DE6929012U - Scheibe zur bearbeitung der oberflaeche von stein oder kunststein. - Google Patents

Scheibe zur bearbeitung der oberflaeche von stein oder kunststein.

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DE6929012U
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    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24DTOOLS FOR GRINDING, BUFFING OR SHARPENING
    • B24D7/00Bonded abrasive wheels, or wheels with inserted abrasive blocks, designed for acting otherwise than only by their periphery, e.g. by the front face; Bushings or mountings therefor
    • B24D7/06Bonded abrasive wheels, or wheels with inserted abrasive blocks, designed for acting otherwise than only by their periphery, e.g. by the front face; Bushings or mountings therefor with inserted abrasive blocks, e.g. segmental
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B9/00Machines or devices designed for grinding edges or bevels on work or for removing burrs; Accessories therefor
    • B24B9/02Machines or devices designed for grinding edges or bevels on work or for removing burrs; Accessories therefor characterised by a special design with respect to properties of materials specific to articles to be ground
    • B24B9/06Machines or devices designed for grinding edges or bevels on work or for removing burrs; Accessories therefor characterised by a special design with respect to properties of materials specific to articles to be ground of non-metallic inorganic material, e.g. stone, ceramics, porcelain

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Description

Die Erfindung betrifft eine Scheibe zur Bearbeitung der Oberfläche von Stein oder Kunststein, mit einem Bearbeitungsring, der wenigstens in seinem radial außenliegenden Bereich Material zur Steinbearbeitung aufweist und plan mit der Stirnseite der Scheibe abschließt.
Es ist eine Fertigbearbeitungsscheibe für Werkstücke aus Stein oder Kunststein in Flächenbearbeituagsmaschinen bekannt, die an ihrem Umfang in Scheibensegmente unterteilt ist, an denen sich am äußeren Umfangsrand radial vorstehende Diamantsegmente befinden. Eine solche Fertigbearbeitungsscheibe bewegt sich bei Betrieb quer zur Drehachse über die Oberfläche eines Werkstückes aus Stein oder Kunststein, wobei in der Regel Oberflächenteile uuterschnitten
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werden, damit die Pertigbearbeituagsscheibe nicht die gesamte überflüssige Höhe wegzunehmen braucht. Damit die unterschnittenen Teile selbsttätig abgebrochen werden, schließen sich an die DiamantSegmente nach innen nach oben vorstehende Auflaufflächen an, die keilförmig die unterschnittenen Teile wegdrücken und daher abbrechen sollen. Solange die Auflaufflächen keilförmig sind, arbeiten sie ordnungsgemäß. Im Laufe der Zeit bilden sich jedoch in der Auflauffläche Riefen, weil der unterschnittene Teil des Steines oder Kunststeines in die Auflauffläche einschleift. Schon sehr schnell werden diese Riefen so tief, daß die Keilwirkung der Auflaufflächen verlorengeht, die Riefen stoßen vielmehr mit in Achsrichtung verlaufenden Zylinderflächen gegen die unterschnittenen Teile, wodurch lediglich der Vorschub gehemmt wird.
Zur Vermeidung dieses Nachteiles sind bei dieser bekannten Pertigbearbeitungsscheibe die Auflaufflächen ebenfalls aus Diamantmaterial hergestellt. Eine solche Lösung ist jedoch extrem teuer, und außerdem besteht die Gefahr, daß das gegen die Auflaufflächen stoßende Steinmaterial so schnell abgeschliffen wird, daß Keilkräfte überhaupt nicht mehr zur Wirkung kommen. Im Ergebnis verhält sich diese Pertigbearbeitungsscheibe so, als sei der äußere Umfangsrand der Diamantsegmente so hoch wie die gesamte Höhe des wegzunehmenden Steinmaterials.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, alle diese Nachteile zu vermeiden und eine Scheibe zur Bearbeitung der Oberflächen von Stein oder Kunststein zu schaffen, die für Diamantmaterial geeignet ist, bei der das Diamantmaterial auf eine geringste axiale Schleifhöhe beschränkt ist und bei der trotzdem ein wirksames Abbrechen der unterschnittenen Teile des Steines oder Kunststeines erfolgt.
Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe wird dadurch gelöst, daß auf der der Stirnseite abgewandten Seite des Bearbeitungsringes wenigstens ein Vorsprung aus einem Material vorgesehen ist, das den Stein oder Kunststein langsamer abschleift als das Material zur Steinbearbeitung im radialen Außenbereich des Bearbeitungsringes.
Bei der erfindungsgemäßen Lösung ist keine Auflaufoder Abweisfläc^.e im Sinne der zuvor beschriebenen Pertigbearbeitungsscheibe vorhanden, sondern vielmehr lediglich wenigstens ein solcher Yorsprung, daß sich dieser beim Torschub mit Druck in den Spalt schiebt, der zwischen dem Bearbeitungsring und dem unterschnittenen Teil des Steinmaterial verbleibt. Da der Vorschub nach der Bearbeitungen geschwindigkeit des Bearbeitungsringes, der bei moderneren Scheiben aus Diamantmaterial besteht, eingestellt wird und die Abriebsgeschwindigkeit des Vorsprunges wesentlich geringer ist, drückt sich dieser in den zwischen dem Bearbeitungsring und dem unter- oder hinterschnittenen Steinma-
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terial gebildeten Spalt, durcb diesen Druck wird sehr schnell das unterschnittene Material abgebrochen. Da zwec.ktnäßigerweise der Vorsprung eine Höhe hat, die nicht sehr viel größer als der Spalt zwischen Bearbeitungsricg und hinterschnittenem Steinmaterial ist, können sich keine liefen mit zylindrischen Flächen bilden, wodurch der Vorschub, zumindest die Abdrückwirkung beeinträchtigt würde.
Der Vorsprung kann sich über den gesamten Umfang erstrecken. Besonders zweckmäSig; ist er jedoch auf lediglich einen geringen Teil des Umfanges beschränkt. Dadurch drückt sich der Vorsprung kaum noch in radialer Richtung, also in Vorschubrichtung unter das unterschnittene Steinmaterial, sondern vielmehr in Umfangsrichtung. Besonders zweckmäßig ist dabei der Vorsprung keilförmig in Umfangsrichtung ausgebildet, so daß er in wirksamer Weise das unterschnittene Steinmaterial abbricht. Selbst wenn sich bei einem derart ausgebildeten Vorsprung Riefen bilden sollten, so können diese lediglich in Richtung der Keilwirkung, also quer zur Vorschubrichtung auftreten, so daß der Vorschub niemals beeinträchtigt wird. Aber auch die Abheb- oder Abbrechwirkung wird dadurch nicht beeinträchtigt, solange nur die Höhe des Keiles noch genügend ist. Haben sich die radial außenliegenden Teile des Keiles abgerieben, so kommen ganz einfach weiter innenliegende Teile zur Wirkung. Trotz Abrieb der Vorsprünge bleibt also die Funktion auch bsi keilförmiger Ausbildung erhalten.
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Anhand der Zeichnung soll die Erfindung nachfolgend näher erläutert werden.
Pig. 1 ist ein Teilschnitt durch ein Ausführungsbeispiel einer Scheibe gemäß der Erfindung;
Fig. 2 zeigt das Ausführungsbeispiel gemäß Ji1Ig. 1 in axialer Ansicht;
Pig. 3 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel der erfind ungs gemäße η Scheibe;
Fig. 4 ist eine axiale Teilansicht des Ausführungsbeispieles gemäß Fig. 3 ;
Fig. 5 zeigt eines der Diamantsegmente in Blickrichtung auf die Drehachse;
Fig. 6 zeigt ein drittes Ausführungsbeispiel einer Scheibe gemäß der Erfindung;
Fig. 7 ist eine axiale Teilansicht der Scheibe gemäß Fig. 6;
Fig. 8 zeigt ein Diamantsegment in Blickrichtung auf die Drehachse.
Alle Ausführungsbeispiele gemäß den Fig. 1 bis 8 weisen einen zentralen Scheibenkörper 1 auf, in dem sich eine Achsbohrung 2 befindet. An dem Scheibenkörper 1 sind Segmente 3 angebracht, an denen sich außen Diamantsegmente 4 befinden, die zur Bearbeitung von Stein oder Kunststein dienen.
Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß den Fig. 1 und 2 befindet sich auf den Segmenten 3, die zusammen mit den
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Diamaatsegmenten praktisch den Bearbeitungsring bilden, ein Ansatz 5> dessen axiale Höhe etwas größer als die Spalthöhe ist, die beim Arbeiten der Seheibe zwischen den Diamentsegmeaten 4 und dem unterschnittenen Steinmaterial ver~ bleibt. Beim Vorschub schiebt sich der Ansatz 5 in den Spalt zwischen den Segmenten 3 und dem unterschnittenen Steinmaterial und preßt dieses dadurch axial weg, so da3 es abbricht. Der Ansatz 5 kann aus einem auswechselbaren Ring bestehen, der nach Verschleiß einfach ausgetauscht wird. Irgendwelche Riefen, die den Vorschub beeinträchtigen und das Abbrechen verhindern könnten, könaen hier nicht entstehen, da der Ansatz 5 nur eine geringe Htibe hat.
Bei dem Ausfiihrungsbeispiel gemäS den Fig. 3 bis 5 erstrecken sich Ansätze 6 nur über einen Teil des TTmfanges, sie haben eine UmfaEgsbreite von der gleichen Größe wie die Segmente 3. Dadurch stehen die Ansätze 6 nicht solange mit dem unterschnittenen Steinmaterial in Berührung und verschleißen daher besonders wenig. Die Abdrückwirkung wird dadurch jedoch nicht beeinträchtigt, im Gegenteil, die Ansätze fassen ruck- oder schlagartig an dem unterschnittenen Steinmaterial an, und durch diese plötzliche Kraftentstehung wird das unterschnittene Material besonders gut abgebrochen oder abgeschlagen. Zweckmäßigerweise kann sich nar an einem oder zwei gegenüberliegenden Segmenten 3 ein Atisats 6 befinden. Fig. 5 zeigt die Größe und Form des An-
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satzes 6, der die axiale Dicke des Diamantsegmentes 4 und in hier nicht sichtbarer Weise auch die des Segmentes 3 tiberragt.
Die Ausflihrungsform gemäß den Pig. 6 bis 8 entspricht im wesentlichen der gemäß den Fig. 3 bis 5, bis auf den Unterschied, daß sich auf den Segmenten 3 Ansätze 7 befinden, die sich in Umfangsrichtung in Drehrichtung keilförmig verjungen, wie das besonders deutlich aus Pig. 8 erkennbar ist. Der keilförmige Ansatz greift in Umfangsrichtung unter die unterschnittenen Steinmaterialteile und bricht diese ab. Auch bei dieser Ausführungsform ist es zweckmäßig, nur einzelne Ansätze 7 am Umfang vorzusehen. Dadurch erhöbt sich die Angriffsfläche des keilförmigen Ansatzes 7, indem die Vorschubstrecke während der Zeit größer ist, die zwischen dem Angreifen eines Ansatzes 7 und dem nächstfolgenden verbleibt.
Schleifen sich die radial außenliegenden Teile der keilförmigen Ansätze 7 ab, so kommen radial weiter innenliegende Teile zur Wirkung, und zwar in gleicher Weise, ohne daß irgendwelche Riefen und dergleichen beeinträchtigend wirken könnten. Die Punktion der Ansätze bleibt dadurch solange vollständig erhalten, wie die Ansätze überhaupt noch vorhanden sind. Sind sie vollständig verschlissen, so können sie gegen neue ausgetauscht werden.
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Claims (6)

I (III ,1 · I I ' Ansprüche
1. Scheibe zur Bearbeitung der Oberfläche von Stein oder
Kunststein, mit einem Bearbeitungsring, der wenigstens in
seinem radial außenliegenden Bereich Material zur Steinbearbeitung aufweist und plan mit der Stirnseite der Scheibe abschließt, dadurch gekennzeichnet, daß auf der der Stirnseite abgewandten Seite des Bearbeitungeringes wenigstens
ein Vorsprung aus einem Material vorgesehen ist, das den
Stein oder Kunststein langsamer abschleift als das Material zur Steinbearbeitung im radialen Außenbereich des Bearbeitungsringes .
2. Scheibe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Vorsprung ein sich über den gesamten Umfang erstreckender, den Bearbeitungsring verdickender Ring ist.
3. Scheibe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorsprung bzw. Ring wenig dicker, vorzugsweise
zweimal dicker als der Spalt ist, der beim Arbeiten der
Scheibe zwischen dem Bearbeitungsring und dem Stein oder
Kunststein verbleibt.
4· Scheibe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorsprung bzw. der Ring nach außen
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bin zum Bearbeitungsring hin abfällt.
5. Scheibe nach einem der vorhergehenden Ansprüche» dadurch gekennzeichnet, daß der Bearbeitungsring in an sich bekannter Weise aus einzelnen Segmenten besteht, die auf der Stirnseite der Scheibe angebracht sind.
6. Scheibe nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorsprung aus einzelnen Abschnitten besteht und sich jeweils nur über ein Segment erstreckt.
7· Scheibe nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorsprung jeweils in Umfangsrichtung in Drehrichtung keilförmig abfällt.
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DE6929012U 1969-07-23 1969-07-23 Scheibe zur bearbeitung der oberflaeche von stein oder kunststein. Expired DE6929012U (de)

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