DE686553C - Welle zur UEbertragung der Leistung eines Motors auf die Messvorrichtung bei Motorpruefstaenden - Google Patents

Welle zur UEbertragung der Leistung eines Motors auf die Messvorrichtung bei Motorpruefstaenden

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DE686553C
DE686553C DE1937H0151860 DEH0151860D DE686553C DE 686553 C DE686553 C DE 686553C DE 1937H0151860 DE1937H0151860 DE 1937H0151860 DE H0151860 D DEH0151860 D DE H0151860D DE 686553 C DE686553 C DE 686553C
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DE
Germany
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shaft
housing
engine
measuring device
power
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Expired
Application number
DE1937H0151860
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English (en)
Inventor
Dr-Ing Wilhelm Stieber
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WILHELM STIEBER DR ING
HIRTH MOTOREN GmbH
Original Assignee
WILHELM STIEBER DR ING
HIRTH MOTOREN GmbH
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01MTESTING STATIC OR DYNAMIC BALANCE OF MACHINES OR STRUCTURES; TESTING OF STRUCTURES OR APPARATUS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01M15/00Testing of engines
    • G01M15/02Details or accessories of testing apparatus

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Testing Of Devices, Machine Parts, Or Other Structures Thereof (AREA)

Description

  • Welle zur tJbertragung der Leistung eines Motors auf die Meßvorrichtung bei Motorprüfständen Bei der Prüfung von Flug- und Kraftwagenmotoren in Prüfständen, besonders bei solchen mit Anblasevorrichtung, wird die Leistung auf Bremsmittel, wie elektrische Pendelmaschinen, Wasserbremsen, Luftschrauben u. dgl., zum Zwecke der Leistungsmessung übertragen. Hierbei muß zwischen Motor und Bremse ein Abstand von mehreren Metern eingehalten werden, um die für die Anblaseeinrichtung bzw. Windleitung notwendigen Zwischenbauten anbringen zu können.
  • Zur Vermeidung von Eigenschwingungen wird die Antriebswelle in vielen Fällen so dünn als möglich ausgeführt, um eine tiefe, unter dem Betriebsbereich liegende Eigen. frequenz des ganzen Systems zu erreichen.
  • Solche im Vergleich zu ihrer Länge dünne Wellen können nicht einfach zwischen Motor und Meßvorrichtung ohne eigene Lagerung eingefügt werden, weil sie sich unter der Wirkung ihres Eigengewichtes und der Fliehkraft unzulässig durchbiegen und die Lager des Motors und der Meßvorrichtung zu stark beanspruchen würden.
  • Eine Lagerung der Welle für sich in einer im Maschinenbau gebräuchlichen Art auf Lagerböcken oder einem gemeinsamen Lagergestell oder Stützrahmen oder in Lagern, die in an sich bekannter Weise mittels Ketten, Seilen o. dgl. an festen Punkten aufgehängt sind, könnte nur dann befriedigen, wenn Gewähr dafür geboten wäre, daß diese Lager auf die Dauer genau fluchten sowohl mit der Motorweile als auch mit der Antriebswelle der Meßvorrichtung. Eine solche stets richtige Lage der Lagerung der Zwischenwelle ist aber schon deshalb nicht zu erzielen, weil die zu prüfenden Motoren einfach und rasch ausgewechselt werden müssen, damit keine Zeit vergeudet und der Prüfstand gut ausgenut wird.
  • Deshalb ist gemäß der Erfindung eine 1 sondere Lagerung für jene Zwischenwelle geschaffen worden. Sie besteht im wesentlichen darin, daß die Welle für sich in einem zweckmäßig als Rohr ausgebildeten Gehäuse gelagert ist und durch eine etwa im Schwerpunkt angreifende Gegenkraft (Gegengewicht) das Eigengewicht der Welle samt ihrer Lager und des Gehäuses ausgeglichen ist.
  • Hierdurch ist erreicht, daß die Zwischenwelle in beliebig kurzen Abständen und mit größter Genauigkeit in ihrem eigenen Lagergehäuse dauernd gut gelagert werden kann, aber auch zusammen mit ihrem Lagergehäuse mühelos zwischen Motor und Meßvorrichtung gebracht und durch einfache Kupplung mit beiden in die zweckmäßigste und für die Messung günstigste Lage gebracht werden kann, ohne die Lager des Motors oder der Meßvorrichtung in störender Weise zu belasten oder zu beanspruchen.
  • Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in mehreren Ausführungsbeispielen zur Darstellung gebracht.
  • Abb. I zeigt schematisch eine Anordnung für einen Prüfstand.
  • Abb. 2 zeigt im Schnitt durch die Ebene 4 der Abb. I die Aufhängung der Welle für einen Prüfstand.
  • Abb. 3'stellt eine besondere Ausführung der Lagerung dar.
  • Gemäß Abb. I ist der zu prüfende Motor I an einem Prüfstand Io mittels Haltevorrichtung II hefestigt. Er überträgt seine Leistung über eine Kupplung4 auf die Zwischenwelle 5.
  • Diese leitet die Leistung über eine Kupplunge auf die Meßvorrichtung, die hier alls Pendelmaschine 12 mit dem Pendelgehäuse 2 ausgebildet ist. Die Kupplungen 3 und 4 können selbst drehelastisch oder starr und auch einstellbar ausgeführt sein. Die verhältnismäßig dünne Welle 5 ist in Lagern 6 mindestens so oft gelagert, als es zur Vermeidung von schädlichen Biegeschwingungen notwendig ist. Die Lager 6 sind in einen Stützrahmen eingesetzt, der hier rohrförmig als Stützrohr 7 ausgebildet ist. Dadurch wird das Ausmaß des Stützrahmens klein und die Luftströmung nicht beeinträchtigt.
  • Durch eine Luftdüse 28 kann dem Motor die notwendige Kühlluft aus dem Rauten 13 oder mittels einer entsprechend großen Rohrleitung aus einer Gebläseeinrichtung zugeführt werden.
  • Das Stützrohr 7 ist in der Ebene ArA etwa im Schwerpunkt des ausStützrohr7, Lagern 6 und Welle 5 bestehenden Systems durch ein Waagegehänge mit Gegengewicht I6 aufgehängt. Dieses Gehänge besteht aus zwei am Stützrohr 7 befestigten Armen 8, die mittels Schneiden von Gehängen g getragen werden, ";'die ebenfalls in Schneiden an einem Ausgleichshebel 29 hängen, der selbst über Schneiden an einem Tragstück 14 hängt, das durch ein Seil 17 über Leitrollen 15 mit einem Gegengeivicht I6 verbunden ist. Durch das Gegengewichf 16 oder eine ähnlich wirkende Anordnung wird über die Teile 14, 29, 9, 8 auf das Stützrohr 7 eine nach oben wirkende Kraft ausgeübt, die das ganze System in der Schwebe hält, ohne daß das Stützrohr gehindert ist, eine geringe Drehbewegung auszuführen.
  • Das Stützrohr 7 kann noch mit einem Arm IS versehen sein, der sich in jeder Drehrichtung gegen einen Anschlag I9 des Pendelgehäuses 2 legen kann. Das Reibungsmoment der Lager 6 wird dadurch und infolge der drehmomentfreien Aufhängung 8, 9 29, 14 vom Stützrohr 7 auf das Pendelgehäuse 2 und damit in bekannter Weise durch das mit dem l'endelgehäuse verbundene Momentenwägesystem übertragen und mitgemessen. Der Hebel rS kann auch direkt auf dieses Wägesystem oder auf eine besonders hierfür vorgesehene Waage zur Wirkung gebracht werden. Ein Meßfehler infolge Lagerreibung der Übertragungswelle 5 ist dadurch vermieden.
  • In Abb. 3 ist ein Stück der Welle 5 mit einem Stützlager 6 in besonderer Ausführung im Schnitt dargestellt.
  • Das Stützrohr 7 ist aus Teilen 7a und 7b mittels der Ringmutter 20 zusammengeschraubt. Die Welle stützt sich hierbei nicht direkt, sondern über einen Gummiring 22 und ein Paßstück 21 auf das Lager 6. Durch die Einschaltung des Gummiringes 22, der eine erhebliche Eigendämpfung besitzt, werden Erregungen von Biegeschwingungen in der Welle sofort abgedämpft. Die Welle läuft infolgedessen sehr ruhig. Außerdem werden geringe Ungenauigkeiten der Lagerung und der Welle durch die Nachgiebigkeit des Gummiringes ausgeglichen. Der dämpfende Gummiring kann grundsätzlich auch zwischen Stützlager 6 und das Stützrohr 7 eingeschaltet werden. Durch das Aufteilen des Stützrohres in mehrere Teile wird die Herstellung und der Zusammenbau erleichtert.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Welle zur Übertragung der Leistung eines Motors auf die Meßvorrichtung bei Motorprüfständen, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle für sich in einem zweckmäßig als Rohr ausgebildeten Gegehäuse gelagert ist und durch eine etwa im Schwerpunkt angreifende Gegenkraft (Gegengewicht) das Eigengewicht der Welle samt ihrer Lager und des Gehäuses ausgeglichen ist.
  2. 2. Welle nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse am Gegengewicht mittels eines Zugmittels aufgehängt ist, das im wesentlichen waagerechte Bewegungen quer zur Wellenachse zuläßt.
  3. 3. Welle nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufhängevorrichtung als momentenfreies Waagengehäuse ausgebildet ist, in dem das Gehäuse in der Wellenachse gelagert ist (;2bb. 3).
DE1937H0151860 1937-06-01 1937-06-01 Welle zur UEbertragung der Leistung eines Motors auf die Messvorrichtung bei Motorpruefstaenden Expired DE686553C (de)

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