Gebiet der Erfindung
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Die vorliegende Erfindung betrifft neue Indanderivate oder deren Salze, die in der Lage sind, der
Wirkung von Thromboxan A&sub2; (nachstehend kann es als TXA&sub2; bezeichnet werden) stark entgegenzuwirken und
auf dem medizinischen Gebiet von Bedeutung sind. Insbesondere betrifft die vorliegende Erfindung
Indanderivate oder deren Salze, die zur Behandlung und Verhinderung von Erkrankungen oder
Erkranktingszuständen, die durch TXA&sub2; verursacht werden, wie Thrombose, Gefäßkrampf oder Asthma verwendbar sind,
und betrifft ebenfalls Thromboxanantagonisten, die diese Verbindungen enthalten.
Hintergrund
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TXA&sub2; ist ein Metabolit von Arachidonsäure, den man in breitem Maße in Organen von Lebewesen, wie
der Leber, Niere, Lunge und Hirn, antrifft und es ist bekannt, daß er Funktionen starker Koagulation der
Blutplättchen und Blutgefaßkontraktion ("Cascade of Arachidonic Acid and Drug" von Shozo YA-
MAMOTO, 1985) aufweist.
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Darüberhinaus ist bekannt, daß TXA&sub2; an verschiedenen Erkrankungen Anteil hat, wie Herzinfarkt,
Angina pectoris, Thrombose, vorübergehende Gehirnblutleere, Migräne, Hirnblutung, Hirnschlag,
Arteriosklerose, periphere Kreislaufinsuffizienz oder -versagen, hoher Blutdruck, pulmonale Embolie,
bronchiales Asthma, Bronchitis, Lungenentzündung, Nierenentzündung, Hepatitis und Schocks, da es die
Lungen- und Luftröhrenglattmuskulatur stark zusammenzieht.
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Es wird folglich erwartet, daß wirksame Behandlungen gegen die vorstehend erwähnten Erkrankungen
durch Unterdrücken der Wirkung von TXA&sub2; durchgeführt werden können und viele Untersuchungen
wurden bereits mitgeteilt. Beispielsweise offenbart die Japanische Patentveröffentlichung (Kokoku) 57-35910
4-(2-Phenylsulfonylaminoethyl)phenoxyessigsäurederivate als Verbindungen, die TXA&sub2; entgegenwirken.
Diese Verbindungen sind jedoch nicht notwendigerweise befriedigend in bezug auf ihre Wirksamkeit als
Arzneistoffe, anhaltende Wirkungsfähigkeit, ungünstige Nebenwirkungen, usw..
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Unter diesen Umständen haben die Autoren der vorliegenden Erfindung sorgfaltige Untersuchungen im
Hinblick auf die Lösung der vorstehend erwähnten Probleme ausgeführt und haben gefunden, daß
bestnnmte Indanderivate oder deren Salze viel stärkere TXA&sub2;-antagonisierende Wirkung aufweisen, als die
vorstehend beschriebenen 4-(2-Phenylsulfonylaminoethyl)phenoxyessigsäurederivate, was zur Ausführung
dieser Erfindung führte.
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Darüberhinaus werden in EP-A-253 321 und in EP-A-3 17 321 Thrombose-Indanderivate offenbart,
worin die Sulfonamidogruppe direkt an den Indankern gebunden ist.
Offenbarung der Erfindung
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Folglich werden in der vorliegenden Erfindung Indanderivate, wiedergegeben durch die Formel (1)
oder pharmazeutisch verträgliche Salze davon bereitgestellt:
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worin R¹ C1- bis C12-Alkyl, Benzyl, Styryl, Naphthyl, gegebenenfalls substituiertes Phenyl oder
gegebenenfalls substituiertes mienyl wiedergibt; R² Carboxyl, C1- bis C4-Alkoxycarbonyl,
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wiedergibt,
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Y (CH&sub2;)p- (worin p eine ganze Zahl von 0 bis 5 wiedergibt), CO-(CH&sub2;)q-,
CH(OH)-(CH&sub2;)q- (worin q eine ganze Zahl von 1 bis 4 wiedergibt und das Symbol - eine Bindung an R² wiedergibt),
Oxymethylen oder Ethenylen wiedergibt; und n eine ganze Zahl von 1 bis 4 wiedergibt.
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Darüberhinaus stellt die vorliegende Erfindung Thromboxanantagonisten bereit, die als deren
Wirkstoffe Indanderivate der vorstehend genannten Formel (1) oder pharmazeutisch verträgliche Salze davon
enthalten.
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Der Ausdruck "gegebenenfalls substituiertes Phenyl" bedeutet eine Phenylgruppe, substituiert mit
C1- bis C8-Alkyl, C1- bis C4-Alkoxy, Trifluormethyl, Trifluormethoxy, Nitro, Amino, Nitril oder mit einem
Halogenatom an einer oder zwei Stellungen oder eine Phenylgruppe ohne Substituenten. Der Ausdruck
"gegebenenfalls substituiertes Thienyl" bedeutet eine Thienylgruppe, substituiert mit C1- bis C4-Alkyl,
C1- bis C4-Alkoxy, Phenylsulfonyl, Trifluormethyl oder mit einem Halogenatom an einer oder zwei
Stellungen oder eine Thienylgruppe ohne Substituenten.
Beste Ausführungsform der Erfindung
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Die Indanderivate (1) gemäß der vorliegenden Erfindung können wie folgt hergestellt werden:
Zuerst wird Indan-2-ylalkylcarbonsäure, die durch oder auf der Grundlage eines bekannten Verfahrens
hergestellt werden kann, zu Indan-2-ylalkylaniin durch ein bekanntes Verfahren, wie einer
Curtius-Umlagerung von Acylazid oder der Reduktion von Carbonsaureamid, umgewandelt und anschließend mit einem
Sulfonierungsmittel, wie Sulfonylchlorid, unter Erhalt eines Sulfonamidderivats kondensiert,
wiedergegeben durch Formel (2):
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In den vorstehend und nachstehend beschriebenen Formeln (1a), (1b), (1c), (1d), (1e), (1f), (2), (3),
(4), (5), (6), (7), (8), (9), (10) und (11) gibt das Symbol Y' -CO-(CH&sub2;)q wieder (worin q und - jeweils
die gleiche Bedeutung wie vorstehend definiert aufweisen) und R¹, R² und n jeweils die gleiche Bedeutung
wie vorstehend definiert haben.
Verfahren A
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Das so erhaltene Sulfonamidderivat (2) wird Friedel-Crafts-Reaktion in einem inerten Lösungsmittel,
wie vorzugsweise Nitrobenzol, Schwefelkohlenstoff, Tetrachlorethan, Dichlorethan oder Dichlormethan,
in Gegenwart eines Säurechlorids, vorzugsweise Acetylchlorid und Lewis-Säure und außerdem
vorzugsweise
in Gegenwart von Aluminiumchlorid, Zinn-IV-chlorid, Zinkchlorid oder Titantetrachlorid, im
Temperaturbereich von -10 bis 50ºC unterzogen und das Reaktionsprodukt (3) wird zur Verbindung (4)
umgewandelt über eine Bayer-Villiger-Reaktion durch die Verwendung einer organischen Persäure, wie m-
Chlorperbenzoesäure und Perbenzoesäure. Das Reaktionsschema wird nachstehend gezeigt:
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Anschließend wird die Esterbindung der Verbindung (4) mit Säure oder Alkali hydrolysiert zur
Umwandlung der Verbindung (4) zu Verbindung (5) und die Verbindung (5) wird auf stellungsselektiver
Grundlage durch Umsetzung mit einem Halogenid mit dem gewünschten Substituenten unter Herstellung
der Zielverbindung (1a) alkyliert.
Verfahren B
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Der Indan-2-alkancarbonsäuremethylester (6) wird gemäß dem vorstehend genannten Verfahren A in
eine Verbindung (7) umgewandelt und anschließend einer Bayer-Villiger-Reaktion unterzogen. Danach wird
die Phenolhydroxylgruppe mit einer geeigneten Schutzgruppe, wie Arylmethyl und vorzugsweise Benzyl,
p-Methoxybenzyl, 3,4-Dimethoxybenzyl, geschützt und der Ester (6) wird mit einer Säure oder Alkali
hydrolysiert. Die freie Carbonsäure wird einer Curtius-Unilagerung gemäß dem Verfahren A unterzogen und
die erhaltene Verbindung (8) wird debenzyliert zur Herstellung einer Verbindung (9) bei Raumtemperatur
und reduzierenden Beämgungen in einem geeigneten Lösungsmittel, wie Methanol, Ethanol,
Essigsäureethylester und Tetrahydrofuran, durch Verwendung eines Metallkatalysators, wie Palladium, Platin, usw..
Danach wird die Phenolhydroxylgruppe alkyliert mit einem gewünschten Alkylierungsmittel, gemäß dem
Verfahren von Verfahren A, zur Eliminierung der Aminogruppe und somit wird die Zielverbindung (1a)
aus der erhaltenen Verbindung (10) durch das vorstehend beschriebene Verfahren hergestellt. Das
Reaktionsschema wird nachstehend gezeigt:
Verfahren C
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Die nachstehende Zielverbindung (1b) kann erhalten werden durch ein bekanntes Verfahren ("Organic
Synthesis", John Wiley and Sons, Sammelband V, 8 bis 11), ausgehend von der Verbindung (3).
Verfahren D
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Die Verbindung (2) wird mit α-Chlor-α-methylthioethylacetätester gemäß einem bekannten Verfahren
("Chem. Pharm. Bull., 30, 915 bis 921) in Gegenwart einer Lewis-Säure kondensiert und anschließend
reduktiver Entschwefelung unterzogen unter Erhalt der nachstehenden Zielverbindung (1c). Falls erwünscht,
wird der Ester mit einer Säure oder Alkali hydrolysiert. Alternativ dazu kann Verbindung (1c) durch zuerst
Friedel-Crafts-Reaktion der Indan-2-alkylcarbonsäure und α-Chlor-α-methylthiosulfat, gefolgt von
Umwandeln der Carboxylgruppe zu einer Sulfonylaminogruppe, erhalten werden.
Verfahren E
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Die nachstehende Zielverbindung (1d) kann durch Priedel-Crafts-Reaktion unter Verwendung der
Verbindung (2), zusammen mit dem gewünschten Säurechlorid oder Säureanhydrid gemäß dem Verfahren A
erhalten werden.
Verfahren F
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Das Aldehydderivat (11) kann aus der Verbindung (2) durch ein bekanntes Verfahren (Chem. Ber., 93,
88 (1960)) synthetisiert werden. Das Aldehydderivat (11) kann zu der nachstehend gezeigten
Zielverbindung (1e) durch eine bekannte Reaktion, wie eine Wittig-Reaktion oder eine Knoevenagel-Reaktion,
umgewandelt werden. Darüberhinaus kann die Zielverbindung (1f), ebenfalls nachstehend gezeigt, durch
Reduzieren der Doppelbindung in Verbindung (1e), falls erwünscht, erhalten werden. Das Reaktionsschema
wird nachstehend gezeigt.
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Die vorliegenden Verbindungen (1) umfassen zwei Arten von optischen Isomeren aufgrund des
asymmetrischen Kohlenstoffatoms, das in 2-Stellung des Indangerüsts vorliegt und deren Gemisch.
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Die vorliegende Verbindung (1) ist geeignet zur pharmazeutischen Verwendung in Form einer freien
Verbindung oder eines Salzes der Verbindung. Wenn die Verbindung als Arzneistoff verwendet wird,
sollten Salze pharmazeutisch verträgliche sein und anorganische Salze, wie Natriumsalze, Kaliumsalze,
Calciumsalze und Magnesiumsalze und organische Salze, wie Ammoniumsalze, Pyridinsalze,
Triethylaminsalze, Ethanolaminsalze und basische Aminosäuresalze einschließen.
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Die so erhaltenen vorliegenden Verbindungen (1) haben ausgezeichnete TXA&sub2; antagonisierende
Wirkung, wie nachstehend beschrieben und sind sehr sicher. Deshalb sind sie als Inhibitoren für
Blutplättchenaggregation verwendbar und können zur Verhinderung und Behandlung von verschiedenen Erkrankungen,
verursacht durch TXA&sub2;, wie Embolie und Thrombose, einschließlich Gehirnthrombose, coronare
Thrombose, pulmonale Embolie, chronischem Arterienverschluß, Thrombose mit Gefäßentzündung und
dergleichen, angewendet werden. Die Verbindungen (1) gemäß der vorliegenden Erfindung und deren
pharmazeutisch verträgliche Salze sind ebenfalls verwendbar zur Behandlung, Linderung und Verhinderung von
myocardialer Ischämie, Angina pectoris, coronarer Kontraktion, Gehirngefäßkontraktion nach
subarachnoidaler Blutung, Hirnblutung, Asthma und dergleichen.
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Die Verbindungen (1) der vorliegenden Erfindung und deren pharmazeutisch verträgliche Salze können
durch oralen oder nichtoralen Weg verabreicht werden. Für den oralen Verabreichungsweg können die
vorliegenden Verbindungen in feste Zubereitungen, wie Tabletten, Pulver und Kapseln, durch geeignete
Kombination passender Additive, einschließlich Vehicula, wie Lactose, Mannitol und Maisstärke;
Bindemittel, wie Cellulosederivate, Gummi arabicum und Gelatine; Spaltmittel, wie
Carboxymethyleellulosecalcium und Gleitmittel, wie Talkum und Magnesiumstearat, verarbeitet werden. Alternativ können die
vorliegenden Verbindungen zu flüssigen Zubereitungen, wie Lösungen, Suspensionen, Emulsionen usw.,
verarbeitet werden.
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Als nichtorale Verabreichungen können Injektionszubereitungen erwähnt werden, worin die
vorliegenden Verbindungen mit Wasser, Ethanol, Glycerin oder dergleichen vereinigt sind.
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Die Menge der Verbindungen (1) gemaß der vorliegenden Erfindung oder deren pharmazeutisch
verträgliche Salze, erforderlich zur Behandlung oder Verhinderung von vorstehend erwähnten Erkrankungen
bei einem Patienten variiert in Abhängigkeit der physikalischen Form der Zubereitung, dem
Verabreichungsweg, dem Alter und den Bedingungen der Erkrankung. Im allgemeinen ist die Menge über den
oralen Verabreichungsweg für einen Erwachsenen 1 bis 1000 mg und vorzugsweise 5 bis 500 mg pro Tag. Es
ist bevorzugt, daß die Verbindungen geteilt in zwei oder drei Gaben pro Tag verabreicht werden.
Beispiele
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Die vorliegende Erfindung wird nachstehend im einzelnen mit Hilfe der Beispiele beschrieben, die
jedoch nicht vorgesehen sind, die Erfindung zu begrenzen.
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Zunächst werden Verfahren zur Herstellung der Zwischenprodukte der vorliegenden Verbindungen (1)
in den nachstehenden Bezugsbeispielen 1 bis 3 beschrieben.
Bezugsbeispiel 1:
Herstellung von 2-[(4-Chlorphenyl)sulfonylaminomethyl]indan:
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Die Titelverbindung wurde über die nachstehenden Schritte 1 und 2 erhalten.
Schritt 1 Herstellung von 2-(Benzyloxycarbonylaminomethyl)indan:
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17,6 g (0,10 Mol) (Indan-2-yl)essigsäure wurden in 150 ml Toluol gelöst, wozu 15,3 ml (0,11 Mol)
Triethylamin und 33,0 g (0,12 Mol) Diphenylphosphorylazid gegeben wurden und bei Raumtemperatur für
30 Minuten gerührt. Das Gemisch wurde mit 16,6 g (0,15 Mol) Benzylalkohol versetzt und für 18 h unter
Rückfluß erhitzt. Nach Abkühlen wurde das Lösungsmittel unter vermindertem Druck abdestilliert und der
Rückstand wurde mit 500 ml Essigsäureethylester versetzt, mit-1N Natriumhydroxid gewaschen und
eingeengt. Der Rückstand wurde durch Kieselgelsäulenchromatographie (Essigsäureethylester:Hexan = 1:3)
gereinigt und die gesammelten Kristalle wurden aus einem Lösungsmittelgemisch aus Essigsäureethylester
und Hexan umkristallisiert unter Erhalt von 24,3 g 2-(Benzyloxycarbonylaminomethyl)indan als farblose
Nadeln. Ausbeute: 86 %
Der Schmelzpunkt, IR- und MS-Daten waren wie nachstehend:
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Schmelzpunkt: 87 bis 89ºC
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IR(KBr)cm&supmin;¹: 3325, 1675, 1525
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MS(m/z): 281 (M&spplus;)
Schritt 2 Herstellung von 2-[(4-Chlorphenyl)sulfonylaminomethyl]indan:
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10,6 g (37,7 mMol) 2-(Benzyloxycarbonylaminomethyl)indan wurden in 100 ml Methanol gelöst, wozu
1,3 g 10 % Palladium-auf-Kohle gegeben wurden und für 4 h in einem Wasserstoffstrom gerührt. Der
Katalysator wurde durch Filtration entfernt, das Lösungsmittel wurde abgedampft und 5,04 g 2-
(Aminomethyl)indan wurden erhalten. Die erhaltene Verbindung wurde sofort in 150 ml Methylenchlorid
gelöst, wozu 100 ml Wasser und 6,2 g Kaliumcarbonat gegeben wurden und das Gemisch wurde heftig
gerührt. 8,02 g (38,0 mMol) 4-Chlorbenzolsulfonylchlorid wurden portionsweise unter Eiskühlen
dazugegeben, gefolgt von Rühren für 30 Minuten. Die organische Phase wurde gesammelt, getrocknet und das
Lösungsmittel wurde durch Destillation entfernt. Der kristalline Rückstand wurde aus einem
Lösungsmittelgemisch von Essigsäureethylester und Hexan umkristallisiert unter Erhalt von 9,82 g
2-[(4-Chlorphenyl)sulfonylaminomethyl]indan als farblose Nadeln.
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Ausbeute: 76 %
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Der Schmelzpunkt, IR- und MS-Daten waren wie nachstehend:
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Schmelzpunkt: 134 bis 135ºC
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IR(KBr)cm&supmin;¹: 3250, 1315, 1150
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MS(m/z): 321 (M&spplus;)
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Die chemische Formel war wie nachstehend:
Bezugsbeispiel 2:
Herstellung von 2-[3-(4-Chlorphenyl)sulfonylaminopropyl]indan:
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Die vorstehende Verbindung wurde über die nachstehenden Schritte 1 bis 5 erhalten.
Schritt 1 Herstellung von 2-(Indan-2-yl)ethanol:
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1,02 g (26,8 mMol) von Lithiumaluminiumhydrid wurden in 100 ml Tetrahydrofuran suspendiert,
wozu tropfenweise eine Lösung von 10 ml Tetrafuran, enthaltend 5,06 g (26,6 mMol) Methyl(indan-2-
yl)acetat, unter Eiskühlung gegeben wurden. Nach Abschluß der Zugabe wurde das Rühren für 1 Stunde
fortgesetzt, wahrend 1 ml Wasser, 1 ml 15 %-iges Natriumhydroxid und 3 ml Wasser tropfenweise in
dieser Reihenfolge zur Zersetzung des überschüssigen Reduktionsmittels zugegeben wurden. Der Feststoff
wurde durch Filtration entfernt, das Filtrat wurde eingeengt und der Rückstand wurde durch
Kieselgelsäulenchromatographie (Essigsäureethylester:Hexan = 1:4) gereinigt unter Erhalt von 4,30 g als ein
farbloses Öl. Ausbeute: 100 %
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Die IR- und MS-Daten waren wie nachstehend:
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IR(rein)cm&supmin;¹: 3320, 2920, 1480, 1050
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MS(m/z): 162(M&spplus;)
Schritt 2 Herstellung von (Indan-2-yl)acetaldehyd:
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18,5 g Pyridiniumchlorochromat und 70 g Celite (Nr.545) wurden in 220 ml Methylenchlorid
suspendiert, wozu 15 ml einer Lösung von Methylenchlorid mit 4,30 g (26,6 mMol) Ethanol tropfenweise unter
Eiskühlung gegeben wurden. Das Rühren wurde für 1 Stunde unter Eiskühlungsbedingung und
anschließend für 2 h bei Raumtemperatur fortgesetzt. Das Reaktionsprodukt wurde zur Verdünnung mit 250
ml Ether versetzt ünd schrittweise durch 100 g geschichtetes Kieselgel zur Abtrennung anorganischer
Stoffe geleitet. Das Lösungsmittel wurde abdestilliert unter Erhalt von 3,97 g (Indan-2-yl)acetaldehyd als
ein farbloses Öl.
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Ausbeute: 93 %
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Die IR- und MS-Daten waren wie nachstehend:
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IR(rein)cm&supmin;¹: 1720, 1615, 1580
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MS(m/z): 160(M&spplus;)
Schritt 3 Herstellung von Benzyl4-(indan-2-yl)-2-butenoat:
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3,97 g (24,8 mMol) (Indan-2-yl)acetaldehyd wurden in 50 ml Methylenchlorid gelöst, wozu 12,2 g
(29,8 mMol) Benzyloxycarbonylmethylentriphenylphosphoran gegeben wurden und für 1,5 h gerührt
wurden. Das Lösungsmittel wurde abdestilliert und der Rückstand wurde durch
Kieselgelsäulenchromatographie (Essigsäureethylester:Hexan = 1:20) gereinigt unter Erhalt von 6,45 g farblosen Öls.
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Ausbeute: 89 %
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Die IR- und MS-Daten waren wie nachstehend:
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IR(rein)cm&supmin;¹: 1715, 1650
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MS(m/z): 292 (M&spplus;)
Schritt 4 Herstellung von 4-(Indan-2-yl)butansäure:
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6,45 g (22,1 mMol) Benzyl4-(indan-2-yl)-2-butenoat wurden in 120 ml Methanol gelöst, wozu 0,6 g
10 % Palladium-auf-Kohle gegeben und heftig für 2,5 h in einem Wasserstoffstrom gerührt wurden. Der
Katalysator wurde durch Filtration entfernt, das Filtrat wurde kondensiert unter Erhalt von 3,84 g
kristalliner 4-(Indan-2-yl)butansäure. Ausbeute: 85 %
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Der Schmelzpunkt und die MS-Daten waren wie nachstehend:
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Schmelzpunkt: 75ºC
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MS(m/z): 204 (M&spplus;)
Schritt 5 Herstellung von 2-[3-(4-Chlorphenyl)sulfonylaminopropyl]indan:
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Die Titelverbindung wurde synthetisiert gemäß dem Verfahren von Schritt 2 von Bezugsbeispiel 1 und
umkristallisiert aus einem Lösungsmittelgemisch von Essigsäureethylester und Hexan. Ausbeute: 68 %
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Der Schmelzpunkt, IR- und MS-Daten waren wie nachstehend:
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Schmelzpunkt: 103 bis 104ºC
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IR(Nujol)cm&supmin;¹: 3250, 1615, 1575
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MS(m/z): 349 (M&spplus;)
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Die chemische Formel war wie nachstehend:
Bezugsbeispiel 3:
Herstellung von 2-[2-(4-Chlorphenyl)sulfonylaminoethyl]indan:
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Die Titelverbindung wurde erhalten über die nachstehenden Schritte 1 bis 3.
Schritt 1 Herstellung von (Indan-2-yl)acetamid:
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35,3 g (0,20 Mol) (Indan-2-yl)essigsäure wurden in 350 ml Methylenchlorid gelöst, wozu 26,5 g (0,22
Mol) Thionylchlorid gegeben und für 4 h bei Raumtemperatur gerührt wurden, gefolgt von Erhitzen unter
Rückfluß für weitere 1,5 Stunden. Nach Abkühlen und Einengen unter vermindertem Druck wurde der
erhaltene ölige Rückstand in 100 ml Essigsäureethylester gelöst und tropfenweise zu 200 ml konzentriertem
wasserigem Ammoniak unter heftigem Rühren und Eiskühlung gegeben. Nach Rühren für 20 Minuten
wurden die Niederschläge durch Filtrafion gesammelt und aus einem Lösungsmittelgemisch von
Essigsäureethylester und Ethanol umkristallisiert. 32,1 g farblose Kristalle wurden erhalten. Ausbeute: 95 %
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Der Schmelzpunkt;IR- und MS-Daten waren wie nachstehend:
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Schmelzpunkt: 152 bis 154ºC
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IR(KBr)cm&supmin;¹: 3340, 3160, 1665, 1625
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MS(m/z): 175 (M&spplus;)
Schritt 2 Herstellung von 2-(Indan-2-yl)ethylamin:
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8,77 g (0,23 Mol) Lithiumaluminiumhydrid wurden in 400 ml Tetrahydrofuran suspendiert, wozu eine
Suspension von 100 ml Tetrahydrofuran, enthaltend 27,8 g (0,160 Mol) (Indan-2-yl)acetamid unter
Eiskühlung gegeben wurden. Das Gemisch wurde für 30 Minuten bei Raumtemperatur gerührt und
anschließend für 5 h unter Rückfluß erhitzt. Unter Eiskühlung wurden 9 ml Wasser, 9 ml 15 %-iges
Natriumhydroxid und 26 ml Wasser tropfenweise in dieser Reihenfolge zur Zersetzung des überschüssigen Reagens
und Abtrennung der Feststoffe dazugegeben Das Filtrat wurde eingeengt unter Erhalt von 26,1 g eines
öligen Stoffes. Ausbeute: 100 %
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Die IR- und MS-Daten waren wie nachstehend:
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IR(rein)cm&supmin;¹: 3360, 3280, 1600, 1585
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MS(m/z): 161 (M&spplus;)
Schritt 3 Herstellung von 2-(2-(4-Chlorphenyl)sulfonylaminoethyl]indan:
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Schritt 2 von Bezugsbeispiel 1 wurde wiederholt und Umkristallisation wurde aus einem
Lösungsmittelgemisch von Essigsäureethylester und Isopropylether ausgeführt. Ausbeute: 83 %
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Der Schmelzpunkt, IR- und MS-Daten waren wie nachstehend:
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Schmelzpunkt: 118 bis 121ºC
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IR(KBr)cm&supmin;¹: 3300,1320, 1155
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MS(m/z): 335 (M&spplus;)
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Die chemische Formel ist wie nachstehend:
Bezugsbeispiel 4:
Herstellung von 2-[4-(4-Chlorphenyl)sulfonylaminobutyl]indan:
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Das Verfahren von Bezugsbeispiel 3 wurde wiederholt, ausgehend von 4-(Indan-2-yl)butansäure unter
Erhalt der Titelverbindung.
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Der Schmelzpunkt, IR- und MS-Daten waren wie nachstehend:
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Schmelzpunkt: 77ºC
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IR(KBr)cm&supmin;¹: 3260, 1150
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MS(m/z): 363 (M&spplus;)
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Die chemische Formel ist wie nachstehend:
Beispiel 1:
Herstellung von [2-(Phenylsulfonylaminomethyl)indan-5-yl]essigsäure:
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Das vorstehend erwähnte Verfahren D wurde unter Erhalt der Titelverbindung über Schritte 1 bis 4
wiederholt.
Schritt 1 Herstellung von [5-(Ethoxycarbonylmethyl)indan-2-yl]essigsäure:
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17,6 g (0,10 Mol) (Indan-2-yl)essigsäure und 16,9 g (0,10 Mol) Ethyl-α-chlor-α-(methylthio)acetat
wurden in 100 ml Dichlorethan gelöst, wozu 17,6 ml (0,15 Mol) Zinn-II-chlorid tropfenweise unter
Eiskühlung gegeben wurden. Das Gemisch wurde für 40 Minuten bei Raumtemperatur rühren lassen, das
Reaktionsgemisch wurde in Eiswasser gegossen und die organische Phase wurde mit Wasser gewaschen,
getrocknet und eingeengt. Der Rückstand wurde in 250 ml Essigsäure gelöst und 70 g Zinkpulver wurden
zugegeben und für 110ºC für 1 Stunde erhitzt. Nach Abkühlen wurde der Feststoff durch Filtration
abgetrennt und das Filtrat wurde unter vermindertem Druck eingeengt. Zu dem Rückstand wurden 500 ml
Chloroform gegeben, mit Wasser gewaschen und getrocknet. Das Lösungsmittel wurde anschließend unter
vermindertem Druck abdestilliert unter Erhalt von 24,1 g eines farblosen Feststoffes. Ausbeute: 92 %
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Der Schmelzpunkt, IR- und MS-Daten waren wie nachstehend:
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Schmelzpunkt: 56 bis 57ºC
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IR(KBr)cm&supmin;¹: 2990, 2910, 1725, 1680
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MS(m/z): 262 (M&spplus;)
Schritt 2 Herstellung von Ethyl[2-(benzyloxycarbonylaminomethyl)indan-5-yl]acetat:
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11,2 g (42,8 mMol) [5-(Ethoxycarbonylmethyl)indan-2-yl]essigsäure und 6,5 ml (46,7 mMol)
Triethylamin wurden in 140 ml Toluol gelöst, wozu 14,1 g (51,4 mMol) Diphenylphosphorylazid, gefolgt
von Rühren für 30 Minuten bei Raumtemperatur gegeben wurden. Anschließend wurden 5,05 g (46,7
mMol) Benzylalkohol zugegeben und für 14 h unter Rückfluß erhitzt. Nach Abkühlen wurde das
Reaktionsgemisch mit 1N Salzsäure, Wasser, 1N Natriumhydroxid und Wasser in dieser Reihenfolge gewaschen
und getrocknet. Das Lösungsmittel wurde abdestilliert und der Rückstand wurde durch
Kieselgelsäulenchromatographie (Chloroform) geremigt unter Erhalt von 12,7 g farblosen Feststoffes. Ausbeute: 81 %
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Der Schmelzpunkt, IR- und MS-Daten sind wie nachstehend:
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Schmelzpunkt: 38 bis 41ºC
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IR(KBr)cm&supmin;¹: 1725, 1675
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MS(m/z): 367 (M&spplus;)
Schritt 3 Herstellung von Ethyl[2-phenylsulfonylaminomethyl)indan-5-yl]acetat:
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1,80 g (4,90 mMol) Ethyl[2-carbobenzyloxycarbonylaminomethyl)indan-5-yl]acetat wurden in 30 ml
Methanol gelöst, wozu 500 mg 10 % Palladium-auf-Kohle gegeben wurden und 2 h in einem
Wasserstoffstrom gerührt. Der Katalysator wurde durch Filtration entfernt und das Filtrat wurde eingeengt und der
Rückstand in 15 ml Essigsäureethylester gelöst. 10 ml Wasser und 1,18 g (8,51 mMol) Kaliumcarbonat
und außerdem tropfenweise 902 mg (5,11 mMol) Benzolsulfonylchlorid wurden dazugegeben. Nach
Rühren für 1 Stunde nach der Zugabe wurde die organische Phase gesammelt, getrocknet und unter
vermindertem Druck eingeengt. Der Rückstand wurde durch Kieselgelsäulenchromatographie (Chloroform)
gereinigt unter Erhalt von 1,78 g farblosen Öls. Ausbeute: 97 %
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Die IR- und MS-Daten waren wie nachstehend:
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IR(Nujol)cm&supmin;¹: 1725, 1615, 1580
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MS(m/z): 373 (M&spplus;)
Schritt 4 Herstellung von [2-(Phenylsulfonylaminomethyl)indan-5-yl]essigsäure:
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844 mg (2,26 mMol) Ethyl[2-(phenylsulfonylaminomethyl)indan-5-yl]acetat wurden in 3 ml Methanol
gelöst, wozu 5 ml 1N Natriumhydroxid gegeben wurden und für 1 Stunde bei Raumtemperatur gerührt.
Methanol wurde entfernt und die wässerige Phase wurde mit Chloroform gewaschen und 1N Salzsäure
wurde zugegeben, um das System anzusäuern. Die Niederschläge wurden mit Essigsäureethylester
extrahiert, getrocknet und eingeengt. Der Rückstand wurde aus Essigsäureethylester umkristallisiert unter Erhalt
von 679 mg Kristalle. Ausbeute: 87 %
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Der Schmelzpunkt, IR- und MS-Daten waren wie nachstehend:
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Schmelzpunkt: 140 bis 141ºC
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IR(KBr)cm&supmin;¹: 3305, 2950, 1695
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MS(m/z): 345 (M&spplus;)
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Die chemische Formel ist wie nachstehend:
Beispiele 2 bis 22:
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Die vorstehenden Schritte in Beispiel 1 wurden wiederholt und Verbindungen mit Nomenklatur,
chemischen Formeln, Schmelzpunkten, IR- und MS-Daten wurden wie nachstehend erhalten.
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Die Klammerausdrücke, die sich an die Schmelzpunktdaten anschließen, zeigen Lösungsmittel, aus
denen die Verbindungen umkristallisiert wurden.
Beispiel 2:
(2-[(4-Methylphenyl)sulfonylaminomethyl]indan-5-yl]essigsäure:
-
Schmelzpunkt: 153 bis 156ºC (Ethanol)
-
IR(KBr)cm&supmin;¹: 3250, 2930, 1715
-
MS(m/z): 359 (M&spplus;)
Beispiel 3:
[2-[(3,4-Dimethoxyphenyl)sulfonylaminomethyl]indan-5-yl]essigsäure:
-
Schmelzpunkt: 132 bis 133ºC (Ethanol)
-
IR(KBr)cm&supmin;¹: 3255, 2930, 1690
-
MS(m/z): 405 (M&spplus;)
Beispiel 4:
[2-[(trans-2-Styryl)sulfonylaminomethyl]indan-5-yl]essigsäure:
-
Schmelzpunkt: 170 bis 172ºC (Ethanol)
-
IR(KBr)cm&supmin;¹: 3260, 2930, 1695
-
MS(m/z): 371 (M&spplus;)
Beispiel 5:
[2-(Benzylsulfonylaminomethyl)indan-5-yl]essigsäure:
-
Schmelzpunkt: 181 bis 182ºC (Ethanol)
-
IR(KBr)cm&supmin;¹: 3225, 2930, 1695
-
MS(m/z): 359 (M&spplus;)
Beispiel 6:
[2-(1-Naphthylsulfonylaminomethyl)indan-5-yl]essigsäure:
-
Schmelzpunkt (Zersetzung): 58 bis 60ºC
-
IR(KBr)cm&supmin;¹: 3275, 2920, 1700
-
MS(m/z): 395 (M&spplus;)
Beispiel 7:
[2-(2-Naphthylsulfonylaminomethyl)indan-5-yl]essigsäure:
-
Schmelzpunkt: 180 bis 182ºC (Ethanol)
-
IR(KBr)cm&supmin;¹: 3230, 1925, 1690
-
MS(m/z): 395 (M&spplus;)
Beispiel 8:
[2-(2-Thienylsulfonylaminomethyl)indan-5-yl]essigsäure:
-
Schmelzpunkt: 110 bis 111ºC (wasseriges Methanol)
-
IR(KBr)cm&supmin;¹: 3250, 2920, 1700
-
MS(m/z): 351 (M&spplus;)
Beispiel 9:
[2-[(5-Phenylsulfonyl-2-thienyl)sulfonylaminomethyl)indan-5-yl]essigsäure:
-
Schmelzpunkt: 164 bis 166ºC (Ethanol)
-
IR(KBr)cm&supmin;¹: 3260, 2920, 1695
-
MS(m/z): 491 (M&spplus;)
Beispiel 10:
[2-[(4-Trifluormethylphenyl)sulfonylaminomethyl)indan-5-yl]essigsäure:
-
Schmelzpunkt (Zersetzung): 183 bis 186ºC (Ethanol)
-
IR(KBr)cm&supmin;¹: 3275, 2950, 1690, 1325, 1150
-
MS(m/z): 413 (M&spplus;)
Beispiel 11:
[2-[(2,4-Dichlorphenyl)sulfonylaminomethyl)indan-5-yl]essigsäure:
-
Schmelzpunkt (Zersetzung): 153 bis 154ºC (Ethanol)
-
IR(KBr)cm&supmin;¹: 3325, 2945, 1700, 1330, 1165
-
MS(m/z): 413 (M&spplus;)
Beispiel 12:
[2-[(4-Methoxyphenyl)sulfonylaminomethyl)indan-5-yl]essigsäure:
-
Schmelzpunkt (Zersetzung): 171 bis 173ºC (Ethanol)
-
IR(KBr)cm&supmin;¹: 3280, 2950, 1695,1320, 1155
-
MS(m/z): 375 (M&spplus;)
Beispiel 13:
[2-[(4-Fluorphenyl)sulfonylaminomethyl)indan-5-yl]essigsäure:
-
Schmelzpunkt: 180 bis 181ºC (wasseriges Ethanol)
-
IR(KBr)cm&supmin;¹: 3300, 1700,1155
-
MS(m/z): 363 (M&spplus;)
Beispiel 14:
[2-[(4-Bromphenyl)sulfonylaminomethyl)indan-5-yl]essigsäure:
-
Schmelzpunkt: 182 bis 183ºC (wässeriges Ethanol)
-
IR(KBr)cm&supmin;¹: 3295, 2940, 1700, 1330, 1170
-
MS(m/z): 423 (M&spplus;)
Beispiel 15:
[2-[(3,4-Dichlorphenyl)sulfonylaminomethyl)indan-5-yl]essigsäure:
-
Schmelzpunkt: 174 bis 176ºC (wässeriges Ethanol)
-
IR(KBr)cm&supmin;¹: 3250, 1695, 1325, 1160
-
MS(m/z): 415 (M&spplus;)
Beispiel 16:
[2-[(4-Ethylphenyl)sulfonylaminomethyl)indan-5-yl]essigsäure:
-
Schmelzpunkt: 140 bis 143ºC (Essigsaureethylester - Hexan)
-
IR(KBr)cm&supmin;¹: 3280, 1700, 1155
-
MS(m/z): 373 (M&spplus;)
Beispiel 17:
[2-[(4-t-Butylphenyl)sulfonylaminomethyl)indan-5-yl]essigsäure:
-
Schmelzpunkt: 187 bis 189ºC (wasseriges Ethanol)
-
IR(KBr)cm&supmin;¹: 3260, 1700, 1160
-
MS(m/z): 401 (M&spplus;)
Beispiel 18:
[2-[(4-Octylphenyl)sulfonylaminomethyl)indan-5-yl]essigsäure:
-
Schmelzpunkt: 136 bis 137ºC (wässeriges Ethanol)
-
IR(KBr)cm&supmin;¹: 3300, 2920, 1700, 1330, 1155
-
MS(m/z): 457 (M&spplus;)
Beispiel 19:
(2-[(4-Trifluormethoxyphenyl)sulfonylaminomethyl)indan-5-yl]essigsäure:
-
Schmelzpunkt: 185 bis 186ºC (wässeriges Ethanol)
-
IR(KBr)cm&supmin;¹: 3300, 2940, 1700,1155
-
MS(m/z): 429 (M&spplus;)
Beispiel 20:
[2-[(4-Butoxyphenyl)sulfonylaminomethyl)indan-5-yl]essigsäure:
-
Schmelzpunkt: 151 bis 152ºC (wasseriges Ethanol)
-
IR(KBr)cm&supmin;¹: 3270, 1690
-
MS(m/z): 417 (M&spplus;)
Beispiel 21:
[2-[(4-Cyanophenyl)sulfonylaminomethyl)indan-5-yl]essigsäure:
-
Schmelzpunkt: 198 bis 199ºC (wässeriges Ethanol)
-
IR(KBr)cm&supmin;¹: 3300, 2940, 1700, 1335, 1160
-
MS(m/z): 370 (M&spplus;)
Beispiel 22:
[2-[(4-Nitrophenyl)sulfonylaminomethyl)indan-5-yl]essigsäure:
-
Schmelzpunkt: 148 bis 149ºC (wässeriges Ethanol)
-
IR(KBr)cm&supmin;¹: 3240, 1705, 1350, 1155
-
MS(m/z): 390 (M&spplus;)
Beispiel 23:
[2-[(4-Aminophenyl)sulfonylaminomethyl)indan-5-yl]essigsäure:
-
1,95 g [2-[(4-Nitrophenyl)sulfonylaminomethyl)indan-5-yl]essigsäure, erhalten in Beispiel 22, wurden
in 50 ml Methanol gelöst und mit 200 mg 10 % Palladium-auf-Kohle versetzt, gefolgt von Rühren für 2 h
in einem Wasserstoffgasstrom. Der Katalysator wurde durch Filtration entfernt, das Filtrat wurde
eingeengt und der Rückstand aus Ethanol umkristallisiert unter Erhalt von 1,43 g Kristalle. Ausbeute: 79 %
-
Schmelzpunkt: 201 bis 202ºC
-
IR(KBr)cm&supmin;¹: 3470, 3380, 3280, 1695, 1150
-
MS(m/z): 360 (M&spplus;)
Beispiel 24:
Herstellung von [2-[(4-Chlorphenyl)sulfonylaminomethyl)indan-5-yl]essigsäure:
-
Das Verfahren vom vorstehend erwahnten Verfahren D wurde unter Erhalt der Titelverbindung über
die nachstehenden Schritte 1 bis 3 wiederholt.
Schritt 1 Ethyl-[5-[(4-chlorphenyl)sulfonylaminomethyl)indan-5-yl]acetat:
-
16,1 g (50,0 mMol) [2-[(4-Chlorphenyl)sulfonylaminomethyl)indan und 9,27 g (55,0 mMol) Ethyl-α-
chlor-α-(methylthio)acetat wurden in 50 ml Methylenchlorid, wozu 6,44 ml (55,0 mMol) Zinn-II-chlorid
langsam tropfenweise dazugegeben wurden, gelöst. Nach Rühren für 3 Stunden wurde das
Reaktionsgemisch in Eiswasser gegossen und die organische Phase gesammelt, gewaschen, getrocknet und
eingedampft. Der Rückstand wurde in 180 ml Essigsäure gelöst, wozu 40 g Zinkpulver gegeben wurden und für
1 Stunde auf 110ºC erhitzt. Nach Kühlen wurden die Niederschläge abfiltriert und sorgfältig mit
Chloroform gewaschen und das Lösungsmittel wurde entfernt. Der Rückstand wurde in 300 ml
Essigsäureethylester gelöst und mit Wasser, gesättigter, wässeriger Natriumbicarbonaflösung und Wasser in dieser
Reihenfolge gewaschen und getrocknet. Das Lösungsmittel wurde unter vermindertem Druck abdestilliert
und der Rückstand wurde aus einem Lösungsmittelgemisch von Essigsäureethylester und Hexan
umkristallisiert, unter Erhalt von 16,7 g farbloser Nadeln. Ausbeute: 82 %
-
Der Schmelzpunkt, IR- und MS-Daten werden nachstehend gezeigt:
-
Schmelzpunkt: 94 bis 96ºC
-
IR(KBr)cm&supmin;¹: 3230, 1730
-
MS(m/z): 379 (M&spplus;)
Schritt 2 Herstellung von [2-[(4-Chlorphenyl)sulfonylaminomethyl)indan-5-yl]essigsäure:
-
16,5 g Ethyl-[2-[(4-chlorphenyl)sulfonylaminomethyl)indan-5-yl]acetat wurden in 50 ml 1N
Natriumhydroxid suspendiert und für 1 Stunde auf 80ºC erhitzt. Nach Abkühlen wurde konzentrierte HCl
dazugegeben, um das System sauer zu machen. Die Niederschläge wurden durch Filtration gesammelt, gefolgt
von Umkristallisation aus 80 %-igem Ethanol, unter Erhalt von 14,0 g farbloser Nadeln. Ausbeute: 91 %
-
Der Schmelzpunkt, IR- und MS-Daten werden nachstehend gezeigt:
-
Schmelzpunkt: 182 bis 186ºC
-
IR(KBr)cm&supmin;¹: 3340, 1700
-
MS(m/z): 379 (M&spplus;)
-
Schritt 3 Herstellung von Natrium-[2-[(4-chlorphenyl)sulfonylaminomethyl)indan-5-yl]acetat:
2,65 g (7,00 mMol) [2-[(4-Chlorphenyl)sulfonylaminomethyl)indan-5-yl]essigsäure, vorstehend
erhalten, wurden in 15 ml 1N Natriumhydroxid gelöst und durch 100 ml Polystyrolgel (HP-20) geleitet. Elution
wurde mit 80 % Methanol ausgeführt und das Eluat wurde eingeengt unter Erhalt farbloser Kristalle,
gefolgt von Umkristallisation aus 95 % Ethanol, unter Erhalt von 2,39 g farbloser Prismen. Ausbeute: 85 %
-
Der Schmelzpunkt ist wie folgt:
-
Schmelzpunkt (Zersetzung): 133 bis 135ºC
Beispiele 25 bis 28:
-
Die vorstehenden Schritte in Beispiel 24 wurden wiederholt und Verbindungen mit Nomenklatur,
chemischen Formeln, Schmelzpunkten, IR- und MS-Daten, wie nachstehend ausgewiesen, wurden erhalten.
Beispiel 25:
[2-(2-Phenylsulfonylaminoethyl)indan-5-yl]essigsäure:
-
Schmelzpunkt: 102 bis 103ºC (Essigsäureethylester - Hexan)
-
IR(Nujol)cm&supmin;¹: 3240,1695
-
MS(m/z): 359 (M&spplus;)
Beispiel 26:
[2-[2-(4-Chlorplienyl)sulfonylaminoethyl]indan-5-yl]essigsäure:
-
Schmelzpunkt: 146 bis 147ºC (Essigsäureethylester - Hexan)
-
IR(Nujol)cm&supmin;¹: 3330, 1705
-
MS(m/z): 393 (M&spplus;)
Beispiel 27:
[2-[3-(4-Chlorphenyl)sulfonylaminopropyl]indan-5-yl]essigsäure:
-
Schmelzpunkt: 163 bis 164ºC (wässeriges Ethanol)
-
IR(KBr)cm&supmin;¹: 3260, 1690
-
MS(m/z): 407 (M&spplus;)
Beispiel 28:
[2-(4-(4-Chlorphenyl)sulfonylaminobutyl]indan-5-yl]essigsäure:
-
Schmelzpunkt: 126ºC (wässeriges Ethanol)
-
IR(KBr)cm&supmin;¹: 3280, 1700
-
MS(m/z): 421 (M&spplus;)
Beispiel 29:
Herstellung von 2-(Phenylsulfonylaminomethyl)indan-5-hydroxyessigsäure:
-
Das vorstehend erwähnte Verfahren B wurde unter Erhalt der vorstehenden Verbindung über die
nachstehenden Schritte 1 bis 8 wiederholt.
Schritt 1 Herstellung von Methyl(5-acetyhndan-2-yl)acetat:
-
160 ml Methylenchlorid wurden mit 52,9 g (0,388 Mol) wasserfreiem Aluminiumchlorid versetzt und
des weiteren mit 40 ml Methylenchlorid, welches 25,03 g (0,132 Mol) Methyl(indan-2-yl)acetat enthielt,
unter Eiskühlung versetzt. Anschließend wurden 13,1 ml (0,185 Mol) Acetylchlorid tropfenweise
zugegeben. Rühren wurde für 40 Minuten bei der gleichen Temperatur durchgeführt. Das Reaktionsgemisch
wurde in Eiswasser gegossen und die organische Phase wurde gesammelt. Nach Waschen und Trocknen
wurde das Lösungsmittel unter vermindertem Druck verdampft und der Rückstand wurde durch Kieselgel
säulenchromatographie (Essigsäureethylester:Hexan = 1:2) gereinigt, unter Erhalt von 27,8 g eines öligen
Produkts. Ausbeute: 91 %
-
Die IR- und MS-Daten waren wie nachstehend:
-
IR(rein)cm&supmin;¹: 1725, 1690
-
MS(m/z): 232 (M&spplus;)
Schritt 2 Methyl(5-acetoxyindan-2-yl)acetat:
-
11,0 g (47,0 mMol) Methyl(5-acetylindan-2-yl)acetat wurden in 200 ml Methylenchlorid gelöst, wozu
14,6 g (67 mMol) m-Chlorperbenzoesäure gegeben wurden und anschließend für 4 Stunden bei
Raumtemperatur gerührt, gefolgt von Erhitzen unter Rückfluß für 17 Stunden. Das Reaktionsgemisch wurde mit
gesättigter, wässeriger Natriumbicarbonatlösung und Wasser in dieser Reihenfolge gewaschen, getrocknet
und anschließend wurde das Lösungsmittel entfernt. Der Rückstand wurde durch
Kieselgelsäulenchromatographie (Chloroform) gereinigt unter Erhalt von 11,3 g als ein öliges Prodnkt. Ausbeute: 97 %
-
IR- und MS-Daten sind wie nachstehend:
-
IR(rein)cm&supmin;¹: 1750, 1730
-
MS(m/z): 248 (M&spplus;)
Schritt 3 Herstellung von (5-Benzyloxyindan-2-yl)essigsäure:
-
9,62 g (38,8 mMol) Methyl(5-acetoxyindan-2-yl)acetat wurden in 150 ml Methanol gelöst, wozu 1,17
g (8,5 mMol) Kaliumcarbonat gegeben wurden und für 1 Stunde bei Raumtemperatur gerührt. Das
Lösungsmittel wurde unter vermindertem Druck abdestilliert und der Rückstand wurde in 150 ml Aceton
gelöst. 5,98 g (43,0 mMol) Kaliumcarbonat, 7,27 g (42,5 mMol) Benzylbromid wurden dazugegeben und für
5 Stunden unter Rückfluß erhitzt. Nach Kühlen wurden die Niederschläge abfiltriert und unter
vermindertem Druck eingeengt. Der Rückstand wurde in 100 ml Methanol gelöst, wozu 12 ml 20 %
Natriumhydroxid gegeben wurden und das Gemisch wurde für 1 Stunde auf 50ºC erhitzt. Nach Abkühlen wurde das
Methanol entfernt und der Rückstand wurde mit konzentrierter HCl angesäuert. Die Niederschläge wurden
mit Chloroform extrahiert. Die organische Phase wurde mit Wasser gewaschen, getrocknet und unter
vermindertem Druck eingeengt unter Erhalt eines schwachbraunen Feststoffes. Umkristallisation wurde aus
einem Lösungsmittelgemisch aus Isopropylether und Essigsäureethylester ausgeführt unter Erhalt von 5,97
g farbloser Kristalle. Ausbeute: 68 %
-
Der Schmelzpunkt und IR- und MS-Daten sind wie nachstehend:
-
Schmelzpunkt: 127 bis 129ºC
-
IR(rein)cm&supmin;¹: 1695, 1615, 1485
-
MS(m/z): 282 (M&spplus;)
Schritt 4 Herstellung von 5-Benzyloxy-2-(t-butoxycarbonylaminomethyl)indan:
-
4,27 g (15,0 mMol) (5-Benzyloxy-2-yl)essigsäure wurden in 120 ml t-Butanol gelöst, wozu 1,96 g
(19,4 mMol) Triethylamin und 5,03 g (18,3 mMol) Diphenylphosphorylazid in dieser Reihenfolge
gegeben wurden und das Gemisch wurde für 27 Stunden unter Rückfluß erhitzt. Nach Abkühlen wurde das
Reaktionsgemisch unter vermindertem Druck eingeengt und der Rückstand wurde in 200 ml
Essigsäureethylester gelöst, gefolgt von Waschen mit 1N Salzsäure, Wasser, 1N Natriumhydroxid und Wasser in
dieser Reihenfolge und anschließend wurde das Lösungsmittel entfernt. Der Rückstand wurde durch
Kieselgelsaulenchromatographie
(Chloroform) gereinigt und aus Essigsäureethylester und Isopropylether
umkristallisiert unter Erhalt von 4,71 g farbloser Kristalle. Ausbeute: 89 %
-
Der Schmelzpunkt, IR- und MS-Daten sind wie nachstehend:
-
Schmelzpunkt: 95 bis 98ºC
-
IR(KBr)crn&supmin;¹: 3350, 1670
-
MS(m/z): 353 (M&spplus;)
Schritt 5 Herstellung von 2-(t-Butoxycarbonylaminomethyl)-5-hydroxyindan:
-
3,53 g (10,0 mMol) 5-Benzyloxy-2-(t-butoxycarbonylaminomethyl)indan wurden in 100 ml Methanol
gelöst und mit 0,3 g 10 % Palladium-auf-Kohle versetzt, gefolgt von Rühren für 4 Stunden in einem
Wasserstoffgasstrom. Der Katalysator wurde durch Filtration entfernt, das Filtrat wurde unter vermindertem
Druck eingeengt. Der Rückstand wurde durch Kieselgelsäulenchromatographie (Essigsäureethylester:
Hexan 1:2) gereinigt unter Erhalt von 2,79 g eines farblosen Öls. Ausbeute: 94 %
-
Die IR- und MS-Daten sind wie nachstehend:
-
IR(rein)cm&supmin;¹: 3350, 1690
-
MS(m/z): 263 (M&spplus;)
Schritt 6 Herstellung von Ethyl[2-(t-butoxycarbonylaminomethyl)indan-5-oxy]acetat:
-
1,85 g (6,20 mMol) 2-(t-Butoxycarbonylaminomethyl)-5-hydroxyindan wurden in 20 ml Aceton gelöst,
wozu 1,52 g (11,0 mMol) Kaliumcarbonat und 1,10 g (6,60 mMol) Bromessigsäureethylester gegeben
wurden und für 3,5 Stunden unter Rückfluß erhitzt. Nach Abkühlen wurden die Niederschläge filtriert und
der erhaltene Rückstand durch Einengen des Filtrats durch Kieselgelsäulenchromatographie
(Essigsäureethylester:Hexan = 1:2) gereinigt unter Erhalt von 1,90 g farbloser Kristalle. Ausbeute: 80 %
Der Schmelzpunkt, IR- und MS-Daten werden nachstehend gezeigt:
-
Schmelzpunkt: 56 bis 63ºC
-
IR(rein)cm&supmin;¹: 1730, 1675
-
MS(m/z): 343 (M&spplus;)
Schritt 7 Herstellung von Ethyl[2-(phenylsulfonylaminomethyl)indan-5-oxy]acetat:
-
1,77 g (5,00 mMol) Ethyl[2-(tbutoxycarbonylaminomethyl)indan-5-oxy]acetat wurden in 6 ml
Methylenchlorid gelöst, wozu 4 ml Trifluoressigsäure unter Eiskühlung gegeben wurden und für 1 Stunde
gerührt. Das Reaktionsgemisch wurde mit 40 ml Methylenchlorid verdünnt. Eine Lösung von 40 ml Wasser,
die 8,37 g (60 mMol) Kaliumcarbonat enthält, wurde dazugegeben und heftig gerührt. 10 Minuten später
wurden 1,07 g (6,00 mMol) Phenylsulfonylchlorid dazugegeben und für weitere 1,5 Stunden gerührt. Die
organische Phase wurde gesammelt, getrocknet und eingeengt und der Rückstand wurde durch
Säulengelchromatographie (Essigsäureethylester:Hexan = 1:1) gereinigt unter Erhalt von 1,68 g eines farblosen Öls.
-
Ausbeute: 88 %
-
Die IR- und MS-Daten werden nachstehend gezeigt:
-
IR(Nujol)cm&supmin;¹: 3280, 1750,1320, 1155
-
MS(m/z): 389 (M&spplus;)
Schritt 8 Herstellung von 2-(Phenylsulfonylaminomethyl)indan-5-hydroxyessigsäure:
-
1,67 g (4,36 mMol) Ethyl[2-phenylsulfonylaminomethyl)indan-5-oxy]acetat wurden in einem Gemisch
von 30 ml Methanol und 6 ml 1N Natriumhydroxid gelöst und für 1 Stunde bei Raumtemperatur gerührt.
Methanol wurde entfernt, der Rückstand wurde mit konzentrierter HCl angesäuert und die Niederschläge
wurden mit Chloroform extrahiert. Nach Einengen wurde der Feststoff aus Essigsäure und Isopropylether
umkristallisiert unter Erhalt von 1,33 g farbloser Kristalle. Ausbeute: 86 %
-
Der Schmelzpunkt, IR- und MS-Daten werden nachstehend gezeigt:
-
Schmelzpunkt: 150 bis 151ºC
-
IR(KBr)cm&supmin;¹: 3270, 1745
-
MS(m/z): 361 (M&spplus;)
-
Die chemische Formel ist wie nachstehend:
Beispiele 30 bis 32:
-
Die vorstehenden Schritte von Beispiel 29 wurden wiederholt und Verbindungen mit der nachstehenden
Nomenklatur, chemischen Formeln, Schmelzpunkten, IR- und MS-Daten wurden erhalten.
Beispiel 30:
2-[(4-Chlorphenyl)sulfonylaminomethyl)indan-5-hydroxyessigsäure:
-
Schmelzpunkt (Zersetzung): 185 bis 188ºC (wässeriges Ethanol)
-
IR(KBr)cm&supmin;¹: 3240, 1720
-
MS(m/z): 395 (M&spplus;)
Beispiel 31:
2-[(4-Methoxyphenyl)sulfonylaminomethyl)indan-5-hydroxyessigsäure:
-
Schmelzpunkt: 155 bis 156ºC (wässeriges Ethanol)
-
IR(KBr)cm&supmin;¹: 3270, 1750, 1730, 1705
-
MS(m/z): 391 (M&spplus;)
Beispiel 32:
2-[2-(4-Chlorphenyl)sulfonylaminoethyl)indan-5-hydroxyessigsäure:
-
Schmelzpunkt: 156 bis 158ºC (wässeriges Ethanol)
-
IR(KBr)cm&supmin;¹: 3330,1715
-
MS(m/z): 409 (M&spplus;)
Beispiel 33:
Herstellung von (2-[(4-Chlorphenyl)sulfonylaminomethyl]indan-5-yl]carbonsäure:
-
Das vorstehend erwähnte Verfahren C wurde wiederholt unter Erhalt der Titelverbindung über die
nachfolgenden Schritte 1 bis 2.
Schritt 1 Herstellung von 5-Acetyl-2-[(4-chlorphenyl)sulfonylaminomethyl]indan:
-
369 mg (1,15 mMol) 2-[(4-Chlorphenyl)sulfonylaminomethyl)indan wurden in 5 ml Methylenchlorid
gelöst, wozu 460 mg (4,20 mMol) wasserfreies Aluminiumchlorid unter Eiskühlung und dann tropfenweise
302 mg (3,80 mMol) Acetylchlorid gegeben wurden. Nach Rühren für 30 Minuten bei gleicher Temperatur
wurde die Reaktionslösung mit Eis gemischt und die organische Phase wurde mit Wasser und gesättigtem,
wässerigem Natriumbicarbonat gewaschen, getrocknet und das Lösungsmittel wurde entfernt. Der
Rückstand wurde aus einem Lösungsmittelgemisch aus Essigsäureethylester und Isopropylether umkristallisiert
unter Erhalt von 310 mg farbloser Kristalle. Ausbeute: 75 %
Der Schmelzpunkt, die IR- und MS-Daten werden nachstehend gezeigt:
-
Schmelzpunkt: 102 bis 105ºC
-
IR(KBr)cm&supmin;¹: 3250, 1675,1320, 1150
-
MS(m/z): 363 (M&spplus;)
Schritt 2 Herstellung von [2-[(4-Chlorphenyl)sulfonylaminomethyl]indan-5-yl]carbonsäure:
-
Unter Eis-Salz-Kühlung wurden 4,90 g (122 mMol) Natriumhydroxid in 50 ml Wasser gelöst, wozu
1,6 ml (31,0 mMol) Brom tropfenweise gegeben wurden. Dieses Gemisch wurde zu einer Lösung von 100
ml 90 %-igem Dioxan, welches 2,85 g (7,50 mMol)
5-Acetyl-2-[(4-chlorphenyl)sulfonylaminomethyl]indan enthielt, unter Kühlung in einem Eis-Salz-Bad gegeben. Danach wurde das Rühren für 1 Stunde
fortgesetzt, wahrenddessen die Temperatur des Gemisches sich auf Raumtemperatur erhöhte. Die
Reaktionslösung wurde mit 10 % Natriumthiosulfat versetzt, mit 1N HCl angesäuert, gefolgt von Extrahieren mit
Essigsäureethylester. Das Lösungsmittel wurde entfernt und der Rückstand wurde aus Essigsäure
umkristallisiert unter Erhalt von 2,36 g farbloser Kristalle. Ausbeute: 86%
-
Der Schmelzpunkt, IR- und MS-Daten werden nachstehend gezeigt:
-
Schmelzpunkt (Zersetzung): 226 bis 228ºC
-
IR(KBr)cm&supmin;¹: 3240, 1675
-
MS(m/z): 365 (M&spplus;)
-
Die chemische Formel ist wie nachstehend:
Beispiele 34 bis 36:
-
Die Schritte in vorstehendem Beispiel 33 wurden wiederholt und Verbindungen mit nachstehender
Nomenklatur, chemischen Formeln, Schmelzpunkten, IR- und MS-Daten wurden erhalten.
Beispiel 34:
[2-[2-(4-Chlorphenyl)sulfonylaminoethyl)indan-5-yl]carbonsäure:
-
Schmelzpunkt (Zersetzung): 210 bis 213ºC
-
IR(KBr)cm&supmin;¹: 3270, 1685
-
MS(m/z): 379 (M&spplus;)
Beispiel 35:
[2-[3-(4-Chlorphenyl)sulfonylaminopropyl)indan-5-yl]carbonsäure:
-
Schmelzpunkt (Zersetzung): 183 bis 186ºC
-
IR(KBr)cm&supmin;¹: 3270, 1670
-
MS(m/z): 393 (M&spplus;)
Beispiel 36:
[2-[4-(4-Chlorphenyl)sulfonylaminobutyl)indan-5-yl]carbonsäure:
-
Schmelzpunkt: 152 bis 154ºC
-
IR(KBr)cm&supmin;¹: 3280,1685
-
MS(m/z): 407 (M&spplus;)
Beispiel 37:
Herstellung von trans-3-[2-[(4-Chlorphenyl)sulfonylaminomethyl)indan-5-yl]acrylsäure:
-
Das vorstehend erwahnte Verfahren F wurde wiederholt unter Erhalt der Titelverbindung über die
nachfolgenden Schritte 1 bis 3.
Schritt 1 Herstellung von 5-Formyl-2-[(4-chlorphenyl)sulfonylaminomethyl]indan:
-
5,33 g (40,0 mMol) wasserfreies Alummiumchlorid wurden in 20 ml Methylenchlorid suspendiert und
mit 1,61 g (5,00 mMol) 2-[(4-Chlorphenyl)sulfonylaminomethyl]indan versetzt, gefolgt von Kühlen auf
-20ºC. 10 ml Methylenchlorid nut 0,68 ml (7,5 mMol) gelöstem Dichlormethylmethylether wurden
langsam tropfenweise dazugegeben, gefolgt von Rühren für 1 Stunde bei der gleichen Temperatur. Die
Renktionslösung wurde in Eiswasser gegossen und für 1 Stunde gerührt. Danach wurde die organische Phase
gesammelt, gewaschen, getrocknet und das Lösungsmittel wurde entfernt. Der Rückstand wurde durch
Kieselgelsäulenchromatographie (Chloroform) gereinigt, gefolgt von Umkristallisation aus einem
Lösungsmittelgemisch aus Essigsäureethylester und Hexan unter Erhalt von 375 mg farbloser Kristalle. Ausbeute:
22%.
-
Der Schmelzpunkt, IR- und MS-Daten werden nachstehend gezeigt:
-
Schmelzpunkt: 80 bis 82ºC
-
IR(KBr)cm&supmin;¹: 3240, 1685
-
MS(m/z): 349 (M&spplus;)
Schritt 2 Herstellung von Ethyl-trans-3-(2-[(4-chlorphenyl)sulfonylaminomethyl]indan-5-yl]acrylat:
-
Zu 20 ml Methylenchlorid wurden 1,29 g (3,68 mMol)
5-Formyl-2-[(4-chlorphenyl)sulfonylaminomethyl]indan und 1,28 g (3,68 mMol) Carboethoxymethylentriphenylphosphoran gegeben und für 16 Stunden
bei Raumtemperatur gerührt. Die Reaktionslösung wurde durch Kieselgelsäulenchromatographie
(Chloroform) gereinigt und die erhaltenen Niederschläge wurden aus einem Lösungsmittelgemisch aus
Essigsäureethylester und Hexan umkristallisiert. 1,18 g farbloser Kristalle wurden erhalten. Ausbeute: 77 %
Schmelzpunkt, IR- und MS-Daten sind wie nachstehend:
-
Schmelzpunkt: 113 bis 115ºC
-
IR(KBr)cm&supmin;¹: 3230, 1705, 1630
-
MS(m/z): 387 (M&spplus;)
Schritt 3 Herstellung von trans-3-(2-[(4-Chlorphenyl)sulfonylaminomethyl]indan-5-yl]acrylsäure:
-
465 mg (1,20 mMol) Ethyl-trans-3-[2-[(4-chlorphenyl)sulfonylaminomethyl]indan-5-yl]acrylat wurden
in 5 ml Natriumhydroxid suspendiert und für 5 Stunden bei Raumtemperatur gerührt. 2N Salzsäure wurde
dazugegeben, um das System anzusäuern und die ausgefallenen Kristalle wurden mit Methylenchlorid
extrahiert. Nach Trocknen wurde das Lösungsmittel entfernt und der Rückstand wurde aus Ethanol
umkristallisiert unter Erhalt von 405 mg farbloser Kristalle. Ausbeute: 86 %
-
Der Schmelzpunkt, IR- und MS-Daten sind wie nachstehend:
-
Schmelzpunkt: 240 bis 241ºC
-
IR(KBr)cm&supmin;¹: 3260, 1685, 1630
-
MS(m/z): 359 (M&spplus;)
-
Die chemische Formel ist wie nachstehend:
Beispiel 38:
Herstellung von 3-[2-[(4-Chlorphenyl)sulfonylaminomethyl]indan-5-yl]propionsäure:
-
Der vorstehend erwähnte Schritt F wurde wiederholt unter Erhalt der Titelverbindung über die
nachfolgenden Schritte 1 bis 2.
Schritt 1 Herstellung von Ethyl-3-[2-[(4-chlorphenyl)sulfonylaminomethyl]indan-5-yl]propionat:
-
387 mg (1,00 mMol) Ethyl-trans-3-[2-[(4-chlorphenyl)sulfonylaminomethyl]indan-5-yl]acrylat wurden
in 10 ml Ethanol gelöst, wozu 24 mg (0,1 mMol) Nickelchlorid 6H&sub2;O gegeben wurden. Unter Eiskühlung
wurden zu dieser Lösung 76 mg (2,00 mMol) Natriumborhydrid gegeben, gefolgt von Rühren bei
Raumtemperatur über Nacht. Das Ethanol wurde abdestilliert, der Rückstand wurde mit 10 ml Wasser versetzt
und das erhaltene Prodnkt wurde mit Essigsäureethylester extrahiert, gefolgt von Waschen und Trocknen,
anschließend Einengen. Die erhaltenen Kristalle wurden aus einem Lösungsmittelgemisch aus Hexan und
Ether umkristallisiert unter Erhalt von 241 mg farbloser Kristalle. Ausbeute: 62 %
-
Der Schmelzpunkt, IR- und MS-Daten sind wie nachstehend:
-
Schmelzpunkt: 90 bis 93ºC
-
IR(KBr)cm&supmin;¹: 3260, 1725, 1585, 1320, 1155
-
MS(m/z): 389 M+)
Schritt 2 Herstellung von 3-[2-[(4-Chlorphenyl)sulfonylaminomethyl]indan-5-yl]propionsäure:
-
195 mg (0,50 mMol) Ethyl-3-[2-[(4-chlorphenyl)sulfonylaminomethyl]indan-5-yl]propionat wurden in
3 ml 2N Natriumhydroxid suspendiert und für 2 Stunden auf 70ºC erhitzt. Nach Abkühlen wurde das
System mit konzentrierter Salzsäure in einem Eisbad angesäuert. Die ausgefallenen Kristalle wurden
gesammelt, aus einem Lösungsmittelgemisch von Essigsäureethylester und Hexan umkristallisiert unter Erhalt
von 137 mg farbloser Flocken. Ausbeute: 76 %
-
Der Schmelzpunkt, IR- und MS-Daten sind wie nachstehend:
-
Schmelzpunkt: 189 bis 191ºC
-
IR(KBr)cm&supmin;¹: 3270, 1695, 1595, 1320, 1160
-
MS(m/z): 361 (M&spplus;)
-
Die chemische Formel ist wie nachstehend:
Beispiel 39:
-
Die Schritte in vorstehendem Beispiel 38 wurden wiederholt und Verbindungen mit Nomenklatur,
chemischen Formeln, Schmelzpunkten, IR- und MS-Daten, wie nachstehend ausgewiesen, wurden erhalten.
-
Ausbeute: 66 %
3-[2-[(4-Methoxyphenyl)sulfonylaminomethyl)indan-5-yl]propionsäure
-
Schmelzpunkt: 147 bis 151 ºC (wässeriges Ethanol)
-
IR(KBr)cm&supmin;¹: 3260, 1695, 1155
-
MS(m/z): 389 (M&spplus;)
Beispiel 40:
Herstellung von 4-[2-[(4-Chlorphenyl)sulfonylaminomethyl]indan-5-yl]-4-oxobutansäure:
-
Das vorstehend erwähnte Verfahren E wurde unter Erhalt der Titelverbindung über die nachfolgenden
Schritte wiederholt.
-
6,82 g (51,2 mMol) wasserfreies Aluminiumchlorid wurden in 35 ml Dichlorethan suspendiert, wozu
4,26 g (13,3 mMol) 2-[(4-Chlorphenyl)sulfonylaminomethyl]indan, hergestellt in Bezugsbeispiel 1,
gegeben wurden. 2,07 g (20,6 mMol) Bernsteinsäureanhydrid wurden portionsweise zu dem Gemisch unter
Eiskühlung gegeben. Danach wurde das Rühren für 1,5 Stunden bei Raumtemperatur ausgeführt, das
Reaktionsgemisch wurde in Eiswasser gegossen und anschließend wurden die ausgefallenen Kristalle filtriert,
gewaschen und umkristallisiert unter Erhalt von 4,75 g farbloser Kristalle. Ausbeute: 85 %
-
Der Schmelzpunkt, IR- und MS-Daten sind wie nachstehend:
-
Schmelzpunkt (Zersetzung): 192 bis 194ºC
-
IR(KBr)cm&supmin;¹: 3250, 1690, 1675
-
MS(m/z): 421 (M&spplus;)
-
Die chemische Formel ist wie nachstehend:
Beispiele 41 bis 44:
-
Das Verfahren in vorstehendem Beispiel 40 wurde wiederholt und Verbindungen mit Nomenklatur,
chemischen Formeln, Schmelzpunkten, IR- und MS-Daten, wie nachstehend ausgewiesen, wurden
erhalten.
Beispiel 41:
4-[2-[2-(4-Chlorphenyl)sulfonylaminoethyl)indan-5-yl]4-oxobutansäure:
-
Schmelzpunkt: 144 bis 146ºC (Essigsäure)
-
IR(KBr)cm&supmin;¹: 3300, 1715, 1675
-
MS(m/z): 435 (M&spplus;)
Beispiel 42:
4-[2-[(4-Methoxyphenyl)sulfonylaminomethyl)indan-5-yl]4-oxobutansäure:
-
Schmelzpunkt: 150 bis 151ºC (wässeriges Ethanol)
-
IR(KBr)cm&supmin;¹: 3260, 1695, 1680
-
MS(m/z): 417 (M&spplus;)
Beispiel 43:
5-[2-[(4-Chlorphenyl)sulfonylaminomethyl)indan-5-yl]-4-oxopentansäure:
-
Schmelzpunkt: 159 bis 161 ºC (Ethanol)
-
IR(KBr)cm&supmin;¹: 3260, 1690, 1680, 1155
-
MS(m/z): 435 (M&spplus;)
Beispiel 44:
6-[2-[(4-Chlorphenyl)sulfonylaminomethyl)indan-5-yl]-6-oxohexansäure:
-
Schmelzpunkt: 154 bis 155ºC (wässeriger Alkohol)
-
IR(KBr)cm&supmin;¹: 3260, 1680, 1430, 1325, 1155
-
MS(m/z): 449 (M&spplus;)
Beispiel 45:
Herstellung von
6-[2-[(4-Chlorphenyl)sulfonylaminomethyl)indan-5-yl]-3-oxo-2,3,4,5-tetrahydropyndazin:
-
Die Titelverbindung wurde durch nachstehendes Verfahren erhalten:
-
1,730 g 4-[2-[(4-Chlorphenyl)sulfonylaminomethyl]indan-5-yl-4-oxobutansäure, erhalten in Beispiel
40, wurde in Essigsäure (12 ml) suspendiert und HydrazinH&sub2;O (332 mg) wurde dazugegeben und
anschließend erhitzt. Nach 3,5 Stunden wurde Essigsäure unter vermindertem Druck abdestilliert und der erhaltene
Rückstand wurde mit gesättigtem, wässerigem Natriumbicarbonat versetzt. Die gebildeten Kristalle wurden
durch Filtration gesammelt. Die Kristalle wurden aus Essigsäure umkristallisiert unter Erhalt von 1,331 g
farbloser Kristalle. Ausbeute: 78 %
-
Der Schmelzpunkt, IR- und MS-Daten werden nachstehend gezeigt:
-
Schmelzpunkt: 193 bis 194ºC
-
IR(KBr)cm&supmin;¹: 3250, 1685, 1315, 1150
-
MS(m/z): 417 (M&spplus;)
-
Die chemische Formel ist wie nachstehend:
Beispiel 46:
Herstellung von 5-3-[2-[(4-Chlorphenyl)sulfonylaminomethyl]indan-5-yl]-3-oxo-2.3.4-trihydropyrazol:
-
Die Titelverbindung wurde über die nachstehenden Schritte 1 bis 2 erhalten.
Schritt 1 Herstellung von Ethyl-3-[2-[(4-chlorphenyl)sulfonylaminomethyl]indan-5-yl]-3-oxopropionat:
-
Die Titelverbindung wurde in einem ahnlichen Verfahren zu Beispiel 40 erhalten. Ausbeute: 70 %
-
Der Schmelzpunkt, IR- und MS-Daten werden nachstehend gezeigt:
-
Schmelzpunkt: 78 bis 79ºC (Essigsäureethylester-Isopropylalkohol)
-
IR(KBr)cm&supmin;¹: 3240, 2920, 1730, 1675, 1150
-
MS(m/z): 435 (M&spplus;)
Schritt 2 Herstellung von 5-(2-[(4-Chlorphenyl)sulfonylaminomethyl]indan-5-yl]-3-oxo-2,3
,4-trihydropyrazol:
-
Die Titelverbindung wurde in einem ahnlichen Verfahren zu Beispiel 45 erhalten. Ausbeute: 72 %
-
Der Schmelzpunkt, IR- und MS-Daten werden nachstehend gezeigt:
-
Schmelzpunkt: 274 bis 275ºC (Essigsäure)
-
IR(KBr)cm&supmin;¹: 3250, 1700, 1600, 1150
-
MS(m/z): 403 (M&spplus;)
-
Die chemische Formel ist wie nachstehend:
Beispiel 47:
Herstellung von 3-[2-[(4-Chlorphenyl)sulfonylaminomethyl]indan-5-yl]-3-hydroxypropionsäure:
-
Die Titelverbindung wurde über die nachstehenden Schritte 1 und 2 erhalten.
Schritt 1 Herstellung von
Ethyl-3-[2-[(4-chlorphenyl)sulfonylaminomethyl]indan-5-yl]-3-hydroxypropionat:
-
4,46 g Ethyl-3-[2-[(4-chlorphenyl)sulfonylaminomethyl]indan-5-yl]-3-oxopropionat, erhalten in Schritt
1 von Beispiel 46, wurden in 60 ml Ethanol gelöst, wozu 193 mg Natriumborhydrid unter Eiskühlung
gegeben wurden, gefolgt von Rühren für 2 Stunden bei der gleichen Temperatur. Anschließend wurde das
Lösungsmittel unter vermindertem Druck abdestilliert. Der Rückstand wurde mit Essigsäureethylester
versetzt, mit Wasser gewaschen und getrocknet. Das Lösungsmittel wurde unter vermindertem Druck entfernt.
Der Rückstand wurde aus einem Lösungsmittelgemisch von Essigsäureethylester und Isopropylether
umkristallisiert unter Erhalt von 4,37 g farbloser Kristalle. Ausbeute: 99 %
-
Schmelzpunkt, IR- und MS-Daten sind wie nachstehend:
-
Schmelzpunkt: 108 bis 111ºC
-
IR(KBr)cm&supmin;¹: 3260,1725, 1325, 1155
-
MS(m/z): 437 (M&spplus;)
Schritt 2 Herstellung von
Ethyl-3-[2-[(4-chlorphenyl)sulfonylaminomethyl]indan-5-yl]-3-hydroxypropionsäure:
-
Die Titelverbindung wurde gemäß einem ähnlichen Verfahren zu Schritt 4 in Beispiel 1 erhalten.
Ausbeute: 89 %
-
Der Schmelzpunkt, IR- und MS-Daten sind wie nachstehend:
-
Schmelzpunkt: 173 bis 174ºC (Essigsäureethylester)
-
IR(KBr)cm&supmin;¹: 3260, 1705, 1325, 1155
-
MS(m/z): 409 (M&spplus;)
-
Die chemische Formel ist wie nachstehend:
Beispiel 48:
Herstellung von 4-[2-[(4-Chlorphenyl)sulfonylaminomethyl]indan-5-yl]butansäure:
-
Die Titelverbindung wurde über die nachfolgenden Schritte 1 und 2 erhalten.
Schritt 1 Herstellung von Ethyl4-[2-[(4-chlorphenyl)sulfonylaminomethyl]indan-5-yl]4-oxobutylat:
-
Die Titelverbindung wurde gemäß einem ähnlichen Verfahren zu Beispiel 40 erhalten. Ausbeute: 84 %
-
Der Schmelzpunkt, IR- und MS-Daten sind wie nachstehend:
-
Schmelzpunkt: 86 bis 87ºC (Essigsäureetnylester-Isopropylether)
-
IR(KBr)cm&supmin;¹: 3240, 1725, 1665,1160
-
MS(m/z): 449 (M&spplus;)
Schritt 2 Herstellung von Ethyl4-(2-[(4-chlorphenyl)sulfonylaminomethyl]indan-5-yl]butylat:
-
6,75 g Ethyl4-[2-[(4-chlorphenyl)sulfonylaminomethyl]indan-5-yl]4-oxobutylat wurden in 10 ml
Trifluoressigsäure gelöst, wozu 5,4 ml Triethylsilan gegeben wurden und über Nacht bei Raumtemperatur
gerührt. Die Reaktionslösung wurde mit Wasser versetzt, anschließend wurde das Produkt mit
Essigsäureethylester extrahiert, gefolgt von Waschen mit Wasser, gesättigter, wässeriger Natriumbicarbonadösung
und Salzlösung, in dieser Reihenfolge, Trocknen und Abdestillieren des Lösungsmittels unter
vermindertem Druck. Die erhaltenen Kristalle wurden aus einem Lösungsmittelgemisch aus Essigsäureethylester und
Hexan umkristallisiert. 5,83 g farbloser Kristalle wurden erhalten. Ausbeute: 89 %
-
Schmelzpunkt, IR- und MS-Daten sind wie nachstehend:
-
Schmelzpunkt: 70 bis 71ºC
-
IR(KBr)cm&supmin;¹: 3260, 1735, 1155
-
MS(m/z): 435 (M&spplus;)
Beispiele 49 bis 52:
-
Die Schritte in vorstehendem Beispiel 24 wurden wiederholt und Verbindungen mit der nachstehenden
Nomenklatur, chemischen Formeln, Schmelzpunkten, IR- und MS-Daten wurden erhalten.
Beispiel 49:
5-[2-[(4-Chlorphenyl)sulfonylaminomethyl)indan-5-yl]pentansäure:
-
Schmelzpunkt: 164 bis 165ºC (Ethanol)
-
IR(KBr)cm&supmin;¹: 3260, 1700, 1155
-
MS(m/z): 421 (M&spplus;)
Beispiel 50:
4-[2-[(4-Methoxyphenyl)sulfonylaminomethyl)indan-5-yl]butansäure:
-
Schmelzpunkt: 114 bis 115ºC (wässeriges Ethanol)
-
IR(KBr)cm&supmin;¹: 3300, 1700, 1155
-
MS(m/z): 403 (M&spplus;)
Beispiel 51:
6-[2-[(4-Chlorphenyl)sulfonylaminomethyl)indan-5-yl]hexansäure:
-
Schmelzpunkt: 152 bis 153ºC (wässeriges Ethanol)
-
IR(KBr)c:n&supmin;¹: 3250, 1700, 1435, 1325, 1155
-
MS(m/z): 435 (M&spplus;)
Beispiel 52:
4-[2-(2-Naphthylsulfonylaminomethyl)indan-5-yl]butansäure:
-
Schmelzpunkt: 165 bis 167ºC (wasseriges Ethanol)
-
IR(KBr)cm&supmin;¹: 3255, 1695, 1155
-
MS(m/z): 423 (M&spplus;)
Beispiel 53:
Formulierung von Zubereitungsbeispiel 1:
-
Verbindung von Beispiel 1 20 g
-
Lactose 315 g
-
Maisstärke 125 g
-
kristalline Cellulose 25 g
-
Die vorstehend ausgewiesenen Bestandteile werden vermischt unter Bildung eines gleichförmigen
Gemisches, wozu 200 ml 7,5 %-ige wässerige Hydroxypropylcelluloselösung gegeben wurden und
anschließend wurde das erhaltene Gemisch mit einem Extruder, ausgerüstet mit einem Sieb von 0,5 mm
Durchmesser, granuliert. Sofort danach werden die Granulate mit einem Marumerizer abgerundet und getrocknet
unter Erhalt einer Granulatzubereitung.
Beispiel 54:
Formulierung von Zubereitungsbeispiel 2:
-
Verbindung von Beispiel 24 20 g
-
Lactose 100 g
-
Maisstärke 36 g
-
kristalline Cellulose 30 g
-
Carboxymethylaellulosecalcium 10 g
-
Magnesiumstearat 49
-
Die vorstehend ausgewiesenen Bestandteile wurden vermischt unter Bildung eines gleichförmigen
Gemisches und anschließend in Tabletten jeweils mit einem Gewicht von 200 mg mit einer
Einstößeltablettiermaschine, ausgerüstet mit einer Preßform von 7,5 mm Durchmesser, zubereitet.
Beispiel 55:
Formulierung von Zubereitungsbeispiel 3:
-
Verbindung von Beispiel 40 40 g
-
Lactose 232 g
-
Maisstärke 108 g
-
Polyvinylpyrrolidon - 20 g
-
Die vorstehend ausgewiesenen Bestandteile wurden vermischt unter Bildung eines gleichförmigen
Gemisches, wozu 180 ml 70 % (Volumen/Volumen) Isopropylalkohol gegeben wurden und mit einem
Extruder, ausgerüstet mit einem Sieb von 0,8 mm Durchmesser, in Granulate geformt.
-
Sofort danach wurden die erhaltenen Granulate in einem Marumerizer abgerundet und getrocknet. Die
Granulate wurden in Nr.2 Hartgelaünekapseln gegeben unter Herstellung einer Kapselzubereitung, wobei
jeder Inhalt 240 mg Gewicht hatte.
Testbeispiele:
Test 1 Inhibitorwirkung auf U46619 induzierte Kontraktion in Rattenaorta:
-
Die Thoraxaorta einer mannlichen SD-Ratte (Charles River Co., Ltd.) wurde entfernt und eine
rechtwinklige Probe, die eine lange Seite endang der parallelen Richtung des kreisförmigen Muskels aufwies,
wurde präpariert. Die Probe wurde bei 37ºC gehalten, mit 95 % Sauerstoffgas, welches 5 % CO&sub2; enthielt,
durchblasen und in einem 10 ml Organbad, gefüllt mit einer Krebs-Henseleit-Lösung, bei 2 g Ruhespan
nung, suspendiert. 10&supmin;&sup7; M U46619, das einen stabilen Wirkstoff von TXA&sub2; darstellt, wurde portionsweise
zugegeben. Nachdem die Kontraktionsreaktion stabilisiert war, wurde die Testverbindung zu dem
Organbad gegeben und deren Antagonismus wurde bewertet. Die Konzentrations-Entspannungs-Kurve wurde
erhalten, worauf ein Logitverfahren angewendet wurde, unter Erhalt der pIC&sub5;&sub0;-Werte. Die Ergebnisse
werden in Tabelle 1 gezeigt.
Tabelle 1
Testverbindungen
Verbindung von Beispiel
Kontrollverbindung*
*: 4-(2-Phenylsulfonylaminoethyl)phenoxyessigsäure
-
Aus den Daten in Tabelle 1 ist ersichdich, daß jede der zugegebenen Verbindungen der vorliegenden
Erfindung ausgezeichnete antagonistische Wirkung zeigen.
Test 2 Menschliche Blutplättchen-Aggregations-Inhibitor-Wirkung (in vitro):
-
Blutproben wurden von gesunden Menschen gesammelt. 9 Volumenteile des gesammelten Bluts wurden
vermischt mit 1 Volumenteil einer wässerigen 3,8 % (Gewichtfvolumen) Trinatriumcitratlösung und das
Gemisch wurde Zentrifugentrennung unterzogen, um den Überstand zu sammeln zur Herstellung von
Blutplättchen reichem Plasma (PRP). Eine weitere Zentrifugation wurde durchgefuhrt, um ein
blutplättchenarmes Plasma (PPP) abzutrennen. PRP wurde mit PPP verdünnt, um die Zahl der Plättchen auf etwa 4 x 10&sup5;
Zellen/ml einzustellen. Anschließend wurden 200 µl PRP mit der Blutprobe und 25 µl einer äquimolaren,
wässerigen Natriumhydrogencarbonaflösung versetzt und für 2 Minuten bei 37ºC gerührt. Danach wurde
U46619 zur Induktion der Blutplättchenaggregation dazugegeben Die Blutplättchenaggregation wurde in
Übereinstimmung mit einem Born-Verfahren ("Nature", Band 194, Seite 927 (1962)) gemessen und
Inhibierung gegen Blutplättchenaggregation wurde geprüft. Die Blutplättchenaggregationsinhibierungswirkung
der Testverbindungen wurde ausgedrückt als der IC&sub5;&sub0;-Wert (Konzentration, erforderlich zur Inhibierung
der Blutplättchenaggregation, induziert durch 1 µM von U46619 durch 50 %). Die Daten werden in
Tabelle 2 gezeigt.
Tabelle 2
Testverbindungen
Verbindung von Beispiel
Kontrollverbindung
*: 4-(2-Phenylsulfonylaminoethyl)phenoxyessigsäure
-
Aus den Daten in Tabelle 2 ist ersichflich, daß die Verbindungen gemäß der vorliegenden Erfindung
ausgezeichnete Blutplättchen-Aggregations-Inhibitor-Wirkung zeigen.
Test 3 Toxizitatstest:
-
Gruppen von 4 bis 5 Wochen alten ICR-Mäusen (Charles River Co., Ltd.), jede Gruppe bestand aus 10
Mäusen, wurden für diesen Test bereitgestellt. Die in vorstehend erwähnten Beispielen erhaltenen
Verbindungen wurden diesbezüglich in 10 % Gummi arabicum suspendiert und jede wurde oral an die Ratte mit
einer Dosierung von 300 mg/kg verabreicht. Die Ratten wurden für 7 Tage beobachtet. Kein totes Tier
wurde unter den vorstehenden Bedingungen gefunden.
INDUSTRIELLE ANWENDBARKEIT
-
Da die vorliegenden Verbindungen ausgezeichnete TXA&sub2;-Antagonisten darstellen und sehr sicher sind,
haben sie eine breite Nutzbarkeit auf dem medizinischen Gebiet, wie bei der Behandlung und Verhinderung
verschiedener Erkrankungen, verursacht durch TXA&sub2;, wie Embolie und Thrombose, einschließlich
cerebraler Thrombose, Coronarthrombose, pulmonaler Embolie, chronischem Arterienverschluß, Thrombose
mit Gefaßentzündung und ebenfalls bei der Behandlung, Linderung und Verhinderung von myocardialer
Ischämie, Angina pectoris, coronarer Kontraktion, Gehirngefaßkontraktion nach subarachnoider Blutung,
Hirnblutung, Asthma und dergleichen.