DE69400007T2 - Vorrichtung zum nacheinander Bedrucken von Bogen und die korrespondierende Druckstrasse. - Google Patents
Vorrichtung zum nacheinander Bedrucken von Bogen und die korrespondierende Druckstrasse.Info
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Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft eine Flexodruckvorrichtung zum bogenweisen Bedrucken von halbsteifem Material wie etwa Wellpappe, mit einem Rasterzylinder, einem Klischeehalterzylinder, einem Gegendrucksystem und einem Transportsystem, das die Bögen einzeln zwischen dem Klischeehalterzylinder und dem Gegendruckzylinder zuführt. Sie betrifft insbesondere eine derartige Vorrichtung, die zum Arbeiten mit Klischees unterschiedlicher Dicke geeignet ist. Die erfindungsgemäßen Vorrichtungen zum blattweisen Bedrucken sind vorgesehen, um in einer Straße zum mehrfachen bogenweisen Bedrucken eingesetzt zu werden.
- Um hohe Druckqualität zu erzielen, ist es wichtig, daß bei solchen Vorrichtungen die Lineargeschwindigkeit des Transportsystems gleich der Lineargeschwindigkeit des auf dem Klischeehalterzylinder montierten Klischees ist, so daß ein schlupffreier Kontakt zwischen dem Bogen und dem Klischee beim Drucken erhalten wird. Dasselbe gilt für die lineare Umfangsgeschwindigkeit des Gegendrucksystems, wenn dieses aus einem Gegendruckzylinder besteht. Um eine homogene Einfärbung des Klischees bei jeder Drehung des Klischeehalterzylinders sicherzustellen, ist ferner notwendig, daß die Lineargeschwindigkeit des Rasterzylinders gleich der Lineargeschwindigkeit des Klischees ist. Bei den derzeit bekannten Vorrichtungen sind die diversen obengenannten Komponenten mechanisch voneinander abhängig und werden von einem einzigen Motor angetrieben. Infolgedessen werden die genannten Anforderungen an die Gleichheit der Geschwindigkeit nur bei einer gegebenen Klischeedicke eingehalten. Solche Vorrichtungen werden von den Herstellern zusammen mit allen Komponenten geliefert, die entworfen und beschaffen sind, um mit genau einem Typ von Klischee, mit gegebener Dicke, zu funktionieren. Die Klischeehalterzylinder sind unter Berücksichtigung der vom Drucker angegebenen Klischeedicke so gefertigt, daß der mit Klischee gemessene Durchmesser für einen gegebenen Maschinentyp konstant ist.
- Die Drucker sind jedoch gelegentlich gezwungen, an ihren Vorrichtungen Klischees mit einer anderen als der ursprünglich vorgesehenen Dicke zu verwenden. Dies führt zu einer Beeinträchtigung der Druckqualität. Wenn die Dicke des Klischees zu stark von derjenigen abweicht, für die die Vorrichtung vorgesehen ist, so muß der Drucker zwangsläufig mit einer anderen Vorrichtung arbeiten, die mit der gewählten Klischeedicke zurechtkommt.
- Es gibt auch Rotations-Flexodruckmaschinen zum Bedrucken einer kontinuierlichen Materialbahn, die insbesondere einen Klischeehalterzylinder und einen Hauptzylinder aufweisen, auf den das zu bedruckende Material aufgewickelt ist, der die Vorwärtsbewegung des Materials ermöglicht und der außerdem als Gegendruckzylinder dient. Insbesondere aus der Druckschrift PR 2 553 032 ist eine derartige Rotationsdruckmaschine bekannt, bei der die Dicke des verwendeten Klischees berücksichtigt werden kann. Diese Rotationsdruckmaschine ist mit mindestens zwei Motoren ausgestattet, die mechanisch voneinander unabhängig sind und von denen der erste den Hauptzylinder und der zweite den Klischeehalterzylinder drehantreiben kann. Der Motor des Klischeehalterzylinders wird positionsmäßig bezogen auf den Hauptzylinder gesteuert, der als Referenz dient, so daß während des Zeitintervalls, in dem das Klischee in Kontakt mit dem Materialstreifen ist, die Drehgeschwindigkeit des Klischeehalterzylinders derart ist, daß die Lineargeschwindigkeit des Klischees gleich der Umfangslineargeschwindigkeit des Hauptzylinders ist. Bei diesen Maschinen bestimmt die Mantelfläche des Klischeehalters die Druckteilung. Diese Teilung kann geringfügig verändert werden. Hierfür muß die Drehgeschwindigkeit des Klischeehalterzylinders während des Zeitraums, in dem das Klischee nicht in Kontakt mit dem Material ist, geändert werden. Diese Änderung der Drehgeschwindigkeit des Klischeehalterzylinders bei jeder 360º-Umdrehung dieses Zylinders ist nur mit Klischeehalterzylindern von geringer Trägheit möglich. Außerdem muß, um den Abstand zwischen zwei Motiven gleichzuhalten, die Geschwindigkeit des Klischeehalterzylinders um so stärker variiert werden, je größer die Länge des auf dem Umfang des Klischeehalterzylinders montierten Klischees ist.
- Im Gegensatz zu den in der Druckschrift FR 2 553 032 beschriebenen Rotationsdruckmaschinen haben Bogendruckmaschinen nichtaustauschbare Klischeehalter. Deren Ausmaße sind groß, sie bestimmen das maximale Format des bedruckbaren Bogens. Sie haben daher eine große Trägheit, und die Klischees können fast die gesamte Mantelfläche des Klischeehalterzylinders bedecken.
- Der Anmelder hat sich die Aufgabe gestellt, eine verbesserte Vorrichtung zum bogenweisen Bedrucken vorzuschlagen, welche den bei den derzeit bekannten Bogendruckmaschinen festgestellten Nachteil lindert, indem sie ein automatisches Arbeiten unter optimalen Bedingungen mit Klischees von unterschiedlichen Dicken ermöglicht, unabhängig von der Trägheit des Klischeehalterzylinders oder der Länge des verwendeten Klischees.
- Diese Aufgabe wird gelöst durch die erfindungsgemäße Vorrichtung, die in bekannter Weise umfaßt:
- - einen Klischeehalterzylinder, an dessen Peripherie ein Klischee der Dicke Ec befestigt ist,
- - ein Gegendrucksystem, das ein Gegendruckzylinder sein kann,
- - einen Rasterzylinder,
- - und ein Transportsystem, an dessen Eingang die Bögen einzeln eingeführt werden, und das alle Bögen nacheinander zu einer Klemmlinie zwischen dem Klischeehalterzylinder und dem Gegendruckzylinder führt.
- In für die Erfindung kennzeichnender Weise umfaßt die Vorrichtung ferner:
- a) drei oder vier Motoren, die mechanisch unabhängig sind und von denen der erste den Klischeehalterzylinder, der zweite den Rasterzylinder, der dritte das Transportsystem und ggf. der vierte den Gegendruckzylinder drehantreibt,
- b) und eine elektronische Schaltung, die mit dem zweiten, dritten und ggf. vierten Motor verbunden ist, die ein Bezugssignal empfängt und Mittel zum Eingeben von Betriebsparametern umfaßt, zu denen wenigstens die Dicke Ec des Klischees und der Drucktakt gehören.
- In diesem Fall dreht der erste Motor den Klischeehalterzylinder synchron zum Bezugssignal, so daß der Klischeehalterzylinder eine 360º-Drehung mit konstanter Geschwindigkeit während des dem Drucktakt entsprechenden Zeit intervalls durchführt; die elektronische Schaltung steuert automatisch die Drehung des zweiten, dritten und ggf. vierten Motors anhand des Bezugssignals und in Abhängigkeit von der Dicke Ec, so daß einerseits die lineare Umfangsgeschwindigkeit des Rasterzylinders gleich der Lineargeschwindigkeit des Klischees auf dem Klischeehalter ist und andererseits die Lineargeschwindigkeit des Transportsystems und ggf. die Lineargeschwindigkeit der Peripherie des Gegendruckzylinders gleich der Lineargeschwindigkeit des Klischees am Klischeehalter wenigstens während des Zeitintervalls T&sub1; sind, in dem das Klischee druckt.
- Das Gegendrucksystem kann aus einem festen Träger oder einem Gegendruckzylinder bestehen. Wenn es sich um einen Gegendruckzylinder handelt, so können das Transportsystem und der Gegendruckzylinder mit ein und demselben Motor angetrieben werden.
- Der Drucktakt entspricht dem Zeitintervall zwischen zwei aufeinanderfolgenden Einführungen von zu bedruckenden Bögen am Eingang des Transportsystems. Die Drehgeschwindigkeit des Klischeehalterzylinders hängt allein von diesem Drucktakt ab, der als Betriebsparameter in die elektronische Schaltung eingegeben wird, und hängt im Gegensatz zum Klischeehalterzylinder der Druckschrift FR 2 553 032 nicht von der Dicke oder der Länge des Klischees ab. Infolgedessen wird die Drehgeschwindigkeit des Klischeehalterzylinders nicht verändert und somit auch nicht der Drucktakt der Bögen beim Klischeewechsel, insbesondere, wenn der Klischeehalterzylinder mit einem Klischee von anderer Dicke ausgestattet wird. Wenn der Drucker also das Klischee wechseln will und dasjenige Klischee, das er montieren möchte, eine andere Dicke als das vorhergehende Klischee hat, so genügt es, wenn er in die elektronische Steuerschaltung mit Hilfe der Eingabemittel den dieser Dicke entsprechenden neuen Datenwert eingibt. Die Drehung des Klischeehalterzylinders wird durch diese Veränderung nicht beeinflußt. Die Drehgeschwindigkeit des Rasterzylinders wird automatisch angepaßt, so daß die Lineargeschwindigkeit von dessen Peripherie gleich der Peripheriegeschwindigkeit des neuen Klischees ist. Die Drehgeschwindigkeit des dritten Motors wird automatisch so geregelt, daß die Laufgeschwindigkeit der Bögen gleich der Lineargeschwindigkeit des Klischees wenigstens während desjenigen Zeitintervalls ist, in dem das Klischee in Kontakt mit einem Bogen ist.
- Bei einer ersten Ausgestaltung treibt der erste Motor den Klischeehalterzylinder mit einer vordefinierten konstanten Drehgeschwindigkeit an, die den Drucktakt festlegt, und der Klischeehalterzylinder ist mit einem Codierer ausgestattet, der für die elektronische Schaltung das Bezugssignal liefert, das von der Winkelposition des Klischeehalterzylinders abhängt.
- Bei einer zweiten Ausgestaltung ist der erste Motor an die elektronische Steuerschaltung angeschlossen, die das Bezugssignal als Eingangssignal empfängt und eingerichtet ist, um die Drehung des ersten Motors synchron zu diesem Signal in Abhängigkeit vom Drucktakt zu regeln. In diesem Fall kann das Bezugssignal ein rein elektronisches Signal sein, das von einem Zeitgeber mit veränderbarer Frequenz erzeugt wird. Wenn die Vorrichtung Teil einer Druckstraße ist, kann dieses Bezugssignal auch das von einer erfindungsgemäßen Vorrichtung gemäß der ersten Ausgestaltung gelieferte Bezugssignal sein, oder es kann von einer anderen in Reihe mit der Vorrichtung befindlichen Maschine erhalten werden.
- Vorzugsweise ist bei der zweiten Ausgestaltung die elektronische Schaltung eingerichtet, um vor Beginn des bogenweisen Bedruckens die Drehung des ersten Motors so zu steuern, daß der Klischeehalterzylinder in eine Anfangswinkelposition gebracht wird, die von einem vordefinierten Versatzparameter abhängt. Dieser Versatzparameter ermöglicht es, die Position des Druckmotivs auf dem Bogen festzulegen.
- Damit das Muster immer an der richtigen Stelle auf dem Bogen gedruckt wird, könnte es theoretisch genügen, die Lineargeschwindigkeit des Transportsystems streng gleich der Lineargeschwindigkeit des Klischees zu halten. In der Praxis kann jedoch ein Bogen bei seinem Durchlauf durch das Transportsystem geringfügig gleiten und dadurch gegen die Position verrutschen, die er theoretisch hätte haben sollen, was zu einer schlechten Positionierung des Druckmotivs auf dem Bogen führt. Ferner können die Bögen geringfügig unterschiedliche Längen haben. Wenn das Einführungssystem die Vorderkante des Bogens mit der Vorrichtung synchronisiert, der Druck aber mit Bezug auf die Hinterkante stattfinden soll, so werden Beziehungsfehler festgestellt. Im umgekehrten Fall gilt dasselbe. Um unabhängig von der jeweiligen Ausgestaltung der Erfindung diese Nachteile zu lindern, umfaßt die Vorrichtung ferner am Transport system wenigstens einen Bezugsaufnehmer, mit dem der Durchgang der Kante eines Bogens erfaßt werden kann, und der mit der elektronischen Schaltung verbunden ist. In diesem Fall kann die elektronische Schaltung synchron mit dem Bezugssignal die Drehung des dritten Motors einerseits in jedem Zeitintervall T&sub1;, in dem das Klischee druckt, so steuern, daß die Lineargeschwindigkeit des Transport systems gleich der Lineargeschwindigkeit des Klischees ist, und andererseits in jedem Zeitintervall T&sub2;, in dem das Klischee nicht druckt, sie so steuern, daß die Kante, deren Durchgang in einem vorgegebenen Abstand von der Klemmlinie erfaßt wird, an dieser Linie ankommt, wenn der Klischeehalterzylinder in einer vorgegebenen Position ist. Je nachdem, ob der Durchgang der Vorderkante oder der Hinterkante eines Bogens erfaßt wird, wird ein Druckversatz, d.h. eine genaue Positionierung des Druckmotivs auf dem Blatt in bezug auf die gewählte Kante durchgeführt
- Vorteilhafterweise umfaßt die Vorrichtung zwei Bezugsaufnehmer, die am Transportsystem angeordnet sind, einen zum Erfassen der Vorderkante und den anderen zum Erfassen der Hinterkante eines jeden Bogens. In diesem Fall umfaßt sie ferner Mittel zum Auswählen des einen oder anderen Aufnehmers, die mit der elektronischen Schaltung verbunden sind. Der Drucker wählt mit Hilfe von Auswahlmitteln vorab den Aufnehmer, je nachdem, ob er das Druckmotiv auf dem Bogen bezüglich dessen Vorder- oder Hinterkante positionieren will.
- Vorzugsweise ist die Vorrichtung ferner mit einer Regelvorrichtung zum Regeln des axialen Abstands des Rasterzylinders vom Klischeehalterzylinder versehen, die mit einem fünften, mit der elektronischen Schaltung verbundenen individuellen Motor versehen ist. In diesem Fall ist die elektronische Schaltung eingerichtet, um den fünften Motor so zu steuern, daß der Rasterzylinder in eine Arbeitsposition gebracht wird, die von der Dicke Ec des Klischees abhängt, und in der er genau zum Andrücken an die Oberfläche des Klischees kommt.
- Wenn die Vorrichtung gleichzeitig wenigstens einen Bezugsaufnehmer und die oben erwähnte Regelvorrichtung umfaßt, ist die elektronische Schaltung vorteilhafterweise eingerichtet, um die Drehung des fünften Motors so zu steuern, daß die Verschiebung des Rasterzylinders aus seiner Arbeitsposition in eine Rückzugsposition und zurück synchron zum Bezugssignal jedesmal ausgelöst wird, wenn die Kante des folgenden Bogens nicht oder von neuem erfaßt wird. Dies ermöglicht es, das Klischee nur dann einzufärben, wenn ein Bogen zum Bedrucken vorhanden ist. In der Praxis wird diese Positionsänderung in der Weise synchronisiert, daß sie durchgeführt wird, wenn der Rasterzylinder dem klischeefreien Abschnitt des Klischeehalters gegenüberliegt.
- Vorteilhafterweise ist die erfindungsgemäße Vorrichtung ferner mit einer Regelvorrichtung zum Regeln des Abstands zwischen dem Gegendrucksystem und dem Klischeehalter versehen, die mit einem sechsten, mit der elektronischen Schaltung verbundenen individuellen Motor ausgestattet ist. In diesem Fall ist die elektronische Schaltung eingerichtet, um die Drehung des sechsten individuellen Motors so zu steuern, daß das Gegendrucksystem in eine Arbeitsposition gebracht wird, die von der Dicke Ec des Klischees und der Dicke der zu bedruckenden Bögen abhängt.
- Gegenstand der Erfindung ist ferner eine Druckstraße zum mehrfachen bogenweisen Bedrucken, die gekennzeichnet ist durch eine Mehrzahl von erfindungsgemäßen Vorrichtungen, deren Klischeehalterzylinder gleich sind und mit Klischees der gleichen Dicke Ec ausgestattet sind. In diesem Fall sind sämtliche Motoren einer jeden Vorrichtung an eine einzige elektronische Schaltung angeschlossen. Da alle Klischeehalterzylinder der Straße gleich sind, werden sie bei gegebenem Drucktakt mit der gleichen Drehgeschwindigkeit angetrieben. Da ferner die Klischees die gleiche Dicke haben, haben sie gleiche Lineargeschwindigkeiten. Wenn die Druckstraße ferner eingangs einen Anleger zum Einführen der Bögen in den Eingang des Transportsystems der ersten Vorrichtung der Druckstraße umfaßt, so muß der Takt der Einführung der Bögen gleich dem Drucktakt sein, der als Parameter in die elektronische Schaltung eingegeben wird. Ferner muß die eingangsseitige Maschine die Bögen mit einer Lineargeschwindigkeit einführen, die gleich der Lineargeschwindigkeit des Transportsystems dieser ersten Vorrichtung ist. Infolgedessen wird die eingangsseitige Maschine vorzugsweise mit der elektronischen Schaltung gesteuert.
- Insbesondere kann die erfindungsgemäße Druckstraße eine Vorrichtung nach der oben beschriebenen ersten Ausgestaltung aufweisen. In diesem Fall entspricht das Bezugssignal dem vom Codierer des Klischeehalterzylinders dieser Vorrichtung gelieferten Signal. Der erste Motor dieser Vorrichtung dient dann als Bezug zum Synchronisieren aller Motoren der anderen Vorrichtungen.
- Andere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung einer Ausgestaltung einer erfindungsgemäßen Flexodruckstraße mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen. Es zeigen:
- - Figur 1 eine schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen Druckstraße mit zwei Flexodruckvorrichtungen zum bogenweisen Bedrucken,
- - Figuren 2A und 2B das Prinzip der Rückzugsbewegung des Rasterzylinders einer erfindungsgemäßen Vorrichtung.
- Die in Figur 1 als nicht einschränkendes Beispiel schematisch dargestellte Flexodruckstraße ermöglicht ein zweimaliges bogenweises Bedrucken einer Charge 1 von Bögen 1a gleicher Länge, insbesondere aus Wellpappe. Diese spezielle Druckstraße umfaßt einen Anleger 2 zum sukzessiven Zuführen der einzelnen Bögen 1a zum Eingang einer ersten erfindungsgemäßen Vorrichtung 3 in vorgegebenen Zeit intervallen. Jeder mit der Vorrichtung 3 bedruckte Bogen 1a wird anschließend in eine zweite erfindungsgemäße Anlage 4 eingeführt, die direkt anschließend an die erste Anlage angeordnet ist, und wird nach dem zweiten Bedrucken zu einer Zuschneidemaschine 5 transportiert.
- Die erste Vorrichtung 3 umfaßt:
- - einen Klischeehalterzylinder 30 mit Radius Rc, an dessen Peripherie ein Klischee 31 der Dicke Ec montiert ist,
- - ein Einfärbesystem 32,
- - einen Gegendruckzylinder 35,
- - ein Transportsystem 36 in Art eines Zahnriemens.
- Das Einfärbesystem 32 umfaßt einen Rasterzylinder 33 und einen zu diesem tangential liegenden Gummizylinder 34.
- Die Oberfläche des Rasterzylinders umfaßt eine Vielzahl von Waben, die es ihm ermöglichen, die mit Hilfe einer nicht dargestellten Pumpe auf den Gummizylinder aufgetragene Farbe aufzunehmen. Der Rasterzylinder 33 ermöglicht im Laufe seiner Drehung ein Einfärben des Klischees 31, das das zu druckende Motiv darstellt.
- Das Transportsystem 36 ermöglicht den Transport eines jeden Bogens in Richtung des Pfeils D vom Eingang 37 des Transportsystems 36 bis zur Klemmlinie 38 zwischen dem Gegendruckzylinder 35 und dem Klischeehalterzylinder 30.
- Der Klischeehalterzylinder 30, der Rasterzylinder 33, das Transportsystem 36 und der Gegendruckzylinder 35 werden jeweils durch einen individuellen, elektronisch gesteuerten bürstenlosen Motor drehangetrieben. Erfindungsgemäß sind alle diese Motoren zum Steuern ihrer Position mit einer elektronischen Schaltung 7 verbunden. Die Drehrichtungen der verschiedenen die erste Vorrichtung 3 bildenden Elemente sind durch Pfeile in Figur 1 dargestellt.
- Die erste Vorrichtung 3 umfaßt ferner zwei Aufnehmer 39a und 39b in Art einer photoelektrischen Zelle, die die Erfassung des Durchgangs der Vorder- bzw. Hinterkante eines Bogens 1a auf dem Transport System 36 ermöglichen, und die an die elektronische Schaltung 7 angeschlossen sind.
- Die zweite Vorrichtung 4 gleicht der soeben beschriebenen ersten Vorrichtung 3 und ist in derselben Weise an die elektronische Schaltung 7 angeschlossen. Ihre Beschreibung wird daher nicht wiederholt. Es wird jedoch darauf hingewiesen, daß die Klischees 31 und 41 unterschiedliche Längen haben können. Dasselbe gilt für die Transportsysteme 36 und 46. Der Abstand zwischen den zwei Klemmlinien 38 und 48 der zwei Anlagen 3 und 4 sowie der Abstand zwischen der Klemmlinie 38 und dem Ausgang des Anlegers 2 müssen jedoch wenigstens gleich der maximalen Länge der zu bedruckenden Bögen sein.
- Die elektronische Schaltung 7 empfängt ein rein elektronisches Bezugssignal 6 zum Synchronisieren der bürstenlosen Motoren der zwei Vorrichtungen. Sie umfaßt ferner einen Bildschirm 9 und Eingabeeinrichtungen wie etwa eine Tastatur 8 zum Erfassen der Betriebsparameter der zwei Vorrichtungen 3 und 4, insbesondere der Dicke Ec der Klischees 31 und 41 und des Drucktakts der Straße.
- Der Betrieb der Druckstraße läuft wie folgt ab: Der Drukker gibt mit Hilfe der Tastatur 8 die Dicke Ec der auf den Klischeehalterzylindern 30, 40 montierten Klischees 31 und 41 sowie den Drucktakt der Straße, d.h. das Zeitintervall T zwischen zwei aufeinanderfolgenden Druckvorgängen, ein. Die elektronische Schaltung 7 steuert automatisch die Drehung der zwei Klischeehalterzylinder 30, 40 synchron zum Bezugssignal 6, so daß diese eine 360º- Drehung mit konstanter Drehgeschwindigkeit Xc während des Zeitintervalls T durchführen. Diese Drehgeschwindigkeit Xc ist daher allein abhängig vom Drucktakt, der vom Drukker gewählt wird und nicht verändert wird, wenn das Klischee ausgetauscht wird.
- Der Anleger 2 ist an die elektronische Schaltung 7 angeschlossen, die ihn so steuert, daß synchron zum Bezugssignal 6 in jedem Zeitintervall T, d.h. bei jeder Umdrehung der Klischeehalterzylinder 30, 40 um 360º, ein Bogen 1a zugeführt wird.
- Da bogenweise gedruckt wird, ist es sehr wichtig, daß das Druckmotiv sich auf jedem Bogen immer im gleichen Abstand von entweder der Vorder- oder der Hinterkante des Bogens befindet. Dieser Abstand wird Versatzabstand genannt. Um den Versatzabstand bei jeder Anlage 3, 4 zu regeln, muß vor Beginn des Druckens eine genaue Positionierung eines jeden Klischeehalterzylinders 30, 40 durchgeführt werden. Diese Positionierung wird durch die elektronische Schaltung 7 in Abhängigkeit von einem Versatzparameter gesteuert, der vom Drucker mit Hilfe der Tastatur 8 eingegeben wird und der auf einem Schirm 9 angezeigt werden kann.
- Die elektronische Schaltung 7 ist programmiert, um automatisch die Position der bürstenlosen Motoren zu steuern, die den Gegendruckzylinder 35 bzw. den Rasterzylinder 33 drehantreiben, so daß die Lineargeschwindigkeit der Peripherie dieser Zylinder gleich der Lineargeschwindigkeit des Klischees 31 ist. Diese Geschwindigkeit hängt allein von der Drehgeschwindigkeit Xc, dem Radius Rc des Klischeehalterzylinders 30 und der Dicke Ec des Klischees 31 ab. Diese Anforderung an die Gleichheit der Geschwindigkeiten ist wichtig für den Rasterzylinder, insbesondere wenn er in Kontakt mit dem Klischee 31 ist, um dessen homogene Einfärbung sicherzustellen. Außerdem ist diese Gleichheitsbedingung notwendig für den Gegendruckzylinder 35, wenn das Klischee 31 in Kontakt mit einem Bogen ist, um einen schlupffreien Kontakt während des Druckens sicherzustellen.
- Die Drehung des Klischeehalterzylinders 30 kann in zwei aufeinanderfolgende Zeitintervalle T&sub1; bzw. T&sub2; unterteilt werden, in denen das Klischee 31 druckt, d.h. es sich über der Klemmlinie 38 befindet, bzw. das Klischee nicht druckt. Die elektronische Steuerschaltung 7 ist programmiert, um die Position des bürstenlosen Motors, der das Transportsystem 36 antreibt, so zu steuern, daß die Lineargeschwindigkeit des Transportsystems gleich der Lineargeschwindigkeit des Klischees 31 während des Zeitintervalls T&sub1; ist. Während des Zeitintervalls T&sub2; ist die Steuerschaltung 7 programmiert, um Korrekturen der Position und infolgedessen der Geschwindigkeit des bürstenlosen Motors durchzuführen, der das Transport System 36 antreibt, wie im folgenden beschrieben wird.
- Je nachdem ob das Drucken mit Bezug auf die Vorder- oder Hinterkante eines Bogens 1a stattfindet, wählt der Drukker mit Hilfe der Tastatur 8 den Bezugsaufnehmer 39b oder 39a. Theoretisch passiert die Vorder- oder Hinterkante eines jeden in den Anleger 2 am Eingang des Transportsystems 36 eingegebenen Bogens vor dem Aufnehmer 39b oder 39a bei einer vorgegebenen Position des Klischeehalterzylinders 30, die von der Anfangseinstellung dieses Zylinders abhängt. In der Praxis kann es vorkommen, daß die Bögen 1a auf dem Transportsystem geringfügig rutschen und gegen die Position, die sie theoretisch haben sollten, geringfügig versetzt sind. Ferner können die Bögen 1a geringfügige Längenunterschiede aufweisen, die die Zufuhrvorrichtung 2 beim Synchronisieren ihres Einführens mit dem Bezugssignal 6 nicht berücksichtigt. Um diese Nachteile zu lindern, vergleicht jedesmal, wenn der gewählte Bezugsaufnehmer 39b oder 39a den Durchgang der Vorderbzw. Hinterkante eines Bogens erfaßt, die elektronische Schaltung die Position des Klischeehalterzylinders 30 mit derjenigen Position, die er theoretisch haben sollte, und steuert die Position des Motors, der das Transportsystem antreibt, in Abhängigkeit von der festgestellten Differenz, um so den Bogen 1a in bezug auf die Drehung des Klischees 31 genau nachzupositionieren. Diese Korrektur wird ausschließlich während des Zeitintervalls T&sub2; durchgeführt.
- Die Steuerung der Motoren der Vorrichtung 4 durch die elektronische Schaltung 7 entspricht derjenigen der Motoren der Vorrichtung 3, die soeben beschrieben wurde, und wird daher nicht wiederholt. Da die Klischeehalterzylinder 30 und 40 den gleichen Radius Rc und die gleiche Drehgeschwindigkeit Xc haben und die Klischees 31 und 41 die gleiche Dicke Ec haben, ist die Lineargeschwindigkeit des Klischees 41 gleich der Lineargeschwindigkeit des Klischees 31. Infolgedessen hat der Rasterzylinder 43 an der Peripherie die gleiche Lineargeschwindigkeit wie der Rasterzylinder 33. Entsprechend hat das Transportsystem 26 in dem Zeitintervall, in dem das Klischee 41 druckt, dieselbe Lineargeschwindigkeit wie das Transportsystem 36 während des Zeitintervalls T&sub1;.
- Damit jeder vom Anleger 2 eingeführte Bogen sich korrekt auf dem Transportsystem 36 positioniert, muß die ihm vom Anleger zum Zeitpunkt seiner Einführung verliehene Geschwindigkeit im wesentlichen gleich der Lineargeschwindigkeit des Transportsystems sein.
- Jede Vorrichtung 3 und 4 umfaßt ferner vorteilhafterweise eine Vorrichtung zum Regeln der Position des Rasterzylinders 33, 43 in bezug auf den Klischeehalterzylinder 30, 40, die mit einem individuellen bürstenlosen Motor ausgestattet ist und von der elektronischen Schaltung 7 gesteuert wird. Eine solche Vorrichtung ist bekannt und ist insbesondere bereits in der Druckschrift FR 2 553 032 beschrieben worden. Die elektronische Schaltung 7 ist in diesem Fall programmiert, um den Rasterzylinder 33 oder 43 sehr genau in seine Arbeitsposition zu bringen, so daß der Abstand zwischen den Oberflächen des Klischeehalterzylinders 30 oder 40 und des Rasterzylinders 33 oder 43 der Dicke Ec entspricht. Eine ähnliche Regelvorrichtung kann verwendet werden, um eine Positionierung des Gegendruckzylinders 35 oder 45 bezogen auf den Klischeehalterzylinder 30 oder 40 in Abhängigkeit von der Dicke Ec des Klischees und der Dicke der Bögen 1a durchzuführen.
- Vorzugsweise ist die elektronische Schaltung 7 ferner programmiert, um die Verschiebung des Rasterzylinders 33 oder 43 aus seiner Arbeitsposition in eine Rückzugsposition und zurück synchron zum Bezugssignal und in Abhängigkeit vom Zustand des ausgewählten Eezugsaufnehmers zu steuern. Das Prinzip der Rückzugsbewegung ist angewandt auf den Rasterzylinder 33 der ersten Vorrichtung 3 in den Figuren 2A und 2B gezeigt.
- In Figur 2A bedruckt das Klischee 31 des Klischeehalterzylinders 30 gerade einen Bogen 1a, der Rasterzylinder 33 ist in Arbeitsposition und drückt tangential auf das Klischee 31. Der theoretische Ort des nicht vorhandenen folgenden Bogens 1'a ist gestrichelt dargestellt. Wenn die Hinterkante 31b des Klischees 31 am Rasterzylinder 33 ankommt und der angewählte Bezugsaufnehmer 39a oder 39b nicht den folgenden Bogen erfaßt hat, steuert die elektronische Schaltung 7 die Rückzugsbewegung des Rasterzylinders 33, um ihn in die in Figur 2b gezeigte Position zu bringen. In Figur 2b, bei der der Bogen 1'a nicht vorhanden ist, ist der Rasterzylinder 33 nicht in Kontakt mit dem Klischee 31. In dem Moment, in dem die Hinterkante 31b des Klischees 31 am Rasterzylinder 33 ankommt, steuert die elektronische Schaltung 7 die Absenkung des Zylinders 33, um ihn in seine Arbeitsposition zu bringen, da ein neuer Bogen 1a durch den angewählten Bezugsaufnehmer 39a oder 39b erfaßt worden ist. Diese Positionierung des Rasterzylinders 33 muß durchgeführt werden, bevor die Vorderkante 31a des Klischees 31 am Rasterzylinder 33 ankommt. Durch die Rückzugsbewegung des Rasterzylinders beim Fehlen eines oder mehrerer Bögen kann ein nutzloses Einfärben des Klischees vermieden werden, das zu einer Ansammlung von Farbe führen würde, was dem Druck abträglich ist, da es zu unterschiedlich dunklen Druckmotiven führt.
- Die erfindungsgemäße Druckstraße hat den Vorteil, daß sie mit Klischees beliebiger Art, insbesondere mit Klischees unterschiedlicher Dicke arbeiten kann, ohne daß eine Anderung an ihr vorgenommen werden müßte. Außerdem verändert der Austausch der Klischees der Druckstraße nicht die Drehgeschwindigkeit der Klischeehalterzylinder und erfordert infolgedessen keine Änderung des Drucktakts.
- Die Erfindung ist nicht beschränkt auf die beschriebene, spezielle Druckstraße, sondern sie erfaßt alle ihre Abwandlungen. Die Gegendruckzylinder können durch feste Balken ersetzt werden oder durch den Motor des entsprechenden Transportsystems drehangetrieben werden. Außerdem kann der Klischeehalterzylinder einer der Vorrichtungen mit einem Codierer ausgestattet sein, der an die elektronische Schaltung ein Signal liefert, das von der Winkelposition des Zylinders abhängt und als Bezugssignal 6 dient. In diesem Fall kann der Motor des Klischeehalterzylinders ein Gleichstrommotor mit Regelantrieb sein, dessen Drehgeschwindigkeit vorab in Abhängigkeit vom Drucktakt der Straße eingestellt wird.
Claims (11)
1. Vorrichtung (3, 4) zum bogenweisen Bedrucken mit:
- einem Klischeehalterzylinder (30, 40), an dessen
Peripherie ein Klischee (31, 41) der Dicke Ec
befestigt ist,
- ein Gegendrucksystem, das ein Gegendruckzylinder
(35, 45) sein kann,
- einem Rasterzylinder (33, 43),
- einem Transportsystem (36, 46), an dessen Eingang
die Bögen (1a) einzeln eingeführt werden, und das
alle Bögen (1a) nacheinander zu einer Klemmlinie
(38, 48) zwischen dem Klischeehalterzylinder (30,
40) und dem Gegendruckzylinder (35, 45) führt,
dadurch gekennzeichnet, daß sie
a) drei oder vier Motoren, die mechanisch unabhängig
sind und von denen der erste den
Klischeehalterzylinder (30, 40), der zweite den Rasterzylinder
(33, 43), der dritte das Transportsystem (36, 46)
und ggf. der vierte den Gegendruckzylinder (35,
45) drehantreibt,
b) eine elektronische Schaltung (7), die mit dem
zweiten, dritten und ggf. vierten Motor verbunden
ist, die ein Bezugssignal (6) empfängt und Mittel
zum Eingeben von Betriebsparametern umfaßt, zu
denen wenigstens die Dicke (Ec) des Klischees
(31, 41) und der Drucktakt gehören,
umfaßt,
wobei der erste Motor den Klischeehalterzylinder
(30, 40) synchron zum Bezugssignal (6)
drehantreibt, so daß der Klischeehalterzylinder eine
360º-Drehung mit konstanter Geschwindigkeit
während des dem Drucktakt entsprechenden
Zeitintervalls durchführt, die elektronische Schaltung (7)
automatisch die Drehung des zweiten, dritten und
ggf. vierten Motors anhand des Bezugssignals (6)
und in Abhängigkeit von der Dicke (Ec) auslöst,
so daß einerseits die lineare
Umfangsgeschwindigkeit des Rasterzylinders (33, 43) gleich der
linearen Geschwindigkeit des Klischees (31, 41) am
Klischeehalterzylinder (30, 40) und andererseits
die Lineargeschwindigkeit des Transportsystems
(36, 46) und ggf. die Lineargeschwindigkeit der
Peripherie des Gegendruckzylinders (35, 45)
gleich der Lineargeschwindigkeit des Klischees
(31, 41) am Klischeehalterzylinder (30, 40)
wenigstens während des Zeitintervalls T&sub1; sind, in
dem das Klischee druckt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der erste Motor den Klischeehalterzylinder mit
einer vordefinierten konstanten Drehgeschwindigkeit
antreibt und der Klischeehalterzylinder mit einem
Codierer versehen ist, der für die elektronische Schaltung
(7) das Bezugssignal (6) liefert, das eine Funktion
der Winkelposition des Klischeehalterzylinders ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der erste Motor mit der elektronischen Schaltung
(7) verbunden ist, die am Eingang das Bezugssignal (6)
empfängt und eingerichtet ist, um die Drehung des
ersten Motors synchron zu diesem Signal zu steuern.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die elektronische Schaltung (7) eingerichtet ist,
um vor Beginn des bogenweisen Bedruckens die Drehung
des ersten Motors so zu steuern, daß der
Klischeehalterzylinder (30, 40) in eine Anfangswinkelposition
gebracht wird, die von einem vordefinierten
Einstellparameter abhängt.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß sie ferner am Transportsystem (36,
46) wenigstens einen mit der elektronischen Schaltung
(7) verbundenen Aufnehmer (39a, 39b; 49a, 49b) zum
Feststellen des Durchgangs der Kante eines Bogens
umfaßt, und daß die elektronische Schaltung (7) ferner
eingerichtet ist, um synchron zum Bezugssignal (6) die
Drehung des dritten Motors so zu steuern, daß
einerseits während eines jeden Zeitintervalls T&sub1;, in dem
das Klischee (31, 41) druckt, die
Lineargeschwindigkeit des Transportsystems gleich der
Lineargeschwindigkeit des Klischees ist, und andererseits während
eines jeden Zeitintervalls T&sub2;, in dem das Klischee
nicht druckt, die Kante, deren Durchgang in einem
bestimmten Abstand von der Klemmlinie (38, 48) erfaßt
wird, an dieser Linie ankommt, wenn der
Klischeehalterzylinder (30, 40) in einer vorbestimmten Position
ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß sie zwei am Transportsystem angeordnete Aufnehmer,
einen (39b, 49b) zur Erfassung der vorderen Kante und
den anderen (39a, 49a) zur Erfassung der hinteren
Kante eines jeden Bogens (1a), sowie Mittel zum Auswählen
des einen oder anderen Aufnehmers umfaßt, die mit der
elektronischen Schaltung (7) verbunden sind.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß sie mit einer Regelvorrichtung zum
Regeln des axialen Abstands des Rasterzylinders (33,
43) vom Klischeehalterzylinder (30, 40) versehen ist,
die mit einem fünften, mit der elektronischen
Schaltung (7) verbundenen individuellen Motor versehen ist,
wobei die elektronische Schaltung (7) eingerichtet
ist, um den fünften individuellen Motor so zu steuern,
daß der Rasterzylinder (33, 43) in eine
Arbeitsposition gebracht wird, die von der Dicke Ec des Klischees
abhängt, und in der er genau zum Andrücken an die
Oberfläche des Klischees (31, 41) kommt.
8. Vorrichtung nach den Ansprüchen 5 und 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die elektronische Schaltung (7)
eingerichtet ist, um die Drehung des fünften
individuellen Motors so zu steuern, daß die Verschiebung des
Rasterzylinders (33, 43) aus seiner Arbeitsposition in
eine Rückzugsposition und zurück synchron zum
Bezugssignal (6) jedesmal ausgelöst wird, wenn die Kante des
folgenden Bogens nicht oder von neuem erfaßt wird, um
diese Verschiebung sicherzustellen, während der
Rasterzylinder dem klischeefreien Abschnitt des
Klischeehalterzylinders gegenüberliegt.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß sie mit einer Regelvorrichtung zum
Regeln des Abstands zwischen dem Gegendrucksystem und
dem Klischeehalterzylinder (30, 40) versehen ist, die
mit einem sechsten, mit der elektronischen Schaltung
(7) verbundenen individuellen Motor ausgestattet ist,
wobei die elektronische Schaltung (7) eingerichtet
ist, um dessen Drehung so zu steuern, daß das
Gegendrucksystem in eine Arbeitsposition gebracht wird, die
von der Dicke Ec des Klischees und der Dicke der zu
bedruckenden Bögen abhängt.
10. Druckstraße zum mehrfachen bogenweisen Bedrucken,
dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Mehrzahl von
Vorrichtungen (3, 4) nach einem der Ansprüche 1 bis 9
umfaßt, deren Klischeehalterzylinder (30, 40) identisch
und mit Klischees derselben Dicke Ec versehen sind,
und daß die Gesamtheit der Motoren einer jeden
Vorrichtung mit einer einzigen elektronischen Schaltung
(7) verbunden ist.
11. Druckstraße nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß sie eine Vorrichtung nach Anspruch 2 umfaßt, und
daß das von der elektronischen Schaltung (7)
empfangene Bezugssignal dem vom Codierer des
Klischeehalterzylinders dieser Vorrichtung abgegebenen Signal
entspricht.
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| 8363 | Opposition against the patent | ||
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Owner name: ETABLISSEMENTS CUIR S.A., CARVIN, FR |
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Free format text: CUIR, JEAN PIERRE, VILLENEUVE D'ASCQ, FR CUIR, GERARD, VILLENEUVE D'ASCQ, FR |
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