DE69320729T2 - Gerät zum Anbringen chirurgischer Befestigungselemente - Google Patents

Gerät zum Anbringen chirurgischer Befestigungselemente

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DE69320729T2
DE69320729T2 DE1993620729 DE69320729T DE69320729T2 DE 69320729 T2 DE69320729 T2 DE 69320729T2 DE 1993620729 DE1993620729 DE 1993620729 DE 69320729 T DE69320729 T DE 69320729T DE 69320729 T2 DE69320729 T2 DE 69320729T2
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Karl H. Danbury Ct 06810 Ehrenfels
David T. Westport Ct 06880 Green
Gary S. Stamford Ct 06906 Kappel
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United States Surgical Corp
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Description

  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Anbringen von Operationsbefestigern an Körpergewebe, umfassend:
  • einen Rahmenabschnitt;
  • einen Griffmechanismus, der von dem Rahmenabschnitt herabreicht und mit einer Vorrichtung verbunden ist, um die Befestiger in Reaktion auf eine Bewegung des Griffmechanismus in Gewebe hineinzutreiben;
  • eine Gewebegreifvorrichtung einschließlich eines ersten Backenbauteils mit einer Vielzahl von darauf angeordneten Befestigern, und eines zweiten Backenbauteils, wobei die Gewebegreifvorrichtung an einem Ende des Rahmenabschnitts angeordnet ist;
  • eine Vorrichtung, die unabhängig vom Haltemechanismus bedient werden kann, um eines der Backenbauteile auf das andere Backenbauteil hinzuzubewegen, um das eine Backenbauteil selektiv zu positionieren; und
  • eine Vorrichtung, um zu verhindern, daß die Befestiger vorgetrieben werden.
  • Eine solche Vorrichtung wird in der US-A-4 354 628 und in der US-A-4 530 453 beschrieben.
  • Chirurgische Befestigungsvorrichtungen mit Einrichtungen, um den Abstand zwischen den Backenbauteilen einzustellen, sind im Stand der Technik wohl bekannt. Diese Vorrichtungen schließen typischerweise eine Anzeigevorrichtung ein, um einen Ablesewert für den Abstand zwischen den Backenbauteilen bereitzustellen. Im Stand der Technik sind auch Vorrichtungen bekannt, die einen Haltemechanismus bereitstellen, um den Auslösemechanismus nur dann anzuschalten, wenn der Abstand zwischen den Backen innerhalb eines vorgegebenen Bereichs liegt. Diese Vorrichtungen schließen üblicherweise einen komplexen Verschlußmechanismus ein.
  • Verschiedene Schließmechanismen werden im Stand der Technik für eine Verwendung mit chirurgischen Befestigungsvorrichtungen bereitgestellt. Die bemerkenswerteste dieser Vorrichtungen verwendet eine komplexe schneckengetriebeartige Anordnung oder Schraubenhaltebauteil, um den Abstand zwischen den Backenbauteilen der chirurgischen Befestigungsvorrichtung zu öffnen und zu schließen. Diese Vorrichtungen stellen gewöhnlicherweise einen drehbaren Knopf oder eine flügelartige Anordnung am Auslöserende der Vorrichtung bereit, entfernt vom die Befestigerkartusche tragenden Backenmechanismus, und ein schraubenartiger Mechanismus wird bereitgestellt, der durch den Rumpf der Vorrichtung hindurchtritt, um die Drehbewegung des Knopfes in eine Längsbewegung des Kartuschenrahmens zu übersetzen, um den Abstand zwischen den Backen zu öffnen und zu schließen. Wenn die Backenbauteile um einen Gewebeort herum geschlossen sind, an dem Befestiger anzubringen sind, muß der Chirurg die Vorrichtung mit einer Hand greifen, während er mit der anderen Hand den Knopf oder die flügelartige Anordnung dreht. Wenn sich die Backenbauteile um das Gewebe schließen, um dazwischen das Gewebe zu klemmen, beendet der Chirurg die Drehung und aktiviert den Auslösemechanismus, um die Befestiger in das Gewebe hineinzutreiben. Verschiedene bekannte Vorrichtungen stellen eine auslöserartigen Mechanismus bereit, während andere einen zweiten drehbaren Knopf bereitstellen, um die Befestiger durch eine Drehbewegung anzutreiben. Viele Vorrichtungen stellen eine Anzeigevorrichtung in der Nähe des drehbaren Knopfes bereit, die eine visuelle Indikation des Abstandes zwischen den Backenbauteilen vor einem abschießen angibt.
  • Diese Vorrichtungen des Standes der Technik haben sowohl bei deren Verwendung als auch im Aufbau mehrere Nachteile, die eine Bedienung dieser Vorrichtungen schwierig und sie teuer in der Herstellung machen. Viele dieser Vorrichtungen sind in ihrer Verwendung unhandlich, weil der Chirurg die Vorrichtung mit beiden Händen bedienen muß, er hält den Körper des Instruments in einer Hand, während er den Knopf oder die Flügelanordnung mit der anderen Hand dreht. Dies kann zu einem ungenauen Heften oder Befestigen führen, da der Chirurg nicht in der Lage ist, das zu heftende oder zu befestigende Gewebe mit seiner freien Hand zu führen, während er die Backen um das Gewebe schließt. Darüber hinaus ergeben sich auch der Anzahl von zusammenarbeitenden Bestandteilen Ungenauigkeiten aufgrund eines normalen sich Verschlechterns von Toleranzen. Zusätzlich kann sich die Getriebeanordnung während eines längeren Gebrauchs abnutzen, was einen ungenauen Greifvorgang an den Backen hervorruft.
  • Darüber hinaus haben diese Vorrichten des Standes der Technik allgemein einen komplexen Aufbau, bei dem ein genau gearbeitetes oder gegossenes Schneckengetriebe aufgebaut und in die Vorrichtung eingebaut werden muß. Dies erhöht natürlich die Kosten einer Herstellung und erfordert einen komplizierten Zusammenbauvorgang, um das Schneckengetriebe im Instrument passend anzuordnen und um den Abstand zwischen den Backen zu steuern.
  • Typische Vorrichtungen mit einem drehbaren Knopf am Endabschnitt neben dem Haltemechanismus der chirurgischen Heft- oder Befestigungsvorrichtung sind unter anderem offenbart im US-Patent Nr. 4 930 503 von Pruitt, US-Patent Nr. 4 788 978 von Strekopytov et al. und US-Patent Nr. 4 606 344 von DiGiovanni. In jeder dieser Vorrichtungen wird ein längliches Stabbauteil bereitgestellt, mit darauf angebrachten Schraubengewindezügen, der einen Drehknopf, der neben den Haltebauteilen angeordnet ist, mit einem Schiebemechanismus verbindet, der eine bewegliche Backe in einer Vorwärtsrichtung auf eine stationäre Backe zubewegt, um den Zwischenraum zwischen den Backenbauteilen zu schließen. Wenn ein erwünschter Zwischenraum erreicht ist, kann ein Auslösemechanismus aktiviert werden, um die Befestiger durch das Gewebe in das auf der stationären Backe befestigte Ambusbauteil zu treiben. Um das Befestigungsinstrument nach einem Anbringen der Befestiger zu entfernen, wird der Knopf in eine entgegengesetzten Richtung gedreht, was das Schraubengewindestabbauteil dreht, um das bewegliche Backenbauteil von dem stationären Backenbauteil wegzubewegen, so daß die gesamte Vorrichtung vom Gewebe entfernt werden kann.
  • Chirurgische Befestigungsvorrichtungen mit einer flügelartigen Anordnung, die neben der Halteanordnung einer Vorrichtung befestigt ist, um eine bewegliche Backe auf stationäre Backen hinzuzubewegen, um Operationsbefestiger an Gewebe zu befestigen, sind im US-Patent Nr. 4 422 964 von Becht, US-Patent Nr. 4 354 628 von Green und US-Patent Nr. 3 795 034 von Strekopytov et al. Beschrieben. Diese Vorrichtungen ähneln den oben beschriebenen mit der Ausnahme, daß ein drehbares Flügelbauteil anstelle des drehbaren Knopfes bereitgestellt ist. Diese Vorrichtungen sind auch mit einem Schraubengewindestabbauteil bereitgestellt, das, wenn es gedreht wird, eine bewegliche Backe auf eine stationäre Backe zubewegt, um die Backenbauteile um das zu befestigende Gewebe herum zu schließen. Nach dem Anbringen von Operationsbefestigern wird die Flügelanordnung in einer entgegengesetzten Richtung gedreht, um die bewegliche Backe von der stationären Backe wegzubewegen, so daß das Instrument vom Gewebe entfernt werden kann.
  • Operative Heft- oder Befestigungsvorrichtungen mit einem drehbaren Mechanismus, extern von der Vorrichtung, um eine bewegliche Backe auf eine stationäre Backe vor einem Befestigen von Operationsbefestigern an Gewebe hinzuzubewegen, sind unter anderem in US-Patent Nr. 3 269 630 von Fleischer, US-Patent Nr. 4 530 453 von Green, US-Patent Nr. 4 715 520 von Roehr, Jr. et al. und US-Patent Nr. 4 978 049 von Green beschrieben.
  • Green ('453), Roehr, Jr. et al. und Green ('049) beschreiben jeweils ein drehbares Hebelbauteil, das vor einem Anbringen der Operationsbefestiger eine bewegliche Backe in die Nähe einer stationären Backe bewegt. Fleischer beschreibt ein chirurgisches Heftinstrument, bei dem ein drehbarer Griff die bewegliche Heftklammerkartusche gegen das Gewebe drückt, in der Richtung der stationären Backe, und schießt die Heftklammern in der gleichen Bewegung. Bei jeder dieser Vorrichtungen wird ein Entfernen des Instruments nach einem Abschießen der Operationsbefestiger erreicht, indem der Hebelmechanismus in der entgegengesetzten Richtung gekippt wird, um die Backenbauteile zu öffnen und die bewegliche Backe von der stationären Backe wegzubewegen.
  • US-A-5 190 203 beschreibt ein durch eine Feder vorgespanntes drehbares Fangbauteil, um die durch ein spitzes Lanzettenbauteil in einer ausgewählten Position gehaltenen Backen anzunähern.
  • Es ist wünschenswert, daß eine chirurgische Befestigungsvorrichtung eine sich selbst dekativierende Schließstruktur einschließt, um ein unerwünschtes Abschießen von Befestigern zu verhindern, bevor eine geeignete Distanz zwischen einer Befestigerkartusche und einer Amboßplatte erreicht worden ist.
  • In Übereinstimmung mit der Erfindung ist die eingangs definierte Vorrichtung dadurch charakterisiert, daß die Verhinderungsvorrichtung selbst-deaktivierend ist, wenn das erste Backenbauteil in einem vorbestimmten Abstand von dem zweiten Backenbauteil angeordnet wird, und die Verhinderungsvorrichtung innerhalb eines Rahmenabschnitts angeordnet ist.
  • Die vorhergehenden Merkmale der vorliegenden Erfindung werden schneller offensichtlich und verstanden, wenn auf die folgende detaillierte Beschreibung eines veranschaulichenden Ausführungsbeispiels der chirurgischen Befestigungsvorrichtung und ihren neuen einstellbaren Schließmechanismus in Verbindung mit den begleitenden Zeichnungen Bezug genommen wird, in denen:
  • Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines chirurgischen Befestigungsinstruments veranschaulicht, das einen einstellbaren Schließmechanismus verwendet;
  • Fig. 2 eine seitliche Schnittaufsicht des chirurgischen Befestigungsinstruments aus Fig. 1 zeigt, wobei das Instrument sich in einem Ruhezustand befindet;
  • Fig. 3 die Vorrichtung aus Fig. 2 veranschaulicht, bei dem der einstellbare Schließmechanismus aktiviert ist und der Backenmechanismus teilweise geschlossen ist;
  • Fig. 4 die Vorrichtung aus Fig. 2 zeigt, bei der der einstellbare Schließmechanismus vollständig eingefahren ist;
  • Fig. 5 die Vorrichtung aus Fig. 2 veranschaulicht, bei der der einstellbare Schließmechanismus voll eingefahren ist und der Auslösemechanismus der Vorrichtung eingestellt worden ist, so daß die Befestigervorrichtung von der Kartusche geschoben ist;
  • Fig. 6 eine vergrößerte Teilansicht des Griffendes der Vorrichtung aus Fig. 2 mit dem Freigabemechanismus für ein Entkuppeln der Rückhaltevorrichtung zeigt;
  • Fig. 7 die Rückhaltevorrichtung und das Griffende der Vorrichtung aus Fig. 2 im Ruhezustand zeigt;
  • Fig. 8 eine Ausschnittsansicht von oben des Instruments aus Fig. 1 zeigt, bei der der einstellbare Schließmechanismus im Ruhezustand ist;
  • Fig. 9 eine Schnittansicht von oben des Instruments aus Fig. 1 zeigt, wobei der einstellbare Schließmechanismus im vollständig eingefahrenen Zustand ist;
  • Fig. 10 eine perspektivische Ansicht der chirurgischen Befestigungsvorrichtung zeigt, mit einem alternativen Ausführungsbeispiel der einstellbaren Schließvorrichtung;
  • Fig. 11 eine seitliche Ausschnittsansicht des Griffendes des Instruments aus Fig. 10 mit dem einstellbaren Schließmechanismus zeigt;
  • Fig. 12 eine Ausschnittsansicht von oben der Vorrichtung aus Fig. 10 zeigt, wobei die Befestigungsanordnung des einstellbaren Schließmechanismus im Ruhezustand ist;
  • Fig. 13 eine Ausschnittsansicht von oben der Vorrichtung aus Fig. 10 veranschaulicht, bei der die Befestigungsanordnung des einstellbaren Schließmechanismus in einem voll eingefahrenen Zustand ist;
  • Fig. 14A-14C einen Kupplungsmechanismus in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung zeigen, um den Auslösemechanismus mit dem Befestigervortriebsmechanismus zu koppeln, der in Verbindung mit dem einstellbaren Schließmechanismus verwendet wird;
  • Fig. 15A und 15B Ausführungsbeispiele der Rückhaltevorrichtung des einstellbaren Schließmechanismus veranschaulichen;
  • Fig. 16 eine seitliche Ausschnittsansicht eines Instruments mit einer Schließstruktur in Übereinstimmung der vorliegenden Erfindung zeigt; und
  • Fig. 17 bis 19 seitliche Ausschnittsansichten des Instruments aus Fig. 16 in einer Sequenz von Betriebsvorgängen des Instruments zeigen.
  • Das Folgende beschreibt eine chirurgische Befestigungsvorrichtung mit einem Mechanismus für ein Einstellen des Abstandes zwischen der beweglichen Backe und der stationären Backe vor einem Anbringen von Befestigern an Körpergewebe. Der einstellbare Mechanismus steuert das Schließen des Backenmechanismus, um den Abstand zwischen den Backenbauteilen vor einer Aktivierung des Auslösemechanismus für ein Abschießen der Befestiger zu verringern. Die Vorrichtung kann mit einer Hand bedient werden, was es dem Chirurgen ermöglicht, das zu befestigende Gewebe zu lokalisieren und die Befestiger während der Prozedur in eine geeignete Position zu bringen. Der einstellbare Schließmechanismus kann unter Verwendung des Daumens der die Vorrichtung haltenden Hand bedient werden, und bewegt linear den Heftmechanismus, um auf geeignete Weise den Abstand zwischen den Backenbauteilen einzustellen. Der einstellbare Schließmechanismus vermeidet viele der beweglichen Teile in Verbindung mit bekannten Vorrichtungen und stellt eine Vorrichtung bereit, die leicht ist und einfach verwendet werden kann, da der Chirurg die Vorrichtung mit einer Hand einstellen und auslösen kann.
  • Der im folgenden beschriebene einstellbare Schließmechanismus kann mit irgendeinem chirurgischen Instrument mit Backenbauteilen verwendet werden, das eine stationäre Backe und eine bewegliche Backe einschließt, oder zwei bewegliche Backen, bei denen der Abstand zwischen den Backenbauteilen einstellbar ist, um Raum für verschiedene Dicken von zu fixierendem Gewebe zu schaffen. Das Bereitstellen eines Druckknopfes an dem Griffende des Instruments und die Vermeidung von zahlreichen komplexen, sich bewegenden Teilen, die bei Vorrichtungen im Stand der Technik allgemein vorhanden sind, erlaubt es dem Chirurg, den Abstand zwischen den Backenbauteilen auf schnelle und effiziente Weise einzustellen, um die Backen in einer geeigneten Ausrichtung für die Anbringung von Operationsbefestigern einzustellen.
  • Die Vorrichtung umfaßt ein erstes Backenbauteil und ein zweites Backenbauteil, wobei das erste Backenbauteil eine Vielzahl von Befestigern einschließt, die in einer Kartusche angeordnet sind, die mit dem ersten Backenbauteil auf das stationäre zweite Backenbauteil hinzubewegt werden kann. Das zweite Backenbauteil kann eine Amboßoberfläche für ein Biegen der Befestiger aufweisen oder kann eine Vorrichtung enthalten, um die Befestiger zu greifen, um das Gewebe dazwischen zu sichern. Eine Vorrichtung ist bereitgestellt, um das erste Backenbauteil auf das zweite Backenbauteil zuzubewegen, um das Gewebe zwischen den Backen zu greifen, wie auch eine auslösbare Vorrichtung, um die Vorschubvorrichtung entlang eines linearen Bewegungspfades zurückzuhalten, um selektiv das erste Backenbauteil in Beziehung zum zweiten Backenbauteil zu positionieren. Es ist auch eine Vorrichtung bereitgestellt, um die Befestiger in das Gewebe zu treiben, nachfolgend auf ein Positionieren der Backenbauteile in bezug zueinander durch die Vorschubvorrichtung, und die Vorschubvorrichtung des Gerätes ist unabhängig von der Antriebsvorrichtung.
  • In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist an dem Griffende der Vorrichtung ein Druckknopfmechanismus bereitgestellt, der durch den Daumen des Chirurgen linear verschoben werden kann. Wenn der Druckknopf und eine Gleitstiftanordnung vorwärts auf die Backen hinzubewegt wird, wird die auslösbare Rückhaltevorrichtung auch nach vorne gedrückt, innerhalb des Gehäuses der Vorrichtung, um selektiv die Backenbauteile in bezug zueinander zu positionieren. Wenn der Gleitstift und die auslösbare Rückhaltevorrichtung kontinuierlich vorwärts bewegt werden, wird eine Anlenkvorrichtung aktiviert, die den Kartuschenrahmen vorwärts treibt, so daß die Kartusche sich auf den Amboß zubewegt. Wenn die Anlenkanordnung voll eingestellt wurde, ist zwischen den Backenbauteilen der richtige Abstand eingestellt, so daß der Auslösemechanismus ausgelöst werden kann, um die Befestiger durch das Gewebe zu treiben.
  • In Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung ist ein Koppelmechanismus bereitgestellt, der die Befestigerantriebsvorrichtung mit dem Auslösemechanismus koppelt, um ein Antreiben der Heftklammern oder Befestiger zu erlauben, wenn der richtige Abstand zwischen den Backenbauteilen eingestellt ist. Wenn der Gleitmechanismus vorwärts bewegt wird und die Anlenkanordnung ausgelöst wird, wird die Befestigerantriebsvorrichtung mit dem Kartuschenrahmen nach vorne bewegt. Ein Koppelarm, der an einem Ende mit dem Auslösemechanismus verbunden ist, gleitet entlang einer Lageroberfläche auf der Antriebsvorrichtung, bis der Gleitmechanismus voll ausgefahren ist. An diesem Punkt kuppelt eine Nockenkante des Koppelarmes in eine Nut in der Lageroberfläche der Antriebsvorrichtung, um den Auslösemechanismus mit der Antriebsvorrichtung zu kuppeln. An diesem Punkt ist der richtige Abstand zwischen den Backenbauteilen eingestellt, und die Befestigungseinrichtung kann in das Gewebe hineingetrieben werden.
  • Die chirurgische Befestigungsvorrichtung kann weiter eine Schließstruktur beinhalten, um eine Befestigerantriebsstruktur in einer vorab einstellbaren Position zurückzuhalten. Die Schließstruktur wird in der Nähe eines Einstellgriffes angeordnet, um selektiv zu verhindern, daß der Griff die Antriebsstruktur einstellt. Die Antriebsstruktur kann den Befestiger solange nicht erfassen, bis ein erstes Backenbauteil in einer bestimmten Distanz von einem zweiten Backenbauteil angeordnet ist.
  • Nachdem die Befestiger in das Gewebe hineingetrieben worden sind, kann die auslösbare Rückhaltevorrichtung entkuppelt werden, so daß die Backenbauteile zu ihren ursprünglichen Positionen zurückkehren können, wodurch die Befestigungsvorrichtung vom Behandlungsort entfernt werden kann. Im bevorzugten Ausführungsbeispiel ist der Druckknopf drehbar, um ein zweites Stabbauteil zu bewegen, das einen auslösbaren Hebel kontaktiert, der die Rückhaltevorrichtung auskuppelt. In einem zweiten Ausführungsbeispiel ist ein Freigabeknopf bereitgestellt, der sich durch das Gehäuse der Befestigungsvorrichtung erstreckt, und der gekippt werden kann, um die Rückhaltevorrichtung freizugeben.
  • Nun wird detailliert auf die Zeichnungen Bezug genommen, wobei in allen Zeichnungen gleiche Bezugszeichen ähnliche oder identische Elemente bezeichnen. Fig. 1 zeigt ein chirurgisches Befestigungsinstrument 10, das einen einstellbaren Schließmechanismus verwendet. Das Befestigungsinstrument 10 ist mit einem stationären Griff 12 und einem Einstellgriff 14 ausgestattet, die zusammen den Auslösemechanismus des Instruments 10 umfassen. Ein verlängerter Rumpfabschnitt 16 ist bereitgestellt, der in einem distalen Backenmechanismus 18 endet, welcher eine Amboßbacke 20 und eine Kartuschenbacke 22 einschließt. Eine Befestigerkartusche (nicht gezeigt) ist innerhalb der Kartuschenbacke 22 angeordnet, um Heftklammern oder Befestiger durch ein Gewebe gegen eine auf der Amboßbacke 20 angeordnete Amboßoberfläche zu schießen. Alternativ kann die Kartusche die Befestigerteile von zweiteiligen Befestigern beinhalten, die in auf der Amboßbacke angeordnete Rückhalter getrieben werden. Am Griffende des Instruments 10 ist ein Druckknopf 26 bereitgestellt, um einen Vortschubmechanismus 28 zu bedienen, dessen Funktion unterhalb beschrieben wird.
  • Wie in Fig. 2 gezeigt, erstrecken sich der Druckknopf 26 und der Vortschubmechanismus 28 vom Griffende des Instruments 10 nach außen gerichtet. Ein auslösbarer Rückhaltemechanismus 23 steht in Gleitkupplung mit dem stationären Stabbauteil 36 und ist mit einem Gleitmechanismus 40 verbunden, so daß, wenn der Gleitmechanismus 40 nach vorne in das Gehäuse 30 hineingedrückt wird, der Rückhaltemechanismus 32 gleitend entlang des stationären Stabbauteils 36 gehalten wird.
  • Der Vortschubmechanismus 28 umfaßt den Gleitmechanismus 40 und ein Freigabestabbauteil 38, so daß das Freigabestabbauteil 38 und der Gleitmechanismus 40 mit dem Druckknopf 26 verbunden sind. Ein Drücken des Druckknopfes 26 auf das Gehäuse 30 zu läßt den Freigabestab 38 und den Gleitmechanismus 40 in das Gehäuse gleiten, um den Rückhaltemechanismus 32 entlang des Stabes 36 zu bewegen. Der Gleitmechanismus 40 erstreckt sich zu einer Verbindungsstruktur 42, um die Verbindungsstruktur 42 zu aktivieren und den Backenmechanismus 18 distal zu verschieben. Die Verbindungsstruktur 42 bewegt einen beweglichen Stab 34, einen Befestigertreiber 56, einen Kartuschenrahmen 44, eine Vorrichtung 24 zum Vorantreiben eines Ausrichtstiftes, und eine Kartusche 54 in einer distalen Richtung, um selektiv die bewegliche Kartuschenbacke 22 und die stationäre Amboßbacke zu positionieren.
  • Der Klarheit willen werden die einzelnen Mechanismen getrennt beschrieben, und dann wird der Gesamtbetrieb der Vorrichtung diskutiert.
  • Fig. 7 veranschaulicht einen Rückhaltemechanismus, der gleitend den stationären Stab 36 einkuppelt, und der zusammen mit der Verbindungsstruktur 42 arbeitet, um selektiv den Backenmechanismus 18 der chirurgischen Befestigungsvorrichtung 10 zu positionieren. Der Rückhaltemechanismus 32 ist mit dem Gleitmechanismus 40 gekuppelt und wird, wie gezeigt, durch eine Vorspannunfeder 80 rückwärts gedrückt. Der Rückhaltemechanismus 32 umfaßt im wesentlichen ein Klammerbauteil 68, das mit einer zentralen Bohrung 128 versehen ist, durch die der stationäre Stab 36 hindurchtritt. Das Klammerbauteil 68 ist am besten in Fig. 15A gezeigt. Der Rückhaltemechanismus 32 umfaßt weiter ein Blockbauteil 70, an dem das Klammerbauteil 68 drehbar befestigt ist und in eine Schließkupplung des stationären Stabs 36 durch ein Federbauteil 81 vorgespannt ist. Das Federbauteil 81 kann eine Spulenfeder enthalten, wie gezeigt, oder kann einen beliebigen anderen Vorspannungsmechanismus enthalten, beispielsweise eine Blattfeder, einen Gummiblock oder ähnliches. Das Blockbauteil 70 kann mit einer zentralen Bohrung versehen sein (nicht gezeigt), durch die der stationäre Stab 36 hindurchtritt, oder alternativ kann das Blockbauteil 70 einen im wesentlichen U-förmigen Abschnitt aufweisen, um zu erlauben, daß der stationäre Stab 36 hindurchtritt. Das Blockbauteil 70 umfaßt weiter einen Schulterabschnitt 72, der an den unteren Abschnitt des Klammerbauteils 68 angrenzt, wie gezeigt, um einen Drehpunkt für ein Freigeben des Klammerbauteils 68 bereitzustellen, wie es unterhalb beschrieben wird.
  • Wie es am besten in Fig. 15A zu sehen ist, weist das Klammerbauteil 68 einen L-förmigen Abschnitt auf, der in einer Kontaktoberfläche 73 terminiert, der einen Freigabehebel 74 einkuppelt, der drehbar mit einem Schlitten 76 verbunden ist und der sich um den Drehpunkt 79 dreht. Der Freigabehebel 74 hat vorzugsweise eine zentrale Bohrung, um ein Hindurchtreten des stationären Stabes 36 zu ermöglichen, kann jedoch auch mit einem U-förmigen Körper versehen sein, der sowohl den stationären Stab 36 umgibt, als auch die Kontaktoberfläche 72 des Klammerbauteils 68 greift. Das Klammerbauteil 68 ist darüber hinaus mit einem Führungsstab 82 versehen, der innerhalb einer Führungsspur 83 gleitet, um vollständig das Klammerbauteil 68 bezüglich des stationären Stabes 36 auszurichten.
  • Wie in Fig. 7 gezeigt ist, ist das Klammerbauteil 68 in einem Winkel vorgespannt, um den stationären Stab 36 zu erfassen, so daß die Kanten der zentralen Bohrung 128 in Reibungseingriff mit dem stationären Stabbauteil 36 stehen. Wenn der Druckknopf 26 in Richtung auf das Gehäuse 30 zubewegt wird, gleitet der Rückhaltemechanismus 32 entlang des stationären Stabes 36 aufgrund der Bewegung des Vorschubmechanismus 28. Der Schlitten 76 ist mit dem beweglichen Gleitmechanismus 40 verbunden, so daß der gesamte Rückhaltemechanismus distal gegen die Vorspannungsfeder 80 bewegt wird. Um den Rückhaltemechanismus 32 freizugeben, wie dies am besten in Fig. 6 gezeigt ist, wird der Druckknopf 26 in der Richtung eines Pfeiles E gedreht, bis die schräge Oberfläche 27 an das Gehäuse 30 anstößt. Ein Drehen des Druckknopfes 26 in Richtung des Pfeiles E bewegt den Freigabestab 38 in der Richtung eines Pfeiles F, so daß die Kontaktoberfläche 78 des Freigabestabes 38 den Freigabehebel 74 dreht, um die Kontaktoberfläche 73 des Klammerbauteils 68 einzukuppeln. Dieser Drehvorgang bewegt das Klammerbauteil 68 in der Richtung eines Pfeiles E, um die Reibungskupplung des zentralen Bohrlochs 128 mit dem stationären Stab 36 aufzuheben. Ein Aufheben der auf Reibung basierenden Einkupplung bewirkt, daß sich der gesamte Rückhaltemechanismus 32 in Richtung eines Pfeiles G zu einer in Fig. 7 gezeigten Position zurückbewegt. Diese Bewegung wird durch die Vorspannungsfeder 80 bewirkt (in Fig. 6 nicht gezeigt), die den gesamten Mechanismus in die in Fig. 7 gezeigte Position bewegt.
  • In den Fig. 8 und 9 ist die Verbindungsstruktur 42 und ihr Betrieb im Zusammenhang mit dem Gleitmechanismus 40 und Rückhaltemechanismus 32 veranschaulicht. Die Struktur 42 umfaßt ein Paar von Verbindungsarmen 84, die vorzugsweise durch Drehstifte an einem zweiten Paar von Verbindungsarmen 84 verbunden sind, die sich unterhalb des in Fig. 8 gezeigten Paares in einer gespiegelten Anordnung befinden, wie in den Fig. 2 bis 6 eindeutig gezeigt. Die Verbindungsarme 84 sind durch drehbare stationäre Drehstifte 86 und bewegliche Drehstifte 88A und 88B verbunden. Der bewegliche Drehstift 88A ist an einem Stab 34 und dem Kartuschenrahmen 44 befestigt, um diese Elemente distal zu bewegen, wenn der Druckknopf 26 aktiviert wird. Der Gleitmechanismus 40 schließt eine Nockenoberfläche 90 ein, die den beweglichen Drehstift 88B erfaßt, um die Verbindungsstruktur 42 zusammenzudrücken, um den Stab 34 und Kartuschenrahmen 44 zu bewegen, und um demzufolge die Kartuschenbacke 22 auf die Amboßbacke 20 zuzubewegen.
  • Wie dies am besten in Fig. 9 zu sehen ist, gleitet, wenn der Druckknopf 26 voll an das Gehäuse 30 geschoben ist, der mit dem Gleitmechanismus 40 gekoppelte Rückhaltemechanismus 32 entlang des stationären Stabes 36. Die Nockenoberfläche 90 kuppelt den beweglichen Stab 88B ein, treibt den beweglichen Stab 88A distal voran, um den beweglichen Stab 34 und den Kartuschenrahmen 44 bezüglich des Gehäuserahmens 21 zu bewegen, wie dies gezeigt ist. Ein Freigeben des Rückhaltemechanismus 32, wie oben beschrieben, läßt die Verbindungsstruktur 42 in die in Fig. 8 gezeigte Konfiguration zurückkehren.
  • Es kann aus den Fig. 8 und 9 ersehen werden, daß die Verbindungsstruktur 42 eine zweistufige Annäherung des Backenmechanismus 18 bereitstellt, bei der eine anfängliche Bewegung des Gleitmechanismus 40 eine große anfängliche Annäherung bewirkt, während eine kleinere zweite Annäherung die Backen gegen Ende der Bewegung des Gleitmechanismus 40 in eine Annäherung bringt. Wenn bei einem Einstellen des Druckknopfes 26 der Gleitmechanismus 40 anfangs bewegt wird, wird ein großer Teil der Gesamtdistanz, die das Kartuschenbackenbauteil 22 in Richtung auf das Amboßbackenbauteil 20 verschoben wird, bei der anfänglichen Bewegung überschritten. Typischerweise, wenn der Gleitmechanismus 40 ungefähr die Hälfte seiner Gesamtdistanz überschritten hat und demzufolge den beweglichen Drehstift 88A einen Teil seines Gesamtabstandes bewegt hat, bewegt sich die Kartuschenbacke 22 ungefähr 80% ihrer Gesamtdistanz. Wenn der Gleitmechanismus 40 die verbleibende Hälfte des Abstandes überschreitet, bewegt sich die Kartuschenbacke ihrer letzten 20% des Gesamtabstandes. Dieses erlaubt eine genaue Einstellung des Backenmechanismus, um die verschiedenen Dicken von zwischen die Backenbauteile angeordneten Geweben anzupassen.
  • Das Instrument 10 mit dem einstellbaren Schließmechanismus umfaßt weiter eine Kopplungsvorrichtung, um den Befestigervortriebsmechanismus mit dem Auslösemechanismus nur dann zu koppeln, wenn ein geeigneter Abstand zwischen der Kartuschenbacke 22 und der Amboßbacke 20 erreicht worden ist. Dieser Mechanismus ist am besten in den Fig. 14A bis 14C veranschaulicht.
  • Die Fig. 14A bis 14C veranschaulichen zusammen mit den Fig. 2 bis 6 den Kopplungsmechanismus.
  • Der Gehäuserahmen 21 ist mit einer Rahmenspur 52 versehen, innerhalb der ein Antriebsstift 50 gleitet. Der Antriebsstift 50 ist mit einem Bein einer L-förmigen Antriebsanlenkung 48 verbunden, wobei das andere Ende der Antriebsanlenkung 48 mit der Vorrichtung 24 zum Vorwärtsbewegen des Ausrichtestiftes verbunden ist. Die Antriebsanlenkung 48 ist darüber hinaus mit dem Kartuschenrahmen 22 verbunden, der distal vorwärtsgetrieben wird, wenn der Druckknopf 26 eingestellt wird. Wenn der Druckknopf 26 eingestellt wird, wird die Verbindungsstruktur 42 ausgefahren, und der Befestigerantreiber 56 wird distal bewegt. Vor einer Einstellung des Druckknopfes 26 ist der Befestigervortreiber 56 in der in Fig. 14A gezeigten Position und der Kopplungsarm 58 ist auf der Lagereoberfläche 61 angeordnet, wie dies gezeigt ist. Der Koppelarm 58 ist mit dem Einstellgriff 14 verbunden, wie dies am besten in Fig. 2 zu sehen ist.
  • Wenn der Druckknopf 26 bewegt wird, wird die Befestigertreibervorrichtung 56 vorwärts bewegt, so daß der Koppelarm 58 entlang der Halteoberfläche 61 gleitet, wie dies in Fig. 14B gezeigt ist. Der Antriebsstift 50 bewegt sich in der Rahmenspur 52, während die Antriebsanlenkung 48 die Vorrichtung 24 zum Vorwärtsbewegen des Ausrichtstiftes bewegt, wie dies gezeigt ist. Wie es am besten in Fig. 3 zu sehen ist, bewegt sich die Vorrichtung 24 zum Vorwärtsbewegen des Ausrichtestiftes vorwärts, so daß der Ausrichtestift 62 aus der Kartusche 54 hervortritt und sich mit einem Ausrichteloch (nicht gezeigt) in der Amboßbacke 20 ausrichtet. Dieses stellt eine richtige Ausrichtung der Kartusche 54 mit der Amboßbacke 20 sicher, so daß die Befestiger 66 in die richtige Position zwischen den Backenbauteilen vorgeschoben werden.
  • Wenn der Druckknopf 26 weiter auf das Gehäuse 30 in die in Fig. 4 gezeigte Position zubewegt wird, ist die Kartuschenbacke 22 neben der Amboßbacke 20 ausgerichtet, so daß der Stift 62 sich innerhalb des Loches in der Amboßbacke 20 befindet. Die Antriebsanlenkung 48 bewegt sich etwas in Annäherungsrichtung auf das Griffende des Instruments 10 zu, in eine im wesentlichen aufrechte Position, wie in Fig. 14C und Fig. 4 gezeigt. Dieses bewegt die Vorrichtung 24 zum Vorwärtsbewegen des Ausrichtestiftes etwas proximal zu der in Fig. 4 gezeigten Position, so daß der Ausrichtestift 72 nicht vollständig durch die Amboßbacke 20 hindurchtritt.
  • Wenn der Druckknopf die in Fig. 4 gezeigte Position erreicht, hat sich der Befestigertreiber 56 distal in eine Position bewegt, in der der Kopplungsarm 58 von der Lageroberfläche 61 herab und in eine Nut 60 gleitet, wie in Fig. 14C gezeigt. An diesem Punkt hat sich die Antriebsanlenkung 48 in die in Fig. 14C gezeigte Position bewegt, und der Antriebsstift 50 hat vollständig die Länge der Rahmenspur 52 überschritten. In der in Fig. 14C gezeigten Position ist der Kopplungsarm 58 mit dem Befestigertreiber 56 gekoppelt, so daß ein Einstellen des Griffes 14, wie in Fig. 5 gezeigt, die Befestiger 66 in das Gewebe hineintreibt, wenn sich der Befestigertreiber 56 in der Richtung eines Pfeiles D bewegt. Obwohl nicht gezeigt, kann der Kopplungsarm 58 mit einem Blattfederbauteil ausgestattet werden, um den Kopplungsarm 58 in eine Einkupplung mit der Nut 60 zu drücken. Wenn der Druckknopf 26 gedreht wird, um den Rückhaltemechanismus 32 freizugeben, verschiebt sich der Antriebsstift 50 proximal in der Rahmenspur 52, so daß der Befestigertreiber 56 trotz der Blattfeder von dem Kopplungsarm 58 abgehoben wird, wenn der Antriebsstift 50 die in Fig. 14B gezeigte Position erreicht, und der Kopplungsarm 58 befindet sich nicht länger in der Nut 60. Wenn die Rückhaltevorrichtung 32 den gesamten Mechanismus in die in Fig. 2 gezeige Position zurückbewegt, kehren die Antriebsanlenkung 48 und Befestigertreiber 56 in die in Fig. 14A gezeigte Position zurück.
  • Unter Bezug auf Fig. 16 wird nun ein anderes Ausführungsbeispiel eines chirurgischen Befestigungsinstruments 140 mit einer Schließstruktur 142 gezeigt. Das in Fig. 16 gezeigte chirurgische Befestigungsinstrument ähnelt im wesentlichen der in Fig. 1 bis 7 gezeigten chirurgischen Befestigungsvorrichtung 10. Die Schließstruktur 142 der chirurgischen Befestigungsvorrichtung 140 stellt jedoch ein aktives Sichern des Einstellgriffs 14 während einer bestimmten Betriebsperiode des Instruments 140 bereit.
  • Die Schließstruktur 142 schließt ein Nockenbauteil 144 ein. Das Nockenbauteil 144 schließt einen Abschnitt 146 mit einer Vertiefung 148 ein. Ein proximales Ende des Nockenbauteils. 144 ist drehbar mit einem Drehpunkt 150 verbunden. Das Nockenbauteil 144 ist durch eine Feder 152 in einer aufwärtsgerichteten Position vorgespannt.
  • Die Schließstruktur schließt weiter ein Hakenbauteil 154 ein, das im proximalen Ende des Kopplungsarms 58 ausgebildet ist. Das Hakenbauteil 154 schließt einen Stellabschnitt 155 ein, eine Nut 157 darstellend. Die Nut 157 des Hakenbauteils 154 ist so ausgelegt und dimensioniert, daß sie den Stellabschnitt 146 des Nockenbauteils 144 auslösbar einkuppelt.
  • Das Nockenbauteil 144 ist drehbar innerhalb des Griffes 12 befestigt, in einer Position unterhalb des Gleitmechanismus 40. Eine längliche, längsgerichtete Nockenrille 158 ist neben dem proximalen Ende des unteren Abschnitts des Gleitmechanismus 40 ausgebildet. Die Rille 158 hat an ihrem distalen Ende eine rampenförmige Nockenoberfläche 159. Die Rille 158 ist so dimensioniert, daß sie eine Vielzahl von Positionen zwischen der Amboßbacke 20 und der Kartuschenbacke 22 bereitstellt, in denen das Instrument abgeschossen werden kann (unterhalb beschrieben). Die Nockenoberfläche 159 definiert die am nächsten gelegene Position der Kartuschenbacke 22, in die der Griff 14 gedrückt werden kann und in der Befestiger abgeschossen werden können.
  • Unter Bezugnahme auf die Fig. 2 bis 6 wird nun der Betrieb der chirurgischen Befestigungsvorrichtung 10 mit dem einstellbaren Schließmechanismus beschrieben.
  • Ein operativ zu behandelndes Gewebe wird zwischen die Kartuschenbacke 22 und die Amboßbacke 20 gebracht, der Druckknopf 26 wird in der Richtung des Pfeiles A gedrückt, wie dies in Fig. 3 zu sehen ist, und bewegt den Gleitmechanismus 40 und den Freigabestab 38 in das Gehäuse 30. Der Rückhaltemechanismus 32 gleitet distal entlang des stationären Stabes 36 und die Nockenoberfläche 90 des Gleitmechanismus 40 kuppelt den stationären Stab 88B, um die Anlenkstruktur 42 einzusetzen. Wenn die Anlenkstruktur 42 ausgefahren wird, wird der bewegliche Stab 34 zusammen mit dem Kartuschenrahmen 44 vorwärtsgedrückt, wodurch der Antriebsstift 50 entlang der Rahmenspur 52 gedrückt wird. Die Kraft der Vorspannungsfeder 46 wird überwunden, wenn der Druckknopf 26 in der Richtung des Pfeiles A gedrückt wird.
  • Wenn sich der Antriebsstift 50 in der Spur 52 bewegt, wird die Antriebsanlenkung 48 in die in Fig. 3 gezeigte Position bewegt, was die Vorrichtung 24 zum Vorwärtsbewegen des Ausrichtestiftes in die am Backenmechanismus 18 gezeigte Position drückt. In dieser Position tritt der Ausrichtestift 62 von der Kartusche 54 hervor und richtet sich mit dem Ausrichtloch in der Amboßbacke 20 aus, wenn sich die Kartusche 54 in der Richtung des Pfeiles A' bewegt.
  • Wenn die Anlenkstruktur 42 eingesetzt wird, und der bewegliche Stab 34 und Kartuschenrahmen 44 sich distal bewegen, bewegt sich der Befestigertreiber 56 ebenfalls distal, und der Kopplungsarm 58 gleitet entlang der Ladeoberfläche 61.
  • Wenn der Druckkopf 26 vollständig eingestellt ist, ist die Verbindungsstruktur 42 voll ausgefahren, wie in Fig. 4 gezeigt, und der Rückhaltemechanismus 32 kuppelt den stationären Stab 36 durch Reibung ein, um das Instrument 10 in der in Fig. 4 gezeigten Position zu halten. Zu dieser Zeit hat sich die Kartusche 54 in eine Position in Richtung des Pfeiles A' bewegt, so daß der Ausrichtestift 62 im Ausrichtloch in der Amboßbacke 20 positioniert ist. Die Vorrichtung 24 zum Vorwärtsbewegen des Ausrichtestiftes bewegt sich etwas in proximaler Richtung, so daß der Ausrichtestift 62 nicht über die Amboßbacke 20 hervortritt, und die Antriebsanlenkung 48 nimmt die in Fig. 4 gezeigte Position ein. Der Antriebsstift 50 hat das Ende der Spur 52 erreicht. In der in Fig. 4 gezeigten Position ist der Einstellarm 58 von der Lageoberfläche 61 hinunter und in die Nut 60 des Befestigertreibers 56 geglitten, so daß die Vorrichtung, wie in Fig. 4 gezeigt, für ein Abschießen fertig ist.
  • Einmal in der Position von Fig. 4, wird der Einstellgriff 14 in der Richtung eines Pfeiles B bewegt, um die Befestiger 66 abzuschießen. Wenn der Einstellgriff 14 in der Richtung des Pfeiles B bewegt wird, gegen die Kraft der Vorspannungsfeder 64, bewegt sich der in die Nut 60 eingekuppelte Kopplungsarm 58 in Richtung eines Pfeiles C, um den Befestigertreiber 56 distal in die Richtung eines Pfeiles D zu bewegen. Der Befestigertreiber 56 treibt Befestiger 66 von der Kartusche 54 durch das Gewebe (nicht gezeigt) in die Amboßoberfläche der Amboßbacke 20. Nach einem Beenden des Abschießens wird der Stellgriff 14 freigegeben und kehrt in die in Fig. 4 gezeigte Position zurück.
  • Um das Instrument 10 vom Behandlungsort zu entfernen, ist es nötig, den Backenmechanismus 18 freizugeben, so daß er in die in Fig. 2 gezeigte Position zurückkehrt. Dieses wird dadurch erreicht, daß der Druckknopf 26 in die Richtung eines Pfeiles E gedreht wird, wie dies am besten in Fig. 6 zu sehen ist, so daß die schräge Oberfläche 27 das Gehäuse 30 kontaktiert. Wenn der Druckknopf 26 in der Richtung des Pfeiles E gedreht wird, verschiebt sich der Freigabestab 38 in der Richtung eines Pfeiles F, so daß die Kontaktoberfläche 78 des Freigabestabes 38 den Freigabehebel 74 wie gezeigt dreht, was die Kontaktoberfläche 73 einkuppelt, um das Klammerbauteil 68 in eine aufgerichtete Position zu bewegen, senkrecht in Bezug auf den stationären Stab 36. Dieses hebt die Reibungseinkupplung des Klammerbauteils 68 mit dem stationären Stab 36 auf, und der gesamte Rückhaltemechanismus 32 wird entlang des stationären Stabes 36 in Richtung eines Pfeiles D bewegt, aufgrund der Kraft der Vorspannungsfeder 80 (wie in Fig. 7 gezeigt). Der gesamte Mechanismus, einschließlich der Verbindungsstruktur 42, des Backenmechanismus 18 und des Rückhaltemechanismus 32 wird in die in Fig. 2 gezeigte Position zurückgeführt.
  • Fig. 10 veranschaulicht eine operative Befestigungsvorrichtung 100 mit einem alternativen einstellbaren Schließmechanismus.
  • Die Vorrichtung 10 ähnelt der Vorrichtung 10 aus Fig. 1 darin, daß ein stationärer Griff 12 und ein Einstellgriff 14 bereitgestellt sind, zusammen mit einem Rumpfabschnitt 16 und einem Backenmechanismus 18. Der Rumpfabschnitt 16 hat einen Flügelabschnitt 104, der symmetrisch auf beiden Seiten des Instrumentes vorhanden ist, um den Gleitmechanismus zu beherbergen, wie dies unterhalb beschrieben ist. Ein Druckknopf 102 dient einem Einstellen des Gleitmechanismus, und ein Freigabeknopf 106 dient einem Freigeben des Rückhaltemechanismus, wie unterhalb beschrieben.
  • Mit Bezug auf Fig. 11 ist der einstellbare Schließmechanismus der Vorrichtung von Fig. 10 gezeigt. Das Instrument 100 ist im wesentlichen identisch zum Instrument 10 mit Ausnahme des Rückhaltemechanismus 101 und der Anlenkstruktur 110.
  • Die Anlenkstruktur 110 umfaßt eine Vielzahl von Anlenkarmen 112, wie am besten in Fig. 12 zu sehen ist. Die Anlenkarme 112 bilden eine zusammenklappbare, rechteckige Struktur, die spiegelbildlich ist, wie in Fig. 11 gezeigt. Die Anlenkarme 112 werden durch stationäre Drehstäbe 114 und bewegliche Drehstäbe 115 verbunden. Wie in Fig. 12 zu sehen ist, ist der bewegliche Drehstab 115A an dem beweglichen Stab 116 befestigt, dessen Funktion unterhalb beschrieben wird. Der Druckknopf 102 ist mit einem Gleitmechanismus 108 verbunden, der mit einem im wesentlichen Y-förmigen Aufbau versehen ist. Die äußeren Enden des Y-förmigen Gleitmechanismus sind in flügelförmigen Abschitten 104 des Gehäuses 103 des Instrumentes 100 untergebracht. Der bewegliche Stab 116 erstreckt sich vom beweglichen Drehpunkt 115A durch den Rückhaltemechanismus 101, um mit einem Befestigertreiber 56 und einem Kartuschenrahmen 54 verbunden zu sein, wie dies gezeigt ist. Der bewegliche Stab 116 befindet sich in Reibkupplung mit dem Rückhaltemechanismus 101, um selektiv die Kartuschenbacke 22 bezüglich der Amboßbacke 20 zu positionieren.
  • Der Rückhaltemechanismus 101 umfaßt ein Klammerbauteil 122 und ein Blockbauteil 118, das mit einer Schulter 120 versehen ist. Das Klammerbauteil 122, wie dies am besten in Fig. 15B zu sehen ist, ist mit einer zentralen Bohrung 128 versehen, deren Ecken mit dem beweglichen Stab 116 in Reibkupplung stehen. Der bewegliche Stab 116 und der stationäre Stab 36 des Ausführungsbeispiels der Fig. 1 bis 9 kann mit einer aufgerauhten Oberfläche versehen sein, um den Reibungsgriff der Klammerbauteile 122 und 68 zu erhöhen. Das Klammerbauteil 122 ist durch eine Vorspannungsfeder 124 in die eingekuppelte Position vorgespannt.
  • Bei Benutzung wird der Druckknopf 102 distal auf das Gehäuse 103 zubewegt, so daß die Nockenoberflächen 126 die beweglichen Drehstäbe 115 einkuppeln. Wenn die Anlenkstruktur 110 auf die in Fig. 13 gezeigte Position zusammenfällt, drückt der bewegliche Drehpunkt 115A den beweglichen Stab vorwärts durch den Rückhaltemechanismus 101, um den Befestigertreiber 56 und den Kartuschenrahmen 54 distal zu bewegen, um selektiv den Backenmechanismus zu positionieren. Wenn der Druckknopf 102 in der in Fig. 13 gezeigten Position ist, ist die Verbindungsstruktur 110 vollständig zusammengeklappt, wie dies gezeigt ist, und der bewegliche Stab 116 ist durch das Klammerbauteil 122 durch Reibung gesichert.
  • Wie in Fig. 11 zu sehen ist, kann auch ein Griff- Schließmechanismus 130 bereitgestellt werden. Um die Vorrichtung auszulösen, um Befestiger durch im Backenmechanismus 118 angeordnetes Gewebe hindurchzutreiben, wird der Schließmechanismus 130 von dem Einstellgriff 114 weggedreht, und die Befestiger werden durch das Gewebe auf die oben beschriebene Weise hindurchgetrieben. Um das Instrument 100 in die in Fig. 11 gezeigte Position zurückzubewegen, wird ein Freigabeknopf 106 in der Richtung eines Pfeiles A bewegt, so daß das Klammerbauteil 122 um die Schulter 120 gedreht wird. Wenn das Klammerbauteil 122 eine im wesentlichen vertikale Position senkrecht zum beweglichen Stab 116 erreicht, wird die Reibkupplung zwischen der zentralen Bohrung 128 und dem beweglichen Stab 116 aufgehoben, und der bewegliche Stab 116 kehrt aufgrund einer Vorspannungsfeder, die nicht gezeigt ist, in die in Fig. 11 gezeigte Position zurück. Der Freigabeknopf 106 wird dann freigegeben, und die Vorspannungsfeder 124 läßt das Klammerbauteil 122 in die in Fig. 11 gezeigte Position zurückkehren. Die Verbindungsstruktur 110 kehrt in die in Fig. 12 gezeigte Position zurück.
  • Wie oben in Verbindung mit der Verbindungsstruktur 42 beschrieben, ermöglicht die Bewegung der Verbindungsstruktur 110 eine zweistufige Annäherung der Backenmechanismen. Eine große Annäherung (ungefähr 80% des Gesamtabstandes) der Backenentfernung für eine Bewegung der ersten 50% des Gleitmechanismus 108. Die verbleibenden 50% der Bewegung des Gleitmechanismus 108 bewegen den Backenmechanismus 18 die verbleibenden 20% des Abstandes, und ermöglichen eine Feineinstellung.
  • Der einstellbare Schließmechanismus kann auch in anderen Instrumenten verwendet werden, um die Distanz zwischen einem beweglichen Backenbauteil und einem stationären Backenbauteil am Heft- oder Befestigerende des Instrumentes oder zwischen zwei beweglichen Backenbauteilen zu schließen. Die Backenmechanismen können somit von einem Typ sein, bei dem eine Backe sich auf die andere zu oder von ihr wegbewegt; die vorliegende Erfindung ist jedoch auch für Vorrichtungen anderen Typs verwendbar, d. h. bei denen beide Backen sich aufeinander zu und voneinander wegbewegen. Das chirurgische Instrument kann von einem Typ sein, das Metallhefter oder zweiteilige Befestiger eines von einem Körper absorbierbaren Typs aufweist.
  • Das chirurgische Befestigungs- oder Heftinstrument, das den oben beschriebenen, einstellbaren Schließmechanismus verwendet, ist eine Vorrichtung, die mit einer Hand bedient werden kann, um die Schließbewegung der Backenbauteile des Instruments zu bewirken, gefolgt von einer Aktivierung des Auslösemechanismus, um die Hefter oder Befestiger in das Gewebe zu schießen.
  • Bezugnehmend auf die Fig. 16 bis 19 arbeitet das chirurgische Befestigungsinstrument 140 im wesentlichen ähnlich dem in den Fig. 2 bis 6 gezeigten Instrument 10.
  • Jedoch ist der Vorschubmechanismus 28 in seiner Rückführungsposition (Fig. 16) in seiner am weitesten proximal liegenden Position, und das Nockenbauteil 144 ist durch die Oberfläche 161 des Gleitmechanismus 40 in eine Einkupplung mit dem Hakenbauteil 154 gedreht. Wenn der Gleitmechanismus 40 distal bewegt wird, um Gewebe zu klammern (Fig. 17), nähert sich die Nockenoberfläche 159 der Rille 158 an das Nockenbauteil 144 an. In dieser Einstellung ist das Nockenbauteil 144 immer noch in der Nut 157 angeordnet, so daß der Griff 14 nicht ausgelöst werden kann.
  • Wie in Fig. 18 gezeigt, kann, sobald die Kartuschenbacke 22 in eine ausreichende Distanz mit Bezug auf die Amboßbacke 20 bewegt worden ist, das Nockenbauteil 144 sich in die Rille 158 drehen und somit den Halteabschnitt 146 von der Nut 157 im Kopplungsarm 58 auskuppeln. Somit gibt es eine Vielzahl von Positionen (z. B. Fig. 18 bis 19), in denen der Griff 14 der Vorrichtung durch den Chirurg nach dessen Belieben ausgelöst werden kann.
  • Die folgenden Ansprüche schließen Ausführungsbeispiele der Erfindung zusätzlich zu den oben detailliert beschriebenen ein.

Claims (12)

1. Eine Vorrichtung (10; 100; 140), um Operationsbefestiger an Körpergewebe anzubringen, umfassend:
einen Rahmenabschnitt (21);
einen Griffmechanismus (40), der am Rahmenabschnitt (21) angebracht ist und mit einer Vorrichtung (56) gekoppelt ist, um die Befestiger in Reaktion auf eine Bewegung des Griffmechanismus (14) in das Gewebe hineinzutreiben;
eine Gewebegreifvorrichtung einschließlich eines ersten Backenbauteils (22) mit einer Vielzahl von darauf angeordneten Befestigern, und eines zweiten Backenbauteils (20), wobei die Gewebegreifvorrichtung an einem Ende des Rahmenabschnitts (21) angeordnet ist;
eine Vorrichtung (40), die unabhängig von dem Griffmechanismus (14) bedient werden kann, um eines (22) der Backenbauteile auf das andere Backenbauteil zuzubewegen, um selektiv das eine Backenbauteil zu positionieren; und
eine Vorrichtung (58, 60, 144, 155), um ein Auslösen der Befestiger zu verhindern, dadurch gekennzeichnet, daß die Verhinderungsvorrichtung selbst-deaktivierend ist, wenn das erste Backenbauteil in einem bestimmten Abstand vom zweiten Backenbauteil angeordnet ist; und die Verhinderungsvorrichtung innerhalb des Rahmenabschnitts (21) angeordnet ist.
2. Eine Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verhinderungsvorrichtung eine Bewegung des Griffmechanismus verhindert.
3. Eine Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verhinderungsvorrichtung eine Schließvorrichtung (144) einschließt, die durch zumindest einen Abschnitt der Vorschubvorrichtung (40) in eine eingekuppelte Position vorgespannt wird, um eine Bewegung des Griffmechanismus (14) zu verhindern.
4. Eine Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorschubvorrichtung (40) einen Abstandsteil (158) einschließt, um zu erlauben, daß die Schließvorrichtung (144) aus dem Griffmechanismus auskuppeln kann.
5. Eine Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Schließmechanismus (144) in Reaktion auf eine Bewegung der Vorschubvorrichtung (40) aus einer eingekuppelten Position in eine ausgekuppelte Position drehbar ist.
6. Eine Vorrichtung nach Anspruch 3, 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schließvorrichtung ein Klinkbauteil (144) einschließt, das in eine Nut (157) in dem Griffmechanismus (14) eingekuppelt werden kann.
7. Eine Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Schließmechanismus ein durch eine Feder vorgespanntes Hakenbauteil (144) einschließt, das mit einer entsprechenden Nut (157) im Griffmechanismus (14) einkuppeln kann.
8. Eine Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verhinderungsvorrichtung eine Bewegung der Antriebsvorrichtung (56) verhindert.
9. Eine Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Verhinderungsvorrichtung eine Vorrichtung (58) einschließt, um die Treibervorrichtung (56) einzukuppeln, wobei die Kupplungsvorrichtung aufgrund einer Vorwärtsbewegung des ersten Backenbauteils auf das zweite Backenbauteil zu in eine eingekuppelte Position bewegt wird.
10. Eine Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Treibervorrichtung (56) eine Nockenoberfläche (61) einschließt, über die die Einkuppelvorrichtung (58) gleitet, wobei die Nockenoberfläche eine erste Oberfläche aufweist, die die Einkuppelvorrichtung kontaktiert, um die Einkuppelvorrichtung in einer ausgekuppelten Position zu halten, und um eine Bewegung der Treibervorrichtung zu verhindern, und eine Nut (60), um die Einkuppelvorrichtung einzukuppeln, um eine Bewegung der Treibervorrichtung (56) zu erlauben.
11. Eine Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorschubvorrichtung (40) linear einstellbar ist.
12. Eine Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, weiter eine auslösbare Vorrichtung (32) umfassend, um die Vorrichtung (40) zurückzuhalten, um entlang eines linearen Bewegungspfades sich vorwärts zu bewegen, um selektiv das eine (22) der Backenbauteile zu positionieren.
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