DE690407C - elaegen - Google Patents

elaegen

Info

Publication number
DE690407C
DE690407C DE1937S0128508 DES0128508D DE690407C DE 690407 C DE690407 C DE 690407C DE 1937S0128508 DE1937S0128508 DE 1937S0128508 DE S0128508 D DES0128508 D DE S0128508D DE 690407 C DE690407 C DE 690407C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
contact
layers
switching element
main
stationary
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1937S0128508
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Hans Besold
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Schuckertwerke AG, Siemens Corp filed Critical Siemens Schuckertwerke AG
Priority to DE1937S0128508 priority Critical patent/DE690407C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE690407C publication Critical patent/DE690407C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H9/00Details of switching devices, not covered by groups H01H1/00 - H01H7/00
    • H01H9/30Means for extinguishing or preventing arc between current-carrying parts
    • H01H9/42Impedances connected with contacts

Landscapes

  • Rotary Switch, Piano Key Switch, And Lever Switch (AREA)

Description

  • Installationsschalter mit Haupt- und Nebenkontaktbelägen Es ist bereits bekannt, Installationsschalter mit Widerständen zu versehen, um die beim Schalten erzeugten Rundftnikstörungen (Knackgeräusche) zu beseitigen. Die Widerstände liegen, zwischen Haupt- und Nebenkontaktbelägen und werden beim Ein- und Ausschalten des Schalters kurzzeitig eingeschaltet, so daß die Änderungen der Stromstarke nicht sprunghaft, sondern gedämpft erfolgen.
  • Auch ist vorgeschlagen worden, bei Installationsschaltern, die mit Widerständen zur Beseitigung der Rundfunkstörungen- versehen sind, die Widerstände in Form von Schichten zu beiden Seiten des in der Ruhestellung von, den ortsfesten Kontakten berührten beweglichen Kontaktes des Schaltorgans anzuordnen. Bei dieser Anordnung der Widerstände schleifen ,die ortsfesten Kontakte an den Schichten entlang, so .daß die Widerstände im Verlauf einer kurzen Zeit - besch'ä'digt werden. Auch laufen die ortsfesten Kontakte unmittelbar an den Enden der Widerstandsschichten, auf und ab. Die dabei auftretenden Funken zerstören im Lauf .der Zeit die Widerstandsschichten.
  • Die Erfindung betrifft eine vorteilhafte Anordnung der Widerstände an dem, Schaltorgan des Installationsschalters. Erfindungsgemäß hat der Installationsschalter folgende Ausbildung: An üem Schaltorgan sind die Kontaktbeläge und die als Schichten auf die Oberfläche des Schaltorgans aufgetragenen Widerstände so angeordnet, daß eine Berührung .der Widerstandsschichten durch; das ortsfeste Kontaktorgan vermieden ist. Durch diese Anordnung der Kontaktbeläge und der Widerstandsschichten ist vermieden, daß auch nach längerer Betriebszeit des Schalters die Widerstandsschichten beschädigt und damit unwirksam bei der Rundfunkentstörung werden. Dadurch, daß das ortsfeste Kontaktorgan nicht reit den Widerstandsschichten in Berührung gelangen kann, ist eine mechanische Beschädigung der Widerstandsschichten, insbesondere ein Abschleifen durch das Kontaktorgan verhindert. Außerdem ist erreicht, daß Lichtbögen, .die etwa bei Beginn des Einschaltens .des Widerstandes oder bei Beendigung des Ausschaltens des Widerstandes -entstehen, nicht an dem Widerstand selbst, sondern an den Metallteilen auftreten. Verbrennungen der Widerstandsschichten durch die Lichtbögen sind somit ausgeschlossen.
  • Sollen große Widerstände zwischen dein Kontaktbelägen geschaltet werden, so sind erfindungsgemäß die Nebenkontaktbeläge an den: von dem ortsfesten Kontaktorgan berührten Flächen des Schaltorgans mit auf dein Hauptkontaktbelag gerichteten Fahnen versehen. Die die Kontaktbeläge verbindenden Widerstandsschichten. liegen dabei an einer oder beiden Seiten. der Fahnen auf dem Isolierkörper.
  • In der Zeichnung sind als Ausführungsbeispiele der Erfindung Schaltwalzen von Drehschaltern wiedergegeben.
  • Die Fig. i und z zeigen das erste und die Fig.3 das zweite und die Fig.4 und 5 das dritte Ausführungsbeispiel. Die Fig. i; 3 und 4 sind Aufsichten auf das Schaltorgan nebst dem ortsfesten. Kontaktorgan, während die Fig.2 und 5 Abwicklungen der Mantelfläche des Schaltorgans wiedergeben.
  • Bei sämtlichen Ausführungsbeispielen befinden sich die Kontaktbeläge an der Mantelfläche des Schaltorgans. Das Schaltorgan besteht aus einem Isolierkörper i, z. B. aus Isolierpreßstoff. An dem Isolierkörper i sitzen. zwei Haüptkontaktbeläge 2 und zu beiden Seiten jedes Hauptkontaktbelages Nebenkontaktb.eläge 3: Die Hauptkontaktbeläge 2 sind in der üblichen. Weise miteinander verbunden und .an dem Isolierkörper i befestigt. Die N.ebenkontaktbeläge können ebenfalls in beliebiger Weise an dem Schaltorgan angebracht sein. Die Haupt- und Nebenkontaktbeläge befinden sich in Abständen voneinander und sind auf der Oberfläche des Isolierkörpers durch Widerstandsschichten. 4 miteinander leitend verbunden. Mit dem Schaltorgan wirken die ortsfesten Kontaktorgane 5 zusammen, die von Kontaktfedern gebildet sein können.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. i und 2 sind die Kontaktbeläge 2, 3 an dem Isolierkörper i in einem Abstand voneinander angeordnet, der kleiner ist als die Breite des Kontaktorgans 5. Da die Kontaktbeläge die Oberfläche des Isolierkörpers überragen, ist es ausgeschlossen, daß .das ortsfeste Kontäktorgan 5 die zwischen den Kontaktbelägen befindlichen: Widerstandsschichten 4 berührt. Die Widerstandsschichten können daher die gesamte Fläche des Isolierkörpers zwischen den Kontaktbelägen bedecken: Eine ähnliche Anordnung der Kontaktbeläge besitzt das Ausführungsbeispiel .der Fig. 3. Auch hier sind die Kontaktbeläge 2, 3 in einem Abstand voneinander an dem Isolierkörper angebracht, der kleiner als :die Breite des ortsfesten Kontaktorgans 5 ist. Dieses Ausführungsbeispiel unterscheidet sich von dem Ausführungsbeispiel der Fig. z und 3 dadurch, daß der Isolierkörper i zwischen den Kontaktbelägen 2, 3 nutenförmige Vertiefungen 6 hat. Die nutenförmigen Vertiefungen 6 verlaufen quer zur Bewegungsrichtung des Schaltorgans. In diese Vertiefungen sind .die Widerstandsschichten @eingesprität. Die Verwendung von nutenförmigen Vertiefungen hat den Vorzug, ,daß bei gleicher Widerstandsoberfläche zwischen den -Kontaktbelägen der Abstand der Kontaktbeläge voneinander verkleinert werden kann: Wie das Ausführungsbeispiel der Fig.3 zeigt; können die zwischen den nutenförmigen Vertiefungen 6 befindlichen Rippen zum Befestigen der Nebenkontäktbeläge 3 herangezogen werden in der Weise, daß die Nebenkontaktbeläge klammerartig die Rippen umfassen:. Unter Umständen können die nutenförmigen Vertiefungen, auch ganz mit Widerstandsstoff angefüllt sein.
  • Das Ausführungsbeispiel der Fig.4 und 5 zeigt -eine Anordnung der Kontaktbeläge an dem Schaltorgan, die gestattet, b -oße Widerstände zwischen den Kontaktbelägen an der Oberfläche - des Isolierkörpers anzuordnen. An dem Schaltorgan sind zu beiden Seiten des Hauptkontaktbelages 2 in großer Entfernung Nebenkontaktbeläge 3 befestigt: Die Entfernung der Nebenkontaktbeläge von .dem Hauptkontaktbelag ist größer als die Breite des ortsfesten Kontaktorgans 5. Damit beim Entlanggleiten des ortsfesten Kontaktorgans an dem Schaltorgan zwischen .den N:ebenkontaktbelägen und dem Hauptkontakthelag keine Unterbrechung des Stromkreises eintritt, sind .die Nebenkontaktbeläge mit auf den Hauptkontaktbelag gerichteten Fahnen 7 versehen. Die Fahnen 7 sind so .dicht an den Hauptkontaktbelag herangeführt, daß der Abstand :der Fahnen von dem Hauptkont:aktbelag kleiner .als die Breite des ortsfesiten Kontaktbelages ist. Die an den Nebenkontaktbelägen sitzenden Fahnen befinden sich nur an den Flächen des Isolierkörpers, die von dem ortsfesten, Kontaktorgan berührt werden. Die die Kontaktbeläge verbindenden Widerstandsschichten 4 sind zu beiden Seiten der Fahnen 7 auf der Oberfläche des Isolierkörpers angeordnet, ohne däß sie mit den Fahnen selbst in leitender Verbindung stehen. Die Widerstandsischichten können auch in putenförmigen Vertiefungen des Isolierkörpers untergebracht sein., die in Bewegungsrichtung des Schaltorgans verlaufen. Auf diese Weise lassen sich am Schaltorgan zwischen den Kontaktbelägen lange Widerstandsschichten unterbringen, ohne daß die Widerstandsschichten von dem ortsfesten Kontaktorgan berührt werden.
  • An sämtlichen Ausführungsbeispielen befinden, sich die Widerstandsschichten lediglich an zwischen den Kontaktbelägen liegenden Flächen .des Isolierkörpers. Durch diese Anordnung der Widerstandsschichten isst erreicht, daß sowohl beim Einschalten als- ;auch beim Ausschalten des Widerstandes eine metallische Kontaktgabe stattfindet. Die hierbei entstehenden Lichtbogen treten somit nur an Metallteilen auf. Da sich die Widerstandsschichten in einer Entfernung von der Stelle befinden, an der der Lichtbogen entsteht, so ist ein Verbrennen der Widerstandsschichten durch die Lichtbögen praktisch .ausgeschlossen.
  • Die Erfindung ist nicht nur anwendbar an Schaltwalzen, von Drehschaltern, :sondern kann .auch mit den gleichen Vorteilen an beliebigen Schaltorganen anderer Installationsschalter, z. B. Kippschalter, angewendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Installationsschalter mit Haupt- und Nebenkontaktbelä;gen, zwischen die Widerstände zur Vermeidung von Rundfunkstörungen beim Schalten geschaltet sind, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Schaltorgan die Kontaktbeläge und die. als Schichten auf die Oberfläche .des Schaltorgans aufgetragenen Widerstände so angeordnet sind, daß eine Berührung der Widerstandsschichten durch das ortsfeste Kontaktorgan vermieden ist. z. Schalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Nebenkontaktb:eläge an den von .dem ortsfesten Kontaktorgan berührten Flächen des Schaltorgans auf den Hauptkontaktbelag zu gerichtete Fahnen haben und die die Kontaktbeläge verbindenden Widerstandsschichten an einer oder beiden, Seiten der Fahnen- auf dem Isolierkörper angeordnet sind. 3. Schalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß .das Schaltorgan zwischeu den Kontaktbelägen quer zur Bewegungsrichtung des Schaltorgans verlaufende putenförmige Vertiefungen zur Aufnahme der Widerstandsschichten hat und die zwischen den Vertiefungen verbleibenden Rippen die Nebenkontaktbeläg.e tragen.
DE1937S0128508 1937-08-21 1937-08-21 elaegen Expired DE690407C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1937S0128508 DE690407C (de) 1937-08-21 1937-08-21 elaegen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1937S0128508 DE690407C (de) 1937-08-21 1937-08-21 elaegen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE690407C true DE690407C (de) 1940-04-24

Family

ID=7537836

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1937S0128508 Expired DE690407C (de) 1937-08-21 1937-08-21 elaegen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE690407C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1118860B (de) Stufenschalter fuer hohe Spannung fuer Stufentransformatoren
DE689683C (de) Stufenschalter ohne Sprungwerk, insbesondere zum Schalten von Heizstromkreisen
DE690407C (de) elaegen
DE1632593C3 (de) Elektrischer Zigarettenanzünder
DE1665063C3 (de) Schnappschalter
EP0079978A1 (de) Kontaktstück für ein elektrisches Schaltgerät, insbesondere für ein Schütz
EP0593498B1 (de) Trennschalter mit einem hauptschaltstift und einem hilfskontaktstift
DE1185689B (de) Vakuumschalter
DE2064037C2 (de) Schubtrennschalter
DE2313042C3 (de) Druckknopfbetätigter Schiebeschalter
DE2754648A1 (de) Veraenderbarer widerstand
DE533611C (de) Hochspannungsschubtrennschalter
DE658660C (de) Kleinschalter, insbesondere Drehschalter oder Kipphebelschalter
DE2117845B2 (de) Kontaktanordnung für Vakuumschalter
DE576455C (de) Drehschalter mit in verschiedenen Hoehen parallel zur Sockelstirnflaeche liegenden ebenen Kontaktbahnen
DE3335020C2 (de)
DE3917864A1 (de) Schalteranordnung
DE2718822A1 (de) Heizelement
DE1765712B1 (de) Elektrischer schnappschalter
DE2718945A1 (de) Umschalter, insbesondere schieberschalter mit druckknopfbetaetigung
DE9103979U1 (de) Schaltmechanismus für Niederspannungsschaltgeräte
DE2229865C3 (de) Einpolig schaltbare Hochspannungsschalteinheit, insbesondere Lastschalter
DE403064C (de) Drehschalter mit in der Schaltwalze angeordneten federnden Kontaktstiften
DE674054C (de) Steckeranschluss fuer elektrische Heiz- oder Kochvorrichtungen mit zwei Anschlusskontakten, bei denen zwei fuer verschiedene Betriebsspannungen umschaltbare Heizwiderstaende vorgesehen sind
DE1540535C (de) Mehrpoliger Schalter