DE694392C - Stopfbuechse mit Metallpackung - Google Patents

Stopfbuechse mit Metallpackung

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Publication number
DE694392C
DE694392C DE1937W0101749 DEW0101749D DE694392C DE 694392 C DE694392 C DE 694392C DE 1937W0101749 DE1937W0101749 DE 1937W0101749 DE W0101749 D DEW0101749 D DE W0101749D DE 694392 C DE694392 C DE 694392C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pressure
rings
stuffing box
ring
metal
Prior art date
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Expired
Application number
DE1937W0101749
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Worth
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
OTTO WORTH
Original Assignee
OTTO WORTH
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Filing date
Publication date
Application filed by OTTO WORTH filed Critical OTTO WORTH
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Application granted granted Critical
Publication of DE694392C publication Critical patent/DE694392C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J15/00Sealings
    • F16J15/16Sealings between relatively-moving surfaces
    • F16J15/26Sealings between relatively-moving surfaces with stuffing-boxes for rigid sealing rings
    • F16J15/28Sealings between relatively-moving surfaces with stuffing-boxes for rigid sealing rings with sealing rings made of metal

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gasket Seals (AREA)

Description

  • Stopfbüchse mit Metallpackung Die Erfindung bezieht sich auf Stopfbüchsen mit Metallpackung, die zur Abdichtung, insbesondere von Rohrdehnungsausgleichern, gegen hohe Drücke und Wärmegrade dienen. Zur Abdichtung werden an sich bekannte, zwischen Metallringen angeordnete weiche Ringe benutzt, wobei die letzteren auf schrägen Flächen anliegen, die abwechselnd am Innen- und Außenrand der Metallringe vorgesehen sind.
  • Metallpackungen, die ,aus abwechselnd angeordneten Dicht- und Druckringen bestehen, die einem Axialdruck unterworfen werden, sind schon bekanntgeworden. Hierbei bestehen die Druckringe aus härterem und= die Dichtringe aus weicherem Material. Bei diesen Ausführungen liegen stets die Dichtringe an Schrägflachen der Druckringe an, so,, daß sie bei einem Axialdruck gegen den bewegten Teil bzvv. einen äußeren Hilfsring gepreßt werden, wodurch die Abdichtung zustande kommt. Bei einer ersten Ausführungsform dieser Art liegen die Dichtringe symmetrisch sowohl an der inneren wie an der #äuß;ercn Dichtfläche an, wobei sie paarweise :angeordnet sind. Bei einer zweiten Ausführungsform 'sind die Dichtringe aus weicherem Material abwechselnd auf der Außen- eder Innenseite der Dichtringe angeordnet.
  • Andererseits ist --es auch bekanntgeworden, Stopfbüchsen mit Metallpackungen dem Einfluß :eines federnden Axialdruckes auszusetzen. Dieser Axialdruck wird bei der bekannten Ausführung durch eine ringförmige Blattfeder erzeugt. Bei diesen Stopfbüchsen handelt @es sich aber nicht um Metallpackungen, die aus abwechselnd angeordneten Druck- und Dichtringen bestehen, wobei die Dichtringe durch Schrägflächen an den Druckringen gegen die Dichtflächen mittels eines Axialdruckes gepreßt werden.
  • Die vorliegende Erfindung. soll insbesondere für Gleitrohrkompensatoren Verwendung finden. Bei derartigen Gleitkompensatoren treten besonders hohe Betriebsdrücke und ebenfalls hohe Temperaturen auf-- Unter diesen Verhältnissen vermögen die bekannten Ausführungen nicht die erforderliche Abdichtung-herbeizuführen. Nach der Erfindung wird das dadurch erreicht, daß die Metallring;, zwischen denen abwechselnd auf der Außen-und Innenseite Dichtringe angeordnet sind, von diesen Dichtringen stark ,außermittig abgestützt werden, wobei die Ringe deinem achsenrechten Federdruck ausgesetzt sind. Durch die außermittige Abstützung der Metallringe kann eine besonders starke Deformation derselben und damit -ein besonders starker Anpreßdruck der Dichtringe :erzielt,verden. Hierbei wird der Axialschub zur Erzeugung des achsenrechten Federdruckes durch Druckschrauben auf der Brillenseite erzeugt, die gegebenenfalls mit Feingewinde versehen sein können und nahe der Außenkante des Oberringes angreifen. Zur Ausübung des Axia.lschubes von der anderen Selte bzw. vom Grunde der Stopfbüchsenseite dient zweckmäßig eine nähe der Innenkante . des Unterringes angreifende ringförmige Blattfeder. Bekänntlich muß auf der Außenseite der Metallpackungen eine Ringhülse angeordnet sein, gegen deren Innenfläche die äußeren Dichtringe gepreßt werden. Nach der Erfindung wird nun dieser Ring, der zwischen der Kammerwandung und der Metallpackung ,angeordnet ist, hohl ausgebildet. Die hierbei entstehenden. Stirnflächen des Ringes sind mit absperrbaren. Durchlässen für das Druckmittel versehen, gegen das abgedichtet wird. Durch diese Ausbildung des Ringes kann der Grad der Dichtigkeit angezeigt werden, den die ersten dem Betriebsdruck ausgesetzten Dichtringe besitzen. je nach der Lage der ersten Durchl.aßÖffnung kann die Prüfung auf den ersten bzw. auf die folgenden Dichtringe ausgedehnt werden. Nach der Erfindung wird insbesondere bei langsam bewegten Teilen eine sehr gute Abdichtungselbst bei hohen Drücken und hoher Temperaturermöglicht. Diese gute Abdichtung wird durch eine betont außermittige Abstützurig der Metallringe und einem gleichzeitig wirkenden achsenrechten Federdruck ermöglicht. Infolge des ständig wirkenden ächsenrechben Federdruckes bleibt die Dichtung selbst bei hohen Drücken sehr elastisch, wodurch es gelin;gt, beim Anziehen der Packung den Punkt zu erreichen, bei dem bei absoluter Dichtigkeit noch eine ausreichende Beweglichkeit des bewegten Teils erhalten bleibt. Eine gute Einstellung der Packung auf den jeweiligen Betriebsdruck wird ferner durch die Anordnung von Druckschrauben mit Feingewinden ,auf der einen Seite und durch Anordnung einer riuigförmigen Blattfeder auf der anderen Seite erzielt. Die Anordnung einer ringförmigen Blattfeder ist besonders deshalb sehr vorteilhaft; weil derartige Federn selbst bei hohen Drücken noch eine ausreichende Elastizität beibehalten. Wie bereits oben gesagt wurde, soll die Stopfbüchse besonders bei sehr hohen Drücken Verwendung finden. Deshalb bestand das Erfordernis, einen Teil der Dichtringe auf den Grad der erreichten Abdichtung zu untersuchen. Nach der Erfindung ist deshalb der die Metallpackung umgebende Ring hohl ausgebildet und mit Durchlaßkanäl@en und entsprechenden Absperrvorrichtungen ausgestattet, die es gestatten, den Druck an einer bestimmten Stelle der Packung zu messen.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
  • Das Ausführungsbeispiel zeigt die Erfindung bei der Anwendung in einer Stopfbüchsenpackung zur Abdichtung eines Degenrohres. Die Stopfbüchse besteht aus dem Gehäus.ey und einem Gegenflansch 5. In dem Gehäusey -sind die Metallpackungen in Gestalt von Dichtungs- - und Druckringen und eine Ringhülse 3 vorgesehen. Auf dem Böden des S,topfbü'chs,e:ngehäuses y befindet sich eine Weicheisendichtung z, die von -einem Führungsgrundring x bedeckt wird: Auf der anderen Seite des Führungsgrundringes x befindet sich ebenfalls eine Weicheisendichtung 8 von bedeutend größerem Innendurchmesser, die gleichzeitig als Abstandhalter zwischen dem Führungsgrundring x und der ringförmigen Blattfedar 6 dient. An die Blattfeder 6 anschließend sind die äußere Ringhülse 3 und die Metallpackungen angeordnet. Die Packungen bestehen aus in sich geschlossenen Dichtungsringen f und Druckringen 2. Die ersten sind aus weicherem Metall hergestellt und können sowoln rund wie auch keilförmig ,ausgebildet sein. Die Wahl des Metalls richtet sich nach der Hölle des Betriebsdruckes und der Temperatur sowie den Eigenschaften des abzudichtenden Mediums. Je nachdem können die Dichtringe Paus Kupfer, Aluminium, :einer Kupfer-Nickel-Legierung, Weicheisen u. dgl. bestehen. Abwechselnd mit den Dichtungsringen f sind die Druckringe 2 angeordnet. Diese Druckringe sind mit schrägen Anlageflächen t ausgestattet; die abwechselnd am Außen- und Innenrand vorgesehen sind. Die Druckringe 2 sollen aus verhältnismäßig hartem Metall bestehen und sind zweckmäßig aus hartem Stahl angefertigt. Die Anordnung der Dichtungsringe f und der Druckringe 2 ist so getroffen, daß die Druckringe 2 von den dazwischenliegenden Dichtringen/ stark außermittig abgestützt werden. Für die Wirkungsweise ist ferner von Bedeutung, daß die Druck- und Dichtringe in dieser Lage ständig einem federnden Druck unterliegen, der -durch eine auf der einen Seite der Dicht- und Druckringe angeordnete ringförmige Blattfeder 6 erzeugt und durch. eine auf der gegenüberliegenden Seite angeordnete Druckvorrichtung eingestellt werden kann. Infolge des ausgeübten Anpressungsdruckeserhalten die Dichtringe feine Verformung und erzeugen so :eine absolut zuverlässige Abdichtung selbst bei sehr hohen Drücken. Auf der -einen Seite -der Dicht- und Druckringe ist d16 bereits oben erwähnte ringförmige Blattfader 6 angeordnet, die an der Außenseite zwischen der Packung 8 und der kinghülse 3 eingespannt ist und sich mit ihrem inneren Teil ,gegen den ersten Dichtring 9 legt. Auf der anderen Seite der Dicht- und Druckringe sind die Druckschrauben q. ,angeordnet, die den AnpressungsdruCk :erzeugen und sich in dem Gegenflansch 5 befinden. Dias Ende dieser Druckschrauben dient als Widerlager für die Metallpackiuigen. Durch ein mehr oder weniger :starkes Eindrehen dieser Druckschrauben wird jede gewünschte Vorspannu;ng der ringförmigen Blattfeder 6 und damit der Dicht- und Druckringe vorgenommen.- Die Einstellung wird so. vorgenommen, daß bei absoluter Dichtigkeit der Metallpackung noch eine ausreichende B.eweglichlz-,eit d:er abzudichtenden Welle bzw. des Diegenrohres,e vorhanden ist. Die Feineinstellung wird durch die federnde Abstützung auf der Gegenseite noch erleichtert. Außerdem ;sind die Druckschrauben q. zweckmäßig mit-Fei igewinde versehen.
  • In dem vorliegenden Ausführuilgsbeispi@el besitzt die Metallpackung bereits die,erforderliche Vo-rspannung. Die Druckschrauben q. sind angezogen, so daß sich die rin;gfärmge Blattfe,dex 6 mm d,efornii!erten Zustande befindet. Die ringförmige Blattfeder`6 besitzt eine so große Elastizität, daß sie mit @einiem, ganz bestimmten und ,gleichmäßigen Druck auf die Dicht- und Druckringe einwirkt.
  • Umeine Kontrolle vornehmen zu_ können, ist die Ringhülse 3 hohl ausgebildet. An ihren Stirnwänden besitzt sie Öffnungen "io und i i. Die erste Öffnung i o fährt in den Raürn hinter die Feder 6, während die zweite Öffnung i i in ein Auslaßrohr i z mündet, das an seinem Ende mit einem Ventil 13 versehen ist. Dieses Ventil I3 zeigt beim Öffnen an, welchen Grad der Dichtigkeit die fersten dem Betriebsdruck ausgesetzten Dichtringe besitzen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Stopfbüchse mit Metallpackung, um Rohrdehnungsausgleicher gegen hohe Drücke und Wärmegrade abzudichten, unter Benutzung axial hintereinander angeordneter, mit schrägen Flächen abwechselnd am Innen- und Außenrand auf weichen Ringen aufgelagerter Metallringe, dadurch gekennzeichnet, daß die nach der Brille zu gelegene Außenfläche dies Oberringes und die untere Auflagefläche .des Unterringes an entgegengesetzten, nicht aufgelagerten Kanten unter die Rix@g@e kippendem, achsenrechtem Federdruck stehen. z. Stopfbüchse mit Metallpackung, dadurch gekennzeichnet, daß zur Ausübung des Axialschubes von der Brillenseite aus. gegebenenfalls mit Feingewinde versehene Druckschrauben dienen, die nahe der Außenkante des Oberringes angreifen und zur Ausübung des Axalschubes vom, Grunde der Stopfbüchsiensieite :eine nahe der Innenkante des Unterringes angreifende xvngförmige Blattfeder dient. 3.; Stopfbüchse mit Metallpackung nach Anspruch i und z, ;gekennzeichnet durch einen hohlen, zwischen Packung und Kammerwandung angeordneten Ring, dessen beide Stirnflächen -mit absperrbaren Durchlässen für das Druckmittel versehen sind, gegen- das ,abgedichtet wird. -
DE1937W0101749 1937-08-19 1937-08-19 Stopfbuechse mit Metallpackung Expired DE694392C (de)

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DE694392C true DE694392C (de) 1940-07-31

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DE (1) DE694392C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE966157C (de) * 1954-02-03 1957-07-11 Ruhrchemie Ag Vorrichtung zum Ausbau von Stopfbuechsenpackungen
US3013826A (en) * 1957-12-30 1961-12-19 Douglas O Johnson Packing assembly
DE1294121B (de) * 1962-06-28 1969-04-30 Chemical Construction Corp Stopfbuchsdichtung

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE966157C (de) * 1954-02-03 1957-07-11 Ruhrchemie Ag Vorrichtung zum Ausbau von Stopfbuechsenpackungen
US3013826A (en) * 1957-12-30 1961-12-19 Douglas O Johnson Packing assembly
DE1294121B (de) * 1962-06-28 1969-04-30 Chemical Construction Corp Stopfbuchsdichtung

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