DE69314263T2 - Aluminiumlegierung für die Kühlrippen eines Wärmetausches - Google Patents

Aluminiumlegierung für die Kühlrippen eines Wärmetausches

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Description

  • Die Erfindung betrifft die Verwendung einer Muminiumlegierung als Kühlrippenmaterial eines Wärmeaustauschers mit hoher thermischer Leitfahigkeit. Sie betrifft genauer die Verwendung einer Aluminiumlegierung als Kühlrippenmaterial, welches für Kühlrippen eines Kühlers, der den Wärmeaustauscher für Automobile darstellt, Heizgeräte, Kondensatoren und dergleichen verwendet wird, welche insbesondere durch das Hartlötverfahren hergestellt werden.
  • Der Hauptteil an Wärmeaustauschern für Automobile verwendet Al oder Al-Legierungen und wird mittels des Hartlötverfahrens hergestellt. Für gewöhnlich wird zum Löten eine Füllstofflegierung vom M-Si-Typ verwendet, wodurch das Löten bei einer hohen Temperatur von um 600ºC durchgeführt wird. Bei den Wärmeaustauschem von Kühlem etc., wie es in Figur 1 gezeigt ist, wird zum Beispiel eine dünnwandige Kühlrippe (2), die zu einer gerippten Form verarbeitet wurde, zwischen einer Vielzahl von flachen Rohren (1) gebildet, wobei beide Enden der flachen Rohre (1) jeweils zu Räumen hin offen sind, welche durch einen Sammler (3) und einen Tank (4) aufgebaut werden, wird ein Hochtemperaturkühlmittel von dem Raum einer Tankseite zum Raum einer anderen Tankseite (4) durch flache Rohre (1) geführt, wodurch ein Wärmeaustausch an den Teilen der flachen Rohre (1) und der dünnwandigen Kühlrippe (2) erfolgt, und wird das Kühlmittel, das eine niedrige Temperatur angenommen hat, erneut zirkuliert.
  • In jüngster Zeit geht es beim Wärmeaustauscher in Richtung auf eine Gewichtserleichterung und einer Miniaturisierung, und deshalb ist eine verbesserte thermische Effizienz des Wärmeaustauschers erforderlich und ist eine verbesserte thermische Leitfähigkeit beim Material erwünscht. Insbesondere wird die verbesserte thermische Leitfähigkeit von Kühlrippenmaterial untersucht, und es wird ein Kühlrippenlegierungsmaterial mit einer Legierungszusammensetzung, die sich ganz in der Nähe von reinem Aluminium befindet, als eine Kühlrippe mit hoher thermischer Leitfähigkeit vorgeschlagen. Wenn man die Kühlrippe dünner macht, liegen jedoch insofern Probleme vor, als daß, wenn die Festigkeit der Kühlrippe unzureichend ist, dann die Kühlrippe beim Zusammenbau des Wärmeaustauschers zusammenfallt, oder es darauf hinausläuft, daß sie bei Einsatz des Wärmeaustauschers bricht. Insbesondere im Fall von Legierungskühlrippen vom Typ aus reinem Aluminium liegt der Nachteil einer unzureichenden Festigkeit vor, mithin wurde eine Kühlrippe mit hoher Festigkeit und verbesserter thermischer Leitfähigkeit noch nicht entwickelt. Dies liegt daran, da die Zugabe von Legierungselementen wie Mn für eine hohe Festigkeit wirksam ist, da das Herstellungsverfahren das Hartlöten auf eine Temperatur in der Nahe von 600ºC einschließt, wobei die der Legierung hinzugesetzten Elemente eine Feststofflösung wahrend des Hartlötens bilden, wodurch eine Verbesserung bezüglich der thermischen Leitfahigkeit verhindert wird.
  • Im Hinblick auf diese Situation zogen die Erfinder die Entwicklung eines Kühlrippenmaterials mit hoher Festigkeit und thermischer Leitfahigkeit nach dem Löten in Betracht, wobei die Probleme gelöst werden konnten, wenn die thermische Leitfahigkeit verbessert wurde, indem die Mengen an Si und Fe in geeigneter Weise eingestellt wurden, und ferner, soweit möglich, herausfanden, daß Legierungselemente einen signifikanten Verbesserungseffekt auf die Festigkeit ohne Abnahme der thermischen Leitfahigkeit aufwiesen, was zu der Erfindung führt.
  • Als Kühlrippenmaterialien für Wärmeaustauscher verwendete Aluminiumlegierungen mit ausgezeichneter thermischer Leitfahigkeit und Festigkeit nach dem Hartlöten sind gemäß der Erfindung entwickelt worden. Die Verwendung der Aluminiumlegierung ist in Anspruch 1 definiert.
  • Die Figur list eine Schrägaufsicht eines einen Kühler zeigenden Teilabschnitts.
  • Im nachfolgenden wird die Rolle von Additionselementen bei den Kühlrippenmaterialien und die Gründe der Beschränkung bei den Legierungszusammensetzungen aufgeführt.
  • Si ermöglicht eine Verbesserung der Festigkeit durch dessen Zugabe. Da Si die Wirkung der Förderung des Ausfallens von Fe und Ni besitzt, insbesondere wenn es mit Fe und Ni darüber hinaus zur Verbesserung der Festigkeit durch die Fest-Flüssig-Härtung von Si selbst vorliegt, erhöht es die intermetallische Verbindung, wodurch zur Verstärkung der Dispergierung ein Beitrag geleistet wird, um die Festigkeit zu verbessern. Da ferner Si die Menge der Feststofflösung von Fe und Ni, die sich in dem Kühlrippenmaterial bildet, verringert, und zwar durch Förderung des Prazipitierens von Fe und Ni, verbessert es die thermische Leitfahigkeit. Wenn Si unter 0,005 Gew.-% vorliegt, ist nicht nur der Effekt der Festigkeitsverbesserung unzureichend, sondern ist es auch erforderlich, die Kühlrippe unter Verwendung von hochreinem Metall herzustellen, was hinsichtlich des Kostenaspektes ungeeignet ist. Wenn es über 0,8 Gew.-% vorliegt, kann die Diffiision des Füllstoffes beim Hartlöten unter Wärme signifikant werden, wodurch sich die thermische Leitfähigkeit zusätzlich zu der Lötfähigkeit verschlechtert.
  • Somit wird der Si-Bereich auf 0,005 bis 0,8 Gew.-% eingestellt, jedoch variiert die geeignete Menge an Si innerhalb dieses Bereichs, und zwar in Abhängigkeit von den für die Kühlrippe erforderlichen Charakteristika. Wenn die Menge an Si gering ist, kann zuallererst ein Kühlrippenmaterial mit besonders ausgezeichneter thermischer Leitfahigkeit der Kühlrippe aufgrund der verminderten Menge an Si erhalten werden, und ferner kann, da das natürliche Potential der Kühlrippe basischer wird, eine Kühlrippe erhalten werden, die hinsichtlich des Opfereffektes vorteilhaft ist. Für solche Charakteristika zeigt insbesondere ein Bereich von 0,05 bis 0,2 Gew.-% stabile Charakteristika. Wenn außerdem die Menge an Si hoch ist, kann eine Kühlrippe erhalten werden, dessen thermische Leitfahigkeit nicht so hoch wie die vorstehend erwähnte ist, welche jedoch eine ausgezeichnete Festigkeit nach dem Löten aufweist. Für solche Charakteristika zeigt insbesondere ein Bereich von 0,4 bis 0,6 Gew.-% stabile Charakteristika.
  • Fe erreicht die Fest-Flüssig-Härtung in einer bestimmten Menge in einer Legierung, und der Rest liegt als intermetallische Verbindung vor. Das eben erwahnte verbessert die Festigkeit, vermindert jedoch die thermische Leitfahigkeit signifikant. Das letztere verbessert die Festigkeit durch eine Dispersionsverstärkung leicht, besitzt jedoch eine entgegengesetzte Wirkung, wodurch der Verbesserungseffekt bezüglich der Festigkeit aufgrund der Si-Zugabe abnimmt, und zwar durch Bildung einer intermetallischen Verbindung mit Si. Hierbei ist der Verbesserungseffekt auf die Festigkeit unzureichend, wenn die Zugabemenge von Fe unter 0,5 Gew.-% liegt, und wenn sie über 1,5 Gew.-% liegt, verschlechtert sich die Formbarkeit, was das rippenförmige Formen der Kühlrippe schwierig macht.
  • Bezüglich Ni hat sich als ein Ergebnis eifriger Untersuchungen durch die Erfinder herausgestellt, daß es einen Effekt bezüglich der Verbesserung der Festigkeit besitzt, ohne daß es die thermische Leitfähigkeit verringert. Dies ist ein wichtiges Element in der Erfindung. Das heißt, Ni verbessert die Festigkeit durch die Fest-Flüssig-Härtung, gleichzeitig besitzt es jedoch eine Wirkung hinsichtlich der Abnahme der Menge an Feststofflösung von Fe, entsprechend der Menge der Feststofflösung an Ni. Obgleich Fe und Ni fast den gleichen Effekt auf eine Verbesserung bezüglich der Festigkeit beim Bilden der Feststofflösung besitzen, ist die Abnahme der thermischen Leitfahigkeit bei Ni weitaus geringer. Wenn somit Ni einer Legierung hinzugegeben wird, welche die genannte Menge an Fe enthält, verbessert sich die Festigkeit ohne Abnahme der thermischen Leitfähigkeit. Und wenn die Zugabemenge an Ni unter 0,1 Gew.-% liegt, ist der Effekt unzureichend, und wenn mehr als 2,0 Gew.-% hinzugegeben werden, verschlechtert sich die Formbarkeit, was das rippenförmige Formen einer Kühlrippe schwierig macht.
  • Diesbezüglich haben wir als eine Legierung für Wärmeaustauscher, bei der reines Aluminium mit Ni versetzt ist, jene gefünden, die in der ungeprüften japanischen Patentveröffentlichung Nr. Sho 57-60046 gezeigt ist. Obgleich sich diese Erfindung auf eine Legierung für Wärmeaustauscher bezieht, begründet sich die Tatsache, daß sie ein Bauteil für den Weg eines Kühlmittels für dessen Anwendung in Betracht zieht und sich nicht mit der Kühlrippe beschäftigt, offensichtlicherweise darauf, daß die Erfindung Verbesserungen in der Korrosionbeständigkeit und den Absackeigenschaften bereitstellt, und sie weist keine Beschreibung über den Anodenopfereffekt (welcher der Korrosionsbeständigkeit erschwert) und der thermischen Leitfahigkeit, die für Kühlrippenmaterial erforderlich sind, und die in Beispielen aufgeführte Plattendicke ist gegenüber Kühlmittelmaterial viel dicker.
  • Ferner ist bei der Erfindung der ungeprüften japanischen Patentveröffentlichung Nr. Sho 57-60046 kein Gedanke hinsichtlich einer Legierung für Kühlrippenmaterial mit ausgezeichneter thermischer Leitfahigkeit beschrieben, und es erfolgt überhaupt keine Beschreibung der Beziehung zwischen der Menge an Fe und der Menge an Ni, die eine Basis der Erfindung ist.
  • Das heißt, die Erfindung und die vorliegende Erfindung sind ziemlich unterschiedlich in der Anwendung und der Art des Denkens.
  • Bezüglich der Legierungszusammensetzung berücksichtigt des weiteren die Erfindung der ungeprüften japanischen Patentveröffentlichung Nr. Sho 57-60046 Si und Fe als Verunreinigungselemente, wodurch sie sich ziemlich von der vorliegenden Erfindung unterscheidet, bei der diese Elemente unter Einstufüng dieser als positive Zugabeelemente hinzugesetzt werden.
  • Darüber hinaus ist Co ein Element, von dem man erwartet, daß es den gleichen Effekt wie Ni zeigt, und nicht mehr als 2,0 Gew.-% an Co können sicher neben Ni bei der Erfindung hinzugesetzt werden.
  • In einigen Fällen der Erfindung werden ferner 0,01 bis 0,2 Gew.-% Zr hinzugesetzt; Zr besitzt die Funktion des Vergröberns der rekristallisierten Körnchen, die sich beim Löten bilden, und des Verhinderns des Absackverhaltens der Kühlrippe und der Diffiision von Lötmittel bzw. Lötmetall in die Kühlrippe. Da die erfindungsgemäße Legierung relativ große Mengen an Fe enthält, werden die rekrisallisierten Körnchen häufig fein, und in solchen Fällen ist die Zugabe von Zr vorteilhaft. Wenn Zr zu weniger als 0,01 Gew.-% hinzugegeben wird, ist seine Wirkung nicht ausreichend. Gemäß den Untersuchungen der Erfinder hat Zr eine geringe Wirkung auf die Verbesserung der Festigkeit, und es ist ein Element, welches die thermische Leitfähigkeit verringert, wodurch die obere Grenze auf 0,2 Gew.-% bestimmt wurde.
  • Zu der erfindungsgemäßen Legierung werden eine oder nicht weniger als zwei Arten von nicht mehr als 2,0 Gew.-% Zn, nicht mehr als 0,3 Gew.-% In und nicht mehr als 0,3 Gew.-% Sn in einigen Fällen hinzugesetzt. Diese werden hinzugegeben, um den Anodenopfereffekt beim Kühlrippenmaterial zu erreichen, und wenn jeweils mehr als die vorstehend erwähnten Mengen hinzugegeben wird, nimmt die thermische Leitfähigkeit ab.
  • Die unvermeidbaren Verunreinigungen und Elemente, die aus anderen Grqnden als den obigen hinzugegeben werden, schließen nun Ti, B etc. ein, welche hinzugesetzt werden, um die Struktur des Ingots fein zu machen, und diese Elemente können jeweils sicher hinzugegeben werden, wenn jeweils unter 0,03 Gew.-%. Außerdem können, wenn Verunreinigungen wie Cu, Nin, Mg, Na, Cd, Pb, Bi, Ca, Li, Cr, K und V eingebracht sind, diese den Nebeneffekt der Verbesserung der Festigkeit, der Verhinderung eines Risses vom Ingot, der Verbesserung der Formbarkeit und dergleichen aufweisen, ein Anteil dieser Verunreinigungen von nicht mehr als 0,03 Gew.-% sollte festgestellt werden. Dies liegt daran, daß wenn sie über 0,03 Gew.-% hinzugegeben werden, all diese Elemente die thermische Leitfähigkeit verschlechtern.
  • Die Legierungszusammensetzung der in der Erfindung verwendeten Aluminiumlegierung entspricht der oben erwähnten. Das in der Erfindung verwendete Kühlrippenmaterial kann als ein blankes bzw. ungeschütztes Material verwendet werden, und es kann ebenfalls als ein Kernmaterial eines Hartlötkühlrippenblechs verwendet werden. Es kann ein herkönnnliches Lötmaterial zum Einsatz kommen.
  • Bezüglich des das erfindungsgemäße Kühlrippenmaterial verwendenden Wärmeaustauschers können Kühler für Autos, Kondensatoren, Verdampfer, Ölkühler etc. erwähnt werden, jedoch sind die Wärmeaustauscher nicht auf diese beschränkt.
  • Außerdem sind als Verfahren des Lötens der erfindungsgemäßen Kühlrippe das nicht korrosive Flußhartlöten, Vakuumhartlöten etc., die traditionell angewendet werden, allesamt möglich.
  • Die erfindungsgemäße Kühlrippe kann durch Verfahren der Ingotherstellung mittels des halbkontinuierlichen Gießens, Heißwalzens, Kaltwalzens und Temperns hergestellt werden, oder sie kann ebenfalls durch Verfahren des kontinuierlichen Gießens und Walzens, Kaltwalzens und Temperns hergestellt werden.
  • Im nachfolgenden wird die Erfindung konkret auf Basis von Beispielen veranschaulicht.
  • Beispiel
  • Eine Aluminiumlegierung für die Verwendung als Külllrippenmaterialen (Blechdicke: 60 µm, H14- Veredlung) mit den in Tabelle 1 und Tabelle 2 gezeigten Legierungszusammensetzungen wurden entsprechend des gangigen Verfahrens erzeugt. Von diesen Kühlrippenmaterialien wurden die Festigkeit, die Elektroleitfähigkeit und das natürliche Potential, unter Verwendung einer gesättigten Kalomelelektrode in einer wäßrigen 5 %-igen NaCl-Lösung, was bei einem Teil der Probe durchgeführt wurde, nach dem Löten unter Wärme bestimint. Die Bedingungen des Lötens unter Wärme waren 5 Minuten bei 600ºC in Sickstoffgas. Die Ergebnisse sind in Tabelle 3 und Tabelle 4 gezeigt.
  • Hierbei ist die Elektroleitfähigkeit ein Index der thermischen Leitfahigkeit, und wenn sich die Elektroleitfähigkeit der Kühlrippe um 5 % IACS verbessert, verbessert sich die thermische Effizienz des Wärmeaustauschers um etwa 1 %.
  • Wie aus Tabelle 3 und Tabelle 4 offensichtlich ist, gibt es keine Kühlrippenmaterialien von herkömmlichen Beispielen und Vergleichsbeispielen, die sowohl bezüglich der Zugfestigkeit als auch der Elektroleitfahigkeit ausgezeichnet sind, wohingegen die Kühlrippenmaterialien der erfindungsgemäßen Beispiele sowohl ausgezeichnete Werte in der Zugfestigkeit als auch der Elektroleitfahigkeit zeigen.
  • Hierbei betrifft Nr.39 ein Kühlrippenmaterial aus einer herkömmlichen Legierung vom Typ reinen Aluminiums mit ausgezeichneter thermischer Leitfähigkeit, und Nr. 40 betrifft ein Kühlrippenmaterial aus einer herkömmlichen Legierung vom Al-Mn-Typ. Wohingegen die Nummern 1 bis 20 Beispiele mit relativ niedriger Menge an Si der Erfindung sind. Sie sind ausgezeichnet bezüglich der thermischen Leitfähigkeit und der Festigkeit gegenüber der herkömmlichen Legierung vom Typ reinen Aluminiums, wohingegen sie den gleichen Grad des Opfereffektes wie das herkömmliche Material aulweisen und sie weisen die Charakteristiken auf, daß die Festigkeit zu der der herkömmlichen Legierung vom Al-Mn-Typ gleich ist und die thermische Leitfähigkeit ausgesprochen ausgezeichnet ist. Ferner betreffen die Nummern 21 bis 38 Kühlrippenmaterialien mit relativ hoher Menge an Si bei der Erfindung. Sie besitzen eine thermische Leitfähigkeit, die gegenüber der herkömmlichen Legierung vom Typ reinen Aluminiums gleich oder besser sind, und sie sind äußerst ausgezeichnet bezüglich der Festigkeit.
  • Sie besitzen außerdem die Charakteristika, daß die Festigkeit gegenüber der der herkömmlichen Legierung vom Al-Mn-Typ gleich oder überlegen ist, und die thermische Leitfähigkeit ist ausgesprochen ausgezeichnet. Bei den Nummern 21 bis 38 besitzen jene, die mit irgendeinem von Zn, In und Sn versetzt sind, den gleichen Opfereffekt wie die herkömmlichen Materialien, obgleich die Potentiale nicht aufgelistet sind. Jene ohne den genannten Elementen sind bezüglich des Opfereffektes schlecht, somit müssen sie für Wärmeaustauscher als Kühlrippen verwendet werden, bei denen der Opfereffekt nicht erforderlich ist, was zu beschränkten Anwendungen führt.
  • Das Vergleichsbeispiel Nr. 41 verwendet hochreines Metall, was bezüglich der Kosten problematisch ist. Außerdem wurde das rippenförmige Formen mit allen Kühlrippen durchgeführt, und es wurde herausgefünden, daß die Kühlrippenmaterialien Nr. 47, 49 und 51 zu einer Rißbildung beim Formen führten und nicht gut geformt werden konnten.
  • Wie oben beschrieben, besitzt das Kühlrippenmaterial der Erfindung eine hohe Festigkeit und eine ausgezeichnete thermische Leitfähigkeit und kann in geeigneter Weise insbesondere für Wärmeaustauscher von Automobilen eingesetzt werden. Aus diesem und anderen Gründen kann die Erfindung gut für den industriellen Einsatz zur Anwendung kommen.

Claims (1)

1. Verwendung einer Aluminiumlegierung, umfassend 0,005 bis 0,8 Gew.-% 51.0,5 bis 1,5 Gew.-% Fe, 0,1 bis 2,0 Gew.-% Ni, eine oder nicht weniger als zwei Arten von nicht mehr als 2,0 Gew.-% Zn, nicht mehr als 0,3 Gew.-% In und nicht mehr als 0,3 Gew.-% Sn, wahlweise 0,01 bis 0,2 Gew.-% Zr, und als Rest Al sowie unvermeidbare Verunreinigungen, als Kühlrippenmaterial eines Wärmetauschers.
DE69314263T 1992-08-05 1993-07-30 Aluminiumlegierung für die Kühlrippen eines Wärmetausches Expired - Lifetime DE69314263T2 (de)

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