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Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen
elektrischen Verbinder zum lösbaren Anschluß an einen Batteriepack
oder ein Elektronikteil in Kassettenbauart.
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Fig. 5 zeigt ein Beispiel eines bekannten Verbinders zum
Erzielen eines elektrischen Anschlusses an einen Batteriepack.
Gemäß Fig. 5 enthält die bekannte Konstruktion ein
Kontaktglied 10' mit einem Kontaktabschnitt 11' zum Ausbilden eines
elektrischen Kontaktes mit einer Elektrode 41' eines
Batteriepacks 40'. Ein Verbindungsabschnitt 12' hält einen an ihn
angeläteten Draht 30' und einen Befestigungsabschnitt 13'
(Verankerungsabschnitt) zum Befestigen, zum Beispiel durch
Verstemmen, des Kontaktgliedes am Körper einer Basis 20'
eines Gehäuses oder eines Anschlusses.
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Das Befestigen des Kontaktgliedes am Hauptteil durch
Verstemmen ist nicht nur mühsam, sondern auch äußerst schwierig, da
die Stemmkraft unter Berücksichtigung des nach dem
Verstemmen eintretenden Zustandes, zum Beispiel des Zustandes, in
dem sich das Kontaktglied nach links oder rechts dreht, aber
ohne irgendein Spiel gegenüber einer Vertikalbewegung
befestigt ist, gesteuert werden muß.
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Die DE-A-17 65 922 offenbart einen Verbinder, bei dem die
Kontakte ohne Verstemmen am Gehäuse befestigt sind. Die DE
A-17 65 922 offenbart einen Verbinder zum Anschließen an
eine Batterie mit einer Vielzahl von Kontaktgliedern und einem
diese haltenden Gehäuse, wobei jedes Kontaktglied einen
Kontaktabschnitt zum elektrischen Anschließen an eine
Batterieelektrode, einen Anschlußabschnitt zum Anschließen eines
Drahtgliedes an diese und einen den Kontaktabschnitt mit dem
Verbindungsabschnitt verbindenden und das Kontaktglied an
dem Gehäuse befestigenden Befestigungsabschnitt aufweist,
der im Querschnitt die Form eines umgekehrten U mit zwei
einander gegenüberliegenden Seitenwänden und einem von dort in
Richtung auf den Kontaktabschnitt verlaufenden
Anlageschenkel aufweist, wobei das Gehäuse Ausnehmungen zur Aufnahme
und zum Halten der Befestigungsabschnitte der Kontaktglieder
und einen Anlageabschnitt zur Anlage an den Anlageschenkeln
der Kontaktglieder aufweist.
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Bei der DE-A-17 65 922 weist der Befestigungsabschnitt mit
einem Querschnitt in der Form eines umgekehrten U Flansche
auf, die von den freien Kanten der einander
gegenüberliegenden Seitenwände nach außen verlaufen. Die Befestigung eines
Kontaktes im Gehäuse erfolgt durch Einschieben der Flansche
in die Ausnehmungen, Drücken der Flansche unter über einem
Teil der Ausnehmungen ausgebildete Lippen und Schieben der
Flansche unter die Lippen, bis der Anlageschenkel in einer
Ausnehmung (einem Anlageabschnitt) zum Verklemmen des
Befestigungsabschnittes an seiner Stelle Halt findet.
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Diese schwierige Kombination aus Schiebe- und
Drückbewegungen stellt einen Nachteil dar, und die Verbinder gemäß der
Erfindung streben nach einer überwindung dieser
Schwierigkeit durch Ausbilden eines Verbinders mit Kontakten, die
einfach durch Drücken der Kontaktglieder in das Gehäuse und
ohne die Notwendigkeit eines Verstemmens an ihrer Stelle
befestigt werden können.
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Zu diesem Zweck ist gemäß der vorliegenden Erfindung ein
Verbinder zum Anschließen an eine Batterie vorgesehen mit einer
Vielzahl von Kontaktgliedern und einem Gehäuse zu deren
Befestigung, wobei jedes Kontaktglied einen Kontaktabschnitt zum
elektrischen Anschließen an eine Elektrode der Batterie,
einen Anschlußabschnitt zum Anschließen eines Drahtgliedes an
diese und einen den Kontaktabschnitt mit dem
Verbindungsabschnitt verbindenden und das Kontaktglied an dem Gehäuse
befestigenden Befestigungsabschnitt aufweist, der im Quer
schnitt die Form eines umgekehrten U mit zwei einander
gegenüberliegenden Seitenwänden und einem von dort in Richtung
auf den Kontaktabschnitt verlaufenden Anlageschenkel
aufweist, wobei jede Seitenwand eine Öffnung aufweist, das
Gehäuse eine Ausnehmung zur Aufnahme und zum Halten der
Befestigungsabschnitte der Kontaktglieder und einen
Anlageabschnitt zur Anlage an den Anlageschenkeln der Kontaktglieder
aufweist und die Innenseiten der Ausnehmung Vorsprünge
aufweisen, die mit den Öffnungen in den Befestigungsabschnitten
der Kontaktglieder in Anlage liegen.
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Als Beispiel wird eine Ausführungsform eines elektrischen
Verbinders nun unter Bezug auf die beiliegenden Zeichnungen
beschrieben. Dabei ist:
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Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines elektrischen
Verbinders gemäß der vorliegenden Erfindung mit
Darstellung eines Kontaktgliedes in auseinandergezogener
Darstellung zum Anschließen an einen Batteriepack,
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Fig. 2 ein Längsschnitt einer Ausführungsform der
Verbinderkonstruktion gemäß der vorliegenden Erfindung,
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Fig. 3 ein Schnitt entlang der Schnittlinie A-A in Fig. 2,
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Fig. 4 ein Schnitt mit Darstellung des Verbindungszustandes
zwischen dem Kontaktglied des elektrischen Verbinders
und des Batteriepacks gemäß der Darstellung in Fig. 2
und
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Fig. 5 eine perspektivische Darstellung eines Beispiels
eines bekannten elektrischen Verbinders und eines
Batteriepacks.
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Fig. 1 zeigt einen elektrischen Verbinder mit einem auf
einer Anschlußplatte vorgesehenen Kontaktglied 10 und einen
Batteriepack 40 (oder ein anderes Elektronikteil in
Kassettenbauart),
welcher das Kontaktglied 10 zum Ausbilden eines
elektrischen Kontaktes mit diesem berührt. Die
Anschlußplatte von Fig. 1 wird an einem vorgegebenen Abschnitt des
Gerätekörpers, auf den der Batteriepack montiert ist, befestigt.
Es gibt eine Vielzahl von Kontaktgliedern 10, die gemäß der
Darstellung in Fig. 1 in Längsrichtung des Gehäuses 20
verlaufen.
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Jedes Kontaktglied 10 weist einen Kontaktabschnitt 11 auf,
der auch wie eine Blattfeder wirkt, einen
Verbindungsabschnitt 12 zum Anschließen an einen Draht 30 und einen
Befestigungsabschnitt 13, der den Kontakt- und den
Verbindungsabschnitt verbindet und den Kontaktabschnitt am Gehäuse
befestigt. Bei der dargestellten Ausführungsform ist der
Kontaktabschnitt 11 so angeordnet, daß er nach außen frei liegt.
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Der Kontaktabschnitt 11 ragt zur Aufnahme des Batteriepacks
in einen Hohlraum und schließt eine Elektrode an, die am
Boden des Batteriegehäuses in dem Hohlraum zum Ausbilden des
elektrischen Kontaktes mit diesem freiliegt.
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Gemäß der Darstellung in den Figuren 2 und 3 weist der
Befestigungsabschnitt 13 ein Hauptteil auf, das aus zwei
einander gegenüberliegenden Seitenwänden 13A besteht, die einen
Querschnitt mit der Form eines umgekehrten U begrenzen, und
einen Anlagearm 13B, der vom Hauptteil in Richtung auf den
Kontaktabschnitt nach unten verläuft. Jede Seitenwand 13A
des Befestigungsabschnittes 13A weist eine Öffnung 13C auf.
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Das Gehäuse 20 enthält eine Ausnehmung 21 zum Aufnehmen und
Halten des Befestigungsabschnittes jedes Kontaktes und einen
Anlageabschnitt 22 zur Anlage am Anlagearm 13B des
Kontaktgliedes. Gemäß der Darstellung weist der Anlageabschnitt 22
des Gehäuses eine abgeschrägte Wandfläche 22A auf.
Vorsprünge 21A zur Anlage an den Öffnungen im Befestigungsabschnitt
der Kontaktglieder sind in den Innenwandflächen der
Ausnehmung 21 ausgebildet.
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Fig. 4 erläutert die Art und Weise, in der der Kontaktab
schnitt 11 eine Elektrode 41 des Batteriepacks berührt. Die
Anordnung ist so getroffen, daß bei Montage des
Batteriepacks auf einer Vorrichtung die Elektrode 41 den
Kontaktabschnitt 11 des Kontaktes drückt, so daß sie gemäß der
Darstellung mit ihm in Berührung gehalten wird.
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Zur Montage des Kontaktgliedes 10 gemäß der vorliegenden
Erfindung werden die beiden einander gegenüberliegenden
Seitenwände 13A des Befestigungsabschnittes 13 des Kontaktgliedes
in die Ausnehmung 21 des Gehäuses eingepaßt. In diesem
Zustand liegen die Vorsprünge 21A auf der Innenwandf l'che mit
den öffnungen 13A in den Seitenwänden in Anlage. Da die
Seitenwände zu einer Ausdehnung nach außen neigen, wird der
Befestigungsabschnitt des Kontaktgliedes befestigt und in der
Ausnehmung des Geh'uses gehalten. Zur gleichen Zeit liegen
die Anlagearme 13B mit einer Stufe, die durch die
abgeschrägte Wandf läche 22A des Anlageabschnittes des Gehäuses
dargestellt wird, in Anlage.
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Gemäß der Beschreibung ermöglicht die erfindungsgemäße
Verbindungskonstruktion eine sichere Montage des
Befestigungsabschnittes des Kontaktgliedes in einer Ausnehmung eines
Gehäuses durch einfaches Drücken des Kontaktgliedes in das
Gehäuse ohne die Notwendigkeit eines Verstemmens aufgrund der
spezifischen Konstruktion des Kontaktgliedes und des Gehäuses,
was zu einer merkbaren Verbesserung der Montagequalität des
Kontaktgliedes führt.
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Nach dieser Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform
sollte es einleuchten, daß an dieser Abänderungen ohne
Verlassen des ins Auge gefaßten Schutzumfanges der Erfindung
getroffen werden können. Die hier beschriebene bevorzugte
Ausführungsform dient damit der Erläuterung und nicht der
Beschränkung, und der wahre Umfang der Erfindung wird in den
bei folgenden Patentansprüchen dargestellt.