügeln hat, und einen äußeren konzentrischen Satz von gekrümmten Flügeln oder Blättern, rund um den inneren Kern, die in entgegengesetzte Drehrichtung gerichtet sind, um die Luftmischung zu optimieren.
  • Nach der vorliegenden Erfindung ist eine Luftmischungsvorrichtung vorgesehen, angepaßt zum Vermischen von Luftströmen mit unterschiedlichen Temperaturen, die durch einen gemeinsamen Kanal fließen, der Wände hat, die einen Durchgang begrenzen, wobei die Vorrichtung aufweist ein inneres Gehäuse, das teilweise den Durchgang durchquert, einen Kernbereich bildend, ein äußeres Gehäuse, das das innere Gehäuse umgibt, einen äußeren Bereich bildend, eine erste Mehrzahl von sich radial erstreckenden Flügeln, die von einer Mitte des inneren Gehäuse auseinanderstreben und die an ihren vorauslaufenden Enden benachbart zu dem inneren Gehäuse enden, und eine zweite Mehrzahl von radial sich erstreckenden Flügeln beabstandet rund um die erste Mehrzahl von Flügeln herum, wobei die zweite Mehrzahl von Flügeln von dem inneren Gehäuse auseinandertrebt und die an ihren äußeren, entfernten Enden, benachbart dem äußeren Gehäuse endet, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung ein Kernverhältnis hat, definiert durch das Verhältnis der Kernfläche zu der äußeren Fläche, von zwischen ungefähr 0,55 und 0,65, das äußere Gehäuse hat ein Tiefenverhältnis, definiert durch das Verhältnis der Tiefenabmessung W des äußeren Gehäuses zu einem minimalen Durchmesser D das äußeren Gehäuse von zwischen ungefähr 0,25 und 0,40, und die Vorrichtung außerdem aufweist ein Auslaßübergangsteil, das stromabwärts auseinanderstrebt von benachbart zu dem äußeren Gehäuse zu den Wänden des Kanales, um die Verweildauer der gemischten Luftströme, die durch den Kern- und den äußeren Bereich hindurchgehen zu erhöhen, um weiter den Mischungs- und den Temperaturausgleich zu erhöhen, wobei das Auslaßübergangsteil, erstreckt sich stromabwärts eine Entfernung L entlang des Kanales von zwischen ungefähr 0,8 und 1,5 mal eines minimalen Durchmessers D des äußeren Gehäuses erstreckt.
  • Das obige und andere Ziele der vorliegenden Erfindung werden aus einer Betrachtung der folgenden genauen Beschreibung von bevorzugten und modifizierten Formen der vorliegenden Erfindung, wenn mit den anhängenden Zeichnungen zusammengenommen, leichter verwirklicht und verstanden, in denen:
  • Kurzbeschreibung der Zeichnungen
  • Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Kanales ist, der ein erstes Ausführungsbeispiel der verbesserten Luftmischungsvorrichtung nach der Erfindung enthält, wobei Abschnitte der Kanalwand weggebrochen sind;
  • Fig. 2 eine perspektivische Rückansichtansicht der Luftmischungsvorrichtung, wie in Fig. 1 ist, mit einem darin angeordneten zweiten Ausführungsbeispiel der Mischungsvorrichtung nach der Erfindung;
  • Fig. 3 eine perspektivische Ansicht der in Fig. 2 gezeigten Luftmischungsvorrichtung ist, abgetrennt von dem Kanal und seiner Montageplatte;
  • Fig. 4 eine Längsquerschnittsansicht des Kanales und des in Fig. 2 gezeigten Luftmischers ist, genommen entlang der Linie 4-4;
  • Fig. 5 eine Querschnittsdarstellung eines der Flügel ist, genommen entlang der Linie 5-5 in Fig. 3;
  • Fig. 6 ein Diagramm des Tiefenverhältnisses gegenüber und des Kernflächenverhältnisses der Mischungswirksamkeit für unterschiedliche Größen des in den Fig. 2 und 3 gezeigten Luftmischers ist; und
  • Fig. 7 eine perspektivische Ansicht eines Kanales ist, der einen rechtwinkligen Querschitt hat, wobei Abschritte herausgebrochen sind, um eine Reihe von drei Luftmischern, wie in Fig. 3 gezeigt, angeordnet in nebeneinanderliegender Beziehung zu zeigen.
  • Ausführliche Beschreibung des bevorzugten Ausführungsbeispieles
  • Sich nun den Zeichnungen zuwendend, wird ein erstes Ausführungsbeispiel der Luftmischungsvorrichtung 10 in Fig. 1 gezeigt, beinhaltend ein Gehäuse 12, das teilweise einen Kanal 14 durchquert und das durch dieses hindurch einen Kernbereich bildet und bei der Verbesserung nach der vorliegenden Erfindung einbezogen sind. Die Luftmischungsvorrichtung 10 ist eine statische Vorrichtung, die keine sich bewegenden Teile hat. Das Gehäuse 12 ist grundsätzlich eine hexagonale Hülse, die sechs rechtwinklige Plattenabschnitte 15 hat, die miteinander in einer End-zu-Ende-Beziehung verbunden sind. Der Abstand durch die Mitte des Gehäuses 12 zwischen sich gegenüberliegenden parallelen Platten 15 ist der minimale Durchmesser "D" des Gehäuses 12.
  • Das Gehäuse 12 ist trägt eine Mehrzahl von sich radial erstreckenden Flügeln 16, die von einer Mitte des Gehäuses 12 auseinanderstreben und die an ihren äußersten entfernten Enden an der Innenwandoberfläche 18 der Platten 15 des Gehäuses 12 enden. Diese Flügel 16 sind gleichmäßig beabstandet und sind in der gleichen stromabwärtigen Richtung gekrümmt, um entweder in Uhrzeigerrichtung oder entgegengesetzt der Uhrzeigerrichtung der Luft, die durch die Mischungsvorrichtung 10 strömt, eine Drehung zu verleihen und um eine Verwirbelungsbewegung in der Luft zu erzeugen, wodurch die geschichteten Luftströme vermischt werden. Die Energie, die erforderlich ist, um das Mischen in der Luftmischungsvorrichtung 10 zu verursachen, wird durch den Druckverlust über der Luftmischungsvorrichtung 10 erzeugt, die durch einen Systemventilator stromaufwärts oder stromabwärts (nicht gezeigt) der Luftmischungsvorrichtung 10 zugeführt werden kann. Die Flügel 16 in dem Gehäuse 12 sind vorzugsweise miteinander an einer Nabe 20 in der Mitte des Gehäuses 12, wie in Fig. 1 gezeigt, verbunden. Alternativ können sie in der Mitte des Gehäuses 12 durch Punktschweißen miteinander verbunden sein, oder sie können von den Innenwandoberflächen 18 der Plattenabschnitte 15 des Gehäuses 12 vorspringend, vollständig freitragend gelagert werden.
  • Das Gehäuse 12 wird in dem Kanal 14 durch eine quer in dem Kanal 14 montierte Lagerungsplatte 22 abgestützt, so daß die gesamte Luft, die durch den Kanal 14 durchströmt, die Luftmischungsvorrichtung 10 durchströmen muß. Sich stromabwärts vom Gehäuse 12 zu den Kanalwänden 24 erstreckend ist ein glattes Übergangsteil 26 in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung vorgesehen. Das Übergangsteil 26 dehnt allmählich den Luftmischungsbereich stromabwärts des Gehäuses 12 zu den Kanalwänden 24 aus, um den Druckabfall zu reduzieren und das Mischen der Luftströme vor dem weiterströmen durch den Kanal 14 zu verlängern. Das Übergangsteil 26 wird aus einer Mehrzahl von flachen Metallblechplatten 28 gebildet, die an ihren benachbarten Kanten verbunden sind, um einen allmählichen Ausdehungsbereich in der Gestalt eines Pyramidenstumpfes zu bilden, der stromabwärts des Gehäuses 12 zu den Wänden des Kanales 14 auseinanderstrebt. Dieses Übergangsteil 26 hat eine Länge L entlang des Kanales 14, die vorzugsweise dem minimalen Durchmesser des Gehäuses 12 entspricht, d. h. dem Abstand zwischen parallelen Plattenabschnitten 15 durch die Mitte des Gehäuses 12.
  • Das Übergangsteil 26 sollte optimal stromabwärts von dem stromabseitigen Ende des Gehäuses 12 auseinanderstreben. Diese Konstruktion würde jedoch eine zusätzliche Stützkonstruktion erfordern und zu zusätzlichen Kosten führen. Daher erstreckt sich in der bevorzugten Form jede Platte 28 des Übergangsteiles 26 von der Lagerungsplatte 22, benachbart zu dem stromaufseitigen Ende des Gehäuses 12 stromabwärts zu der Wandoberfläche 24 des Kanales 14. Der Wirkungsgradverlust, verursacht durch diesen diskontinuierlichen Aufbau des Übergangsteiles 26 ist minimal.
  • Überraschenderweise ist auch gefunden worden, daß das Luftmischungswirksamkeit abhängig ist von denn Tiefenverhältnis der Gehäusetiefe W entlang des Kanales 14, d. h. der Länge des hülsenförmigen Gehäuses 12 zu dem minimalen Durchmesser D durch die Mitte des Gehäuses 12. Das optimale Tiefenverhältnis der Tiefe W zum Durchmesser D liegt im Bereich zwischen ungefähr 0,25 und 0,40 und vorzugsweise zwischen ungefähr 0,33 und 0,40 für dieses einzelne, in Fig. 1 gezeigte Gehäuse- Ausführungsbeispiel. Die größten Mischungswirkungsgrad-Verbesserungen sind gefunden worden, bei einem Tiefenverhältnis von ungefähr 0,38 vorhanden zu sein. Jedoch wird der Druckabfall über dem Gehäuse 12 bei diesem Verhältnis beherrschend und deshalb ist die optimale Gesamttiefe geringer, ungefähr 0,33.
  • Ein zweites bevorzugtes Ausführungsbeispiel einer Luftmischungsvorrichtung 30 nach der vorliegenden Erfindung ist in Fig. 2 montiert in einem Kanal 32 gezeigt, getrennt in Fig. 3 und im Schnitt in Fig. 4. In diesem zweiten Ausführungsbeispiel enthält die Luftmischungsvorrichtung 30 ein inneres Gehäuse 34, das teilweise den Kanal 32 quert, dabei eine Kernfläche innerhalb des Gehäuses 34 bildend. Das Gehäuse 34 ist eine hexagonale Blechhülse, die sechsidentische flache, rechtwinklige Plattenabschnitte 35 Ende-zu-Ende verbindet. Ein äußeres sechseckiges hülsenförmiges Gehäuse 36 umgibt, vorzugsweise konzentrisch, das innere Gehäuse 34 und bildet eine Gesamt- Außengehäusefläche, die die Kernfläche enthält.
  • Eine erste Mehrzahl von radial sich erstreckenden Flügeln 38 strebt weg von einer Mitte des inneren Gehäuses 34 und endet an ihren äußeren entfernten Enden an den Plattenabschnitten 35 des inneren Gehäuses 34. Jeder dieser Flügel 38 erstreckt sich allgemein gerade radial und ist in der Richtung der Luftströmung durch den Kanal 32 gekrümmt, um so den Luftstrom eine Drehung entweder in Uhrzeigersinn oder entgegengesetzt des Uhrzeigersinnes hinter dem Flügel zu verleihen. Ein zweiter Satz von sich radial erstreckenden Flügeln 40 ist zwischen dem inneren und dem äußeren Gehäuse herum und außenbords der ersten Mehrzahl von Flügeln 38 beabstandet angeordnet. Jeder der Flügel 40 erstreckt sich radial gerade nach außen von einem Plattenabschnitt 35 des inneren Gehäuses 34 und endet an seinem entfernten Ende an einem Plattenabschnitt 37 des äußeren Gehäuses 36. Dieser zweite Satz von Flügeln 40 ist auch in der stromabwärtigen Richtung durch den Kanal 32 gekrümmt, aber entgegengesetzt zur Krümmung des ersten Satzes von Flügeln 38, um so der Lüftung, die durch die zweite Reihe von Flügeln hindurchgeht, eine entgegengesetzt gerichtete Drehung der Luft zu verleihen. Im Ergebnis mischen sich die entgegengesetzt drehenden, verwirbelten Luftströme, die durch die Mischungsvorrichtung hindurchgehen, gründlich stromabwärts der Gehäuse 34 und 36, wie im U. S. Patent Nr. 4,495,858 beschrieben.
  • Es ist gefunden worden, daß die Mischungswirksamkeit in diesen statischen Mischungsvorrichtungen stark verbessert wird, wenn das Verhältnis der Kernfläche des inneren Gehäuses 34 zu der gesamten äußeren Gehäusefläche zwischen 0,55 bis ungefähr 0,65 ist. Weiter ist gefunden worden, daß das bevorzugte Kernflächenverhältnis zwischen ungefähr 0,60 und 0.63 sein soll, mit einem optimalen Kernflächenverhältnis von ungefähr 0,62.
  • Die Mischungswirksamkeit der Mischungsvorrichtung 30 wird weiter durch Einbeziehen der Verbesserungen, auf die zu dem ersten bevorzugten Ausführungsbeispiel hingewiesen wurden, verbessert. Genauer, die verbesserte Lufimischungsvorrichtung 30 enthält ein Auslaßübergangsteil 42, das stromab von dem äußeren Gehäuse 36 zu den Wänden 44 des Kanales 32 auseinanderstrebt, siehe Fig. 2 und 4. Dieses Übergangsteil 42 schafft einen im wesentlichen glatten Ausdehnungs- und Rückhaltebereich, wo die Luft, die die Gehäuse 34 und 36 verläßt, tendiert, zu verbleiben und sich vor dem kontinuierlichen Stromabwärtsbewegen weiter mischt. So schafft das Auslaßübergangsteil 42 eine erhöhte Verweildauer der sich mischenden Luftströme, das Mischen und den Temperaturausgleich zwischen den Luftströmen weiter erhöhend, ebenso wie Druckverlust über die Gehäuse 34 und 36 weiter minimierend.
  • Das Auslaßübergangsteil 42 enthält vorzugsweise eine Mehrzahl von an ihren benachbarten Kanten verbundenen flache Platten 46, um eine rechtwinklige Kegelstumpf-Pyramidenform zu bilden, die stromabwärts der Gehäuse 34 und 36 zu den Wänden 44 des Kanales 32 auseinanderstrebt. Das Auslaßübergangsteil 42 hat vorzugsweise seinen stromaufseitigen Ursprung an einer Lagerungsplatte 48, die das äußere Gehäuse 36 lagert und den gesamten Luftstrom durch den Kanal 32 entweder in das innere oder in das äußere Gehäuse richtet. Dem Übergangsteil 41 kann eine Länge L entlang des Kanales gegeben werden, die innerhalb eines Bereiches von 0,8 und 1,5 mal des minimalen Durchmesser D des äußeren Gehäuses 36 liegt und vorzugsweise von einer Länge gleich zu dem Durchmesser D des äußeren Gehäuses 36 ist.
  • Das innere und das äußere Gehäuse 34 und 36 sind in Fig. 2 von dem Kanal 32 gelöst gezeigt. In dem veranschaulichten Ausführungsbeispiel hat jedes der Gehäuse eine hexagonale Hülsenform, hergestellt aus einem flachen Streifen eines rechteckigen Blechmateriales, wie z. B. eines Bleches, wie es Klimakanalanlagenwerkstücken verwendet wird, gefaltet um sechs Seiten zu schaffen. Die sechseckigen Gehäuse könnten auch aus Kunststoff oder anderem plattenförmigen Grundmaterial hergestellt werden. Außerdem könnte die Form auch oktogonal, kreisförmig oder von irgendeinem polygonalen Hülsenaufbau sein. Eine hexagonale oder oktogonale Form wird jedoch für Kanalwerkstück-Installationen bevorzugt.
  • Jeder der Flügel 38 erstreckt sich in einer geraden Linie zu dem inneren Gehäuse 34 von einer zentralen Nabe 50 in der Mitte des inneren Gehäuses 34 radial nach außen. In diesem Ausführungsbeispiel gibt es sechs Flügel, einen gerichtet zu jedem der sechs rechteckigen Plattenseiten des inneren Gehäuses 34, jeder 60º räumlich beabstandet. Jeder der dargestellten Flüge! 38 ist stromabwärts in einer dem Uhrzeigersinn entgegengesetzten Richtung gekrümmt und hat eine wie in Fig. 5 gezeigte Querschnittsform.
  • Jeder Flügel 38 wird durch eine Führungskante 52 begrenzt, die sich radial normal oder rechtwinklig zu dem Luftstrom erstrecktmit einem seitlich gekrümmten Abschnitt 54, der sich stromabwärts in die Richtung des Luftstromes, weg von der Führungskante 52, erstreckt. Der gekrümmte Abschnitt 54 markiert einen Bogen von ungefähr 65º und setzt sich fort in einen geraden hinteren Kantenabschnitt 56 fort, der entlang seiner größeren Länge in rückwärtig parallel beabstandeter Beziehung zu der Führungskante 52 angeordnet ist.
  • Zwischen dem inneren Gehäuse 34 und dem äußeren Gehäuse 36 gibt es einen zweiten Satz von Flügeln 40, von denen jeder annähernd die gleiche Querschnittsform, wie in Fig. 5 gezeigt, hat. Diese Flügel 40 sind gleichweit beabstandet in Sätzen von zwei oder drei in jeder der sechs Segmente des sechseckigen Ringes, gebildet zwischen dem inneren Gehäuse 34 und dem äußeren Gehäuse 36 angeordnet. Diese Flügel 40 sind ausgerichtet, um die Luftströmung in die entgegengesetzte Drehrichtung zur Luftströmung hinter dem inneren Satz von Flügeln 38 zu lenken. So richten in Fig. 3 die Flügel 40 den Luftstrom in eine Uhrzeigerrichtung um die Achse durch den Kanal 32.
  • Das Verhältnis der inneren Kernfläche zu der äußeren Gehäusefläche, wurde überraschenderweise als ein wichtiger Faktor in der Gesamtmischungswirksamkeit festgestellt. Dies ist am besten in Fig. 6 gezeigt. Fig. 6 ist ein Diagramm der Mischungswirksamkeit für verschiedene Gehäusegrößenkombinationen. Jede in Fig. 6 eingezeichnete Mischungsvorrichtung hat einen minimalen Durchmesser "D" des äußeren Gehäuses von 965 mm (38 inches). Die Verhältnisse der minimalen Durchmesser d/D, für den jeweils inneren zu dem äußeren Durchmesser, sind entlang der horizontalen Achse angezeigt. Dieses Verhältnis entspricht den Quadratwurzeln der Kernflächenverhältnisse. Die vollen Punkte in dem rechten Abschnitt des Diagramms von Fig. 6 repräsentieren die gemessene Wirksamkeit gegen die Quadratwurzel der Kernflächenverhältnisse für verschiedene Größen der Mischer. Es wurde gefunden, daß einem d/D- Verhältnis von 0,78, das einem Kernflächenverhältnis von 0,62 entspricht, eine optimale Mischungswirksamkeit von ungefähr 78% hervorbringt. Dies ist eine signifikante Verbesserung in der Mischungswirksannnkeit, wenn mit einer herkömmlichen Dualgehäuse- Mischungungsvorrichtung verglichen wird. Der gegenwärtig auf dem Markt befindliche, herkömmliche Mischer, z. B. wie im früheren Patent, Nr. 4,495,858 beschrieben, hat ein d/D- Verhältnis von ungefähr 0,47, d. h. ein Kernflächenverhältnis von 0,23, das einer Mischungswirksamkeit von ungefähr 43% entspricht.
  • Eine weitere Verbesserung wird am besten mit der Hilfe von Fig. 4 und wiederum Fig. 6 dargestellt. Es wurde gefunden, daß die Veränderung der Tiefe W der Gehäuse 34 und 36 signifikant die Mischungswirksamkeit der Luftmischungsvorrichtung 30 beeinflußt. Die Länge der Gehäuse 34 und 36 in der Richtung der Luftströmung durch den Kanal 32 wird durch die Tiefenabmessung, Buchstabe W, wie in Fig. 4 gezeigt, repräsentiert. Das Tiefenverhältnis wird als das Verhältnis (W/D) zwischen der Tiefe W und dem minimalen Durchmesser D des äußeren Gehäuses definiert. Die verbundenen "x" in dem linken Abschnitt des Diagramms in Fig. 6 ist eine grafische Darstellung der gemessenen Mischungswirksanmkeit gegenüber den verschiedenen Tiefen (W/D)- Verhältnissen für verschiedene Mischer. Es wurde entdeckt, daß es ein optimales Tiefenverhältnis für jeden Mischer gibt und deshalb eine optimale Tiefe für jede gegebene Größe des äußeren Gehäuses. Dieses Optimum ist als ein Tiefenverhältnis im wesentlichen zwischen 0,25 und 0,35 und vorzugsweise 0,30 bestimmt. Wenn diese optimalen Kernflächenverhältnisse und Tiefenverhältnisse mit einem Auslaßübergangsteil 42, wie oben in einer Luftmischungsvorrichtung 30 beschrieben, kombiniert werden, ist das Ergebnis eine verbesserte Luftmischungsvorrichtung mit einer sehr wesentlichen Erhöhung der Mischungswirksamlkeit, ungefähr das Doppelte der Gesamt-Mischungswirksamkeit einer herkömmlichen statischen Luftmischungsvorrichtung, wie sie z. B. im U.S. Patent Nr. 4,495,858 beschrieben ist.
  • Die Erhöhung der Mischungswirksamkeit ist gleichermaßen wirksam in Kanalinstallationen, in denen eine Reihe von Luftmischungsvorrichtungen nebeneinander untergebracht sind. Insbesondere veranschaulicht Fig. 7 ein drittes bevorzugtes Ausführungsbeispiel einer verbesserten Luftmischungsvorrichtung der Erfindung. Dieses Ausführungsbeispiel enthält eine Reihe von äußeren Gehäusen 36, angeordnet nebeneinander quer über die breitere Abmessung eines rechteckigen Kanales 60. Jedes dieser Gehäuse 36 schließt ein inneres Gehäuse 34 und, wie oben beschrieben, jeweils einen ersten und zweiten Satz von Flügeln 38 und 40 ein. Das Übergangsteil 64 ist wiederum eine Mehrzahl von flachen Platten 66, die ihren Ursprung an einer stromaufwärtigen Lagerungsplatte 68 haben, die das äußere Gehäuse 36 trägt und den gesamten Luftstrom durch die Gehäuse 34 und 36 richtet. Jede der flachen Platten 66 endet gegen die Wände des Kanales 60 stromabwärts des Gehäuses 36. Das Übergangsteil 64 hat vorzugsweise eine Länge entlang des Kanales innerhalb eines Bereiches zwischen ungefähr 0,8 und 1, 5 mal des minimalen Durchmessers des äußeren Gehäuses 36 und vorzugsweise ungefähr dieselbe wie der minimale Durchmesser D des äußeren Gehäuses 36.
  • Während die vorliegende Erfindung in ihrer Anwendung auf das Mischen von zwei Temperatur-Luftströmen beschrieben worden ist, ist sie zur Nutzung in praktisch jeder Anwendung für das Mischen von Luft oder gasförmigen Strömen und Kombinationen derselben verwendbar. Außerdem kann die Vorrichtung anders als speziell beschrieben aufgebaut sein. Z. B. müssen die Gehäuse nicht hexagonal sein. Sie können auch oktogonal oder kreisförmig hergestellt werden. Die Gehäuse und Flügel können auch aus einzelnen Kunststoffteilen als ein einstückiger Körper gegossen werden. Weiter können unterschiedliche Kombinationen von Gehäusegrößen über einen vorgegebenen Kanal verwendet werden. Die Übergangsteile 26, 42 oder 62 können auch aus einstückigen Blechteilen gebildet werden, gekrümmt oder gebogen, um eine glatte, auseinanderstrebende, kegelstumpfförmige Form zu bilden, die zu den Kanalwänden von dem stromabwärtigen Ende des äußeren Gehäuses auseinanderstrebt.

Claims (8)

1. Luftmischvorrichtung (30), vorgesehen zum Mischen von Luftströmen mit verschiedenen Temperaturen, die durch einen gemeinsamen Kanal (32) strömen, der Wände (44) hat, die einen Durchgang begrenzen, wobei die Vorrichtung aufweist mit einem inneren Gehäuse (34), teilweise den Durchgang überbrückt, der eine Kernzone bildet, ein äußeres Gehäuse (36), das das innere Gehäuse (34) umgibt, eine äußere Fläche bildend, eine erste Mehrzahl von sich radial erstreckenden Flügeln (38), die weg von einer Mitte (50) des inneren Gehäuses (34) auseinanderstreben und die an ihren vorderen Enden benachbart zu dem inneren Gehäuse (34) enden, und eine zweite Mehrzahl von sich radial erstreckenden Flügeln (40), beabstandet rund um die erste Mehrzahl der Flügel (38), wobei die zweite Mehrzahl von Flügeln (40), die von dem inneren Gehäuse (34) auseinanderstreben und an ihren äußeren vorderen Enden benachbart zu dem äußeren Gehäuse (36) enden, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung ein Kernverhältnis hat, definiert durch das Verhältnis der Kernfläche zu der äußeren Fläche von zwischen ungefähr 0,55 und 0,65, das äußere Gehäuse ein Tiefenverhältnis, definiert durch das Verhältnis einer Tiefenabmessung W des äußeren Gehäuses zu einem minimalen Durchmesser D des äußeren Gehäuses von zwischen ungefähr 0,25 und 0,40, und die Vorrichtung außerdem ein Auslaßübergangsteil (42) aufweist, das stromab von benachbarten zu dem äußeren Gehäuse (36) zu den Wänden (44) des Durchganges (32) auseinanderstrebt, um die Verweildauer der gemischten Luftströme, die durch den Kern und die äußere Bereiche hindurchgehen, zu erhöhen, um weiteren Mischungs- und Temperaturausgleich zu vergrößern, wobei das Auslaßübergangsteil (42) sich stromabwärts eine Entfernung L entlang des Kanales (32) erstreckt, von zwischen ungefähr dem 0,8- und 1.5-fachen eines minimalen Durchmessers D des äußeren Gehäuses (36).
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei das Auslaßübergangsteil (42) eine Mehrzahl von Wandabschnitten (46) aufweist, die an henachbarten Kanten zusammen verbunden sind, so daß es im wesentlichen eine pyramidenförmige Konfiguration besitzt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Wandabschnitte (38) des Auslaßübergangsteiles (42) eine Mehrzahl von flachen Platten aufweisen.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei die erste (38) und die zweite (40) Mehrzahl der Flügel die Tiefenabmessung W haben, und diese sich in Richtung des Luftstromflusses durch den Kanal (32) erstreckt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei das innere Gehäuse (34) die Tiefenabmessung W hat und diese sich in Richtung des Luftstromflusses durch den Kanal (32) erstreckt.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei das innere (34) und das äußere (36) Gehäuse jeweils eine polygonale Form hat.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei das Übergangsteil (42) sich eine Entfernung stromabwärts erstreckt, die ungefähr einem Durchmesser D des äußeren Gehäuses (36) entspricht.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1, weiter aufweisend eine Mehrzahl von Vorrichtungen (30), plaziert in Nebeneinander-Beziehung innerhalb eines rechtwinkligen Kanals (60).
DE69521908T 1994-12-19 1995-11-21 Statische luftmischungsvorrichtung Expired - Lifetime DE69521908T2 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US08/358,850 US5536207A (en) 1994-12-19 1994-12-19 Static air mixing apparatus
PCT/US1995/015294 WO1996019702A1 (en) 1994-12-19 1995-11-21 Static air mixing apparatus

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