DE692129C - - Google Patents

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DE692129C
DE692129C DE1938H0154713 DEH0154713D DE692129C DE 692129 C DE692129 C DE 692129C DE 1938H0154713 DE1938H0154713 DE 1938H0154713 DE H0154713 D DEH0154713 D DE H0154713D DE 692129 C DE692129 C DE 692129C
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DE
Germany
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chemical
cartridge
belt
ribs
screen
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Expired
Application number
DE1938H0154713
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ADOLF VON HOFF
Original Assignee
ADOLF VON HOFF
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Publication date
Application filed by ADOLF VON HOFF filed Critical ADOLF VON HOFF
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Publication of DE692129C publication Critical patent/DE692129C/de
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62BDEVICES, APPARATUS OR METHODS FOR LIFE-SAVING
    • A62B19/00Cartridges with absorbing substances for respiratory apparatus

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Pulmonology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Physical Or Chemical Processes And Apparatus (AREA)

Description

  • Chemikalpatrone für Atem- und Gasschutzgeräte Bei den die Luft in vollem Querschnitt durchlassenden Chemikalpatronen zum Binden der Kohlensäure und gegebenenfalls zum Entwickeln von Sauerstoff für Atem- und Gasschutzgeräte ist das zur Bindung der Kohlensäure aus der Ausatemluft oder das zur Erzeugung von Sauerstoff dienende Chemikal in der Regel .auf einzelne in der Atemrichtung verlaufende und durch Drahtsiebe festgehaltene Lagen verteilt, die zwischen sich schmale, freie Luftwege einschließen. Dies geschieht sowohl durch flache, in der Längsrichtung der Patrone verlaufende Drahtsiebe als auch durch quer zum Luftwege aufein; andergeschichtete Drahtsiebe mit tiefen, abwechselnd breiten und schmalen Wellen, wobei die mit dem ChemikaVangefüllten breiten Taschen bei den aufeinandergeschirhteten Sieben in gerader Richtung einheitliche Lagen bilden, die durch die dazwischenliegenden, die durchgehenden Luftwege bildenden schmalen Taschen voneinander getrennt sind. Bei den in der axialen Längsrichtung der Patrone eingesetzten Sieben ist es auch bekannt, rohrförmig hergestellte Siebe-konzentrisch ineinanderzustecken und die ringförmigen Räume zwischen den Sieben mit dem Chemikal auszufüllen, wobei die Siebrohre entsprechend dem Patronenquerschnitt .ellipsen- oder kreisförmig sind. Diese rohrförmigen Siebe sind zur Bildung der Luftkanäle mit längs gerichteten Wellen versehen.
  • Bei den Chemikalpatronen dieser Art wird die Chemikalfüllung fast ausschließlich erst nach dem Zusammenfügen aller zu einem Einsatz gehörenden Siebe eingebracht, wodurch es notwendig ist, die jeden Chemikalstrang bildenden Lagen oder Siebwellen einzeln von der Seite oder von einem Kopfende aus zu füllen. Die Füllung muß langsam und sorgfältig, fast Korn für Korn geschehen, weil sich sonst die Chemikalkörner in den engen Kanälen stauen. Dies bedeutet bei der großen Anzahl der Stränge eine äußerst langwierige Arbeit, worunter nicht selten die erforderliche Gleichmäßigkeit der Chemikalverteilung leidet.
  • Die Chemikalpatrone nach der Erfindung weist ebenfalls ein mit Wellen oder Rippen für die Cherilikahnasse und für die Luftkanäle versehenes Drahtsieb auf. Die Erfindung besteht darin, daß, das Drahtsieb bandartig ausgebildet und spiralförmig um die Längsachse der Patrone in einer den Patronenquerschnitt ausfüllenden Lagenzahl aufgewickelt ist. Diese Form des Siebeinsatzes ermöglicht das Füllen, der Chemikalstränge auf dem flach liegenden Siebband vor .dem Aufwickeln, wobei die zur Aufnahme des Chemikals dienenden Wellen oder Rippen mit ihrer offenen Seitenach oben liegen und sich in einfacher Weise schnell und gleichmäßig füllen lassen.
  • Die als Luftkanäle dienenden und seitlich die' Chemikahnasse begrenzenden Rippen brauchen mit dem Drahtsiebband nicht ein=: heitlich zu sein, sondern können aus Siebhohlkörpern bestehen, die mit oder ohne besondere Befestigung zwischen den Lagen des spiralig aufgewickelten Siebbandes eingelegt sind.
  • Das Herausfallen der Chemikalkörner während des Aufwickelns oder auch nachher kann dadurch verhindert werden, daß die mit der Chemikalmasse gefüllten Wellen oder Taschen des Siebbandes durch ein Decksiebband abgedeckt werden, das zweckmäßig mit Sicken versehen ist, durch die die einzelnen Lagen des spiralförmig aufgewickelten Siebbandes im Abstand voneinander gehalten werden.
  • In der Zeichnung ist die Chemikalpatrone gemäß der Erfindung in einigen Ausführungsbeispielen dargestellt. Es zeigen Abb. i den Querschnitt des in Ellipsenform spiralig gewickelten Siebbandes mit gefüllten Chemikalsträngen, Abb. a den Aufriß ' eines Teils des flach liegenden Siebbandes nach der Füllung, jedoch vor dem Aufwickeln, Abb. 3 den Querschnitt des Bandes nach Abb. a, Abb. q. den Aufriß eines gefüllten Siebbandes mit anderer Rippenanordnung, Abb. 5 den Querschnitt eines gefüllten Siebbandes, bei 'dem die in runder Form gehaltenen Rippen aufgelegt sind, Abb. 6 den Querschnitt von zwei Lagen des gefüllten Siebbandes, die durch ein Decksiebband mit Sicken im Abstand voneinander gehalten sind, und Abb. 7 den Querschnitt eines gefüllten Siebbandes mit einem Decksieb ohne Sicken. Das Siebband nach Abb. i, z, 3, 6 und 7 ist mit abwechselnd breiten und schmalen Wellen versehen, von denen die breiten Wellen a als Taschen zur Aufnahme des körnigen Chemikals und die dazwischenliegenden schmalen Wellen b als Luftwege dienen. Das Siebband wird nach der Füllung in der aus Abb. i ersichtlichen Weise aufgewickelt und dabei in die gewünschte Querschnittsform gebracht. Während .des Füllens und des Rufwickelns liegt das Siebband zwischen zwei aufrecht stehenden Flächen, die ein seitliches Herausfallen der Chemikalkörner verhindern. Diese aufrecht stehenden Flächen werden nach dem Wickeln durch die gebräuchlichen Kopf: siebe ersetzt. Die als Luftkanäle dienenden und seitlich die Chemilalmasse begrenzenden Rippen können bezüglich ihrer Gestalt und Richtung in der verschiedensten Weise ange-'.:tirdnet sein. Sie können durch entsprechendes "ellen des Siebbandes mit diesem aus einem einheitlichen Stück bestehen oder auch he-.sonders hergestellt eingelegt werden. Blei dem Siebband nach Abb. q. sind die in der Längsrichtung der Patrone verlaufenden Rippen b durch quer verlaufende Rippen c unterteilt, wodurch die Patrone längs und quer gerichtete Luftwege erhält. Die die quer gerichteten Luftwege bildenden Rippen c können eingelegt sein und aus einem schraubenlinienförmig gebogenen Draht mit eng aneinanderliegenden Windungen bestehen. Indem Ausführungsbeispiel nach Abb. 5 können die -einen kreisförmigen Querschnitt besitzenden, als längs gerichtete Lufrivege dienenden Rippen b1 lose auf das Siebband d aufgelegt oder daran befestigt sein. Die in Abb.6 und 7 gezeigten Decksiebe e -verhindern das Herausfallen der Chemikalkörner aus den Taschen a, wobei-die durch Siebfalten herstellbaren Sicken feinen ihrer Höhe entsprechenden Abstand zwischen den einzelnen Lagen des Siebbandes bewirken.
  • Die Patrone braucht nicht aus einem einzigen Siebband hergestellt zu werden; es können auch mehrere Siebbänder aufeinandergelegt gleichzeitig aufgewickelt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: ' i. Chemikalpatrone zum Binden der Kohlensäure und gegebenenfalls zum Entwickeln von Sauerstoff für Atem- und Gasschutzgeräte zeit einem mit Wellen oder Rippen für die Chemikalmasse und für die Luftkanäle versehenen Drahtsieb, dadurch gekennzeichnet, daß das Drahtsieb bandartig ausgebildet und spiralförmig um die Längsachse der Patrone in einer den Patronenquerschnitt ausfüllenden Lagenzahl aufgewickelt ist. z. Chemikalpatrone nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die als Luftkanäle dienenden und seitlich die Chemikalmasse begrenzenden Rippen aus Siebhohlkörpern (b1) bestehen (Abt. 5). 3. Chemikalpatrone nach Anspruch, i oder z, dadurch gekennzeichnet, daß die mit der Chemikalfnasse gefüllten Wellen oder Taschen (a) des Siebbandes durch ein Decksiebband (e) abgedeckt sind, das zweckmäßig mit Sicken (f) versehen ist, durch die die einzelnen Lagen des spiralförmig aufgewickelten Siebbandes im Abstand voneinander gehalten werden (Abt. 6 und 7).
DE1938H0154713 1938-02-12 1938-02-12 Expired DE692129C (de)

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DE (1) DE692129C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3309844A (en) * 1963-11-29 1967-03-21 Union Carbide Corp Process for adsorbing gases

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3309844A (en) * 1963-11-29 1967-03-21 Union Carbide Corp Process for adsorbing gases

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