DE69415396T2 - Verfahren und Einrichtung zur Behandlung von Produkten, insbesondere Nahrungsprodukten, in einem ventilierten Zimmer - Google Patents
Verfahren und Einrichtung zur Behandlung von Produkten, insbesondere Nahrungsprodukten, in einem ventilierten ZimmerInfo
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Description
- Die vorliegenden Erfindung betrifft eine Anlage zur Behandlung von Produkten in einer belüfteten Kammer, insbesondere von Lebensmitteln, wie etwa konserviertem Fleisch, und betrifft eine Anordnung von Einrichtungen, die vorgesehen sind, um eßbare Produkte einer besonderen Behandlung zu unterziehen, wie etwa Kochen, Trocknen, Räuchern oder ähnliches.
- Im Stand der Technik sind Anlagen zur Behandlung bekannt, die ganz allgemein Kammern, Zellen oder Bereiche umfassen, in denen die Produkte, die an Hängeeinrichtungen angeordnet sind, die an Führungsschienen oder an Transportwagen angebracht sind, einer Luftströmung ausgesetzt sind, die mit einem kontrollierten Druck, einer bestimmten Strömungsrate und Temperatur zugeführt wird, um die gewünschte Behandlung zu erzielen.
- Die Hängeeinrichtungen oder die Transportwagen sind in einer Mehrzahl von längs angeordneten Reihen verteilt, mit oder ohne einen mittigen Laufgang und zwei seitlich angeordneten Laufgängen, die den Wänden benachbart sind, an denen die Zuführleitungen angebracht sind, die Verteiler aufweisen, die in Richtung der Mitte der Kammer zeigen, so daß die Luft in Richtung auf die Mitte der Kammer strömt und in dem mittigen Laufgang nach oben strömt, nämlich in Richtung zu einem oder mehreren längs verlaufenden Ausleitungsrohren, die in der Nähe der Decke verlaufen.
- Alternativ können die Verteiler auch in der Nähe der Decke angebracht sein und die Ausleitung in der Nähe des Bodens erfolgen.
- In diesem Fall kommt es vor, daß zum Beispiel während des Trocknens von Würsten, die Produkte, die den Luftverteilern oder den Laufgängen am nächsten sind, bereits getrocknet sind, während die am weitesten davon entfernten Produkte noch ziemlich viel Feuchtigkeit aufweisen; daraus folgt, daß ein weiteres Trocknen, um die letztgenannten Produkte zu trocknen, eine übermäßige Trocknung der erstgenannten Produkte bewirkt, wodurch deren Qualität beeinträchtigt wird.
- Darüber hinaus führt die Mehrzahl der Laufgänge zu einem Verlust an Arbeitsraum, wodurch die Kosten pro behandelter Einheit der Produkte erhöht werden.
- Desweiteren ist die kritische Höhe jeder Kammer/Zelle auf etwa 2,5 bis 3 m begrenzt, sowie das progressive Ansteigen der Feuchtigkeit der Luft in Richtung zu den Ableitungen und die daraus folgende progressive Verminderung der Kapazität zum Trocknen eine nur wenig optimale Ausnutzung des zur Verfügung stehenden Raums in der Anlage bietet.
- Schließlich ist die Behandlung der Produkte in verkleinerten Chargen, d. h. die Menge der Produkte ist nicht ausreichend groß, um eine Zelle vollständig zu füllen, etwas problematisch, weil dieses infolge der ungleichmäßigen Verteilung der Luftströmung innerhalb der Zelle, was wiederum durch das Vorhandensein großer Bereiche hervorgerufen wird, die nicht benutzt werden und in denen sich der überwiegende Teil der zirkulierenden Luft konzentriert, so daß auch die Bereiche beeinträchtigt werden, in denen sich die Produkte befinden, weil dort eigentlich eine Notwendigkeit für eine stärkere Zirkulation vorliegt; darüber hinaus ist es schwierig, gleichbleibende Resultate mit einer solchen Zelle zu erhalten, wenn diese mit unterschiedlichen Mengen beladen wird.
- Eine Anlage mit den Merkmalen gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1 ist aus der EP-A-449,388 bekannt. Ein weiteres Beispiel für eine solche Anlage ist in der FR-A-1.484.923 offenbart.
- Dieser bekannte Stand der Technik soll weiter verbessert werden, um die Nachteile zu beheben, die dieser Stand der Technik aufweist.
- Deshalb besteht die Notwendigkeit, die technischen Probleme einer solchen Anlage zur Behandlung von insbesondere Lebensmitteln zu lösen, indem eine Zelle bzw. eine Kammer vorgesehen wird, die eine Zirkulation klimatisierter Luft oder eines anderen Fluids zur Behandlung aufweist, wobei die Gleichmäßigkeit der Behandlung der Produkte bemerkenswert verbessert ist, unabhängig von deren Position innerhalb der Kammer zur Behandlung; weiterhin soll die Ausnutzung des in einer solchen Kammer zur Verfügung stehenden Raums verbessert werden, so daß auch bei nur teilweiser Beladung der Kammer eine optimale Behandlung erreichbar ist; eine solche Anlage soll sicher, zuverlässig und kostengünstig sein.
- Nach einer besonders vorteilhaften Ausführungsform werden die technischen Probleme durch Anpassung einer solchen Anlage zur Behandlung von Lebensmitteln erreicht, die die Merkmalskombination gemäß dem Patentanspruch 1 aufweist.
- Nach einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung werden die Produkte, die zu behandeln sind, an beweglichen Traggestellen angebracht, wie etwa Wagen oder Hängern, die an Schienen laufen, die an der Decke befestigt sind, und die gleichmäßig über die gesamte Fläche der Kammer oder einen Teil der Kammer verteilt sind; die Traggestelle oder Fördereinrichtungen bilden auch eine der Endreihen dieser Formation, die Platten aufweisen, die abnehmbar an den Rahmen montiert sind, wobei diese Ausbildung eine querverlaufende Teilungswand in der Behandlungskammer ausbildet.
- Die Vorteile, die durch die Erfindung erhalten werden, sind wie folgt: bessere Gleichmäßigkeit der Behandlung der Produkte, unabhängig von der Anordnung und der Höhe der Produkte, egal ob in Quer- oder in Längsrichtung angeordnet; bessere Ausnutzung des Raumes in der Kammer, erreicht durch das Weglassen von Quergängen und von mittig angeordneten Gängen und durch die Möglichkeit, kleinere Kammern auszubilden; optimale Behandlung der Produkte, auch bei reduzierten Mengen; größere Zuverlässigkeit; Verringerung der Energiekosten, und zwar wegen der optimalen Raumausnutzung durch die wahlweise ausgerichteten Luftströmungen, hin zu Bereichen, in denen die Produkte angeordnet sind.
- Die vorliegenden Erfindung zeichnet sich durch weitere vorteilhafte Ausführungsformen nach der vorliegenden Erfindung aus, die in den zugehörigen Patentansprüchen spezifiziert sind.
- Einige Ausführungsformen nach der vorliegenden Erfindung sind beispielhaft in den achtzehn Figuren dargestellt, in denen die:
- Fig. 1 eine Draufsicht auf eine Anlage nach der vorliegenden Erfindung zeigt, und zwar in einer Ausführungsform, bei der die Klimaanlage an der Rückseite der Kammer zur Behandlung untergebracht ist;
- Fig. 2 eine abgebrochene Längsschnittdarstellung entlang der Linie II-II in der Fig. 1 zeigt;
- Fig. 3 eine Draufsicht nach der Fig. 1 zeigt, jedoch in einer Ausführungsform, bei der die Klimaanlage oberhalb der Decke der Kammer zur Behandlung angeordnet ist;
- Fig. 4 eine Längsschnittdarstellung entlang der Linie IV-IV in der Fig. 3 zeigt;
- Fig. 5 eine Draufsicht ähnlich der Fig. 1 zeigt, jedoch in einer Ausführungsform, bei der modulare und quer angeordnete Ablenkplatten zur Verringerung des effektiven Volumens der Kammer zur Behandlung vorgesehen sind;
- Fig. 6 einen Querschnitt entlang der Linie VI-VI in der Fig. 5 zeigt;
- Fig. 7 einen Querschnitt entlang der Linie VII-VII in der Fig. 1 zeigt;
- Fig. 8 einen Querschnitt entlang der Linie VIII-VIII in der Fig. 5 zeigt;
- Fig. 9 eine vergrößerte Querschnittansicht zeigt, in der der untere Abschnitt einer Trennwand dargestellt ist, die zwischen benachbarten Kammern vorliegt, um die Leitungen zur Einführung des Fluids zur Behandlung und zur Ableitung des Fluids zu zeigen, nachdem das Produkt diesen Abschnitt der Kammer passiert hat, wobei bei dieser Ausführungsform vier Paare von Leitungen vorgesehen sind, um die Luft zu verteilen;
- Fig. 10 einen Querschnitt einer Trennwand zwischen benachbarten Kammern zeigt, jedoch in einer Ausführungsform, bei der zwei Paare von Leitungen vorgesehen sind, wobei die Absperrventile der Leitungen gezeigt sind;
- Fig. 11 eine vergrößerte Darstellung ähnlich der Fig. 9 zeigt, jedoch in einer Ausführungsform mit zwei Paaren von Leitungen;
- Fig. 12 die quer verlaufenden Abschnitte der Enden einer Seitenwand zeigt, in einer Ausführungsform, bei der kegelstumpfförmige Verteiler und ein Paar von Luftverteilungsleitungen vorgesehen sind, die teilweise von einem Gehäuseumgeben sind;
- Fig. 13 einen Querschnitt gemäß der Fig. 12 zeigt, jedoch ohne Ableitungsleitungen;
- Fig. 14 einen Querschnitt gemäß der Fig. 12 zeigt, jedoch in einer Ausführungsform, bei der außerhalb montierte Ableitungsleitungen vorgesehen sind;
- Fig. 15 eine vergrößerte Teilquerschnittansicht der Einrichtung zur Regulierung des Luftverteilungsabschnitts zeigt, in einer Ausführungsform mit zwei Paaren von Leitungen;
- Fig. 16 eine Detailansicht wie in der Fig. 15 zeigt, jedoch in einer Ausführungsform mit vier Paaren von Leitungen;
- Fig. 17 eine teilweise vergrößerte Querschnittansicht zeigt, in der die zentrale Verbindungsstelle einer innenliegenden Seitenwand der Kammer zur Behandlung gezeigt ist;
- Fig. 18 einen Längsschnitt entlang der Linie XVIII-XVIII in der Fig. 15 zeigt, in einer Ausführungsform mit flexiblen Elementen zum (Aus-) Richten der Fluidströmungen;
- Fig. 19 eine Querschnittansicht ähnlich der Fig. 18 zeigt, jedoch in einer Ausführungsform mit steifen Ausrichtelementen;
- Fig. 20 und 21 jeweils Ansichten zeigen, die denen der Fig. 18 und 19 entsprechen;
- Fig. 22 und 23 schematisch vertikal und quer verlaufende Abschnitte der Kammer zur Behandlung zeigen, wobei die Luftströmung in Längsrichtung jeweils ansteigt bzw. nach unten gerichtet ist, und wobei die Aufprallzone zwischen den gegenläufigen Strömungen nach rechts verschoben ist;
- Fig. 24 und 25 Abschnitte ähnlich den Fig. 22 und 23 zeigen, jedoch mit einer Aufprallzone, die nach links verschoben ist; und
- Fig. 26 und 27 horizontal verlaufende Längsabschnitte zeigen, entlang jeweils den Linien XXVI-XVI und XXVII-XVII in den Fig. 22 und 23.
- In den Figuren ist folgendes dargestellt: mit dem Bezugszeichen 1 ist die Anlage bezeichnet, in der ein gasförmiges Fluid in der Kammer 2 zirkuliert, um die Produkte 3 zu behandeln, beispielsweise Würste, die getrocknet, geräuchert, gekocht oder haltbar gemacht werden sollen. Das gasförmige Fluid kann aus Luft, Wasserdampf, Gemischen mit Stickstoffen, Kohlenstoffdioxiden oder anderen Gasen bestehen, die eine kontrollierte Temperatur und Feuchtigkeit aufweisen, um die Atmosphäre in der Kammer 2 zum Trocknen, Entfeuchten, Haltbarmachen oder ähnlichem geeignet vorzusehen.
- Darüber hinaus kann eine vorbestimmte Menge an Aromen, die sich im gasförmigen Zustand befinden, beispielsweise aromatisierter oder auch nicht-aromatisierter Rauch zu dem gasförmigen Fluid hinzu gegeben werden.
- Die Produkte 3 werden von Förderrahmen 4 getragen, beispielsweise Hängeeinrichtungen, die an Führungsschienen 5 verlaufen, die unter der Decke 6 (Fig. 2) der Kammer 2 montiert sind, oder werden von Wägelchen getragen, die sich auf dem Boden 7 befinden oder sind in festen Regalen angeordnet, wobei die letzteren Einrichtungen nicht dargestellt sind,
- Die Kammer 2 umfaßt eine vordere Endwand 8, in der sich im allgemeinen eine Zugangstür 8a befindet, eine hintere Endwand 9 und ein Paar von Seitenwänden 10, wobei die letzteren Leitungen aufweisen, die weiter unten beschrieben werden, um die Zirkulation des Fluids zu ermöglichen; die Wände und ebenso die Decke und der Boden sind isoliert.
- Hinter der Rückwand 9 kann sich ein Maschinenraum 11 befinden, der beispielsweise von der Rückseite aus zugänglich ist, um die Wartung oder Regulierung einer Klimaanlage 12 für das Fluid zur Behandlung auszuführen, wobei die Klimaanlage 12 in diesem Maschinenraum installiert ist und zum Beispiel umfaßt: eine Kühleinrichtung, eine Heizeinrichtung und eine Be- /Entfeuchtungseinrichtung für das Fluid zur Behandlung, sowie ein Gebläse, um das Fluid zu fördern; die (Zuführungs-) Leitung 13 ist mit einem Fluidströmungsverteiler 14 versehen, um das Fluid zu fördern, und zwar in kontrollierter Art und Weise, so daß es schrittweise in bestimmten Zeitspannen veränderbar ist, wobei die Förderung durch gegenüberliegende Fluidzufuhrleitungen 15 erfolgt sowie durch ein Paar von vertikal verlaufenden Rohrverzweigungen 15a, die sich an den offenen unteren Enden der Hohlräume 16 der Wände 10 befinden: die Regulierung der Strömung in vorbestimmten Proportionen wird erreicht, indem ein oszillierende Absperrklappe eingesetzt wird, die eine vertikale Achse aufweist, die nicht gezeigt ist und die in dem Verteiler 14 eingesetzt ist. Die Rohrverzweigungen 15a sind jeweils mit einem Auslaß 17 versehen, der sich im wesentlichen mittig in der Höhe der Kammer 2 befindet, mit eine länglichen Ablenkplatte 18, die jeden Hohlraum 16 in einen oberen und einen unteren Teil aufteilt: die entsprechende Länge des Auslasses 17, die dem Hohlraum 16 gegenüberliegt, ist über ein Absperrventil 19 damit verbunden, dessen Öffnungsgrad zyklisch kontrolliert wird.
- Eine Reihe von Ultraviolett-Lampen kann innerhalb der Leitungen 13 oder 15 angeordnet sein, um das Fluid zur Behandlung zu sterilisieren.
- Die Klimaanlage 12 kann frei belüftet sein, wenn der Maschinenraum 11 hermetisch abgeschlossen werden kann, oder kann über Kanäle die Luft ansaugen, wie es in der Fig. 2 dargestellt ist, wenn die Einlaßleitungen 21 benutzt werden, die Einlässe 22 haben, die in der Nähe des Bodens 7 und der Decke 6 angeordnet sind, gegenüberliegend dem Auslaß des Rohrverzweigers 15a, wobei eine Verbindung zu den zugehörigen Hohlräumen 16 durch die Absperrventile 23 besteht.
- 35 Die Absperrventile 19 und 23 können von der Art sein, die eine einzelne Absperrklappe aufweist oder die eine Reihe von Absperrklappen aufweisen, die in Reihe hintereinanderliegen, die gleich oder entgegengesetzt rotieren, oder es können Ablenkventile (nicht dargestellt) verwendet werden; und diese Anordnung arbeitet automatisch.
- In den Figuren ist ebenfalls dargestellt: mit 24 ein Meßfühler, der die Temperatur- und die Feuchtigkeitswerte in der Kammer 2 mißt, um das Fluid zur Behandlung zu regeln; mit 25 eine Mehrzahl von quer verlaufenden Zwischenböden, die von der Decke 6 der Kammer 2 nach unten vorstehen, und zwar soweit, daß die maximale Beladungshöhe der Wägelchen oder die obersten Hängeeinrichtungen frei bleiben, zum Beispiel bis zu der Höhe der Schienen 5: die Zwischenböden sind in Längsrichtung in Abständen P verteilt, die im wesentlichen der Länge der Wägelchen entsprechen oder der Hängeeinrichtungen, so daß sie mit den Platten 26 (Fig. 6) ausgerichtet werden können, die beweglich oder entfernbar an den Wägelchen oder den Hängeeinrichtungen 4 befestigt sind, die die letzte Reihe der Ladung ausbilden, die in die Kammer 2 eingebracht wird, um so eine abbaubare quer verlaufende Wand auszubilden und um so das effektive Volumen der Kammer zu reduzieren, wenn nur eine Teilladung zu behandeln ist, wodurch die optimalen Parameter der relativen Geschwindigkeit des Fluids hinsichtlich den Produkten in allen Bereichen der Kammer 2 eingehalten werden; die Ausnehmungen 27 in den Zwischenböden 25 fallen mit den Rolleinrichtungen 28 der Hängeeinrichtungen an den Führungsschienen 5 zusammen; die Haltestangen 29 der Führungsschienen 5 sind an Querträgern 30 oberhalb oder an der Decke befestigt.
- Die Ecken zwischen den seitlichen Wänden 10 und dem Boden 7 oder der Decke 6 weisen Verbindungselemente 31 auf, die in die Hohlräume 16 eingesetzt sind und die eine Innenfläche 32 aufweisen, die in Richtung der längsverlaufenden Öffnungen 33 konvergieren, um dort hindurch den Durchtritt des Fluids zur 5 Behandlung zu leiten; die Bereiche zum Durchtritt des Fluids zur Behandlung werden zum Beispiel durch längliche Schlitze gebildet, die sich im wesentlichen über die gesamte Länge der Seitenwand 10 erstrecken: die Verbindungselemente 31, die eine große, nach innen gerundete Oberfläche aufweisen, mit einem Radius von etwa 20 cm bis 40 cm, lenken die Strömung des Fluids ab, die aus den Öffnungen 33 strömt, oder die in diese Richtung dorthin strömt, um die Verluste zu begrenzen; in dem Boden 7 befindet sich ein Ablauf 34 für Flüssigkeit, um die Flüssigkeit zu sammeln und abzuleiten.
- An den Seitenwänden 10 werden innen Längsplatten 35 angebracht, die an der Ablenkplatte 18 befestigt werden und sie werden an der lastaufnehmenden Wand 36 durch beispielsweise Abstandshalter 35a angebracht, um die Breite bzw. Weite der Hohlräume 16 festzulegen.
- Die Enden jeder Platte sind teilweise mit den Körpern jedes Eckblocks 31 überlagert, so daß auf diese Art und Weise die Weite der Öffnung 33 für den Durchtritt des Fluids festgelegt ist, wobei diese Weite durch die Schraubverbinder 37 einstellbar ist, die mit Buchsen 38 in Eingriff gelangen, die in der lastaufnehmenden Struktur 36 eingesetzt sind und die wahlweise durch Gegendruck-Federn 38a belastet sind.
- Die Hohlräume 16 können in Längsrichtung durch eine mittig eingesetzte Ablenkplatte 39 unterteilt werden, um so in jedem oberen und unteren Teilabschnitt der Hohlräume getrennte Einlaßleitungen 40 festzulegen, die zentral angeordnet sind, sowie Auslaßleitungen 41 festzulegen, die auf der Höhe des Bodens und der Decke angeordnet sind: für diesen Fall setzt sich das Profil der mittig eingesetzten Ablenkplatte 39 in den Körper der Verbindungselemente 31 hinein fort, wodurch ein einstückiger Abschnitt daran ausgebildet ist, um so eine Einlaßleitung auszubilden, die in Richtung der Öffnungen 33 konvergiert, so daß die Beschleunigung der Strömung des Fluids zunimmt, wenn es darin strömt; die längsverlaufenden Öffnungen 42 sind den Öffnungen 33 ähnlich, jedoch tiefer angeordnet, wobei Gitter zum Schutz vorgesehen sind, um die Luft in Richtung der Auslaßleitungen 41 zu leiten.
- In der Ausführungsform nach der Fig. 12 sind längliche Platten 43 vorgesehen, die sich von der Decke 6 bis zu dem Boden 7 erstrecken, und die zentral durch Einlaßleitungen 44 für das Fluid zur Behandlung unterbrochen sind; der Abstand zwischen den Platten 43 und der lastaufnehmenden Struktur 36 definiert die Auslaßleitungen 47a, die mit der Kammer 2 durch die Öffnungen 42 in Verbindung stehen.
- Die Platten 43 können ebenso durchgehend ausgebildet sein, wobei ersichtlich ist, daß dann für diesen Fall die Einlaßleitungen 48 für das Fluid an den Oberflächen der Platten selbst montiert sind; die Hohlräume 47, die als Auslaßleitungen für das Fluid dienen, sind zwischen den Platten 43 und jeder lastaufnehmenden Wand 36 definiert. Alternativ können auch außerhalb montierte Leitungen 49 vorgesehen werden, und zwar sowohl für die Fluid-Einleitung als auch die Ableitung.
- Die Leitungen 44, 48 und 49, die mit kegelstumpfförmigen oder pyramidenstumpfförmigen Verteilern 50 verbunden sind, bilden mit diesen Bauteilen zusammen eine Mehrzahl von längsverlaufenden Öffnungen für den Durchtritt des Fluids zur Behandlung.
- In den Figuren ist darüber hinaus folgendes dargestellt: Hülsen 51 in den Platten 39, die lose an den Verbindern 37 befestigt sind; elastische Elemente 52, die im wesentlichen in vertikal verlaufenden Ebenen liegen und dazu dienen, die Fluidströmungen geradeaus zu richten und um sie in Richtung des Bodens oder der Decke zu richten, während der Ableitung oder der Einleitung des Fluids, wobei diese zwischen den Platten 35 und den flachen Abschnitten der Eckverbindungselemente 31 oder der mittig angeordneten Platten 39 angeordnet sind, die den länglichen Öffnungen 33 gegenüberliegen: diese Elemente bestehen zum Beispiel aus flexiblen prismatischen Blättern, die an den Platten selbst angeklebt oder irgendwie daran befestigt sind, oder stehen von der Oberfläche eines Bandes aus einem elastischen Material vor; alternativ (siehe Fig. 19) können die Elemente zum (geradeaus) Richten flexibel oder nicht ausgebildet sein und aus abgestuften Vorsprüngen bestehen, die an gegenüberliegenden Oberflächen der jeweiligen Platten 35, 31 angebracht sind, die einander gegenüberliegen, um Verluste in der Bewegungsenergie in der Längsströmung des Fluids zu erzielen, indem die Richtung der Fluidströmungen in Richtung des Bodens oder der Decke abgelenkt wird: diese Vorsprünge können einstückig mit den Platten ausgebildet sein oder daran befestigt sein.
- Die Hohlräume 16 können auf der Innenseite mit Röhren 53 ausgestattet sein, die sich vorteilhafterweise über die gesamte Länge der Hohlräume 16 erstrecken, um daraus Detergensien flüssig zu versprühen, nämlich durch Zerstäuberdüsen 54 und gegen die Innenwände der Hohlräume.
- Die längsverlaufenden Ablenkplatten 18 sind an der Wand 36 durch Schraubverbinder 37 befestigt, wobei weiche Dichtungen 55 eingesetzt sind: die Köpfe der Verbinder 37 sind vorteilhafterweise dadurch geschützt, daß Abdeckungen 56 in spezielle Nuten in den Platten 35 eingesetzt sind.
- Der Betrieb läuft wie folgt ab: nachdem die Kammer 2 zur Behandlung gefüllt worden ist, wird nach der möglichen Ausbildung einer modularen Abtrennung durch Ausrichten der entsprechenden Platten 26 mit einer der Ablenkplatten 25, die Klimaanlage 12 eingeschaltet, um das Fluid unter Druck durch die Leitungen 13, 15 und 15a einzuleiten und durch die Absperrventile 19, 23 alternativ zu dem Paar von oberen oder unteren Hohlräumen 16 einzuleiten; die Ableitung des Fluids kann entweder durch das Paar von Hohlräumen, die für die Einleitung nicht benutzt werden, wie nach der Fig. 7 vorgesehen, oder durch die Ableitungsleitungen erfolgen, die für diesen Zweck vorgesehen sind, wie etwa die Leitungen 41 und 47. Die Umkehrung der Strömung kann durch eine Zeitsteuerung erfolgen, die durch einen Mikroprozessor (nicht dargestellt) in der Anlage gesteuert wird, oder kann durch ein elektrisches Signal gesteuert werden, welches an den Mikroprozessor selbst geschickt wird, zum Beispiel durch einen oder mehrere Meßfühler 24, die beispielsweise den Grad der Feuchtigkeit in der Kammer 2 messen; vorzugsweise wird etwa für % Stunde bis etwa 1 Stunde die Zuführung über das Paar der unteren Hohlräume veranlaßt und etwa für 20 bis 40 Minuten die Zuführung über das Paar von oberen Hohlräumen veranlaßt.
- Die Strömungsrate zu dem Hohlraum 16 jedes Paares wird variabel gehalten, indem der Verteiler 14 betrieben wird, um eine längsverlaufende Strömung 57 des Fluids auszubilden, die im wesentlichen vertikal in ihrem mittigen Abschnitt verläuft und die durch Ableitung in Richtung des Einlasses gerichtet ist, wobei dieses durch das Zusammenwirken der beiden gegeneinander gerichteten Strömungen erhalten wird, die in die Kammer durch die Einlaßleitungen eingeleitet werden, um einen bestimmten Bereich der Kammer zu beeinflussen, der sich progressiv von einer Seitenwand 10 zu der gegenüberliegenden Wand erstreckt.
- Die Ableitung des Fluids zur Behandlung in der Kammer gemäß der vorliegenden Erfindung wird mit etwa 40 bis 60 Zyklen/Stunde ermöglicht, bei einer Lastdichte der zu behandelnden Produkte von annähernd 25 bis 70 kg/m³.
- Die Materialien, Abmessungen und Einzelheiten der Ausführungsformen können unterschiedlich zu den oben beschriebenen ausgewählt sein, solange sie technische Äquivalente sind, ohne sich dabei vom Kern der Erfindung und aus dem Schutzbereich der vorliegenden Erfindung zu entfernen.
Claims (15)
1. Anlage zur Behandlung von Produkten, insbesondere von
Lebensmitteln, mit: einer belüfteten Kammer (2), die sich
gegenüberliegende, vertikal verlaufende Wände (10) hat,
zwischen denen ein Raum festgelegt ist, in den die Produkte (3),
die einer Behandlung unterzogen werden sollen, eingebracht
werden, um dort einer Strömung (57) eines Fluids zur
Behandlung ausgesetzt zu werden; einem Vorbehandlungsapparat (12)
zur Vorbehandlung des Fluids; einer Mehrzahl von Leitungen
(13, 15, 15, 21, 40, 41), die an dem Vorbehandlungsapparat
(12) angeschlossen sind, um das vorbehandelte Fluid zur
Behandlung in die Kammer (2) zu leiten und aus der Kammer (2)
abzuleiten; einem Fluidströmungsverteiler (14), der die
Strömungsrate des Fluids durch die Leitungen (15, 16, 40, 41)
kontrolliert; zumindest einem Paar von oberen Öffnungen (33,
42, 50), die an den oberen Enden von den sich
gegenüberliegenden, vertikal verlaufenden Wänden (10) angeordnet sind,
und mit zumindest einem Paar von unteren Öffnungen (33, 42,
50), die an den unteren Enden von den sich
gegenüberliegenden, vertikal verlaufenden Wänden (10) angeordnet sind, wobei
jede dieser Öffnungen in Fluidverbindung mit den Leitungen
(15, 16, 40, 41) steht, um gegeneinander gerichtete
Fluidströmungen zu erzeugen, die in der Strömung zur
Behandlung zusammenströmen, wobei die Strömungsrate durch den
Verteiler (14) kontrollierbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß
eine Einrichtung (19, 23) an den Leitungen (16, 21, 40,
41) vorgesehen ist, die es ermöglicht, daß alternativ die
oberen oder die unteren Öffnungen (33, 42, 50) für entweder
die Einleitung oder die Ableitung des Fluids dienen, wobei
die Fluidströmung (57) im wesentlichen vertikal verläuft und
eine umkehrbare Strömungsrichtung aufweist.
2. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Einrichtung zum alternativen Einsatz der Öffnungen (33, 42,
50) Absperrschieber (19, 23) umfaßt.
3. Anlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Seitenwände (10) jeweils ein Paar von Hohlräumen (16, 47)
aufweisen, die so ausgebildet sind, daß sie als Leitungen für
die Ableitung und die Einleitung des Fluids dienen, wobei
sich die Hohlräume vertikal erstrecken, von
gegenüberliegenden Seiten einer zwischenliegenden Ablenkplatte (18), sowie
eine Platte (35), die an der Ablenkplatte (18) befestigt ist,
in ihrem mittleren Abschnitt gemeinsam mit der
lastaufnehmenden Wand (36) die Breite der Hohlräume bestimmt, und an ihrem
Endabschnitt die Weite der oberen und der unteren Öffnungen
(33, 41) bestimmt.
4. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede
Seitenwand (10) der Kammer zur Behandlung (2) aus einer
lastaufnehmenden Wand (36) besteht, an der ein Paar von
länglichen Leitungen (49) flächig und übereinanderliegend montiert
ist, die sich in der Nähe der lastaufnehmenden Wand über
einen wesentlichen Teil der Höhe erstrecken; wobei das Paar von
Öffnungen (50) an den oberen und den unteren Endflächen jeder
Leitung vorliegen.
5. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede
Seitenwand (10) der Kammer zur Behandlung (2) aus einer
lastaufnehmenden Wand (36) besteht, an der ein Paar von mittigen,
länglichen, Einlaßleitungen (44) montiert ist, die jeweils
mit einem Paar von Öffnungen (50) versehen sind, um das Fluid
zu den oberen und unteren Flächen zur Behandlung zuzuführen;
wobei sich ein Paar von länglichen Platten (43) von dem Boden
und von der Decke erstrecken, bis zu diesen oberen und
unteren Flächen, um die Hohlräume (47a) auszubilden, die ein Paar
von Öffnungen (42) aufweisen, um das Fluid zur Behandlung
abzuleiten.
6. Anlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeder
Hohlraum (16) in der Längsrichtung durch eine mittige
Ablenkplatte (39) abgeteilt ist, nämlich in eine mittige Leitung
(40) zur Einleitung des Fluids zur Behandlung und in eine
Leitung (41) zum Abführen dieses Fluids.
7. Anlage nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammer zur Behandlung
(2) mit Verbindungselementen (31) ausgestattet ist, die sich
zwischen den Seitenwänden (10) befinden, sowie der Boden (7)
und/oder die Decke (6) mit einer konkaven Innenfläche
versehen sind, die mit der Luftströmung zusammenwirkt, um den
Strömungsweg im wesentlichen um 90º abzulenken.
8. Anlage nach Anspruch 7, falls von Anspruch 3 abhängig,
dadurch gekennzeichnet, daß der vertikale Abschnitt jedes
Verbindungselementes (31) in den jeweiligen Hohlraum (16)
eingesetzt ist und daß dieser den Anschlußabschnitt festlegt, der
sich in Richtung nach außerhalb der Leitungen zum Ableiten
oder Einleiten des Fluids verjüngt.
9. Anlage nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlräume (16; 47; 47a)
an einem der Längsenden verschlossen sind, während das andere
Längsende mittels der Absperrventile (19; 23) mit den
Leitungen (13; 15; 15a; 21) zum Ableiten oder Einleiten des Fluids
in Verbindung stehen.
10. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß die oberen und die unteren Öffnungen (33) mit
Elementen (52; 55) ausgestattet sind, die die vertikal
ausgerichtete Fluidströmung geradeausleiten und die mit den
gegenüberliegenden Oberflächen der Ablenkplatten (39) oder der
Platten (35) zusammenwirken, die die Öffnungen selbst
ausbilden.
11. Anlage nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß
diese Elemente (52) aus einem elastischen, verformbaren Material
bestehen, so daß sie an die verschiedenen Abmessungen der
jeweiligen Öffnung (33) angepaßt werden können.
12. Anlage nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß
diese Elemente aus versetzten, sich gegenüberliegenden
Vorsprüngen (52) an den gegenüberliegenden Oberflächen der
Ablenkplatten (39) oder der Platten (35) bestehen, die die oberen
und die unteren Öffnungen (33) ausbilden.
13. Anlage nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die längs verlaufenden
Platten (35) durch Verbinder (37) an der lastaufnehmenden
Wand (36) befestigt sind, wobei die Verbinder (37)
einstellbar sind, um die Weite der Öffnungen (33) zu verändern.
14. Anlage nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in die Kammern (2) zur
Behandlung der Produkte (3) bewegliche Förderrahmen (4)
eingesetzt sind, die gleichmäßig verteilt sind, und zwar über
zumindest einen Teil der Fläche der Kammer; wobei die
Förderer (4), die eine der Außenreihen dieser gleichmäßigen
Formation bilden, mit Platten (26) versehen sind, die abnehmbar an
den Rahmen montiert sind, wobei diese gesamte Anordnung,
zusammen mit den feststehenden Ablenkplatten (25), die von der
Decke vorstehen, eine quer angeordnete Teilungswand in der
Behandlungskammer ausbildet.
15. Verfahren zur Behandlung von Produkten, insbesondere von
Lebensmitteln, in einer Anlage nach Anspruch 1, wobei das
Verfahren die folgenden Schritte umfaßt:
- Einbringen der Produkte in die belüftete Kammer (2);
- Vorsehen einer Fluidströmung (57) zur Behandlung in dieser
Kammer (2), wobei die Fluidströmung (57) aus dem
Zusammenwirken gegeneinander gerichteter Fluidströmungen resultiert, die
von dem zumindest einen Paar von oberen Öffnungen (33, 42,
50) erzeugt werden, die an den oberen Enden der vertikal
angeordneten Wände (10) angeordnet sind oder die von dem
zumindest einen Paar von unteren Öffnungen (33, 42, 50) erzeugt
werden, die an den unteren Enden der vertikal angeordneten
Wände (10) angeordnet sind, wobei die Strömungsraten der
gegeneinander gerichteten Fluidströmungen durch den Verteiler
(14) kontrollierbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß zudem
die folgenden Schritte vorgesehen sind:
- alternative Betätigung der oberen und der unteren Öffnungen
(33, 42, 50) mittels der Betätigungseinrichtung (19, 23), um
entweder die Einleitung oder die Ableitung des Fluids zu
bewirken, wobei die Fluidströmung (57) vorgesehen wird, die im
wesentlichen vertikal verläuft und eine umkehrbare
Strömungsrichtung aufweist.
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- 1994-06-09 AT AT94201647T patent/ATE174760T1/de not_active IP Right Cessation
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