DE69017458T2 - Verfahren und vorrichtung zum behandeln eines produktes in einer kontrollierten atmosphäre. - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zum behandeln eines produktes in einer kontrollierten atmosphäre.Info
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Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung, um ein Produkt einer kontrollierten Atmosphäre auszusetzen, sie betrifft dies insbesondere, jedoch nicht ausschließlich in Verbindung mit der Reifung von Bananen.
- is Es sind mehrere Vorrichtungen bekannt, in die Kisten mit Bananen gestellt werden können, wobei die Bananen in den Kisten einer kontrollierten Atmosphäre ausgesetzt werden können, um erforderlichenfalls das Nicht-Ausreifen der Bananen zu begünstigen und um die erforderliche Atmosphäre bereitzustellen, wenn die Bananen ausreifen sollen.
- Eine bekannte Vorrichtung ist im US-Patent Nr. 4 824 685 beschrieben, dessen Offenbarung hiermit durch Bezugnahme eingeschlossen wird.
- Die im obigen US-Patent beschriebene Vorrichtung besteht aus einer Kammer, in der Bananenkisten gestapelt werden können. Die Kisten sind ihrerseits auf Paletten gestapelt, die mit einem Gabelstapler oder dergleichen leicht in die Kammer eingebracht werden können. Es ist eine Steuereinrichtung vorgesehen, 59 daß in der Kammer die erforderliche Atmosphäre erzeugt werden kann. Die Kisten, in denen die Bananen gestapelt sind, sind gewöhnlich aus Pappe mit Löchern in den Seiten, so daß das Gas frei durch die Löcher in den Kisten zirkulieren und mit der Oberfläche der Bananen in Kontakt kommen kann.
- Die untersten Kisten haben nur eine begrenzte Fähigkeit, darüberliegende Lagen von Kisten zu tragen, ohne daß sie zusammengedrückt und die Bananen in den untersten Lagen vom Gewicht der Bananen in den oberen Lagen zerquetscht werden. In sder Praxis hat sich gezeigt, daß die Lagen sechs bis zehn Kisten hoch sein dürfen, ohne daß die Gefahr besteht, daß die Produkte in den unteren Kisten zusammengedrückt werden.
- Eine Kammer mit Ausmaßen, bei denen nur sechs bis zehn Kisten mit Bananen gestapelt werden können, ist relativ unwirtschaftlich. Entsprechend beschreibt das obige Patent den Gebrauch einer Rahmenstruktur in der Kammer, die eine Palette mit einem oberen Lagenstapel tragen kann. Auf diese Weise übernimmt der Rahmen das Gewicht des oberen Lagenstapels, so daß dieses nicht auf dem unteren Lagenstapel lastet. In der Kammer sind zwei Reihen von oberen und von unteren Lagenstapeln vorgesehen. Die Reihen weisen einen Abstand auf, so daß zwischen den beiden Reihen ein Zwischenraum vorhanden ist. Über der Oberseite der oberen Lage und die Endfläche der oberen und der unteren Lage herab ist eine Abdichtung in der Form einer Abdeckung vorgesehen. Die Anordnung ist derart, daß die Atmosphäre in der Kammer veranlaßt wird, die Seiten der Kammer entlang zu zirkulieren, durch die Löcher in den Kisten und über die Bananen zu strömen und dann durch andere Löcher in den Seiten der Kisten in den Zwischenraum einzutreten, von wo aus sie durch ein geeignetes Gebläse aus der Kammer entfernt werden und erforderlichenfalls veranlaßt werden kann, für eine weitere Zirkulation wieder in die Kammer eingeführt zu werden.
- Die im obigen US-Patent beschriebene Vorrichtung weist einige Probleme auf. Es ist bei der im obigen US-Patent beschriebenen Vorrichtung erforderlich, daß der vertikale Abstand zwischen dem untersten Lagenstapel und dem obersten Lagenstapel abgedichtet wird, da sonst das Gas, statt durch die Kisten und über die Bananen zu streichen, in den vertikalen Zwischenraum über dem untersten Lagenstapel und dem obersten Lagenstapel strömt. Um diesen Raum abzudichten, ist eine komplizierte Abdichteinrichtung erforderlich. Die Abdichteinrichtung ist relativ starr, so daß der unterste Lagenstapel immer bis zu einer bestimmten Höhe der Kisten vollgestapelt sein muß. Dies stellt beim Gebrauch der Vorrichtung eine erhebliche Schwierigkeit dar, da es oft notwendig ist, bestimmte Kisten zu entfernen, während andere Kisten in der Kammer verbleiben sollen. Die Konstruktion der Abdichtung erfordert aber, daß der untere Lagenstapel immer bis zu der vorgegebenen Lagenhöhe voll ist. Während es möglich ist, Kisten vom oberen Lagenstapel zu nehmen, muß daher der untere Lagenstapel immer voll bleiben.
- Wir haben festgestellt, daß eine verbesserte Konstruktion geschaffen werden kann, die es erlaubt, daß erforderlichenfalls Kisten aus dem unteren Lagenstapel entfernt werden können. Dies erlaubt auch die freie Entscheidung, wieviel Kisten sich zu jedem beliebigen Zeitpunkt im unteren Lagenstapel und wie viele sich im oberen Lagenstapel befinden sollen. Der Benutzer der Vorrichtung ist nicht daran gebunden, den unteren Lagenstapel bis zu einer erforderlichen Höhe mit Kisten aufzufüllen.
- Gemäß einem ersten allgemeinen Aspekt der vorliegenden Erfindung wird eine Kammer geschaffen, in der das Produkt der kontrollierten Atmosphäre ausgesetzt wird,
- mit einer Rahmeneinrichtung innerhalb der Kammer zum Tragen eines oberen Lagenstapels des auf Paletten befindlichen Produkts in zwei Reihen oberhalb eines unteren, zweireihigen Lagenstapels des auf Paletten befindlichen Produkts, wobei die Rahmeneinrichtung jeden der auf Paletten befindlichen oberen und unteren Lagenstapel gegenüber den Seitenwänden oder Kammer einwärts anordnet, um einen Atmosphäre-Zirkulierungsraum dazwischen festzulegen, und mit einem oberen Zwischenraum zwischen den oberen Reihen und einem unteren Zwischenraum zwischen den unteren Reihen,
- mit einer Abdichteinrichtung zum Abdichten des oberen und unteren Zwischenraums voneinander beim untersten Niveau des oberen Lagenstapels,
- mit einer weiteren Abdichteinrichtung zum Abdichten des oberen Zwischenraums und des unteren Zwischenraums gegenüber dem Atmosphären-Zirkulierungsraum, und
- mit einer Atmosphären-Steuereinrichtung, um kontrollierte Atmosphäre aus dem oberen und dem unteren Zwischenraum abzuleiten und um die kontrollierte Atmosphäre in den Atmosphären-Zirkulierungsraum einzuleiten, um hierdurch die eingeleitete, kontrollierte Atmosphäre zu zwingen, über das auf Paletten befindliche Produkt hinwegzuströmen.
- Gemäß einem weiteren allgemeinen Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein Verfahren geschaffen, um das Produkt der kontrollierten Atmosphäre auszusetzen, mit den Schritten
- (a) des Einbringen des auf Paletten befindlichen Produkts in die Kammer;
- (b) des Anordnens und Ablegens des auf Paletten befindlichen Produkts in zwei Reihen eines unteren Lagenstapels und eines oberen Lagenstapels, wobei die beiden Reihen voneinander einen Abstand aufweisen, um dazwischen einen oberen Zwischenraum und einen unteren Zwischenraum sowie einen Atmosphären-Zirkulierungsraum zwischen den Seitenwänden der Kammer zu bilden,
- (c) des Herstellen einer Abdichtung zwischen dem oberen Zwischenraum und dem unteren Zwischenraum an der Unterseite des oberen Lagenstapels,
- (d) des Abdichtens des oberen Zwischenraums und des unteren Zwischenraums gegenüber dem Atmosphären-Zirkulierungsraum, und
- (e) des Abziehens kontrollierter Atmosphäre aus dem oberen und dem unteren Zwischenraum und des Einführens kontrollierter Atmosphäre in den Strömungsmittel-Zirkülierungsraum, um hierdurch die kontrollierte Atmosphäre zu zwingen, über das auf Paletten befindliche Produkt zu strömen.
- Vorzugsweise wird die kontrollierte Atmosphäre dadurch aus der Kammer abgeleitet, daß sie direkt aus dem oberen und dem unteren Zwischenraum abgezogen wird. Die kontrollierte Atmosphäre kann dadurch in die Kammer eingeführt werden, daß sie in den Atmosphären-Zirkulierungsraum zwischen den Seitenwänden der Kammer und dem Produkt eingeführt wird. Auf diese Weise strömt die kontrollierte Atmosphäre direkt vom Atmosphären-Zirkulierungsraum durch die Ware und dann in den oberen und den unteren Zwischenraum. In der Regel ist das Volumen des oberen und unteren Zwischenraumes kleiner als das Volumen des Atmosphären-Zirkulierungsraumes, und es ist daher energetisch wirkungsvoller, die kontrollierte Atmosphäre aus dem Zwischenraum abzuziehen als aus dem Atmosphären- Zirkulierungsraum. Vom allgemeinen Konzept der Erfindung ist jedoch auch die umgekehrte Strömungsrichtung umfaßt.
- Die weitere Abdichteinrichtung, die den oberen Zwischenraum und den unteren Zwischenraum gegen den Atmosphären- Zirkulierungsraum abdichtet, umfaßt eine Abdeckeinrichtung zum Abdichten des oberen Zwischenraumes und eine weitere Abdeckeinrichtung zum Abdichten des unteren Zwischenraumes. Die Abdeckeinrichtung kann über der Oberseite des oberen Lagenstapels bzw. der des unteren Lagenstapels liegen.
- Zur Verdeutlichung der Erfindung wird nun das Beispiel einer bevorzugten Ausführungsform anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1 eine Aufsicht auf eine bevorzugte Bananen- Reifevorrichtung, wobei die Oberseite der Vorrichtung nicht dargestellt ist;
- Fig. 2 eine Seitenansicht der Vorrichtung der Fig. 1 im Schnitt längs der Linie 2-2 in der Fig. 1;
- Fig. 3 eine perspektivische Ansicht einer Rahmeneinrichtung, die in der Vorrichtung verwendet wird;
- Fig. 4 eine perspektivische Ansicht eines unteren Lagenstapels oder eines oberen Lagenstapels in zwei Reihen, die die weitere Abdichteinrichtung über den durch die beiden Reihen gebildeten Zwischenräumen darstellt; und
- Fig. 5 einen Schnitt in Querrichtung längs der Linie 5-5 in der Fig. 2.
- Aus der Zeichnung ist ersichtlich, daß eine Kammer 1 mit einer Zwischenwand 3 an einem Ende vorgesehen ist. Hinter der Zwischenwand 3 befinden sich eine Vorrichtung 5 zum Erzeugen einer kontrollierten Atmosphäre und Atmosphäre-Umwälzgebläse 7, was als Atmosphären-Steuereinrichtung bezeichnet werden kann. Die Gebläse 7 können sich an der gezeigten Stelle oder an einer anderen Stelle befinden, etwa innerhalb der Vorrichtung 5 zum Erzeugen einer Atmosphäre. Die Vorrichtung 5 zum Erzeugen der kontrollierten Atmosphäre kann von der bekannten Art sein, bei der das erforderliche Gas so zugeführt wird, daß in der Kammer 1 eine kontrollierte Atmosphäre erzeugt wird. Sie kann zu diesem Zweck auch Befeuchtungseinrichtungen und Kühleinrichtungen bekannter Art umfassen. Die Kammer 1 kann Türen 9 haben, die über Handgriffe 11 zu schließen sind. Die Türen 9 befinden sich an dem Ende der Kammer 1, das von der Endwand 3 entfernt ist. Die Türen 9 können geöffnet werden, um das Be- und Endladen der Kammer 1 mit auf Paletten befindlichen Lagenstapeln eines Produkts 13 zu ermöglichen. In der Regel erfolgt dies durch Gabelstapler oder ähnliche Ladeeinrichtungen. Das Produkt, typischerweise Bananen, befindet sich in Kisten, die so auf den Paletten angeordnet sind, daß sie aneinander anstoßen, wenn sich alle auf den Paletten befindlichen Stapel in der Kammer 1 befinden. Die Fig. 1 und 2 zeigen, daß die ersten, auf Paletten befindlichen Lagenstapel so weit wie möglich und hart bis an die Endwand 3 in die Kammer befördert werden, um eine Abdichtung zu bewirken. Zwischen der Endwand 3 und den Kisten können Schaumstoffpolster (nicht gezeigt) angeordnet werden, um eine Abdichtung zwischen der Endwand 3 und den Kisten zu bewirken. Im folgenden wird dies noch genauer erläutert.
- In der Kammer 1 ist eine Rahmeneinrichtung 15 (im Detail in der Fig. 3 gezeigt) vorgesehen. Die Rahmeneinrichtung 15 umfaßt eine Reihe von senkrechten Füßen 17 und oberen, sich horizontal erstreckenden äußeren Tragschienen 19. Zwei sich horizontal erstreckende Walzträger stellen innere Tragschienen 20 dar, die ihrerseits von senkrechten Walzträgerfüßen 18 gehalten werden. Stangen 24 an der Rückseite der Rahmeneinrichtung 15 halten die inneren Tragschienen 20 bezüglich der äußeren Tragschienen 19 an der erforderlichen Stelle. Das vordere Ende der Schienen 20 kann sich bei Anschlägen (nicht gezeigt) an der Vorderseite der Kammer 1 am Boden befinden, um die inneren Schienen 20 bezüglich der äußeren Schienen 19 an die richtige Stelle zu bringen. Die Rahmeneinrichtung 15 ermöglicht es, daß das sich auf Paletten befindliche Produkt in einem unteren Lagenstapel 21 und in einem oberen Lagenstapel 23 (vgl. Fig. 2) in die Kammer eingebracht werden kann. Sie ermöglicht es auch, den oberen Lagenstapel 23 in zwei Reihen über dem unteren Lagenstapel 21 anzuordnen, der ebenfalls aus zwei Reihen besteht. Aus der Fig. 5 ist ersichtlich, daß jede Reihe des oberen Lagenstapels 23 auf zwei gegenüberliegenden, horizontalen Tragschienen 19 und 20 aufliegt. Die Rahmeneinrichtung 15 kann bezüglich der Seitenwände der Kammer 1 durch Halteelemente 25 gehalten werden. Zwischen Verlängerungen von gegenüberliegenden Teilen einiger der Füße 17 sind guer zur Kammer 1 Abstandsstücke 22 vorgesehen, die die Füße 17 und die Schienen 19 in der erforderlichen Stellung halten. Die Rahmeneinrichtung ermöglicht es auch, daß die auf Paletten befindlichen Lagenstapel in zwei Stapeln angeordnet werden können, d.h. in einem oberen Stapel 23 und in einem unteren Stapel 21. Die Anordnung ist derart, daß sich zwischen den Wänden der Kammer 1 und den äußersten Rändern des auf Paletten befindlichen Produkts ein Atmosphären-Zirkulierungsraum 27 ergibt. Dies ist in der Fig. 5 deutlich gezeigt.
- Zwischen den beiden Reihen des unteren Lagenstapels 21 ist ein unterer Zwischenraum 29 vorgesehen und zwischen denen des oberen Lagenstapel 23 ein oberer Zwischenraum 31. Dies ist nur in der Fig. 5 gezeigt.
- Zwischen dem unteren Zwischenraum 29 und dem oberen Zwischenraum 31 ist am Boden des oberen Lagenstapels 23 eine Abdichteinrichtung 33 (vgl. Fig. 5 und Fig. 3) vorgesehen. Die Abdichteinrichtung 33 kann aus einer Stahlplatte oder dergleichen bestehen, die von den inneren Schienen 20 gehalten wird, sie kann eine Plattform zum Tragen einer Person darstellen, die sich zwischen den Reihen des oberen Lagenstapels 23 bewegt. Am vorderen Ende der Rahmeneinrichtung 15 ist eine Leiter 26 vorgesehen, die den Zugang zu der Plattform-Abdichteinrichtung 33 ermöglicht. Die Abdichteinrichtung 33 weist zwei aufrechtstehende, längliche Stege 34 auf, die entlang ihrer Seiten etwas innerhalb vom äußersten Seitenrandes verlaufen und die dazu dienen, eine Abdichtung an den Paletten zu bewirken, falls die Paletten so ausgerichtet sind, daß der Raum zwischen den unteren Leisten der Paletten zur Abdichteinrichtung 33 zeigt (was gegenüber der in den Fig. 4 und 5 gezeigten Ausrichtung, in der die Räume zwischen den unteren Leisten zur Wand 3 und den Türen 9 der Kammer 1 zeigen um 90º gedreht ist). Wenn diese Stege 34 nicht vorgesehen werden, kann die Atmosphäre unter den Paletten des oberen Stapels 23 direkt in den Zwischenraum 31 strömen, ohne über das Produkt zu streichen.
- In der Form von zwei Abdeckungen 35 ist eine weitere Abdichteinrichtung vorgesehen, wobei die Abdeckungen über der Oberseite des oberen Lagenstapels 23 bzw. der des unteren Lagenstapels 21 liegen und jeweils an deren äußerem Ende herunterreichen. Die Abdeckungen 35 können auf Rollen angeordnet sein und abgezogen oder aufgerollt werden, um den oberen bzw. unteren Lagenstapel abzudecken. In der Endwand 3 sind Abzugsöffnungen 37 vör gesehen, um aus dem oberen Zwischenraum 31 und dem unteren Zwischenraum 29 die Atmosphäre in die Vorrichtung 5 zum Erzeugen der kontrollierten Atmosphäre ab zuziehen. Die Abzugsöffnungen 37 sind nur in den Fig. 5 und 2 gezeigt. In der Endwand 3 sind über der Höhe des oberen Laggenstapels 23 Einlässe 8 für die Atmosphäre ausgebildet.
- Im Gebrauch stellen die Vorrichtung 5 zum Erzeugen der kontrollierten Atmosphäre und die Gebläse 7 eine Atmosphären- Steuereinrichtung dar, die es ermöglicht, daß in der Kammer 1 eine kontrollierte Atmosphäre erzeugt wird. Die Abdichteinrichtung 33 und die weitere Abdichteinrichtung in der Form der Abdeckungen 35 veranlassen die kontrollierte Atmosphäre, in der in der Fig. 5 durch Pfeile angezeigten Richtung zu strömen, d.h. von den Gebläsen 7 durch die Luftbehandlungsvorrichtung 5, die Einlässe 8, die Atmosphären-Zirkulierungsräume 27, durch die Kisten in den auf Paletten befindlichen Lagen 13 und über das Produkt, durch den oberen und unteren Zwischenraum 29 und 31 und durch die Abzugsöffnungen 37 in der Wand 3, um zur Luftbehandlungsvorrichtung 5 zurückzukehren. Eine Rohrleitung 12 hinter der Wand 3 veranlaßt die Atmosphäre, durch die Abzugsöffnungen 37 zu strömen und in die Luftbehandlungsvorrichtung 5 zurückzukehren. Da die Kisten, in denen sich die Bananen befinden, Löcher aufweisen, wird die kontrollierte Atmosphäre durch die Kisten und über die Bananen strömen und mit den Bananen in Kontakt kommen, bevor sie in den oberen oder unteren Zwischenraum 31 oder 29 eintritt.
- Wenn Kisten mit Bananen entweder vom oberen Lagenstapel 23 oder vom unteren Lagenstapel 21 entfernt werden sollen, dann können diese entfernt werden, woraufhin. die weitere Abdichteinrichtung in der Form der Abdeckungen 35 wieder geeignet über die übrigen Kisten gezogen wird, so daß die Vorrichtung wieder alle Bananen dem Fluß der kontrollierten Atmosphäre unterziehen kann.
- Beim Stand der Technik nach dem US-Patent 4 824 685 ist es wichtig, daß der untere Lagenstapel zu jeder Zeit eine vorgegebene Höhe hat, damit an dem vertikalen Abstand zwischen dem oberen und unteren Lagenstapel eine Abdichtung bewirkt wird. Der vorliegende Aufbau vermeidet dieses Problem.
- Zusätzlich ist es mit dem vorgeschlagenen Aufbau möglich, sowohl den unteren Lagenstapel als auch den oberen Lagenstapel nur halb zu füllen und doch einen effektiven Fluß der kontrollierten Atmosphäre über die Bananen zu bewirken.
- Die oben erwähnten (nicht gezeigten) Schaumstoffpolster zwischen der Endwand 3 und den Kisten bewirken eine gute atmosphärische Abdichtung und stellen so weit wie möglich sicher, daß sich ein Großteil der umlaufenden Atmosphäre in der beschriebenen Art bewegt. Entsprechende Schaumstoffpolster können auch zwischen die Endwand 3 und jede der Rollen eingeklemmt werden, auf die die Abdeckungen 35 aufgewickelt sind, um jeden Zwischenraum dazwischen abzudichten. Dies hilft auch sicherzustellen, daß sich der Großteil der umgewälzten Atmosphäre in der beschriebenen Art bewegt.
- Die Kammer kann mit den bekannten Techniken hergestellt werden, die bei der Fabrikation von Reifekammern für Bananen verwendet werden.
Claims (10)
1. Eine Kammer, in welcher ein Produkt einer kontrollierten
Atmosphäre ausgesetzt wird,
eine Rahmeneinrichtung innerhalb der genannten Kammer
zum Tragen eines oberen Lagenstapels des Produkts in zwei
Reihen oberhalb eines unteren Lagenstapels des Produkts in
zwei Reihen, wobei die genannte Rahmeneinrichtung jeden
oberen und unteren Lagenstapel gegenüber den Seitenwänden der
Kammer einwärts anordnet, um einen
Atmosphäre-Zirkulierungsraum zwischen den Seitenwänden und dem oberen und unteren
Lagenstapel festzulegen, und mit einem jeweiligen oberen
Zwischenraumvolumen zwischen den oberen Reihen und einem
unteren Zwischenraumvolumen zwischen den unteren Reihen,
eine Dichtungseinrichtung zum Abdichten des oberen und
unteren Zwischenraumvolumens voneinander nahe dem untersten
Niveau des oberen Reihenstapels,
eine weitere Dichtungseinrichtung zum Abdichten des
oberen Zwischenraumvolumens und des unteren Zwischenraumvolumens
gegenüber dem Atmosphäre-Zirkulierungsraum, und
eine Atmosphären-Steuereinrichtung, um kontrollierte
Atmosphäre entweder aus jedem von oberem und unterem
Zwischenraumvolumen abzuleiten oder in diese einzuleiten, und um die
kontrollierte Atmosphäre jeweils zum genannten Atmosphäre-
Zirkulierungsraum einzuleiten oder abzuleiten, um hierdurch
die eingeleitete, kontrollierte Atmosphäre zu zwingen, quer
über das genannte Produkt hnwegzuströmen.
2. Kammer wie beansprucht in Anspruch 1, mit einer oberen
Endwand in der genannten Kammer, die unmittelbar mit dem
genannten oberen und unteren Zwischenraumvolumen endet, wenn
die genannten oberen Stapel und die genannten unteren Stapel
in die genannte Kammer eingebracht sind, wobei sie gegen die
genannte Endwand anliegen, und mit einem Einlaß in der
genannten Endwand jeweils am oberen Zwischenraumvolumen und am
unteren Zwischenraumvolumen.
3. Kammer wie beansprucht in Anspruch 2, worin ein Auslaß
in der genannten Endwand vorgesehen ist, um es der
kontrollierten Atmosphäre zu gestatten, in die genannte Kammer
hinein zum genannten Atmosphäre-Zirkulierungsraum
hindurchzugelangen.
4. Kammer wie beansprucht in Anspruch 3, worin die Auslässe
und der Einlaß mit einem Apparat zum Erzeugen einer
kontrollierten Atmosphäre enden, der einen Teil der genannten Kammer
bildet, wobei die genannte Endwand eine Schein-Endwand für
die genannte Kammer ist.
5. Kammer wie beansprucht in Anspruch 1, worin die genannte
weitere Abdichteinrichtung eine obere Abschirmeinrichtung zum
Abdichten des oberen Zwischenraumvolumens an der Oberseite
des oberen Lagenstapels und eine Abschirmeinrichtung zum
Abdichten des unteren Zwischenraumvolumens an der Oberseite des
unteren Lagenstapels aufweist.
6. Kammer wie beansprucht in Anspruch 5, worin die
jeweilige Abschirmeinrichtung an der Oberseite des jeweiligen oberen
oder unteren Lagenstapels liegt, um die genannte Abdichtung
zu erzielen.
7. Kammer wie beansprucht in Anspruch 1, worin die genannte
Kammer, die genannnte Rahmeneinrichtung und der genannte
obere und untere Lagenstapel eine solche Größe aufweisen, daß
ein Gabelstapler in die Kammer einfahren kann, um die
Produktstapel zu entfernen.
8. Kammer wie beansprucht in Anspruch 2, mit einer
Türeinrichtung am Ende der Kammer, die von der genannten Endwand
abgelegen ist, wobei die genannte Türeinrichtung verschlossen
werden kann, um die genannte Kammer abzuschließen, und
geöffnet, um einen Zugang zum Ein- oder Ausladen der Produktstapel
in der genannten Kammer zu ermöglichen.
9. Verfahren, um ein Produkt einer kontrollierten
Atmosphäre auszusetzen, mit den folgenden Schritten:
(a) Einbringen von Produkt in eine Kammer;
(b) Anordnen und Ablegen des Produkts in zwei Reihen
eines unteren Lagenstapels am Boden der genannten Kammer und in
zwei Reihen eines oberen Lagenstapels auf einer
Rahmeneinrichtung oberhalb des unteren Lagenstapels, wobei die
genannten zwei Reihen voneinander einen Abstand aufweisen, um
zwischeneinander ein oberes Zwischenraumvolumen und ein unteres
Zwischenraumvolumen zu bilden, sowie einen Atmosphäre-
Zirkulierungsraum zwischen den Seitenwänden der Kammer,
(c) Herstellen einer Abdichtung zwischen dem oberen
Zwischenraumvolumen und dem unteren Zwischenraumvolumen nahe der
Unterseite des oberen Lagenstapels,
(d) Abdichten des oberen Zwischenraumvolumens und des
unteren Zwischenraumvolumens gegenüber dem genannten
Atmosphäre-Zirkulierungsraum,
(e) Auslassen oder Einlassen kontrollierter Atmosphäre
aus dem genannten oberen und unteren Zwischenraumvolumen und
Einlassen oder Auslassen kontrollierter Atmosphäre in den
genannten Strömungsmittel-Zirkulierungsraum, um hierdurch die
kontrollierte Atmosphäre zu zwingen, quer zum genannten
Produkt zu strömen.
10. Verfahren wie beansprucht in Anspruch 9, worin die
genannte Abdichtung beim Schritt (d) durch eine
Abschirmeinrichtung bewirkt wird, die über die Oberseite der oberen
Lagenstapel gezogen wird, und durch eine Abschirmeinrichtung,
die über die Oberseite der unteren Lagenstapel gezogen wird,
wobei jede Abschirmeinrichtung auf der Oberseite des
jeweiligen Lagenstapels aufsitzt, um eine solche Abdichtung zu
bewirken.
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