DE69029554T2 - Digitales Röntgenstrahl-Bildschirmgerät mit einer Korrekturfunktion - Google Patents

Digitales Röntgenstrahl-Bildschirmgerät mit einer Korrekturfunktion

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Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine digitale Röntgenbild-Lesevorrichtung, insbesondere bezieht sie sich auf eine digitale Röntgenbild-Lesevorrichtung mit einer Korrekturfunktion zum Korrigieren eines Röntgenbildes nach einer A/D- Umwandlung. Eine die vorliegende Erfindung verkörpernde digitale Röntgenbild-Lesevorrichtung ist in erster Linie zur Verwendung im Medizingerätebereich bestimmt.
  • Eine Röntgenstrahlvorrichtung wird in verschiedenen Bereichen, insbesondere im medizinischen Bereich, weithin verwendet. Als eine herkömmliche Röntgenstrahlvorrichtung mit hoher Empfindlichkeit und hoher Auflösung gibt es eine digitale Röntgenbild-Lesevorrichtung, die ein Röntgenbild auf einer Kathodenstrahlröhre (CRT) anstelle einer Röntgenaufnahme anzeigt.
  • Die obige herkömmliche digitale Röntgenbild-Lesevorrichtung (siehe z.B. US-Patent Nr. 3 859 527) verwendet eine photostimulierbare Phosphorplatte, die durch ein blattartiges Fluoreszenzmedium gebildet wird, das einen Teil der Röntgenenergie akkumulieren kann. Dieses die Röntgenenergie akkumulierende Fluoreszenzmedium wird ein "akkumulierender Fluoreszenzkörper" genannt. Der akkumulierende Fluoreszenzkörper kann Röntgenenergie für eine relativ lange Zeit akkumulieren.
  • Im allgemeinen kann ein digitales Röntgenbild durch die folgenden Schritte erhalten werden. Das heißt, wenn Röntgenstrahlen auf ein Objekt (z.B. einen menschlichen Körper) eingestrahlt werden, belichten die durch das Objekt durchgelassenen Röntgenstrahlen die photostimulierbare Phosphorplatte. Wenn die photostimulierbare Phosphorplatte durch einen Anregungsstrahl (z.B. einen Laserstrahl) gescant wird, wird die auf dem Fluoreszenzkörper akkumulierte Energie durch den Laserstrahl angeregt, und ein der akkumulierten Energie entsprechendes Fluoreszenzlicht wird von der photostimulierbaren Phosphorplatte emittiert.
  • Das Fluoreszenzlicht wird durch eine Sammeleinrichtung, z.B. gebündelte Lichtwellenleiter oder optische Fasern, gesammelt und durch einen opto-elektrischen Wandler in analoge elektrische Signale umgewandelt. Ferner werden die analogen elektrischen Signale in digitale Signale umgewandelt, um ein digitales Röntgenbild auf der CRT zu schaffen.
  • Anschließend liest ein Arzt das auf der CRT angezeigte Röntgenbild. Diese Leseoperation durch den Arzt wird ein "eigentliches Lesen" genannt. Das heißt, das eigentliche Lesen bedeutet in diesem Fall, daß der Arzt das auf dem Monitorbild angezeigte Röntgenbild beim Beurteilen oder Diagnostizieren eines Objekts liest. Für die photographischen Bedingungen während des eigentlichen Lesens ist es notwendig, eine Versorgungsspannung für eine Röntgenröhre, eine Multiplikationsrate eines Photovervielfachers, eine Verstärkungsrate des Verstärkers und einen Abstand zwischen der Röntgenröhre und dem Objekt zu bestimmen.
  • Eine Vorrichtung der obigen Art zum Lesen eines auf einer photostimulierbaren Phosphorplatte aufgezeichneten Röntgenbildes ist z.B. in EP-A-0126218 offenbart, welches aufweist: eine Anregungsstrahl-Erzeugungsquelle zum Veranlassen, daß ein Anregungsstrahl wiederholt über solch eine Platte scant, um zu verschiedenen Zeiten an verschiedenen Punkten auf die Platte in dem Verlauf jedes Scannens aufzutreffen, wobei ein solches Scannen dazu dient, eine Emission durch die Platte von Fluoreszenzlicht in Abhängigkeit von der Bildinformation von Pixeln des Röntgenbildes, entsprechend jeweils den verschiedenen Punkten auf der Platte, zu stimulieren; Lichtsammelmittel zum Sammeln des von der Platte während eines solchen Scannens emittierten Fluoreszenzlichts; Photovervielfachermittel, das mit dem Lichtsammelmittel verbunden ist, zum Vervielfachen des gesammelten Fluoreszenzlichts und zum Umwandeln des vervielfachten gesammelten Lichts, das der Bildinformation jedes Pixels der Reihe nach entspricht, in ein elektrisches Signal; und einen Analog/Digital-Wandler, der mit dem Photovervielfachermittel betriebsfähig verbunden ist, zum Umwandeln der resultierenden elektrischen Signale in entsprechende digitale Bilddatenwerte, die die Bildinformation der Pixel darstellen.
  • Es besteht jedoch in der obigen herkömmlichen Vorrichtung ein Problem. Dieses Problem besteht darin, daß das eigentliche Lesen beim Diagnostizieren des Objektes mehrmals durchgeführt werden muß. Dieses Problem wird durch ein Nachleuchten des Fluoreszenzlichts von der photostimulierbaren Phosphorplatte hervorgerufen. Das heißt, das Nachleuchten des Fluoreszenzlichts tritt für eine lange Zeit auf, gerade nachdem die Einstrahlung des Anregungsstrahls gestoppt ist.
  • In diesem Fall ist die Menge des Fluoreszenzlichts, das erzeugt wird, wenn die Platte durch einen folgenden Anregungsstrahl bestrahlt wird, durch die Summe des Fluoreszenzlichts zu dem Zeitpunkt und das Nachleuchten definiert, das von früheren Bestrahlungen stammt. Demgemäß ist es schwierig, zu der Zeit die genaue Menge an Fluoreszenzlicht zu bestimmen.
  • Folglich ist es notwendig, für eine relativ lange Zeit zu warten, bis sich das ganze Nachleuchten auf einen vorbestimmten Lichtpegel abschwächt.
  • Das Ziel der vorliegenden Erfindung ist, eine digitale Röntgenbild-Lesevorrichtung zu schaffen, mit einer Korrekturfunktion, die eine Korrektur des Röntgenbildes ermöglicht, und einem Hochgeschwindigkeitslesen des Röntgenbildes während der eigentlichen Leseoperation, wenn ein Objekt diagnostiziert wird.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung enthält die Vorrichtung ferner Korrekturmittel, die mit dem Analog/Digital-Wandler betriebsfähig verbunden und betreibbar sind, um einen korrigierten Datenwert Qn für jedes Pixel beruhend auf der Formel:
  • Qn = Sn - Sn-1 exp[-Δt/τ]
  • zu erzeugen, worin gilt:
  • τ ist die Zeitkonstante für eine Abschwächung eines Nachleuchtens der photostimulierbaren Phosphorplatte;
  • Sn ist der Bilddatenwert für das betreffende Pixel, wie er bei jedem Scannen der Platte gemessen wird;
  • Sn-1 ist der Bilddatenwert für das dem betreffenden Pixel unmittelbar vorhergehende Pixel, wie er bei jedem Scannen gemessen wird; und
  • Δt ist das Zeitintervall, bei jedem Scannen, zwischen dem Scannen des unmittelbar vorhergehenden Pixels und dem Scannen des betreffenden Pixels;
  • und ein Bildspeichermittel, das mit den Korrekturmitteln betriebsfähig verbunden ist, zum Speichern der resultierenden korrigierten Datenwerte.
  • Die Korrekturmittel umfassen vorzugsweise eine Multiplikationseinheit zum Multiplizieren des Bilddatenwertes Sn-1 mit einem konstanten Wert, der gleich exp[-Δt/τ] ist, und eine Subtraktionseinheit zum Subtrahieren des resultierenden Produkts (Sn-1 exp[-Δt/τ]) von dem Bilddatenwert Sn.
  • Nun wird auf die beiliegenden Zeichnungen Bezug genommen werden, in welchen:
  • Figur 1 eine Grundstrukturansicht einer herkömmlichen digitalen Röntgenbild-Lesevorrichtung ist;
  • Figur 2 eine Grundstrukturansicht einer digitalen Röntgenbild-Lesevorrichtung gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist;
  • Figur 3 ein detailliertes Blockdiagramm einer in Figur 2 dargestellten Korrektureinheit ist;
  • Figur 4 ein grundlegendes Flußdiagramm in bezug auf eine in der Vorrichtung von Figur 2 ausgeführte Korrekturoperation ist;
  • Figur 5 eine Ansicht zum Erläutern der Beziehung zwischen einem Fluoreszenzlicht und einem Nachleuchten davon ist; und
  • Figur 6 eine schematische Ansicht einer die vorliegende Erfindung verwendenden Röntenbild-Lesevorrichtung ist.
  • Figur 1 ist eine Grundstrukturansicht einer herkömmlichen Röntgenbild-Verarbeitungsvorrichtung. In Figur 1 bezeichnet Bezugszahl 3.1 eine photostimulierbare Phosphorplatte oder -blatt, 3.4 eine Anregungsstrahlquelle, 3.5 einen Galvanometerspiegel, 3.6 eine f-θ-Linse, 3.7 eine bewegliche Basis, 3.8 gebündelte optische Fasern, 3.9 einen Photovervielfacher (PMT), 3.10 einen Verstärker (AMP), 3.11 einen A/D-Wandler (A/D) und 3.12 einen Bildspeicher.
  • Wenn Röntgenstrahlen auf das Objekt 3.0 (siehe Figur 6) eingestrahlt werden, belichten die durch das Objekt 3.0 durchgelassenen Röntgenstrahlen die photostimulierbare Phosphorplatte 3.1. Wenn die photostimulierbare Phosphorplatte 3.1 durch einen Anregungsstrahl (z.B. einen Laserstrahl) gescant wird, der von der Strahlquelle 3.4 durch die f-θ-Linse 3.6 emittiert wird, wird die auf dem Fluoreszenzkörper akkumulierte Energie durch den Laserstrahl angeregt, und das der akkumulierten Energie entsprechende Fluoreszenzlicht wird von der photostimulierbaren Phosphorplate 3.1 emittiert.
  • Das Fluoreszenzlicht wird durch eine Sammeleinrichtung, z.B. gebündelte optische Fasern 3.8, gesammelt und durch den Photovervielfacher 3.9 in ein analoges elektrisches Signal umgewandelt. Ferner wird das analoge elektrische Signal durch den Photovervielfacher 3.9 vervielfacht und durch den A/D- Wandler 3.11 in digitale Signale umgewandelt, um das digitale Röntgenbild auf der CRT zu erhalten. Das digitale Röntgenbild wird in dem Bildspeicher 3.12 gespeichert.
  • Figur 2 ist eine Grundstrukturansicht einer digitalen Röntgenbild-Lesevorrichtung gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. In Figur 2 sind die gleichen Bezugszahlen, wie in Figur 1 dargestellt, den gleichen Komponenten in Figur 2 hinzugefügt. In dieser Ausführungsform bezeichnet die Bezugszahl 3.13 eine Korrektureinheit zum Korrigieren des Röntgenbildes, und 3.14 bezeichnet einen Bildspeicher. Wie in der Zeichnung dargestellt, wird das Röntgenbild nach einer A/D- Umwandlung durch die Korrektureinheit 3.13 korrigiert, und das korrigierte Röntgenbild wird in dem Speicher 3.14 gespeichert, wie unten ausführlich erläutert ist.
  • Figur 3 ist ein detailliertes Blockdiagramm der in Figur 2 dargestellten Korrektureinheit. In Figur 3 bezeichnet die Bezugszahl 3.13a eine Multiplikationseinheit, und 3.13b bezeichnet eine Subtraktionseinheit. Ferner bezeichnen Sn und Sn-1 Schieberegister, die Bilddatenwerte speichern, die durch den A/D-Wandler 3.11 umgewandelt wurden, nachdem sie durch den Photovervielfacher (PMT) 3.9 detektiert wurden. Demgemäß bezeichnen die Bilddatenwerte jeweils die Menge an von der photostimulierbaren Phosphorplatte 3.1 ausgestrahltem Fluoreszenzlicht für die verschiedenen Bildelemente (Pixel). In diesem Fall bezeichnet Sn-1 den Bilddatenwert für das dem Pixel mit dem Bilddatenwert Sn unmittelbar vorhergehende Pixel.
  • Ferner bezeichnet Qn einen durch die Formel "exp(-Δt/τ)" korrigierten Bilddatenwert, und der korrigierte Bildwert Qn wird in dem Speicher 3.14 gespeichert.
  • Wie in der Zeichnung dargestellt ist und unten ausführlich erläutert wird, wird die Korrektur jedes Bildwertes durch Multiplizieren des konstanten Wertes exp(-Δt/τ) mit dem Bildwert Sn-1 und durch Subtrahieren der resultierenden Daten Sn-1 exp[-Δt/τ] von dem Bilddatenwert Sn ausgeführt. Als ein Ergebnis wird der korrigierte Bildwert Qn von der Subtraktionseinheit 3.13b erhalten.
  • Figur 4 ist ein grundlegendes Flußdiagramm einer Korrekturoperation gemäß der vorliegenden Erfindung. Diese Berechnungen werden durch eine Software in der Korrektureinheit 3.13 unter Verwendung eines Mikroprozessors ausgeführt. In diesem Fall ist der Bildspeicher 3.14 in zwei Bereiche eingeteilt (MEM1, MEM2).
  • In Schritt 1 werden die Bilddatenwerte Sn-1 und Sn aus dem (nicht dargestellten) Bildbereich MEM1 ausgelesen.
  • In Schritt 2 wird die Berechnung in der Mulitplikationseinheit 3.13a und der Subtraktionseinheit 3.13b durchgeführt, um den korrigierten Wert Qn zu erhalten.
  • In Schritt 3 wird der korrigierte Wert Qn in dem (nicht dargestellten) Bildbereich MEM2 gespeichert.
  • In Schritt 4 wird der korrigierte Wert Qn an eine (nicht dargestellte) folgende Stufe ausgegeben, die eine Bildverarbeitung durchführt.
  • Figur 5 ist eine Darstellung zum Erläutern der Beziehung zwischen dem Fluoreszenzlicht und dem Nachleuchten davon.
  • Nachdem der Anregungsstrahl auf ein Bildelement der photostimulierbaren Phosphorplatte eingestrahlt worden ist, wird der Anregungsstrahl zu dem nächsten Bildelement bewegt. In diesem Fall ist die Zeit in dem Moment einer Einstrahlung des Laserstrahls durch "t = 0" gegeben, und die Menge des Fluoreszenzlichts bei "t = 0" ist durch "K" gegeben.
  • In diesem Fall wird die Menge des Fluoreszenzlichts im Verlauf der Zeit allmählich verringert. Dieses sich allmählich verringernde Fluoreszenzlicht wird "Nachleuchten" genannt. Demgemäß wird die Änderung des Nachleuchtens im Verlauf der Zeit durch die folgende Formel ausgedrückt:
  • K(t) = K exp(-t/τ) ... (1)
  • worin t ein Zeitintervall ist und τ eine Zeitkonstante einer Dämpfungs- oder Abschwächungskurve ist.
  • Wenn z.B. die Zeitkonstante τ 0,08 µs beträgt und ein Rauschpegel -60 dB beträgt (dieser Wert entspricht 1/1.000 des maximalen Pegels des Fluoreszenzlichts), wird die zum Lesen eines Bildelements notwendige Zeit beruhend auf der Formel (1) wie folgt berechnet.
  • t - 2.303 log (1/1.000) x 0,8 µs 5,5 µs.
  • Ferner ist unter der Annahme, daß die Anzahl der Bildelemente in der photostimulierbaren Phosphorplatte beispielsweise 4 x 10&sup6; Punkte beträgt und die Strahlungseffizienz oder der Strahlungswirkungsgrad des Fluoreszenzlichts η = 0,7 ist, die gesamte Zeit, die zum Lesen aller Bildelemente notwendig ist, wie folgt gegeben.
  • T = 5,5 µs x 4 x 10&sup6;/0,7 30 s.
  • Wie aus der obigen Berechnung offensichtlich ist, ist zum Lesen aller Bildelemente in der herkömmlichen Technik eine sehr lange Zeit notwendig.
  • Demgemäß liegt das Ziel der vorliegenden Erfindung in der Korrektur des Nachleuchtens, so daß es möglich ist, die Lesezeit für das Röntgenbild zu verringern. Anschließend wird der grundlegende Aspekt der vorliegenden Erfindung erläutert werden.
  • In Figur 5 bezeichnet die Ordinate eine Strahlungsmenge an Fluoreszenzlicht, und die Abszisse bezeichnet einen Verlauf der Zeit. Die Werte K&sub0;, K&sub1;, ... Kn-1, Kn, Kn+1 bezeichnen die Mengen an Fluoreszenzlicht, die jeweils durch die verschiedenen Bildelemente nach einer Röntgenbestrahlung der Bildelemente emittiert wurden.
  • Wie oben erläutert wurde, wird, wenn der Anregungsstrahl auf ein Bildelement eingestrahlt ist, die Lichtmenge Kn allmählich verringert und hat das Nachleuchten zur Folge. Jedes Auftreten eines Nachleuchtens wird durch die Kurve "K(t) = K exp(-t/τ)" ausgedrückt, wie durch die Formel (1) dargestellt ist, worin K der Anfangswert für das betreffende Bildelement ist und τ die Zeit ist, die erforderlich ist, damit die Lichtmenge auf 1/e dieses Anfangswertes fällt.
  • Wenn die durch den PMT 3.9 detektierte Strahlungsmenge des Fluoreszenzlichts zu der Zeit tn (d.h. der Bilddatenwert, wie oben erläutert) durch Sn ausgedrückt wird, ist ferner der Bilddatenwert Sn-1 durch die folgende Formel gegeben.
  • Wenn die detektierte Menge der Strahlung des Fluoreszenzlichts nach der Zeit Δt durch Sn ausgedrückt wird, ist der Bilddatenwert Sn durch die folgende Formel gegeben.
  • Demgemäß kann aus Gleichung (3) entnommen werden, daß ein korrigierter Wert Kn des durch das Bildelement n emittierten Lichts beruhend auf dem gemessenen Wert Sn für das Bildelement n und dem gemessenen Wert Sn-1 für das unmittelbar vorhergehende Bildelement n-1 erhalten werden kann:
  • Kn = Sn - Sn-1 exp[-Δt/τ] .... (4)
  • Das Zeitintervall Δt ist nicht festgelegt, und, wie in Figur 5 dargestellt, kann ein größeres Intervall Δt' (= tp-tn) gewählt werden. In diesem Fall ist die Formel (4) folgendermaßen modifiziert:
  • Qp = Sp - Sn exp[-(tp-tn)/τ] .... (5)
  • worin:
  • das Bildelement n in der Scan-Sequenz unmittelbar vor dem Bildelement p liegt;
  • tn der Zeitpunkt ist, zu dem das durch das Bildelement n emittierte Licht gescant wird;
  • tp der Zeitpunkt ist, zu dem das von dem Bildelement p emittierte Licht gescant wird;
  • Sn der gemessene Wert des durch das Bildelement n zur Zeit tn emittierten Lichts ist;
  • Sp der gemessene Wert des durch das Bildelement p zur Zeit tp emittierten Lichts ist; und
  • τ die Zeit ist, die erforderlich ist, damit die Menge von Licht, das durch jedes Bildelement emittiert wird, auf 1/e ihres Anfangswertes fällt.
  • Wie in Figur 5 dargestellt ist, wird folglich im allgemeinen die Formel (5) erhalten, wenn das Scan-Intervall Δt zwischen den Zeiten tn und tp liegt. Als eine Folge ist es möglich, den Einfluß des Nachleuchtens beruhend auf der Formel (5) zu korrigieren.
  • Figur 6 ist eine schematische Darstellung einer die vorliegende Erfindung verkörpernden Röntgenbild-Lesevorrichtung. In Figur 6 bezeichnet Bezugsziffer 1.1 eine Steuerkonsole zum Steuern der Versorgungsspannung und des Stroms für eine Röntgenröhre, einer Bestrahlungszeit der Röntgenstrahlen, einer Vervielfachungsrate des Photovervielfachers, einer Verstärkungsrate des Verstärkers und eines Abstandes zwischen dem Objekt und der Röntgenröhre. Ferner werden von der Steuerkonsole 1.1 verschiedene Berechnungsbefehle für die Formeln (1) bis (5) eingegeben.
  • Die Bezugszahl 1.2 bezeichnet ferner die Röntgenröhre, 1.3 einen Ultraschall-Abstandsmesser und 1.6 ein Monitorbild der Röntgenstrahlen, das auf der CRT angezeigt ist. In der Zeichnung ist als ein Beispiel des Monitorbildes ein Histogramm dargestellt. Bezugszahl 2.0 bezeichnet eine Steuereinheit. Die Steuereinheit 2.0 enthält die Korrektureinheit 3.13 und einen Mikroprozessor (nicht dargestellt). Der Mikroprozessor enthält ein Scan-Mittel zum Scannen der Menge des Fluoreszenzlichts S in Zeitintervallen Δt (Δt ist z.B. tp-tn), und ein Berechnungsmittel zum Berechnen des korrigierten Bildwertes Qn (wenn Δt zwischen tn und tp liegt), beruhend auf der oben angegebenen Formel (5), nämlich:
  • Qp = Sp - Sn exp(-(tp-tn)/τ).
  • 2.1 ist eine Standardhistogramm-Speichereinheit zum Speichern verschiedener Histogramme (siehe die graphische Darstellung in dem Monitorbild), und 2.3 ist eine Bestimmungseinheit zum Bestimmen von Lesebedingungen bei dem eigentlichen Lesen, wenn das Objekt diagnostiziert wird. Außerdem bezeichnet Bezugszahl 3 noch eine Leseeinheit, 3.0 ein Objekt, 3.1 eine photostimulierbare Phosphorplatte und 3.3 eine Einheit zum eigentlichen Lesen.
  • Die obigen verschiedenen Daten werden zu der Steuereinheit 2.0 als die photographischen Bedingungen übertragen. Ferner werden auch die Abstandsdaten von dem Abstandsmesser 1.3 zu der Steuereinheit 2.0 übertragen. Die Steuereinheit 2.0 wählt gemäß den obigen photographischen Bedingungen eines der Standardhistogramme aus. Dieses ausgewählte Standardhistogramm wird auf dem Monitor 1.6 angezeigt. In dieser Ausführungsform wird das ausgewählte Standardhistogramm, das die Beziehung zwischen der Intensität der Röntgenstrahlen (Abszisse) und deren Frequenz (Ordinate) angibt, auf dem Monitor 1.6 beruhend auf den obigen photographischen Bedingungen angezeigt.

Claims (2)

1. Vorrichtung zum Lesen eines auf einer photostimulierbaren Phosphorplatte aufgezeichneten Röntgenbildes, enthaltend:
eine Anregungsstrahl-Erzeugungsquelle (3.4) zum Veranlassen, daß ein Anregungsstrahl wiederholt über solch eine Platte scant, um in dem Verlauf jedes Scannens zu verschiedenen Zeiten an verschiedenen Punkten auf die Platte aufzutreffen, wobei ein solches Scannen dazu dient, eine Emission durch die Platte von Fluoreszenzlicht in Abhängigkeit von der Bildinformation von Pixeln des Röntgenbildes, entsprechend jeweils den verschiedenen Punkten auf der Platte, zu stimulieren;
Lichtsammelmittel (3.8) zum Sammeln des von der Platte während eines solchen Scannens emittierten Fluoreszenzlichts; Photovervielfachermittel (3.9), das mit dem Lichtsammelmittel verbunden ist, zum Vervielfachen des gesammelten Fluoreszenzlichts und zum Umwandeln des vervielfachten gesammelten Lichts, das der Bildinformation jedes Pixels der Reihe nach entspricht, in ein elektrisches Signal; und
einen Analog/Digital-Wandler (3.11), der mit dem Photovervielfachermittel (3.9) betriebsfähig verbunden ist, zum Umwandeln der resultierenden elektrischen Signale in entsprechende digitale Bilddatenwerte (Sn-1, Sn, ...), die die Bildinformation der Pixel darstellen;
gekennzeichnet durch Korrekturmittel (3.13), die mit dem Analog/Digital-Wandler (3.11) betriebsfähig verbunden und betreibbar sind, um einen korrigierten Datenwert Qn für jedes Pixel beruhend auf der Formel
Qn = Sn - Sn-1 exp[-Δt/τ]
zu erzeugen, worin:
τ die Zeitkonstante für eine Abschwächung eines Nachleuchtens der photostimulierbaren Phosphorplatte ist;
Sn der Buddatenwert für das betreffende Pixel ist, wie er bei jedem Scannen der Platte gemessen wird;
Sn-1 der Bilddatenwert für das dem betreffenden Pixel unmittelbar vorhergehende Pixel ist, wie er bei jedem Scannen gemessen wird; und
Δt das Zeitintervall, bei jedem Scannen, zwischen dem Scannen des unmittelbar vorhergehenden Pixels und dem Scannen des betreffenden Pixels ist;
und ferner gekennzeichnet durch ein Bildspeichermittel (3.14), das mit den Korrekturmitteln (3.13) betriebsfähig verbunden ist, zum Speichern der resultierenden korrigierten Datenwerte.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, worin die Korrekturmittel (3.13) eine Multiplikationseinheit (3.13a) zum Multiplizieren des Bilddatenwertes Sn-1 mit einem konstanten Wert, der gleich exp[-Δt/τ] ist, und ein Subtraktionsmittel (3.13b) zum Subtrahieren des resultierenden Produkts (Sn-1 exp[-Δt/τ]) von dem Bilddatenwert Sn umfassen.
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