DE68993C - ^-'n auf Hängebahnen laufender, zur selbsttätigen Aufnahme und Abgabe von Gegenständen (Glaswaaren) geeigneter Korb - Google Patents

^-'n auf Hängebahnen laufender, zur selbsttätigen Aufnahme und Abgabe von Gegenständen (Glaswaaren) geeigneter Korb

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DE68993C
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DENDAT68993D
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J. C. H. BECKMANN in Altona-Ottensen, Friedensallee 42
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B35/00Transporting of glass products during their manufacture, e.g. hot glass lenses, prisms
    • C03B35/04Transporting of hot hollow or semi-hollow glass products
    • C03B35/06Feeding of hot hollow glass products into annealing or heating kilns

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Furnace Charging Or Discharging (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT,
(Glaswaaren) geeigneter Korb.
Der Gegenstand vorliegender Erfindung bezweckt, in Glasfabriken die fertigen Glassachen vom Arbeitsstande nach dem Kühlofen zu schaffen.
Zwischen zwei unter der Decke des Fabrikraumes hängenden Schienengeleisen ohne Ende läuft ein durch eine Transmission und endlose Kette bewegter Wagen beständig in kreisähnlicher Bahn vom Arbeitsplatz nach dem Kühlofen, und umgekehrt. Unter dem Wagen ist der Stiel einer Gabel befestigt, zwischen deren beiden herabhängenden Zinken der Transportkorb angebracht ist. Dieser hat die Gestalt eines Troges mit vier Aufsenflächen, von denen zwei Dreiecke, die beiden anderen Parallelogramme bilden. Mit Rücksicht auf die Bewegungsrichtung des Korbes in der Kreisbahn stellen die beiden dreiseitigen Flächen die Vorder- und Rückwand und die beiden vierseitigen , vom Mittelpunkt der Bahn aus gesehen , die Innen - und Aufsenwand dar. Der Korb besteht aus zwei Theilen, von denen die innere Hälfte in der Mitte der Vorder- und der Rückwand an den beiden Zinken der. erwähnten Gabel festgenietet, die äufsere Hälfte dagegen durch Scharniere mit jener verbunden ist.
Auf dem Boden der inneren Hälfte des Korbes nahe der Rückwand ist ein zweiarmiger Hebel c (der Bolzenschieber) angebracht, dessen einer Arm sich innerhalb des Korbes bis nahe an die Vorderwand erstreckt und eine zum Auffangen eines Gegenstandes bestimmte Platte trägt. Der andere Arm des Hebels ragt durch einen Einschnitt der inneren Rückwand aus dem Korb hinaus und ist am Ende mit einem Laufgewicht i versehen. In der Nähe des Drehpunktes ist (wie beim Waagebalken) eine nach oben gerichtete Zunge e, Fig. 1 und 2, angebracht, deren oberes Ende sich, je nachdem der im Korb befindliche Hebelarm belastet bezw. entlastet wird, gegen die Vorderbezw. Rückwand hinbewegt. Das obere Ende der Zunge geht durch den Schlitz eines — an der Innenseite der inneren Rückwand angebrachten — hohlen Cylinders und eines darin ■befindlichen losen Bolzens d, welcher, wenn' der innere Hebelarm entlastet, also gehoben wird, von der Zunge durch ein in der Rückwand befindliches Loch nach aufsen geschoben wird.
Auf dem Bolzen d ruht ■<— so lange er hinausgeschoben ist -— ein einarmiger Hebel f, Fig. 2 (der Wippenheber), dessen Drehpunkt sich an der Aufsenseite der Rückwand befindet und an seinem über die äufsere Rückwand hinausragenden Ende eine drehbare Rolle trägt.
In gleicher Weise ist auf der Aufsenseite der Vorderwand ein einarmiger Hebel g (der Korbschliefser) angebracht, dessen Drehpunkt an der inneren Vorderwandhälfte und dessen Führung am Rand der äufseren Vorderwandhälfte liegt; an seinem über die äufsere Vorderwandhälfte hinausragenden Ende trägt er gleichfalls eine drehbare Rolle. An dem unteren Rande dieses Hebelarmes befindet· sich ein Einschnitt, in welchen, wenn der Hebel niederfällt, ein in der. Mitte der
Vorderwand, und zwar an ihrer ä'ufseren Hälfte, angebrachter Zapfen x, Fig. 3, hineinpafst.
Wenn der Wagen auf seinem Rundlauf an dem Arbeitsplatz ankommt, stöfst der Korb mit der Rolle des Wippenhebers/ gegen den Hebel b einer Wippe a, auf welche der Arbeiter den fertigen Gegenstand gelegt hat, wobei die dadurch gehobene Wippe den Gegenstand in den unten vorübergehenden Korb hinabgleiten und auf die Platte c des Bolzenschiebers fallen läfst. Der Hebelarm c sinkt, die Zunge e wird gegen die Vorderwand hinbewegt und zieht den Bolzen d nach innen. Der auf dem Bolzen ruhende Wippenheber f sinkt nieder und kann, so lange er nicht wieder gehoben ist, keine weitere Wippe heben und nicht mehr die Aufnahme eines ferneren Gegenstandes veranlassen. Der Korb wird' nach Aufnahme eines Gegenstandes nach dem Kühlofen fortbewegt, wo er mit der Rolle des Korbschliefsers g — welcher, bisher niederhängend, mit seinem Einschnitt auf dem Zapfen der äufseren beweglichen Korbhälfte geruht, also den Korb geschlossen gehalten hatte —· auf eine schiefe Ebene h, Fig. 3, stöfst. Da der Korbschliefser gegen die Ebene gedrückt wird, wird er auf seinem Wege über dieselbe gehoben und hebt, am Ende seiner Führung angelangt, die äufsere bewegliche Hälfte des Korbes, so dafs dieser unten aus einander klappt und seinen Inhalt fallen läfst. Der Korbschliefser fällt, nachdem er die schiefe Ebene passirt hat, in seine alte Lage zurück und schliefst den Korb. Alsdann passirt der Wippenheber f die schiefe Ebene und wird dadurch wieder gehoben, wobei das von ihm verschlossene Bolzenloch in der Rückwand wieder freigegeben wird. Der Bolzen wird also, da der Bolzenschieber durch das Fallenlassen des. ihn belastenden Gegenstandes entlastet ist und sich wieder hebt, wieder hinausgeschoben, trägt den Wippenheber, und der Korb kann nunmehr einen Gegenstand aufnehmen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein auf Hängebahnen laufender, zur selbstthätigen Aufnahme und Abgabe von Gegenständen (Glaswaaren) geeigneter Korb, dessen beide nach unten sich öffnenden Klappen durch einen Hebel g zusammengehalten und geöffnet werden, während ein zweiter Hebel/ in Verbindung mit einer Sperrung c e d durch Anstofs an eine Wippe b α das Beladen bewirkt, nach Auslösen des Bolzens d, um die Wippe b α anderer Arbeitsstellen nicht zu berühren, herabfällt und an der Entladestelle auf die auch den Hebel g steuernde Fläche h aufläuft, so . dafs der entlastete Hebel c den Bolzen d wieder vorschieben kann, wonach der Korb zur Aufnahme eines neuen Gegenstandes bereit ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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