DE69408570T2 - Mittel zum verankern von felsankern, hergestellt aus stahlbeton, in einem bohrloch. - Google Patents

Mittel zum verankern von felsankern, hergestellt aus stahlbeton, in einem bohrloch.

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Description

  • Diese Erfindung betrifft eine Verankerungsvorrichtung zum Verankern eines Felsankers in einem Bohrloch, umfassend ein Körperteil, das um den Felsanker herum angeordnet werden soll; Festhaltezungen, die von dem Körperteil radial nach außen vorstehen, wobei die äußersten Enden der Festhaltezungen gegen die Innenfläche des Bohrloches gepreßt werden sollen; und einen Längsschlitz, der sich über die gesamte Länge des Körperteils erstreckt; wobei das Körperteil so angeordnet ist, daß es bei seiner Anbringung um den Felsanker herum federnd nachgibt, und umfassend Arretierzungen, die von dem Körperteil in Richtung auf das Innere des Körperteils vorstehen und gegen die Außenfläche des Felsankers gepreßt werden sollen. Eine derartige Verankerungsvorrichtung ist beispielsweise aus der SE-B-451,615 bekannt.
  • Felsanker werden dadurch angebracht, daß man sie, abhängig von der Anwendung, in einem Bohrloch mit Harz oder Beton vergießt. Um einen Anker in einem Bohrloch so anzubringen, daß er während des Vergießens und insbesondere während des Härtens eines Vergußmittels in der richtigen Stellung bleibt, wendet man verschiedene Weisen zur Verankerung des Ankers im Bohrloch entweder am der Felsenoberfläche nahen Ende oder am entgegengesetzten Ende an.
  • Eine weitverbreitet verwendete Anordnung zum Verankern umfaßt einen Keil, der am Ende des Felsankers und an einem zugehörigen Aufweitungsteil vorgesehen ist. Wenn der Anker in das Bohrloch eingesetzt wird, dringt der Keil ins Innere des Aufweitungsteils ein, wodurch er ihn gegen die Oberfläche des Lochs auseinanderdrückt, während der Anker in seiner Stellung verkeilt wird. In dieser Anordnung kann der Anker während der Betonhärtung bis zu einem gewissen Grade mittels einer Mutter vorgespannt werden, die an seinem einen Ende angebracht ist, so daß der Fels verstärkt wird. Eine andere bekannte Weise, um einen Felsanker zu verankern, besteht darin, ihn mittels gesonderter Keile an dem dem Loch nahen Ende zu verkeilen. In diesem Fall kann der Anker nicht vorgespannt werden, sondern der Felsen wird lediglich durch die zwischen dem Anker und dein Felsen gebildete Bindung verstärkt, wenn der Beton härtet.
  • Die DE 32 04 417 lehrt eine Anordnung, bei der der Anker mittels eines gesonderten Verankerungsgliedes, das um den Anker herum angeordnet ist, im Bohrloch verankert ist. Das Verankerungsglied wird durch eine Befestigungshülse gebildet, die am Rand zahnartige vorsprünge aufweist. Bei dieser Anordnung wird die Hülse über den Anker geschoben, und die Vorsprünge sind so gebogen worden, daß sie die Innenfläche des Lochs berühren, wenn der Anker in das Loch eingesetzt wird. Da die Vorsprünge in Richtung auf das der Oberfläche des Lochs nahe Ende gerichtet sind, halten sie den Anker fest, so daß er nicht leicht aus dem Loch entfernt werden kann, sondern während der Betonhärtung in der richtigen Stellung bleiben wird. Ein Nachteil dieser Anordnung besteht darin, daß die vorsprünge ziemlich schwach sind und der Anker vor dem Trocknen von Beton nicht vorgespannt werden kann, sondern die Vorsprünge den Anker selbst lediglich in der richtigen Stellung halten. Außerdem ist die Verankerungsvorrichtung des DE-Schriftstücks als solche nicht zur Verwendung geeignet, wenn die Anker Betonstähle sind, die eine Oberfläche mit Vorsprüngen aufweisen, an welche die Verankerungsvorrichtung nicht angebracht werden kann.
  • Ein Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, eine Verankerungsvorrichtung für Felsanker bereitzustellen, die zur Verwendung mit verschiedenen Felsankern und insbesondere mit Betonstählen geeignet ist und die leicht an einer gewünschten Stelle um einen derartigen Felsanker herum anzubringen ist. Ein anderes Ziel der Erfindung ist es, eine Verankerungsvorrichtung bereitzustellen, mittels welcher der Anker angemessen vorgespannt werden kann, unmittelbar nachdem sie angebracht worden ist, bevor der Beton gehärtet ist. Die erfindungsgemäße Verankerungsvorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Arretierzungen mit Bezug aufeinander in entgegengesetzten Richtungen geneigt sind, so daß einige Arretierzungen das Verschieben der Verankerungsvorrichtung in Längsrichtung des Felsankers entgegen der Zuführungsrichtung verhindern, während die anderen Arretierzungen das Verschieben des Felsankers mit Bezug auf die Verankerungsvorrichtung in der entgegengesetzten Richtung verhindern, wenn der Felsanker vorgespannt wird, und daß die Breite des Längsschlitzes des Körperteils so angepaßt ist, daß der Felsanker durch den Schlitz ins Innere des Körperteils eingesetzt werden kann.
  • Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung besteht darin, daß die Verankerungsvorrichtung aus einem plattenähnlichen Teil hergestellt ist, das so in eine gekrümmte Form gebogen ist, daß es um einen Felsanker herum angebracht werden kann, wodurch ein Körperteil mit einem Längsschlitz auf einer Seite gebildet wird, damit das Körperteil federnd nachgibt, wenn es um den Felsanker herum angebracht wird. Ein wesentliches Merkmal der Erfindung ist es, daß der Schlitz eine derartige Breite aufweist, daß der Felsanker, insbesondere ein als Felsanker verwendeter Betonstahl, ins Innere der Verankerungsvorrichtung eingesetzt werden kann. Eine andere bevorzugte Ausführungsform der Erfindung besteht darin, daß von dem Körperteil Festhaltezungen vorstehen, wobei die Zungen nahe dem Körperteil eine größere Breite und in Richtung auf das äußerste Ende eine Verjüngung aufweisen und so gebogen sind, daß der Durchmesser eines Kreises, der durch die äußersten Enden gezogen wird, größer ist, als der Durchmesser eines für den Anker gebohrten Lochs. Noch ein anderes Merkmal der Erfindung ist es, daß das Körperteil Arretierzungen umfaßt, die in Richtung auf das Innere vorstehen, so daß die Zungen gegen die Oberfläche des Felsankers anliegend positioniert sind, wodurch sie die Verankerungsvorrichtung in Längsrichtung des Felsankers festhalten. Ein anderes Merkmal der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist es, daß das Körperteil mindestens an zwei Stellen in seiner Längsrichtung Festhaltezungen umfaßt. Die bevorzugte Ausführungsform der Erfindung beruht weiter auf der Idee, daß das Körperteil Arretierzungen umfaßt, die mindestens an zwei aufeinanderfolgenden Stellen in Längsrichtung des Körperteils in Richtung auf das Innere des Körperteils vorstehen. Die bevorzugte Ausführungsform der Erfindung beruht weiter auf der Idee, daß die Verankerungsvorrichtung aus einer Platte hergestellt ist, bei der die Festhaltezungen und die Arretierzungen entweder durch Schneiden oder durch Perforieren der Platte auf eine geeignete Weise und dann Biegen jeder Zunge in der entsprechenden Richtung gebildet sind.
  • Ein Vorteil der erfindungsgemäßen Anordnung ist es, daß die Verankerungsvorrichtung leicht um den Felsanker herum anzubringen ist, indem man sie vom Ende her über den Anker schiebt oder vorzugsweise von der Seite her drückt, so daß die Verankerungsvorrichtung, die federnd ist, nachgibt. In der bevorzugten Ausführungsform erweitert sich der Schlitz in der Seite der Verankerungsvorrichtung, wodurch ermöglicht wird, daß der Felsanker, wie z.B. ein Betonstahl, durch ihn hindurchgeht. Ein anderer Vorteil der erfindungsgemäßen Verankerungsvorrichtung besteht darin, daß die Festhaltezungen von einer gewünschten Steifigkeit sein können, so daß der Felsanker vorgespannt werden kann. Noch ein weiterer Vorteil der Verankerungsvorrichtung der Erfindung besteht darin, daß sie einfach und leicht herzustellen ist und daß die resultierenden Betriebskosten folglich gering sind.
  • Im folgenden wird die Erfindung mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen in größerer Einzelheit beschrieben.
  • Figur 1 ist eine schematische Ansicht einer erfindungsgemäßen Verankerungsvorrichtung wie in Längsrichtung des Felsankers gesehen;
  • Figur 2 ist eine schematische teilweise geschnittene Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Verankerungsvorrichtung, wenn sie um einen Felsanker herum angebracht ist; und
  • Figur 3 ist eine schematische Ansicht eines Rohlings für eine erfindungsgemäße Verankerungsvorrichtung, bevor sie in eine gewünschte Form gebogen worden ist.
  • Figur 1 zeigt eine erfindungsgemäße Verankerungsvorrichtung, welche ein Körperteil 1 und Festhaltezungen 2 und 3 umfaßt, die vom Körperteil nach außen vorstehen. Die Verankerungsvorrichtung umfaßt weiter Arretierzungen 4, 5, die in Richtung auf die Innenseite des gekrümmten Körperteils 1 vorstehen (nur die oberen Arretierzungen sind in der Figur gezeigt). Das Körperteil 1 ist auf eine derartige Weise gekrümmt, daß es einen Felsanker 6, wie z.B. einen als Felsanker verwendeten Betonstahl, zum Teil umgibt, wenn es an seiner Stelle angebracht ist. Das Körperteil 1 weist auf einer Seite einen Schlitz 1a mit einer Breite auf, die kleiner ist als der Durchmesser des Felsankers an der Stelle der Anbringung der Verankerungsvorrichtung. Außerdem ist das Körperteil 1 angebracht, daß es nachgibt, so daß ein Felsanker, wie z.B. ein Betonstahl, durch den Schlitz 1a ins Innere des Körperteils 1 der Verankerungsvorrichtung eingesetzt werden kann. Die Festhaltezungen 2 und 3 sind am dem Körperteil 1 nahen Ende verhältnismäßig breit und verjüngen sich in Richtung auf das äußerste Ende, so daß die äußersten Endteile ausreichend nachgiebig sein werden, obwohl sie jedoch sehr stark und starr sind, so daß sie sogar einer verhältnismäßig hohen Belastung standhalten, wenn sie im Bohrloch angebracht sind. Außerdem ermöglicht die Form der Festhaltezungen, daß der Anker mit seiner Verankerungsvorrichtung in ein mit Beton gefülltes Loch eingesetzt werden kann, da die verhältnismäßig weiten Zwischenräume zwischen den Festhaltezungen einen freien Fluß des Betons erlauben.
  • In der bevorzugten Ausführungsform sind die Festhaltezungen 2 und 3 ungleich lang. Dies ist deshalb der Fall, weil der Durchmesser der Bohrkrone abnimmt, wenn sich die Bohrkrone abnutzt. Der Innendurchmesser des gebildeten Lochs nimmt dadurch entsprechend ab, und die längeren Festhaltezungen 2 können übermäßig parallel zu den Wänden des Lochs gebogen werden, so daß sich ihre Fähigkeit verschlechtert, den Anker in der richtigen Stellung festzuhalten. Da die kürzeren Festhaltezungen 3 folglich bei einem größeren Winkel stehenbleiben, stellen sie sicher, daß der Anker zuverlässig verankert sein wird, sogar wenn Bohrkronen verwendet werden, die auf unterschiedliche Weisen abgetragen sind.
  • Die Festhaltezungen 2 und 3 der Verankerungsvorrichtung zentrieren auch das obere Ende des Ankers im Loch, womit sichergestellt ist, daß der Beton oder das Harz, der bzw. das als Vergußmaterial verwendet wird, den Anker von allen Seiten umgeben werden. Dies ist besonders wichtig, damit der Anker von Grundwasser getrennt werden kann, das eine Korrosion des Ankers bewirkt. Wenn der Beton oder das Harz den Anker von allen Seiten über seine gesamte Länge umgibt, kann Korrosion verhindert werden, und folglich wird der Anker nicht unbrauchbar werden und möglicherweise auf lange Sicht zu Bruch gehen. Wenn der Anker über seine gesamte Länge zuverlässig zentriert werden soll, kann er mit einer Anzahl von Verankerungsvorrichtungen mit geeigneten gegenseitigen Abständen in axialer Richtung des Ankers versehen sein.
  • Figur 2 ist eine teilweise geschnittene Seitenansicht der erfindungsgemäßen Verankerungsvorrichtung, wenn sie um einen Felsanker herum angebracht ist. Wie aus der Figur ersichtlich ist, sind die obere Arretierzunge 4 und die untere Arretierzunge 5 zwischen Greifvorsprüngen 6a auf der Oberfläche eines als Felsanker verwendeten Betonstahls angeordnet, und sie halten die Verankerungsvorrichtung um den Betonstahl in Längsrichtung unbeweglich fest. Die Festhaltezungen 2 und 3 stehen vom Körperteil 1 schräg nach außen vor, so daß der Betonstahl mit seiner Verankerungsvorrichtung in ein Felsenloch gedrückt werden kann. Da die Außenabmessungen des Ankers mit der Verankerungsvorrichtung größer sind als der Durchmesser des Lochs, biegen sich die Zungen 2 und 3, wodurch sie mit Bezug auf die Innenfläche des Lochs in einer geneigten Stellung zurückbleiben. Nachdem der Felsanker 6 zum Boden des Bohrlochs gedrückt worden ist, wird er im Loch in der richtigen Stellung festgehalten, und die Zungen 2 und 3 pressen das Körperteil 1 gegen den Betonstahl, wodurch die Arretierzunge zwischen den Vorsprüngen 6a des Betonstahls gehalten wird, so daß der Betonstahl nicht von der Verankerungsvorrichtung gelöst werden kann.
  • Figur 3 zeigt einen Rohling für die bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Verankerungsvorrichtung. Der Rohling ist aus einer Metallplatte geschnitten worden. Gleichzeitig sind die Ränder der Arretierzungen 4 und 5 und der Festhaltezungen 2 und 3 geschnitten worden, so daß sie von der Platte weg nach außen gebogen werden können. Die Verankerungsvorrichtung wird durch Biegen der Arretierzungen 4 und 5 in der einen Richtung und der Festhaltezungen 2 und 3 in der entgegengesetzten Richtung mit Bezug auf das Körperteil 1 und Biegen des Körperteils 1 in eine gekrümmte Form, wie in Figur 1 gezeigt, aus dem Rohling erhalten.
  • Die erfindungsgemäße Verankerungsvorrichtung ist einfach und preiswert herzustellen und außerordentlich einfach zu verwenden. Die Verankerungsvorrichtung wird um einen Felsanker herum angebracht, wie z.B. einen Betonstahl, indem man sie einfach in Querrichtung des Felsankers in die richtige Stellung drückt, so daß das aus Stahl einer geeigneten Dicke hergestellte Körperteil 1 nachgibt, wodurch ermöglicht wird, daß sich der Schlitz 1a vergrößert, so daß er mit den Außenabmessungen des Felsankers übereinstimmt. Die Festhaltezungen 2 und 3 und die Arretierzungen 4 und 5, die auf ähnliche Weise aus einem Material einer geeigneten Dicke hergestellt sind, verankern den Felsanker, wie z.B. einen Betonstahl, so fest an der Innenfläche des Lochs, daß der Anker vor Härten der Vergußmasse, wie z.B. Beton, zum Verstärken des Felsens vorgespannt werden kann.
  • Die Erfindung ist vorstehend und in den Zeichnungen anhand eines Beispiels beschrieben worden, und sie ist nicht auf die offenbarte Ausführungsform, sondern durch den Bereich der beigefügten Ansprüche beschränkt. Die Verankerungsvorrichtung braucht nicht wie vorstehend beschrieben hergestellt zu sein, d.h. durch Schneiden und Biegen einer Platte, sondern sie kann auch durch Gießen oder auf irgendeine andere geeignete Weise hergestellt sein, vorausgesetzt, daß die Struktur und die Arbeitsweise im wesentlichen ähnlich sind. Die Anzahl der Festhaltezungen braucht nicht wie in den Figuren drei zu sein, sondern sie kann variieren, wenn nur die Zungen ausreichend starr und fest sind. Die Festhaltezungen können an einer einzigen Stelle in Längsrichtung des Ankers angebracht sein, oder es können mehr als zwei aufeinanderfolgende Zungen vorgesehen sein. Das Körperteil 1 braucht nicht notwendigerweise in einer gleichmäßig gekrümmten Form gebogen zu sein, sondern es kann auch von leicht winkelförmiger Form oder von irgendeiner anderen geeigneten Form sein, vorausgesetzt, daß es den Betonstahl im wesentlichen von allen Seiten umgibt, wie in den Figuren gezeigt, und daß seine Arretierzungen zwischen den Vorsprüngen 6a der Oberfläche des Betonstahls angeordnet sind. Die Arretiereinrichtung kann vorteilhafterweise und leicht aus Stahl oder einer Stahlplatte hergestellt sein, aber andere Materialien von ausreichender Festigkeit, wie z.B. verschiedene Metalle und Legierungen, sind ebensogut möglich. Die erfindungsgemäße Verankerungsvorrichtung kann nicht nur mit einem anhand eines Beispiels beschriebenen Betonstahl verwendet werden, sondern auch mit Felsankern anderer Arten, wie z.B. glatten Felsankern, Felsankern mit Vorsprüngen oder Vertiefungen auf der Oberfläche usw. Bei einem glatten Felsanker ist es vorzuziehen, daß die äußersten Enden der Arretierzungen scharf sind, so daß sie in die glatte Oberfläche des Ankers eindringen, wodurch die Verankerungsvorrichtung an ihm festgehalten wird. Bei Felsankern mit einer Oberfläche mit Vorsprüngen oder Vertiefungen ist es nicht wesentlich, daß die äußersten Enden scharf sind, sondern die äußersten Enden der Arretierzungen können stumpf oder sogar von gekrümmter Form sein. Wenn die Arretierzungen geeignet geformt sind, kann der Felsanker in der Verankerungsvorrichtung von deren Ende aus angebracht werden, und der Längsschlitz ermöglicht, daß der Innendurchmesser der Verankerungsvorrichtung vergrößert wird, wenn der Felsanker vom Ende her in ihr Inneres gedrückt wird. In der bevorzugten Ausführungsform ist der Längsschlitz der Verankerungsvorrichtung jedoch so breit, daß der Felsanker von der Seite der Verankerungsvorrichtung her eingesetzt werden kann, so daß die Verankerungsvorrichtung leichter und einfacher längs der Länge des Felsankers anzubringen ist.

Claims (8)

1. Verankerungsvorrichtung zum Verankern eines Felsankers (6) in einem Bohrloch, umfassend ein Körperteil (1), das um den Felsanker (6) herum angeordnet werden soll; Festhaltezungen (2,3), die von dem Körperteil (1) radial nach außen vorstehen, wobei die äußersten Enden der Festhaltezungen gegen die Innenfläche des Bohrloches gepreßt werden sollen; und einen Längsschlitz (1a), der sich über die gesamte Länge des Körperteils (1) erstreckt; wobei das Körperteil so angeordnet ist, daß es bei seiner Anbringung um den Felsanker (6) herum federnd nachgibt, und umfassend Arretierzungen (4,5), die von dem Körperteil (1) in Richtung auf das Innere des Körperteils vorstehen und gegen die Außenfläche des Felsankers (6) gepreßt werden sollen, dadurch gekennzeichnet, daß die Arretierzungen (4,5) mit Bezug aufeinander in entgegengesetzten Richtungen geneigt sind, so daß einige Arretierzungen (5) das Verschieben der Verankerungsvorrichtung in Längsrichtung des Felsankers (6) entgegen der Ankerzuführungsrichtung verhindern, während die anderen Arretierzungen (4) das Verschieben des Felsankers (6) mit Bezug auf die Verankerungsvorrichtung in der entgegengesetzten Richtung verhindern, wenn der Felsanker vorgespannt wird, und daß die Breite des Längsschlitzes (1a) des Körperteils (1) so angepaßt ist, daß der Felsanker (6) durch den Schlitz (1a) ins Innere des Körperteils (1) eingesetzt werden kann.
2. Verankerungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens drei Arretierzungen (4,5) im wesentlichen an derselben Stelle in Längsrichtung des Körperteils (1) auf verschiedenen Seiten des Körperteils vorgesehen sind und daß mindestens an zwei im Abstand voneinander angeordneten Stellen in Längsrichtung des Körperteils (1) Arretierzungen (4,5) vorgesehen sind.
3. Verankerungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens drei Festhaltezungen (2,3) um das Körperteil (1) herum auf seinen verschiedenen Seiten vorhanden sind.
4. Verankerungsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens an zwei im Abstand voneinander angeordneten Stellen in Längsrichtung des Körperteils (1) Festhaltezungen (2,3) vorhanden sind.
5. Verankerungsvorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite der Festhaltezungen (2,3) an dem dem Körperteil (1) nahen Ende am größten ist und daß sich die Festhaltezungen in Richtung auf ihre äußersten Enden, die gegen die Oberfläche des Bohrloches anliegend positioniert werden sollen, verjüngen.
6. Verankerungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß sie Festhaltezungen (2,3) von mindestens zwei verschiedenen Längen umfaßt, wobei die Festhaltezungen (2,3), die an derselben Stelle in Längsrichtung der Verankerungsvorrichtung angeordnet sind, gleich lang sind.
7. Verankerungsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie durch Schneiden aus einer Platte hergestellt ist, so daß ein Rand der Arretierzungen (4,5) bzw. der Festhaltezungen (2,3) an die Platte angrenzt, sowie durch Biegen des so erhaltenen Rohlings zum Körperteil (1), wobei man die Arretierzungen (4,5) in Richtung auf das Innere des Körperteils (1) gebogen hat und die Festhaltezungen (2,3) unter einem gewünschten Winkel von dem Körperteil nach außen gebogen hat.
8. Verankerungsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Arretierzungen (4,5) an dem Ende, das gegen den Felsanker (6) anliegend angeordnet werden soll, scharf sind, so daß sie die im wesentlichen glatte Oberfläche des Felsankers (6) festhalten können.
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