DE69118019T2 - Verfahren und Vorrichtung zur Steuerung eines hydraulischen Aufzugs während der Annäherung an ein Stockwerk - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Steuerung eines hydraulischen Aufzugs während der Annäherung an ein Stockwerk

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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Steuern eines hydraulischen Aufzugs während der Annäherung an ein Stockwerk gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Derzeit haben hydraulische Aufzüge mit einem hydraulischen Zweipunkt-Steuerungssystem (offenes System) den Nachteil, daß die Länge der Kriechdistanz während der Annäherung an einen Flur beträchtlich mit der Last (Druck) und der Öltemperatur (Viskositätsänderung) variiert.
  • In bestimmten Betriebssituationen können diese Abweichungen übermäßig groß werden und dadurch einen negativen Einfluß auf die Kapazität des Aufzugs bekommen.
  • Eine lange Kriechdistanz beinhaltet üblicherweise auch einen beschleunigten Anstieg der Öltemperatur und kann zusätzliche Kühlung erfordern.
  • In der Praxis bedeuten die Abweichungen in der Kriechdistanz, daß bei normaler Betriebstemperatur diese Distanz relativ lang sein muß, um sicherzustellen, daß z.B. während der ersten Fahrten am Morgen (geringe Öltemperatur) der Aufzug sich beim Stoppen nicht über den Flur hinausbewegt. Wenn die Öltemperatur hoch ist, wird die Kriechdistanz üblicherweise beträchtlich länger, was in einer reduzierten Aufzugkapazität und einer beschleunigten Anstiegsrate der Öltemperatur resultiert. Der Einfluß der Last bedeutet z.B., daß während der Aufwärtsfahrt mit einer gegebenen Temperatur die Kriechdistanz für eine Kabine mit voller Last beträchtlich länger ist als für eine leere Kabine.
  • Die Korrektur des Abbremspunktes zur Erzielung einer kürzeren und konstanteren Kriechdistanz für unterschiedliche Lasten und Temperaturen ist seit langer Zeit bekannt. Eine Möglichkeit zur Realisierung der Bremspunktkorrektur ist im U.S. Patent 4,534,452 vorgeschlagen, bei welcher vor dem Start auf der Basis von Last- und Temperaturinformationen eine ausreichende Verzögerung am nächsten Abbremspunkt gewählt wird. Was vom Start bis zum Abbremspunkt mit Bezug auf Änderungen in der Öltemperatur und Laständerungen passiert, z.B. aufgrund von Änderungen in der Führungsreibung, wird jedoch überhaupt nicht in Betracht gezogen. Daneben erfordert die Generierung von Lastinformation eine Wiegeeinrichtung, welche oft sehr teuer ist, wenn sie mit hinreichender Genauigkeit arbeiten soll. Die DE-A 37 20 437 schlägt ein Steuerungsverfahren für hydraulische Aufzüge vor, bei dem die Geschwindigkeit und Position der Aufzugkabine mittels eines geschwindigkeitserfassenden Tachometers gemessen wird, was wiederum Raum erfordert und kostenaufwendig ist.
  • Es ist Ziel der vorliegenden Erfindung, die oben genannten Nachteile zu beseitigen, indem die Temperatur und Geschwindigkeitsinformation unmittelbar vor dem Abbremspunkt ohne einen zusätzlichen Tachometer erhalten wird, und den Aufzug während der Annäherung an einen Flur mit Hilfe der Geschwindigkeitsund Temperaturinformation zu steuern. Dieses Ziel wird durch die Merkmale der Ansprüche 1 und 3 gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
  • Die Erfindung ermöglicht es, die Fahrzeit des Aufzugs zum Flur zu verkürzen und praktisch unabhängig von Schwankungen in der Last und Temperatur zu machen.
  • Nachfolgend wird die Erfindung detailliert mit Hilfe eines Ausführungsbeispiels mit Bezug auf die beiliegende Zeichnung beschrieben. In dieser zeigen:
  • Fig. 1 ein hydraulisches Aufzugsystem;
  • Fig. 2a und 2b Abbremsdistanzen für unterschiedliche Öltemperaturen;
  • Fig. 3 ein erfindungsgemäßes Schaltungsdiagramm;
  • Fig. 4a und 4b Abbrems- und Kriechdistanzen für Aufzüge mit und ohne das erfindungsgemäße Steuerungssystem und
  • Fig. 5 die Ausgangsspannung eines Operationsverstärkers.
  • In Fig. 1 ist das Steuerungssystem durch das Bezugszeichen 1 bezeichnet, ein Dreiphasen-Kurzschlußläufermotor durch das Bezugszeichen 2, eine mit dem Motor verbundene hydraulische Pumpe mit dem Bezugszeichen 3, der Hebezylinder mit 4 und die Aufzugkabine mit 5. Zusätzlich umfaßt das System einen Öltank 6, ein zu öffnendes Prüfventil 7, dessen Aktuator (Magnetventil) 8, ein Sicherheitsventil 9 zur Druckbegrenzung und seinen Schalter 10, ein Sicherheitsventil 11 zur Erfassung der Fließgeschwindigkeit (im Falle eines Leitungsschadens), eine Impulsankopplung 12, die an der Oberseite der Aufzugkabine angebracht ist, und zwei Metallblätter 13a, 13b, die mit einer Wand des Aufzugsschachtes verbunden sind. In das Öl ist ein NTC-Widerstand 14 mit einem negativen Temperaturkoeffizienten eingetaucht. Die Impulsankopplung und der NTC-Widerstand sind mit dem Steuerungssystem 1 verbunden.
  • Während der Aufwärtsbewegung des Aufzugs pumpt die hydraulische Pumpe 3 Hydraulikflüssigkeit über das Prüfventil 7 in den Hebezylinder 4 mit einer Geschwindigkeit, welche durch den elektrischen Motor 2 festgelegt wird. Wenn der Aufzug sich nach unten bewegen soll, wird das Prüfventil 7 mittels eines Magnetventils 8 geöffnet, so daß das Hydraulikfluid von dem Hebezylinder 4 zurück in die hydraulische Pumpe 3 fließen kann.
  • Gemäß der Erfindung basiert die Steuerung des Aufzugs während der Annäherung an einen Flur auf zwei unterschiedlichen Informationskanälen: Teilweise auf Information über die Aufzuggeschwindigkeit vor dem Abbremspunkt, die erhalten wird durch Messung der Zeit, die die Impulsankopplung 12 benötigt, um das Abbremssignal (zwei Metallblätter 13a, 13b) zu passieren, teilweise auf Information über die Öltemperatur, erhalten durch die Messung der Widerstandsänderung in dem NTC-Widerstand 14.
  • In beiden Fällen wird die Information verarbeitet und in einer Ausführungseinheit in dem Steuerungssystem 1 kombiniert, welche aktiv den Abbremspunkt verzögert, so daß die Distanz für die abgebremste Annäherung an den Flur lediglich minimal mit schwankender Last und Öltemperatur variiert.
  • Das Grundprinzip (s. Fig. 2a und 2b) wird nachfolgend erläutert:
  • Der normale Abbremspunkt an der führenden Kante des Abbremssignals (Abbremssignal Auf FU und Abbremssignal Ab FN) wird zu seiner nachlaufenden Kante hin verschoben, wenn die Öltemperatur eine gegebene Referenztemperatur überschreitet, z.B. +25ºC. Der aktuelle Abbremspunkt wird daraufhin mehr oder weniger (mit Bezug auf die nachlaufende Kante des Signals) entsprechend der Last (Geschwindigkeit) und Temperatur verzögert.
  • Zum Beispiel erfolgt bei einer Öltemperatur von unter 25ºC die Abbremsung von der Führungskante des Signals ohne Verzögerung. S1U und S1N repräsentieren die Abbremsdistanzen auf und ab für Öltemperaturen unter +25ºC, und S2U, S2N, S3U und S3N die Abbremsdistanzen für Öltemperaturen über +25ºC für unterschiedliche Lasten und Öltemperaturen.
  • Fig. 3 zeigt ein vereinfachtes Schaltungsdiagramm zur Realisierung des Steuerungssystems. Die Abbremsung wird gesteuert mittels eines Relais Re1, welches mit einer Leuchtdiode L2 und einen Transistor T1 in Serie geschaltet ist. Der Transistor T1 wird gesteuert durch eine serielle Verbindung eines Widerstands R1, einer Diode D2, eines Transistors T2 (Leiten auf/ab) und eines anderen Transistors T3. Zwischen dem Widerstand R1 und der Diode D2 ist ein Transistor To angeordnet, welcher leitet, wenn sich der Aufzug nicht auf dem Abbremssignal befindet (der Oszillatorsensor 12 ist nicht aktiv, wenn der Sensor sich auf dem Abbremssignal befindet).
  • Das Signal von dem NTC-Widerstand 14 wird über die Diode D3 und den Widerstand R2 einem Operationsverstärker OP1 zugeführt, der über den Widerstand R3 rückgekoppelt ist. Ein Eingang (+) ist über die Widerstände R4 bis R6 mit einer positiven Spannung V+ verbunden. Diese Spannung kann durch einen Kontakt X2 blockiert werden. Der Ausgang des Operationsverstärkers OP1 ist mit zwei variablen Widerständen R3U (Auf) und R3N (Ab) verbunden, deren Ausgänge mit entsprechenden Transistoren T3U (Auf) und T3N (Ab) verbunden sind. Die Temperaturkompensation wird mittels dieser variablen Widerstände eingestellt. Beide Transistoren sind über einen Widerstand R7 mit einem Operationsverstärker OP2 verbunden.
  • Das Signal von dem NTC-Widerstand 14 ist ebenfalls auf einen Operationsverstärker OP3 geführt mittels einer Serienschaltung der Widerstände R8 und R9. Deren andere Anschlüsse liegen an der positiven Spannung V+. Der andere Eingang des Operationsverstärkers OP3 ist mit der positiven Spannung V+ über die Widerstände R10 und R11 verbunden. Zwischen diesen Widerständen ist ein anderer Widerstand R12 geschaltet. Durch Änderung dieses Widerstandes kann die Referenztemperatur geändert werden. Der Ausgang des Operationsverstärkers OP3 ist über die Leuchtdiode L3 und die Diode D4 mit der Steuerelektrode des Transistors T3 verbunden. Die Verzögerung kann mittels des Signals BLOCK verhindert werden, welches Signal dem Transistor T3 über die Diode D5 und den Widerstand R13 zugeführt wird.
  • Für die Aufwärtsfahrt wird das Nullsetzen der Verzögerung bei Referenztemperatur durchgeführt mittels des Widerstandes R11U (variabel) und R12U, die zwischen der V+ Spannung und Null in Serie geschaltet sind, und des Transistors T1U (Auf), der mit dem Ausgang des variablen Widerstands verbunden ist, und für die Abwärtsfahrt mittels der Widerstände R11N und R12N und des Transistors T1N (Ab). Beide Transistoren sind mit dem Transistor To verbunden, welcher leitet, wenn sich der Aufzug am Abbremssignal befindet (der Oszillatorsensor 12 ist aktiv, wenn sich der Sensor an dem Abbremssignal befindet) und über den Widerstand R14 mit einem integrierten Schaltkreis, der aus einem Operationsverstärker OP4, einem Kondensator C1, Dioden D6, D7 und Z1 (Zener) und Widerständen R15 bis R17 besteht.
  • Die Lastkompensation wird mittels eines geeigneten Kreises eingeregelt, der aus Widerständen R21U und R22U (variabel), dem Transistor T2U für die Aufwärtsfahrt und aus den Widerständen R21N und R22N, dem Transistor T2N und den Widerständen R2U und R2N bestehen, welche mit dem integrierten Schaltkreis über den Transistor T&sub0;' verbunden sind, der leitet, wenn sich der Aufzug nicht an dem Abbremssignal befindet (der Oszillatorsensor 12 ist nicht aktiv, wenn sich der Sensor an dem Abbremssignal befindet) . Der Ausgang des integrierten Schaltkreises ist über den Widerstand R19 mit dem Operatlonsverstärker OP2 verbunden.
  • Die Widerstände R2U und R2N sind ebenfalls über Dioden D8 und D9 und Widerstände R18 und R20 mit der Steuerelektrode eines Transistors T4 verbunden, der mit einer Leuchtdiode L1 und einem Widerstand R21 in Serie geschaltet ist. Der Ausgang des Operationsverstärkers OP2 ist über den Kontakt X1 und die Diode D10 mit einem Punkt zwischen der Diode D2 und dem Transistor T2 verbunden. Die positive Spannung V+ ist über die Widerstände R22 bis R24 mit diesem Operationsverstärker verbunden.
  • Bei Temperaturen, die die Referenztemperatur überschreiten, wird das Signal von dem NTC-Widerstand 14 über den Operationsverstärker OP1 und dem Transistor T3U oder T3N zu dem Operationsverstärker OP2 geleitet. Die Lastkompensation und das Nullsetzungssignal werden ebenfalls über den integrierten Schaltkreis zum Operationsverstärker OP2 geleitet. Der Bremspunkt wird entsprechend dem Vergleich zwischen diesen beiden Signalen verschoben, indem das Ausgangssignal auf die Steuerelektrode des Transistors T1 gelegt wird, so daß das Relais Re1 aktiviert wird. Bei Temperaturen unter der Referenztemperatur ist das Ausgangssignal des Operationsverstärkers OP3 HIGH und das Signal wird über die Leuchtdiode L3 und die Diode D4 zur Steuerelektrode des Transistors T3 geleitet, welche beginnt zu leiten. Der Transistor T1 wird abgeschaltet (nicht leitend) und das Relais Re1 wird am Abbremssignal oder danach nicht aktiviert. In den Fig. 2a und 2b ist das Relais Re1 nicht aktiviert, während der Aufzug die Abbremsdistanzen S1U und S1N passiert, der Ausgang des Operationsverstärkers OP3 ist HIGH, der Transistor T3 leitet und der Transistor T1 ist ausgeschaltet. Während des Abbremsens über die Distanzen S2U und S3U, S2N und S3N ist das Relais Re1 aktiviert (dicker Pfeil).
  • Die Fig. 4a und 4b zeigen die Abbremsung und Kriechdistanz im Falle eines Aufzugs mit (Fig. 4a) und ohne einem Steuerungssystem der Erfindung. Der Pfeil zeigt den Abbremspunkt an. Die Last wird als Null angenommen und die Öltemperatur +40ºC. Wie es aus den Figuren ersichtlich ist, erreicht das erfindungsgemäße System eine beträchtliche Reduzierung der Kriechdistanz (Geschwindigkeit 0,05 m/s für 1 s in Fig. 4a und 6 s in Fig. 4b) . Fig. 5 zeigt die Spannung A an dem Signal in Fig. 3 und die Verzögerung. Die Verzögerung endet bei einer Spannung, die am Punkt B festgelegt wird.
  • Es ist für den Fachmann offensichtlich, daß die Erfindung nicht auf das oben beschriebene Beispiel beschränkt ist, sondern statt dessen innerhalb des Schutzbereichs der nachfolgenden Ansprüche variieren kann.

Claims (6)

1. Verfahren zur Steuerung eines hydraulischen Aufzugs während der Annäherung an einen Flur, bei welchem die Geschwindigkeit des Aufzugs und die Temperatur des Hydraulikfluids gemessen werden, bei welchem der Abbremspunkt auf der Basis der Geschwindigkeit und der Temperaturinformation korrigiert wird und bei welchem der Aufzug ein Abbremssignal (13a,13b) passiert, während er sich dem Flur nähert, dadurch gekennzeichnet, daß bei Temperaturen über einer gegebenen Referenztemperatur der normale Abbremspunkt von der Führungskante des Abbremssignals (13a,13b) zu dessen nachlaufender Kante hin verschoben und der aktuelle Abbremspunkt in Relation zur nachiaufenden Kante des Signals in Abhängigkeit von der Aufzuggeschwindigkeit und der Öltemperatur verzögert wird, daß bei Temperaturen unterhalb der gegebenen Referenztemperatur die Abbremsung von der führenden Kante des Signals ohne Verzögerung erfolgt, und daß die Aufzuggeschwindigkeit gemessen wird, indem die Zeit bestimmt wird, die ein an der Aufzugkabine montierter Sensor benötigt, um das Abbremssignal (13a,13b) zu passieren.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Geschwindigkeit des Aufzugs und die Temperatur des Hydraulikfluids im wesentlichen direkt von dem Abbremspunkt gemessen werden.
3. Vorrichtung geeignet zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 zur Steuerung eines hydraulischen Aufzugs während der Annäherung an einen Flur, welche Vorrichtung eine Einrichtung (14) zum Messen der Temperatur des Hydraulikfluids, eine Steuereinheit (1) zum Korrigieren des Abbremspunktes auf der Basis der Geschwindigkeits- und Temperaturinformation und einen Sensor (12) aufweist, der an der Aufzugkabine angebracht ist und ein Abbremssignal (13a, 13b) während der Annäherung an einen Flur passiert, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinheit bei Temperaturen oberhalb einer gegebenen Referenztemperatur den normalen Abbremspunkt von der führenden Kante des Abbremssignals (13a,13b) zu dessen nachlaufender Kante hin verschiebt und den aktuellen Abbremspunkt mit Bezug auf die nachlaufende Kante des Signals in Abhängigkeit von der Aufzuggeschwindigkeit und der Öltemperatur verzögert, und daß sie bei Temperaturen unterhalb der gegebenen Referenztemperatur die Abbremsung so steuert, daß diese von der führenden Kante des Signals ohne Verzögerung erfolgt, wobei die Steuereinheit die Aufzuggeschwindigkeit erhält, indem sie die Zeit mißt, die der an der Aufzugkabine angebrachte Sensor benötigt, um das Abbremssignal zu passieren.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinheit ein Relais (Re1) oder dergleichen für die Steuerung der Abbremsung enthält, eine Haibleitereinrichtung (T1), die in Serie mit dem Relais geschaltet ist, wobei die Einrichtung gesteuert wird, um die Einstellung der Temperaturkompensation zu erlauben mittels eines Operationsverstärkers (OP1), der mit der Einrichtung (14) zur Messung der Temperatur des Hydraulikfluids verbunden ist, einer Schaltung zur Lastkompensation und einer Schaltung zum Nullsetzen der Verzögerung, wobei die beiden letztgenannten Schaltungen mit einem integrierten Operationsverstärker (OP4) verbunden sind, und daß die Ausgänge des Operationsverstärkers als auch des integrierenden Verstärkers mit einem Komparator (OP2) verbunden sind, der die Halbleitereinrichtung (T1) bei Temperaturen oberhalb der gegebenen Referenztemperatur ansteuert.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Operationsverstärker (OP1), die Schaltung zur Einstellung der Lastkompensation und die Schaltung zum Nullsetzen der Verzögerung separate Elemente für die Aufwärts- und Abwärtsfahrt des Aufzugs enthalten.
6. Vorrichtung nach Anspruch 3, 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinheit eine Einrichtung zum Steuern der Abbremsung bei Temperaturen unterhalb der gegebenen Referenztemperatur enthält.
DE69118019T 1990-06-04 1991-06-03 Verfahren und Vorrichtung zur Steuerung eines hydraulischen Aufzugs während der Annäherung an ein Stockwerk Expired - Lifetime DE69118019T2 (de)

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