DE69211894T2 - Fascia-Clip und Instrument - Google Patents
Fascia-Clip und InstrumentInfo
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Description
- Dies Erfindung betrifft ein Instrument zum Anbringen einer chirurgischen Haltevorrichtung zum Schließen von Einschnitten in Körpergewebe, insbesondere eine Faszien-Haltevorrichtung von zweiteiliger Konstruktion, die eine Klammer und einen Halter aufweist. Die EP-A-04 19 071 offenbart eine Vorrichtung in Übereinstimmung mit dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
- Chirurgische Verschlüsse sind in chirurgischen Verfahren eingesetzt worden, um die Notwendigkeit des Nähens zu eliminieren, was zeitintensiv und unbefriedigend ist. In diesen Anwendungen kann der Chirurg eine Verschlußeinbringvorrichtung verwenden, die mit einem oder mehreren chirurgischen Verschlüssen geladen ist, um in ein paar Sekunden das zu erreichen, was durch Nähen viele Minuten gedauert hätte. Diese Reduzierung bei der Operationszeit reduziert Blutverlust und Trauma des Patienten.
- Bei einigen Anwendungen werden zweiteilige chirurgische Verschlüsse verwendet, bei denen der Verschluß an der Wundstelle eingeführt wird und durch einen Halter in Eingriff gebracht wird, um den Verschluß an seinem Platz zu halten. Diese Halter verhindern, daß sich der Verschluß aus dem Gewebe löst. Da die zweiteiligen Verschlüsse nicht einfach gelöst werden können und nicht einfach entfernbar sind, werden sie aus bioabsorbierbarem Material hergestellt.
- Mögliche Materialien für derartige zweiteilige Verschlüsse schließen Polymere und Copolymere von Glycolitsäure ,d.h. Hydroxyessigsäure, zyklisches Dimer von Glycolsäure ("Glycolid"), Milchsäure, das zyklische Dimer von Milchsäure ("Lactid") und damit zusammenhängende Monomere. Polymere und Copolymere der vorangegangenen Art und daraus hergestellte absorbierbare Vorrichtungen sind gut bekannt, siehe z.B. US- Patent-Nummern 2,668,162; 2,703,316; 2,758,987; 3,225,766; 3,297,033; 3,422,181; 3,531,561; 3,565,869; 3,620,218; 3,626,948; 3,636,956; 3,736,646; 3,772,420; 3,773,919; 3,792,010; 3,797,499; 3,839,297; 3,867,190; 3,878,284; 3,982,543; 4,060,089; 4,137,921; 4,157,437; 4,234,775; 4,237,920; 4,300,565 und 4,523,591; U.K. Patent 779,291; D.K. Gilding et al., "Biodegardable polymers for use in surgery- polyglycolic/poly(lactic acid) homo- and co-polymers: 1, Polymer, Volume 20, Seiten 1459 bis 1464 (1979), und D.E. Williams (ed.) Biocompatibility of Clinical Implant Materials, Vol. II, ch. 9: "Biodegradable Polymers" (1981).
- Die Verwendung von vorangegangenen Verschlüssen und Instrumenten war nicht vollständig für alle Typen von Gewebe geeignet. Zum Beispiel sind viele der vorangegangenen Verschlüsse nicht geeignet, zum Verschließen von Faszien- Gewebeeinschnitten, da das Gewebe relativ dick und nicht leicht zu manipulieren ist. Das US-Patent Nr. 49 50 284 offenbart eine Art von Klammereinrichtung, die für Fasziengewebe geeignet ist. Die Klammereinrichtung weist einen Längsbügel auf, der sich durch eine Öffnung in das proximale Ende der Basis erstreckt und durch eine Öffnung an dem distalen Ende der Basis hervorkommt.
- Es besteht die Notwendigkeit für einen verbesserten Weg zur Anbringung einer chirurgischen Klammervorrichtung, die für Fasziengewebe verwendet werden kann und die leicht herzustellen ist, leicht zu betätigen ist, mit Genauigkeit aufgebracht werden kann und die einen sicheren Verschluß des Einschnittes bietet. Die Erfindung bietet eine Klammereinrichtungs-Vorrichtung, wie sie im Anspruch 1 gekennzeichnet ist.
- Die vorliegende Erfindung ist geeignet, um eine verbesserte chirurgische Faszien-Klammervorrichtung zum Schließen von Einschnitten in Körpergewebe anzubringen. Die Faszien- Klammervorrichtung weist einen Halter und eine flexible Klammer mit einem Paar von Beinen auf, die sich von dem zentralen Abschnitt erstrecken. Die Beine der Klammer sind aus einer offenen Position, in der die Beine voneinander beabstandet sind und sich im wesentlichen parallel oder schräg zueinander erstrecken, in eine geschlossene Position bewegbar, in der die Beine nach innen einander entgegengebogen sind, so daß die Endabschnitte der Beine sich im wesentlichen parallel zu dem zentralen Abschnitt der Klammer erstrecken, und erstrecken sich durch eine Öffnung in dem Halter. Die Beine können mehrere Zähne aufweisen, die durch eine Sperrklinke miteinander in Eingriff stehen, die in dem Halter angeordnet ist, um dadurch die Sicherung der Beine in dem Halter zu verbessern. Die Klammer und der Halter sind vorzugsweise und vorteilhafterweise aus einem bio-absorbierbaren Material hergestellt. Die vorliegende Erfindung bietet ein Instrument zum Aufbringen der Klammer. Das Instrument weist eine Einrichtung zum Klammerformen zum Biegen der Klammerbeine nach innen einander entgegen und eine Klammerdrückeinrichtung zum Ineinandergreifen der zentralen Abschnitte der Beine und zum distalen Vorrücken dieser auf. Die Einrichtung zum Bilden der Klammer kann ein Paar von drehbaren Teilen aufweisen, die sich aus einer offenen Position in eine geschlossene Position durch ineinandergreifen mit einer Nockenfläche drehen. Die Klammerdrückeinrichtung bewegt die Klammerbeine in Berührung mit einem Amboß und mit dem geschlossenen Drehteil. Die drehbaren Teile werden vorzugsweise in die offene Position federbetätigt. Mit der Klammerdrückeinrichtung eingreifbare Federeinrichtungen können auch vorgesehen sein, um distale Bewegungen zu verhindern, bis die Klammerbildungseinrichtung auf einen gewünschten Abstand vorgerückt ist.
- Die vorliegende Erfindung wird vollständiger gewürdigt, wenn sie aus der folgenden detaillierten Beschreibung der Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung besser verstanden wird, wenn diese in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen berücksichtigt wird. Darin zeigen:
- Fig. 1 eine perspektivische Ansicht mehrerer chirurgischer Klammervorrichtungen, die beim Schließen eines Einschnittes in Körpergewebe gezeigt werden;
- Fig. 2A eine Vorderansicht der Klammer der chirurgischen Klammervorrichtung, in einer offenen Position;
- Fig. 2B eine vergrößerte Seitenansicht des distalen Endabschnittes eines der Beine der Klammer aus Fig. 2A;
- Fig. 3 eine Vorderansicht des Halters der chirurgischen Haltevorrichtung;
- Fig. 4A einen Schnitt des Halters entlang der Linien 4a-4a aus Fig. 3;
- Fig. 4B eine Seitenansicht des Halters der chirurgischen Klammervorrichtung;
- Fig. 5 eine Vorderansicht der Klammer und des Halters, die die Klammer in der geschlossenen Position zeigt;
- Fig. 6A eine Vorderansicht einer anderen Ausführungsform der Klammer der chirurgischen Haltevorrichtung;
- Fig. 6B eine Vorderansicht einer anderen geänderten Ausführungsform der Klammer der chirurgischen Haltevorrichtung;
- Fig. 7 eine Vorderansicht einer geänderten Ausführungsform der Klammer und des Halters, die die Klammer in der geschlossenen Position zeigt;
- Fig. 8 eine vergrößerte Ansicht eines Abschnittes der Vorrichtung zum Anwenden der chirurgischen Haltevorrichtung der vorliegenden Erfindung;
- Fig. 9 eine Explosionszeichnung der Vorrichtung zum Anwenden der Klammer der vorliegenden Erfindung;
- Fig. 10 eine Ansicht des vorderen Abschnittes der zusammengebauten Vorrichtung aus Fig. 9 in ihrer Position vor dem Abschießen;
- Fig. 11 eine Ansicht des Vorderabschnittes der zusammengebauten Vorrichtung in ihrer Zwischenposition; und
- Fig. 12 eine Ansicht des Frontabschnittes der zusammengebauten Vorrichtung in ihrer abgeschossenen Position.
- Mit Bezug auf die Zeichnungen, worin gleiche Bezugszeichen gleiche Teile in den verschiedenen Ansichten darstellen und insbesondere bezug nehmend auf Fig. 1 sind mehrere chirurgische Haltevorrichtungen gezeigt, die einen Einschnitt 50 in einer Schicht von Körpergewebe 40 zeigen. Die Haltevorrichtung kann vorteilhafterweise verwendet werden, um einen Einschnitt oder eine Wunde in verschiedenen Arten von Gewebe zu schließen, einschließlich Fasziengewebe, das relativ dick und nicht leicht zu handhaben ist. Wie dargestellt, besteht jede chirurgische Haltevorrichtung aus einer zweiteiligen Konstruktion, die einen Verschluß oder Klammer 10 und einen Halter 30 aufweist. Wie unten detaillierter beschrieben wird, ist die Klammer 10 ausreichend flexibel, so daß sie durch ein geeignetes Instrument aus einer offenen Position, in der die Beine voneinander beabstandet sind (siehe z.B. fig. 2A) in eine geschlossene Position, in der die Beine nach innen einander entgegen und sich in einer Richtung parallel zu der Längsachse des zentralen Abschnitts (siehe z.B. Fig. 5) erstrecken, gebogen werden kann, wodurch sie einen verlängerten ovalförmigen Aufbau bilden. In der geschlossenen Position erstreckt sich der Endabschnitt der Klammerbeine, wie gezeigt, durch eine Öffnung in dem Halter 30; der Halter wirkt dabei so, um die Beine in ihrer geschlossenen Position aufrecht zu erhalten.
- Bezug nehmend insbesondere auf Fig. 2A, weist die Klammer 10 einen zentralen Abschnitt 14 und ein Paar von Beinen 12 auf, die sich nach unten erstrecken. Die Beine 14 sind im wesentlichen parallel zueinander und im wesentlichen rechtwinklig zu dem zentralen Abschnitt 14 angeordnet. Eine Vertiefung 16 ist in dem zentralen Abschnitt 14 gebildet, um das Einführen der Klammer 10 zu erleichtern, und um einen festeren Griff des Gewebes zu erlauben, das in dem begrenzten Gebiet gehalten wird, d.h. dem oval geformten Gebiet der geschlossenen Klammer 10. Gekrümmte Abschnitte 15 sind an der Kreuzung des zentralen Abschnittes 14 und der Beine 12 gebildet, um das Biegen der Beine 12 in ihre geschlossene Position zu erlauben. Der distale Spitzenabschnitt 11 jedes Beines 12 hat eine geneigte äußere Fläche 18, die in einer scharf zugespitzten Spitze 19 endet, die das Durchdringen der Klammern in das Gewebe erleichtert. Bezugszeichen 25 bestimmt die Vorderseite der Beine 12. Das Bezugszeichen 21 und 23 bezeichnen jeweils die Innen- und Außenseite des Beines 12.
- Um das Aufrechterhalten der Verschlußbeine 12 in dem Halter 30 zu verbessern, ist ein Sperrklinkenmechanismus in der Form einer Sperrklinke vorgesehen, der in dem Halter angeordnet ist, der so angepaßt ist, um in einen der Zähne, die in die Klammerbeine geformt sind, einzugreifen. Mehrere Zähne erlauben der Haltevorrichtung, sich automatisch an veränderliche Dicken von Gewebe anzupassen. Insbesondere mehrere Zähne 17 werden an dem Endabschnitt der Beine 12 vorgesehen, vorzugsweise leicht proximal von dem distalen Spitzenabschnitt 11. Wie in Fig. 2B gezeigt, sind die Zähne 17 jeweils in den Vorder- und Rückflächen 25 und 27 jedes Beines 12 gebildet, um gegenüberliegende Sperrklinken des Halters 30 ineinander zu greifen, was unten beschrieben wird. Obwohl jedes Verschlußbein 12 mit fünf Zähnen auf gegenüberliegenden Flächen gezeigt ist, könnte natürlich eine geringere oder größere Anzahl von Zähnen oder Zähne nur auf einer Seite des Beines vorgesehen sein, so lange, wie sie ihre Sicherungs- und/oder Einstellfunktion erreichen. Zusätzlich können andere Mittel vorgesehen sein, um das Sichern der Klammerbeine 12 in Halter 30 zu verbessern, wie z.B. ein Verriegelungsmechanismus.
- In einer genannten Ausführungsform, die in Fig. 6A gezeigt ist, weist die Klammer 10' ein Paar von Beinen 12' auf, die sich im wesentlichen rechtwinklig vom zentralen Abschnitt 14' erstrecken. Mehrere Zähne 17' sind auch vorgesehen. Anders als die Klammer 10 aus Fig. 2A, sind die Klammerbeine 12' durch einen im wesentlichen geraden Zentralabschnitt 14 verbunden. Das heißt, es besteht keine Einsenkung, die in dem zentralen Abschnitt 14 gebildet ist.
- Bei einer anderen geänderten Ausführungsform der Klammer, die in Fig. 6B gezeigt ist, weist die Klammer 10" ein Paar von Beinen 12" auf, die sich schräg vom zentralen Abschnitt 14" erstrecken. Die Beine werden, wie bei den zuvor erwähnten Ausführungsformen, nach innen gebogen, um in einen zentral angeordneten Halter einzugreifen. Mehrere Zähne 17" sind auch proximal der distalen Spitze vorgesehen. Die Klammer 10" kann optional eine Vertiefung, wie in Klammer 10 von Fig. 2A, aufweisen.
- Mit Bezug zurück auf Fig. 2A weist die Klammer 10 eine Breite w auf, die als der Abstand zwischen den Seitenflächen 21 und 23 gemessen wird, der vorzugsweise im wesentlichen einheitlich über die Länge ist. Mit der Ausnahme des sich verjüngenden distalen Spitzenabschnitts 11, der eine geringere Breite hat. Die Dicke t der Klammerbeine 12 (Fig. 2B) und des zentralen Abschnitts 14, die als der Abstand zwischen der Vorderfläche 25 und der hinteren Fläche 27 gemessen ist, ist auch vorzugsweise im wesentlichen einheitlich und ist vorzugsweise größer als die Breite w. Natürlich können die Breite und Dicke in verschiedenen Teilen der Klammer variieren. Zum Beispiel kann der zentrale Abschnitt mit einer Dicke größer als diejenige der Beine oder umgekehrt sein. Anders herum, können die Klammerbeine und/oder der Zentralabschnitt aus quadratischem Querschnitt gebildet sein, so daß ihre Breite gleich zu ihrer Dicke ist oder sie können so geformt sein, daß ihre Breite ihre Dicke übersteigt.
- In einer Ausführungsform beträgt die Länge A (Fig. 2A), die als der Abstand zwischen den Seitenflächen 23 von gegenüberliegenden Klammerbeinen 12 in der offenen Position gemessen wird, ca. 3,75 cm (1,480 Inches) und die Länge B (Fig. 5), die als der Abstand zwischen den Seitenflächen 21 von gegenüberliegenden Klammerbeinen in der geschlossenen Position gemessen wird, beträgt ca. 2,34 cm (0,921 Inches). Natürlich bieten diese Abmessungen nur ein Beispiel einer der zahlreichen Größen in der die Klammern gebildet werden können. Die Größe der Klammer sowie die Verhältnisse von Breite und Dicke der verschiedenen Teile können variieren, abhängig von ihrem jeweiligen Gebrauch.
- Die Klammer 10 ist vorzugsweise aus einem Material zusammengesetzt, das ausreichend flexibel ist, um sich zu biegen ohne zu brechen und das stark genug ist, um einen festen Griff des Körpergewebes zu bieten, um Heilung des Einschnittes zu erlauben. Es ist vorzugsweise aus einem bioabsorbierbaren Material zusammengesetzt, wie z.B. Homopolymeren oder Copolymeren von Lactid, Glycolid, Polydioxanom, Trimethylcarbonat, Polyethylenoxid oder anderen bio-absorbierbaren Polymermaterialien oder Mischungen dieser jeweiligen Copolymere. Ein bevorzugtes Material ist aus einem Copolymer von Lactid und Glycolid hergestellt, aus ca. 18 % m Glycolid und 82 % m Lactid. Ein anderes mögliches bio- absorbierbares Material zum Herstellen der Klammer ist in US- Patent Nr. 4,523,591 von Kaplan et al. und US-Patent Nr. 4,744,365 von Kaplan et al. offenbart. Natürlich können die in den Patenten und der Literatur und dem Abschnitt Stand der Technik dieser Anmeldung offenbarten Materialien auch verwendet werden.
- Nun bezug nehmend auf den Halter 30 der chirurgischen Haltevorrichtung, wie in Fig. 5 gezeigt, der Halter 30 ist in der Mitte zwischen gegenüberliegenden Klammerbeinen 12 angeordnet und ist von dem zentralen Abschnitt von Klammer 10 um eine Ausreichende Strecke beabstandet, um den distalen Spitzenabschnitt 11 der Beine 12 aufzunehmen, wenn sie in die geschlossene Position gebogen sind.
- Der Halter 30, wie in Fig. 3 gezeigt, weist Ober- und Unterabschnitte 34, 33 und Vorder- und Rückwände 31, 32 (Fig. 4A) auf, die zwischen den Ober- und Unterabschnitten angeordnet sind. Wie gezeigt, ist ein Längsschlitz 37 in die Unter- und Oberabschnitte 33, 34 gebildet und zwei Längsschlitze 37 sind in die Vorderwand 31 des Halters 30 gebildet. Ähnlich sind zwei korrespondierende Längsschlitze in die Rückwand 32 und in die Rückfläche der Unter- und Oberabschnitte 33, 34 geformt. Diese Schlitze halten die Federkraft des Halters 30 aus den unten erklärten Gründen aufrecht. Die Schlitze sind anschaulich als an der Kante der Vorder-(oder Rück-)Wand startend und an einer Mittellinie des Halters 30 endend gezeigt. Jedoch können die Schlitze, die vorzugsweise geformt werden, wenn der Halter geformt wird, natürlich aus anderem Aufbau und an anderen Orten gebildet sein und eine kleinere oder größere Anzahl von Schlitzen kann vorgesehen sein.
- Der Halter 30 weist einen hohlen Abschnitt auf, der eine Öffnung oder einen Durchgang 39 bildet, der sich über seine gesamte Länge erstreckt, der so dimensioniert ist, um einen Abschnitt von beiden Klammerbeinen 12 aufzunehmen. Der Durchgang 39 ist zwischen den oberen und unteren Abschnitten 34, 33 gebildet und durch Vorder- und Rückwände 31, 32 jeweils gebunden.
- Von der Innenfläche eines oberen Abschnittes von beiden Wänden 31, 32 steht ein sich nach innen erstreckender Vorsprung oder eine Sperrklinke 35 hervor (siehe Fig. 4A), die so angepaßt ist, um die Zähne 17 eines der Klammerbeine 12 in Eingriff zu bringen. Ähnlich steht eine Sperrklinke, die durch das Bezugszeichen 36 in Fig. 4B gekennzeichnet ist, von einer Innenfläche des unteren Abschittes von Vorder- und Rückwänden 31, 32 vor, um gegenüberliegende Zähne 17 des anderen Klammerbeins 12 in Eingriff zu bringen. Der Durchgang 39 ist vorzugsweise so dimensioniert, um eine Höhe h zu haben, die als der Abstand zwischen dem oberen Abschnitt 34 und dem unteren Abschnitt 33 (siehe Fig. 3) gemessen wird, leicht kleiner als die kombinierte Dicke t der Beine 12 und weist eine Breite x auf, die als der Abstand zwischen der Vorderwand 31 und der Rückwand 32 gemessen wird (Fig. 4a), leicht kleiner als die Breite w jedes Klammerbeines 12. Diese Abmessungen führen vorteilhafterweise dazu, daß die federnden Halterwände leicht ausgedehnt werden, wenn die Beine 12 durch den Durchgang 39 eingeführt werden und dann aufgrund ihrer Federkraft zurückspringen, um die Beine fester zu fassen. Natürlich wird die Beziehung der Abmessungen des Durchgangs 39 und der Klammerbeine 12 abhängig von der Konfiguration der Beine in der geschlossenen Position variieren, wie aus der Beschreibung weiter unten offensichtlich wird.
- Der Halter ist vorzugsweise aus einem Copolymer von Lactid und Glycolid hergestellt, von ca. 18 % m Glycolid und 82 % m Lactid. Andere mögliche bio-absorbierbare Materialien schließen diejenigen, die oben in bezug auf die Klammer 10 besprochen worden sind, ein.
- Nun bezug nehmend auf die geschlossene Konfiguration der Klammer 10, und insbesondere auf Fig. 5, sind die Beine 12 in ihrer geschlossenen Position gebogen, so daß sie sich durch den Durchgang 39 des Halters 30 erstrecken. Wie dargestellt, ist der Halter 30 distal von dem zentralen Abschnitt 14 angeordnet und mit Bezug dazu zentriert. Jedes Klammerbein 12 tritt durch eine Seite des Durchgangs 39 ein, erstreckt sich über die gesamte Länge des Durchgangs und tritt auf der gegenüberliegenden Seite aus. Auf diese Weise erstreckt sich ein distaler Abschnitt von jedem Bein 12 über die Kanten der vorderen und hinteren Wände 31, 32. In einer veränderten Ausführungsform, die in Fig. 7 gezeigt wird, erstrecken sich die Beine 12 in, aber nicht über den Durchgang 39 des Halters 30, so daß die distalen Endabschnitte der Beine 12 in dem Haiter 30 enden. Der zentrale Abschnitt 14 in beiden Ausführungsformen ist im wesentlichen gerade in der geschlossenen Positon, wenn die Bewegung der Klammerbeine 12 den zentralen Abschnitt 14 geradebiegt, um dabei die Einbuchtung 16 zu entfernen.
- In der in Fig. 5 und 7 gezeigten Ausführungsform sind die geschlossenen Klammerbeine 12 übereinander und in anliegender Beziehung angeordnet. Alternativ können die Beine jedoch voneinander in der geschlossenen Position beabstandet sein. In einer derartigen Konfiguration kann ein getrennter Durchgang optional für jedes Klammerbein vorgesehen sein. In einer anderen veränderten Ausführungsform können die Klammerbeine in einer nebeneinander liegenden Beziehung (side by side) in dem Durchgang im Gegensatz zu übereinander angeordnet sein. Der Halter und der Durchgang würden geeignet dimensioniert werden, um diese Konfiguration aufzunehmen.
- Fig. 8 stellt allgemein einige der Komponenten einer Vorrichtung dar, die verwendet werden kann, um die chirurgische Haltevorrichtung auf Körpergewebe anzubringen. Die Komponenten schließen ein Paar von Annäherern (Approximatoren) oder Armen 40 ein, die auf einer Basis 41 montiert sind und so konfiguriert sind, um das Körpergewebe zu fassen und die Klammerbeine 12 zu biegen, einen Klammerdrücker 72 mit aufeinander beabstandeten Fingern 74, um einzugreifen und die Klammer 10 distal zu drücken, einen Amboß 100 und ein Aufreih-Teil 76, um den zentralen Abschnitt oder Vertiefung der Klammer 10 in Eingriff zu bringen, um das Zentrieren der Klammer zu erleichtern. Eine Betätigungseinrichtung zum Betreiben dieser Komponenten (nicht in Fig. 8 gezeigt) aktiviert die Basis 41, die die Approximatoren 40 unterstützt und den Klammerdrücker 72 in einer unten beschriebenen Weise.
- Mit genauer Hinwendung auf Fig. 9 weist der Betätigungsaufbau einen proximalen Aktuator 52 und einen distalen Aktuator 62 auf, jeder verschiebbar in einem Gehäuse (nicht gezeigt) montiert, und jeder mit einem Zahnrad des Getriebeaufbaus eingreifbar, das als ein Hub-Multiplikator, wie er aus dem Stand der Technik bekannt ist, arbeitet. Die Betätigungsanordnung wird durch einen geeigneten Abdrückmechanismus (nicht gezeigt) betätigt. Der Aktuator 52 hat eine proximale Ausdehnung 53, die eine Öffnung 51 aufweist, die darin zum montieren auf dem Vorrichtungsgehäuse gebildet ist und Verschiebebewegungen erlaubt. Der Aktuator 52 weist des weiteren ein Gestell 54 auf, das an dem distalen Abschnitt angeordnet ist, der mehrere längs angereihte Zähne 56 aufweist, die so angepaßt sind, mit dem kleinen Zahnrad 58 der Getriebeanordnung ineinander zu greifen. Obwohl das Gestell 54 als einstückig mit dem Aktuator 52 gezeigt ist, kann das Gestell alternativ eine getrennte Komponente sein, die an dem Aktuator befestigt ist. Das kleine Zahnrad 58 ist an einem Unterstützungsstift 59 montiert.
- Der distale Aktuator 62 hat einen proximalen Abschnitt 63 mit einem einstückigen Gestell 64, das längs angeordnete Zähne 66 aufnimmt. Wie bei Gestell 54 des Aktuators 52 kann alternativ das Gestell 64 als getrennte Komponente mit dem Aktuator 62 verbunden sein. Die Zähne 66 des Gestells 64 sind so angepaßt, mit dem großen Zahnrad 57 ineinander zu greifen, das auch montiert ist, um den Stift 59 zu unterstützen, so daß die Zahnräder 57 und 58 gleichzeitig gedreht werden können. Ein verlängerter längserstreckender Schlitz 65 ist in den distalen Abschnitt des Aktuators 62 geformt, um eine Rückholfeder zum proximalen Vorspannen des distalen Aktuators 62 aufzunehmen. Ein Vorsprung 67 mit voneinander beabstandeten Beinen erstreckt sich von der hintersten Kante des Schlitzes 65 und umgeht eine Stange 83 der Basis 43, wenn montiert. Der Aktuator 62 ist mit der Basis 41 so verbunden, daß Bewegung des Aktuators 62 die Basis 41 in der gleichen Richtung bewegt.
- Die Basis 41 hat einen verlängerten Längsschlitz 80, der so konfiguriert ist, um eine Rückholfeder 82 aufzunehmen, die an der Stange 83 montiert ist und die Basis 41 proximal vorspannt, so daß die Basis 41 in ihre proximale (offene) Position zurückkehrt, nachdem die Klammer 10 gebildet ist. Die Stange 83 nimmt voneinander beabstandete Beine des Vorsprungs 67 des distalen Aktuators 62 auf, so daß die Basis 41 durch den Aktuator 62 getragen wird. Ein vorspringendes Teil 87 ist auf einer Seitenkante der Basis 41 geformt.
- Nun mit Blick auf das Paar von Approximatoren oder drehbaren Armen 40 zum Bilden (Biegen) der Klammer, jeder Aproximator 40 weist einen verbreiterten Kopfabschnitt 42 auf, eine konkave oder geneigte Außenfläche 43 und einen Endabschnitt 44 mit einer spitz zulaufenden scharfen Spitze 48, um das Gewebe zu durchbohren. Die Approximatoren 40 sind drehbar an einem distalen Ende der Basis 41 durch einen Stift 49 montiert, der jeweils durch in einer Reihe liegende Öffnungen 45 und 86 des Kopfabschnittes 42 und der Basis 41 eingeführt ist. Jeder Aproximator 40 ist in der geöffneten Position durch eine Blattfeder 81 vorgespannt und ist drehbar zwischen einer normalen offenen Position, in der die Approximatoren am weitesten voneinander entfernt sind, und einer geschlossenen Position, in der die Approximatoren enger zusammen angeordnet sind, um die Klammerbeine 12 aufzunehmen, um sie in ihre gebogene Position zu zwingen. Jeder Approximator 40 hat einen Kanal 47, der zwischen seinen oberen und unteren Wänden geformt ist, um das Klammerbein 12 aufzunehmen, um die Biegung des Beines besser zu steuern.
- Mit fortgesetztem Bezug auf Fig. 9 sind in dem Gehäuse ein Paar von gegenüberliegend angeordneten stationären kämmenden Flächen 50 gebildet, die so arbeiten, um die Approximatoren 40 in ihre geschlossene Position zu drehen. Wenn die Approximatoren 40 nach vorne (distal) entlang der Basis 140 gleiten, greift die gewinkelte äußere Fläche 43 mit der gewinkelten, nach innen vorspringenden Fläche der Kämmfläche 50 ineinander, die so ausgelegt und dimensioniert ist, um die Approximatoren 40 zu zwingen, sich an einem Stift 49 nach innen einander entgegen in ihre geschlossene Position zu drehen. Diese Drehbewegung der Approximatoren 40 wird deutlicher in Fig. 10 bis 12 gezeigt.
- Bezugnehmend auf den Klammerdrücker 72 zum Bewegen der Klammer 10 distalen Eingriff mit dem Aproximator 40, der Klammerdrücker 72 ist an dem distalen Aktuator 62 montiert, so daß der Schlitz 73 über dem Schlitz 65 liegt und ist verschiebbar zwischen einer proximalen Position (Fig. 10) und einer distalen Position (Fig. 12). Der Klammerdrücker 72 hat voneinander beabstandete Finger 74 an seinem distalen Ende mit Endflächen 71, die im wesentlichen mit der gebogenen Form des zentralen Abschnitts 14 der Klammer 12 übereinstimmen, um die Bewegung der Klammer zu erleichtern, wie in Fig. 9 gezeigt. Der Klammerdrücker 72 schließt auch ein federmontiertes Aufreihungsteil 76 ein, das zwischen den Drückerfingern 74 angeordnet ist. Das Aufreihungsteil 76 hat eine sich diagonal erstreckende Schulter 79, die eine Klammereingriffsfläche bietet, um beim Aufreihen und zentrieren der Klammer während des Aufbringens zu helfen.
- Ein Schlitz 75 (Fig. 10) ist an der Kante des Klammerdrückers 72 gebildet, um das Ende 78 einer Feder 77 aufzunehmen. Die Feder 77 ist in den Schlitz 75 vorgespannt und dient zum Verhindern distaler Bewegung des Klammerdrückers 72, wenn sie in dem Schlitz im Eingriff steht. Wenn die Kante 78 der Feder 77 aus dem Schlitz 75 in der unten beschriebenen Weise gelöst wird, ist der Klammerdrücker 72 entriegelt und distale Bewegung ist möglich.
- Eine Hülle 101 ist über den Approximatoren 40 angeordnet und weist einen sich nach unten erstreckenden Amboß 100 auf, der in bezug auf den Klammerdrücker 72 zentriert ist. Die Klammerbeine 12 sind nach innen gebogen, wenn die Drückerfinger 74 des Klammerdrückers 72 die Klammer 10 distal in Berührung mit dem Amboß 100 drücken. Der Radius der Krümmung des Amboßabschnittes 106 unterscheidet sich von dem Radius der Krümmung des Amboßabschnittes 108 (siehe Fig. 10), um die Klammerbeine 12 zu veranlassen, sich in die in Fig. 5 gezeigte geschlossene Position zu biegen, wo eines der Beine 12 über dem anderen Bein angeordnet ist. Ein federnder Mechanismus ist auf der Hülle 100 vorgesehen, um Zurückziehen des Amboß 100 nach der Aufbringung der Klammer 10 zu erlauben.
- Ein gebogenes Halterkanalteil 90, in Fig. 9 dargestellt, ist auf der Hülle 101 über dem Klammerdrücker 72 und den Approximatoren 40 montiert und arbeitet, um einen Halter 30 in der geeigneten Position zu lösen, um die Klammerbeine 12 aufzunehmen. Eine Reihe von Öffnungen 94 sind an einem proximalen Ende des Kanalteiles 90 gebildet, um Verschlußteile zum montieren auf der Hülle 101 (nicht gezeigt) aufzunehmen.
- Der Betrieb der zuvor erwähnten Komponenten der Vorrichtung wird nun beschrieben. Die Approximatoren 40, der distale Aktuator 62 und der Klammerdrücker 72 sind in der anfänglichen Vorabschuß-Position in Fig. 10 gezeigt. (Der proximale Aktuator 53 (nicht gezeigt) ist auch in der proximalen Position). Die Feder 77 ist in dem Schlitz 75 angeordnet, wie gezeigt, um distale Bewegung des Klammerdrückers 72 zu verhindern. Die Approximatoren 40 sind in ihrer normalen offenen Position durch die Feder 81 vorgespannt.
- Nach Betätigung der Vorrichtung wird der proximale Aktuator 52 distal (nach vorne) in die Richtung des Pfeiles A verschoben, so daß die Zähne 56 des Gestells 54 das kleine Zahnrad 58 gegen den Uhrzeigersinn drehen. Eine derartige Drehung des kleinen Zahnrades 58 verursacht Drehung des großen Zahnrades 57 in der gleichen Richtung, dadurch wird der distale Aktuator 62 betätigt, wenn die Zahnradzähne mit den Zähnen 66 des Gestells 64 ineinander greifen. Wenn der Aktuator 62 distal durch das große Zahnrad 57 verschoben wird, trägt er die darauf montierte Basis 41 (und befestigten Approximatoren 40) in der gleichen Richtung. Wenn sich die Basis 41 distal bewegt, greift die äußere Fläche 43 der Approximatoren 40 mit den kämmenden Flächen 50 ineinander, die die Vorspannung der Feder 81 überwinden und die Approximatoren 40 zwingen, sich nach innen einander entgegen zu drehen zu beginnen. Fig. 11 stellt die Approximatoren 40 in dieser Zwischenposition dar. Es ist anzumerken, daß der Klammerdrücker 72 in der gleichen zurückgezogenen Position, wie in Fig. 10 gezeigt, aufgrund der Positionierung der Feder 77 in dem Schlitz 75 verbleibt.
- Fortgesetzte distale Bewegungen der Aktuatoren 52, 62 übersetzt zu weiterer distalen Bewegung der Basis 41, um weiter die Approximatoren 40 entgegen ihrer geschlossenen Position in Eingriff zu bringen. Ausreichende Vorwärtsbewegung der Basis 41 resultiert in dem Vorspringen der Fläche 87 der Basis 41, die die Feder 77 berührt, um diese aus dem Schlitz 75 zu zwingen und sie aus dem Eingriff mit dem Klammerdrücker 72 zu schieben (siehe Fig. 12). Dies entlastet den Klammerdrücker 72, so daß weitere Bewegung der Basis 41 nun den Drücker 72 veranlaßt, sich nach vorne zu schieben, was im Gegenzug die Klammer 10 nach vorne drückt, so daß die Klammerbeine 12 den Amboß 100 berühren und um den Amboß 100 geformt werden. Die Klammerbeine 12 werden des weiteren in dem Kanal 47 der geschlossenen Approximatoren 40 aufgenommen und werden nach innen in den Halter 30 gebogen. Fig. 12 zeigt die Vorrichtung in dieser abgeschlossenen Position, worin die Klammer 10 gebildet worden ist und mit Halter 30 in Eingriff steht.
- Nach dem Bilden der Klammer 12 werden die Aktuatoren 52 und 62 proximal (rückwärts) bewegt, um dadurch den Klammerdrücker 72 und die Basis 41 in ihrer proximalen Position zurückzuziehen. Proximale Bewegung der Basis 41 öffnet die Proximatoren 40, wenn diese sich von den Nockenflächen 50 lösen. Die Feder 77 kehrt zu dem Schlitz 75 zurück und greift erneut mit dem Klammerdrücker 72 ineinander. Auf diese Weise kehrt die Vorrichtung in ihre ursprüngliche Vorabschuß-Position, wie in Fig. 10 gezeigt, zurück.
- Bei der Verwendung, um einen Einschnitt in Fasziengewebe zu schließen, werden die drehbar montierten Approximatoren 40 jeweils an einer gegenüberliegenden Seite des Einschnittes angeordnet und in das Gewebe eingeführt. Eine derartige Anordnung der Approximatoren 40 führt ebenfalls zu dem Zentrieren der Klammer 10 über dem Einschnitt. Die Approximatoren 40 werden dann, wie oben beschrieben, nach innen gedreht, wodurch sie die zwei Gewebeabschnitte auf gegenüberliegende Seiten des Einschnittes einander entgegenziehen. Der Halter 30 wird durch jede geeignete Maßnahme geführt, wie z.B. das gebogene Kanalteil 90, wie in Fig. 9 gezeigt, zu einer distalen Position unter dem Einschnitt (unter der Oberfläche des Gewebes) und diagonal zentriert mit Bezug auf den Einschnitt. Der Drücker 72 wird in der oben beschriebenen Weise betätigt und bewegt sich nach vorne, so daß die Klammer in Eingriff bringenden Finger 74 gegen die Verbindungsstücke zwischen dem zentralen Abschnitt 14 und den Beinen 12 (angrenzend an dem gebogenen Abschnitt 15) drücken, um die Klammer 10 distal zu bewegen. Distale Bewegung der Klammer 10 führt zu Ineinandergreifen mit dem Amboß 100 und mit Kanal 47, der in der inneren Seitenwand der Approximatoren 40 gebildet ist, die die Klammerbeine 12 nach innen einander entgegen zwingen. Fortgesetzte distale Bewegung verursacht des weiteren nach innen Biegen der Beine 12, was ihnen erlaubt, durch gegenüberliegende Seiten des Durchgangs 39 des Halters 30 hindurch zu gehen. Wenn das nach innen Biegen beendet ist, d.h. die Klammer in ihre geschlossene Position gebracht worden ist, ist der geeignete Zahn 17, der an dem distalen Endabschnitt der Beine 12 angeordnet ist, in Eingriff und durch die Sperrklinke des Halters 30 gesichert, um dadurch das Zurückziehen der Beine aus dem Halterdurchgang 39 zu verhindern zu helfen. Als ein Ergebnis bilden die Klammer 12 und der Halter 30 eine im wesentlichen kontinuierliche, z.B. ovale, Einfassung um den Einschnitt, wodurch ein fester Griff auf das Faszien-Gewebe gewährleistet wird und ein sicheres Schließen um den Einschnitt. Nachdem die Klammervorrichtung angebracht worden ist, wird der Klammerdrücker 72, wie oben beschrieben, zurückgezogen und die Approximatoren 40 werden nach außen gedreht und aus dem Gewebe entfernt, wobei sie die Klammervorrichtung fest an ihren Platz zurücklassen. Wie in Fig. 1 gezeigt, können mehrere Klammervorrichtungen entlang der Länge des Einschnittes durch Bewegen der Vorrichtung in eine neue Position entlang des Einschnittes und Aufbringen einer neuen Klammervorrichtung in der oben beschriebene Weise, eingeführt werden.
Claims (13)
1. Chirurgische Vorrichtung zum Aufbringen einer Klammer
(10), die einen zentralen Abschnitt (14) und ein Paar von
voneinander beabstandeten Beinen (12) aufweist, die sich
von dem zentralen Abschnitt erstrecken, wobei die
Vorrichtung folgendes aufweist:
Klammerformeinrichtung (40) zum Bewegen der Beine (12)
der Klammer nach innen einander entgegen; und
Klammerdrückeinrichtung (72) zum in Eingriff bringen des
zentralen Abschnitts der Klammer, um die Klammer distal
zu bewegen, so daß die Klammerbeine die
Klammerformeinrichtung (40) berühren und nach innen
einander entgegen bewegt werden; wobei die Vorrichtung
dadurch gekennzeichnet ist, daß: die
Klammerformeinrichtung ein Paar von Teilen (40) aufweist,
die drehbar zwischen einer offenen Position und einer
geschlossenen Position sind, wobei die drehbaren Teile in
die geschlossene Position durch Ineinandergreifen einer
Nockenfläche (50) bewegt werden.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, die des weiteren
Einrichtungen (41) zum distalen Bewegen der drehbaren
Teile (40) aufweist, um mit der Nockenfläche (50)
ineinander zu greifen (43).
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, wobei die Nockenfläche (50)
stationär ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, die des weiteren
eine Federeinrichtung (81) zum Vorspannen jedes der
drehbaren Teile in der offenen Position aufweist.
5. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
wobei jedes der drehbaren Teile erste und zweite Wände
aufweist, die einen Kanal (47) dazwischen definieren,
wobei der Kanal so dimensioniert ist, um einen Abschnitt
der Klammerbeine darin aufzunehmen, um das Schließen der
Beine zu erleichtern.
6. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, die
des weiteren Federeinrichtungen (77) beweglich zwischen
einer in Eingriff stehenden Position aufweist, um distale
Bewegung der Klammerdrückeinrichtung einzuschränken und
eine Löseposition, um Bewegung der
Klammerdrückeinrichtung zu erlauben.
7. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, die
des weiteren ein Aneinanderreihungsteil (76) aufweist,
das mit der Klammerdrückeinrichtung verbunden ist, um
einen zentralen Abschnitt der Klammer in Eingriff zu
bringen.
8. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, die
des weiteren eine Betätigungseinrichtung (62) aufweist,
die durch mindestens ein Zahnrad angetrieben wird, wobei
die Klammerformeinrichtung (40) und die
Klammerdrückeinrichtung (72) durch die
Betätigungseinrichtung angetrieben wird.
9. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, die
des weiteren einen Amboß (100) und ein Paar von
voneinander beabstandeten Fingern (74) auf der
Drückereinrichtung zum Drücken des zentralen Abschnittes
(14) der Klammer (10) in Berührung mit dem Amboß
aufweist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, wobei der Amboß einen ersten
gekrümmten Abschnitt (106) mit einem ersten Bogenradius
und einen zweiten gekrümmten Abschnitt (108) mit einem
von dem ersten Bogenradius verschiedenen Bogenradius
aufweist.
11. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
wobei die distale Bewegung der Klammer die Klammerbeine
zum Berühren der drehbaren Teile (40) in der
geschlossenen Position verursacht, wobei die Klammerbeine
gebogen werden, um die Beine zu veranlassen, sich nach
innen einander entgegen und parallel zueinander zu
erstrecken, so daß die Beine zum Eintritt in jeweilige
Öffnungen an gegenüberliegenden Seiten eines
Klammerhalters angeordnet sind, falls vorgesehen.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, bei der eine erste distale
Bewegung zum Aufbringen einer Klammer die drehbaren Teile
(40) dazu veranlaßt, sich distal in einer ersten Bewegung
zu verschieben, die ausreicht, um die
Klammerbewegungseinrichtung von einem Auslöser (75, 77)
zu lösen, um der Klammer zu erlauben, distal bewegt zu
werden.
13. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
wobei jedes der drehbaren Teile (40) eine spitz
zulaufende Spitze (48) hat, um das Einführen in das
Gewebe zu erleichtern.
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